Stimmberechtigtes Mitglied

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)

»Die Mitgliedschaft im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ist für den KDFB eine logische Konsequenz, um das vielfältige ehrenamtliche und freiwillige Engagement von Frauen aller Generationen für das Gemeinwohl zu präsentieren und sich gleichzeitig im Verbund all jener Organisationen zu wissen, die das gesellschaftliche und soziale Leben in Deutschland aktiv mitgestalten und prägen. Daraus entstehende Kontakte und Kooperationen bereichern den KDFB und sind Ansporn für neue Aktionsformen im Sinne von mehr Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.« 


Freiwilliges Engagement ist Ausdruck sozialer Verantwortung und Gerechtigkeit


»Wenn Bürgerinnen und Bürger freiwillig und unentgeltlich das soziale, kommunale und kirchliche Leben mitgestalten, für andere da sind und Verantwortung übernehmen, dann ist dies praktische Demokratie in Bestform. Ein solches Engagement, das für die Gesellschaft notwendig und unverzichtbar ist, verdient Anerkennung, Respekt und eine dauerhafte Förderung. Bürgerschaftlich engagiert zu sein bedeutet für den Katholischen Deutschen Frauenbund e.V. (KDFB), wertorientiert und solidarisch zu handeln und die Gesellschaft menschenfreundlicher zu machen. Aufgabe der Politik ist dabei, für verlässliche Rahmenbedingungen zu sorgen, damit die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Einsatz wächst und gestärkt wird, Freiwillige ihre Qualifikationen erweitern können und ihnen keine finanziellen Nachteile in ihrem oft zeitintensiven Engagement für das Gemeinwohl entstehen

Die Mitglieder des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) gestalten bürgerschaftliches Engagement durch vielfältige Initiativen und Projekte auf allen Ebenen des Verbandes. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag für soziales und demokratisches Leben in Deutschland. Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz verbinden sie Menschen und Generationen. Sie bieten konkrete Unterstützung und fördern die Gemeinschaft im Verband, in Gesellschaft und Kirche. Dies geschieht in zahlreichen Gruppen vor Ort z.B. durch Familienpatenschaften, Besuchsdienste kranker und alter Menschen oder in Eltern-Kind-Gruppen. Frauen, die nach Erwerbsunterbrechungen wieder in den Beruf zurückkehren möchten, erhalten Unterstützung in Wiedereinstiegs-Projekten oder Ältere erfahren im Kontakt mit Jüngeren mehr über Bedeutung und Umgang mit neuen Medien. 

 Die Vereinbarkeit von freiwilligem bürgerschaftlichen Engagement mit Ausbildung, Erwerbsarbeit und Familie ist dem KDFB sehr wichtig. Auch qualifizierte Nachweise über erworbene Fähigkeiten und Weiterbildungen sowie der Anspruch auf Kostenerstattung und steuerliche Anerkennung brauchen nach Meinung des Verbandes einen festen Platz im Rahmen ehrenamtlicher Tätigkeiten. Da engagierte Menschen ein starkes Fundament für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und Nächstenliebe in Gesellschaft und Kirche bilden, müssen sie zuverlässig und dauerhaft gefördert werden. 

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) 

  • wurde 1903 von katholischen Frauen gegründet 
  • ist bundesweit in 21 Diözesen organisiert 
  • hat rund 220.000 Mitglieder in über 2000 Zweigvereinen 
  • versteht sich als generationenübergreifender Frauenverband 
  • wird von Frauen ehrenamtlich und eigenständig geleitet 
  • ist seit über 100 Jahren Teil der internationalen Frauenbewegung 
  • vernetzt sich mit anderen Frauenverbänden 
  •  ist in vielen politischen und kirchlichen Organisationen vertreten 
  • arbeitet unabhängig, demokratisch und ist regional strukturiert 
  • gibt monatlich die Zeitschrift »KDFB-Engagiert – Die christliche Frau« heraus 
  • hat seine Bundesgeschäftsstelle in Köln, Kaesenstraße 18 
  • präsentiert sich unter www.frauenbund.de und unter www.facebook.com/frauenbund.de 

Auf der Grundlage seiner christlichen Werthaltung befasst sich der KDFB mit drängenden Themen der Zeit, vertritt Interessen von Frauen in Gesellschaft und Kirche und solidarisiert sich mit ihnen. Ziel ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Politik, Gesellschaft und Kirche. 

Der Frauenbund setzt sich u.a. ein für: 

  • Entgeltgleichheit für Frauen und Männer 
  • eine eigenständige Alterssicherung von Frauen 
  • Unterstützung beim beruflichen Wiedereinstieg nach Erwerbsunterbrechungen aufgrund von Erziehung oder Pflege 
  •  eine bessere Anerkennung der Kindererziehungsleistung in der Rente 
  •  die lebensphasenorientierte Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Pflege 
  • alternative Arbeitszeitmodelle
  •  die Umsetzung des Ersten Gleichstellungsberichtes der Bundesregierung 
  •  eine zukunftsfähige Gestaltung der Pflege – mehr Frauen in Leitungs- und Führungspositionen, auch in kirchlichen Einrichtungen 
  • Schöpfungsverantwortung 
  • ein partnerschaftliches Miteinander von Frauen und Männern, Priestern und Laien in der Kirche 
  • den Diakonat der Frau 
  • weltweite Gerechtigkeit und zukunftsfähiges Leben 


Zu diesen und anderen aktuellen Themen formuliert der KDFB Positionen, Selbstverpflichtungen und Forderungen. Er wendet sich mit seinen Standpunkten an Politik, Unternehmen, Sozialpartner und Kirche und greift die Bereiche innerverbandlich in Bildungsangeboten auf.

Kontakt:

Katholischer Deutscher Frauenbund (KDFB)
Kaesenstraße 18
D-50677 Köln
Tel.: (02 21) 860 92-0
Fax: (02 21) 860 92-79

bundesverband@frauenbund.de

http://www.frauenbund.de/

Kontaktperson:


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