Kooperierendes Mitglied

ZWAR e.V. Zwischen Arbeit und Ruhestand

Der ZWAR e.V. setzt sich dafür ein, die Herausforderungen des demografischen Wandels durch die Ermöglichung der Teilhabe älterer Menschen an der Gesellschaft zu bewältigen. Das zentrale Projekt des Trägervereins ZWAR e.V. ist die vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW geförderte ZWAR Zentralstelle NRW. In der Konzeption und Arbeit der ZWAR Zentralstelle NRW finden sich alle wesentlichen Vereinsziele des ZWAR e.V. wieder.

ZWAR Zentralstelle NRW
Beratung für Kommunen zum Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen zur Partizipation älterer Menschen – Quartiersentwicklung und zukunftsorientierte Seniorenarbeit

Die Auswirkungen des demografischen Wandels werden immer stärker spürbar und verändern das Leben in den Quartieren maßgeblich. Eine der zentralen Herausforderungen ist das Anwachsen der Gruppe unterstützungs- und pflegebedürftiger älterer und hochbetagter Menschen.

Gleichzeitig steigen die Scheidungszahlen und die Anzahl alleinstehender und alleinerziehender Menschen an, die Frauenerwerbstätigkeit wächst und es gibt immer mehr Patchworkfamilien. Die zunehmende Mobilität der Menschen führt zu immer größeren räumlichen Entfernungen zwischen den Generationen (multilokale Mehrgenerationenfamilie). Die Familie als wichtigste Ressource für Pflege und Betreuung wird brüchig.

Pluralisierung und Individualisierung der Lebensstile, ethnische Vielfalt, stärker werdende Disparitäten (arm - reich, krank/ pflegebedürftig - gesund, bildungsnah - bildungsfern, ...), die Zunahme der Anzahl älterer Menschen mit Behinderung sowie der Wunsch der allermeisten Menschen nach einem möglichst langen Verbleiben in ihrem vertrauten Wohnumfeld erfordern inklusive Konzepte, die Ausgrenzung verhindern und die gemeinsame Identität in den Sozialräumen/ Stadtteilen stärken.

Knapper werdende finanzielle Ressourcen machen es den Kommunen immer schwerer, die Daseinsvorsorge für ihre Bürgerinnen und Bürger zu sichern. Es wird immer offensichtlicher, dass das Altenhilfe- und Pflegesystem an seine Grenzen stößt. Notwendig ist die Stärkung der Strukturen im Sozialraum/ Stadtteil durch einen neuen Hilfe- und Pflegemix in Verknüpfung mit nachbarschaftlicher Unterstützung.

Ein vielversprechender Weg zur Bewältigung dieser tiefgreifenden Veränderungsprozesse sind neue Konzepte, die sich am Leitbild der Bürgerkommune orientieren und eine möglichst breite Partizipation und Beteiligung der Bürgerschaft und aller relevanten Akteure ermöglichen.

Das Beratungsangebot der ZWAR Zentralstelle NRW
Die ZWAR Zentralstelle NRW berät Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels. Dabei orientiert sich die ZWAR Zentralstelle NRW an einer möglichst vertrauensvollen ämter- und fächerübergreifenden kommunalen Zusammenarbeit und dem Ziel der Entwicklung eines kommunalen Gesamtkonzeptes, um Reibungsverluste zu vermeiden und Synergieeffekte zu ermöglichen. Ziel der Beratung ist die Stärkung der Strukturen in den Sozialräumen/ Stadtteilen, die Stärkung des bürgerschaftlichen Potentials, die Gestaltung lebendiger Nachbarschaften und die Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger sowie ihr Verbleiben im vertrauten Umfeld bis ins hohe Alter.

Die ZWAR Zentralstelle NRW strebt anschlussfähige und ressourcenschonende Lösungen im Sinne der Wünsche und Bedarfe ihrer Kunden an und unterstützt und begleitet sie auch bei der Umsetzung der Beratungsergebnisse. Die Beratungsarbeit der ZZNRW folgt einem Konzept teilhabe- und dialogorientierter Prozessberatung, das auf dem Erfahrungswissen aus 35 Jahren kommunaler Beratung aufbaut. Sie ist eingebunden in den Masterplan altengerechte Quartiere.NRW des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW.

Die ZWAR Zentralstelle NRW bietet den Kommunen Nordrhein-Westfalens zwei Beratungsprozesse und umsetzungsorientierte begleitende Qualifizierungs- und Vernetzungsangebote an:

  • Aufbau gemeinwesenorientierter Strukturen zur Partizipation Älterer
  • Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken

Im Beratungsprozess »Aufbau von gemeinwesenorientierten Strukturen zur Partizipation Älterer« werden Kommunen bei der Entwicklung und Umsetzung von Teilaspekten einer zukunftsorientierten Quartiersentwicklung unterstützt. Dieser Beratungsprozess kann sich auf unterschiedliche Themenschwerpunkte wie z.B. Lebensqualität Älterer im Stadtteil, Engagementförderung, Selbstorganisation, Beteiligung und Mitgestaltung Älterer sowie Vorbereitung auf den Ruhestand beziehen. Im Beratungsprozess »Beratung zur Initiierung und Verstetigung von ZWAR Netzwerken« unterstützt die ZWAR Zentralstelle NRW Kommunen beim Aufbau von ZWAR Netzwerken in den Stadtteilen. Das ZWAR Netzwerkkonzept ist ein auf Selbstorganisation und Selbstbestimmung beruhendes, seit über 35 Jahren bewährtes Modell zur Ermöglichung von Teilhabe und Partizipation älterer Menschen.

Leistungen der ZWAR Zentralstelle NRW


(Zum Download klicken.)

Die ZWAR Zentralstelle NRW wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen.

Kontakt:

ZWAR e.V. Zwischen Arbeit und Ruhestand
Steinhammerstr. 3
D-44379 Dortmund
Tel.: (02 31) 96 13 17-0

info@zwar.org

http://www.zwar.org/

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