BBE Europa-Nachrichten - Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 4 vom 12.5.2016

Weber: Unternehmen und Integration von Flüchtlingen
Foster: Corporate Volunteering und Flüchtlinge weltweit
Krell: Flüchtlingsintegration durch Unternehmensengagement
Schmitz-Hoffmann: Wirtschaft und Flüchtlingskrise
Civico: Corporate Volunteers and Refugees in Europe
Beetz: Wir schaffen das – wie die Schäffler!
Frenzel: Bayer macht Flüchtlingen Förder- und Integrationsangebote
Kusterer: Europa? Europa!
Zeckra: Unternehmen als Brückenbauer für ein smartes Networking
Schöffmann: Engagement von VIS a VIS für Geflüchtete in Europa
Kroll: service94 GmbH als Logistik der Hilfe
Will die Kommission überhaupt Bürgerbeteiligung?
Vorschlag für WhistleblowerInnen-Schutz von Grünen/EFA-Fraktion
NGO-Gesetz in China verabschiedet
Qualitätsstandards in der Humanitären Hilfe: Anhörung
Zivilgesellschaft in Ägypten: Kleine Anfrage beantwortet
Petition an Google gegen Hassvideos auf Youtube
WeMove Europe: Kampagnenplattform
Leitfaden zur Europäischen Bürgerinitiative aktualisiert
Keine neue Europäische Bürgerinitiative seit Ende 2015
»Europas Grenzen«: Bürgerdialog
24. Europäischer Abend: Bericht
BBE-Partner diskutieren zum Thema Freiwilligenmanagement: CEV-Konferenz
European Citizenship Awards: Nominierungsphase
Afrikanischer Einheitstag: Konferenz
Flucht im Fokus: Infoveranstaltung
EU-Programm EfBB: Antragswerkstatt
Hinweis

Weber: Unternehmen und Integration von Flüchtlingen

Die bedeutende Rolle von Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Richard Weber, Präsident der IHK Saarland und Präsident von EUROCHAMBRES, dem europäischen Dachverband der Industrie- und Handelskammern. Dabei zeigt er auch, wie die Unternehmen von den Industrie- und Handelskammern unterstützt werden. Konkret geschieht dies etwa durch das Aktionsprogramm »Ankommen in Deutschland - Gemeinsam unterstützen wir Integration« oder durch Netzwerkbildung. Die Aktivitäten reichen von Corporate Volunteering über Praktika bis zur Integration von geflüchteten in Ausbildung und Arbeit. Erforderlich ist aber auch eine angemessene politische Rahmensetzung. Da die Integration von Flüchtlingen kein auf Deutschland beschränktes Thema ist, hat EUROCHAMBRES »zusammen mit den europäischen Industrie- und Handelskammern einen europaweiten Aktionsplan zur Integration von Flüchtlingen erarbeitet und ist bezüglich der Umsetzung derzeit mit den europäischen Institutionen im Gespräch«. Denn Integration kann nur gemeinsam gelingen.

Gastbeitrag von Dr. Richard Weber (PDF, 386 kB)

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Foster: Corporate Volunteering und Flüchtlinge weltweit

Antworten auf die Flüchtlingskrise aus dem Feld des Corporate Volunteering sind das Thema des Gastbeitrages von Lorrie Foster, Managerin der Global Corporate Volunteer Council and Research Group on Disaster-Related Corporate Volunteering bei der International Association for Volunteer Effort (IAVE). Dabei stellt sie von Google über IBM bis Siemens und Deutsche Telekom konkrete Beispiele kurz dar. Weitere Beispiele und Erfahrungen dieser Art werden Thema einer IAVE-Tagung am 19. Mai 2016 in Berlin sein, die neben IAVE auch vom BBE und weiteren Organisationen durchgeführt wird.

Gastbeitrag von Lorrie Foster (PDF, 383 kB)

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Krell: Flüchtlingsintegration durch Unternehmensengagement

Die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements von Unternehmen für die Integration von Flüchtlingen - über das Thema Arbeitsplätze hinaus - ist das Thema des Gastbeitrages von Wolfgang Krell, Geschäftsführer des Freiwilligen-Zentrums Augsburg. Dies stellt er an einigen Beispielen dar. Angesichts des weit verbreiteten Engagements in der Bevölkerung geht es dabei häufig darum, die Initiativen und Aktivitäten der Beschäftigten aufzugreifen und zu stärken. Zugleich endet das Engagement nicht vor Ort, sondern es erhält einen globalen Horizont: »Die Umsetzung der globalen Ziele für Nachhaltige Entwicklung (SDG - Sustainable Development Goals) der UNO wird nur gelingen, wenn die Wirtschaft neben der Weltzivilgesellschaft und den nationalen Staaten ebenfalls diese Ziele unterstützt.«

Gastbeitrag von Wolfgang Krell (PDF, 402 kB)

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Schmitz-Hoffmann: Wirtschaft und Flüchtlingskrise

Die Wirtschaft als Partnerin der internationalen Zusammenarbeit aus der Perspektive der Arbeit der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist das Thema des Gastbeitrages von Carsten Schmitz-Hoffmann, Leiter der Abteilung »Wirtschaft und Soziales« in der GIZ. Angesichts von 60 Millionen Flüchtlingen weltweit stellen Ausmaß und Komplexität der derzeitigen Flüchtlingskrise das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und auch seine Durchführungsorganisationen wie die GIZ vor nie da gewesene Herausforderungen, auch in der Kooperation mit der Wirtschaft. An Beispielen zeigt Schmitz-Hoffmann, wie mit neuen Initiativen und Flexibilität diese Herausforderungen gemeinsam angegangen werden.

Gastbeitrag von Carsten Schmitz-Hoffmann (PDF, 407 kB)

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Civico: Corporate Volunteers and Refugees in Europe

Die besondere europaweite Funktion von bürgerschaftlich Engagierten im Rahmen der Flüchtlingskrise ist das Thema des Gastbeitrages von Gabriella Civico, Direktorin des European Volunteer Centre (CEV). Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Corporate Volunteering und dessen weiterer Stärkung.

Gastbeitrag von Gabriella Civico (PDF, 378 kB)

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Beetz: Wir schaffen das – wie die Schäffler!

Die Arbeit des Münchner Wochenanzeigers mit einer Auflage von 1,5 Millionen Exemplaren beim Diskurs über Flüchtlinge und in der Integration von Flüchtlingen ist das Thema des Gastbeitrages von Johannes Beetz, Chefredakteur des Münchner Wochenanzeigers und Mitglied im Arbeitskreis Redaktion des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA). Er stellt dar, wie das Münchener Wochenblatt von der Aktion »Wir schaffen das« bis hin zu neuen Aufgaben für die Vertriebsstruktur bei der Integration von MigrantInnen auf die Herausforderungen im Zuge der Fluchtbewegungen reagiert hat. Im öffentlichen Diskurs setzt der Wochenanzeiger auf anschauliche Informationen und auf gute Beispiele, denn: »Unsere Nische als Anzeigenblatt ist ja nicht nur die lokale Berichterstattung, sondern auch der Glaube an diese ›good news ‹.«

Gastbeitrag von Johannes Beetz (PDF, 389 kB)

»Wir schaffen das« im Münchner Wochenanzeiger Nr. 15; 16. April 2016 (PDF, 3,7 MB)

»›Ansturm‹ grauer Punkte« im Münchner Wochenanzeiger Nr. 41; 10. Oktober 2015 (PDF, 1,3 MB)

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Frenzel: Bayer macht Flüchtlingen Förder- und Integrationsangebote

Der strategische Ansatz und die konkreten Maßnahmepakete der Bayer AG bei der Integration von Flüchtlingen sind das Thema des Gastbeitrages von Dirk Frenzel, verantwortlich in der Konzernkommunikation der Bayer AG für die Themen Corporate Social Responsibility und Sustainability. Integration durch Bildung, Vorbereitung auf den Beruf und das Gemeinschaftserlebnis Sport stellen dabei die zentralen Handlungsachsen dar. Zentrales Ziel ist für Bayer, »insbesondere die Zukunftsperspektiven junger Flüchtlinge zu verbessern.«

Gastbeitrag von Dirk Frenzel (PDF, 377 kB)

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Kusterer: Europa? Europa!

Die Reflexion auf die Migrationsgrundlagen Europas und die konkreten Aktivitäten von IBM in der Flüchtlingshilfe sind die Themen des Gastbeitrages von Peter Kusterer, Leiter des Bereichs Corporate Citizenship & Corporate Affairs von IBM in Deutschland. Auf beiden Wegen reift die Einsicht, dass Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft gemeinsam agieren müssen, um die Herausforderungen zu meistern: »Mit viel Improvisationskunst haben wir den ersten Ansturm gemeistert. Gut so. Aber machen wir uns nichts vor: Wir sind im Auge des Sturms. Nutzen wir die Chance.«

Gastbeitrag von Peter Kusterer (PDF, 439 kB)

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Zeckra: Unternehmen als Brückenbauer für ein smartes Networking

Unternehmen als Brückenbauer für ein smartes Networking zwischen Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft sind das Thema des Gastbeitrages von Christoph Zeckra, gesamtverantwortlicher Leiter des Generali Zukunftsfonds. Dabei betrachtet er die Herausforderungen in den Bereichen der rasch erforderlichen Herstellung von Beschäftigungsfähigkeit, der Verstetigung des Engagements und einer nachhaltigen sozial-integrativen Infrastruktur. Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft müssen hier zusammenarbeiten: »Der ehrbare Kaufmann sieht sich in der Mitverantwortung und sieht den Mehrwert funktionierender Kooperationen. Er leistet gerne seinen Beitrag für ein smartes Networking der Wirtschaft mit der Zivilgesellschaft und der Politik.«

Gastbeitrag von Christoph Zeckra (PDF, 383 kB)

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Schöffmann: Engagement von VIS a VIS für Geflüchtete in Europa

Das Engagement von VIS a VIS für Geflüchtete in Europa ist das Thema des Gastbeitrages von Dieter Schöffmann, Inhaber von VIS a VIS Beratung - Konzepte - Projekte. Auch wenn die Möglichkeiten eines Kleinunternehmens begrenzt sind, kann es durch das Zusammenwirken mit anderen engagierten Menschen und Unternehmen nachhaltige Resultate erbringen. Die Aktivitäten von VIS a VIS reichen von der Mitwirkung in der Arbeitsgruppe »Wohnungen« der Willkommensinitiative in Köln-Nippes bis zur Veranstaltung eines ganztägigen Arbeitstreffens für CC-Mitglieder und interessierte Unternehmen zu den Zielen der Sustainable Development Goals, denn: »In dem Maße, wie es gelingt, diese Ziele zu erreichen, können hiermit auch wesentliche Fluchtursachen nachhaltig reduziert werden.«

Gastbeitrag von Dieter Schöffmann (PDF, 383 kB)

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Kroll: service94 GmbH als Logistik der Hilfe

Die Arbeit der service94 GmbH im Kontext der Flüchtlingshilfe, insbesondere als Dienstleisterin für den Malteser Hilfsdienst, ist das Thema des Gastbeitrages von Frank Kroll, Geschäftsführer der service94 GmbH. Im Falle der Flüchtlingshilfe fallen für ihn Unternehmenszweck und unternehmerisches Engagement zusammen: »Als Fundraising-Agentur sieht sich die service94 GmbH allgemein in der Verantwortung, eine Art ›Logistik für Hilfe‹ zu schaffen bzw. diese aufrecht zu erhalten.«

Gastbeitrag von Frank Kroll (PDF, 365 kB)

Darstellung der Arbeit für die Malteser Hilfsdienste (PDF, 359 kB)

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Will die Kommission überhaupt Bürgerbeteiligung?

Am 20. April 2016 veranstaltete der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) einen Tag zur Europäischen Bürgerinitiative (EBI). »Es ist an der Zeit, dass sich die Europäische Kommission die Empfehlungen der Institutionen zu Herzen nimmt«, erklärte EWSA-Vizepräsident Michael Smyth in seiner Eröffnungsansprache zum EBI-Tag 2016. In einer Anhörung äußerten sich nicht nur zivilgesellschaftliche AkteurInnen extrem besorgt und kritisch zur Zukunft der EBI. Emily O'Reilly, BürgerInnenbeauftragte der EU, wies auf die in der Kommission verbreitet geäußerte Auffassung hin, dass Bürgerinitiativen höchst umstrittene und emotional aufgeladene Themen behandeln würden, die für Minderheiten von großem Interesse sind, aber letztlich Euroskeptizismus schüren. »Die Bürger und ich möchten wissen, was die Kommission wirklich über die EBI denkt«, so O'Reilly laut Pressemitteilung des EWSA. Trotz Reformvoten des Europäischen Parlaments oder des Ausschusses der Regionen will die Kommission an der jetzigen Situation nichts ändern. Die Haltung der Kommission »ist nicht nur ein Rückschlag für die Menschen in Europa, sondern auch für die demokratischen Werte der Europäischen Union«, sagte Antonio Longo, Berichterstatter für die Stellungnahme des EWSA zum Thema »Die Europäische Bürgerinitiative (Aktualisierung)« in seinem Resümee am Ende des EBI-Tages 2016.

Pressemitteilung des EWSA

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Vorschlag für WhistleblowerInnen-Schutz von Grünen/EFA-Fraktion

Die Grünen/EFA-Fraktion hat einen Vorschlag für einen besseren Schutz von WhistleblowerInnen vorgestellt. Der Richtlinienvorschlag ist ein Angebot an die Europäische Kommission, WhistleblowerInnen zu schützen statt zu kriminalisieren. Das Europäische Parlament hatte einen solchen Vorschlag bis Juni 2016 von der EU-Kommission verlangt. Julia Reda, stellvertretende Vorsitzende der Grünen/EFA-Fraktion, erläutert dazu: »Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen darf nicht über dem Schutz für Whistleblower stehen. Wer fragwürdige Geschäftspraktiken und Steuerbetrug aufdeckt, gehört nicht kriminalisiert, sondern ermutigt.« Sven Giegold, finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion, kommentiert: »Die Aufklärung von Unrecht darf nicht zum persönlichen Risiko werden.«

Richtlinienvorschlag zum besseren Schutz von WhistleblowerInnen

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NGO-Gesetz in China verabschiedet

Am 28. April 2016 hat China das Gesetz zur Regulierung von ausländischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verabschiedet und macht sie dadurch zum Gegenstand nationaler Sicherheit. Es tritt zum 1. Januar 2017 in Kraft. Es betrifft rund 1.000 in der Volksrepublik aktive ausländische NGOs. China versucht mit seinem Gesetz einerseits politische Aktivitäten einzudämmen, andererseits aber Kooperationen in sozialen oder wissenschaftlichen Bereichen unberührt zu lassen. In einem Interview mit »China flash« sagt dazu Dr. Kristin Shi-Kupfer, Leiterin des Forschungsbereichs Politik, Gesellschaft, Medien am Mercator Institute for China Studies (MERICS) in Berlin: »Ich beobachte eine Art selektive Schließung nach außen wie nach innen.«

Interview mit Dr. Kristin Shi-Kupfer (PDF, 309 kB)

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Qualitätsstandards in der Humanitären Hilfe: Anhörung

Am 27. April 2016 fand im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe des 18. Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zu »Qualitätsstandards in der Humanitären Hilfe« statt. Als ExpertInnen äußerten sich Cornelia Füllkrug-Weitzel (Brot für die Welt/ Diakonie Katastrophenhilfe), Volker Gerdesmeier (Deutscher Caritasverband), Corinna Kreidler (Freie Gutachterin), Manuela Roßbach (Aktion Deutschland Hilft) und Hansjörg Strohmeyer (Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen, OCHA). Die ExpertInnen befürworten die Durchsetzung von Qualitätsstandards im Bereich der humanitären Hilfe, mahnen aber weitergehende Reformen im internationalen Hilfssystem an.

Stellungnahmen und Aufzeichnung im Parlamentsfernsehen

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Zivilgesellschaft in Ägypten: Kleine Anfrage beantwortet

Die Fraktion DIE LINKE hat nach Freiräumen für die Zivilgesellschaft in Ägypten und den Kooperationsmöglichkeiten mit zivilgesellschaftlichen Projekten und Organisationen unter Beteiligung von Deutschen gefragt (18/7511). In ihrer Antwort stellt die Bundesregierung fest (18/7839), dass die Spielräume für die dortige Zivilgesellschaft in den vergangenen Jahren kontinuierlich kleiner geworden sind. Dies gilt auch für Projekte und Organisationen, in denen deutsche Staatsangehörige arbeiten. Sie könnten auch in den Fokus der dortigen Sicherheitsbehörden gelangen und beobachtet werden. Zugleich ist sich die Bundesregierung sicher, dass in den Jahren 2015 und 2016 das im Rahmen der Ausbildungs- und Ausstattungshilfe zugunsten Ägyptens vermittelte Wissen oder die zur Verfügung gestellte Technik nicht missbräuchlich oder entgegen rechtsstaatlicher Maßstäbe eingesetzt worden seien.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 189 kB)

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Petition an Google gegen Hassvideos auf Youtube

Der Jüdische Weltkongress hat eine Online-Petition an Google gestartet, damit Hassvideos von Neonazis, die etwa in Liedern Hitler glorifizieren, nicht nur für Deutschland, sondern ebenso für die USA und andere Länder von der Youtube-Plattform genommen werden. Dass sie dort weiterhin abgerufen werden können, sei ein klarer Verstoß gegen den Code of Conduct von Google.

Online-Petition gegen Hassvideos

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WeMove Europe: Kampagnenplattform

WeMove Europe stellt die Kampagnenplattform »Sie bewegen Europa« zur Verfügung. Damit soll jede/r die Chance erhalten, selbst aktiv zu werden und zu allen Themen, von denen man sich betroffen fühlt, eine Kampagne zu starten, um Europa besser zu machen. Über die Plattform kann man als Person oder Organisation einen Appell aufsetzen, diesen über soziale Netzwerke verbreiten, eine E-Mail an UnterstützerInnen und das Team von WeMove schreiben oder die EU um Hilfe bitten. Die Anliegen dürfen weder Hass, Gewalt, Diskriminierung noch Stereotype aufgrund von Rasse, Geschlecht, Ethnizität, Sexualität, Nationalität oder Religion fördern.

Kampagnenplattform »Sie bewegen Europa«

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Leitfaden zur Europäischen Bürgerinitiative aktualisiert

Seit dem 18. April 2016 liegt eine aktualisierte Fassung des Leitfadens zur Europäischen Bürgerinitiative (EBI) in allen EU-Sprachen vor. Auf 30 Seiten erklärt die Europäische Kommission das Institut und die Funktionsweise der EBI. Der Leitfaden steht als kostenloser Download zur Verfügung.

Leitfaden zur Europäischen Bürgerinitiative

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Keine neue Europäische Bürgerinitiative seit Ende 2015

Aktuell laufen noch vier Europäische Bürgerinitiativen (EBI). Die jüngste laufende EBI stammt vom 11. Dezember 2015. Die Sammlung dafür läuft im Dezember 2016 aus. Im Jahr 2016 wurde bisher noch keine neue EBI registriert. Das letzte veröffentlichte Ablehnungsschreiben der Kommission, damals zu »Stop TTIP«, datiert von September 2014.

Laufende EBI

Abgelehnte Registrierungsanträge

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»Europas Grenzen«: Bürgerdialog

Am 4. Mai 2016 diskutierten in Augsburg BürgerInnen mit PolitikerInnen und ExpertInnen über Europas Grenzen, die Zukunft des Schengen-Raums, die Reisefreiheit, die europäische Grundfreiheit der Mobilität, aber auch darüber, wie die Migrationskrise europäisch bewältigt werden kann. Markus Ferber MdEP, Anton Hofreiter MdB, Jürgen Bentmann vom Bundesministerium des Innern (BMI) und Matthias Oel von der Europäischen Kommission nahmen seitens der Politik Stellung zur europäischen Migrationspolitik und der Perspektive der EU in der Flüchtlingskrise. In den Themenräumen wurden die Themen »Schengen im Zielkonflikt: Binnenmarkt und Reisefreiheit versus sichere Grenzen«, »Integration oder Desintegration: Europa als Wirtschafts-und Sozialraum« und »Organisierte Kriminalität und Terror im globalen Dorf - was kann Europa tun?« vertieft. Die Europa-Union Deutschland führte den Bürgerdialog in Augsburg gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten sowie dem Europe Direct-Informationszentrum der Stadt Augsburg durch. Der Dialog ist Teil einer deutschlandweiten Reihe, die von mehreren PartnerInnen, u. a. dem BBE, unterstützt wird. Nach der erfolgreichen Veranstaltung in Augsburg findet der nächste Bürgerdialog am 26. Mai 2016 in Hamburg statt.

Bericht zum Bürgerdialog am 4. Mai in Augsburg

Anmeldung und Programm zum Bürgerdialog in Hamburg

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24. Europäischer Abend: Bericht

Am 11. April 2016 fand der 24. Europäische Abend statt, diesmal zum Thema: »Europas Zukunft - Aufbruch oder Abbruch«, u.a. mit Herfried Münkler, Gesine Schwan, Wolfram Eilenberger, Viviane Reding und Jens Spahn. Veranstaltet wurde der Abend von der Europa-Union Deutschland, dem dbb beamtenbund und tarifunion, der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland sowie dem BBE. Ein ausführlicher Bericht findet sich auf der Webseite des dbb beamtenbund und tarifunion.

Bericht zum 24. Europäischen Abend

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BBE-Partner diskutieren zum Thema Freiwilligenmanagement: CEV-Konferenz

Wer ist ein/e FreiwilligenmanagerIn und wie lässt sich dieses Tätigkeitsprofil definieren? Welche Bedeutung kommt dem Freiwilligenmanagement zu und welche Qualitätsstandards sind am wichtigsten? Diese Fragen standen im Fokus der Konferenz »The Volunteer Manager: Key for Excellency in Volunteer Management« des Europäischen Freiwilligenzentrums CEV vom 7.- 8. April 2016 in Bukarest, an der rund 100 Gäste aus den CEV-Mitgliedsorganisationen teilnahmen. Nach einem inspirierenden Impulsbeitrag des prominenten Freiwilligenmanagers und Publizisten Rob Jackson diskutierten ExpertInnen aus unterschiedlichen europäischen Ländern in kleinen Gruppen und tauschten sich über Anerkennungsinstrumente, notwendige Engagementinfrastruktur und Rahmenbedingungen sowie bürgerschaftliches Engagement für Geflüchtete in Europa aus. In »Inspirational Speeches« stellten Teilnehmende aus Rumänien, Ungarn und England dar, wie das freiwillige Engagement ihr persönliches Leben beeinflusst hat. »Engagementaktivitäten stiften nicht nur Nutzen für die Gesellschaft, sondern auch Emotionen, die man sonst nicht erleben kann« - so Cristina Rigman, Präsidentin des CEV.

Dokumentation der Tagungsbeiträge und -ergebnisse 

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European Citizenship Awards: Nominierungsphase

Noch bis zum 20. Mai 2016 läuft die Nominierungsphase für die European Citizenship Awards 2016, ausgeschrieben von Volonteurope und dem European Civic Forum. Es gibt vier Nominierungskategorien: Kampagne des Jahres, soziales Unternehmen des Jahres, Freiwilliger des Jahres und Medieninitiative des Jahres. Aus den Vorschlägen wählt eine internationale Jury die KandidatInnen für ein Online-Voting aus, das zwischen dem 30. Mai und dem 27. Juni 2016 stattfindet. Dieses geht zu 50 Prozent neben einer Entscheidung durch eine Jury ein.

Weitere Informationen und Online-Nominierung

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Afrikanischer Einheitstag: Konferenz

Die Europäische Union diskutiert zurzeit die Strategie bezüglich der zunehmenden Flüchtlingsströme. Die Entscheidungen und Prognosen sind insbesondere relevant für die afrikanischen Staaten und für die Menschen aus Afrika, die auch bedingt durch Wirtschafts- und Umweltkrisen eine Zukunft in Deutschland suchen. Dieses Thema steht im Fokus der Konferenz, die die AfricanTide Union e.V. vom 25.-26. Mai 2016 in Dortmund veranstaltet. Welche Maßnahmen sind notwendig, um Flüchtlingspolitik humanitärer zu gestalten? Wo kann die internationale Gemeinschaft genau intervenieren, um bei der Problemlösung im afrikanischen Kontext zu helfen? Ziel der Konferenz ist es, die aktuelle Situation und die Perspektive der Migrationspolitik aus der Sicht der afrikanischen Länder zu erfassen und zur konkreten Lösung der Fluchtprobleme beizutragen.

Programm zur Konferenz (PDF, 2,2 MB)

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Flucht im Fokus: Infoveranstaltung

Am 15. Juni 2016 findet im Europäischen Informationszentrum eine Infoveranstaltung zur Integration von Flüchtlingen statt: »Flucht im Fokus - Gestalten Sie mit! Projekte und Politiken zur Integration von Flüchtlingen«. Die Informationsveranstaltung mit anschließender Podiumsdiskussion bietet Gelegenheit, sich mit den aktuellen Herausforderungen auseinanderzusetzen und zeigt Möglichkeiten für Projektförderungen auf. Der Teilnahmebeitrag (inkl. Material und Verpflegung) beträgt 15 Euro, die Teilnahme an der Podiumsdiskussion ist kostenlos.

Weitere Informationen zur Infoveranstaltung

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EU-Programm EfBB: Antragswerkstatt

Am 16. Juni 2016 findet im Europäischen Informationszentrum in Berlin eine Antragswerkstatt für AntragstellerInnen des EU-Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« statt: »Sind wir auf dem richtigen Weg?« Das Bürgerschaftsprogramm unterstützt Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften sowie Vorhaben von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Das Seminar richtet sich an Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die einen Antrag zur Einreichfrist am 1. September 2016 oder am 1. März 2017 bearbeiten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der/die AntragstellerIn über eine Identifikationsnummer, PIC (Participant Identification Code), verfügt. Der Teilnahmebeitrag (inkl. Material und Verpflegung) beträgt 55 Euro.

Weitere Informationen zur Antragswerkstatt

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 26. Mai 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
E-Mail: europa-bbe(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im Europa-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel, Mirko Schwärzel und Nino Kavelashvili.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de

V.i.S.d.P.: Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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