Studien und Forschungsprojekte

Studie: Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft (2014)

ACT Alliance und CIDSE haben in einer gemeinsamen Studie die Handlungsspielräume und Partizipationsmöglichkeiten zivilgesellschaftlicher Organisationen in Kolumbien, Malawi, Ruanda und Simbabwe untersucht. Eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in diesen Ländern deutliche Einschränkungen verschiedener Art erfahren, vor allem, wenn sie die Regierungspolitik kritisch beobachten. 

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Zivilgesellschaft in Zahlen: Projekt

Der Dritte Sektor bezeichnet jenen gesellschaftlichen Bereich, der nicht dem Staat, nicht dem Markt und nicht der Familie zuzuordnen ist. Aus der Perspektive der Statistik ist der Dritte Sektor immer noch ein weitgehend unbekanntes Gebiet. Daher haben die Bertelsmann Stiftung, der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Fritz Thyssen Stiftung das Projekt »Zivilgesellschaft in Zahlen« (ZiviZ) auf den Weg gebracht.
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Logo des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Debatte zum Freiwilligensurvey 2014 im BBE-Newsletter (2016)

Das BBE veröffentlichte in seinem Newsletter verschiedene Beiträge zu den Ergebnissen des Freiwilligensurveys 2014. Neben Kommentaren von Bundestagsabgeordneten sind darunter auch ein kritischer Beitrag von Prof. Dr. Roland Roth zu den Zahlen des Surveys sowie eine Antwort des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) auf diese Kritik. mehr...

Freiwilligensurvey 2014 (2016)

Mit dem im April 2016 veröffentlichten Freiwilligensurvey 2014 liegen die Ergebnisse der vierten Welle der Befragung der größten aktuellen Untersuchung zur Zivilgesellschaft und zum freiwilligen Engagement in Deutschland vor. Dem Bericht zufolge ist die Engagementquote von 2009 bis 2014 von 35,9 Prozent auf 43,6 Prozent gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von ca. 7 Millionen Menschen. Seit Ende 2011 liegt die wissenschaftliche Leitung des Freiwilligensurveys beim Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), in Auftrag gegeben wird er vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).
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Freiwilligensurvey 2014 Download (PDF, 7,1 MB)
Vergleichender Länderbericht zum Freiwilligensurvey 2014 Download (PDF, 1,3 MB)
Tabellenanhang zum Länderbericht Download (PDF, 1,9 MB)
Freiwilligensurvey Bayern 2014 Weitere Informationen

Studie zu Engagement in Stiftungen (2015)

Warum arbeiten Stiftungen mit Freiwilligen zusammen? Dieser Frage geht die Studie »Freiwilliges Engagement in Stiftungen« nach, denn die Mehrzahl der deutschen Stiftungen binden Freiwillige in ihre Arbeit ein. Folgende Fragen leiten die Studie: Weshalb arbeiten Stiftungen mit Freiwilligen zusammen? Wie finden Stiftungen und Engagierte zusammen? Gibt es Schwierigkeiten bei der Suche? Wie ist die Zusammenarbeit strukturiert? Welche Herausforderungen ergeben sich? Und schließlich: Wie steht es um die Wertschätzung der Freiwilligen? Die Studie kann frei heruntergeladen werden.
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Motive des bürgerschaftlichen Engagements: Studie (2014)

Zusammenfassung der Kernergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung durch das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des BMFSFJ im August 2013. Für die Studie wurde eine bevölkerungsrepräsentative Stichprobe von insgesamt 1.548 Personen ab 16 Jahren befragt und es wurde erstmals mit Zahlen belegt, dass sich freiwilliges Engagement schon früh im Leben verankert.
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Was bewegt Deutschland?: Studie (2014)

Was Deutschland bewegt, das sind Krisen und Innovationen, das sind Wirtschaftsentwicklungen und Regierungsprogramme, und das sind Medienevents und Katastrophen. Was aber treibt uns Deutsche wirklich an? Wie reagieren wir auf sozialen Wandel? Was tut sich in Ost und West? Diese Studie der Universitäten Hildesheim und Jena beschreitet neue Wege und vergleicht die Lebensansichten engagierter und disengagierter Bürger in Deutschland. 
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Service Learning an Hochschulen in Deutschland: Studie (2013)

Hallesche Sozialforscher legen erste Studie zum Service Learning an Hochschulen in Deutschland vor. Seit Beginn des noch jungen Jahrtausends findet Service Learning in deutschen Hochschulen, in der Zivilgesellschaft und bei Unternehmen zunehmende Resonanz. Holger Backhaus-Maul und Christiane Roth haben jetzt eine erste, empirische Untersuchung vorgelegt: »Service Learning an Hochschulen in Deutschland« (Springer VS, 2013). Neben theoretischen und historischen Betrachtungen bietet die Studie empirische Befunde einer bundesweiten Hochschulbefragung.
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Soziokulturelle Zentren in Zahlen: Studie (2013)

Seit 1992 erhebt die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. in regelmäßigen Abständen Daten zu Situation und Perspektiven ihrer Mitgliedseinrichtungen. Die Auswertung erfolgte in Kooperation mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und basiert auf den Daten der bundesweiten Befragung von 460 Mitgliedseinrichtungen im Jahr 2012, von denen sich 54 Prozent beteiligten. 
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Freiwilliges Engagement in Österreich: Studienbericht (2013)

Das Institut für empirische Sozialforschung in Wien hat auf Grundlage der bundesweiten Bevölkerungsbefragung 2012 einen umfassenden Studienbericht veröffentlicht. Es wurde die formelle und informelle Freiwilligenarbeit in Österreich in Form von Face-to-face-Interviews untersucht. Folgenden Themenaspekte waren Grundlage für die Erhebung: Engagement im Rahmen einer formellen und informellen Freiwilligenarbeit, das Ausmaß der Freiwilligenarbeit sowie Motive und Beweggründe für ein freiwilliges Engagement, aber auch die Gründe dafür, nicht in der Freiwilligenarbeit aktiv zu sein.
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Freiwilligensurvey 2009: Sonderauswertung »Jugend in der Zivilgesellschaft« (2012)

Frühes Engagement steigert die Wahrscheinlichkeit für späteres und dauerhaftes Engagement. Sybille Picot hat im Auftrag der Bertelsmann Stiftung die Daten des Freiwilligensurveys für die Altersgruppe von 14 bis 24 Jahren vertiefend analysiert. Neben dem klassischen Befund der Pfadabhängigkeit der Engagementbiographie von Bildung und Herkunft zeigt Picot die ersten Auswirkungen der Verdichtung von Schule und Studium im Engagementverhalten auf. Die Studie ist 2012 im Verlag der Bertelsmann Stiftung erschienen und kann für 22 Euro erworben werden.
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Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2009: Evangelische Kirche (2012)

Im Bereich der evangelischen Kirche waren 2009 2,2 Millionen Menschen aktiv, fast eine Million mehr als noch 1999. Ein wichtiger Faktor hierfür ist das Engagement Älterer, aber auch ein längeres Engagement. Die Engagierten wünschten sich zugleich eine bessere fachliche Unterstützung und Anerkennung. Die Broschüre »Evangelische engagiert - Tendenz steigend« steht als Download zur Verfügung.
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Titelbild der Studie »Lokale Engagementförderung«

Infrastruktureinrichtungen lokaler Engagementförderung (2012)

Infrastruktureinrichtungen für bürgerschaftliches Engagement, wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Bürgerstiftungen oder Lokale Bündnisse für Familien, können einem regelrechten Gründungsboom verzeichnen. Prof. Dr. Annette Zimmer und Dr. André Christian Wolf untersuchen in ihrer Studie die Vor- und Nachteile der Vielfalt lokaler Einrichtungen. Die Kernfragen sind dabei: Welche Anlaufstellen, Büros und Agenturen sind noch zeitgemäß? Wie ergänzen sich die Angebote, wo überschneiden sie sich und wo stehen sie in Konkurrenz zueinander? Die Antworten auf diese Fragen bilden die Grundlage für eine Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Engagementpolitik vor Ort.
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Titelbild der Studie »Freiwilligenagenturen in Deutschland«

Freiwilligenagenturen in Deutschland (2012)

Freiwilligenagenturen verstehen sich in Deutschland als intermediäre Organisationen zwischen Bürgern, gemeinnützigen Organisationen, Politik und Verwaltungen. Holger Backhaus-Maul, Peter Friedrich, Maud Krohn und Prof. Dr. Karsten Speck präsentieren in ihrer Publikation »Freiwilligenagenturen in Deutschland« detaillierte Befunde einer aktuellen bundesweiten Erhebung sowie qualitativer Fallstudien ausgewählter Kommunen. Sie zeichnen dabei das facettenreiche und ambivalente Bild einer »jungen« Organisation mit vielfältigen - bisher - unausgeschöpften Potenzialen und einer zugleich höchst prekären Institutionalisierung.
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Titelbild Freiwilligensurvey 2009

Freiwilligensurvey 2009 und Sonderauswertungen der Länder

Seit 1999 wurden im Abstand von fünf Jahren die Freiwilligensurveys durchgeführt. Sie sollen Einblick geben in die verschiedenen Formen des Engagement, das Potenzial von nicht engagierten Personen sowie die Motive und Probleme der Freiwilligen. Mit der Durchführung des Freiwilligensurvey 2014 wurde das Deutsche Zentrum für Altersfragen (DZA) betraut. Das DZA hat den dritten Survey von 2009 und die darauf aufbauenden Sonderauswertungen der Bundesländer übersichtlich aufgelistet.
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Volunteering Infrastructure in Europe: Länderstudien (2012)

Das CEV - The European Volunteer Centre veröffentlichte mit "Volunteering Infrastructure in Europe” eine umfangreiche Übersicht mit 29 Länderstudien zum Verständnis, den Strukturen, Akteuren und der Finanzierung der Freiwilligeninfrastruktur in Europa. Es ist damit die erste europäisch-vergleichende Studie zu diesem Thema. In den kommenden Monaten kann sie über die CEV-Website und Facebook heruntergeladen, kommentiert und interaktiv ergänzt werden. Die Veröffentlichung einer Print-Version ist nach der Kommentierungsphase im kommenden Jahr 2013 geplant.
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Freiheit und bürgerschaftliches Engagement: Studie (2012)

Diese Studie fragt nach der Bedeutung des Wertes Freiheit für die Motivation der Engagierten. Im Ergebnis zeigt sich, dass der Glaube an die eigenen Einflussmöglichkeiten ein wichtiger Faktor für die Bereitschaft zu Bürgerschaftlichem Engagement ist. Der Autor Dr. Thomas Petersen sieht zugleich eine Entwicklung in den letzten Jahrzenhten hin zu einer „Gesellschaft der Teilhabe" und damit bessere Chancen, Menschen für ein Engagement zu gewinnen. Die Studie beruht auf einer Repräsentativumfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Herbert Quandt-Stiftung.
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Titelbild WZBrief Zivilengagement

WZBrief Zivilengagement

Der »WZBrief Zivilengagement« ist eine Reihe des Wissenschaftszentrums Berlin. Mehrmals im Jahr informiert er kompakt über ein Thema der Engagementforschung. Der WZBrief erscheint in elektronischer Form. Er richtet sich an Experten und Praktiker in Politik, Zivilgesellschaft und Medien.
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Studie zum BBE und zum Nationalen Forum für Engagement und Partizipation (2012)

Im Mittelpunkt von Daniela Neumanns Abhandlung zum BBE und dem bis 2010 von ihm durchgeführten Nationalen Forum für Engagement und Partizipation (NFEP) steht die Kritik einer Sicht von Engagement als Ressource und eines von Angebot und Nachfrage bestimmten Engagementmarktes. In diesem Diskurs, so die Autorin, bleiben Partizipationsansprüche des Engagements unterbelichtet und dabei kommen zunehmend starke staatliche top-down-Steuerungsinteressen zum Tragen. Die Studie leuchtet die Entwicklung des »Markt«-Diskurses der Engagementförderung seit der rot-grünen Bundesregierung aus und sieht im BBE und NFEP Belege dafür. Jedoch werden die Empfehlungen des NFEP wie auch der engagementpolitische Diskurs allzu umstandslos mit der Regierungsstrategie kurzgeschlossen. In NFEP und im BBE werden der »Eigensinn« des Engagements und der Zusammenhang von Engagement und Partizipation sowie die Notwendigkeit des partizipativen Einbezugs zivilgesellschaftlicher Akteure bei der Entwicklung einer engagementpolitischen Strategie betont. Erst vor diesem Hintergrund werden nicht nur die Risiken, sondern auch die Chancen eines engagementpolitischen Diskurses hinreichend deutlich.
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Titelbild der Studie »Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland«

Studie zu Zivilgesellschaft in Ostdeutschland (2009)

»Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland« lautet der Titel einer von Thomas Gensicke, Thomas Olk, Daphne Reim, Jenny Schmithals und Hans-Liudger Dienel verfassten Studie, die kürzlich im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist. Ziel der Autoren ist eine übergreifende Bestandsaufnahme der Entwicklungs- und Erklärungsmuster zivilgesellschaftlicher Entwicklungen in Ostdeutschland. Dazu werden zunächst die Daten der beiden Freiwilligensurveys von 1999 und 2004 vertiefend analysiert und die besonderen Umfeld- und Zugangsbedingungen der ostdeutschen Zivilgesellschaft erklärt.
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Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Freiwilligensurvey 2004 (2005)

Der zweite Freiwilligensurvey gibt Einblicke in die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements zwischen 1999 und 2004. Im Vergleich zum ersten Freiwilligensurvey (1999) ist die Engagementquote in Deutschland 2004 um zwei Prozentpunkte auf 36 Prozent bzw. 23,4 Millionen Engagierte gestiegen. Der Survey untersucht neben Motiven für Engagement auch strukturelle Aspekte und Verbesserungsbedarfe im Hinblick auf die Rahmenbedingungen von Engagement.

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Freiwilligensurvey 1999 (2001)

Mit dem Freiwilligensurvey 1999 wurde erstmalig eine bundesweite Untersuchung zum Thema bürgerschaftliches Engagement in Deutschland durchgeführt. Auf Basis von fast 15.000 Interviews erfasst er u.a. den Anteil engagierter BürgerInnen an der Bevölkerung, die Tätigkeitsfelder und Erwartungen an das Engagement sowie Problemlagen in den verschiedenen Engagementbereichen. Der Freiwilligensurvey 1999 wurde im Auftrag des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von TNS Infratest durchgeführt.

Gesamtbericht des Freiwilligensurveys 1999, Band 1 Download
Bericht zum Freiwillgensurvey 1999, Band 2 Download
Bericht zum Freiwillgensurvey 1999, Band 3 Download


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