Bürgerschaftliches Engagement im Krisenmanagement

Logo des Forschungsprojektes »INKA«

Aktuelle gesamtgesellschaftliche Entwicklungen wie der demografische Wandel und der Wegfall des Zivildienstes haben in den vergangenen Jahren zu starken Veränderungen der Engagementbereitschaft geführt. Diese Entwicklungen stellen gerade die Rettungs- und Hilfsdienste vor große Herausforderungen, da sie im Krisenmanagement und Katastrophenschutz in besonderem Maße auf das verlässliche und qualifizierte Engagement von freiwilligen Helfern angewiesen sind.

In der Zeit von Oktober 2012 bis November 2015 arbeitete das BBE gemeinsam mit dem DRK, der Berliner Feuerwehr, dem Fraunhofer-Institut sowie den Universitäten Greifswald und Stuttgart in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt »Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz« (INKA) mit. Die anderen Hilfs- und Rettungsdienste (allesamt Mitglieder des BBE) waren assoziierte Partner des Projekts. 

Im Rahmen des Projektes INKA wurden unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen gemeinsam Konzepte zur professionellen Integration freiwilligen Engagements in den Bereichen Krisenmanagement und Katastrophenschutz erarbeitet. Dies umfasste auch Handlungsempfehlungen für Organisationen und Unternehmen. So konnte das Projekt einen Beitrag dazu leisten, den Katastrophenschutz weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu gestalten. 

Das BBE brachte dabei die in seinen Arbeitsgruppen vorhandene Expertise über Freiwilligenarbeit und Organisationsentwicklung in die Fragestellungen des Projekts ein. Außerdem fielen die Dokumentation und Kommunikation der Ergebnisse in den Aufgabenbereich des BBE. Es war daher im Rahmen des Projekts für die Konzeption und Durchführung der Veranstaltungen und die redaktionelle Betreuung der Publikationen verantwortlich. 

Das Projektteam für das Teilprojekt des BBE »Bürgerschaftliches Engagement im Krisenmanagement« bildeten PD Dr. Ansgar Klein (wissenschaftliche Leitung), Tobias Quednau (Referent), Hans-Georg Feldbauer (Projektmitarbeiter) und Martin Burwitz (Öffentlichkeitsarbeit).

Projekt-Homepage: www.inka-sicherheitsforschung.de 

Abschlusskonferenz: Engagiert im Katastrophenschutz - Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement

Am 23. September 2015 kamen ca. 150 ExpertInnen im Berliner Umweltforum zur Fachkonferenz »Engagiert im Katastrophenschutz – Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement« zusammen. Die Konferenz bildete den Abschluss des Projekts INKA.

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Dokumentation der Konferenz Download

Cover der Publikation »Engagiert im Katastrophenschutz«

Abschlusspublikation: Engagiert im Katastrophenschutz

Wie kann der ehrenamtsbasierte Katastrophenschutz in Deutschland zukunftsfest gemacht werden? Wie können spontane HelferInnen eingebunden werden? Welche Rolle spielen dabei Social Media? Und wie können Unternehmen sich einbringen? Diesen und anderen Fragen ging das Projekt »INKA« (Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz) nach. Die Publikation »Engagiert im Katastrophenschutz. Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement« beinhaltet die Ergebnisse in den Bereichen Motivation der Freiwilligen, Freiwilligenmanagement und die Rolle von Unternehmenskooperationen.
Weitere Informationen und Bestellen

Ergebnisse des Projektes

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Schwerpunktnewsletter des BBE

Logo des Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement berichtete in mehreren Schwerpunktnewslettern über das Projekt INKA. Hier finden Sie Informationen über die Ergebnisse der einzelnen Arbeitspakete. Diese reichen von Fragen der Organisationstrukturen im Katastrophenschutz über die Motivationslagen der Bevölkerung sowie verschiedene Einsatzmöglichkeiten Freiwilliger in verschiedenen Szenarien.

  • BBE-Newsletter Nr. 4 vom 21. Februar 2013 mehr...
  • BBE-Newsletter Nr. 18 vom 5. September 2013 mehr...
  • BBE-Newsletter Nr. 22 vom 31. Oktober 2013 mehr...
  • BBE-Newsletter Nr. 10 vom 26. Mai 2014 mehr...
  • BBE-Newsletter Nr. 20 vom 13. November 2014 mehr...
  • BBE-Newsletter Nr. 18vom 3. September 2015 mehr...

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Kontakt

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE)

– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17–18
10179 Berlin-Mitte

Tel.:  (0 30) 6 29 80-11 0
Fax:  (0 30) 6 29 80-15 1

E-Mail: info(at)b-b-e.de


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