07.09.18

Vom Pflichtdienst zu attraktiveren Freiwilligendiensten

Die vorherrschende Positionierung bei zivilgesellschaftlichen Akteuren (vgl. die letzten beiden Newsletter) zum Vorschlag, einen Pflichtdienst einzuführen, ist ablehnender Natur. So auch in der Positionierung vom 8. August 2018 beim Internationalen Bund (IB) oder des Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend (dsj) Jan Holze am 27. August. Konsensfähig scheint dagegen die Forderung zu sein, die vorhandenen Freiwilligendienste attraktiver zu machen und auszubauen. Im ARD-Sommerinterview unterstrich Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel am 26. August, dass es ihr vorrangiges Ziel sei, die Situation zu beseitigen, in der es mehr Bewerber*innen für das Freiwillige Soziale Jahr gebe, als man bezahlen könne. Sie verwies auf den Vorstoß von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), der auf einen Rechtsanspruch abzielt. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) begrüßt diese Positionierung der Kanzlerin in einer Pressemitteilung vom 28. August 2018. Eine Verbesserung der Rahmenbedingungen und Attraktivität der Freiwilligendienste strebe auch die CDU/CSU-Bundestagsfraktion an, wie sie am 31. August mitteilte.

Bericht ARD-Sommerinterview

Pressemitteilung CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Pressemitteilung IB

Bericht dsj

Pressemitteilung BKJ

(Stichwörter: Engagementpolitik & -förderung, Freiwilligendienste, Newsletter)


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