Newsletter Nr. 17 vom 20.8.2015

Ebert/ Habisch/ Hartnuß/ Meinhold-Henschel: Schule der Bürgergesellschaft

2014 hat das BBE das von der Arbeitsgruppe »Bildung und Qualifizierung« erarbeitete Impulspapier »Schule der Bürgergesellschaft« öffentlich vorgestellt und an die damalige Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Sylvia Löhrmann übergeben. Als erstes Bundesland greift Sachsen-Anhalt diese Vorschläge auf landespolitischer Ebene auf und entwickelt eine eigene Landesstrategie. Auftakt hierfür war das bildungspolitische Fachgespräch »Schule der Bürgergesellschaft in Sachsen-Anhalt« am 3. Juni 2015 in Magdeburg. Die Erfahrungen mit Engagement- und Demokratielernen in Sachsen-Anhalt und die Inhalte und Diskussionen des Fachgespräches sind Thema des gemeinsamen Gastbeitrages von: Olaf Ebert, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V. und Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V., Cornelia Habisch, Geschäftsführerin Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt in der Landeszentrale für politische Bildung, Birger Hartnuß, Referent in der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und Sigrid Meinhold-Henschel, Senior Project Manager, Programm Zukunft der Zivilgesellschaft, in der Bertelsmann Stiftung.

Gastbeitrag von Olaf Ebert, Cornelia Habisch, Birger Hartnuß und Sigrid Meinhold-Henschel (PDF, 418 kB)

Impulspapier »Schule der Bürgergesellschaft« (PDF, 433 kB)

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Priemer: Bildung – ein wichtiges Betätigungsfeld von Drittsektor-Organisationen

Jede vierte zivilgesellschaftliche Organisation versteht sich selbst als Bildungsanbieter. Für 14 Prozent der Organisationen ist Bildung das Hauptbetätigungsfeld, das damit das Drittgrößte nach Sport und Kultur ist. Das ist ein Ergebnis der Sonderauswertung des ZiviZ-Surveys, den die ZiviZ-Geschäftsstelle mit Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung kürzlich fertig gestellt hat. Jana Primer, ZiViZ-Projektleiterin im Stifterverband, stellt in ihrem Gastbeitrag Daten der Sonderauswertung vor. Bildung ist demnach »nicht nur eines der größten Organisationsfelder, sondern auch eines der mit der stärksten Wachstumstendenz.«

Gastbeitrag von Jana Priemer (PDF, 396 kB)

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Hohn: Greenpeace-Nachhaltigkeitsbarometer, Engagement und Bildung

Ergebnisse und Folgerungen aus dem zweiten Greenpeace-Nachhaltigkeitsbarometer, eine repräsentative Studie der Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag von Greenpeace, sind das Thema des Gastbeitrages von Thomas Hohn, Kampaigner für Umwelt- und Bildungspolitik, Greenpeace e.V., und Sprecher des Bündnisses ZukunftsBildung. Die gerade abgeschlossene Studie zeigt Irrtümer in Bezug auf das Engagementverhalten der Jugend auf und lässt erkennen, dass das Bildungssystem die notwendigen Kompetenzen für Engagement und Nachhaltigkeit nicht ausreichend vermittelt. Die Vereinten Nationen fordern dafür seit Jahren eine »Bildung für nachhaltige Entwicklung«. Hohn stellt dar, wie das 2014 von Greenpeace initiierte Bündnis ZukunftsBildung, ein Bündnis aus großen NGOs aus den Bereichen Bildung, Entwicklung, Jugend und Umweltschutz, diese Herausforderung aufgreift und sich für die Implementierung einer »Bildung für nachhaltigen Entwicklung« einsetzt.

Gastbeitrag von Thomas Hohn (PDF, 413 kB)

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Wittmeier/ Junga: Bildung im kirchlichen Engagement von Jugendlichen

Im Raum der Kirche sind Partizipation und die Forderung nach echter Beteiligung und Mitbestimmung für die Jugendarbeit zentral. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und ihre 20 Landeskirchen bieten in verschiedenen Strukturen Beteiligungsmöglichkeiten für Jugendliche. Ina Wittmeier, Referentin der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und Dr. Kristin Junga, Leiterin der Arbeitsstelle Ehrenamt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche), stellen in ihrem Gastbeitrag Beispiele vor, wie Jugendliche Kirche mitgestalten und welche Bildungs- und Partizipationsangebote dieses fördern. Sie zeigen auf, dass die kirchlichen Angebote die in die Zukunft weisen, dort zu finden sind, wo die Jugendlichen schon vor vielen Jahren Spaß, das Einbringen der eigenen Fähigkeiten und den Erwerb von Fähigkeiten bei kirchlichen Angeboten gefordert haben – und bei ihren Forderungen von der kirchlichen Jugendarbeit unterstützt wurden.

Gastbeitrag von Ina Wittmeier und Dr. Kristin Junga (PDF, 406 kB)

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Vieregge: Bildung und Engagement gehören zusammen

Dr. Henning von Vieregge, langjähriger Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbandes Kommunikationsagenturen GWA, spricht in seinem Gastbeitrag darüber, wie Bildung und Engagement zusammenpassen und wie es mit der Verbindung zwischen Lernen und Engagement aussieht. Eine Umfrage unter Alt-Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz 2012/2013 zeigte, dass Bildungs- und Engagementbereitschaft Zwillinge sind: 63,8 Prozent der Befragten gehören zu den Engagierten. Hochschulen haben dieses Potenzial bisher nicht erschlossen. Der Umfrage nach könnten sie besonders gut den meistgenannten Wunsch der Alt-Studierenden erfüllen: »Altersgemischte Freiwilligenarbeit zusammen mit Studierenden«. Der Beitrag erschien erstmals in: Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) (Hrsg.), Engagiert vor Ort, 20 Jahre Netzwerk der Seniorenbüros, Bonn, Juni 2015, S. 21-22.

Gastbeitrag von Dr. Henning von Vieregge (PDF, 381 kB)

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Leitzmann: Service Learning an Hochschulen

Service Learning an Hochschulen ist ein mittlerweile in Deutschland verbreiteter Ansatz. Infrastruktureinrichtungen als zivilgesellschaftliche Partner in diesem Kontext sind dagegen noch nicht selbstverständlich. Ein neuer Kooperationsansatz bildet den Gegenstand des Gastbeitrages von Claudia Leitzmann, Mitarbeiterin im Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern und dort u.a. für den Themenbereich »Bildung und Bürgerschaftliches Engagement« zuständig. In Bayern hat das Förderprogramm »Campus und Gemeinwesen« des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft mit dem Dialogforum »Zivilgesellschaftlicher Transfer und bürgerschaftliches Engagement« den Brückenschlag zwischen zivilgesellschaftlichen Infrastruktureinrichtungen und Hochschulen ermöglicht. Sie skizziert erste Erfahrungen und stellt dar, was beide Seiten von einer systematischen Kooperation im Feld Service Learning und darüber hinaus haben können.

Gastbeitrag von Claudia Leitzmann (PDF, 398 kB)

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Berliner Engagementwoche

Auch die Berliner Engagementwoche findet vom 11. bis zum 20. September 2015 statt. Das diesjährige Motto lautet: »Engagement verbindet – weltweit!« Mit der Engagementwoche sollen die MacherInnen der engagierten Stadtgesellschaft in den Mittelpunkt gestellt werden. Am 10. August waren die ersten 100 Aktionen und Aktivitäten im Wochenkalender eingetragen. Noch einmal so viele sollen in den nächsten Tagen folgen. Die »Treptow-Köpenicker Freiwilligentage«, die Aktionsliste von »Berlin Machen«, die MitmachAktionen des »Berliner Freiwilligentages« und die Berliner Einträge im bundesweiten Engagementkalender der Aktionswoche »Engagement macht stark!« des BBE lassen schon jetzt die Vielfalt der aktiven Stadtgesellschaft erkennen. Neben Diskussionen und Festen gibt es eine Vielzahl von konkreten Selbsthilfe- und Mitmachaktionen: Bauen nach mittelalterlicher Art, Finanzierungen für Hausprojekte - wie ticken Banken, Mitmachen beim Stricken und Häkeln für Schals, Mützen, Handschuhe und Socken für Bedürftige, Neugestaltung des Teichs vor dem Modell »Schloss Rheinsberg« bis hin zum Mülltauchen mit den Adlershofer SporttaucherInnen: Was nicht in einen See gehört.

Weitere Informationen zur Berliner Engagementwoche

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Bündnis für Freiräume lädt zum FreiSchwimmen in NRW

Das Bündnis für Freiräume in NRW fordert nicht nur Freiräume, sondern macht sie am 22. August 2015 für Jugendliche im Waldbad Köln-Dünnwald mit der Aktion »frei-schwimmen« erlebbar. Von Schwimmspaß bis Slackline, von Workshops zu Nachhaltigkeit und sinnvollem Lernen zu Konzerten mit Cat Ballou und Phrasenmäher, von alkoholfreien Cocktails bis zur Falaffelstraße soll es für Jugendliche einen kostenlosen, bunten und entspannten Tag geben – und für interessierte PolitikerInnen die Möglichkeit, die Welt der Jugendlichen neu kennen zu lernen. Das Bündnis für Freiräume des Landesjugendringes und der Jugendverbände NRW hat drei zentrale Bündnisforderungen: 1. Junge Menschen brauchen Entschleunigung! 2. Junge Menschen brauchen Zeit! 3. Junge Menschen brauchen Platz!

Weitere Informationen über das Bündnis und die Aktion

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Demokratie für Alle

Die Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migrations- und Integrationsbeiräte in Bayern (AGABY) hat die Kampagne »Demokratie für alle« neu ins Leben gerufen. Gefordert wird das kommunale Wahlrecht auch für Drittstaatsangehörige. Menschen, die in Deutschland leben, sollten die Möglichkeit haben mitzureden und das Recht auf politische Partizipation genießen. Zur Kampagne gibt es jetzt auch eine Facebookseite, die informieren und zu Engagement aufrufen soll.

Weitere Informationen über die Kampagne

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Kommune gemeinsam gestalten: Seminar

Die Stiftung Mitarbeit veranstaltet vom 6. bis 7. November 2015 in Augsburg das Seminar »Kommune gemeinsam gestalten: Beteiligungs- und Kooperationsprozesse zwischen Bürger/innen, Wirtschaft und Kommune initiieren und realisieren«. Die Veranstaltung ist praxisorientiert und richtet sich an AkteurInnen aus Kommunen, Bürgerschaft, Wirtschaft, Vereinen und Verbänden, die ihre Kommune aktiv (mit)gestalten wollen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Frage, wie kooperative Prozesse zwischen der Kommune, den BürgerInnen und der lokalen Wirtschaft angestoßen und realisiert werden können: Wo liegen die Ansatzpunkte und Chancen? Welche Beteiligungsmethoden sollen gewählt und wie kann der Kommunikationsprozess gestaltet werden? Welche Probleme können auftreten und welche Lösungswege gibt es? Die Teilnahmegebühren liegen zwischen 60 Euro als ermäßigter Satz und 180 Euro als Förderbeitrag.

Weitere Informationen zum Seminar

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Sport und Integration: Kleine Anfrage beantwortet

Am 27. Juli 2015 hat die Bundesregierung eine umfängliche Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN zum Thema »Sport und Integration« (18/5287) beantwortet (18/5650). Statistische Daten zur Präsenz und ehrenamtlichen Tätigkeit von MigrantInnen in Sportvereinen sind ebenso Thema, wie Eckpunkte, Ziele und Vorgehen des aus Bundesmitteln geförderten Programms »Integration durch Sport«. Detaillierte Fragen zu den Sportmöglichkeiten für Asylsuchende und Flüchtlinge mit unterschiedlichen rechtlichen Status waren ebenso Thema wie die Teilnahme von SchülerInnen mit Migrationshintergrund an schulsportlichen Arbeitsgemeinschaften. Auf statistischer Ebene zeigt sich, dass die Teilnahme von MigrantInnen am Sportvereinsleben in den Bundesländern sehr stark variiert. Während SportlerInnen mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg 2012 in fast 80 Prozent der Sportvereine teilnahmen, war dies in Sachsen-Anhalt nur in 30 Prozent der Vereine der Fall. Die Sportarten mit dem größten Integrationsfaktor sind zurzeit Fußball, Boxen, Judo, Tischtennis und Turnen.

Antwort der Bundesregierung zur Anfrage (PDF, 328 kB)

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Zukunftscharta auf Zukunftstour

Im Jahr 2014 wurde vom Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Gerd Müller die teilhabeorientierte Entwicklung einer Zukunftscharta auf den Weg gebracht, mit breiter Beteiligung aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Als »Zukunftscharta EINEWELT – Unsere Verantwortung« wurde sie am 24. November 2014 Bundeskanzlerin Merkel überreicht. Für Dr. Bernd Bornhorst, Vorstandsvorsitzender von VENRO, kommt damit die Stunde der Wahrheit: »Der Wert der Charta wird aber erst in den nächsten Monaten und Jahren sichtbar werden – oder nicht.« (Geleitwort zur Charta). Seit Ende Juni 2015 befindet sich die Zukunftscharta auf »ZukunftsTour« durch alle Bundesländer mit Diskussionen, Workshops, Impulsvorträgen und Lernstationen. Die nächsten drei Orte sind die Städte Magdeburg am 3. September, Hamburg am 4. September und Potsdam am 16. September 2015. Letztere Veranstaltung präsentiert gleichzeitig den Thementag »International engagiert« der diesjährigen Aktionswoche in Partnerschaft von Engagement Global und BBE.

Weitere Informationen zur ZukunftsTour

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Zehn Punkte für eine kommunale Willkommensoffensive

Das Projekt »Aktion Schutzschild – Flüchtlinge schützen, Initiativen stärken« der Amadeu Antonio Stiftung, unterstützt von der Freudenberg Stiftung, hat 10 Punkte für eine kommunale Willkommensoffensive erarbeitet und am 6. August publiziert. Neben Herausforderungen, die die Kommunen oder den Gesetzgeber betreffen, spielen das bürgerschaftliches Engagement, Willkommensbündnisse oder die frühzeitige Beteiligung von Flüchtlingen und Bevölkerung vor Ort eine bedeutende Rolle. Ebenso wird formuliert, was nicht oder nicht in übermäßiger Weise auf die Zivilgesellschaft verlagert werden kann.

Zehn Punkte für eine Willkommensoffensive

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Forschungs- und Innovationspolitik: Zivilgesellschaft beteiligen

Die globalen Herausforderungen im Umweltbereich, wie etwa der Klimawandel, erfordern auch innovative Forschungsansätze und eine Beschleunigung der Umsetzung von technologischen wie sozialen Innovationen. Gelingen kann dies nur mit zivilgesellschaftlicher Partizipation, wie das aktuelle Working Paper der »Zivilgesellschaftlichen Plattform Forschungswende« zeigt: »Zivilgesellschaft beteiligen. Perspektiven einer integrativen Forschungs- und Innovationspolitik«. Es gibt einen Einblick in die Sicht zivilgesellschaftlicher Organisationen auf Forschung und Innovation. Herausgeber ist die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler. Es handelt sich dabei um ein Arbeitsergebnis des Verbändeprojektes »Empowerment und Capacity Building der ZGO für die Partizipation in der transdisziplinären Forschung, die der Transformation in Richtung Nachhaltigkeit dient«. Gefördert wurde es durch das Umweltbundesamt mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit.

Download Working Paper (PDF, 2 MB)

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Fachtagung »Monetarisierung im BE«

Die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz und das BBE veranstalten im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements am 15. September 2015 die Fachtagung »Monetarisierung im Bürgerschaftlichen Engagement. Wie viel Geld verträgt das Ehrenamt?« in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Die zunehmende Entlohnung im Ehrenamt wird bundesweit kritisch diskutiert. Die Zahlungen von Stundensätzen für Ehrenamtliche deutlich über dem Mindestlohn, pauschale Aufwandszahlungen für Vereinsvorstände oder die Diskussion über Rentenpunkte für das Ehrenamt sind Anzeichen dafür, dass monetäre Anreize als Steuerungsinstrument inzwischen häufig Alltag in gemeinnützigen Einrichtungen sind. Eine wachsende Ungleichheit im Engagement, Veränderungen in Motivationslagen und ein verändertes Selbstverständnis des Engagements sind Begleiterscheinungen, die für die Weiterentwicklung der Engagementpolitik eine Herausforderung sind. Im Rahmen der Fachtagung soll daher das Thema aufgegriffen und eine öffentliche Debatte zu den Erscheinungsformen und Auswirkungen der Monetarisierung geführt werden. Anliegen ist es, sich über »Leitplanken« künftiger Engagementförderung zu verständigen.

Informationen zur Fachtagung »Monetarisierung im BE« und zur Anmeldung (PDF, 823 kB)

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Aktionswoche trifft @meinEngagement

In der Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 11. bis 20. September sind deutschlandweit alle eingeladen, die Vielfalt des Engagements sichtbar zu machen und einen Tag den Twitteraccount @meinEngagement zu übernehmen. Es stehen noch 5 Twitter-Tage zur Verfügung, um live von der eigenen Veranstaltung zu berichten. Bewerben können sich alle, die ihre Aktion im Engagementkalender registrieren. Übrigens, der Twitter-Hashtag der Woche des bürgerschaftlichen Engagements in 2015 ist #ems15.

Weitere Informationen zur Bewerbung

Zum Engagementkalender

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Mitglied des Monats: Konrad-Adenauer-Stiftung

Vor 60 Jahren wurde die Konrad-Adenauer-Stiftung als »Gesellschaft für christlich-demokratische Bildungsarbeit« gegründet, seit 1964 trägt sie den Namen des ersten Bundeskanzlers. Die Festigung der Demokratie, die Förderung der europäischen Einigung und die Intensivierung der transatlantischen Beziehungen sind besondere Anliegen der Stiftung. Mit politischer Bildungsarbeit in Deutschland und weltweit möchte sie die aktive Bürgergesellschaft stärken und Bürgerinnen und Bürger dazu befähigen, sich für die Demokratie einzusetzen und Politik und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Dabei sucht die Stiftung insbesondere Wege, das politische Engagement in der Gesellschaft besser mit dem institutionellen Engagement in Parteien zu verbinden. Zudem setzt sie sich in der Politik dafür ein, dass bürokratische Hemmnisse des bürgerschaftlichen Engagements reduziert werden und unterstützt Engagierte mit zahlreichen Angeboten zur Qualifizierung und Professionalisierung. Aktuell führt die Konrad-Adenauer-Stiftung die Seminarreihe »Vereinsmanagement in der Praxis« durch. In verschiedenen Modulen informiert sie u.a. über Fundraising, Mitgliederwerbung und Pressearbeit im Verein.

Weitere Informationen zur Konrad-Adenauer-Stiftung

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Zwischenbilanz der interkulturellen Jugendarbeit: Fachtag

Am 30. September 2015 findet in Berlin ein Fachtag zur interkulturellen Jugendarbeit statt, veranstaltet vom Deutschen Bundesjugendring (DBJR), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Ein Drittel aller Kinder und Jugendlichen bis 20 Jahre hat, mit steigender Tendenz, einen Migrationshintergrund. Hierauf haben Jugendverbände in den letzten Jahren vielfältig mit interkultureller Öffnung und der Unterstützung von MigrantInnen-Jugend-Selbstorganisationen (MJSO) bzw. Vereinen junger MigrantInnen (VJM) reagiert. Neue Herausforderungen und Chancen kommen hinzu, wie zum Beispiel die steigende Zahl junger Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind. Wie haben sich Jugendverbände verändert? Was hat sich bewährt und was nicht? Was sind die nächsten Schritte? Solche und weitere Fragen sollen auf dem Fachtag diskutiert werden. Um eine verbindliche Anmeldung per Online-Formular bis 31. August 2015 wird gebeten.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Fachtag

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Kultur.Leben: Tagung

Am 23. und 24. Oktober 2015 findet an der Evangelischen Akademie Tutzing eine Tagung zum Kultur-Leben jenseits der Ökonomisierung statt. Kulturelle Konflikte und die Ökonomisierung nahezu aller Lebensbereiche stellen, so der Ausgangspunkt der Tagung, die Grundlagen unseres Gemeinwesens zunehmend in Frage. Wie wichtig ist die kulturelle Tätigkeit für Mensch und Gesellschaft – gerade dann, wenn sie nicht dem Broterwerb dient? Ein Blick auf die gerade auch vom bürgerschaftlichen Engagement geprägte und getragene Laien- und Breitenkultur in den Städten, abseits von Kreativwirtschaft und Kulturinfarkt, steht im Zentrum der Tagung. Anmeldeschluss ist der 16. Oktober 2015. Der Teilnahmebeitrag beträgt 75 Euro, ohne Übernachtung und Frühstück. Die Tagung wird in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V., STADTKULTUR – Netzwerk Bayerischer Städte e.V., Deutscher und Bayerischer Städtetag, Kulturreferat der Landeshauptstadt München und dem Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. durchgeführt.

Weitere Informationen zur Tagung »Kultur.Leben«

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Werkstatt »Neue Nachbarschaft«

Im 6. und 7. November 2015 richtet die »Montag Stiftung Urbane Räume« ihre vierte Werkstatt »Neue Nachbarschaft« in Frankfurt am Main aus, in Kooperation mit openTransfer und der Stiftung Bürgermut. Die Veranstaltung ist ein Qualifizierungsprogramm für Nachbarschaftsinitiativen und ProjektmacherInnen, die sich an zwei Tagen mit Gleichgesinnten austauschen und von Profis beraten lassen können. Behandelt werden Fragen, die sich bei einem Nachbarschaftsprojekt immer wieder ähnlich stellen: Was ist die richtige Organisationsform für das Vorhaben? Wie kommuniziere ich meine Idee in die Verwaltung? Welche Förderung können wir nutzen, ohne unsere Ideale zu verraten? Eine vorherige Bewerbung um die Teilnahme an der Werkstatt ist erforderlich. Es können 15 Initiativen, die im Feld der neuen Nachbarschaft aktiv sind mit jeweils maximal zwei Personen teilnehmen. Diese Initiativen können sich bis zum 21. September für eine Teilnahme an der zweitägigen Werkstatt bewerben.

Weitere Information zur Werkstatt »Neue Nachbarschaft«

Bewerbung

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Wettbewerb »Medien, aber sicher!« Bewerbungsphase

Lernen mit digitalen Medien und das Beibringen sicherer Mediennutzung stehen auf der pädagogischen Tagesordnung in Schulen und in Einrichtungen der offenen Kinder– und Jugendarbeit. An Schulen und Einrichtungen wendet sich der Wettbewerb von Teachtoday, einer Initiative der Deutschen Telekom AG zur Förderung der Medienkompetenz. Durchgeführte Projekte mit Kindern zwischen 9 und 12 Jahren zur sicheren Mediennutzung oder dem Lernen mit digitalen Medien können bis zum 15. September 2015 entlang eines online verfügbaren Wettbewerbsformulars eingereicht werden. Teilnehmen können sowohl Schulgruppen bzw. -klassen als auch Gruppen aus Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Die Gewinnerprojekte erhalten Siegerprämien für die Klassen- oder Gruppenkasse sowie eine Einladung zum Summit for Kids. Alle TeilnehmerInnen erhalten zudem Materialpakete für die Integration von Medien in den Unterrichts- und Lernalltag.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Medien, aber sicher!«

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Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros: Jubiläumsheft

Seit 20 Jahren gibt es die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. (BaS) als Netzwerk der Seniorenbüros. Das ist ein guter Anlass, um darzustellen, was Seniorenbüros in den Kommunen tun, um den Potenzialen des Alters Geltung zu verschaffen. Als kostenloser Download im pdf-Format steht für Mitglieder, MultiplikatorInnen und Neugierige die Broschüre »Engagiert vor Ort – 20 Jahre Netzwerk der Seniorenbüros« der BaS zur Verfügung.

Download Broschüre (PDF, 4,72 MB)

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»Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe«: Publikation

In der Initiative »Lernen vor Ort« haben in rund 40 Kommunen von 2009 bis 2014 gut 180 Stiftungen auf verschiedene Weise daran mitgearbeitet, die Bedingungen für ein lebenslanges Lernen vor Ort durch Unterstützung eines kommunalen Bildungsmanagements zu verbessern. Die Publikation »Bildung als Gemeinschaftsaufgabe - Stiftungen und ihr Beitrag zu einem kommunalen Bildungsmanagement. Lernen vor Ort: Erfahrungsberichte und Erfolgsgeschichten«, herausgegeben von Sabine Süß, Stiftungsverbund Lernen vor Ort, dokumentiert dieses Engagement. Die Beiträge der Beteiligten der Initiative geben aus unterschiedlichen Perspektiven Einblicke in den Prozess und bieten Anregungen für NachahmerInnen. Die Publikation ist als kostenloser Download erhältlich.

Download Publikation »Bildung ist Gemeinschaftsaufgabe«

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»Jahrbuch Demokratiepädagogik 3«: Publikation

Das dritte »Jahrbuch Demokratiepädagogik 2015/16«, herausgegeben von Hans Berkessel und Wolfgang Beutel mit dem Schwerpunkt »Demokratiepädagogik und Rechtsextremismus«, widmet sich der Prävention gegen Rechtsextremismus und der damit zusammenhängenden Aufklärung über die rechte Jugendkultur. Jugendgewalt, Anti-Bias-Arbeit und interkulturelle Pädagogik werden ebenso angesprochen wie das Schlüsselproblem »rechter Musik«. Darüber hinaus werden u. a. Arbeiten zum Wechselspiel von Demokratiepädagogik und Lehrerbildung sowie zu demokratiepädagogischen Projekten vorgestellt.

Weitere Informationen zum Jahrbuch Demokratiepädagogik

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 3. September 2015.

Redaktionsschluss ist der 27. August 2015.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: Andreas Pautzke, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
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www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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