Newsletter Nr. 15 vom 21.8.2014

Klein/Rehwinkel: 10 Jahre Woche des bürgerschaftlichen Engagements

Seit 10 Jahren gibt es die Woche des bürgerschaftlichen Engagements. PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE und Dieter Rehwinkel, Leiter des BBE-Kampagnenbüros, werfen in ihrem Gastbeitrag einen Blick zurück auf den Ursprung der Aktionswoche und auf einige Highlights. Bei diesem Beitrag handelt es sich als Vorabdruck um eine gekürzte Fassung der Version, die im Magazin der Engagementwoche am 12. September 2014 erscheinen wird.


Gastbeitrag von Ansgar Klein und Dieter Rehwinkel unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Beitrag_Klein_Rehwinkel.pdf (183 kB)

Überblick: Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2014

Zum 10. Mal heißt es »Engagement macht stark!«. Die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet vom 12. bis 21. September 2014 statt. Gemeinsam mit Initiativen, Vereinen, Verbänden, staatlichen Institutionen, Stiftungen und Unternehmen wird die große thematische Vielfalt des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland dargestellt und eine breite mediale Öffentlichkeit für das Thema erreicht. Bundespräsident Joachim Gauck hat die Schirmherrschaft für die Woche des bürgerschaftlichen Engagements übernommen und betont die zentrale Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Das Kampagnenteam hat die zentralen Informationen in einem Überblicksbeitrag zur diesjährigen Aktionswoche zusammengefasst.


Überblick unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Ueberblick_Aktionswoche_2014.pdf (115 kB)
 
Webseite der Aktionswoche unter
www.engagement-macht-stark.de
 
Engagementkalender unter
www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/

Auftaktveranstaltung: Eröffnung durch Bundesministerin Schwesig

Die Auftaktveranstaltung der Aktionswoche findet am 12. September 2014 im Auditorium Friedrichstraße in Berlin statt. Erwartet werden rund 300 AkteurInnen des bürgerschaftlichen Engagements sowie VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft und den Medien. Eröffnet wird die Veranstaltung von der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig sowie vom Vorsitzenden des BBE-Sprecherrats, Prof. Dr. Thomas Olk. Armin Laschet, Staatsminister a.D. und Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion NRW steuert den Fachimpuls zur Engagementpolitik bei. Die Engagement-BotschafterInnen 2014 Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Bündnis gegen Depressionen e.V. (Inklusion), Tilo Kiess, Alfred Kiess GmbH (KMU) und Marita Gerwin, Zukunftsagentur Fachstelle »Zukunft Alter«, Stadt Arnsberg (Demografie) werden auf der Bühne sein. Ralf Thomas, Leiter von Volkswagen pro Ehrenamt antwortet auf Fragen zum Engagement von Unternehmen. Schließlich werden die Thementage 2014 in einer Diskussionsrunde mit Armin von Buttlar, Vorstand der Aktion Mensch e.V., Franz Müntefering, Bundesminister a.D. und Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. und Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigungsbetriebe, besprochen. Musik und Film runden die Auftaktveranstaltung ab.

Aktionswoche trifft @meinEngagement

Alle guten Dinge sind zehn! Während der 10. Woche des bürgerschaftlichen Engagements (12. bis 21. September 2014) bieten wir 10 engagierten Einzelpersonen und Organisationen die Möglichkeit jeweils einen Tag lang ihre Aktionen und Veranstaltungen auf dem Account @meinEngagement zu präsentieren. Damit will das BBE die Vielfalt der in der Woche stattfindenden Veranstaltungen für noch mehr Menschen öffentlich sichtbar machen. Bewerben können sich alle, die mindestens eine Aktion im Zeitraum vom 3. bis 30. September im Engagementkalender 2014 registrieren. Bereits im Juni diesen Jahres startete die Engagement Global gGmbH in Kooperation mit dem BBE das Twitterprojekt »Engagiert rotiert«. Herzstück ist der zentrale Twitter-Account @meinEngagement, den engagierte Menschen, Non-Profit-Organisationen und weitere Akteure der Zivilgesellschaft im wöchentlichen Wechsel nutzen, um mehrmals täglich in kleinen, spannenden Nachrichten, sogenannten »Tweets«, einen Einblick in ihren Alltag und ihr Engagement zu gewähren. 


Nähere Informationen zum Projekt und zur Bewerbung unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_AKTIONSWOCHE_trifft_meinEngagement.pdf (266 kB)

Anregungen zur Twitter-Nutzung unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Anregungen_zur_Twitter-Nutzung.pdf (111 kB)
 
Account @meinEngagement unter
twitter.com/meinEngagement
 
Engagementkalender 2014 unter
www.engagement-macht-stark.de/engagementkalender/

Die drei Thementage der Aktionswoche 2014

Seit 2011 greift das BBE drei besondere Schwerpunkte aus der bunten Engagementvielfalt heraus und stellt sie in den Vordergrund. An Thementagen wird der Fokus gezielt auf bestimmte Engagementbereiche gelegt, die in all ihren Aspekten beleuchtet und diskutiert werden. In diesem Jahr finden folgende Thementage während der Aktionswoche statt: am 15. September »Unternehmensengagement bei Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU)«, am 17. September »Inklusion« sowie am 19. September »Demografie«. In einem Sonderinfoletter, der zu den Thementagen versendet wird, stellt das Kampagnenteam gute Engagementbeispiele zu den jeweiligen Themen vor. 


Überblick unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Ueberblick_Thementage.pdf (137 kB)

Engagement-Botschafter 2014

Am 6. August 2014 wurden im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wieder drei Engagement-Botschafter ernannt. Der Vorsitzende des BBE Sprecherrats, Prof. Dr. Thomas Olk, und Bundesministerin Manuela Schwesig überreichten die Urkunden und dankten den bisherigen Botschaftern für ihren Einsatz. Der Titel wird jeweils für ein Jahr verliehen und ehrenhalber vergeben. Die neuen Engagement-Botschafter kommen aus dem Kreis der Träger des Deutschen Engagementpreises. Die Auswahl der Projekte bzw. der Botschafter orientierte sich in thematischer Anlehnung an die diesjährigen Thementage der Aktionswoche: Für den Bereich »Inklusion« wurde das Deutsche Bündnis gegen Depression e.V. ausgezeichnet, für den Themenkomplex »Unternehmensengagement in Kleinen und Mittleren Unternehmen« wurde die Alfred Kiess GmbH ernannt und für das Feld »Demografie« die Stadt Arnsberg - Zukunft Alter.


Weitere Informationen unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Engagementbotschafter 2014.pdf (185 kB)

Gratulationen der MinisterpräsidentInnen

Alle MinisterpräsidentInnen der Bundesländer haben zum 10-jährigen Jubiläum der Woche des bürgerschaftlichen Engagements gratuliert. Zugleich würdigen sie dabei den Einsatz der Engagierten für das Gemeinwohl und den Zusammenhalt in der Gesellschaft. »10 Jahre Woche des bürgerschaftlichen Engagements - das sind 10 Jahre des Ermöglichens und Entfachens.«, schreibt der Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier (CDU). Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, stellt fest: »Die bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, den engagierten Menschen in unserem Land Danke zu sagen und ihnen die Anerkennung zu geben, die sie verdienen.« Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) ist stolz auf die Ehrenamtlichen und unterstreicht seinen Dank an die Engagierten: »Auch deshalb haben wir als erstes Bundesland in unserer Verfassung die Förderung des Ehrenamtes durch Staat und Kommunen als Staatsziel verankert.« Und Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg schreibt: »Dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der von ihm veranstalteten Themenwoche ›Engagement macht stark!‹ wünsche ich, dass sie als bundesweit beachtetes Schaufenster und Sprachrohr auch weiterhin Menschen von der Bedeutung ehrenamtlichen Engagements überzeugen können.«

Alle Glückwünsche der MinisterpräsidentInnen unter
www.engagement-macht-stark.de/engagement/ministerpraesidenten/

Partner der Engagementwoche gratulieren

Wie im Jahr 2013 ist der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) Medienpartner der Woche des bürgerschaftlichen Engagements, denn sowohl Anzeigenblätter als auch freiwillig Engagierte sind stark im Lokalen verankert. Die Gratulation des BVDA aus der Feder des Geschäftsführers Dr. Jörg Eggers ist zugleich ein Blick nach vorn: »Der BVDA gratuliert der Woche des bürgerschaftlichen Engagements ganz herzlich zum zehnjährigen Bestehen und wünscht das Beste für die kommenden zehn Jahre. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!« Ebenso gratuliert der Themenpartner Aktion Mensch e.V., denn für die Verwirklichung der Vision von Inklusion ist eine starke Zivilgesellschaft nötig, in der sich jeder Bürger – ob mit oder ohne Behinderung – aktiv einbringen kann: »Inklusion braucht Engagement und Engagement braucht Inklusion, damit am Ende ›das Wir gewinnt‹. In diesem Sinne wünschen wir dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement weiterhin viel Erfolg bei ihrer Arbeit und senden unsere herzlichen Glückwunsche zum 10 jährigen Jubiläum.«

Bürgerbeteiligungslandkarte in Baden-Württemberg online

Seit dem 4. August 2014 können sich die Mitglieder des Netzwerks »Allianz für Beteiligung« auf der Landkarte der Allianz eintragen und anzeigen lassen. Dadurch wird sichtbar, zu welchen Themen und Schwerpunkten der Bürgerbeteiligung die jeweiligen Mitglieder arbeiten. Dadurch sollen konkrete Kooperationen zwischen den Mitgliedern vereinfacht werden. Die Karte kann nach Themen oder Regionen gefiltert werden und die eingeblendeten Kontaktdaten ermöglichen den direkten Kontakt. Eintragen lassen können sich die Mitglieder der Allianz, wobei die Mitgliedschaft kostenlos ist.

CSR Regio.Net: Projekttagung

Über 75 mittelständische Unternehmen aus acht Regionen Deutschlands haben in den vergangenen drei Jahren im Projekt CSR Regio.Net intensiv an der strategischen und organisatorischen Verankerung einer verantwortlichen Unternehmensführung in der eigenen Organisation gearbeitet. Am 30. September 2014 findet eine Projekttagung unter dem Titel »Praxis verantwortlicher Unternehmensführung im Mittelstand – Erfahrungen, Erkenntnisse, Perspektiven« in der Hessischen Landesvertretung in Berlin statt. Dort berichten Unternehmen und Partner von CSR Regio.Net über ihre praktischen Erfahrungen sowie Erkenntnisse und diskutieren mit Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung Perspektiven von Corporate Social Responsibility im Mittelstand. Die Veranstaltung richtet sich an mittelständische Unternehmen sowie an Organisationen, die kleine und mittlere Betriebe im Bereich CSR unterstützen. Da die Teilnehmendenanzahl begrenzt ist, ist eine vorherige Anmeldung nötig. Ein Teilnehmendenbeitrag wird nicht erhoben. Die Veranstaltung wird gemeinsam organisiert von UPJ und u.bus. 

Planspiel zu Nutzungskonflikten im verdichteten Stadtraum Berlin

In der Reihe »Berlin 2025 (er)leben« der Friedrich-Naumann-Stiftung findet am 29. August 2014 ein Planspiel zu Nutzungskonflikten bei Entwicklungsprojekten statt: »Das Planspiel - Was ist los bei mir im Kiez?«. Anlass des Planspiels sind zunehmende Konflikte um die Nutzung von öffentlichen oder privaten Flächen. Sowohl der Wohnungsmarkt verlangt nach neuen Flächen, als auch die Industrie nach Entwicklungsarealen. Beim Planspiel sollen Sichtweisen aller Betroffenen, BürgerInnen vor Ort, InvestorInnen, politischen EntscheidungsträgerInnen usw. kennengelernt werden. Zugleich soll der Frage nachgegangen werden, wie Beteiligungsverfahren aussehen sollten, um Nutzungskonflikte besser auszutragen. Wie bei jedem Planspiel sind die Richtung und das Ergebnis der Diskussionen offen. 

Weitere Informationen unter
shop.freiheit.org

Stadler, MdB: Wissen können, was Menschen für Menschen tun

Eine der wichtigen Aufgaben in der Engagementförderung ist immer wieder die Information über das Wo und Wie von Engagement- und Vernetzungsmöglichkeiten. Ein vorbildliches Beispiel, das zugleich die Tücken der Projektförderung dokumentiert, ist das 2013 in 20.000 Exemplaren erschienene Heft »Region in Aktion – Eine Reise durch Vorpommern«. Das Heft wie die Tücken sind Thema des Beitrages von MdB Svenja Stadler, Sprecherin für Bürgerschaftliches Engagement der SPD-Fraktion, Mitglied im Ausschuss Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement. Der Beitrag ist zuvor in leicht veränderter Form in der DEMO – Die Monatszeitschrift für Kommunalpolitik, Ausgabe 6/2014, erschienen.


Gastbeitrag von Svenja Stadler unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Beitrag_Stadler.pdf (153 kB)

Göring: Reformen für Stiftungen aus dem Strandkorb

Die Runde der deutschen Justizminister hat im Juni 2014 in Binz auf Rügen eine zeitnahe »Reform des Stiftungsrechts« verabredet. Schon kurz zuvor hatten auch die Innenminister auf ihrer Sommersitzung beschlossen, »die stiftungsrechtlichen Vorschriften auf Möglichkeiten der Vereinheitlichung, Vereinfachung und Zusammenführung« zu prüfen. Die Ressortchefs der Länder bitten nun die Bundesregierung, eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit den Neuerungen beschäftigen und bis Herbst 2015 ihre Ergebnisse vorlegen soll. Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstandes der ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und seit Mai 2014 ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, diskutiert die zentralen Themen, die dabei anstehen sollten und stellt Argumente, Vorschläge und Forderungen aus dem Stiftungssektor und vom Bundesverband deutscher Stiftungen dar. Dabei geht es nicht um finanzielle Anreize, sondern um Fragen der Stifterfreiheit, des Zusammenlegens bzw. der Kooperation von Stiftungen mit geringen Mitteln, der Transparenz oder der europäischen Handlungsdimension.


Gastbeitrag von Michael Göring unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/08/NL15_Gastbeitrag_Goering.pdf (168 kB)

Ausschüsse: Nicht öffentlich muss vielleicht nicht geheim sein

Das Berliner Verwaltungsgericht hat in einer Entscheidung zugunsten der Bundestagsverwaltung eine Randbemerkung, ein so genanntes »obiter dictum« hinzugefügt, dass sich gegen die Auffassung der Bundestagsverwaltung wendet, dass die Nichtöffentlichkeit von Ausschusssitzungen zu einer Auskunftssperre über Inhalt und Protokolle solcher Sitzungen führe. »Aus gegebenem Anlass« weist das Gericht auf Folgendes hin: »Fehlende Sitzungsöffentlichkeit ist nicht gleichbedeutend mit Geheimhaltung oder auch nur Vertraulichkeit.« Dass eine Sitzung nicht öffentlich sei, bedeute nur, dass Publikum inklusive Medien der freie Zugang zur Sitzung verwehrt wird. Entsprechend sieht es das Gericht als fraglich an, warum die Protokolle solcher Sitzungen »nur zur dienstlichen Verwendung« gekennzeichnet seien. Der TAGESSPIEGEL hatte einen Eilantrag gestellt, um die genauen Inhalte der Befragung des Chefs des Bundeskriminalamts im Innenausschuss im Rahmen der Edathy-Affäre zu erfahren. Den Eilantrag hat das Gericht mit der Begründung abgewiesen, dass Medien keinen Anspruch auf wörtliche Mitteilungen haben, solange der Bundestag wahr und vollständig die wesentlichen Inhalte der Sitzungen in eigenen Worten mitteile.

Civil Academy: Start der Qualifizierung junger Engagierter

Die Civil Academy startet am 22. August 2014 zum 19. Mal ihr Qualifizierungsangebot für junge Engagierte - ein gemeinsames Programm von BBE und BP Europa SE. Der Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Professor Dr. Hans Fleisch, Andrea Kaminski, Human Ressources Manager bei BP Europa SE, Marion Deiß, Referatsleiterin im baden-württembergischen Sozialministerium und Moritz Ickler, Beiratsmitglied der Civil Academy, haben als Fachjury Anfang Juli die 24 neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausgewählt. Profis aus dem Unternehmen BP und dem Social-Profit-Bereich unterstützen die Jugendlichen nun dabei, ihre Engagementideen zu verwirklichen. An drei Wochenenden gibt es bis Ende des Jahres wieder jede Menge Fakten und Tipps rund um Projektmanagement, Kostenplanung, Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit und Teamwork. 

Weitere Informationen zur Civil Adacemy unter
www.civil-academy.de

Mitglied des Monats: Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Gesellschaftliches Engagement ist im Selbstverständnis des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fest verankert. Das ZDF ist Gründungsmitglied des BBE und unterstützt die Woche des bürgerschaftlichen Engagements »Engagement macht stark« als Medienpartner seit den Anfängen in 2004. Darüber hinaus ist das ZDF seit vielen Jahren in der BBE-Arbeitsgruppe »Kommunikation« engagiert. Das ZDF setzt sich über das TV-Programm hinaus für soziale und kulturelle Belange ein. Ein Fokus liegt dabei auf Barrierefreiheit, Medienkompetenz und sozialem Engagement. So hat das ZDF vor fünfzig Jahren die Aktion Mensch (damals Aktion Sorgenkind) gegründet, die sich der Förderung der Inklusion verschrieben hat. Bis heute können so jedes Jahr hunderte Projekte gefördert werden, von denen die Sendung »Menschen - das Magazin« jede Woche einige vorstellt. Jedes Jahr unterstützt das ZDF zudem die Krebshilfe, die Welthungerhilfe, Brot für die Welt und Misereor sowie »Ein Herz für Kinder« mit Charitysendungen. Eine weitere Medienpartnerschaft pflegt das ZDF mit den »Sternen des Sports« des BBE-Mitglieds DOSB, der besonderes gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen auszeichnet.

Fünfter Demografiekongress

Eine Woche nach dem 9. Demographie-Kongress findet zum fünften Mal der DEMOGRAFIEKONGRESS am 4. und 5. September 2014 statt. Dieser Kongress will maßgebliche Entscheider zusammenbringen, die demografische Veränderungsprozesse in Deutschland gestalten. Zentrale Themen des Kongresses sind: Wohnen und Dienstleistungen, Pflege und Reha, Altersmedizin, kommunale Umsetzung sowie Prävention und Arbeitswelt. Eine der dreißig Foren dreht sich um »Selbstorganisation und Engagement«. Veranstalter ist WISO S. E. Consulting GmbH, Kooperationspartner sind der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag, der Sozialverband VdK Deutschland und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO). Erneut haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit die Schirmherrschaft übernommen. Mitarbeitende einer wissenschaftlichen Einrichtung zahlen 300 Euro, der Normalpreis beträgt 490 Euro und der Premiumpreis mit Zugang zur VIP-Lounge 600 Euro, jeweils zzgl. Mehrwertsteuer. 

Weitere Informationen unter
www.der-demografiekongress.de

Bausoldatenkongress: Friedenszeugnis ohne Gew(a)ehr

Vom 5. bis 7. September 2014 findet an der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt »Friedenszeugnis ohne Gew(a)ehr: Bausoldatenkongress 2014« in der Lutherstadt Wittenberg statt. Zwei Jahre nach Einführung der Wehrpflicht in der DDR wurde 1964 für Wehrdienstverweigerer die Möglichkeit eines waffenlosen Wehrdienstes als Bausoldat eingeführt. Ausgelöst durch die Initiative des Pazifisten und Pfarrers Emil Fuchs mit Unterstützung der Kirchen stellte dies im Ostblock die einzige Möglichkeit dar, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Für viele der 14.000 Bausoldaten verstärkte die Bausoldatenzeit eine Politisierung und Vernetzung, die sich zum Teil in der Friedlichen Revolution bewährt hat, nicht zuletzt im kirchlichen Bereich. Zugleich soll auf dem Kongress weiter zurück auf kirchliche Positionierungen im 1. Weltkrieg gegriffen und über aktuelle Herausforderungen und Diskurse angesichts heutiger Konflikte diskutiert werden. Der Bausoldatenkongress ist eine Veranstaltung des Netzwerkprojektes der Evangelischen Akademien in Deutschland »Die gesellschaftliche Aktualität der Reformation«, welches mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zum Reformationsjubiläum 2017 durchgeführt wird. Der Tagungsbeitrag beträgt inklusive Verpflegung 50 Euro (ermäßigt 25 Euro).

Kongress Inklusion 2050: Call for Papers

Die Aktion Mensch veranstaltet am 2. und 3. Dezember 2014 in Berlin einen Zukunftskongress, der sich von den Tagesdiskussionen lösen und den Blick nach vorne öffnen will: »Inklusion 2050: Der Zukunftskongress der Aktion Mensch«. Es soll darum gehen, zukünftige Gestaltungsräume für eine inklusive Gesellschaft zu identifizieren, entscheidende Stellschrauben frühzeitig zu erkennen und innovative Entwicklungsansätze in fachübergreifenden Perspektiven zu diskutieren. Um den Zukunftskongress möglichst interessant, vielseitig und innovativ zu gestalten, möchte die Aktion Mensch mit einem Call for Papers vor allem VordenkerInnen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis gewinnen. Im Call for Papers werden die Themenbereiche und Beteiligungsformen präzisiert. Per Mail können Vorschläge in Form eines Abstracts im Umfang von ca. 500 Wörtern in deutscher oder englischer Sprache gemacht werden. Einsendeschluss ist der 17. September 2014, die Rückmeldung erfolgt bis zum 30. September 2014. Der Kongressbeitrag ist für ReferentInnen kostenlos, für TeilnehmerInnen wird er 250 Euro betragen.

Transformation als sozio-kulturelle Aufgabe: Tagung

Vom 26. bis 28. September 2014 findet an der Ev. Akademie Villigst eine Tagung zur »Großen Transformation« statt, wie sie der Wissenschaftliche Beirat für Globale Umweltveränderung formuliert hat. Es soll eine kritische Bilanz gezogen werden, wie es um nachhaltige Entwicklung steht. Wie kann man mehr Menschen für notwendig scheinende Transformationsprozesse gewinnen? Wie kann die Beteiligung von BürgerInnen in den Handlungsfeldern Energie, Mobilität, Stadtteilentwicklung und Konsumverhalten gestärkt werden? In den drei exemplarischen Handlungsfeldern Umwelt und Lebensqualität, Nachhaltiges Wirtschaften und Arbeiten sowie gerechte internationale Zusammenarbeit sollen die Hindernisse analysiert und beraten werden, wie die nächsten Schritte aussehen können. Die Veranstaltung steht im Kontext der Arbeit der Kirchen, eine Nachhaltige Entwicklung und die Große Transformation voranzubringen.

Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie

Zum 19. Mal findet in Kooperation zwischen der Stiftung Mitarbeit und der Ev. Akademie Loccum das Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie vom 26. bis zum 28. September 2014 in Loccum statt. Thema ist die geänderte Perspektive auf Bürgerbeteiligung in den Städten und Gemeinden. Nicht mehr die Ausgestaltung einzelner Prozesse steht im Mittelpunkt, sondern die Diskussion, wie Bürgerbeteiligung als Handlungsprinzip in der Kommune verankert werden kann und was dies für das demokratische Miteinander von EinwohnerInnen, Politik und Verwaltung bedeutet. Mit Beteiligungsleitlinien und kommunalen Partizipationsbeauftragten entstehen neue Qualitätsanforderungen an Beteiligungsprozesse und eine neue Kultur der Beteiligung. Wie aber kann Bürgerbeteiligung in Zeiten knapper Kassen und gesellschaftlicher Umbrüche finanziert werden? Wie lässt sich Bürgerbeteiligung für alle zufriedenstellend in den demokratischen Entscheidungsprozess einbinden – und was bedeutet dies für die Politik? Solchen und weiteren Fragen widmet sich das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« 2014. Es wendet sich an Interessierte aus Bürgerschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft, die eine bürgernahe, kommunale Demokratie mitgestalten wollen.

Weitere Informationen unter
www.mitarbeit.de/1203.html

Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung: Dossier

Im August 2014 ist ein Plädoyer für die Errichtung eines Zentrums für Zivilgesellschaftsforschung in Berlin erschienen: »Wir brauchen ein Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung« von Ansgar Klein, Eckhard Priller und Rupert Graf Strachwitz. Zugleich ist diese Publikation, die als Opusculum 75 beim Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft erschienen ist, ein Dossier, das neben einem Plädoyer ein Exposé und eine Forschungsagenda enthält. 

»Blockupy 2013«: Publikation

Am 1. Juni 2013 verhinderte die Stadt Frankfurt eine Großdemonstration. Die Publikation »Blockupy 2013. Der Frankfurter Polizei-Kessel am 1. Juni 2013«, veröffentlicht vom Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V., ist ein Bericht zur Demonstrationsbeobachtung vom 30. Mai 2013 bis zum 1. Juni 2013. Er fasst die Eindrücke der 23 DemobeobachterInnen, mit denen das Komitee vor Ort war, zusammen. Neben der Schilderungen der Vorgeschichte, der Demonstrationen von Blockupy und der Einkesselung enthält der Bericht auch rechtliche und politische Einschätzungen zum Vorgehen der Polizei gegen Blockupy. Das Buch soll anregen, »den Kampf ums Demonstrationsrecht trotzdem und erst recht auf der Straße und vor Gerichten weiterzuführen«.

Publikation bestellen unter
www.grundrechtekomitee.de/node/617

»Partizipativer Journalismus in Tageszeitungen«: Publikation

Im Zuge der Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen Kommunikator und Rezipient. Im Social Web können Inhalte ohne spezielle Kenntnisse von jedem veröffentlicht werden. Der professionelle Journalismus verliert dadurch sein Monopol als Gatekeeper. In ihrer Dissertation an der Technischen Universität Dortmund geht Annika Sehl der Frage nach, ob partizipativer Journalismus eine Chance für publizistische Vielfalt darstellt. Die empirische Studie legt ihren Fokus dabei auf die lokalen Printmedien. Neben traditionellen Formen der Leserpartizipation werden auch online-basierte Formen wie u. a. Onlinekommentare, Kollektivformate und Blogging dargestellt. Die empirische Studie beruht auf einem mehrstufigen Untersuchungsdesign mit einer Methodenkombination aus Chefredaktionsbefragung, Inhaltsanalyse und Leitfadeninterviews. Die Publikation ist Teil der Reihe »Aktuell. Studien zum Journalismus«, Band 3. 

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 18. September 2014.
Redaktionsschluss ist der 11. September 2014.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Andreas Pautzke, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Diese Ausgabe erscheint im Rahmen der Woche des bürgerschaftlichen Engagements.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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