Engagementpolitik und -förderung



Bürgerschaftliches Engagement braucht gute und fördernde Rahmenbedingungen sowie eine breite Anerkennungskultur. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Von der Anerkennung der Qualifikationen aus dem Engagement bis zum Zuwendungsrecht gibt es eine Vielzahl von »Stellschrauben«, an denen Engagementpolitik ansetzen muss, um fördernde Bedingungen zu stärken und Problemlösungen zu ermöglichen. Rechtliche, politische organisatorische und finanzielle Bedingungen haben entscheidenden Einfluss darauf, ob und inwiefern Engagement unterstützt, gefördert oder blockiert wird. 


Foren und Plattformen des engagementpolitischen Diskurses


Staat
Der Unterausschuss »Bürgerschaftliches Engagement« des Deutschen Bundestages ist der Ort der legislativen Diskussionen zur Engagementförderung. Weitere Informationen

Zivilgesellschaft
Das Bündnis für Gemeinnützigkeit, in dem die Dachverbände des Dritten Sektors ihre Interessen abstimmen und beraten, leistet wertvolle Beiträge zur engagementpolitischen Diskussion. Weitere Informationen

Der trisektorale Diskurs im BBE
Im BBE tauschen sich Staat, Zivilgesellschaft und Akteure aus der Wirtschaft zu Fragen der Engagementförderung aus und erarbeiten im Austausch von Praxis und Theorie Anregungen für die Engagementpolitik. Die Gremien und Arbeitsgruppen des BBE sind daher Plattformen zu allen Fragen der Engagementförderung. Weitere Informationen und Materialien zu den Rahmenbedingungen für Bürgerschaftliches Engagement finden Sie insbesondere auf den Seiten der BBE-Arbeitsgruppe 1 »Rahmenbedingungen«. mehr...

Die engagementpolitischen Positionen der Mitglieder des BBE finden sich im Mitgliederbereich unserer Internetplattform. mehr...


Engagementpolitische Empfehlungen des BBE zur Bundestagswahl 2013


Am 22. September 2013 wird ein neuer Bundestag gewählt. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement schaut mit Spannung darauf, was die kommende Legislaturperiode engagementpolitisch bringen wird. Auf der Basis der engagementpolitischen Impulse, die bereits im vergangenen Jahr entwickelt wurden, hat das Bundesnetzwerk seine engagementpolitischen Empfehlungen für die Bundestagswahl 2013 entwickelt. Sie zeigen auf, welche Herausforderungen der aktuellen Engagementpolitik die gut 250 Mitglieder des Netzwerks identifiziert haben, und welche Möglichkeiten sie sehen ihnen zu begegnen. 
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Historie und Perspektiven einer nationalen Engagementstrategie


Im Jahr 2009 hat das BBE das »Nationale Forum für Engagement und Partizipation« (NFEP) als Projekt konzipiert und mit Hilfe einer Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen. Das NFEP hatte die Aufgabe, die engagementpolitischen Diskussionen seit der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages zu resümieren und zu bündeln und Handlungsempfehlungen für eine nationale Engagementstrategie des Bundes abzugeben bzw. die Weiterentwicklung dieser Strategie zu begleiten.
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Versicherungsschutz im Ehrenamt


Noch immer gehört der Versicherungsschutz für ehrenamtlich und bürgerschaftlich Engagierte zu den komplexesten Feldern der Rahmenbedingungen für Freiwilligenarbeit. Er hat jedoch seit dem Bericht der im Dezember 1999 eingesetzten Enquete-Kommission des Bundestages »Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements« ein hohes Maß an Dynamik gewonnen – ein Zeichen dafür, dass die Politik auf allen Ebenen den Paradigmenwechsel von einem Verständnis der Freiwilligenarbeit als individuellem Altruismus »für Gotteslohn« hin zum Auftrag der Schaffung von engagementförderlichen Rahmenbedingungen angenommen hat und umzusetzen bereit ist.
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