Sektorenübergreifende Partnerschaften zwischen Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen können ein bedeutendes und höchst effektives Instrument für die Bearbeitung gesellschaftlicher Herausforderungen sein. Partnerschaften bewähren sich aus gesellschaftspolitischen ebenso wie aus ökonomischen und aus bürgergesellschaftlichen Gründen. Unternehmen finden in sektorenübergreifenden Partnerschaften die Gelegenheit, im direkten, längerfristigen Kontakt mit ausgewählten Stakeholders ihre gesellschaftliche Verantwortung glaubwürdig unter Beweis zu stellen.
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Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen hat in Deutschland eine lange Tradition. Unternehmen leisten in vielfältiger Weise Beiträge für die Gesellschaft. Sie stellen Zeit, materielle Ressourcen oder Know-how zur Verfügung und fördern Engagement. Dabei tragen sie auch zu ihrem eigenen Erfolg bei. Der dritte »Monitor Engagement« beleuchtet Ausgangslage, Hintergründe, Formen und Ziele des Engagements im Kontext von Unternehmen. Beispiele verdeutlichen, wie Unternehmen Partnerschaften eingehen, Engagement in Geschäftsstrategien einbinden und die Zivilgesellschaft stärken. Die vom BMFSFJ herausgegebene Broschüre beinhaltet auch Hinweise auf weiterführende Literatur und (Beratungs-) Praxis.
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Die 5. Ausgabe der »CCCDebatte«, der Publikationsreihe des Centrums für Corporate Citizenship Deutschland (CCCD), widmet sich der Beziehung von NGOs und Unternehmen in den USA. Die international als Beraterin tätige Autorin Bea Boccalandro beschreibt unter dem Titel »Ein Angebot oder ein Angriff? Wie der Non-Profit-Sektor auf das zunehmende soziale Engagement von Unternehmen reagieren kann«, wie sich die Beziehung von NGOs und Unternehmen in den letzten Jahrzenten gewandelt hat und welche Chancen und Risiken Kooperationen bergen. Die CCCDebatte versteht sich als Diskussionsbeitrag über das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen.
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Um den »großen ökonomischen, sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit« sinnvoll zu begegnen, müssen Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft intensiver zusammenarbeiten. Einen Nationalen Aktionsplan Corporate Social Responsibility (CSR), ein Instrument zur Stärkung der gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen, sollte die Bundesregierung erstellen. Diese zentralen Empfehlungen spricht das Nationale CSR-Forum aus. Am 1. Juli übergab das Forum seinen Empfehlungsbericht an Bundesministerin Ursula von der Leyen. Der Bericht unterbreitet konkrete Vorschläge, z. B. für die Stärkung der Glaubwürdigkeit und Sichtbarkeit von CSR oder den Einbezug von CSR in Bildung und Forschung.
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Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat Jens Mittelsten Scheid mit dem Deutschen Stifterpreis 2010 für seine vorbildliche stifterische Leistung geehrt. Bereits vor mehr als 20 Jahren erkannte der »tatkräftige Veränderer«, dass Erwerbstätigkeit an Integrationskraft verliert. Mit mehreren Stiftungen fördert er seitdem alternative Ansätze zur Nutzung des öffentlichen Raums. Herausragende Beispiele sind das Münchener Haus der Eigenarbeit oder das Allgäuer Kempodium – Orte, an denen Menschen selbst etwas produzieren können. Darüber hinaus hat Mittelsten Scheid zahlreiche ökologische und kulturelle Projekte angeschoben.
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Bürgerschaftliches Engagement ist erst seit Kurzem als Stiftungszweck anerkannt, für viele Stiftungen jedoch seit jeher ein zentrales Betätigungsfeld. Um die Nutzung von Synergien zu fördern, hat die Körber-Stiftung gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen die neue Veranstaltungsreihe »Forum Engagementförderung« ins Leben gerufen. Eine Kurzstudie beschreibt erstmals die Grundzüge des Betätigungsfelds bürgerschaftliches Engagement für Stiftungen und soll als Gesprächsgrundlage für dieses Forum dienen.
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Die Nutzung neuer Medien hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Handy und Internet sind aus dem Alltag der meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Für Menschen mit Behinderung ist diese Entwicklung allerdings ein zweischneidiges Schwert, nämlich Hindernis und Chance zugleich. In Kooperation mit UPJ hatte Telefónica O2 Germany in den vergangenen Monaten eine intensive Online-Diskussion angeregt, ob Telekommunikation für Menschen mit Behinderung eher Brücke oder Barriere darstellt. Die Auswertung der Ergebnisse und daraus abgeleitete Maßnahmen des Konzerns – z. B. besondere Angebote für hörbehinderte und gehörlose Menschen – sind hier nachzulesen.
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Angesichts der wirtschaftlichen Globalisierung rückt auch das bürgerschaftliche Engagement von Unternehmen in Deutschland in das öffentliche Interesse, das unter dem international gebräuchlichen Begriff »Corporate Citizenship« diskutiert wird. Was zeichnet »Corporate Citizenship« aus? Wohin kann die Entwicklung führen? Über 40 Autoren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Medien und Gesellschaftspolitik leisten eine umfassende Zwischenbilanz über die bisherige Diskussion in Deutschland. Der Band weist darüber hinaus Perspektiven für eine differenzierte Auseinandersetzung mit dem Engagement von Unternehmen in der Gesellschaft auf.
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Die Dokumentation des Kongresses »Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen. Der deutsche Weg im internationalen Kontext« ist nun als PDF-Datei erhältlich. Auf dem vom BBE mitveranstalteten Kongress wurden vor allem die Besonderheiten unternehmerischer Verantwortung in der sozialen Marktwirtschaft diskutiert. Die Dokumentation enthält auch die Charta »Verantwortung übernehmen – sich engagieren – vernetzt handeln«, die bereits von mehr als einhundert Wirtschaftsunternehmen unterzeichnet wurde.
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»Topmanagement in gesellschaftlicher Verantwortung« ist Titel und Inhalt einer Studie von Frank Heuberger: Den Wirtschaftsführern kommt aufgrund ständig steigender Einflussmöglichkeit auf Politik und Gesellschaft eine wachsende – und über den wirtschaftlichen Kernbereich hinausgehende – Bedeutung zu. Gerade deshalb setzen sie mit ihrem Verhalten moralische Maßstäbe und werden in der öffentlichen Meinung im Positiven wie im Negativen als Vorbilder betrachtet. Die Studie dokumentiert Ansätze einer neuen gesellschaftlichen Verantwortungsbalance zwischen Staat, Unternehmen und Zivilgesellschaft.
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Eine Internetplattform von Bertelsmann Stiftung und Auswärtigem Amt gibt zum ersten Mal einen Überblick über das gesellschaftliche Engagement deutscher Unternehmen im Ausland. Das Portal »CSR WeltWeit« enthält 24 Länderprofile von den wichtigsten Exportmärkten, stellt aber auch Entwicklungs- und Schwellenländer vor. Die Profile machen deutlich, welchen Stellenwert Corporate Social Responsibility im jeweiligen Land in dessen Gesellschaft, Wirtschaft und Politik hat. Das Portal hilft bei der Suche nach realistischen Themen für ein Engagement und gibt Auskunft über mögliche Kooperationspartner vor Ort.
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Die UPJ hat einen Leitfaden »Lokaler Aktionstag für Unternehmen und Gemeinnützige« entwickelt. Bei einem Lokalen Aktionstag wechseln Mitarbeiter von Unternehmen für einen Tag die Seiten und arbeiten in gemeinnützigen Organisationen, öffentlichen Einrichtungen und Initiativen ihrer Stadt mit. Der Leitfaden bietet Unterstützung bei der Planung und erleichtert die Umsetzung eines Aktionstages durch zahlreiche praktische Hinweise, Vorlagen und Checklisten.
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Die ETH Zürich hat die Ergebnisse einer landesweiten Unternehmensbefragung zum schweizerischen Corporate Citizenship vorgestellt. Die Befragung, an der sich mehr als 2.000 Unternehmen beteiligten, wurde von drei Spitzenverbänden der Wirtschaft unterstützt. Wichtigstes Ergebnis ist, dass sich rund drei Viertel aller Schweizer Unternehmen für gemeinnützige Zwecke engagieren. Die Unternehmen lassen sich dabei auch nicht von der Wirtschaftskrise beeindrucken. Ein genauerer Blick zeigt indessen, dass Corporate Citizenship in den deutschsprachigen Landesteilen größer ist als in den französisch- und italienischsprachigen Teilen. Das gemeinnützige Engagement wird zudem weniger professionell als der Kern des unternehmerischen Handelns ausgeübt.
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Die Bundesfamilienministerin Kristina Schröder hat am gestrigen Tag gemeinsam mit dem BBE die…
mehr…Unternehmen leisten in vielfältiger Weise Beiträge für die Gesellschaft. Sie stellen Zeit,…
mehr…Unternehmen, die bürgerschaftliches Engagement ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern,…
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