Newsletter Nr. 18 vom 16.10.2014

Olk: Bürgerschaftliches Engagement und Schule
Meinhold-Henschel/ Hartnuß: Mitentscheiden und Mithandeln
Zentner/ Nagy: Lernen durch Engagement
Hieronimus/ Maedler: Kulturelles Engagement und Schule
Fehres/ Schwind-Gick/ Rump: Schule, Sport und Engagement
Schule der Bürgergesellschaft: Impulspapier des BBE
BürgerbrauchtKommunebrauchtBürger in NRW: Fachtagung
Zwei Jahrzehnte Sächsische Gemeindeordnung: Symposium
Einmischen-Bewegen-Verändern: Fachtag in Sachsen
Staatssekretärin Ferner lädt zu neuer Engagementpolitik ein
Kleine Anfrage zu TTIP von der Bundesregierung beantwortet
TTIP: Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus
TTIP: Selbstorganisierte EBI
Förderung guter Arbeit in Entwicklungsländern: Bundestagsdebatte
AG 8 »Demografischer Wandel und BE«: Sitzungsbericht
Jetzt noch für die Teilnahme an der Civil Academy bewerben!
Blick ins Buch: Jahrbuch Engagementpolitik 2015
Mitglied des Monats: Children for a better World e. V.
Initiativentag gegen Antiziganismus
BAGSO-Jahrestagung: »25 Jahre Seniorenpolitik im Wandel«
CrowdFunding-LaunchParty
Diversity-Management: Tagung
Demokratie-Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung
Deutscher Nachhaltigkeitstag
Digitale Öffentlichkeiten und Grassroots
Ehrenamt trifft Geld
»Kinderrechte in die Schule«: Publikation
»Demokratische Bildung im Unterricht«: Publikation
Hinweis

In diesen Tagen ist das »Menschenrecht auf Bildung« einmal mehr in aller Munde: Der Friedensnobelpreis, der an Malala Yousafzai und Kailash Styarthi für ihre Verdienste um Mädchenbildung und Kinderrechte verliehen wird, löst viele zustimmende Kommentare und Artikel aus. Themenschwerpunkt des Newsletters ist »Schule der Bürgergesellschaft. Bürgerschaftliche Perspektiven für moderne Bildung und gute Schulen«. Er befasst sich mit den Themen einer »Civic Education« und einer darauf bezogenen Reform in der Schulpolitik. Dazu gehört beispielsweise das Programm »jungbewegt« der Bertelsmann Stiftung, das nicht nur für die Schule, sondern auch für Kindertagesstätten und außerschulische Jugendarbeit Inhalte entwickelt. In diesem Zusammenhang ist natürlich auch das Programm »Service Learning« zu nennen, das, von verschiedensten Akteuren verfolgt, hier - mit Blick auf Schule - von der Freudenberg Stiftung präsentiert wird. Schulen sind zudem »Kulturorte«, in denen formale, non-formale und informelle Bildung eine Verbindung eingehen. Die Schnittmengen zwischen Kultur und Engagement beschreiben Dana Hieronimus und Jens Maedler von der Bundesvereinigung kulturelle Jugendbildung. Auf die durchaus kritischen Rahmenbedingungen für Sportvereine, die in Schulen tätig werden, verweisen Dr. Karin Fehres, Gudrun Schwind-Gick und Boris Rump mit ihrem Beitrag »Schule, bürgerschaftliches Engagement und Sport«. Zur Lektüre dieses Newsletters kommt zudem der Beitrag von Prof. Dr. Thomas Olk, der die Debatte »Bürgerschaftliches Engagement und Schule« im aktuellen Diskurs beschreibt. Am Ende dieses Newsletters, aber am Beginn einer neuen bildungspolitischen Debatte steht das Impulspapier »Schule der Bürgergesellschaft. Bürgerschaftliche Perspektiven für moderne Bildung und gute Schulen«. Es wurde von der Arbeitsgruppe »Bildung und Qualifizierung« im BBE entwickelt und formuliert in zehn Punkten Reformbedarf im Bildungsbereich an die Bundesländer und die Bundesregierung. Das Papier wurde am 15. Oktober 2014 vom Koordinierungsausschuss des BBE verabschiedet. Das Impulspapier soll im Rahmen der vom BBE mitveranstalteten Fachtagung »Schule der Bürgergesellschaft« am 27. November 2014 in Berlin der Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Sylvia Löhrmann, überreicht und mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus Bund und Ländern diskutiert werden.

Dr. Reinhild Hugenroth, Sprecherin der AG »Bildung und Qualifizierung« des BBE 

Olk: Bürgerschaftliches Engagement und Schule

Grundsätzliche, einführende Anmerkungen zum sich wandelnden Verhältnis von bürgerschaftlichem Engagement und Schule sind das Thema des Gastbeitrages von Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender des Sprecherrats des BBE. Er erinnert daran, dass noch vor einigen Jahren bürgerschaftliches Engagement und Schule zwei völlig unterschiedlichen Welten anzugehören schienen. Dies hat sich in den letzten Jahren über unterschiedliche Wege und Kontexte verändert: vom Bürgersinn als Schlüsselkompetenz im europäischen Diskussionskontexten über das umfassende Bildungsverständnis im 12. Kinder- und Jugendbericht 2005 bis hin zur Ausweitung der Ganztagsschule. Olk skizziert und verknüpft diese Kontexte und zeigt zugleich auf, wie dadurch immer schon vorhandene bürgerschaftliche Ansätze im Schulwesen potenziell und real bessere Entfaltungsmöglichkeiten erhalten. Entscheidend bleibt die Weitung des konzeptionellen Verständnisses von Bildung und Schule, durch die die Bedeutung gemeinnütziger, freiwilliger Tätigkeiten für Bildungsprozesse und für die (Weiter-)Entwicklung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Werthaltungen auch in Deutschland zunehmend erkannt und anerkannt wird. 


Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Olk unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Gastbeitrag_Olk.pdf (191 kB)

Meinhold-Henschel/ Hartnuß: Mitentscheiden und Mithandeln

Die theoretischen Hintergründe und praktischen Erfahrungen beim Kooperationsprojekt »jung bewegt« sind das Thema des Gastbeitrages von Sigrid Meinhold-Henschel, Senior Project Managerin und verantwortlich in der Bertelsmann Stiftung für das Projekt »jungbewegt – Dein Einsatz zählt«, und Birger Hartnuß, Referent in der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Entscheidend für das Projekt »jung bewegt« ist der kaskadenförmige Ansatz: Es wird vor allem die Arbeit von pädagogischen Fachkräften unterstützt, um bei den Kindern und Jugendlichen anzukommen. Dies verändert auch das Verhältnis zwischen LehrerInnen und SchülerInnen positiv. Das im Rahmen der Projektumsetzung mit Rheinland-Pfalz entwickelte Jugendforum zielt auf einen Dialog zwischen der Landespolitik und Jugendlichen in einem transparenten und verbindlichen Verfahren ab. Insgesamt zeigt sich, dass genügend Kenntnisse und Instrumente da sind, um das Engagement von Kindern und Jugendlichen positiv im Rahmen eines umfassenden Bildungsbegriffs zu fördern. Es gibt vor allem ein Umsetzungsproblem: »Der Stellenwert von Civic Education im deutschen Bildungssystem (muss) deutlich gestärkt« werden.


Gastbeitrag von Sigrid Meinhold-Henschel und Birger Hartnuß unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Gastbeitrag_Meinhold-Henschel_Hartnuss.pdf (233 kB)

Zentner/ Nagy: Lernen durch Engagement

Die Lehr- und Lernform Service-Learning hat sich seit 2001 an Schulen und Hochschulen verbreitet, seit die Freudenberg Stiftung in Deutschland die ersten Projekte förderte. Sandra Zentner, Programmleiterin für Service-Learning – »Lernen durch Engagement« – bei der Freudenberg Stiftung, und Franziska Nagy, wissenschaftliche Mitarbeiterin in diesem Programm, stellen dar, was Service Learning heute ist, wie es curricular eingebunden werden kann, welches fachliche Netzwerk sich gebildet hat und welche Aufgaben heute anstehen, etwa in Fragen des Qualitätsmanagements oder der Finanzierung. Der zukünftige Weg ist auch eine politische Aufgabe: »Um den Erfolg und die Implementierung von Service-Learning in Deutschland ... langfristig zu sichern, brauchen die Schulen und die zivilgesellschaftlichen Akteure im Netzwerk weitere Unterstützung, Anerkennung und Förderung durch Engagement- und Bildungspolitik.« 


Gastbeitrag von Sandra Zentner und Franziska Nagy unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Gastbeitrag_Zentner_Nagy.pdf (222 kB)

Hieronimus/ Maedler: Kulturelles Engagement und Schule

Freiwilliges Engagement in Schulen mit Blick auf das Feld von Kultur und kultureller Bildung ist das Thema des Gastbeitrages von Jens Maedler, Leiter des Geschäftsbereichs Freiwilliges Engagement bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), und Dana Hieronimus, im Arbeitsfeld »Freiwilligendienste an Schulen« für die BKJ tätig. Die Erfahrungen zeigen, dass freiwilliges Engagement in Schulen für alle Seiten eine Bereicherung und Weiterentwicklung im Rahmen der weit verbreiteten Schulentwicklungsprozesse darstellt. Die Potenziale kultureller Bildung reichen in diesem Zusammenhang weit über Engagementförderung oder die Öffnung von Schule hinaus. Sie berühren grundsätzliche Fragen der Bildungsgerechtigkeit und -verantwortung, der Qualitätsentwicklung und Wirksamkeit, der Stärkung außerschulischer Lernorte und der Zivilgesellschaft für Bildungsprozesse bis hin zu Demokratieverständnis und Kulturwertschätzung unserer Gesellschaft.


Gastbeitrag von Dana Hieronimus und Jens Maedler unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Gastbeitrag_Hieronimus_Maedler.pdf (254 kB)

Fehres/ Schwind-Gick/ Rump: Schule, Sport und Engagement

Das weiterentwicklungsfähige Verhältnis von Schule, Sport und bürgerschaftlichem Engagement ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Karin Fehres, Direktorin Sportentwicklung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), Gudrun Schwind-Gick, Leiterin des Ressorts Bildung und Olympische Erziehung im DOSB, und Boris Rump, Referent im Ressort Bildung und Olympische Erziehung im DOSB. Neben den Bildungspotenzialen im Sport allgemein stellen sie zugleich die besondere Funktion von Ehrenamt im Sport heraus. Vor diesem Hintergrund sind Sportvereine ideale Bildungspartner für Schulen. Allerdings bietet ein Blick in die Kooperationskultur mit Ganztagsschulen den ernüchternden Befund, dass eine Zusammenarbeit etwa im Rahmen der Schulentwicklung kaum stattfindet. Sportvereine erscheinen im Schulbetrieb vor allem als Organisatoren von Freizeitaktivitäten. Hier besteht im organisierten Sport, aber auch bei Schulen noch Handlungsbedarf: »Eine gelingende Partnerschaft setzt voraus, dass sich vor allem die staatlichen Bildungseinrichtungen öffnen und dass sie den notwendigen Perspektivwechsel hin zu einem ganzheitlichen Bildungsverständnis vollziehen.« Der Beitrag ist erstmals erschienen im Wochenschau Verlag in der Publikation »Schule der Bürgergesellschaft. Bürgerschaftliche Perspektiven für moderne Bildung und gute Schulen«, hgg. von Birger Hartnuß, Reinhild Hugenroth und Thomas Kegel. 


Gastbeitrag von Karin Fehres, Gudrun Schwind-Gick und Boris Rump unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Gastbeitrag_Fehres_Schwind_Gick_Rump.pdf (210 kB)

Schule der Bürgergesellschaft: Impulspapier des BBE

Am 15. Oktober 2014 verabschiedete der Koordinierungsausschuss des BBE ein neues Impulspapier: »Schule der Bürgergesellschaft - Bürgergesellschaftliche Perspektiven für moderne Bildung und gute Schulen.« Das BBE hat in seiner bisherigen Arbeit bewusst den Schulen eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet, denn dort liegen bislang ungenutzte Chancen, die bürgerschaftlichen Kompetenzen der jungen Generation zu stärken und damit gleichzeitig die Unterrichts- und Schulkultur positiv weiterzuentwickeln. Das Impulspapier geht von einem ganzheitlichen Bildungsbegriff aus und zielt darauf ab, die Erfahrungen des BBE als bürgerschaftliche Akzente in die aktuelle Bildungsdebatte, in Fachpolitiken und praktische Schulentwicklung einzubringen. Es enthält zu zehn Themenbereichen eine Positionierung und verbindet diese mit Handlungsempfehlungen. Dabei richtet es sich insbesondere an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Bund und Ländern. Erarbeitet und in besonderer Weise getragen wird es von Vertreterinnen und Vertretern der AG »Bildung und Qualifizierung«.


Impulspapier des BBE-Koordinierungsausschusses unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/10/NL18_Impulspapier_Schule_der_Buergergesellschaft.pdf (433 kB)

BürgerbrauchtKommunebrauchtBürger in NRW: Fachtagung

Das Landesbüro NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung richtet gemeinsam mit der ZWAR Zentralstelle NRW am 21. Oktober 2014 in Gelsenkirchen die Fachtagung »BürgerbrauchtKommunebrauchtBürger« aus. Dort soll diskutiert werden, wie interessierte Bürgerinnen und Bürger im Alter ab 55 Jahren gemeinsam mit Kommunalverwaltung und -politik für sich und ihr Wohnumfeld Verantwortung übernehmen können. Mit Best-Practice-Beispielen und in informativen Gesprächsrunden sollen erfolgreiche kommunale Ermöglichungsstrukturen für die aktive Mitgestaltung von Menschen 55+ kommuniziert werden. Außerdem soll deutlich werden, welche Haltung und Kooperationskultur für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen Kommune und Bürgerschaft förderlich sind. Für die Tagung sind noch einige Plätze verfügbar. Die Anmeldefrist läuft bis zum 20. Oktober.

Zwei Jahrzehnte Sächsische Gemeindeordnung: Symposium

Die Akademie für lokale Demokratie e.V. richtet in Kooperation mit dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Werner J. Patzelt an der Technischen Universität Dresden am 12. November 2014 ein Symposium mit dem Titel »Zwei Jahrzehnte Sächsische Gemeindeordnung - Potentiale und Grenzen für die lokale Demokratie« aus. Thema ist das Verhältnis von Gemeindeordnung und lokaler Demokratie, das aus praktischer wie wissenschaftlicher Sicht diskutiert wird. Dabei sollen aktuelle Fragen zu Formen der direkten und konsultativen Bürgerbeteiligung, Perspektiven der lokalen Parteiendemokratie und des bürgerschaftlichen Engagements in Sachsen und Ostdeutschland berücksichtigt werden.

Einmischen-Bewegen-Verändern: Fachtag in Sachsen

Die Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V. organisiert am 17. November 2014 in Zwickau einen Fachtag zur Teilhabe von Jugendlichen und zur Jugendpolitik unter dem Titel »Jugendpolitik in Sachsen braucht ... Diskussion und Teilhabe!« Veranstalter sind JUST Jugendstiftung Sachsen und die Evangelische Akademie Meissen. Wie hat sich die Lebenswelt junger Menschen verändert und was bedeutet dies in der Jugendarbeit und der Jugendverbandsarbeit? Was benötigen junge Menschen und was können Träger der Kinder- und Jugendhilfe anbieten und leisten? Das sind einige der Fragen, die dort diskutiert werden sollen. Die Tagung ist eine Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung.

Staatssekretärin Ferner lädt zu neuer Engagementpolitik ein

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Elke Ferner (SPD), hat am 24. September 2014 im Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« Vorhaben des Ministeriums im Bereich der Engagementpolitik vorgestellt. Insbesondere wurden neben dem Projekt »Demokratie und Vielfalt« das mit Stiftungen zunächst für drei Jahre geplante Förderprogramm »Engagierte Stadt« sowie die Stärkung von Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Jugendfreiwilligendienst (JFD) besprochen. Als eine zentrale Aufgabe dieser Wahlperiode bezeichnete die Staatssekretärin die Schaffung von Nachhaltigkeit in der Engagementpolitik, indem etwa von der zu kurzen Drei-Jahres-Förderung bei Projekten Abstand genommen wird zugunsten von fünf Jahren. Zugleich lud die Staatssekretärin alle Beteiligten ein, im Dialog miteinander »eine neue Strategie für eine wirklich nachhaltige Engagementpolitik mit verlässlichen Rahmenbedingungen zu entwickeln«. Diese Einladung gelte sowohl für die Abgeordneten als auch für die Akteure aus der Zivilgesellschaft.

Kleine Anfrage zu TTIP von der Bundesregierung beantwortet

Die Bundesregierung hat aus ihrer Sicht den Deutschen Bundestag über den Stand und die Ergebnisse der TTIP-Verhandlungsrunden »ausführlich informiert«. Das stellt sie in ihrer Antwort (18/2687) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/2405) fest, die das Thema in 25 Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven anging. Die Bundesregierung vertrete grundsätzlich in allen Verhandlungen über Freihandelsabkommen die Position, dass diese nicht zu einer Absenkung von sozialen, Umwelt-, Lebensmittel-, Gesundheits- oder Datenschutzstandards sowie der Verbraucherrechte führen dürfen, heißt es in der Antwort. Zugleich gehe sie davon aus, dass es sich in letzter Instanz um ein »gemischtes Abkommen« handeln werde, für das neben einer Ratifizierung durch die EU auch eine durch die Mitgliedsstaaten erforderlich sei. Dass die »ersten gemeinsamen Textentwürfe mit der US-Seite« derzeit nur in Leseräumen der Kommission zugänglich sind, versuche die Bundesregierung zu ändern, wohl auch mit Blick auf die Frage 23: »Teilt die Bundesregierung die Ansicht der Fragesteller, dass eine unzureichende Transparenz und mangelnde Beteiligung der Zivilgesellschaft maßgeblich dazu beigetragen hat, dass andere, vergleichbare internationale Abkommen, wie beispielsweise das Anti Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), in der Vergangenheit nicht zustande kamen?« Antwort der Bundesregierung: »Ja.«

Antwort der Bundesregierung unter
dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/026/1802687.pdf

TTIP: Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus

Den mit 10.000 Euro dotierten 1. Preis des »Otto Brenner Preises für kritischen Journalismus« erhalten 2014 Kerstin Kohlenberg, Petra Pinzler und Wolfgang Uchatius für ihren Beitrag »Im Namen des Geldes« (Die Zeit, Dossier vom 27. Februar 2014), wie die Stiftung am 6. Oktober 2014 mitteilte. Auch als zu TTIP die ersten Kritikpunkte und Hinweise auf mögliche Gefahren in die Öffentlichkeit drangen, hatte kaum jemand die geplanten »Investitionsschutzklauseln« im Blick. Die OBS-Jury bescheinigt den AutorInnen eine »hervorragend recherchierte Geschichte« über die geheimen Sondergerichte für Investoren. Dieses ebenso komplizierte wie wichtige Thema, so die Jury weiter, wurde »anschaulich umgesetzt, herausragend belegt und dem Leser verständlich dargelegt.« Für die Jury besteht kein Zweifel, »dass die EU-Kommission und eine Heerschar Lobbyisten drauf und dran waren, eine undemokratische Paralleljustiz für Konzerne auf ganz Europa und Nordamerika auszudehnen«. Wenn es nun doch nicht so kommen sollte, »ist das auch das Verdienst dieser Arbeit«, heißt es in der Begründung der Preisvergabe.

TTIP: Selbstorganisierte EBI

Nach der Ablehnung der Registrierung einer Europäischen Bürgerinitiative zu TTIP hatten die 230 Organisationen aus 21 Ländern angekündigt, die Europäische Bürgerinitiative »Stop TTIP« selbstorganisiert durchzuführen (BBE-Newsletter 16. September 2014). Eine entsprechende Initiative wurde am 7. Oktober 2014 gestartet und bis zum 13. Oktober 2014 von knapp 546.000 Personen unterzeichnet. Die Aktion soll ein Jahr dauern.

Weitere Informationen unter
www.campact.de

Förderung guter Arbeit in Entwicklungsländern: Bundestagsdebatte

In erster Lesung wurden am 9. Oktober 2014 Anträge der CDU/CSU-und der SPD-Fraktion (18/2739) sowie der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN (18/2746) zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern diskutiert. In der Bestandsaufnahme der teilweise »schauderhaften Zustände« (Entwicklungsminister Gerd Müller) herrschte zwar weitgehend überfraktionelle Einigkeit, nicht aber in den Lösungsstrategien. Die Regierungsfraktionen setzen vor allem auf freiwillige Selbstverpflichtungen international agierender Unternehmen und auf die primäre Zuständigkeit der Staaten, in denen solche Zustände möglich sind. Die Opposition dagegen setzt darauf, soziale, ökologische und menschenrechtliche Standards für multinationale Unternehmen so verbindlich zu machen, dass sie im Zweifel vor deutschen beziehungsweise europäischen Gerichten einklagbar werden. Die Anträge wurden zur weiteren Beratung in die Ausschüsse verwiesen.

AG 8 »Demografischer Wandel und BE«: Sitzungsbericht

Die Arbeitsgruppe 8 »Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement« des BBE kam am 23. September 2014 im Neuen Rathaus in Hannover zu ihrer dritten Sitzung des Jahres 2014 zusammen. Nach einer Begrüßung durch den Jugend- und Sozialdezernenten der Landeshauptstadt Hannover, Herrn Thomas Walter, stellte Lena-Carolina Eßer das Mentoringprogramm »Rock Your Life!« vor, in dem SchülerInnen während der letzten zwei Jahre ihrer Schulausbildung von ehrenamtlich arbeitenden StudentInnen begleitet werden. Im Anschluss berichteten VertreterInnen des hannoverweiten Netzwerkes für Seniorenarbeit über die Herausforderung der Rekrutierung und Bindung von Ehrenamtlichen in ihren Organisationen. Dr. Julia Schlicht stellte Forschungsergebnisse aus ihrer Dissertation zum Thema »Einflussfaktoren des freiwilligen Engagements« vor. Die nächste AG 8-Sitzung findet am 2. Dezember 2014 in Berlin statt. 

Jetzt noch für die Teilnahme an der Civil Academy bewerben!

Noch bis zum 26. Oktober 2014 läuft die Bewerbungsfrist für die 20. Runde der Civil Academy. Seit 2005 haben bereits 450 junge Engagierte ihre Projekte in der Ideenwerkstatt Civil Academy zur Umsetzungsreife weiterentwickelt. Junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren sind aufgefordert, ihre Ideen für die Frühjahrsrunde 2015 einzureichen. Gerade für Schülerinnen und Schüler der Abgangsklassen bietet die Civil Academy eine gute Möglichkeit, ihr soziales Engagement zu entfalten, zu professionalisieren und sich mit anderen Teilnehmenden zu vernetzen, die die Welt im Großen oder Kleinen ein Stück besser machen wollen. In der 20. Runde kooperiert die Civil Academy eng mit den BBE-Netzwerkpartnern Deutsche Jugendfeuerwehr und Youth Bank Deutschland e.V.

Weitere Informationen zur Civil Academy
www.civil-academy.de

Blick ins Buch: Jahrbuch Engagementpolitik 2015

»Engagement und Welfare Mix – Trends und Herausforderungen« lautet das Schwerpunktthema des neuen »Jahrbuchs Engagementpolitik« des BBE, welches von PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Dipl.-Pol. Johanna Neuling herausgegeben wird. Die dritte Ausgabe des Jahrbuchs erscheint im November 2014 und kann ab sofort über den Wochenschau Verlag vorbestellt werden. Übrigens: AbonnentInnen beziehen sie zum Fortsetzungspreis von 21,80 Euro statt 26,80 Euro. Zum Inhalt: Die Rolle des bürgerschaftlichen Engagements im Kontext sozialer Daseinsvorsorge ist Gegenstand wachsender Kontroversen in der Fachöffentlichkeit. Einerseits werden instrumentelle Sichtweisen auf das Engagement als kostengünstige Ressource bei der Erbringung insbesondere sozialer Dienstleistungen aus guten Gründen kritisiert. Andererseits gibt es eine wachsende Zahl guter Beispiele für eine echte Koproduktion von Staat/Kommune, Engagement und Unternehmen unter Wahrung und Nutzung des Eigensinns der jeweiligen AkteurInnen. Für neue Formen des Welfare Mix braucht es Netzwerke und Plattformen der Abstimmung »auf Augenhöhe«. Der Themenschwerpunkt des BBE-Jahrbuchs gibt einen Einblick in die aktuelle Diskussion.

Mitglied des Monats: Children for a better World e. V.

»Mit Kindern. Für Kinder!« lautet seit 20 Jahren der Leitgedanke von CHILDREN. Der Verein setzt sich in Deutschland und im Ausland für Kinder in Armut ein. In verschiedenen Projekten wird ihnen nicht nur in ihrer schwierigen Situation geholfen. Sie lernen, Verantwortung für sich und ihr Umfeld zu übernehmen. Bei den CHILDREN-Mittagstischen etwa können sie neben einer warmen Mahlzeit zudem lernen, bewusst einzukaufen und zu kochen. In eigenen Projekten engagieren sie sich gemeinsam für eine bessere Welt. Die Kinder und Jugendlichen entscheiden in Kinderbeiräten selbst über die Vergabe von Fördergeldern und übernehmen so Verantwortung. Mit JUGEND HILFT! fördert CHILDREN die Initiativen von Kindern und Jugendlichen auch finanziell und mit Know-How. CHILDREN ist überzeugt: »Wer schon früh lernt, dass er etwas bewegen kann und dass sein Einsatz zählt, wird sowohl für sich selbst als auch für unsere Gesellschaft mehr Verantwortung übernehmen.« Das finden wir auch und gratulieren zum 20. Jubiläum!

Weitere Informationen zu Children for a better World e. V. unter
bit.ly/1rmEZ0Q

Initiativentag gegen Antiziganismus

Gemeinsam mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma veranstaltet das »Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt« am 23. und 24. Oktober 2014 in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund in Berlin den Initiativentag gegen Antiziganismus »DENKMAL WEITER«. VertreterInnen der Minderheit, ehrenamtlich engagierte BürgerInnen aus Initiativen, Projekten, Verbänden, Vereinen und Bündnissen, VertreterInnen aus Politik und Wissenschaft, Verwaltung und den Kommunen sowie MultiplikatorInnen können dort diskutieren, wie sich Antiziganismus zeigt, wie er bekämpft werden kann und welche best practices es gibt. Über den Rahmen der Veranstaltung hinaus soll ein Austausch und eine nachhaltige Vernetzung ermöglicht werden. Ein besonderes Anliegen der Veranstaltung ist es, auch zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekten mit bislang anderen Schwerpunkten einen Anstoß zu geben, sich gegen Antiziganismus zu engagieren.

BAGSO-Jahrestagung: »25 Jahre Seniorenpolitik im Wandel«

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Gründungsmitglied des BBE, feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die diesjährige Jahrestagung der BAGSO am 29. und 30. Oktober in Frankfurt/Main mit 25 Jahren Seniorenpolitik im Wandel. Welche Ziele wurden bisher erreicht, was ist noch zu tun? In den Foren geht es um bürgerschaftliches Engagement, Pflege und weitere Themen. Ihr Jubiläum begeht die BAGSO am Abend des 29. Oktober 2014 zudem mit einem Festakt und anschließendem Empfang.

CrowdFunding-LaunchParty

Anlässlich des offiziellen Starts der Crowdfunding-Plattform EcoCrowd (www.ecocrowd.de) findet eine Launchparty am 29. Oktober 2014 in Berlin statt. EcoCrowd ist ein Projekt der Deutschen Umweltstiftung und wird vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert. EcoCrowdfunding ist eine gemeinschaftliche Art der Projektfinanzierung für nachhaltige Projekte und Startups. Wird der vorher festgelegte Betrag nicht erreicht, bekommen alle UnterstützerInnen ihr Geld zurück. Bei erfolgreicher Finanzierung erhalten die UnterstützerInnen eine Gegenleistung vom Projektinitiator. Projekte, die auf EcoCrowd Finanzierung sammeln, werden von der Deutschen Umweltstiftung anhand eigens entwickelter Leitlinien geprüft und persönlich beraten. Im Mittelpunkt der Leitlinien stehen der Mehrwert und die Ressourcenschonung für die Umwelt. Ergänzend werden die Dimensionen Transparenz, Übertragbarkeit, Langfristigkeit und Partizipation berücksichtigt.

Weitere Informationen unter
www.ecocrowd.de

Diversity-Management: Tagung

Der Tagesspiegel und die Charta der Vielfalt richten am 13. und 14. November 2014 in Berlin zum dritten Mal eine Konferenz rund um das Thema Diversity-Management aus. Ziel ist es, Anregungen und Instrumente für die konkrete Umsetzung von Diversity-Management im Alltag zu präsentieren. Dabei stehen die praktischen Erfahrungen der Wirtschaft im Mittelpunkt. Neben Keynotes etwa von Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Claudia Joost, Personalvorstand BP Europa SE, und John Browne, The Lord Browne of Madingley, mit anschließenden Workshops bietet das Programm einen Erlebnis-Parcours, einen Diversity-Slam und ein Diversity-Dinner. Der BesucherInnenbeitrag beträgt brutto 773,50 Euro.

Weitere Informationen unter
www.diversity-konferenz.de/2014/programm

Demokratie-Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung

Am 21. November 2014 findet der 5. Demokratie-Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung mit dem Zusatztitel »Schrumpft die Demokratie?« in Bonn statt. Im Mittelpunkt stehen die Auswirkungen des demografischen Wandels, fern von Pflege, Fachkräftemangel und Familie, auf die lebendige Demokratie. Insbesondere wird diskutiert, wie Engagement und Partizipation in Zukunft aussehen können und was sich in der politischen Bildung ändern muss, um den Anforderungen des Wandels gerecht zu werden. Insbesondere in Forum 2 wird es darum gehen, wie wir uns in Zukunft für unser Gemeinwohl engagieren. Welche Strukturen sind nötig, um sowohl auf dem Land als auch in der Stadt für Engagement zu motivieren? Was muss sich bei Institutionen wie Kirche, Vereinen oder Parteien ändern, um zur Mitwirkung einzuladen? Und wie sollte mit der Nachwuchsproblematik sowohl bei Unternehmen als auch bei Parteien umgegangen werden? Solche und weitere Fragen werden auf dem Demokratiekongress behandelt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Deutscher Nachhaltigkeitstag

Am 27. und 28. November 2014 findet in Düsseldorf der 7. Deutsche Nachhaltigkeitstag statt. Das Programm verbindet in diesem Jahr branchenübergreifend Wirtschaftsthemen mit Nachhaltigkeitsfragen aus dem kommunalen Sektor und mit Forschungsthemen. Der 27. November steht ganz im Zeichen des Sports, der Olympischen Spiele und der dortigen Reformbemühungen, die vom IOC-Präsidenten Dr. Thomas Bach vorgestellt werden. Der zweite Tag bietet ein breit gestreutes Programm mit Vorträgen und ExpertInnendialogen zu unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen. Am Abend wird dann der Nachhaltigkeitspreis verliehen. Für den Kongress ohne Preisverleihung gibt es freien Eintritt für Studierende sowie für VertreterInnen zivilgesellschaftlicher Organisationen und Forschungseinrichtungen. Der normale Kongressbeitrag beträgt ansonsten mindestens 650,- Euro zzgl. MwSt. Es gibt vergünstigte Karten für WettbewerbsteilnehmerInnen des Nachhaltigkeitspreises.

Weitere Informationen unter
karten.nachhaltigkeitspreis.de

Digitale Öffentlichkeiten und Grassroots

Am 28. und 29. November 2014 findet an der Georg-August-Universität Göttingen die Tagung »Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten: Grassroots zwischen Autonomie, Aufschrei und Überwachung« statt. Gegenstand sind bottom-up Prozesse des politischen Handelns in digitalen Öffentlichkeiten und die Diskussion über Relevanzen und Herausforderungen in diesem Forschungsfeld. Neben wissenschaftlichen Vorträgen und Diskussionen sind flankierende Praxis-Workshops geplant. Für die Teilnahme an der wissenschaftlichen Tagung ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 1. November 2014 aufgrund begrenzter Kapazitäten erforderlich. VollverdienerInnen zahlen 30,- Euro Tagungsbeitrag, alle Anderen 15,- Euro inklusive Verpflegung. Kinderbetreuung ist vorhanden.

Weitere Informationen unter
digitale-oeffentlichkeiten.de

Ehrenamt trifft Geld

Die Gemengelage von Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale, von geringfügiger Beschäftigung und Honoraren sorgt immer wieder für Kritik und Irritationen. Das Profil dessen, was landläufig unter Bezug auf Unentgeltlichkeit als »Ehrenamt« bezeichnet wird, droht dabei unscharf zu werden. Der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat daher eine Handreichung und Handlungsempfehlungen zur Vergütung im Ehrenamt erarbeitet und publiziert, die die Begriffe »Unentgeltlichkeit« und »Vergütung« im Kontext von Ehrenamt präzisiert. Sie stellt die Formen von Vergütung sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen dar und benennt alternative Formen der Anerkennung. Zugleich wird in der Publikation ein kritischer Blick auf die Folgen von Vergütung im Ehrenamt geworfen. Die Handreichung steht als Download im Internet zu Verfügung, kann aber auch gedruckt bezogen werden.

»Kinderrechte in die Schule«: Publikation

Das Praxisbuch »Kinderrechte in die Schule. Gleichheit, Schutz, Förderung und Partizipation« von Wolfgang Edelstein, Lothar Krappmann und Sonja Student (Hrsg.) stellt eine Vielzahl an Beispielen dar, wie Kinderrechte an der Schule gelernt und gelebt werden können. Hierbei ergänzen sich u. a. Perspektiven aus Wissenschaft, Unterrichts- und Schulpraxis sowie Sichtweisen von KunstpädagogInnen und Nichtregierungsorganisationen. In der Publikation finden sich z. B. vielfältige Anregungen zur Schulentwicklung, zu Kooperationen von Schule und Kommune und zum Aufbau von bildungspolitischen Unterstützungsstrukturen in Deutschland sowie zahlreiche Praxisbeispiele mit Unterrichtsideen, Literatur- und Medientipps zum Thema. Das Buch ist für die Grundschule und Sekundarstufe I geeignet. Begleitend zur Publikation ist eine CD mit Praxismaterialien für die Grundschule erschienen. 

»Demokratische Bildung im Unterricht«: Publikation

In der Publikation »Demokratische Bildung im Unterricht. Schulische Engagement-Projekte und ihr Beitrag zu Demokratiekompetenz« beschäftigen sich Anne Seifert und Franziska Nagy u. a. mit den Fragen: Wer gestaltet unsere Demokratie? Wie werden Jugendliche zu GestalterInnen ihrer eigenen Gegenwart und Zukunft in einer demokratischen Gesellschaft? Welche Rolle spielen dabei Erfahrungen in der Schule? Am Beispiel der Lehr- und Lernform Service-Learning ermitteln die Autorinnen, wie sich Demokratiekompetenz erlernen lässt. Die Publikation richtet sich an Dozierende und Studierende der Sozial- und Erziehungswissenschaften, an LehrerInnen sowie Verantwortliche in den Bereichen Bildung, Engagementförderung und politische Partizipation.

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 30. Oktober 2014.
Redaktionsschluss ist der 21. Oktober 2014.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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