Bürgerschaftliches Engagement ist eine zentrale Grundlage der Demokratie. Demokratie kann überhaupt nur lebendig werden, wenn möglichst viele Bürgerinnen und Bürger bereit sind, sich einzumischen und Mitverantwortung zu übernehmen. Zur Idee der aktiven Bürgergesellschaft gehört also die Einmischung in und die Mitgestaltung von politischen Entscheidungsprozessen elementar dazu. Generell gilt: Bürgerbeteiligung ist der Oberbegriff für sämtliche Maßnahmen und Initiativen, Modelle und Methoden, die eine Mitwirkung von Bürgerinnen und Bürgern an demokratischen Entscheidungsprozessen ermöglichen.
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Eine Stärkung und Förderung von Engagement und Beteiligung sieht die neue Minderheitenregierung in Nordrhein-Westfalen vor. SPD und Bündnis 90 / Die Grünen einigten sich im Koalitionsvertrag auf zentrale politische Ziele. Schon der Titel »Gemeinsam neue Wege gehen« unterstreicht ein Programm der breiten Mitgestaltung aller gesellschaftlichen Kräfte. Die Koalition wirbt um eine Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger, Gruppen, Vereine und Verbände, Gewerkschaften, Unternehmen, Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften. Erklärtes Ziel ist, den Begriff »Partner Staat« weiter mit Leben zu füllen und die Voraussetzungen für bürgerschaftliches Engagement zu verbessern.
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Machen Sie Ihre Stadt zu einer Bürgerkommune: Das Freiburger Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) hat ein Spiel namens »Aktivoli« entwickelt, das die Mitspieler zu Entscheidern in einer aufstrebenden Stadt macht. Um zu gewinnen, braucht man die richtige Taktik und hartnäckige Überzeugungskraft.
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Dialogorientierte Beteiligungsverfahren werden immer wichtiger für die Konflikt- und Problemlösung politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen. In der öffentlichen Wahrnehmung steht das Modell des Runden Tisches für einen auf Konsens und Verständigung angelegten diskursiven Politikstil. Runde Tische gibt es sowohl auf kommunaler als auch auf Bundesebene. Die vorliegende Studie beleuchtet deren Funktionen und Erfolgsfaktoren. Ein Ergebnis: Runde Tische sichern den Aufbau von sozialem Kapital, steigern die Qualität öffentlicher Entscheidungen und stärken die demokratische Partizipation.
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Soziale Stadtentwicklung ist und bleibt eine dauerhafte und gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden. Die Autorinnen und Autoren der neuen Publikation in der Reihe »mitarbeiten.skript« nehmen wissenschaftliche Begriffsbestimmungen zur Aktivierung von Zivilgesellschaft und zur Rolle der Gemeinwesenarbeit in sozial benachteiligten Stadtteilen vor. Erfahrungsberichte aus der lokalen Praxis zeigen, wie in den Stadtteilen Brücken zu bauen sind. Es geht darum, unterschiedliche Interessen und Erwartungen für die Verbesserung der Lebensbedingungen und der gesellschaftlichen Teilhabe zu aktivieren.
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In der Vielfalt-Mediathek des IDA e. V. werden Materialien der Bundesprogramme »VIELFALT TUT GUT«, »kompetent. für Demokratie« und »XENOS« gesammelt und der Fachöffentlichkeit sowie anderen Interessierten vorgestellt. Zu den Angeboten gehören zahlreiche Publikationen, die beispielsweise Projekte gegen Rechtsextremismus dokumentieren, Ergebnisse aus Forschungsprojekten zu Hintergründen und Ursachen von Rechtsextremismus bündeln oder Tipps und Hinweise für eigene Aktivitäten gegen Rechtsextremismus enthalten. Ziel der Mediathek ist der nachhaltige Austausch von Medien und die Vernetzung von Projektträgern. Sämtliche Publikationen sind über www.vielfalt-mediathek.de kostenlos ausleihbar.
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Mit monatlich rund 70.000 Besuchern ist das Internetportal www.netz-gegen-nazis.de für Akteure und Wissenschaftler eine der wichtigsten Informationsquellen über den Rechtsextremismus. Es informiert mit journalistischen Texten über die aktuellen Erscheinungsformen des Neonazismus in Deutschland, deckt deren Argumentationen auf und beleuchtet und demontiert rechtsextreme Ideologiefragmente. Dabei werden auch Menschenfeindlichkeiten in der Mitte der Gesellschaft beachtet. In täglich aktualisierten Diskussionsforen können Userinnen und User eigene Fragen stellen und sich in einem durch Moderation geschützten Raum über aktuelle Themen austauschen. Dieses Angebot ist im deutschsprachigen Raum einzigartig.
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Die Ergebnisse des Workshops »Zukunftsfaktor bürgerschaftliches Engagement – Chance für kommunale Entwicklung« liegen jetzt vor. Die Dokumentation enthält eine Fülle von Anregungen und gelungenen Beispielen kommunaler Engagementförderung und -praxis vor Ort: Engagement schafft Lebensqualität, es kann zu einer Stärkung der lokalen Demokratie und zur Revitalisierung der kommunalen Selbstverwaltung beitragen. Impulse zur Engagementförderung in den Niederlanden und zur lokalen Gemeinwesenentwicklung runden die Dokumentation ab.
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Mit dem Berliner Memorandum »Zivilgesellschaftliche Netzwerke in der Sozialen Stadt stärken!« sollen Brücken gebildet werden zwischen den Diskursen zur Stadtentwicklungspolitik und der Gemeinwesenarbeit vor Ort. Eine Broschüre fasst die zehn Forderungen zusammen und enthält Hintergrundinformationen zu einem Modellprojekt der BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit e. V., das u. a. auf die nachhaltige Sicherung sozialer Entwicklungspolitik in benachteiligten Quartieren abzielt.
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Seit dem Entwurf einer engagementpolitischen Agenda im Rahmen der Enquete Kommission des Deutschen Bundestages und deren Abschlussbericht 2002 hat sich Engagementpolitik als eigenständiges Politikfeld etabliert. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für und die Stärkung bürgerschaftliches Engagement und die Stärkung zivilgesellschaftlicher Infrastrukturen haben einen Bedeutungszuwachs erlebt. Der von Thomas Olk, Ansgar Klein und Birger Hartnuß herausgegebenen Band bietet eine umfassende Darstellung des Politikfelds und zeigt zugleich Leitbilder und die ideengeschichtliche Entwicklung auf.
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Unsere Stadtgesellschaft ist von einer Vielzahl unterschiedlicher Kulturen, Generationen, Ethnien und sozialen Lebenslagen geprägt. Sie haben ein eigenes Netz von Beziehungen und Gesellschaftsmilieus ausgebildet. Eine Stärkung der Demokratie gelingt daher nur durch breitere, konsequentere und nachhaltige Teilhabe aller Gruppen der Bürgergesellschaft. Wie kann lokales Engagement gestaltet werden? Bedeutet Engagement auch Mitbestimmung? Wie lassen sich Engagement- und Partizipationsstrukturen für Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund öffnen? In einem Forum lädt der vhw-Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. dazu ein, zentrale Thesen zu den Perspektiven der städtischen Bürgergesellschaft zu diskutieren.
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»Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland« lautet der Titel einer von Thomas Gensicke, Thomas Olk, Daphne Reim, Jenny Schmithals und Hans-Liudger Dienel verfassten Studie, die kürzlich im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist. Ziel der Autoren ist eine übergreifende Bestandsaufnahme der Entwicklungs- und Erklärungsmuster zivilgesellschaftlicher Entwicklungen in Ostdeutschland. Dazu werden zunächst die Daten der beiden Freiwilligensurveys von 1999 und 2004 vertiefend analysiert und die besonderen Umfeld- und Zugangsbedingungen der ostdeutschen Zivilgesellschaft erklärt.
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Anforderungen an die kommunale Engagementförderung standen im Mittelpunkt des Fachkongresses »Bürger für Bürger«, zu dem jetzt eine Dokumentation vorliegt. Zentrales Thema der Veranstaltung war, wie bürgerschaftliches Engagement als wichtige Säule des Gemeinwesens ausgebaut werden kann. In den Workshops wurden u. a. die folgenden Felder behandelt: Kommunale Bildungslandschaften, Integration, Engagement und Alter, Engagement im Bereich der sozialen Dienste, Stadt- und Dorfentwicklung, Sport. Veranstalter waren das BBE und die kommunalen Spitzenverbände sowie der Deutsche Verein.
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Wie ist es um das Projekt Bürgergesellschaft in Deutschland bestellt? Sind die aktuell diskutierten wissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen Konzepte einer »aktiven Bürgergesellschaft« überhaupt tragfähig und realistisch? Kann die Bürgergesellschaft das leisten, was sie laut Politik und Wissenschaft leisten soll? Diese Fragen werden in einem Band aus der Reihe »Bürgergesellschaft und Demokratie« aus interdisziplinärer Perspektive beleuchtet und kontrovers diskutiert. Dabei stellen einige Beiträge den mit dem Begriff der Bürgergesellschaft häufig verbundenen emphatischen Erwartungen differenzierte empirische Befunde gegenüber.
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Akteure und Interessierte aus Politik, Verwaltung, planenden Berufen, Wirtschaft und Wissenschaft…
mehr…An kommunale und zivilgesellschaftliche Akteure und Entscheidungsträger aus vornehmlich ländlichen…
mehr…Ab sofort ist die Homepage des »Bündnis für Gemeinnützigkeit« online. Das Bündnis ist ein…
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