25.09.06

Horst Köhler: Engagierte sind keine Lückenbüßer

Bundespräsident Horst Köhler eröffnete am 15. September 2006 bei einem Festakt in Berlin die »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«, die bundesweit vom 15.-24.09.06 stattfand und vom BBE organisiert wurde.

 

In seiner Rede ging Köhler auf die Rolle von bürgerschaftlichem Engagement ein: Engagierte dürften nicht Lückenbüßer für einen Staat werden, der an seine finanziellen Grenzen stößt. Die Bürgergesellschaft sei kein »Reparaturbetrieb« für den Staat, sondern gebe »ein Beispiel für eine neue Balance zwischen staatlichem und bürgerschaftlichem Handeln«.

 

Abweichend von seinem Redemanuskript erklärte der Bundespräsident zu den Vorschlägen einer Reform des Gemeinnützigkeitsrechts, die der Wissenschaftliche Beirat des BMF gemacht hatte, es werde nichts so heiß gegessen, wie es gekocht würde. Der Bundespräsident kündigte an, er wolle in dieser Sache auch persönlich mit dem Bundesfinanzminister sprechen.

 

Köhler würdigte auch die Arbeit des BBE: Als Anwalt und Sprachrohr der Engagierten habe das BBE in den vergangenen Jahren dazu beigetragen, Engagement stärker in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken.

 

Über 400 Veranstaltungen wurden während der »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« angeboten.

 

Rede des Bundespräsidenten unter

www.bundespraesident.de/Reden-und-Interviews-,11057.632991/Grusswort-bei-der-Auftaktveran.htm

 

weitere Infos unter

www.engagement-macht-stark.de

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