Materialien und Hinweise

Studie zum Zusammenwirken von Verwaltung und Zivilgesellschaft (2017)

Wie kann kooperatives Zusammenwirken zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft in Kontexten des kommunalen Sozialstaates gelingen? Die qualitative Studie von ZiviZ untersucht die Handlungsfelder (offene) Kinder- und Jugendarbeit und (offene) Altenhilfe in sechs Kommunen. Demnach entscheidet die Ausgestaltung der Kooperation auf der normativen, fachlichen und der ökonomischen Ebene darüber, ob Kooperationsbeziehungen etwa partnerschaftlich oder zweckgebunden verlaufen.
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Stiftung Gute-Tat: Online-Ehrenamtsbibliothek

Die Ehrenamtsbibliothek der Stiftung Gute-Tat stellt online Publikationen und Informationen zum Thema Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement zur Verfügung. Die Bibliothek kann nach Stichwörtern oder Kategorien wie Recht und Ehrenamt, Infos für Ehrenamtliche und Ehrenamt in speziellen Bereichen durchsucht werden. Auch zur ehrenamtlichen Vorstandsarbeit ist eine Vielzahl an Publikationen verfügbar. Daneben haben NutzerInnen die Möglichkeit, selbst Texte einzustellen.
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Titelseite der Abschlusspublikation »Engagement braucht Leadership«

Abschlusspublikation: Engagement braucht Leadership (2014)

Seit 2011 führt die Robert Bosch Stiftung in Kooperation mit dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) das Programm »Engagement braucht Leadership« durch. In der ersten Modellphase von 2011 bis 2013 erarbeiteten die Freiwilligenagenturen in Bremen, Halle/Saale und Mülheim an der Ruhr Maßnahmen zur Qualifizierung und Vermittlung ehrenamtlicher Vereinsvorständen. Die Publikation von Dr. Thomas Röbke im Auftrag der Robert Bosch Stiftung stellt die umfangreichen Erfahrungen aus dieser Arbeit zusammen.

Röbke, Thomas (2014): Engagement braucht Leadership. Stärkung von Vereinen und ihren Vorständen als Zukunftsaufgabe, hrsg. von Robert Bosch Stiftung, Stuttgart.
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Logo ziviz Zivilgesellschaft in Zahlen

Zivilgesellschaft KONKRET: Junge Engagierte einbeziehen (2014)

Das Engagement junger Menschen trägt nicht nur dazu bei, die zahlreichen Vereine in Deutschland langfristig lebendig zu halten, es sichert und bereichert auch das kommunale Leben in einem entscheidenden Maße. Mareike Alscher vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) wirbt in der Ausgabe 4/2014 der Schriftenreihe Zivilgesellschaft KONKRET von ZiviZpraxis für eine nachwuchsorientierte Engagementförderung in Vereinen, aktiv unterstützt von Kommunen. Mit ZiviZpraxis wollen der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Fritz Thyssen Stiftung und die Bertelsmann Stiftung auf das Engagement der Zivilgesellschaft für junge Menschen hinweisen. In der Schriftenreihe Zivilgesellschaft KONKRET werden eigene Studien, Daten, Maßnahmen und Stolpersteine zu dem Feld diskutiert und Handlungsempfehlungen zur lokalen Förderung der Zivilgesellschaft vorgeschlagen.
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Logo Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Sportentwicklungsbericht 2013/2014 (2014)

Der Sportentwicklungsbericht (Analyse der Sportvereine in Deutschland) 2013/2014, herausgegeben von Prof. Dr. Christoph Breuer von der Deutschen Sporthochschule in Köln, analysiert die Situation der Sportvereine in Deutschland. Die mittlerweile fünfte Welle des Berichts zeigt, dass die Gewinnung und Bindung von ehrenamtlichen FunktionsträgerInnen in Sportvereinen eine zentrale Herausforderung für die Zukunft darstellt. Die Anzahl der ehrenamtlich engagierten Personen auf der Vorstandsebene ist weiter zurückgegangen. Insgesamt haben sich 20.846 Vereine am vorliegenden Sportentwicklungsbericht beteiligt.
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Titelseite der Publikation »Freiwillige Mitarbeit in Schweizer Sportvereinen«

Publikation: Freiwillige Mitarbeit in Schweizer Sportvereinen (2014)

Die Frage der Gewinnung und Bindung von Freiwilligen spielt besonders in Sportvereinen eine übergeordnete Rolle – so sind diese wie kaum ein anderer Organisationstypus auf das freiwillige Engagement ihrer Mitglieder angewiesen. Das Buch »Freiwillige Mitarbeit im Sportverein« von Thorsten Schlesinger, Christoffer Klenk und Siegfried Nagel analysiert Vereinsstrukturen von 63 Sportvereinen in der Schweiz und befragt 1.717 Mitglieder zu ihrem ehrenamtlichen Engagement im Sportverein sowie den vereinsspezifischen Mitarbeitsbedingungen. Auch werden der Einfluss von individuellen Faktoren auf das ehrenamtliche Engagement und organisationale Entscheidungen im Umgang mit personalen Problemlagen analysiert. Weitere Informationen 

Logo Friedrich-Ebert-Stiftung (FES)
Logo Management und Politik (MuP)

MuP-Leitfaden: Ehrenamtliche Vorstände gesucht! (2014)

Die Broschüre der Akademie Management und Politik (MuP) der Friedrich Ebert Stiftung zeigt, wie gemeinnützige Organisationen die ehrenamtliche Vorstandsarbeit an veränderte Rahmenbedingungen anpassen und Voraussetzungen für eine nachhaltige Planung und Umsetzung von Vorstandsgewinnung, -entwicklung und -bindung schaffen können. Es wird aufgezeigt, wie ehrenamtliche Vorstandsarbeit effizienter gestaltet, wie Vorstände in ihrer Arbeit unterstützt werden können und wie Vereine für die Vorstandsarbeit erfolgreich Nachwuchsförderung betreiben können. 
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Logo Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

WZBrief: Vereine an den Grenzen der Belastbarkeit (2013)

Der WZBrief Zivilengagement 07/2013 des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stellt die Ergebnisse der Organisationsbefragung »Organisationen heute - zwischen eigenen Ansprüchen und ökonomischen Herausforderungen« vor. Demnach beklagen Vereine mehrheitlich die zunehmende Ökonomisierung, den damit verbundenen Wettbewerbsdruck und Probleme bei der Gewinnung qualifizierter Beschäftigter - 80 Prozent von ihnen fällt es schwer, ehrenamtlichen Nachwuchs zu finden, besonders für Leitungsfunktionen.

Alscher, Mareike/ Droß, Patrick J./ Priller, Eckhard/ Schmeißer, Claudia (2013): Vereine an der Grenze der Belastbarkeit. WZBrief Zivilengagement 07/2013, Berlin. 
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Titelseite des Sammelbands »Nachfolge im Stiftungsvorstand«

Sammelband: Nachfolge im Stiftungsvorstand (2013)

Der von Berit Sandberg herausgegebene Sammelband zeigt, was Stiftungen tun können, um Führungskrisen vorzubeugen. Wie findet man als StifterIn kompetente Menschen, die sich für ein Anliegen genauso stark engagieren wollen wie man selbst? Worauf müssen Stiftungen achten, wenn sie NachfolgerInnen für den Stiftungsvorstand suchen? Welche Vorkehrungen muss man treffen, damit der Vorstand bei personellen Wechseln handlungsfähig bleibt? Das Buch beschreibt Herausforderungen und gibt Handlungsempfehlungen für das Gremienmanagement.

Sandberg, Berit (Hrsg.) (2013): Nachfolge im Stiftungsvorstand, Essen.
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Titelseite der ZiviZ-Studie »Zivilgesellschaft in Zahlen«

ZiviZ-Studie 2012 (2013)

Im »ZiviZ-Survey 2012« des Projektes »Zivilgesellschaft in Zahlen« (ZiviZ) ist erstmals die gesamte organisierte Zivilgesellschaft statistisch erfasst. Damit bietet die von Dr. Holger Krimmer und Jana Priemer vorgelegte Studie eine belastbare Datengrundlage, um zentrale Fragen rund um die 616.000 Vereine, Stiftungen, Genossenschaften und gemeinnützigen GmbHs zu beantworten. ZiviZ ist ein gemeinsames Projekt des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, der Bertelsmann Stiftung und der Fritz Thyssen Stiftung.

Krimmer, Holger/ Priemer, Jana (2013): ZiviZ-Survey2012. Zivilgesellschaft verstehen, Berlin.
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Logo Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB)

WZB-Studie: Dritte-Sektor-Organisationen heute (2012)

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hatte 2011/2012 eine umfassende Organisationserhebung im Dritten Sektor durchgeführt. Von den angeschriebenen 12.000 Organisationen haben sich an der Befragung 3.111 Vereine, gemeinnützige GmbHs, Genossenschaften und Stiftungen beteiligt. Untersucht wurden u.a. Veränderungen in der Struktur und Arbeitsweise und die Einbindung von Jugendlichen in diesen Organisationen. 

Priller, Eckhard et. al. (2012): Dritte-Sektor-Organisationen heute: Eigene Ansprüche und ökonomische Herausforderungen. Ergebnisse einer Organisationsbefragung. Discussion Paper SP IV 2012 - 402, Berlin.
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Tagungsdokumentation: Gemeinnützige Vereine und ihre Vorstände (2011)

Im Januar 2011 fand die vom 3WIN e.V. Institut für Bürgergesellschaft veranstaltete Arbeitstagung »Gemeinnützige Vereine und ihre Vorstände« statt. VertreterInnen aus gemeinnützigen Institutionen und ExpertInnen aus dem Bereich Bürgerengagement tauschten sich über organisationsspezifische und -übergreifende Qualifizierungs- und Entwicklungsbedarfe sowie entsprechende Angebote aus. Die Tagungsdokumentation kann über 3Win e.V. bestellt werden.
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Titelbild des Fachbuchs »Bürgerschaftliches Engagement unter Druck?«

Fachbuch: Bürgerschaftliches Engagement unter Druck? (2011)

Auf der Basis eigener empirischer Erhebungen wird in den drei Schlüsselbereichen der Zivilgesellschaft Kultur, Sport und Soziales untersucht, inwieweit ehrenamtliche Strukturen noch tragfähig sind, um die Leitung von Organisationen, aber auch die Arbeit in den Vereinen und Verbänden noch zu gewährleisten. Die Analysen zeigen, dass das bürgerschaftliche Engagement in Anbetracht sich wandelnder Rahmenbedingungen weiter unter Druck gerät.

Rauschenbach, Thomas / Zimmer, Annette (Hrsg.) (2011): Bürgerschaftliches Engagement unter Druck? Analysen und Befunde aus den Bereichen Soziales, Kultur und Sport, Opladen/ Berlin/ Toronto.
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Dissertation: Die Engagementelite (2011)

Ehrenamtliche Führungskräfte gemeinnütziger Organisationen sind gesellschaftliche Eliten. Mit dieser These hat sich Holger Krimmer in seiner Dissertation beschäftigt und die Rekrutierungswege ehrenamtlicher Führungskräfte hinsichtlich ihrer zeitlichen Strukturen, ihrer Aussagekraft über Muster sozialer Ungleichheit im bürgerschaftlichen Engagement und der Differenzen zwischen den einzelnen Bereichen des Dritten Sektors untersucht.

Krimmer, Holger (2011): »Die Engagementelite - Zur Rekrutierung ehrenamtlicher Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen«, Dissertation, Münster.
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Titelbild der Fachzeitschrift Verbands-Management

Fachzeitschrift Verbands-Management: Besetzung ehrenamtlicher Vereinsvorstände (2010)

Vereine sind in Deutschland zentrale Organisationseinheiten für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Die Mitgliedszahlen sind insgesamt stabil. Dennoch haben viele Vereine zunehmend Schwierigkeiten bei der Besetzung ehrenamtlicher Leitungspositionen; ein Problem, welches die Handlungsfähigkeit der betroffenen Vereine erheblich beeinträchtigen kann. Der in der Fachzeitschrift Verbands-Management, Ausgabe 3/2010 erschienene Beitrag »Besetzung ehrenamtlicher Vereinsvorstände - Vorstände verzweifelt gesucht« von André Christian Wolf und Annette Zimmer veranschaulicht Ausmaß, Ursachen und Umgang mit der Problematik auf Basis einer Untersuchung der Vereinslandschaften in Münster und Halle/Saale.

Wolf, André/ Zimmer, Annette (2010): Besetzung ehrenamtlicher Vereinsvorstände - Vorstände verzweifelt gesucht, in: Verbands-Management, 3/2010, Freiburg, S. 28-37.
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WZBrief: Mitgliedschaften und Engagement in Deutschland (2010)

Die Ausgabe 02/2010 des WZBrief Zivilengagement des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) beschäftigt sich mit der Entwicklung von Mitgliedschaften und Engagement in Deutschland: Wer gewinnt, wer verliert Mitglieder? Wie haben sich Mitgliederstrukturen verändert und welchen Einfluss und Stellenwert haben Mitgliedschaften für bürgerschaftliches Engagement?

Dathe, Dietmar/ Priller, Eckhard/ Thürling, Marleen (2010): Mitgliedschaften und Engagement in Deutschland. WZBrief Zivil-Engagement 02/2010, Berlin.
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Titelseite der Schweizer Studie »Die Kooperation von Gemeinden und Vereinen«

Schweizer Studie: Die Kooperation von Gemeinden und Vereinen (2009)

Gemeinden brauchen Vereine und Vereine brauchen Gemeinden. Viele Untersuchungen zeigen auf, wie erfolgreich die Zusammenarbeit von Gemeinden und Vereinen gestaltet werden kann. Die vom Migros-Kulturprozent in Auftrag gegebene und von Prognos durchgeführte Studie untersucht den Nutzen, welchen Vereine für ihre Gemeinden erbringen und versucht diesen anhand von Fallstudien zu quantifizieren. Die Kosten-Nutzen-Analyse in zehn ausgewählten Schweizer Gemeinden zeigt, dass sich die Kooperation zwischen Gemeinden und Vereinen auch betriebswirtschaftlich lohnt. 
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Fachartikel: Vorstandsmanagement. Frühstücksdirektoren oder Mädchen für alles? (2006) (2006)

Der Vorstand ist zugleich Stakeholder wie Stakeholder-Manager. Stefan Nährlichs Artikel zeigt die Spannungsfelder der Vorstandsarbeit im Zusammenhang mit ihrer doppelten Rolle auf und gibt praktische Hinweise und Ratschläge für das Vorstandsmanagement.
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Titelbild der Studie »Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen«

Studie: Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen (2005)

Die 2005 erschienene Studie »Bürgerschaftliches Engagement und Management« gibt zentrale Ergebnisse einer von den Universitäten Münster und Dortmund durchgeführten Befragung von 2000 ehrenamtlichen und hauptamtlichen FunktionsträgerInnen in gemeinnützigen Organisationen wider.
Mit der Untersuchung wurden individuelle, strukturelle und institutionelle Rahmenbedingungen der haupt- und ehrenamtlichen Tätigkeit von Führungskräften in Vereinen und Verbänden erforscht. Im Zentrum standen Fragen nach der Rekrutierung von weiblichen und männlichen Führungskräften, der Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen auf unterschiedlichen Leitungsebenen, der Sicht auf die eigene Organisation und ihre Zukunft.

Beher, Karin / Krimmer, Holger / Rauschenbach, Thomas / Zimmer, Annette (2005): Führungskräfte in gemeinnützigen Organisationen. Bürgerschaftliches Engagement und Management, Bonn.
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Qs-Heft: Qualität fängt im Vorstand an (1997)

Schon in den 1990er Jahren trug Hans Langnickel mit seinen Ratgebern für die Arbeit von ehrenamtlichen Vorständen zur Qualitätsentwicklung in den Nonprofit-Organisationen bei und beschrieb Aufgaben und Handlungsbedingungen ehrenamtlicher Vorstände. In den vom BMFSFJ herausgegebenen Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe werden Notwendigkeiten, Bedingungen und Möglichkeiten zur Steigerung der Qualität ehrenamtlicher Vorstände beschrieben.

Langnickel, Hans/ Gabler, Heinz (1997): Qualität fängt im Vorstand an. Materialien zur Qualitätssicherung in der Kinder- und Jugendhilfe, Qs 14, hrsg.v. Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Bonn.
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Vereinsstatistik Deutschland

Die Eintragung in das Vereinsregister ist Voraussetzung für die Nutzung der Rechtsform »eingetragener Verein« und der damit verbundenen Bezeichnung »e. V.«. Auswertungen des Registers in Form einer Vereinsstatistik werden alle zwei Jahre von der V&M Verlag GmbH in Kooperation mit dem Institut für Soziologie der Universität Köln durchgeführt. Die Vereinsstatistik gibt Aufschluss über die Anzahl der registrierten Vereine in den verschiedenen Handlungsfeldern sowie über deren Entwicklung. Sie basiert auf den Angaben örtlicher Vereinsregister, enthält allerdings keine Aussagen über die Größe und Aktivitäten der Vereine und deren Mitglieder.  
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Titelseite der Studie »Zivilgesellschaft in der Schweiz. Analysen zum Vereinsmanagement auf lokaler Ebene«

Studie: Zivilgesellschaft in der Schweiz. Analysen zum Vereinsengagement auf lokaler Ebene (2012)

Die Studie der Autoren Traunmüller/Stadelmann-Steffen/Ackermann/Freitag beleuchtet erstmalig schweizweit die lokalen Bestände und Bedingungen des freiwilligen Vereinsengagements. Neben einer Erhebung der Vereinsstrukturen in über 1200 Kommunen wurden in 60 repräsentativen Gemeinden auch die Bürgerinnen und Bürger zu ihrem Vereinsengagement und ihren Einschätzungen bezüglich des Vereinslebens befragt. Im Zentrum steht die Analyse der lokalen kulturellen, strukturellen und politischen Rahmenbedingungen von Freiwilligkeit. Insbesondere wird der Versuch unternommen, lokale Instrumente zur Förderung der Freiwilligkeit mit dem tatsächlichen Engagement der Einwohner in Bezug zu setzen und einen Eindruck über die Wirksamkeit kommunaler «Engagementpolitik» zu vermitteln. Die Studie kann im Seismo-Verlag bestellt werde.
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Ehrenamtliche Vorstände in Großbritannien: Studie (2012)

Die Gremien britischer Wohlfahrtsorganisationen benötigen annähernd eine Million ehrenamtlicher Personen. Tatsächlich klagt die Hälfte der Organisationen über Nachwuchsprobleme und darüber, dass sie nicht alle Positionen besetzen können. Clare Yeowart und Dinah McKenzie haben eine Studie vorgelegt, in der sie untersuchen, welche Bedeutung diese Ämter aus der Sicht der Organisationen und der sie ausfüllenden Personen haben. Zugleich zeigen sie auf, wie Nachwuchsproblemen begegnet werden kann und die füreinander geeigneten Organisationen und Personen zueinander finden können. Die Studie ist kostenlos als Download erhältlich.
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Thomas Röbke: Verein als zivilgesellschaftliche Selbstorganisation (2012)

Angesichts des vor zehn Jahren diagnostizierten Strukturwandels des Ehrenamts hat sich das Vereins- und Verbandswesen in vielen Feldern modernisiert. Gleichwohl stehen mit dem demografischen Wandel und dem Web 2.0 neue Herausforderungen an. Thomas Röbke geht in seinem im BBE-Newsletter 1/2012 veröffentlichten Beitrag aus dem Blickwinkel der historischen Vereinsforschung der Frage nach, ob weitere tiefgreifende Veränderungen in naher Zukunft zu erwarten sein werden.
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Logo Wegweiser Bürgergesellschaft

Besetzung ehrenamtlicher Vereinsvorstände: Lösungsstrategien (2011)

In seinem Gastbeitrag im Newsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 9/2011 zeigt André Christian Wolf Vorstandsbildung und Vorstandsentwicklung als Teil einer dringend notwendigen Qualitätsoffensive für bürgerschaftliches Engagement auf und nennt Strategien für die Entwicklung des Feldes in Vereinen.
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