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BBE Europa-Nachrichten – Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 6 vom 5.7.2017

BBE Europa-Nachrichten – Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 6 vom 5.7.2017

Kammerevert, MdEP: Europäische Dimension des Sports

Die Europäische Dimension des Sports ist Thema des Beitrages von Petra Kammerevert, MdEP und Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Jugend, Bildung und Sport im Europäischen Parlament. Sie diskutiert in ihrem Beitrag sowohl die sozial integrative Bedeutung des im Wesentlichen ehrenamtlich organisierten Sports als auch die großen Probleme des Sports. Die integrative Bedeutung ist für sie eindeutig: »Ein fairer Wettkampf, gemeinsame Erfolge und Verluste oder auch der selbstlose Einsatz für Teamkollegen und Vereinsmitglieder sind Erfahrungen, die eine Gesellschaft zusammenschweißen.« Ebenso sieht sie die Herausforderungen für eine europäische Sportpolitik, wenn es um Themen wie Doping, Kommerzialisierung und Kriminalität beim und um den Sport geht.

Beitrag von Petra Kammerevert, MdEP (PDF, 486 kB)

Lochbihler, MdEP: Sport und die europäische Wertedebatte

Menschenrechte und Sport sind Thema des Beitrages von Barbara Lochbihler, MdEP, Vizepräsidentin des Menschenrechtsausschusses des Europäischen Parlaments. Anhand konkreter Beispiele zeigt sie, wie Sportprojekte die Verwirklichung von Menschenrechten voranbringen können, etwa die SALT Academy für »Sport and Leadership Training« in Kambodscha. Kritisch beleuchtet sie dagegen die Menschenrechtsverletzungen bei einer Vielzahl von Sportgroßveranstaltungen der letzten 15 Jahre. Aus Menschenrechtssicht kommt sie zu einem zwiespältigen Fazit: »Sport kann also gerade in der Breite und im Ehrenamt viel für die Verwirklichung von Menschenrechten leisten und zum Abbau von Vorurteilen und Diskriminierung beitragen. Es wird Zeit, dass dies auch bei FIFA, UEFA, IOC und Co. wieder ankommt und auch die großen Sportverbände ihrer Verantwortung gerecht werden.«

Beitrag von Barbara Lochbihler, MdEP (PDF, 438 kB)

Leinen, MdEP: Sport und Ehrenamt als Träger Europäischer Werte

Sport und ehrenamtliches Engagement als Träger europäischer Werte sind Thema des Beitrages von Jo Leinen, MdEP, Mitglied in den Ausschüssen für Umwelt, Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Konstitutionelle Fragen sowie Auswärtige Angelegenheiten des Europäischen Parlaments. Er sieht im europäischen Sport einen untrennbaren Bestandteil der europäischen Identität, der europäischen Kultur und der europäischen Bürgergesellschaft. Auch wenn der Sport sich im Wesentlichen selbst verwaltet und vieles auf nationaler Ebene passiert, unterstützt die europäische Politik die Mitgliedsstaaten bei ihren Aktivitäten. Auf einzelne davon, etwa im Migrations- und Fluchtbereich, weist Leinen hin: »Der Sport und das Engagement im Sportverein sind ein gemeinsames Fundament, auf dem sich eine stabile und friedfertige Gesellschaft aufbauen lässt.«

Beitrag von Jo Leinen, MdEP (PDF, 446 kB)

Jaenicke: Europäische Woche des Sports

Die von der Europäischen Kommission initiierte Europäische Woche des Sports ist Thema des Beitrages von Katrin Jaenicke, Projektkoordinatorin Europäische Woche des Sports beim Deutschen Turner-Bund. Sie stellt in ihrem Beitrag die Hintergründe und Ziele der Woche dar, die in Deutschland am 17. September 2017 auf dem Landeswandertag Hessen in Frankfurt-Bonames offiziell eröffnet wird. Es folgen in der Woche vom 23. bis 30. September 2017 dann bundesweit Veranstaltungen. Die Europäische Woche des Sports soll nicht nur für die Wichtigkeit von Sport und für einen aktiven Lebensstil werben, sondern auch ein Zeichen für ein friedliches Miteinander, Integration und Inklusion setzen, denn: »Eine aktive Gesellschaft ist eine gesunde, glückliche und inklusive Gesellschaft.«

Beitrag von Katrin Jaenicke (PDF, 485 kB)

Wachter: Social Inclusion through and in Sports

Soziale Inklusion durch und im Sport ist das Thema des Beitrages von Kurt Wachter, MA, Head of department, Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC). Angesichts und seit der Flüchtlingswelle 2015 betreiben formale Sportorganisationen und auch informelle Initiativen konkrete Integrationsarbeit. Dabei zeigen sich Probleme und Herausforderungen. So bedarf es eines Kompetenzaufbaus, angefangen bei zu beachtenden Regularien bis hin zu zwischenmenschlichen Themen. Schon vorhandene Netzwerke zur Integration von MigrantInnen durch und im Sport, wie das 2011 gegründete SPIN, erlangen dadurch eine besondere Bedeutung. Herausforderungen sind für Wachter auch der Ausbau von Sportangeboten für Frauen und Mädchen und Angebote in Sportarten, die in den Herkunftsländern populärer sind als in Europa, etwa Cricket. In den nächsten Jahren wird es auch darauf ankommen, dass der Hilfefokus auf Flüchtlinge verlassen wird und deren Integration als Freiwillige und Ehrenamtliche im Sport bedeutsamer wird.

Beitrag von Kurt Wachter (PDF, 461 kB)

Zivilgesellschaftsprojekte im Programm EfBB

Am 27. Juni 2017 hat die Exekutivagentur für Bildung, Audiovisuelles und Kultur (EACEA) auf ihrer Internetseite die Liste der Projekte veröffentlicht, die u.a. im Rahmen des Programmbereiches 2.3 (zivilgesellschaftliche Projekte) von »Europa für Bürgerinnen und Bürger« ausgewählt wurden. Unter den 25 ausgewählten Projekten sind zwei aus Deutschland. Sie erhalten jeweils 145.000 Euro. Ihre Themen sind »Brücken statt Mauern - Strategien gegen die Stigmatisierung von Geflüchteten« und »Europa tut gut!? - Fragen und Antworten zum Euroskeptizismus«. Aus anderen Ländern kommt zum Beispiel das Projekt »Volunteering as a Tool to Strengthen EU Common Values«, durchgeführt vom Dublin City Volunteer Centre.

Liste der Projekte  

Weitere Informationen zum Programm 

Ovtcharov siegt im Tischtennis bei China Open 2017

Was hat der Sieg des besten deutschen Tischtennisspielers Ovtcharov (Nr. 5 der Weltrangliste) bei der Tischtennis China Open 2017 am 25. Juni 2017 mit Engagementpolitik und Zivilgesellschaft zu tun? In China genießt dieser Sport eine dem Fußball in Deutschland mindestens vergleichbare Bedeutung - China stellt seit 12 Jahren alle WeltmeisterInnen. Als historischer Begriff ist die sogenannte Tischtennisdiplomatie um die Nationalteams der USA und Chinas in Erinnerung, an die auch im Film »Forrest Gump« angespielt wird. Diese führte zu einem ersten Auftauen der Beziehungen zwischen China und den USA während der Zeit des Kalten Krieges. Der Hintergrund des überraschenden deutschen Endspiels ausgerechnet bei den China Open ist dem Umstand geschuldet, dass der Nationaltrainer Chinas nach Oben wegbefördert worden war – und daraufhin die männlichen Spitzenspieler des chinesischen Nationalteams Ma Long, Fan Zedong und Xu Xin (Nr 1-3 der Weltrangliste) aus Protest gegen ihre Führung nicht zu den Achtelfinalspielen antraten. Mittlerweile gibt es eine öffentliche Selbstkritik von ihnen, die aber trotz ihrer merkwürdigen Sprache nicht darüber hinwegtäuschen kann, wie sehr sich China verändert hat: »While fighting to achieve excellent results, we will also strengthen on ideology thinking, and pass on the spirit of hard work, resilient fighting spirit and fighting for the glory of the country. The interest of the country stands higher than everything else.« Denn diese Erklärung im Namen des Nationalteams zeigt eben auch, dass der sportliche Erfolg für Verband und Politik wichtiger als alle Ideologie ist - und deshalb die Boykotteure aus diesem nicht ausgeschlossen werden.

Erklärung des Chinesischen Nationalteams 

Glyphosat und die schnellste Europäische Bürgerinitiative (EBI) der Geschichte

Koordiniert von WeMove.EU haben mehr als 100 Umweltorganisationen aus ganz Europa die schnellste Europäische Bürgerinitiative (EBI) aller Zeiten auf die Beine gestellt. Gerichtet gegen die Anwendung von Glyphosat, war die EBI am 25. Januar 2017 gestartet und hatte die 1.000.000 Unterschriften aus genügend unterschiedlichen Ländern in den vorgesehenen Quoren am 15. Juni 2017 überschritten. Bis zum 30. Juni 2017 wurde die Sammlung noch fortgesetzt. Es kamen 1,333 Millionen Unterschriften zusammen, die am 19. Juli 2017 in einer öffentlichkeitswirksamen Aktion der Europäischen Kommission übergeben werden sollen. Da Monsanto das Ackergift Glyphosat unbedingt weiter in Europa verkaufen will, ist ein heftiger Lobbykampf entbrannt. Die Europäische Kommission wird wohl den Mitgliedsstaaten eine Erlaubnis für weitere 10 Jahre Glyphosat empfehlen. Wie schon bei der EBI gegen eine Kommerzialisierung von Wasser vertraut sie der eigenen Expertise und der Expertise der interessierten ökonomischen Akteure wie Monsanto mehr als den um die EBI zusammen geschlossenen Akteuren und deren UnterstützerInnen aus der organisierten Zivilgesellschaft.

Weitere Informationen zur EBI (PDF, 30,8 kB)

EBI zum Erhalt der Unionsbürgerschaft

Am 2. Mai 2017 wurde eine neue Europäische Bürgerinitiative zur Unionsbürgerschaft offiziell von der Kommission registriert (ECI(2017)000005): »Erhalt der Unionsbürgerschaft«. Ähnlich der ECI(2017)000003 vom 27. März 2017 handelt es sich um eine Reaktion auf den Brexit. Die EBI fordert die Kommission dazu auf, einen Vorschlag zu unterbreiten, um all jenen, die ihr Recht auf Freizügigkeit bereits vor dem Austritt eines Mitgliedstaats aus der EU ausgeübt haben, sowie Angehörigen eines austretenden Staates, die ihren Status als UnionsbürgerIn beibehalten möchten, weiterhin die Rechte zu gewähren, die sich aus der Unionsbürgerschaft ergeben. Die Rechte von UnionsbürgerInnen dürften nicht im Rahmen der Verhandlungen nach Artikel 50 EUV als Verhandlungsmasse missbraucht werden. Die Sammlung von Unterschriften läuft bis zum 2. Mai 2018.

Webseite der EBI für den Erhalt der Unionsbürgerschaft 

EBI für gleichartige Lebensverhältnisse

Am 22. Mai 2017 wurde eine Europäische Bürgerinitiative zur Schaffung gleichartiger Lebensverhältnisse in der EU offiziell von der Kommission registriert (ECI(2017)000006): »Let us reduce the wage and economic differences that tear the EU apart!« Durch gesetzliche Maßnahmen soll die EU ersichtlich machen, dass innerhalb der EU die Beseitigung oder zumindest die Minimierung ökonomischer Unterschiede erfolgt, um nicht zuletzt die Arbeitsmigration von den ärmeren in die wohlhabenderen Länder der EU zu stoppen und so die Kohäsion der EU zu erhöhen. Die Sammlung von Unterschriften läuft bis zum 22. Mai 2018.

Webseite der EBI für gleichartige Lebensverhältnisse 

EBI gegen Extremismus

Am 12. Juni 2017 wurde eine Europäische Bürgerinitiative zur Bekämpfung von Extremismus in der EU offiziell von der Kommission registriert (ECI(2017)000007): »Stop Extremism«. Die Europäische Kommission soll einen Gesetzesvorschlag vorlegen, mit dem die negativen Konsequenzen von Extremismus, vor allem für den Binnenmarkt, verhindert werden sollen. Extremismus soll im Binnenmarkt gekennzeichnet und ausgeschlossen werden, Transparenz soll finanzielle Unterstützung von Extremismus erschweren und Maßnahmen des Arbeitsrechts und des Schadenersatzes sollen für eine wirksame Bekämpfung von Extremismus im Binnenmarkt sorgen.

Informationen zur EBI gegen Extremismus

Verbraucherrechte: Öffentliche Konsultation

Im Anschluss an die vor Kurzem abgeschlossene Eignungsprüfung (»Fitness-Check«) des Verbraucher- und Marketingrechts und an die Evaluierung der Richtlinie über die Rechte der Verbraucher führt die Europäische Kommission eine Öffentliche Konsultation zur Vertiefung der Thematik durch. Darin geht es um zielgerichtete legislative Änderungen in einigen wichtigen EU-Richtlinien zum Verbraucherschutz, zum Beispiel für mehr Transparenz bei Einkäufen über Online-Plattformen (Online-Marktplätze), für die Gültigkeit des EU-Verbraucherrechts bei entsprechenden Fernabsatzverträge oder für die Ausweitung der Verbraucherrechte auf Verträge für Onlinedienste, in denen die VerbraucherInnen Daten bereitstellen, anstatt Geld zu bezahlen. Die Öffentliche Konsultation findet vom 30. Juni bis zum 8. Oktober 2017 statt. Alle Stakeholder von VerbraucherInnen bis Verbänden sind zur Teilnahme eingeladen.

Öffentliche Konsultation zu Verbraucherrechten

26. Europäischer Abend: »Demokratie in Gefahr?«

Ist Demokratie tatsächlich in Gefahr? Wie ist es zu vermeiden, dass PopulistInnen die Auffassungen in der bürgerlichen Mitte polarisieren? Welche Möglichkeiten haben europäische Institutionen, um diese Entwicklungen abzuwehren? Diese Fragen standen im Fokus des Europäischen Abends, zu dem am 26. Juni 2017 rund 400 Gäste ins dbb forum gekommen waren. Im Rahmen der Infobörse nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich zu informieren und mit europäischen Akteuren ins Gespräch zu kommen. Auch das BBE präsentierte sich am Infotisch mit neuen Publikationen und Projekten. Die Teilnehmenden wurden von Thomas Mann, MdEP und Vizepräsident der Europa-Union Deutschland e.V., begrüßt. Nach der Impulsrede von Jean-Claude Tribolet, Gesandter der Französischen Botschaft, diskutierten auf dem Podium Manfred Weber, Vorsitzender der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, die Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann und Manuel Sarrazin, die Politologin Ulrike Guérot, das polnische EWSA-Mitglied Krzysztof Balon sowie Bundesminister a.D. Gerhart Baum. Der Europäische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung des dbb beamtenbund und tarifunion zusammen mit der Europa-Union Deutschland, dem BBE und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland. Der nächste Europäische Abend findet am 4. Dezember 2017 statt.

Bericht zum 26. Europäischen Abend »Demokratie in Gefahr?«  

Weitere Informationen zum Europäischen Abend 

Bürgerdialog: »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!«

Am 15. Juni 2017 kamen im Brandenburger Landtag in Potsdam BürgerInnen zusammen, um mit PolitikerInnen und ExpertInnen aus Wirtschaft und Verwaltung über die europarelevanten Themen und die Zukunft des europäischen Projekts zu diskutieren. Der ausführliche Bericht dazu unter dem Titel »Wohin mit Europa? Europäische Zukunftsdebatte in Potsdam« wurde auf der Internetseite der Europa-Union Deutschland veröffentlicht. Die Reihe knüpft an das erfolgreiche Format der vergangenen Bürgerdialoge »TTIP - Wir müssen reden!« (2014/2015) und »Europas Grenzen: Wir müssen reden!« (2016) an.

Ausführlicher Bericht  

Embacher: Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Göteborg

Das EU-Projekt INNOSI (Innovative Social Investments strengthening communities in Europe), das im Rahmen des Forschungsprogramms Horizon 2020 aufgelegt wurde, forscht in zehn europäischen Ländern nach dem Innovationscharakter sozialer Investitionen. Unter »sozialen Investitionen« werden dabei alle politischen Maßnahmen und Schritte der Sozialpolitik verstanden, die darauf abzielen, Menschen bei der Bildung, der Ausbildung, der Kinderbetreuung oder anderen relevanten Fragen präventiv zu unterstützen. Das Projekt arbeitet wesentlich mit Fallstudien, die wir an dieser Stelle sukzessive vorstellen wollen. Heute berichtet Dr. Serge Embacher, Mitarbeiter in der Geschäftsstelle des BBE, über ein Projekt zur Aufnahme und Integration von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in der schwedischen Stadt Göteborg.

Bericht von Dr. Serge Embacher (PDF, 457 kB)

CSR Europe: Wert der SDGs für europäische Wirtschaft

Eine Publikation von CSR Europe zeigt, dass die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs), die 2016 beschlossen wurden, das Wirtschaftswachstum in Europa fördern. In einer Studie, die von Frost & Sullivan und GlobeScan in Partnerschaft mit CSR Europe realisiert wurde, wurden vier ausgewählte SDGs (Hochwertige Bildung, Geschlechter-Gleichstellung, Bezahlbare und Saubere Energie sowie Nachhaltige Städte und Gemeinden) exemplarisch betrachtet. Sowohl auf der Ebene der globalen, bezifferbaren Marktchancen als auch bei den Erwartungen der Mehrheit von WirtschaftsmanagerInnen zeigen sich positive Chancen. Allerdings zeigen sich auch Herausforderungen: So beschränkt sich das Bewusstsein für die SDGs meist auf die Geschäftsführungsebene und auf das CSR-Management und dort vermisst man noch konkrete Richtlinien von politischer Seite, wie es sie mittlerweile in Österreich gibt.

Studie von CSR Europe 

Mapping Member States' Reform Interests

Im Juni 2017 startete das Institut für Europäische Politik in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung das neue Projekt »The Relaunch of Europe. Mapping Member States' Reform Interests«. Die Bereitschaft von Regierungen, politischen Parteien, zivilgesellschaftlichen Organisationen und der Öffentlichkeit, die europäische Integration in den kommenden Jahren zu vertiefen, soll europaweit analysiert werden. Ziel ist es, politische Handlungsspielräume für eine zeitnahe Reform der Europäischen Union aufzuzeigen. Außerdem soll ersichtlich werden, welche Staaten einen möglichen Kern Europas im Falle der weiteren Differenzierung der europäischen Integration bilden könnten. Die Ergebnisse der Studie sollen im Oktober 2017 präsentiert werden.

Weitere Informationen zum Projekt  

Informationsveranstaltung zu europäischen Förderprogrammen

»Horizont 2020«, »Creative Europe KULTUR« und »Europa für Bürgerinnen und Bürger« sind das Thema einer Informationsveranstaltung am 7. September 2017 in Hannover. Sie wird von der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« durchgeführt, in Kooperation mit der Region Hannover, der NKS Gesellschaft - der Nationalen Kontaktstelle zum EU-Programm Horizont 2020 - sowie dem Creative Europe Desk KULTUR - der Nationalen Kontaktstelle für die Kulturförderung der EU. Die Veranstaltung richtet sich an VertreterInnen von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kommunen, Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen sowie Kunst-, Kultur- und Medienschaffende, die in europäischen Kooperationen und Partnerschaften arbeiten. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung wird bis zum 28. August 2017 erbeten.

Weitere Informationen und Anmeldung 

Informationsveranstaltung zum EU-Programm »Europa für Bürgerinnen und Bürger«

Förderziele und -modalitäten des EU-Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (2014-2020) sind Inhalt eines einführenden Seminars am 18. Oktober 2017 in Koblenz, das von der Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger« durchgeführt wird. Es richtet sich an Projektverantwortliche aus Kommunen, Vereinen, Verbänden, Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie aus sozialen, kirchlichen und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen, die in europäischen Kooperationen arbeiten (möchten). Schwerpunkt des Tages ist die Konzeption von aussichtsreichen EU-Projekten vor dem Hintergrund der Förderkriterien für das EU-Bürgerschaftsprogramm. Die Kosten inkl. Material und Verpflegung betragen 90 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung 

Europäische Woche der Regionen und Städte 2017

Ab dem 10. Juli 2017 beginnt die Online-Anmeldung für die Europäische Woche der Regionen und Städte, die in Brüssel vom 9. bis 12. Oktober 2017 stattfindet. Über 130 Workshops, Debatten, Projektbesuche und Vernetzungstätigkeiten bilden das Programm zum Veranstaltungsmotto »Regionen und Städte arbeiten für eine bessere Zukunft«. Zum 15. Mal wird die Veranstaltung vom Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) und der Generaldirektion der Europäischen Kommission für Regionalpolitik und Stadtentwicklung (GD REGIO) realisiert. Ein zentrales Ziel ist es, 13 andere Generaldirektionen der Europäischen Kommission, mehr als 170 Regionen und Städte in 28 Regionalpartnerschaften, europäische Verbände und sonstige InteressenträgerInnen zusammenzubringen. Erwartet werden in Brüssel zu den Workshops ca. 5000 TeilnehmerInnen. Dezentral finden zudem von September bis Dezember 2017 europaweit 28 lokale Veranstaltungen statt.

Weitere Informationen und Anmeldung ab 10. Juli 2017 

AA1000 Stakeholder Engagement Standard auf Deutsch

AccountAbility (AA) hat eine deutsche Übersetzung des AA1000 Stakeholder Engagement Standard (SES) veröffentlicht. Der AA1000SES (2015) ist Teil einer Serie an AA1000-Standards, die ein Open-Source-Rahmenwerk für die Bewertung, Gestaltung, Umsetzung und Kommunikation eines effektiven Stakeholder-Engagements bieten sollen. Die Übersetzung des Standards soll die Verbreitung und Anwendung im deutschsprachigen Raum unterstützen. Die Übersetzung wurde in Zusammenarbeit mit der DQS CFS GmbH, akzente kommunikation und beratung gmbh erstellt.

Weitere Informationen 

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 15. August 2017.

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