Newsletter Nr. 20 vom 2.10.2018

Ziegler/ Weißpflug: Citizen Science in Deutschland
Overbeck: Bürgerforschung in Deutschland
Faltus: Rechtsfragen von Citizen Science und DIY-Forschung
Kohle: Crowdsourcing-Anwendung Artigo
Fischer: Alltagswissen zu »Populismus«
Schleicher/ Horsthemke: Projekt Transformationsstadt
»Vom Weggehen und Ankommen«: Fotoausstellung im Kreis Herford
4. Demokratietag NRW
»Digitalstrategie.NRW«: Beteiligungsprozess
Generaldebatte zum Bundeshaushalt: Ehrenamt
Bundesrat will Freigrenze gemeinnütziger Organisationen erhöhen
Waldbrände und Freiwillige Feuerwehr: Kleine Anfrage beantwortet
Auslandsarbeit Politischer Stiftungen: Kleine Anfrage beantwortet
Zehn Thesen zum weltwärts-Programm
Berliner CSR-Konsens
Gemeinwohl im Wissenschaftsbarometer 2018
Engagementförderung und Digitalisierung in ländlichen Räumen: Jetzt anmelden!
Einladung: BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«
»Konferenz der Akteure – Das Land lebt doch!«: Jetzt anmelden!
4. Fachwerkstatt »Zusammenleben vor Ort«: Bericht
Rückblick auf die 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Mitglied des Monats: Landesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement Bayern
»Interkulturelle Öffnung«: 3. Fachkonferenz Freiwilligenmanagement
#DigitalCapitalism – Alle Macht den Konzernen?
Evaluation und Wirkungsmonitoring: Seminar
Online-Archiv informiert über Frauenbewegung in Deutschland
Engagement als Ressource zur Arbeitsmarktintegration: Studie
»Lob der Laien«: Publikation
Stellenausschreibungen
Hinweis

Ziegler/ Weißpflug: Citizen Science in Deutschland

Alte und neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements in der Wissenschaft Deutschlands sind das Thema des Beitrages von David Ziegler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Citizen Science Plattform »Bürger schaffen Wissen« am Museum für Naturkunde Berlin (Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung), und Dr. Maike Weißpflug, ebenda wissenschaftliche Mitarbeiterin. Die Autor*innen geben einen Überblick zur Geschichte der Bürgerforschung, zur aktuellen Citizen Science Landschaft in Deutschland und einen Ausblick auf neuere Entwicklungen. Dabei stellen sie auch die Internetplattform buergerschaffenwissen.de vor, auf der sich aktuell 111 Bürgerforschungsprojekte präsentieren.

Beitrag von David Ziegler und Dr. Maike Weißpflug (HTML)

Beitrag von David Ziegler und Dr. Maike Weißpflug als PDF herunterladen (344 kB)

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Overbeck: Bürgerforschung in Deutschland

Die strukturelle Förderung, Vorteile und Herausforderungen von Citizen Science in Deutschland sind die Themen von Anne Overbeck, Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie stellt dar, welche Strukturen seit 2013 mit ministerieller Hilfe aufgebaut wurden und welche Innovationspotenziale von der Bürgerforschung zu erwarten sind, die gleichermaßen von gestiegenen Partizipationserwartungen der Bürger*innen als auch der Digitalisierung von Kommunikation und Datenverwaltung vorangetrieben werden. Eine Herausforderung sieht sie in der Skepsis im Wissenschaftsbetrieb, die durch Best Practices am ehesten zu überwinden ist.

Beitrag von Anne Overbeck (HTML)

Beitrag von Anne Overbeck als PDF herunterladen (164 kB)

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Faltus: Rechtsfragen von Citizen Science und DIY-Forschung

Citizen Science kann in erheblicher Weise Rechtsfragen berühren. Das zeigt am Beispiel des Gentechnikgesetzes Dr. iur. Dipl.-Jur. Dipl.-Biol. Timo Faltus, Koordinator und wissenschaftlicher Mitarbeiter des vom BMBF geförderten interdisziplinären Forschungsverbunds »GenomELECTION« an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Genome Editing hält Einzug in die Haushalte interessierter Bürger*innen und Künstler*innen. Daraus folgt allerdings keineswegs, dass Wissenschaft- oder Kunstfreiheit gegen Gentechnikgesetze ins Feld geführt werden können. Dieser Beitrag basiert teilweise auf einem 2018 erschienen Beitrag des Autors in Müller/Rosenau (Hrsg.): Stammzellen – iPS-Zellen – Genomeditierung, Nomos Verlag 2018, S. 217-286.

Beitrag von Dr. iur., Dipl.-Jur., Dipl.-Biol. Timo Faltus (HTML)

Beitrag von Dr. iur., Dipl.-Jur., Dipl.-Biol. Timo Faltus als PDF herunterladen (176 kB)

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Kohle: Crowdsourcing-Anwendung Artigo

Die Crowdsourcing-Anwendung Artigo zur Generierung von Beschreibungsdaten für Kunstwerke stellt Prof. Dr. Hubertus Kohle vor, Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Artigo ist ein als Spiel aufgemachtes Projekt zum Beschreiben von Kunstwerken durch »Tags«, damit diese sinnvoll in Datenbanken gefunden bzw. verglichen werden können. Mit einer einfachen Spielidee konnten in 10 Jahren über 10 Millionen Annotationen generiert werden, die die Findbarkeit der jeweiligen Bilder verbessern – im Schnitt 3.000 pro Tag. Sinnvolle Schritte der Weiterentwicklung harren noch der Realisierung.

Beitrag von Prof. Dr. Hubertus Kohle (HTML)

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Fischer: Alltagswissen zu »Populismus«

Ein Citizen Science Projekt an der Universität Siegen über Alltagswissen zu »Populismus« stellt die Projektverantwortliche Luisa Fischer, M.A, vor. In diesem linguistischen Citizen Science Projekt geht es um das Wissen über Populismus in bestimmten gesellschaftlichen Gruppen, wobei die Ergebnisse mit den Bürger*innen besprochen werden. Fischer stellt den durchlaufenen, mehrstufigen Arbeitsprozess, die Ergebnisse und die nächsten Forschungsschritte dar. Citizen Science wird dabei verstanden als »form of research collaboration involving members of the public in scientific research projects to address real-world problems«.

Beitrag von Luisa Fischer (HTML)

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Schleicher/ Horsthemke: Projekt Transformationsstadt

Das bürgerwissenschaftliche Projekt Transformationsstadt stellen Katharina Schleicher, wissenschaftliche Koordinatorin des Projektes »Transformationsstadt – BürgerInnen forschen für ein Gutes Leben« an der Bergischen Universität Wuppertal, und Lana Horsthemke, ebenda Projektassistentin, vor. Anhand der Erfahrungen in diesem Projekt illustrieren sie Chancen und Herausforderungen von Bürgerforschung. Dabei legen sie ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Formen der konkreten Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Beitrag von Katharina Schleicher und Lana Horsthemke (HTML)

Beitrag von Katharina Schleicher und Lana Horsthemke als PDF herunterladen (177 kB)

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»Vom Weggehen und Ankommen«: Fotoausstellung im Kreis Herford

In Hiddenhausen und Bünde zeigt die Ev. Jugendhilfe Schweicheln in Kooperation mit der Stadt Bünde und der Gemeinde Hiddenhausen derzeit die Fotoausstellung »Vom Weggehen und Ankommen« der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und des BBE. Die Ausstellung zeigt die prämierten Fotoserien des Fotoprojektes, den die GIZ und das BBE gemeinsam ausgerichtet haben. »Vom Weggehen und Ankommen« befasst sich mit dem heutigen Wandel in der Welt und der Bewegung und Migration von Menschen. Der Verlust des Gewohnten und die Entdeckung eines neuen sozialen Umfelds stehen im Mittelpunkt der fotografischen Werke. Im April 2018 wurden die Ausstellung in der GIZ-Repräsentanz Berlin im Rahmen einer Vernissage eröffnet und die zehn prämierten Fotoserien erstmals vorgestellt. Kreis Herford ist der zweite Standort, an dem die Fotoserien nun zu sehen sind. Die Ausstellung kann weiterhin für eigene Vorhaben und Anlässe (z.B. öffentliche Kongresse etc.) nach Absprache und bei Übernahme der Versendungskosten ausgeliehen werden. Interessierte wenden sich bitte für Einzelheiten an die BBE-Geschäftsstelle.

Weitere Informationen zu den Ausstellungsorten im Kreis Herford

Weitere Informationen zum Fotoprojekt »Vom Weggehen und Ankommen«

Kontakt BBE-Geschäftsstelle unter
E-Mail: info(at)b-b-e.de

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4. Demokratietag NRW

Der digitale Wandel und die Zukunft unserer Demokratie bestimmen den öffentlichen Diskurs mit vielen offenen Fragen: Kann man ein ganzes Land über Twitter regieren? Ist das Internet eine Bedrohung für die Demokratie oder führt es eher zu einer kritischen Reflexion grundlegender Werte? Welche Chancen und welche Risiken sind damit verbunden? – Am 8. November 2018 findet der 4. Demokratietag NRW unter dem Motto »#WirSindDemokratie – Mehr als 280 Zeichen!« in der Europaschule in Bornheim statt. Der Demokratietag NRW bietet Gelegenheit der Begegnung von Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern sowie Personen der außerschulischen Bildung. Er ermöglicht den Teilnehmenden, sich mit ihrem Anliegen in einem BarCamp zu beteiligen und sich über die Möglichkeiten der Gestaltung in Schule und Gesellschaft zu informieren. Bis zum 5. Oktober 2018 könne noch Ideen für Sessions eingereicht werden. Veranstalterin ist die Landesgruppe NRW der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

Weitere Informationen zum 4. Demokratietag NRW

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»Digitalstrategie.NRW«: Beteiligungsprozess

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im Juli 2018 einen Strategieentwurf für das digitale Nordrhein-Westfalen vorgelegt. In einer Online-Beteiligung sollen nun Rückmeldungen der Bürger*innen zur Digitalstrategie eingeholt werden, um sie bis Ende des Jahres weiterzuentwickeln. Noch bis zum 7. Oktober 2018 sind alle Bürger*innen aufgerufen, sich online zu beteiligen. Folgende Möglichkeiten der Beteiligung bestehen: Themen priorisieren, Themen weiterdenken, Digitalstrategie kommentieren, Stellungnahmen hochladen.

Weitere Informationen und Online-Beteiligung

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Generaldebatte zum Bundeshaushalt: Ehrenamt

Am 13. September 2018 fand im Rahmen der Debatte des Bundeshaushalts auch die Debatte über den Einzelplan 17, den Haushalt des Bundesfamilienministeriums, statt. Das BMFSFJ ist in der Engagementpolitik innerhalb der Bundesregierung federführend. Zentrale Stichworte sind Bildung und Teilhabe, Gewalt gegen Frauen, Demokratie leben und stärken sowie die Gründung der Deutschen Engagementstiftung als Kooperationsstiftung mit der Zivilgesellschaft im nächsten Jahr. Das Protokoll der Debatte liegt vor und kann im Archiv des Parlamentsfernsehens verfolgt werden.

Protokoll Haushaltsdebatte Einzelplan 17

Debatte Einzelplan 17 im Parlamentsfernsehen

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Bundesrat will Freigrenze gemeinnütziger Organisationen erhöhen

Am 21. September 2018 hat der Bundesrat in seiner 970. Sitzung beschlossen, die Freigrenze für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe gemeinnütziger Organisationen von 35.000 Euro auf 45.000 Euro zu erhöhen. Der Bundesrat sieht in der Freigrenze des § 64 Absatz 3 Abgabenordnung ein wichtiges Instrument, Ehrenamtliche in den Vereinen von administrativen Aufgaben zu entlasten. Da diese Freigrenze zuletzt vor 10 Jahren angehoben wurde, hält der Bundesrat eine Anhebung um 10.000 Euro für geboten. Der Bundesrat bittet die Bundesregierung, einen entsprechenden Gesetzesvorschlag zu unterbreiten.

Beschluss des Bundesrates (PDF, 79,8 kB)

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Waldbrände und Freiwillige Feuerwehr: Kleine Anfrage beantwortet

Am 10. September 2018 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (Drucksache 19/3958) zu »Kapazitäten zur Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden« beantwortet (Drucksache 19/4208). Die abschließenden Fragen 15 und 16 zielten auf die Rolle Freiwilliger Feuerwehren und ihre Förderung und Unterstützung bei der Gewinnung Ehrenamtlicher. Die Bundesregierung unterstrich, dass eine der gesellschaftspolitischen Schwerpunkte ihrer Arbeit die nachhaltige Stärkung von Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement ist. Sie erläutert, was sie im Rahmen ihrer Zuständigkeit tut.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 134 kB)

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Auslandsarbeit Politischer Stiftungen: Kleine Anfrage beantwortet

Am 4. September 2018 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (Drucksache 19/3858) zur Arbeit der Auslandsbüros politischer Stiftungen beantwortet (Drucksache 19/4138). Daraus kann man entnehmen, dass die Auslandsbüros seit 2010 ca. 100.000 Veranstaltungen durchgeführt haben. Aufgelistet sind ebenso sämtliche seit 2010 mit Bundesmitteln geförderten Projekte der Friedrich-Ebert-, Friedrich-Naumann-, Hans-Seidel-, Heinrich-Böll-, Konrad-Adenauer und der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Ausland.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 236 kB)

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Zehn Thesen zum weltwärts-Programm

Zehn Jahre ist das weltwärts-Programm für junge Menschen alt, die einen Freiwilligendienst im Ausland leisten wollen. Zehn Thesen haben die vier zivilgesellschaftlichen deutschen Interessensverbünde zu diesem Jubiläum formuliert, in denen die zivilgesellschaftlichen Träger*innen im Programm organisiert sind. Die Thesen halten Erfolge und Qualitätsstandards ebenso fest wie Selbstkritik und Entwicklungsaufgaben.

Zehn Thesen zum weltwärts-Programm (PDF, 438 kB)

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Berliner CSR-Konsens

Am 25. Oktober 2018 wurde mit dem Berliner CSR-Konsens zur Unternehmensverantwortung in Liefer- und Wertschöpfungsketten ein Grundsatzpapier beschlossen, das die gemeinsamen Erwartungen nichtstaatlicher Akteur*innen an eine verantwortungsvolle Unternehmensführung formuliert. Das Nationale CSR-Forum der Bundesregierung, das sich aus Repräsentant*innen der Arbeitgeberverbände, Gewerkschaften, Kammern, Nichtregierungsorganisationen und Zivilgesellschaft zusammensetzt, hat sich mit dem CSR-Konsens darauf geeinigt, welche Anforderungen in einer globalisierten Wirtschaft an ein verantwortliches Management von Liefer- und Wertschöpfungsketten zu stellen sind.

Weitere Informationen zum Berliner CSR-Konsens

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Gemeinwohl im Wissenschaftsbarometer 2018

Am 27. September 2018 wurde von »Wissenschaft im Dialog« das Wissenschaftsbarometer 2018 veröffentlicht, das seit 2014 erhoben wird. Während für drei Viertel der Befragten gute Wissenschaftler*innen an das Gemeinwohl denken sollten, sind nur 40 Prozent der Befragten der Auffassung, dass Wissenschaftler*innen tatsächlich zum Wohl der Gesellschaft forschen. Wenig Probleme haben Bürger*innen mit dem Streit von Wissenschaftler*innen: Fast zwei Drittel teilen die Auffassung, dass Kontroversen zwischen Wissenschaftler*innen hilfreich sind, damit sich die richtigen Ergebnisse durchsetzen. Die repräsentative Erhebung wurde vom 6. bis 13. August 2018 im Rahmen einer Mehrthemenumfrage von Kantar Emnid durchgeführt. Gefördert wurde sie von der Robert Bosch Stiftung und unterstützt von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften.

Wissenschaftsbarometer 2018 (PDF, 406 kB)

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Engagementförderung und Digitalisierung in ländlichen Räumen: Jetzt anmelden!

Digitalisierung gehört zu den Schlüsselbegriffen unserer Zeit und stellt vieles bisher Selbstverständliches auf den Prüfstand. Auch in den Feldern des Engagements hinterfragt der digitale Wandel Strukturen und Prozesse, Hierarchien und Zuständigkeiten. Darüber soll auf der Fachwerkstatt »Irgendwas mit Internet. Engagementförderung und Digitalisierung in ländlichen Räumen« am 22. und 23. Oktober 2018 in Vorträgen, Workshops und Praxiseinheiten gesprochen werden: Wie lassen sich digitale Tools nutzen, um analoge Kontakte herzustellen? Wie kann digitales Engagement den ländlichen Raum mitgestalten? Was bedeutet der digitale Wandel für die eigene Organisation(skultur)? Welche Möglichkeiten gibt es, bei der Entwicklung digitaler Angebote Unterstützung zu bekommen? Eingeladen sind vorrangig Vertreter*innen von Freiwilligenagenturen und -zentren, Senior*innenbüros, Mehrgenerationenhäusern, Bürgerstiftungen und Selbsthilfekontaktstellen sowie von Partnerschaften für Demokratie. Die Fachwerkstatt 2018 wird vom BBE in Kooperation mit Kinderstärken e.V. als Träger der Partnerschaften für Demokratie in der Hansestadt Stendal und dem Landkreis Stendal veranstaltet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Fachwerkstattreihe

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Einladung: BBE-Fachkongress im Programm »Menschen stärken Menschen«

Das BBE lädt am 15. und 16. November 2018 zum dritten Mal im Rahmen des Programms »Menschen stärken Menschen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) zum Fachkongress nach Berlin ein. Das Programm »Menschen stärken Menschen« des BMFSFJ steht beispielhaft für eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Überführung spontaner Hilfsbereitschaft in dauerhaftes Engagement und die Förderung gesellschaftlicher Integration. Im dritten Programmjahr wird die Perspektive auf die Unterstützung von Pat*innenschaften mit geflüchteten Menschen erweitert: Im Zentrum steht das Engagement, das herkunftsunabhängig Perspektiven eröffnet. Mit dem BBE-Kongress wird Raum für die intensive fachliche Auseinandersetzung, den systematischen Wissenstransfer, Austausch und Vernetzung geschaffen. Er richtet sich an Träger*innen und Förderer*innen von Programmen und Projekten aus Zivilgesellschaft, Staat, Kommunen und Wirtschaft sowie an weitere Expert*innen, die sich im Themenfeld bewegen. Neben der Beteiligung an Debatten im Plenum sind die Teilnehmenden eingeladen, ihre Expertise in fachspezifische Dialogforen einzubringen, in denen Bedarfe, Chancen, Herausforderungen und Empfehlungen erarbeitet werden. Die Dokumentation der Ergebnisse und Handlungsempfehlungen werden dem BMFSFJ übergeben und veröffentlicht. Der Kongress wird durch das BMFSFJ gefördert. Anmeldungen sind ab Montag, den 8. Oktober 2018 möglich.

Programm und Anmeldung ab dem 8. Oktober 2018

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»Konferenz der Akteure – Das Land lebt doch!«: Jetzt anmelden!

Im ländlichen Raum wirken viele engagierte Menschen für notwendige gesellschaftliche Veränderungen und ein gutes Leben. Die »Konferenz der Akteure« am 29. November 2018 in Berlin möchte diese Initiativen sichtbar machen, ihnen eine zentrale Vernetzungs- und Diskussionsplattform anbieten und zeigen: Das Land lebt doch! Die »Konferenz der Akteure« ist eine Veranstaltung der Robert Bosch Stiftung, durchgeführt vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung eG in Kooperation mit der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (dvs) und dem BBE. Begleitend gibt es die Fotoaktion #landlebtdoch auf Facebook, Instagram und Twitter. Gesucht werden Fotos, die verdeutlichen, was das Landleben ausmacht und das Engagement vor Ort zeigen. Zum Mitmachen einfach Fotos zusammen mit dem Hashtag #landlebtdoch und der Angabe des #Bundeslandes auf Twitter, Instagram oder Facebook hochladen.

Weitere Informationen zur Konferenz und Anmeldung

Weitere Informationen zur Fotoaktion #landlebtdoch

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4. Fachwerkstatt »Zusammenleben vor Ort«: Bericht

Am 24. und 25. September 2018 fand in Berlin die vierte und letzte Fachwerkstatt der Reihe »Zusammenleben vor Ort – Gemeinsam. Demokratisch. Engagiert.« statt. Dieses Mal wurden mit Methoden des Design Thinkings Meilensteine auf dem Weg zur engagementfreundlichen Kommune herausgearbeitet und in Redaktionsteams die anstehende Abschlusspublikation vorgedacht. Ziel der Reihe war es, Expert*innen der kommunalen Praxis miteinander zu Fragen des demokratischen Zusammenlebens in ländlichen Räumen ins Gespräch zu bringen und zu diskutieren, wie eine gute Kooperation von Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gelingen kann. Die Reihe wurde als Kooperation des BBE mit dem Deutschen Städte- und Gemeindebund und der Ehrenamtsstiftung Mecklenburg-Vorpommern durchgeführt. Die Ergebnisse der vier Fachwerkstätten fließen in einen Praxisleitfaden ein, der 2019 erscheinen wird.

Weitere Informationen zur Fachwerkstattreihe

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Rückblick auf die 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Das Kampagnenteam »Engagement macht stark!« bedankt sich bei allen, die an der 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements mitgewirkt und sie bereichert haben. Die Auftaktveranstaltung und die Thementage wurden durch alle Mitwirkenden und Gäste zu einem vollen Erfolg. Aber auch allen Engagierten, die mit ihren Initiativen und Projekten bundesweit die Vielfalt des Engagements sichtbar gemacht haben, gilt ein großes Dankeschön. Erste Berichte und Bildergalerien der Auftaktveranstaltung und der Thementage sind bereits auf der Kampagnen-Website zu finden.

Rückblick der 14. Woche des bürgerschaftlichen Engagements

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Mitglied des Monats: Landesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement Bayern

Das Landesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE Bayern) setzt sich seit 15 Jahren für die Verbreitung und Weiterentwicklung des bürgerschaftlichen Engagements im Freistaat ein. Das LBE Bayern vereint über 500 Infrastruktureinrichtungen in Bayern. Es trägt zum zeitgemäßen, professionellen Verständnis von Ehrenamtskoordination und Freiwilligenmanagement bei. Jeder Partner des LBE Bayern ist in seiner Art unverwechselbar und in seinen Handlungen und Meinungsäußerungen selbstständig. Gerade die Verknüpfung der unterschiedlichen Arbeitsweisen schafft neue Räume und Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement. Das LBE Bayern handelt dabei im Bewusstsein, dass sich Menschen mit ihren jeweiligen unterschiedlichen Talenten und Motivationen in unsere Gesellschaft sinnvoll einbringen können, wenn die entsprechenden Rahmenbedingungen und Unterstützung vorhanden sind. In diesem Sinne unterstützt das LBE Bayern die IAVE Welt-Freiwilligenkonferenz vom 16. bis 20. Oktober 2018 in Augsburg.

Weitere Informationen zum LBE Bayern

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»Interkulturelle Öffnung«: 3. Fachkonferenz Freiwilligenmanagement

Am 10. Oktober 2018 findet die 3. Fachkonferenz Freiwilligenmanagement der Landesfreiwilligenagentur Berlin unter dem Titel »Alte Herausforderungen – neue Partnerschaften. Interkulturelle Öffnung im Freiwilligenmanagement und in Freiwilligenagenturen« in Berlin statt. Zwei Fachpodien und zwei Praxis-Werkstätten mit jeweils vier Workshops bieten Raum für Diskussion und Austausch rund um das Thema »Interkulturelle Öffnung«.

Weitere Informationen zur 3. Fachkonferenz Freiwilligenmanagement

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#DigitalCapitalism – Alle Macht den Konzernen?

Am 6. und 7. November 2018 findet der Kongress »#DigitalCapitalism – Alle Macht den Konzernen?« der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin statt. Die Digitalisierung bedeutet eine Revolution für alle: Wie Menschen leben und arbeiten – das bestimmen zunehmend technologische Innovationen. Die Gewinne streichen eine Hand voll Konzerne ein. Die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen aber betreffen alle. Die Konferenz geht daher den Fragen nach: Sind neue Regeln nötig, um die Monopole der Internet-Konzerne zu brechen? Zerstört der digitale Kapitalismus den Sozialstaat? Wie kann die Digitalisierung Städte lebenswerter machen? Anmeldeschluss ist der 22. Oktober 2018.

Weitere Informationen zur Konferenz #DigitalCapitalism

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Evaluation und Wirkungsmonitoring: Seminar

Evaluation und Wirkungsmonitoring werden im Bereich öffentlich geförderter Beratungs- und Coachingangebote immer häufiger diskutiert. Das Seminar »Evaluation und Wirkungsmonitoring für öffentlich geförderte Beratungsangebote« am 16. November 2018 in Berlin beschäftigt sich mit diesem Thema und geht den Fragen nach: Für wen ist ein Wirkungsmonitoring sinnvoll? Kann eine passgenaue Evaluation den qualitätsfördernden Austausch zwischen Förder*innen und Träger*innen von Beratungsangeboten stärken? Wie ist es möglich, ein effektives und zeitsparendes Monitoring aufzubauen? Das Seminar richtet sich an Trägerorganisationen öffentlich geförderter Beratungs- und Coachingangebote sowie an Auftraggeber*innen in Politik und Verwaltung. Es wird veranstaltet von ARBEIT UND LEBEN – DGB/VHS Berlin-Brandenburg e.V. Anmeldefrist ist der 1. November 2018.

Weitere Informationen zum Seminar zu Evaluation und Wirkungsmonitoring (PDF, 189 kB)

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Online-Archiv informiert über Frauenbewegung in Deutschland

Seit dem 13. September 2018 ist das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) online. Das Archiv macht zahlreiche Exponate zur deutschen Frauenbewegung online zugänglich. Digitalisiert wurden ausgewählte Bestände von rund 40 Einrichtungen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Italien, die alle dem Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen (i.d.a.) angehören. Bewahrt und aufgearbeitet wurden die Dokumente bislang analog – jetzt sichert das DDF die Bestände des i.d.a.-Dachverbands dauerhaft auch digital. Der Auf- und Ausbau des DDF wird vom Bundesfrauenministerium gefördert. Es setzt das im Koalitionsvertrag festgehaltene Ziel um, Frauengeschichte in einem zentralen Archiv zu bewahren und wissenschaftlich aufzuarbeiten. Der Onlinegang ist Teil der Jubiläumskampagne »100 Jahre Frauenwahlrecht« des Bundesfrauenministeriums und der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V. (EAF).

Portal »Digitales Deutsches Frauenarchiv«

Pressemitteilung des BMFSFJ

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Engagement als Ressource zur Arbeitsmarktintegration: Studie

Wie kann eine realistische Perspektive für die Integration Geflüchteter in den Arbeitsmarkt aussehen? Anhand von fünf lokalen Beispielen ermittelt die qualitative Studie »Ausbildung und Arbeit für Flüchtlinge? – Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!« der Bertelsmann Stiftung einen Ansatzpunkt. Sie zeigt, dass freiwilliges Engagement eine erfolgversprechende Ressource zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten darstellt. Dabei werden die Leistungen freiwillig Engagierter teilweise noch unterschätzt. Eine zentrale Empfehlung der Studie ist daher, die Rolle Freiwilliger bei der Unterstützung der Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit als »Sensor für Bedarfe« zu würdigen. Arbeitsagenturen und Jobcenter, die übergeordneten Strukturen in den Regionaldirektionen und in der Zentrale der Bundesagentur, aber auch Kammern und ihre Verbände, Unternehmen und ihre Netzwerke und Verbände sollten in der Praxis den stillen Partner »Freiwilligenengagement« mit einbeziehen und als Teil tragfähiger Problemlösungsstrategien behandeln.

Weitere Informationen und Download der Studie

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»Lob der Laien«: Publikation

In seinem Buch »Lob der Laien. Eine Ermunterung zum Selberforschen« plädiert Peter Finke dafür, die Arbeit von Amateur*innen ernst zu nehmen. Laien sehen ihre Umwelt nicht durch eine Spezialist*innenbrille, wie es Expert*innen tun, sondern forschen ehrenamtlich nicht nur mit, sondern vor allem selbst. Drei Sätze gliedern die Kapitel: »Nur Laien können die angeblichen Experten kontrollieren«, «Die Erneuerung der Wissenschaft beginnt an der Basis«, «In der Zivilgesellschaft liegen die Quellen unserer Zukunftsfähigkeit«. Die Kapitel beruhen auf überarbeiteten und aktualisierten Vorträgen, die der Autor in den letzten Jahren gehalten hat.

Weitere Informationen zur Publikation »Lob der Laien«

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 18. Oktober 2018.

Redaktionsschluss ist der 10. Oktober 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteur*innen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leser*innen zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
– Geschäftsstelle –
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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