19.10.05

Ehrenamtliche Arbeit stärkt das Immunsystem

23 Millionen Deutsche arbeiten in irgendeiner Form ehrenamtlich. Und sie machen's gleich zweifach richtig, denn wer anderen hilft, wird seltener ernsthaft krank und lebt länger. Die starke Vernetzung mit anderen Menschen reduziert negativen Stress und vermindert so das Krankheitsrisiko. Dies ergab eine Studie der US-Medizinsoziologen John Wilson und Marc Musick. Der amerikanische Gesundheitsexperte Allan Luks spricht dem Helfen sogar heilende Kraft zu: In seinen Studien mit 3500 Freizeithelfern stieß Luks auf das »Helper's High« - ein Hochgefühl, das sich als wohlige Wärme im Körper niederschlägt. Freigesetzte Endorphine, sogenannte Glückshormone, spornen das Immunsystem an, Krankheiten werden abgewehrt bzw. in ihrem Verlauf gemildert. Insgesamt, so die US-Forscher, haben Helfer eine um 60 Prozent höhere Chance, lange zu leben, berichtet die neue Gesundheitszeitung »HEALTHY LIVING«.

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