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Institut für angewandte Sozialwissenschaften

Das Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IfaS) mit Sitz in Stuttgart bietet anwendungsorientierte kooperative Forschung und Beratung mit dem Ziel einer theoretisch fundierten Begleitung von Veränderungsprozessen in der sozialen Wirklichkeit an. Im Dreiklang von Anwendungsforschung, Evaluation und Wissenstransfer werden Themenfelder erschlossen, nutzerorientiert aufbereitet sowie Beiträge zur aktuellen Theoriebildung geleistet.

Als ein Schwerpunktthema des Instituts hat sich das Bürgerschaftliche Engagement in all seinen unterschiedlichen Facetten herauskristallisiert. Seit 2006 werden am Institut unterschiedliche Projekte mit Schwerpunkt partizipative Sozialforschung, Beratung und Forschungs-Praxis-Transfer durchgeführt.

Beispiele aus dem Tätigkeitsspektrum des Forschungs- und Beratungsteams von IfaS:

Die Fachberatung des Gemeindenetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg wird seit 2008 vom Institut für angewandte Sozialforschung durchgeführt. Das Gemeindenetzwerk ist Teil des baden-württembergischen Landesnetzwerks BE. Seine Arbeit wird finanziert durch das Sozialministerium Baden-Württemberg und erfolgt in enger Kooperation mit dem Gemeindetag. Die Fachberatung begleitet örtliche Entwicklungsprozesse, berät zu Fördermöglichkeiten, vernetzt Gemeinden untereinander und erarbeitet zusammen mit den AkteurInnen in den Mitgliedsgemeinden passgenaue Entwicklungskonzepte für die Förderung von Bürgerschaftlichem Engagement und Bürgerbeteiligung. Auch Projekte der Landesförderprogramme »Gemeinsam sind wir bunt« und »Gemeinsam in Vielfalt« werden durch die fachliche Beratung von IfaS umgesetzt.

Anwendungsorientierte Forschungsprojekte mit dem Schwerpunkt Bürgerschaftliches Engagement wurden in den letzten Jahren mit unterschiedlichen politischen und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen realisiert, so z.B.

  • Wir sind dabei! – Integration durch soziales Engagement I und II: wissenschaftliche Begleitung eines Förderprogramms der Baden-Württemberg Stiftung, das eine verbesserte Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund und / oder Bildungsbenachteiligung durch soziales Engagement zum Ziel hat.
  • Jugend bewegt: Auswertung und Aufarbeitung der Inhalte von zehn Zukunftskonferenzen, die im Rahmen der Landtagswahlen 2011 in Baden Württemberg mit Jugendlichen an unterschiedlichen Standorten durchgeführt wurden mithilfe von teilnehmenden Beobachtungen und qualitativen Interviews.
  • Organisierte Nachbarschaftshilfe im Wandel – Engagementverständnis und Aufwandsentschädigung auf dem Prüfstand: Quantitative Befragung von NachbarschaftshelferInnen und Einsatzleitungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
  • Koordinationskräfte zur Unterstützung kirchlicher Flüchtlingshilfe. Rahmenbedingungen – Erfolgsfaktoren – Empfehlungen: Mithilfe unterschiedlicher forschungsmethodologischer Zugänge (SWOT-Analyse, ExpertInneninterviews, Gruppendiskussionen und quantitative Befragung) werden gute Rahmenbedingungen und Erfolgsfaktoren für Koordinationskräfte der Flüchtlingshilfe in der »Aktion Neue Nachbarn« im Erzbistum Köln identifiziert und gleichzeitig die Entwicklung örtlicher Konzepte und Strategien wissenschaftlich begleitet. 

Kontakt:

Institut für angewandte Sozialwissenschaften
Rotebühlstraße 131
70197 Stuttgart

Kontaktperson:


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