Akteure

Um das Ziel einer inklusiven Gesellschaft zu erreichen, sind Staat und Zivilgesellschaft gleichermaßen gefordert. In den kommenden Jahren bedarf es hier eines intensiven Austauschs, um zu einer gelungenen Arbeitsteilung zu gelangen. Dabei geht es um die Schaffung angemessener rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingungen sowie um die Frage, wie das Zusammenspiel von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren organisiert werden kann.

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Staatliche Akteure

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) soll wie unmittelbar geltendes Recht wirken und bindet alle Bundesministerien gleichermaßen. Dementsprechend verfügt auch jedes Ressort über einen so genannten Focal Point, der für die Umsetzung der Konvention zuständig ist. Die Federführung für die Umsetzung der UN-BRK und die Weiterentwicklung des damit korrespondierenden Nationalen Aktionsplans liegt beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das die Aktivitäten der Ressorts koordiniert.
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Logo der Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen

Beauftragte für die Belange behinderter Menschen

Um das Ziel einer inklusiven Gesellschaft zu erreichen, sind Bund, Länder und Kommunen gleichermaßen in der Verantwortung. Sowohl die Bundesregierung als auch die Bundesländer haben Beauftragte für die Belange behinderter Menschen eingesetzt, die gesellschaftspolitische Entwicklungen beobachten, über das Thema Inklusion informieren und dafür Sorge tragen, dass die Belange behinderter Menschen bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden.

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Beauftragte der Bundesländer

Zivilgesellschaftliche Akteure

Logo des Deutschen Behindertenrates

Deutscher Behindertenrat

Der Deutsche Behindertenrat ist ein Zusammenschluss der großen Sozialverbände, der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe und unabhängiger Behindertenverbände. Er vertritt die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen verbandsübergreifend. Der Deutsche Behindertenrat ist kein Dachverband mit Vertretungsmandat, sondern versteht sich als Plattform gemeinsamen Handelns und des Erfahrungsaustauschs. Insbesondere widmet er sich der Sicherstellung der finanziellen Rahmenbedingungen für die Lebensgestaltung und der Selbsthilfestrukturen.
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BRK-Allianz

In der »Allianz zur UN-Behindertenrechtskonvention« (BRK-Allianz) haben sich zivilgesellschaftliche Organisationen behinderter und chronisch kranker Menschen in Deutschland zusammengeschlossen, um Menschenrechtsverletzungen an Kindern, Frauen und Männern mit Behinderungen in Deutschland sichtbar zu machen. Die Allianz wirkt beim Verfahren der Staatenberichtsprüfung im Rahmen der UN-BRK mit, u.a., indem sie einen gemeinsamen Bericht (einen so genannten »Koordinierten Parallelbericht«) an den UN-Fachausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen übermittelt.
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Logo des Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit

Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit

Das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e. V. ist ein Zusammenschluss von 15 bundesweit tätigen Sozial- und Behindertenverbänden. Ihr gemeinsames Ziel ist es, das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG) in Deutschland umzusetzen und Barrierefreiheit herzustellen. Das Kompetenzzentrum erarbeitet Mindestanforderungen und Empfehlungen für Barrierefreiheit, z.B. im Arbeitsleben, bei Wahlen oder im Regionalverkehr, und gibt damit wichtige Hilfestellungen zur Umsetzung von Barrierefreiheit vor Ort.
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Logo der Aktion Mensch

Aktion Mensch

Die Aktion Mensch ist ein Zusammenschluss der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und des ZDF. Sie arbeitet auf Basis einer Lotterie und ist Deutschlands größte Förderorganisation im sozialen Bereich. Mit der Förderung von sozialen Projekten, mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und mit Aufklärungskampagnen setzt sie sich für Inklusion ein.
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Bundesvereinigung Lebenshilfe

Die uneingeschränkte und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen ist das Ziel der Lebenshilfe. In ihren Einrichtungen - darunter Kindergärten, Schulen, Wohnstätten und Beratungsstellen - werden ca. 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit geistiger Behinderung gefördert, betreut und begleitet. Daneben setzt sich die Lebenshilfe dafür ein, dass bürgerschaftliches Engagement auch Menschen mit Behinderungen offensteht. Zugleich ist die Lebenshilfe ein Interessen- und Selbsthilfeverband von Fachleuten und Eltern behinderter Kinder.
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Logo des Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev)

bezev

Der Verein »Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.« (bezev) setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderung bei der Umsetzung der internationalen Entwicklungsziele gleichberechtigt beteiligt und ihre Lebensbedingungen weltweit verbessert werden. Zugleich fördert er ihre gleichberechtigte Beteiligung an entwicklungspolitischen und humanitären Initiativen, indem er Projekte für Menschen mit Behinderung im Ausland unterstützt und Freiwillige auf einen Auslandsaufenthalt vorbereitet.
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Deutsches Rotes Kreuz

Die Behindertenhilfe im Deutschen Roten Kreuz (DRK) bietet vielfältige Hilfen für Menschen mit Behinderung – vom ambulant betreuten Wohnen über Fahrdienste und Werkstätten bis hin zu Freizeitangeboten und integrativen Kindergärten. Daneben unterstützt das DRK Menschen mit Behinderung bei der Wahrnehmung und Ausübung ihrer Rechte und Pflichten und setzt sich dafür ein, dass ihre gleichberechtigte Teilhabe langfristig gefördert und gewährleistet wird.
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Logo des Deutschen Caritasverbandes

Deutscher CARITAS-Verband

Die Caritas fördert Inklusion mit vielfältigen Projekten und Initiativen vor allem im Arbeitsfeld Bildung, Erziehung und Betreuung. Im Fokus der Projekte und der verbandlichen Diskussion steht die Frage, wie sichergestellt werden kann, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderung Zugang zum Bildungssystem erhalten. Darüber hinaus zeigt die Caritas ihren Einrichtungen Wege auf, wie sie Strukturen und Angebote inklusiv ausrichten können. Eine Übersicht über Best-Practice-Beispiele inklusiver Caritas-Projekte ist online abrufbar.
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Stiftung barrierefrei kommunizieren

Die STIFTUNG barrierefrei kommunizieren! hat es sich zur Aufgabe gemacht, über unterstützende Technologien zu informieren, die Menschen mit Behinderung die Bedienung von Computern und Internet ermöglichen oder erleichtern. In einem eigenen Testzentrum bietet die Stiftung die Möglichkeit, diese Technologien direkt auszuprobieren. Darüber hinaus sensibilisiert sie AkteurInnen aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft für die Potenziale barrierefreier Kommunikation.
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Diakonie Deutschland

Die Diakonie Deutschland engagiert sich seit jeher auch für Menschen mit Behinderungen. In den Jahren 2013 und 2014 hat sie Inklusion zu ihrem Schwerpunktthema gemacht und in dieser Zeit vielfältige Aktivitäten, Kampagnen, Projekte und Fachveranstaltungen zum Thema durchgeführt.
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Deutscher Olympischer Sportbund

Der Deutsche Olympische Sportbund hat das Thema Inklusion 2011 in sein Arbeitsprogramm aufgenommen und 2013 mit dem Positionspapier »Inklusion leben – gemeinsam und gleichberechtigt Sport treiben« den Beschluss gefasst, die Umsetzung der Inklusion im organisierten Sport weiter voranzubringen. Seit 2015 liegt ein entsprechendes Strategiekonzept vor.
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Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen

Freiwilligenagenturen arbeiten mit zahlreichen AkteurInnen des Engagements vor Ort zusammen. Im Rahmen des Projekts »Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten: Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln« widmen sie sich auch dem Thema Engagement und Inklusion.
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Logo der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben - gemeinsam lernen

Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen e.V.

Der Elternverband »Gemeinsam leben – Gemeinsam lernen e.V.« ist ein bundesweites Netzwerk der Betroffenenberatung von Müttern und Vätern von Kindern mit und ohne Behinderung. Es arbeitet mit Fachleuten zusammen, um andere Eltern zu beraten.
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Netzwerk Inklusion Bayern

Im Netzwerk Inklusion Bayern haben sich verbandsübergreifend Eltern aus Bayern zusammengeschlossen, um gegenüber der Politik mit einer Stimme sprechen zu können. Der Schwerpunkt des Netzwerks liegt auf der Entwicklung eines inklusiven Schulsystems.
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Logo der IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.

IJAB bündelt Expertise zu den unterschiedlichsten Aspekten internationaler Jugendarbeit. Sie ermöglicht den Austausch zwischen unterschiedlichen AkteurInnen und hält vielfältige Informationsangebote bereit. In diesem Rahmen beschäftigt sich IJAB auch intensiv mit der Frage, wie Jugendarbeit inklusiv gestaltet werden kann.
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Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft

Inklusion ist einer der drei Themenbereiche, auf den sich die Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft konzentriert. Sie initiiert, begleitet und unterstützt inklusive (Schulentwicklungs-) Prozesse und Projekte in Bildungseinrichtungen, Kommunen und Gemeinden. Die Stiftung verfolgt das Ziel, die alltäglichen Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern und deutlich zu machen, welche Potenziale eine Gesellschaft besitzt, die auf Vielfalt setzt.
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Logo der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Ziel der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung ist es, dass sich Kinder und Jugendliche in Deutschland entsprechend ihrer Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen können. Dabei widmen sie sich vor allem den Themen Schule und Bildung. In diesem Rahmen will die Stiftung auch einen Beitrag zu einem inklusiven Bildungssystem leisten. Um Chancengerechtigkeit herzustellen und dabei den vielfältigen Ausgangsbedingungen gerecht zu werden, baut die Stiftung ein Netzwerk zwischen den AkteurInnen - von PädagogInnen über Eltern und andere BildungspartnerInnen bis hin zu Bund, Ländern und Kommunen - auf.
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UnternehmensForum

Das UnternehmensForum sieht seine Aufgabe darin, gute Beispiele zu erarbeiten und konkrete Anregungen zu entwickeln, wie Menschen mit Behinderungen die Teilhabe am Wirtschaftsleben ermöglicht werden kann. Es betreibt Know-how-Transfer durch Best Practice, sensibilisiert Unternehmen, um einen Bewusstseinswandel zu schaffen, und stellt Verbänden und Wirtschaft Expertise zu Fragen der Beschäftigung und Integration schwerbehinderter Menschen zur Verfügung.
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