BBE Europa-Nachrichten - Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 2 vom 19.2.2016

Heberer: Stand der Zivilgesellschaft in China

Der Stand der Zivilgesellschaft in China ist das Thema des Gastbeitrages von Prof. Dr. Thomas Heberer, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ostasien an der Universität Duisburg-Essen. Das Entstehen einer Unternehmenskultur, einer Bürgerkultur, einer Diskurskultur und einer Alltagskultur schaffen in der chinesischen Transformationsgesellschaft »zivilgesellschaftliche Kompetenz« und damit die Voraussetzungen für eine moderne Zivilgesellschaft. Dabei zeigt sich der chinesische Parteienstaat als »aktivierender Staat«, der eine kontrollierte und kommunitaristisch-autoritäre »Zivilgesellschaft« anstrebt. Bei diesem Beitrag handelt es sich um eine aktualisierte und gekürzte Fassung aus »Das politische System der VR China im Prozess des Wandels«, erschienen in »Die politischen Systeme Ostasiens. Eine Einführung«, Hg. C. Derichs & T. Heberer, Wiesbaden 2014.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Heberer (PDF, 476 kB)

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Buchner: Wie lebendig ist die Südkoreanische Zivilgesellschaft?

Die Zivilgesellschaft in Südkorea ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Hans Buchner, Korea-Koordinationsgruppe von Amnesty International. Sein Befund ist widersprüchlich. Historisch zeigt er, wie der Übergang von der Diktatur zur Demokratie verlief und die anschließende, längere Demokratisierungsphase ablief. Einerseits verfügt die Zivilgesellschaft heute in der Republik Korea über eine große Vitalität, andererseits werden erreichte Errungenschaften bei der Meinungs- und Versammlungsfreiheit insgesamt durch die Präsidenten Lee und Park zum Teil drastisch eingeschränkt. Auch die Menschenrechtspolitik verzeichnet Rückschritte. Der Verschlechterung der Rahmenbedingungen steht heute allerdings auch die Vernetzung vieler MenschenrechtsaktivistInnen mit koreanischen Kolonien im Ausland entgegen, die die PolitikerInnen wenigstens ein wenig unter Druck setzt und das Selbstvertrauen der KritikerInnen stärkt.

Gastbeitrag von Dr. Hans Buchner (PDF, 457 kB)

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Hornung/ Yongstar: Zivilgesellschaft in Thailand

Zivilgesellschaft in Thailand zwischen Kriegsrecht, gelenkter Demokratie und Bürgerbeteiligung ist das Thema des Gastbeitrages von Manfred Hornung, Leiter des Regionalbüros Südostasien der Heinrich-Böll-Stiftung, und Srijula Yongstar, Koordinatorin für den Programmbereich Demokratie und Partizipation des Regionalbüros Südostasien der Heinrich-Böll-Stiftung in Bangkok. Darin spannen sie den Bogen von der Öffnung des Landes für zivilgesellschaftliches Engagement in den 1990er Jahren bis zur kritischen Situation heute unter einer Militärdiktatur: »Seit dem Putsch bis einschließlich September 2015 wurden insgesamt 1.408 Zivilpersonen vor Militärgerichten abgeurteilt. Besonders ins Blickfeld geriet dabei die digitale Überwachung der BürgerInnen.«

Gastbeitrag von Manfred Hornung und Srijula Yongstar (PDF, 456 kB)

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Weinbrenner: Zivilgesellschaft auf den Philippinen

Die Lage der Zivilgesellschaft auf den Philippinen ist das Thema des Gastbeitrages von Sieglinde Weinbrenner, Menschenrechtsreferentin bei Brot für die Welt. Die Zivilgesellschaft bewegt sich zwischen Verantwortungsübernahme, staatlicher Korruption und Repression. Als soziale DienstleisterInnen versuchen zivilgesellschaftliche Organisationen Lücken zu schließen, die häufig erst durch Korruption entstanden sind. Zugleich wird die Korruption auf dem Papier auch von staatlicher Seite bekämpft, ohne dass dies zwingende Folgen hat. Vielmehr müssen zivilgesellschaftliche AkteurInnen in unterschiedlichen Bereichen mit Repression, Diffamierung und Kriminalisierung rechnen, wenn sie auf Missstände hinweisen.

Gastbeitrag von Sieglinde Weinbrenner (PDF, 405 kB)

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Nowak/ Grassi: Zivilgesellschaft und Transformation in Indonesien

Die Rolle der Zivilgesellschaft in der gesellschaftspolitischen Transformation in Indonesien ist das Thema des Gastbeitrages von Nurman Nowak, zur Zeit im Auslandsbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Jakarta, und Sergio Grassi, Leiter des Auslandsbüros der FES in Jakarta und zugleich zuständig für die Arbeit der FES in Malaysia. Ausgehend vom Ende der Suharto-Ära zeigen sie auf, dass sich zivilgesellschaftliche Organisationen in der Regel als wichtige StabilisatorInnen der Demokratie und der neu gewonnenen Freiheiten erwiesen haben. Dabei war ihre Mobilisierungsfähigkeit ebenso wichtig wie die Fähigkeit, diskursive Allianzen herzustellen. Das verändert für die politischen Eliten die Rahmenbedingungen ihres Wettbewerbs. Ungelöst bleibt aber nach wie vor die durch große ökonomische Ungleichheit geprägte und sich daraus ableitende gesellschaftspolitische Machtarchitektur.

Gastbeitrag von Nurman Nowak / Sergio Grassi (PDF, 467 kB)

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Bauer/ Stäbler: Nepal zu Beginn 2016

Die schwierige Lage in Nepal und zivilgesellschaftliche Erfahrungen in Verbindung mit den Erdbeben 2015 sind das Thema des Gastbeitrages von Birgit Bauer, Vorstandsmitglied im Verein Freunde Nepals e.V., und Gisela Stäbler, Vorsitzende des Vereins Freunde Nepals e.V. Einleitend skizzieren sie die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und außenpolitischen Problemlagen Nepals und die weit verbreitete Resignation in der Bevölkerung. Vor diesem Hintergrund zeigen sie anhand des Erdbebens 2015 die teils frustrierenden, teils überraschend-positiven Erfahrungen in Politik, Nachbarschaftshilfe und in der inländischen und internationalen Zivilgesellschaft. Schließlich zeigen sie die intensiven Folgen der Verfassungsreform vom 22. September 2015, mit der Nepal zu einem säkularen Staat mit hinduistischer Mehrheitsreligion, einem parlamentarischen Zweikammersystem und sieben Bundesländern wurde. Sie zeigen auch, warum diese Reform gewalttätige Proteste nach sich zog.

Gastbeitrag von Birgit Bauer und Gisela Stäbler (PDF, 552 kB)

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Ortmann: Singapore's Constrained Civil Society

Singapurs Zivilgesellschaft zwischen Liberalisierung und Repression ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Stephan Ortmann, Visiting Assistant Professor im Department of Asian and International Studies, City University of Hong Kong. Sein Befund ist skeptisch, was die in den letzten beiden Jahrzehnten erreichten Fortschritte angeht. Zwar gibt es mittlerweile eine - allerdings noch kleine - Zahl von AktivistInnen, die freiheitliche Formen zivilgesellschaftlichen Engagements als ThemenanwältInnen entwickeln. Insgesamt aber hat sich im Zuge von Repressionen die Apathie in der Bevölkerung vergrößert.

Gastbeitrag von Dr. Stephan Ortmann (PDF, 453 kB)

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Bessere Rechtsetzung der EU: REFIT-Platform

Das erste Treffen der REFIT-Platform (European Commission's Regulatory Fitness and Performance Programme) hat am 29. Januar 2016 stattgefunden. Vorausgegangen waren Beschlüsse vom 19. Mai 2015 seitens der Europäischen Institutionen für eine bessere Rechtsetzung und Verwaltungsvereinfachung. Dazu gehört als eine konkrete Umsetzung die Einrichtung eines Beirats mit dem Namen REFIT-Platform. In diesem Beirat wirkt neben einer Regierungsgruppe auch eine Stakeholder-Gruppe mit VertreterInnenn aus Wirtschaft, SozialpartnerInnen, Zivilgesellschaft und dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss mit. Beim ersten Treffen vom 29. Januar 2016 standen das wechselseitige Kennenlernen und die Verabredung von Arbeitsstrukturen und Zeitplanungen im Zentrum. Eine wichtige Rolle sollen dabei eingereichte Vorschläge von Personen und Organisationen spielen. Hierfür wurde eine eigene Online-Plattform eingerichtet, auf der auch alle Termine, Vorschläge und Arbeitspapiere transparent publiziert werden sollen (siehe auch Rubrik »Internationale Beteiligungsverfahren«). Schon vor der ersten Sitzung lagen 250 Vorschläge vor.

Weitere Informationen zu REFIT

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Vergaberechtsverordnungsmodernisierung

Angesichts der herausragenden Bedeutung des Staates als Auftraggeber stellt das Vergaberecht für Europa als grenzüberschreitender Wirtschaftsgemeinschaft einen zentralen Hebel für mehr oder für weniger Europa dar. Zugleich liegt hier eine Konfliktzone zwischen europäischen Wettbewerbsstrukturen und sozialstaatlichen Arrangements des jeweiligen Nationalstaats. Am 17. Februar 2016 fand im Deutschen Bundestag eine »Öffentliche Anhörung zur Verordnung zur Modernisierung des Vergaberechts (Vergaberechtsmodernisierungsverordnung - VergRModVO)« statt. Neben den Stellungnahmen von ArbeitgeberInnen und Gewerkschaften lag aus dem Nonprofit-Bereich die gemeinsame Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege vor, vertreten von Werner Hesse, Deutscher Paritätischer Gesamtverband. Darin wird konkreter Änderungsbedarf formuliert, da das »sozialstaatliche Dreiecksverhältnis«, das dem Vergaberecht nicht unterliegt, nicht in nötiger Klarheit in der Verordnung erkennbar ist. Moniert wird ebenso, dass die vom europäischen Richtliniengeber intendierte Dimension der Leistungsqualität bei sozialen Dienstleistungen nicht aufgegriffen ist. Die schriftliche Stellungnahme enthält konkrete Formulierungen, um die kritisierten Sachverhalte zu ändern.

Stellungnahme der Bundesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege (PDF, 106 kB)

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Speed Volunteering in London mit und ohne App

Nach dem Speed Dating war das Speed Volunteering unvermeidlich. In London, der Engagementhauptstadt Europas 2016, hat das »Team London« zusammen mit dem Bürgermeister von London Boris Johnson eine kostenlose App für iPad und Android zur Verfügung gestellt, mit der man kurzfristig ehrenamtliche Aktivitäten mit bis zu sechs Stunden in London findet. Ebenso gibt es ein Angebot über die Homepage von speedvolunteer.london. Speed Volunteering kann ja auch im Rahmen eines Urlaubs eine interessante Überlegung sein, zum Beispiel einen Baum in London mit zu pflanzen oder bei einer Tombola mit zu helfen. Das Team London ist das Freiwilligenprogramm des Londoner Bürgermeisters. Speed Volunteering soll den Einstieg ins Engagement erleichtern bzw. für entsprechende Lebenssituationen oder Engagementtypen Handlungsoptionen ermöglichen, die Allen zu Gute kommen.

Weitere Informationen über Speed Volunteering

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Programmleitfaden Erasmus+

Am 7. Januar 2016 macht der aktuelle Programmleitfaden zu Erasmus+ die damit verbundenen Programme, ihre Förderziele und die Antragstellung in einer Reihe europäischer Sprachen, darunter deutsch, transparent. Damit kann sich jede/-r Interessierte umfassend über das Programm Erasmus+ informieren. In diesem Programmleitfaden werden bis auf wenige Aktionen die geltenden Regeln und Bedingungen für die Bewilligung einer Finanzhilfe aus dem Programm beschrieben.

Programmleitfaden Erasmus+ (PDF, 9,4 MB)

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Bürokratieabbau – ihre Meinung zählt! (REFIT-Platform)

Im Kontext der REFIT-Platform (European Commission's Regulatory Fitness and Performance Programme), über deren erstes Treffen wir weiter oben in diesem Newsletter berichtet haben, fordert die Europäische Kommission dazu auf, europäische Gesetze und Initiativen mit Blick auf eine bessere Rechtsetzung zu kommentieren und selber Vorschläge zu unterbreiten. Diese Kommentare und Vorschläge fließen in die Arbeit der REFIT-Platform ein. Dabei handelt es sich um einen Beirat, der sich am 29. Januar 2016 konstituiert hat (siehe Rubrik »Europäische Engagementpolitik und -förderung aktuell«). Unter »Bürokratieabbau - ihre Meinung zählt!« kann man mit einem Online-Formular entsprechende Vorschläge und Kommentare absenden. Diese werden entweder direkt beantwortet oder an die REFIT-Platform weitergeleitet.

Online-Formular

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Europäische Bürgerinitiative: Unterstützerbutton

Eine neue Europäische Bürgerinitiative gibt es zwar im Moment nicht, aber dafür eine Neuigkeit bei der Präsentation der laufenden Initiativen seitens der Kommission. Auf der EBI-Webseite findet sich jetzt gleich neben der Überschrift ein Button zum Anklicken mit dem Wort »Unterstützen«. Dieser leitet sofort zum Text der EBI, wie er von der Initiative auf ihrer Webseite angeboten wird. Zugleich ist man dort sofort bei der Eingabemaske für den eigenen Namen und die Adresse je nach Länderzugehörigkeit gelandet, die man angeben muss, wenn man die jeweilige EBI unterstützen will. Ein kleiner Fortschritt, der vielleicht den aktuell noch laufenden Initiativen das Sammeln von Unterstützungsbekundungen erleichtert.

Übersicht der laufenden Europäischen Bürgerinitiativen 

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Konstituierende Sitzung der Arbeitsgruppe »Internationales und Europa«

Am 17. Februar 2016 fand die konstituierende Sitzung der BBE-Arbeitsgruppe 7 im Themenfeld »Internationales und Europa« in Berlin statt. Etwa 30 Teilnehmende diskutierten über zukünftige Themen und Arbeitsformen der neu eingesetzten Arbeitsgruppe. Ebenso im Mittelpunkt stand die Wahl neuer SprecherInnen der AG. Das neue SprecherInnenteam bilden Dr. Jeannette Spenlen, Kultur- und Religionswissenschaftlerin und Referentin in der »Mitmachzentrale« von Engagement Global, und Abdou Rahime Diallo, Promoter für Migration & Entwicklung für Brandenburg beim Verband Entwicklungspolitischer NRO Brandenburg (VENROB), Politikberater für Ministerin der AKP-Staaten für Migrations- und Entwicklungspolitik und ehemaliger Sprecher der BBE-Unter-AG »Internationales Engagement« (2015). Es wird bei der nächsten Sitzung noch um eine Vertretung für die Europaarbeit im BBE ergänzt. Im Vorfeld der Konstitutierung fand das 4. Symposium »Internationale Konflikte, Zivilgesellschaft und Frieden« der ehemaligen UAG »Internationales Engagement« statt, die damit ihre Tätigkeit beendete. Nach der Einführung von Prof. Dr. Peter Schlotter, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, in das Thema Internationale Konflikte, Zivilgesellschaft und Frieden referierte Andreas Dieterich, Referent für zivile Konfliktbearbeitung bei Brot für die Welt, über die Konflikte und die Perspektiven der Zivilgesellschaft in den betroffenen Regionen. Sebastian Gräfe, Zentrum für zivil-militärische Zusammenarbeit, diskutierte mit den Teilnehmenden über die Begriffe »Zivilbevölkerung«, »Zivilgesellschaft« und über die zivil-militärische Zusammenarbeit. Dieses bereits im vergangenen Jahr konzeptionell vorbereitete Symposium bot einen inhaltlich spannenden und hochaktuellen Auftakt zur weiteren Arbeit der neuen Arbeitsgruppe 7. 

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Europas Grenzen - Wir müssen reden: Bürgerdialoge

Das Format der Bürgerdialoge hat die Europa-Union Deutschland beim strittigen Thema TTIP bereits erfolgreich etabliert. Am 15. März 2016 starten die neuen Bürgerdialoge in Erfurt zum Thema »Europas Grenzen«. Diesmal geht es um die Binnen- und Außengrenzen der Europäischen Union. Es geht auch um die Frage, ob das Europäische Projekt an Grenzen stößt. Wie steht es um die Handlungsfähigkeit der EU, ihre Solidarität und die Zukunftsfähigkeit der europäischen Idee? Bei »Europas Grenzen - Wir müssen reden« diskutieren BürgerInnen mit PolitikeInnen und ExpertInnen die Zukunft des Schengen-Raums, die europäischen Grundfreiheiten und die Frage, wie die Flüchtlingskrise europäisch bewältigt werden kann. Neben den Bürgerdialogen vor Ort gibt es einen Online-Dialog über Publixphere. Die Bürgerdialoge finden mit einer Reihe von Kooperationspartnern statt, darunter dem BBE. Weitere PartnerInnen sind: Europäische Kommission, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, Bundesministerium des Innern, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB), Auswärtiges Amt, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), dbb Beamtenbund und Tarifunion, Polizeigewerkschaft im dbb, Publixphere, Europäische Bewegung Deutschland (EBD) und Institut für Europäische Politik (IEP). Weitere Bürgerdialoge finden am 4. Mai 2016 in Augsburg und am 26. Mai 2016 in Hamburg statt.

Anmeldung und weitere Informationen zum Bürgerdialog 

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»Die Flüchtlingskrise - Zeit für europäische Lösungen!«: Parlamentarisches Europaforum

Die Flüchtlingskrise stellt eine der größten Herausforderungen dar, mit der sich die Europäische Union je konfrontiert sah. Wie aber sehen europäische Lösungen konkret aus und wie können die größten Streitpunkte zwischen den Mitgliedstaaten beigelegt werden? Am 16. März 2016 um 17:00 Uhr lädt die Parlamentariergruppe der Europa-Union Deutschland gemeinsam mit den Jungen Europäischen Föderalisten ein zum Parlamentarischen Europaforum in den Deutschen Bundestag. GesprächspartnerInnen sind Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär im Innenministerium, die schwedische Abgeordnete Elisabeth Svantesson und Julian Lehmann, Autor und Researcher beim Global Public Policy Institute.

Anmeldung und weitere Information zum Europaforum

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EU-Förderung für Engagement und Partizipation

Am 19. April 2016 gibt es Informationen und Beratung zu den EU-Förderprogrammen »Horizont 2020« und »Europa für Bürgerinnen und Bürger« in Bonn von der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« bei der Kulturpolitischen Gesellschaft. Angesprochen sind mit beiden Programmen zivilgesellschaftliche Organisationen, Kommunen sowie Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen. Im Anschluss an die Vorträge findet ein Ausklang mit Möglichkeit zum Austausch statt. Die Kosten (inkl. Material und Getränke) betragen 15 Euro.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF, 126 kB)

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»Europa gemeinsam gestalten«: Grundlagenseminar

Die Fragen nach Konzipieren und Finanzieren der Kooperations-, Austausch- und Partnerschaftsprojekte steht im Fokus des Grundlagenseminars, das am 20. April 2016 von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr in Bonn im Haus der Kultur (Weberstraße 61, 53113 Bonn) stattfindet. Erläutert werden die Ziele und Themen, das Antragsverfahren sowie Beispiele geförderter Projekte. Zudem gibt es Raum für den Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden. Als Gastreferent wird ein Vertreter der Nationalen Agentur JUGEND für Europa das EU-Programm Erasmus+ Jugend in Aktion vorstellen. Europabeauftragte von Kommunen, Aktive in Vereinen und anderen Organisationen, die internationale Begegnungen, Austausch- oder Kooperationsprojekte mit europäischen PartnerInnen organisieren wollen, sind mit diesem Seminar angesprochen.

Weitere Informationen zum Seminar

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Europäische Partizipation und Entwicklungspolitik

Am 29. April 2016 findet in Mainz eine Informations- und Vernetzungsveranstaltung mit dem Schwerpunkt europäische Partizipation und Entwicklungspolitik statt, gemeinsam veranstaltet von der Kontaktstelle »Europa für Bürgerinnen und Bürger« und von Engagement Global. Die Veranstaltung richtet sich an zivilgesellschaftliche Organisationen und Kommunen mit europäischen und weltweiten Partnerschaften sowie an klassische Träger der Entwicklungszusammenarbeit. Die Information über Förderprogramme und der wechselseitige Austausch stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF, 126 kB)

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Civic Spaces in Europe: Umfrage

Civil Society Europe und CIVICUS: World Alliance for Participation führen seit dem 18. Januar 2016 eine Online-Umfrage zu neuen Trends und Problemlagen in den europäischen Zivilgesellschaften durch. Dabei geht es um Entwicklungen der letzten 12 Monate. Die Umfrage richtet sich an AktivistInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Das Ausfüllen des Fragebogens bei surveymonkey soll in gut 15 Minuten gelingen.

Weitere Informationen zur Umfrage

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Europas Freiwilligenhauptstadt 2018

Zum vierten Mal begibt sich 2016 das Europäische Freiwilligenzentrum CEV mit einem Wettbewerb auf die Suche nach der Stadt, die nach Barcelona (2014), Lissabon (2015), London (2016) und Sligo (2017) zu Europas Freiwilligenhauptstadt wird. Die Bewerbungsphase dauert bis zum 30. Juni 2016. Die Auswahl orientiert sich an den Kriterien der »Policy Agenda for Volunteering in Europe« (P.A.V.E.), in der Fragen des Qualitätsmanagements, der Infrastruktur oder auch der Anerkennung von und für Ehrenamtliche behandelt werden. Bei der letzten Runde hatte sich keine deutsche Stadt beworben. Mirko Schwärzel, deutsches Vorstandsmitglied im CEV und Projektleiter Europa im BBE, hofft, dass sich dies ändern wird, denn »es gibt ohne Zweifel sehr viele deutsche Städte, die sich in der Engagementförderung in besonderer Weise auszeichnen«.

Weitere Informationen zum Wettbewerb

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Schwarzkopf-Stiftung: Reisestipendien

Die Schwarzkopf Stiftung Junges Europa vergibt Reisestipendien für junge Menschen zwischen 17 und 25 Jahren, um Europa abseits touristischer Erkundungen kennen zu lernen (vielleicht auch eine Möglichkeit, um Speed Volunteering in London kennen zu lernen?). Es werden Reisen unter einem europapolitischen Thema mit 550 Euro gefördert, die mindestens drei und höchstens sechs Wochen dauern. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich um einen InterRail Global Pass im Wert von 442 Euro für eine vierwöchige Reise quer durch Europa zu bewerben. In Kooperation mit der Kreuzberger Kinderstiftung werden zudem zwei Reisestipendien in Höhe von je 550 Euro für Reisen nach Griechenland vergeben, um sich vor Ort mit einem der Themenbereiche Gesellschaft, Wirtschaft oder Flüchtlinge mit der Frage »Wie gehen Jugendliche mit den Krisen um?« auseinandersetzen zu können. Bewerbungsende ist der 1. März 2016.

Weitere Informationen zu den Reisestipendien

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 31. März 2016.
Redaktionsschluss ist am 21. März 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
E-Mail: europa-bbe(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im Europa-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel, Mirko Schwärzel und Nino Kavelashvili.

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- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de

V.i.S.d.P.: Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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