Stimmberechtigtes Mitglied

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Bundesverband (kfd)

»Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist ein Verband ehrenamtlich arbeitender Frauen. Alle Leitungsfunktionen sind ehrenamtlich besetzt. Das Thema ›Anerkennung und Förderung von Ehrenamt‹ gehört so für den Verband zu den Kernanliegen.
In Abgrenzung zu anderen neuerdings benutzten Ausdrücken wie
Freiwilligenarbeit  oder bürgerschaftliches Engagement hält die kfd bewusst an den Bezeichnungen  Ehrenamt und  ehrenamtlich geleistete Arbeit fest. Die kfd vertritt einen erweiterten Arbeitsbegriff: Ehrenamtlich Tätige erbringen eine Arbeit, die den Mitmenschen und dem Gemeinwohl zugute kommt. Sie wird zusätzlich zur Erwerbs- und Familienarbeit geleistet und ist als dritte Säule gesellschaftlich notwendiger Arbeit zu betrachten.
In der kfd arbeiten Ehrenamtliche mit Hauptamtlichen zusammen. In dem Zueinander verschiedener Ämter und Funktionen übernehmen Ehrenamtliche Leitungsaufgaben.
Es war selbstverständlich, dass die kfd von Anfang an Mitglied im Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement wurde und sich dort seitdem an mehreren Arbeitsgruppen und an Tagungen beteiligt. Auch wenn Ehrenamt und Freiwilliges Engagement sehr verschiedene Ausprägungen und unterschiedliche Formate hat, gilt es hier, gemeinsam politische Lobbyarbeit zu machen, um Eigenständigkeit, Anerkennung und Förderung von Engagement zu stärken.«

die kfd ist
 ... 

  • mit rund 500.000 Mitgliedern in 5.300 pfarrlichen Gruppen der größte Frauenverband und der größte katholische Verband Deutschlands. 
  • eine Gemeinschaft, die trägt, und in der Frauen in verschiedenen Lebenssituationen sich wechselseitig unterstützen. 
  • ein Verband von Christinnen, die sich mutig und wirksam für andere einsetzen. eine Weggemeinschaft in der Kirche, in der Frauen ihren Glauben neu entdecken und Kirche mitgestalten. 
  • ein Verband, in dem Frauen Vielfalt erleben, u.a. durch Kontakte und Begegnungen mit Frauen anderer Konfessionen und Kulturen. 
  • ein Forum für Initiativen im politischen Raum, in das jede Frau Vorschläge einbringen kann, Gesellschaft mitzugestalten.


Unser Leitbild: »kfd – leidenschaftlich glauben und leben«
 
Zehn Kernsätze beschreiben das Selbstverständnis des Verbandes: 

  • kfd - als katholischer Frauenverband eine kraftvolle Gemeinschaft. 
  • kfd - eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft.
  • kfd - ein Frauenort in der Kirche, offen für Suchende und Fragende.
  • Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar.
  • Wir setzen uns ein für die gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche.
  • Wir schaffen Raum, Begabungen zu entdecken und weiterzuentwickeln.
  • Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und in ihren jeweiligen Lebenssituationen.
  • Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt.
  • Wir handeln ökumenisch und lernen mit Frauen anderer Religionen.
  • Wir fördern das Miteinander der Generationen. 

»Die kfd ist ein Verband ehrenamtlich arbeitender Frauen. Sie engagieren sich miteinander in ihren Gemeinden und Gruppen. Bei Interessenvertretungen, in Bildungs- und Projektarbeit, durch Lobby- und Vernetzungsarbeit treten sie für die Anliegen von Frauen ein. Ihr ehrenamtliches Engagement kommt Frauen hier bei uns und weltweit zugute. (….) Frauen in der kfd handeln aus ihrem Glauben heraus, bringen sich in gesellschafts- und kirchenpolitische Debatten ein, setzen Impulse und stellen Forderungen, die Gesellschaft und Kirche voranbringen und mitgestalten. (…) Für Gesellschaft, Staat und Kirche ist die unentgeltlich und freiwillig geleistete Arbeit von Frauen und Männern unverzichtbar. Fragen rund um die Sicherstellung ehrenamtlichen Engagements spielen sowohl in kirchlichen als auch in gesellschaftlichen Zusammenhängen eine immer größere Rolle.« 
Positionspapier »Ehrenamtlich arbeiten« der kfd, 2010: Download

Unter Federführung der kfd wurden gemeinsam mit 12 anderen Verbänden bereits 1995 in dem Projekt  »Macht unsichtbare Arbeit und unsichtbare Qualifikationen sichtbar« erstmals Daten zum Ehrenamt erhoben und wissenschaftlich ausgewertet. Die breite Vielfalt und die hohe Qualität ehrenamtlicher Arbeit konnte damit erstmals gesichert aufgezeigt werden. Dieses Projekt war mit Grundlage für die heute in den meisten Bundesländern ausgestellten Nachweisen über ehrenamtliches Engagement. Zur Ausstellung dieser Nachweise hat die kfd in 2011 die Broschüre »Macht unsichtbare Qualifikationen sichtbar« mit praktischen Hinweisen zur Dokumentation von Kompetenzen aus dem Ehrenamt mit den Nachweisen der Bundesländer herausgegeben. 
Broschüre »Macht unsichtbare Qualifikationen sichtbar!«: Download

Beide Broschüren sind auch im kfd-Shop kostenlos erhältlich: 
www.kfd-bundesverband.de/shop.html

Kontakt:

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, Bundesverband (kfd)
Prinz-Georg-Str. 44
D-40477 Düsseldorf
Tel.: (02 11) 4 49 92-0
Fax: (02 11) 4 49 92-75

info@kfd.de

http://www.kfd-bundesverband.de/

Kontaktperson:


Meldungen aus dem BBE

25.04.2017

Bürgerdialog: »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!« in Wiesbaden

Nach dem gelungener Auftakt der neuen Bürgerdialogreihe »Und jetzt, Europa? Wir müssen reden!« in…

mehr…

25.04.2017

Europäische Integrations-Konferenz des BBE: Freie Plätze

Das BBE lädt gemeinsam mit dem Europäischen Freiwilligenzentrum CEV herzlich zur Teilnahme an der…

mehr…

20.04.2017

BBE-Mitglied des Monats: Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA)

Seit 55 Jahren setzt sich das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) dafür ein, dass ältere Menschen…

mehr…