07.09.17

Inden-Heinrich/ Friedrich: Engagementpolitischer Reformbedarf

Der engagementpolitische Reformbedarf aus der Sicht des Bündnisses für Gemeinnützigkeit ist Thema des Beitrages von Helga Inden-Heinrich, Mitglied im Sprecherrat des Bündnisses für Gemeinnützigkeit und Geschäftsführerin des Deutschen Naturschutzrings, und Peter Friedrich, Referent für Grundsatzfragen bei der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V. (BAGFW). Orientierungspunkte für Reformen leiten sie dabei aus dem Verständnis ab, dass Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement grundlegende Säulen für den Zusammenhalt in der Gesellschaft, für die gelebte Demokratie und für die Wohlfahrt darstellen. Konkret sieht das Bündnis für Gemeinnützigkeit einen deutlichen Reformbedarf, der von Zuständigkeitsfragen in Legislative und Exekutive über Anpassungen des Gemeinnützigkeitsrechts, Regelungen des Umsatzsteuerrechts bis hin zur dringend notwendigen Reform des Zuwendungsrechts reicht. In acht Punkten stellen sie diesen Bedarf und die Forderungen des Bündnisses dar: »Die Umsetzung der einzelnen Forderungen bedeuten zugleich eine Anerkennung der Leistungen der Zivilgesellschaft sowie eine engagementstrategische Ausrichtung und eine Fortsetzung des Entbürokratisierungsprozesses.«

Beitrag von Helga Inden-Heinrich und Peter Friedrich (PDF, 165 kB)

(Stichwörter: Engagementpolitik & -förderung, Europa, Demokratiestärkung, Newsletter, Gastbeitrag)


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