25.10.16

»Zivilgesellschaft stärken«: Arbeitskonferenz

Aus Rockerkneipen Demokratiezentren machen! – Im EU-Projekt Creating Public Spaces haben deutsche und italienische Organisationen daran gearbeitet, wie lokale, demokratische Kultur durch die Umnutzung der Immobilien krimineller Gruppen gefördert werden kann. Als Präventionsmittel gegen organisierte Kriminalität hat sich das Prinzip in Italien bereits bewährt.

Auf welche Weise der Einzug und die zivilgesellschaftliche Weiternutzung als Instrument etwa auch gegen rechtsextreme Gruppen in Deutschland eingesetzt werden kann, dazu werden auf einer zweitägigen Konferenz VertreterInnen aus Politik, Zivilgesellschaft, Justiz und Wissenschaft diskutieren und Vorschläge entwickeln.

Positive Erfahrungen aus Italien und die Frage, wie sich diese auf andere Länder übertragen ließen, werden am Donnerstag, 10. November, in drei Workshops zur Diskussion gestellt.

Die Ergebnisse des Projektes »Creating Public Spaces« und der Workshops werden auf der Abschlusskonferenz am Freitag, den 11. November, im Auditorium Maximum der Humboldt Universität Berlin, Unter den Linden 6, präsentiert und mit weiteren zivilgesellschaftlichen AkteurInnen und PolitikerInnen aus beiden Ländern diskutiert.

Die Konferenz wird in Kooperation mit den Projektpartnern Landesregierung Kalabrien, Osservatorio sulla 'ndrangheta (Reggio Calabria) und Echolot – Projekte für demokratische Kultur, gegen Mafien e.V., der Humboldt Universität Berlin (Lehrstuhl Prof. Martin Heger), sowie der Amadeu Antonio Stiftung veranstaltet. Sie richtet sich an zivilgesellschaftliche Akteure und andere Interessierte.

Weitere Informationen

(Stichwörter: Aktuelles, Demokratie & Partizipation, Demokratiestärkung, Länder & Kommunen, Europa, Veranstaltung)