Engagementstrategien der Bundesländer

Zwei Bundesländer - Baden-Württemberg und Hamburg - haben bisher eine Landesengagementstrategie beschlossen. Beide entstanden in einem breiten Beteiligungsprozess, unterscheiden sich jedoch in ihrer Historie und Schwerpunktsetzung.

Tiefergehende Einblicke in die Prozesse der Engagementstrategien und zu Kommunalen Engagementstrategien finden Sie in unserem BBE Dossier Nr. 1 »Landes-Engagementstrategien und kommunale Engagementstrategien«, November 2015. Download

Baden-Württemberg: Engagementstrategie »Lebensräume zu ›Engagement-Räumen‹ entwickeln«

Die Engagementstrategie Baden-Württemberg wurde in einem einjährigen breiten Beteiligungsprozess erarbeitet und ihre Umsetzung im April 2014 von der Landesregierung beschlossen. Sie zielt nicht auf einzelne Personengruppen ab, sondern nimmt alle BürgerInnen und ihre Lebensräume in den Blick. Ein zentraler Baustein der Umsetzung ist das Förderprogramm »Gemeinsam sind wir bunt«, das die Schaffung lokaler Engagementräume fördert. Der Antragsprozess in den Kommunen ist gleichsam partizipativ gestaltet und regt die Formulierung lokaler Engagementstrategien an.
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Download: Engagementstrategie Baden-Württemberg »Lebensräume zu ›Engagement-Räumen‹ entwickeln«

Bayern: MdL Johannes Hintersberger: Bayern als Land des Ehrenamts

MdL Johannes Hintersberger, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, stellte in einem Gastbeitrag die verschiedenen Elemente der Bayerischen Engagementpolitik und Engagementstrategie vor. Die Erfolge Bayerns führt er auf die zugrunde liegende Philosophie zurück, die von der Freiwilligkeit der Engagierten ausgeht, diese in ihrem Handeln als mündige BürgerInnen mit Partizipationsinteressen sieht und mit einer Engagementinfrastruktur unterstützt. Die praktische Seite der bayerischen Engagementpolitik, etwa mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. (LBE), stellt er im Überblick dar.
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Hamburg: Engagementstrategie 2020

Im Januar 2015 wurde die Strategie als Ergebnis eines breiten Beteiligungsprozesses beschlossen. Im Zentrum stehen vier strategische Handlungsansätze, wie die Stärkung von Anerkennung oder die Unterstützung von Zugängen zu Engagement. Die Maßnahmen sollen unter anderem die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden verbessern, die Freiwilligenagenturen ausbauen und zielgruppenorientiert Zugänge zu Engagement unterstützen.
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Download: Broschüre Engagementstrategie 2020 der Hansestadt Hamburg

Berlin: Carola Schaaf-Derichs: Für eine (neue) Engagementstrategie in Berlin

Logo des Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin

Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. und Mitglied im SprecherInnenrat des BBE, formuliert in ihrem Gastbeitrag im BBE-Newsletter Anforderungen an Inhalte einer Engagementstrategie, um die Engführungen und fiskalischen Zwänge in der bisherigen Entwicklungslogik zu überwinden. Sie orientiert sich dabei an den Good-Practice-Beispielen der Landesengagementstrategien in Hamburg und Baden-Württemberg.
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Mecklenburg-Vorpommern: Helga Bomplitz: Zu einer künftigen Landesstrategie

Helga Bomplitz, Vorsitzende des Landesringes M-V des Deutschen Seniorenringes, hält die Verständigung auf eine Landesengagementstrategie für notwendig. Denkanstöße in diese Richtung bietet ihr Gastbeitrag im BBE-Newsletter. Eine strategische Engagementförderung bedürfe neben einer umfassenden Bestandsaufnahme ebenso die Einbindung wichtiger zivilgesellschaftlicher Verbände, Plattformen, Netzwerke und Foren. Sie müsse eine Strategie der Ermöglichung sein.
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