Newsletter Nr. 16 vom 18.9.2014

Eichert/ Buchmann: Erfahrungen in Mecklenburg-Vorpommern
Schridde: Engagementförderung schließt politisches Ehrenamt ein
Mahnken: Jugendengagement in der Kommune
Eifert/ Schnell: Seniorenvertretungen am Ort als Chance
Roß/ Deiß/ Postel: Engagementstrategie Baden-Württemberg
Leitbildprozess Bildung und Engagement in Berlin
MitMachZentralen in Mecklenburg-Vorpommern
NRW: Bürgerbeteiligung bei Planung und Genehmigungsverfahren
Steh auf! Nie wieder Judenhass: Reden
EU-Kommission sperrt Bürger bei Entscheidung über TTIP aus
Programme gegen Rechtsextremismus: Antrag im Bundestag
Olympiabewerbung und Zivilgesellschaft
BAGSO-Positionspapier zur kommunalen Seniorenpolitik
10. Aktionswoche des BBE 2014 gestartet!
Gemeinsamer Thementag »Inklusion« von Aktion Mensch und BBE
Deutsche Jugendfeuerwehr wird 50 Jahre alt
Vernetzungstreffen 2014 der Civil Academy
24 Plätze für 24 gute Taten - die Civil Academy geht in die 20. Runde
Mitglied des Monats (1): Youth Bank Deutschland e.V.
Mitglied des Monats (2): Arbeitsgemeinschaft des Bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg (ARBES)
Engagementförderung in Sachsen-Anhalt erfolgreich gestalten
Mit Fragen Zukunft gestalten: Ideenwettbewerb gestartet
Kinder- und Jugendpartizipation in Kommunen: Fachtagung
Tag der Deutschen Vielfalt
Community Education: Symposium
Nicht das schon wieder! Workshop für Netzwerke und Bündnisse
Freiwilliges Engagement in schwierigen Arbeitsfeldern
Digitales bürgerschaftliches Engagement
»Wissen managen in Staat und Verwaltung«: Publikation
»Wie Städte sich neu finden«: Publikation
Hinweis

Eichert/ Buchmann: Erfahrungen in Mecklenburg-Vorpommern

Die Erfahrungen mit Vorbereitung und Durchführung des Programms »Bürger.Innen.Land Mecklenburg-Vorpommern« bilden den Hintergrund des Gastbeitrages von Dr. Christof Eichert, Vorstand der Herbert Quandt-Stiftung, und Madeleine Buchmann, Projektreferentin im Berliner Büro der Herbert Quandt-Stiftung und Betreuerin dieses Programms. Zentrale Herausforderung der Engagementförderung in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern sehen sie darin, die Selbstfindung der Bürgerschaft zu unterstützen und die Zusammenarbeit von Engagement-Willigen über Ortsgrenzen hinaus zu erreichen. Dazu bedarf es ortsangepasster bottom-up-Modelle. Kritisch betrachten sie dabei auch die vorhandenen Rahmenbedingungen auf Landesebene.


Gastbeitrag von Christof Eichert und Madeleine Buchmann unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Eichert_Buchmann.pdf (206 kB)

Schridde: Engagementförderung schließt politisches Ehrenamt ein

Siegmar Schridde, Stabsstelle Bürgerengagement der Stadt Rheine, widmet sich in seinem Gastbeitrag einem engagementpolitischen Thema, das überraschenderweise wenig im Fokus der Diskussion steht: dem politischen Ehrenamt als Gegenstand kommunaler Engagementförderung. Die sinkende Beteiligung an Kommunalwahlen erfordert aus seiner Sicht die Festigung und den Ausbau der Demokratie vor Ort. Dabei muss das Engagementfeld »Politik« stärker in den Blick genommen werden. Anhand kommunaler Beispiele zeigt er, wie dies praktisch aussehen kann und welche Voraussetzungen auf kommunaler Ebene gegeben sein müssen.


Gastbeitrag von Siegmar Schridde unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Schridde.pdf (189 kB)

Mahnken: Jugendengagement in der Kommune

Alina Mahnken, Sprecherin der AG »Perspektiven der lokalen Bürgergesellschaft« im BBE und in der Bertelsmann Stiftung für die Reihe Zivilgesellschaft KONKRET verantwortlich, zeigt in ihrem Gastbeitrag Ansatzmöglichkeiten, um im kommunalen Raum Jugendengagement zu fördern. Beispiele wie die Langenberger Jugend e. V. oder die GemüseAckerdemie zeigen für sie: »Es gilt die jungen Engagierten stärker in den Blick zu nehmen, ihnen mehr Entfaltungsmöglichkeiten zu bieten und ihnen zu vertrauen, dass sie es schon machen werden - vielleicht anders als man selbst es gemacht hätte und vielleicht lernt man selbst dabei.« Gefordert sind dabei aber nicht nur kommunale Institutionen, sondern ebenso Zivilgesellschaft, Wirtschaft und (volljährige) BürgerInnen.


Gastbeitrag von Alina Mahnken unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Mahnken.pdf (196 kB)

Eifert/ Schnell: Seniorenvertretungen am Ort als Chance

Einen wichtigen Ort der Partizipation für die Generation »Erfahrung« stellen die Seniorenvertretungen dar, von denen es mittlerweile gut 1.300 bundesweit gibt. Diese sind Thema des Gastbeitrages von Barbara Eifert, Institut für Gerontologie an der TU Dortmund und wissenschaftliche Beraterin der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen, und Gaby Schnell, Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen e. V. Die Autorinnen skizzieren die Landschaft der Seniorenvertretungen. Sie können je nach Kommune und Bundesland unterschiedliche Aufgaben und Mitwirkungsmöglichkeiten haben. Zugleich zeigen sie auf, wie gute Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für erfolgreiche Seniorenvertretungen, wie immer sie vor Ort konkret heißen mögen, aussehen.


Gastbeitrag von Barbara Eifert und Gaby Schnell unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Eifert_Schnell.pdf (206 kB)

Roß/ Deiß/ Postel: Engagementstrategie Baden-Württemberg

Engagementförderung kann in Baden-Württemberg mittlerweile auf eine 25jährige Tradition zurückblicken. Die nun unternommene Entwicklung einer Engagementstrategie für Baden-Württemberg ist Thema des Gastbeitrages von Prof. Dr. Paul-Stefan Roß, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, zusammen mit Marion Deiß, Leiterin des Referats 16 - Bürgerschaftliches Engagement - im Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, und Dr. Angela Postel, Referentin in diesem Referat. Inhaltliches Ziel der Strategie ist die Verwirklichung einer sozial lebendigen und solidarischen Bürgergesellschaft, in der es potentiell allen Menschen möglich ist, sich zu engagieren. Erarbeitet wurde die Engagementstrategie zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 von über 100 VertreterInnen von Landesministerien, Kommunen, freien Organisationen (Wohlfahrts- und Sportverbände, Migranten-Selbstorganisationen) und engagierten BürgerInnen. Als nächster Schritt steht die kooperative Umsetzung konkreter Maßnahmen an.


Gastbeitrag von Paul-Stefan Roß, Marion Deiß und Angela Postel unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Ross_Deiss_Postel.pdf (242 kB)

Leitbildprozess Bildung und Engagement in Berlin

In Berlin läuft im Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin die Arbeit an einer »Charta Bildung.Engagiert«. Diese soll eine Orientierungs- und Argumentationshilfe für Sinn und Wirkung von bürgerschaftlichem Engagement auf die Lern- und Bildungsbiographie bis hin zum beginnenden Erwerbsleben bieten. Ein Teil dieses Prozesses werden mehrere offene Foren sein. Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement, Frau Staatssekretärin Hella Dunger-Löper, und wird in Kooperation mit der Bertelsmann Stiftung realisiert. Koordiniert wird das Charta-Projekt von der Landesfreiwilligenagentur Berlin.

Weitere Informationen unter
bildung-engagiert.de

MitMachZentralen in Mecklenburg-Vorpommern

Die MitMachZentralen in den sechs Landkreisen Mecklenburg-Vorpommerns haben zum 1. August 2014 bzw. 1. September 2014 die finanzielle Förderung für ihren Start erhalten. Sie sollen gerade dort, wo die Strukturen für Freiwillige noch nicht so gut organisiert sind, als neue Anlaufstellen helfen, Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement zu fördern, zu vernetzen und weiterzuentwickeln. Die MitMachZentralen sollen in den Landkreisen der Grundstein sein, um langfristig bessere Strukturen für freiwillig Engagierte zu schaffen. An dem Projekt beteiligen sich alle Landkreise in Mecklenburg-Vorpommern.

NRW: Bürgerbeteiligung bei Planung und Genehmigungsverfahren

Bürgerbeteiligung bei Planung und Genehmigungsverfahren ist in den letzten Jahren in der politischen Partizipationsdiskussion stark nach vorne gerückt. Ein Grund dafür sind solche Bau- und Infrastrukturprojekte, bei denen zwar viele Jahre zuvor bereits eine Form von Beteiligung stattfand, dadurch aber weder die Planung klüger gemacht noch eine gesellschaftliche Akzeptanz hergestellt worden ist. Oftmals sind die damaligen Beteiligungsmöglichkeiten gar nicht mehr im Blick. Auch bei den neueren Beteiligungsformaten bleibt die Beteiligung für Bürgerinnen und Bürger voraussetzungsvoll. NRW unterstützt daher durch eine gerade erschienene Handreichung: »Bürgerleitfaden Bürgerbeteiligung bei Planung und Genehmigungsverfahren« die Bürgerbeteiligung. Herausgeber des Leitfadens ist die Geschäftsstelle »Dialog schafft Zukunft« im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk NRW.

Steh auf! Nie wieder Judenhass: Reden

Am 14. September 2014 fand in Berlin die Kundgebung »Steh auf! Nie wieder Judenhass« statt, um ein Zeichen gegen den Antisemitismus zu setzen, der sich in den letzten Monaten mit teilweise unglaublicher Dreistigkeit zeigte. In ihrer Rede stellte die Bundeskanzlerin klar: »Der Kampf gegen Antisemitismus ist unsere staatliche und bürgerschaftliche Pflicht.« Die Reden von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Dr. Dieter Graumann, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ronald S. Lauder, Präsident des Jewish World Congress, und Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), stehen mittlerweile online zur Verfügung.

EU-Kommission sperrt Bürger bei Entscheidung über TTIP aus

Die scheidende EU-Kommission, deren Kommissionspräsident Barroso immer gerne mit dem vereinzelten Bürger reden wollte, will die UnionsbürgerInnen zum Abschied dadurch beglücken, dass wir bei TTIP lieber nicht mitreden sollen. Ca. 230 Organisationen aus 21 Ländern wollen die Europäische Bürgerinitiative »Stop TTIP« durchführen, da sie negative Folgen etwa für ArbeitnehmerInnenrechte, VerbraucherInnenschutz und Umweltschutz von TTIP erwarten. Am 10. September 2014 teilte die Noch-Kommission mit: Die »geplante Bürgerinitiative liegt offenkundig außerhalb des Rahmens, in dem die Kommission befugt ist, einen Vorschlag für einen Rechtsakt der Union vorzulegen, um die Verträge umzusetzen«. Angesichts der breiten Aufstellung dieser Initiative und vor dem Hintergrund der Kommissionserfahrung mit der erfolgreichen EBI »Right2Water«, die in die Kommissionspolitik kräftig eingriff, soll diese EBI gleich am Start gehindert werden. Sven Giegold, Sprecher der Europagruppe »Grüne im Europaparlament«, kommentiert die Kommissionsentscheidung mit den Worten: »Die EU-Kommission bestätigt fatalerweise so alle Vorurteile, dass Europapolitik in Hinterzimmern und unter Ausschluss der BürgerInnen gemacht wird.« Er erwartet vom neuen EU-Kommissionspräsidenten Juncker, der im Wahlkampf mehr Bürgerbeteiligung in Europa versprochen hat, diese Entscheidung zu korrigieren.

Programme gegen Rechtsextremismus: Antrag im Bundestag

Die Fraktion Die Linke will die bisherigen Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus verstetigen. In einem Antrag (18/2493) fordert sie zugleich die Bundesregierung auf, den finanziellen Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit«, das Anfang 2015 starten soll, auf 50 Millionen Euro zu erhöhen und »ausschließlich für den Bereich Rechtsextremismus« zu verwenden. Ebenso soll die Finanzierung der Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus »als eine dauerhafte Aufgabe des Bundes fixiert« und entsprechend gesetzlich abgesichert werden.

Olympiabewerbung und Zivilgesellschaft

Auf der Präsidiumssitzung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am 11. September 2014 wurde festgestellt, dass das Präsidium einen intensiven Dialog mit VertreterInnen der Zivilgesellschaft über Chancen und Risiken der Ausrichtung von Olympischen Spielen für sinnvoll und notwendig ansieht. Hierzu soll eine Gesprächsreihe zeitnah organisiert werden. DOSB-Präsident Alfons Hörmann erläutert zu den Zielen: »Wir erwarten Hinweise darauf, ob es im Zuge einer Olympiabewerbung zu einem gesamtgesellschaftlichen Aufbruch kommen kann, der von Sport, Politik, Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam getragen wird.« Zugleich wurden die eingereichten Unterlagen der Stadtstaaten Berlin und Hamburg für eine eventuelle Olympiabewerbung 2024 oder 2028 zur Kenntnis genommen.

BAGSO-Positionspapier zur kommunalen Seniorenpolitik

Der Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) hat im August 2014 zehn Thesen zur Seniorenpolitik vor Ort beschlossen: »Lokale Seniorenpolitik vor großen Herausforderungen«. Es handelt sich dabei um zehn Thesen zu dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Siebten Altenbericht »Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften«. Subsidiarität, bürgerschaftliches Engagement und Partizipation stellen markante Eckpunkte der Thesen dar. Vor einer Instrumentalisierung des bürgerschaftlichen Engagements im Namen der Idee sorgender Gemeinschaften wird gewarnt: »Die Altenberichtskommission wird deshalb den schmalen Grat zwischen einem bürgerschaftlichen Engagement für sorgende Gemeinschaften und einer Instrumentalisierung der Freiwilligenarbeit genau definieren müssen.«

10. Aktionswoche des BBE 2014 gestartet!

Am Freitag, dem 12. September, wurde in Berlin die 10. Woche des bürgerschaftlichen Engagements feierlich eröffnet. Schirmherr ist Bundespräsident Gauck. Sie wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. In diesem Jahr nehmen über 2.500 Initiativen, Projekte oder Veranstaltungen an der Aktionswoche teil. Die Thementage der diesjährigen Kampagne sind das »Engagement Kleiner und Mittlerer Unternehmen«, »Inklusion« und die Folgen und Herausforderungen des demografischen Wandels für das bürgerschaftliche Engagement. Die diesjährigen EngagementbotschafterInnen Prof. Ulrich Hegerl (Stiftung Deutsche Depressionshilfe), Thilo Kiess und Wolfgang Rosskopf (Alfred Kiess GmbH) und Marita Gerwin (Fachstelle »Zukunft Alter« der Stadt Arnsberg) stellten - als VertreterInnen je eines Thementages der Kampagne - ihre Engagementprojekte vor. Seit 2004 würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) mit der bundesweiten Aktionswoche die Arbeit von mehr als 23 Millionen freiwillig Engagierten. Das ZDF ist Medienpartner. Weitere starke Partner 2014 sind Aktion Mensch, die Initiative Volkswagen pro Ehrenamt und der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter. Zu den Inputgebern der Eröffnungsveranstaltung gehörten u.a. der stellvertretende CDU-Vorsitzende Armin Laschet und der frühere Vizekanzler Franz Müntefering. Moderator war Mitri Sirin vom ZDF.

Weitere Informationen über die Aktionswoche unter
www.engagement-macht-stark.de/home/
 
Fotos der Auftaktveranstaltung unter
www.engagement-macht-stark.de/aktionswoche/auftaktveranstaltung-2014/

Gemeinsamer Thementag »Inklusion« von Aktion Mensch und BBE

Die Frage »Welche Rolle spielt bürgerschaftliches Engagement in einer inklusiven Gesellschaft?« stand im Mittelpunkt des Thementages »Inklusion« der Aktion Mensch am 17. September. Im Rahmen der 10. bundesweiten Woche des bürgerschaftlichen Engagements luden die Aktion Mensch und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zu einem Projektbesuch und Fachgespräch beim Verein »Fördern durch Spielmittel e. V« ein. Dem Projektbesuch schloss sich ein Fachgespräch zum Thema »Inklusives Engagement« an. Marc Dr. Ludwig, Vorstand Servicestelle Jugendbeteiligung e.V., Andreas Pautzke, stellvertretender Geschäftsführer BBE, Anne Pries, Projektleiterin JAM! Jugendbeirat Servicestelle Jugendbeteiligung e.V., und Sigfried Zoels, Geschäftsführer Fördern durch Spielmittel e.V., diskutierten über die Herausforderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Das Fachgespräch wurde von Christina Marx, Bereichsleiterin Aufklärung der Aktion Mensch, moderiert.


Pressemitteilung der Aktion Mensch unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_PM_Aktion_Mensch.pdf (160 kB)
 
Weitere Informationen zum Verein Fördern durch Spielmittel e.V. unter
www.spielmittel.de

Deutsche Jugendfeuerwehr wird 50 Jahre alt

Am 31. Oktober 2014 wird die Deutsche Jugendfeuerwehr im Deutschen Feuerwehrverband (DJF) 50 Jahre alt. Die DJF ist Teil des BBE-Mitglieds Deutscher Feuerwehrverband, mit eigenen Gremien und eigenem Sekretariat. Tatsächlich sind über die DJF heute rund 245.000 Mädchen und Jungen in mehr als 18.100 Jugendfeuerwehren organisiert: »Die DJF lebt von und für Mitbestimmung, Toleranz, Kreativität, Freundschaft und einem großen Wirgefühl.« Im Gastbeitrag der DJF geht es um die Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement für die Jugendfeuerwehren sowie um Meilensteine und Herausforderungen in Geschichte und Gegenwart der DJF. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Zukunft! Möge Deutschland in Sachen Hilfeleistung und Brandschutz mit seinen 34.000 Feuerwehren und 1 Million ehrenamtlichen Feuerwehrleuten - zusammen mit 28.000 Feuerwehrleuten in 107 Berufsfeuerwehren und 33.000 Personen in Werkfeuerwehren - vorbildlich bleiben!


Gastbeitrag der Deutschen Jugendfeuerwehr unter
http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2014/09/NL16_Gastbeitrag_Deutsche_Jugendfeuerwehr.pdf (168 kB)

Vernetzungstreffen 2014 der Civil Academy

Die Vernetzung der Alumni aus nunmehr 18 Runden Civil Academy wurde dieses Jahr mit Methoden des Open Space unterstützt. Zahlreiche neue Kooperationsmöglichkeiten haben sich daraus ergeben. Inputs und Selbsterfahrung aus vier Workshops und einem Gastvortrag durch Clara Wronski von der Youth Bank konnten das Wissensspektrum der Teilnehmenden erneut bereichern und ihnen bei der Entwicklung laufender und neuer Engagementprojekte wertvolle Hilfe leisten. Freude und Spaß am Networking und Visionieren standen dabei im pentahotel in Berlin-Potsdam immer im Mittelpunkt.

Weitere Informationen zur Civil Academy unter
www.civil-academy.de

24 Plätze für 24 gute Taten - die Civil Academy geht in die 20. Runde

Seit dem 15. September bis zum 26. Oktober 2014 läuft bei der Civil Academy die Bewerbungsfrist für junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die ihre Engagementidee zu einem erfolgreichen Projekt entwickeln wollen. Die Civil Academy will zukünftig die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des BBE-Netzwerks verstärken und kooperiert in dieser Bewerbungsrunde eng mit der Deutschen Jugendfeuerwehr und mit dem Youth Bank Deutschland e.V.

Weitere Informationen zur Ausschreibung unter
www.civil-academy.de/show/7891854.html

Mitglied des Monats (1): Youth Bank Deutschland e.V.

Ideen bewegen mit mehr als nur mit Geld: Seit zehn Jahren fördern die Youth Banks kleine Projekte von Jugendlichen in Deutschland und ermutigen sie so zum Engagement. Dabei übernehmen junge Menschen bis 25 Jahre die Verantwortung in den Youth Banks. Sie entscheiden über die Förderung der Projekte, beraten und unterstützen die Jugendlichen bei der Umsetzung. Diese können dabei vieles von der Projekteplanung bis zur guten Teamarbeit lernen. Die lokalen Youth Banks sammeln für ihre Arbeit Geld von Partnern vor Ort: Kommunen, Unternehmen, Bürgerstiftungen und andere. Der Youth Bank Deutschland e.V. unterstützt dieses Engagement von Jugendlichen für Jugendliche mit Qualifizierung und sorgt für die Vernetzung der lokalen Youth Banks.

Weitere Informationen zu den Youth Banks unter
bit.ly/1jUZ4de

Mitglied des Monats (2): Arbeitsgemeinschaft des Bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg (ARBES)

Entstanden aus einem Modellprojekt in Baden-Württemberg, ermöglichte die ARBES zunächst Seniorengenossenschaften, sich zu vernetzen und das bürgerschaftliche Engagement zu entwickeln. Sie wurde 1994 auf Anregung des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth gegründet. Bald folgten auch weitere Themen des Engagements. Heute versammelt die ARBES ca. 120 Mitgliedsvereine und -initativen, die sich für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg einsetzen. In diesem Jahr feiert das Netzwerk sein 20-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen zur ARBES unter
bit.ly/1uhBBE8

Engagementförderung in Sachsen-Anhalt erfolgreich gestalten

Am 23. Oktober 2014 findet im Schmuckhof des Kulturhistorischen Museums Magdeburg ein Fachgespräch zu aktuellen Herausforderungen für eine aktive Bürgergesellschaft statt. Daraus sollen Impulse und Anregungen für die weitere landespolitische Diskussion entstehen. Zugleich wird über aktuelle Entwicklungen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements informiert. Veranstalter ist die Landesarbeitsgemeinschaft Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA Sachsen-Anhalt) in Zusammenarbeit mit dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und der Landeszentrale für politische Bildung. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um eine frühzeitige Anmeldung, spätestens bis zum 17. Oktober gebeten.

Weitere Informationen unter
www.lagfa-lsa.de/index.php

Mit Fragen Zukunft gestalten: Ideenwettbewerb gestartet

Unter dem Motto »Ihre Frage - Ihr gesellschaftliches Engagement« haben Projekte auf der Crowdsourcing-Plattform Innovationskraftwerk ab sofort die Chance, neue Ideen und Impulse für ihre eigene Arbeit zu erhalten. Die Standortinitiative »Deutschland - Land der Ideen« betreibt die Plattform gemeinsam mit der Innovationsberatung inno-focus businessconsulting. Organisationen aller Art sowie Privatpersonen können sich mit einer Fragestellung bewerben, die sie gern an ein vielfältiges, internationales Publikum richten würden. Eine Jury sichtet die Einreichungen und entscheidet, welcher Ideenwettbewerb in einer zweiten Phase stattfindet. Das Gewinnerprojekt richtet sich anschließend als Ideensucher mit dieser Frage in einem Online-Ideenwettbewerb an die Öffentlichkeit. Vorschläge für die erste Phase können bis zum 6. Oktober 2014 eingereicht werden.

Weitere Informationen unter
www.innovationskraftwerk.de

Kinder- und Jugendpartizipation in Kommunen: Fachtagung

Die Evangelische Akademie Meissen organisiert vom 30. September zum 1. Oktober 2014 in Leipzig die Fachtagung »Gel(i)ebte Mitbestimmung« zum Thema der Kinder- und Jugendpartizipation in Kommunen. Dabei kommt eine Vielzahl von Aspekten in den Blick. Einige Schlagwörter dafür lauten Kinder- und Jugendparlament, Wahlrecht für Kinder und Jugendliche, Kinder- und Jugendbüro oder Jugendhilfeausschuss. Aber auch die demografische Entwicklung oder die Attraktivität der Region können das Interesse an einer Kinder- und Jugendbeteiligungskultur fördern. Diese bundeslandübergreifende Fachtagung will Bundesnetzwerke, regionale Netzwerke und Fachkräfte aus den Kommunen/Regionen gezielt zu einem gemeinsamen Fachaustausch zusammen bringen. Der Tagungsbeitrag ist inkl. Verpflegung 60 Euro.

Weitere Informationen unter
www.ev-akademie-meissen.de/index.php

Tag der Deutschen Vielfalt

Am 4. Oktober 2014 findet in Hannover der »Tag der Deutschen Vielfalt« statt und variiert damit das Motto »Einheit in Vielfalt« des diesjährigen Tages der Deutschen Einheit. Auch in diesem Jahr dreht sich beim Tag der Deutschen Vielfalt alles um ehrenamtliches Engagement, vor allem im deutsch-afrikanischen Kontext. Als Teil des COMENGA Programms organisiert die Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. seit 2013 den Tag der Deutschen Vielfalt. COMENGA ist ein Programm der Stiftung Partnerschaft mit Afrika e.V. im Rahmen der Afrika-Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Mit diesem Programm sollen die Zivilgesellschaften in Deutschland und Afrika vernetzt werden.

Community Education: Symposium

Am 4. November 2014 organisiert in Köln-Deutz der Diözesan-Caritasverband ein Symposium zum Thema Community Education. Community Education unterstützt Gemeinden bzw. Communities, ihre konkreten Problemlagen durch gemeinsames Handeln und gemeinwesenorientiertes Lernen zu bewältigen. Ein zentrales Anliegen von Community Education ist gesellschaftliche Teilhabe und Selbstermächtigung als demokratisches Prinzip. Das Symposium findet in Kooperation mit der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Köln, dem Bildungswerk der Erzdiözese Köln e. V. und dem Kardinal-König-Haus (Bildungszentrum der Jesuiten und der Caritas) Wien statt. Der Tagungsbeitrag beträgt 25 Euro. Um Anmeldung wird bis zum 4. Oktober gebeten.

Weitere Informationen unter
www.fortbildung-caritasnet.de/index.php

Nicht das schon wieder! Workshop für Netzwerke und Bündnisse

Man muss nicht gleich mit Immanuel Kant glauben, dass die Menschen sich auf einer unendlich großen Erde stets aus dem Weg gehen würden, um zu wissen, dass die Arbeit in Bündnissen und Netzwerken manchmal auch emotional und sozial anstrengend sein kann. Die Plattform Zivile Konfliktbearbeitung e.V. - Arbeitsgruppe Zivile Konfliktbearbeitung im Inland bietet daher ein Konfliktbearbeitungsseminar am 8. Oktober 2014 in Hannover mit dem schönen Titel an: »Nicht das schon wieder...« - Konstruktiver Umgang mit Konflikten in Bündnissen und Netzwerken. Die Kosten liegen je nach Selbsteinschätzung oder institutioneller Anbindung zwischen 5 bis 100 Euro.

Weitere Informationen unter
www.konfliktbearbeitung.net/node/6918

Freiwilliges Engagement in schwierigen Arbeitsfeldern

Das ehrenamtliche Einbringen in der Drogenhilfe, der Schuldnerberatung oder bei der Unterstützung von Wohnungslosen ist nicht so selbstverständlich wie etwa Betreuungsleistungen für junge oder alte Menschen. Deshalb stellt sich die Frage, ob freiwilliges Engagement in derart schwierigen Arbeitsfeldern der Sozialarbeit überhaupt möglich bzw. erwünscht ist? Gemeinsam mit dem Freiwilligenzentrum Darmstadt lädt die Schader-Stiftung am Freitag, den 10. Oktober 2014 im Schader-Forum in Darmstadt zu einer Diskussionsveranstaltung mit dem Titel »Herausforderung: Freiwilliges Engagement. Engagement in schwierigen Arbeitsfeldern« ein.

Digitales bürgerschaftliches Engagement

Manchmal bekommt man trotz allem eine Ahnung davon, warum Leibniz die Idee fassen konnte, dass wir in der je besten aller möglichen Welten leben: Die Bundesregierung will einen digitalen Bundesfreiwilligendienst einführen, in Brüssel wird der Kommissar aus Deutschland zuständig für die digitale Welt und die Denkfabrik für die digitale Welt, das Kompetenzzentrum ÖffentlicheIT (ÖFIT) des Fraunhofer-Instituts FOKUS, veröffentlicht im September 2014 eine Studie zum Thema »Digitales bürgerschaftliches Engagement«. Ausgehend von einem trisektoralen Begriffsverständnis werden die Charakteristika digitalen bürgerschaftlichen Engagements, die Möglichkeiten und Mehrwerte der Digitalisierung, die Herausforderungen und Perspektiven kompakt analysiert.

»Wissen managen in Staat und Verwaltung«: Publikation

Die Publikation »Wissen managen in Staat und Verwaltung« von Klaus Lenk, Ulrich Meyerholt und Peter Wengelowski gibt einen Überblick darüber, worin die Anforderungen eines »Open Government« bestehen und wie diesen zu begegnen ist. Dabei gehen die Autoren von drei Kennzeichen für ein Umgehen mit Wissen im öffentlichen Bereich aus: Es ist soziotechnisch, aufgabenbezogen und rechtskonform. In den ersten Kapiteln werden die Aufgaben und Arbeitsweisen von Staat und Verwaltung, die Bedeutung von Wissen in Organisationen, die Konzeption des Wissensmanagements sowie Formen der Techniknutzung dargestellt. Die Kapitel 6 und 7 arbeiten die Vielfalt der möglichen Aufgabenbezüge und typische Handlungsformen heraus und beziehen diese dann auf die aktuelle Rechtslage. In den Kapiteln 8 bis 10 werden Folgerungen für die Praxis und Praxisbeispiele aufgezeigt. Das letzte Kapitel »Wissenmanagement im Staat der Zukunft« gibt einen Ausblick in Zukunft.

Publikation bestellen unter
www.edition-sigma.de/detailshow.php

»Wie Städte sich neu finden«: Publikation

Die Publikation »Wie Städte sich neu finden. Chancen und Grenzen von Governance mit Zivilgesellschaft in strukturschwachen Kommunen« von Johannes Staemmler beschäftigt sich mit den innerstädtischen Veränderungsprozessen als Folge kommunaler Strukturschwäche. Über welche Mechanismen eine kommunale Strukturschwäche auf die Akteure der lokalen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft wirkt und wie daraus interaktive und kooperative Arrangements entstehen, sind leitende Fragen der Publikation. Einzelfallanalysen in Halle (Saale), Pirmasens und Schwerin zeigen auf, wie durch kommunale Strukturschwäche Anreize zur Ausweitung der kooperativen Zusammenarbeit zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren bewirkt wird. Aus den empirischen Ergebnissen der Analysen werden Handlungsempfehlungen abgeleitet. Die Publikation ist Teil der Reihe Kommunikation in Politik und Wirtschaft, Band 10.

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 2. Oktober 2014.
Redaktionsschluss ist der 25. September 2014.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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