Bürgerschaftliches Engagement ist Motor und Indikator für Integration. Wer an der Gesellschaft partizipiert, wird für das Gemeinwesen Verantwortung übernehmen und dadurch zugleich weitere Partizipationschancen erhalten. In allen Bereichen bürgergesellschaftlichen Engagements gehören zunehmend Menschen mit Migrationshintergrund zu den relevanten Akteuren. Sei es in bestehenden traditionellen Vereinen oder in Migrantenorganisationen (MO). Um bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu fördern, ist es demzufolge notwendig, sich mit zwei Facetten auseinanderzusetzen: Zum einen mit den Auswirkungen migrationsspezifischer Herausforderungen auf bestehende Bereiche bürgerschaftlichen Engagements.
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Flüchtlinge in Deutschland sind weit entfernt von der gleichberechtigten und gleichrangigen Beteiligung an den Chancen und Möglichkeiten der Aufnahmegesellschaft. Die Publikation der Stiftung MITARBEIT beleuchtet das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge und von Flüchtlingen in Deutschland. Dabei sind Initiativgruppen und Partnerschaftskreise von Bürgerinnen und Bürgern, örtliche Kirchengemeinden, Parteigliederungen, Initiativen und Projekte sowie Menschenrechtsorganisationen wesentliche Stützen der Flüchtlingsarbeit in Deutschland.
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Die Vielfalt-Mediathek des IDA e. V. und des DGB Bildungswerks, Bereich Migration & Qualifizierung, bietet eine umfangreiche Dokumentation von Print- und audiovisuellen Medien, die im Rahmen der Bundesprogramme »VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie« und »kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus« sowie ihres Vorläuferprogramms »Jugend für Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus« entstanden sind. Alle in der Mediathek enthaltenen Medien sind kostenlos – über das Internet – für einen Zeitraum von 14 Tagen ausleihbar, viele Materialien stehen auch direkt zum Download bereit.
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Wie können Vernetzung und Kooperation wirkungsvoll befördert werden? Welcher Unterstützung, Infrastrukturen, Ressourcen und Instrumente bedarf es, um eine gleichberechtigte Partizipation von Migrantenorganisationen dauerhaft sicherzustellen? Diese Fragen standen im Zentrum einer Fachtagung des BBE und der »Leitstelle Bürgergesellschaft und Ehrenamt« der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Hierzu ist jetzt eine Dokumentation erschienen, die zum Download bereit steht. Die Printversion kann von der BBE-Geschäftsstelle zugesandt werden.
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Die Evaluierung des Projektes »Integrationslotsen in Niedersachsen« im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres, Sport und Integration ist jetzt veröffentlicht. Über 1.000 Interessierte wurden zu ehrenamtlichen Integrationslotsen qualifiziert. Das Lotsenprojekt hat laut Evaluation die Professionalisierung der freiwilligen Integrationsarbeit, die an vielen Beispielen nachgewiesen werden konnte, ermöglicht. Auch sei die Breite des freiwilligen Engagements im Rahmen des Lotsenprojektes hervorzuheben.
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»Erzählen« war das Motto des bundesweiten Aktionstages »Bildungspatenschaften direkt«. Am 9. Juni standen Patinnen, Paten und Patenkinder im Mittelpunkt, die öffentlich von gemeinsamen Erlebnissen erzählten und über die Erfolge ihrer Patenschaften berichteten. Der Aktionstag im Rahmen von »Aktion zusammen wachsen« hatte zum Ziel, den Wert der ehrenamtlichen Arbeit zu betonen und Kinder sowie Jugendliche aus Zuwandererfamilien zu fördern. Das BBE war als einer von elf Partnern am Aktionstag beteiligt.
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»Engagiert für Integration: Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen aus 16 Modellprojekten zum interkulturellen bürgerschaftlichen Engagement« ist der Titel einer Broschüre, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und der Stiftung Bürger für Bürger herausgeben wurde. Die Modellprojekte sollten Wege aufzeigen, wie Migrantinnen und Migranten besser erreicht und ihre Beteiligungsbereitschaft und Teilhabechancen verbessert werden können. Im Mittelpunkt der Dokumentation stehen die Handlungsempfehlungen, die sich aus den Erkenntnissen des auf drei Jahre angelegten Projekts ableiten lassen.
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Der Paritätische Gesamtverband macht auf sein Projekt »Integration durch Partizipation – Förderung des interkulturellen Dialogs« aufmerksam. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und beinhaltet Qualifizierungs- und Beratungsangebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Migranten(selbst)organisationen (MSO). Mit verschiedenen Modulen und Veranstaltungen werden Hilfestellungen zur Öffentlichkeitsarbeit und Unterstützung beim Aufbau der organisationsinternen Strukturen angeboten. Außerdem kann auf die Publikation von Arbeitshilfen, u. a. zu Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising, zugegriffen werden. Im Rahmen des Projekts stehen qualifizierte Berater für Fragen zu Vereinsarbeit, integrationspolitischen Fragen oder rechtlichen Grundlagen zur Verfügung.
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Eine neue Studie zu Migranten zeigt, dass diese sich nach Milieus unterscheiden: Demnach orientieren sich die alltäglichen Muster der Lebensführung der Migrantinnen und Migranten an der Milieuzugehörigkeit und nicht an der Zugehörigkeit zu einer ethnischen Herkunftskultur.
Die Studie zeigt auch eine blockierte Teilhabe in den Bereichen des bürgerschaftlichen Engagements und der Bildung. Weiteres Ergebnis der Studie ist, dass die schulische Bildung in Deutschland die Basis der kulturellen Integration ist.
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Der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erarbeitete Migrationsbericht 2008 gibt einen Überblick über das Migrationsgeschehen in Deutschland und Europa. Der Bericht enthält neben allgemeinen Wanderungsdaten in Deutschland auch eine detaillierte Darstellung der verschiedenen Zuwanderergruppen wie z. B. Unionsbürger, Studierende, Arbeitsmigranten und Asylsuchende. Neben Angaben zum Migrationsgeschehen im europäischen Vergleich enthält der Bericht Informationen zur illegalen Migration und zur Struktur der ausländischen Bevölkerung sowie zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund.
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In der Praxis zeigt sich, dass Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund und insbesondere Jugendliche bei den klassischen Engagementformen (wie z. B. Sanitätsdienste, Freiwillige Feuerwehr etc.) deutlich unterrepräsentiert sind. Deshalb wurde eine explorative Studie durchgeführt, die Grundlageninformationen zum Engagement Jugendlicher mit Migrationshintergrund gesammelt hat. Sie ist unter dem Titel »Engagementförderung bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Grundlagen, Praxiserfahrungen, Empfehlungen« bei mitarbeiten.skript Nr. 1 erschienen.
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Die deutschen Einbürgerungszahlen sind nach wie vor sehr niedrig und das bisherige Einbürgerungsverfahren ist zu lang und zu komplex. Zu dieser Bewertung kommt ein Gutachten von Dietrich Thränhardt, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Münster, das im Auftrag der Friedrich Ebert Stiftung erstellt wurde. Die Reform des Einbürgerungsrechts von 1999 habe nicht die erwünschten Erleichterungen erbracht, weil Deutschland nach wie vor verlangt, die bisherige Staatsbürgerschaft vor der Einbürgerung in Deutschland aufzugeben. Zudem zeigt sich im internationalen Vergleich ein Trend zur Tolerierung von Mehrstaatlichkeit.
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Der dritte bundesweite Fachkongress der »Aktion zusammen wachsen« der Beauftragten der…
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