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IBM Deutschland

Bedeutung für das Unternehmen und für die Welt
Gesellschaftliches Engagement und die damit verbundene Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung hat bei IBM nicht nur einen hohen Stellenwert – sondern auch eine lange Tradition:

Bereits vor mehr als einem Jahrhundert hat Firmengründer Thomas J. Watson Sr. grundlegende Werte und Verhaltensregeln etabliert. Sie definieren nicht nur das Unternehmen nach innen, sondern beeinflussen auch das Handeln der IBM und der IBMerInnen in allen Geschäftsbeziehungen - vom Umgang mit KundInnen, über GeschäftspartnerInnen bis hin zu AktionärInnen und LieferantInnen. Im Jahr 2004 hat IBM unter Nutzung einer innovativen Technik (https://www.collaborationjam.com), die es vielen Tausend TeilnehmerInnen erlaubt, gemeinsam online zu diskutieren, mit all unseren MitarbeiterInnen diese Werte überarbeitet und neu definiert:

  • Engagement für den Erfolg aller KundInnen
  • Innovationen, die etwas bedeuten – für unser Unternehmen und für die Welt
  • Vertrauen und persönliche Verantwortung in allen Beziehungen

Im Jahr 2013 wurden dann in einem weiterem Jam wieder gemeinsam mit allen IBMerInnen die Werte in neun Handlungsmaximen, die sogenannten ›Practices‹ überführt, um so jedem zu helfen, wertebasiertes Handeln im täglichen Umgang mit allen Stakeholdern umzusetzen.

IBM zählt weltweit seit Jahren zu den größten Spendengebern aus der Wirtschaft. Dabei steht immer die Verbindung mit den Stärken des Unternehmens - Know-how, Technologie und Innovation – im Vordergrund. Als global agierendes Unternehmen folgt IBM dem Grundsatz, dass es genauso wichtig ist, sich lokal vor Ort zu engagieren, wie weltweite Prozesse zu optimieren.

Gesellschaftliches Engagement ist deshalb integraler Bestandteil der IBM-Unternehmensstrategie. Mit Hilfe eines Management-Systems werden Corporate-Responsibility-Initiativen und -Programme definiert, angepasst, mit den IBM-Werten und Strategien abgeglichen und auch durch einheitliche Grundsätze und Standards umgesetzt.

Mehr als nur finanzielle Unterstützung

Wenn Firmen sich nicht nur mit dem Scheckbuch, sondern auch mit ihren unternehmensspezifischen Stärken engagieren, entfalten sich Ergebnisse, die deutlich mehr Gewicht haben können, als es rein finanzielle Unterstützung zu erreichen vermag. Professionalität im Tun der MitarbeiterInnen, Impulskraft und Management-Kompetenzen sind besondere Stärken gerade erfolgreicher Unternehmen. Für Planung und Ressourcen-Steuerung gilt dies ebenso, wie für das zielgerichtete, schnelle Umsetzen von Lösungen oder für die Vertriebskompetenz. Solche Qualitäten wohldosiert für die gesellschaftliche Weiterentwicklung einzusetzen, bringt eigenen Schub für Vorhaben, die Staat und engagierte Institutionen vorantreiben wollen. Klimawandel, Finanzkrise, Energieknappheit oder Versorgungsengpässe machen nicht vor Grenzen halt, - und sie sind nicht mit Geldspenden zu bewältigen. Wenn es ein Unternehmen schafft, ausschlaggebende Kompetenzen zur Entwicklung von globalen Problemlösungen beizusteuern, die Zusammenarbeit von Experten zu verbessern oder sogar erst zu ermöglichen, dann können wichtige Ergebnisse (schneller) gefunden werden.

Das Jahr 2015 zeigt mit der Verabschiedung der Sustainable Development Goals und den immensen Flüchtlingsströmen in eindringlicher Weise, dass nur in einer konzertierten Aktion aller – Staat, Zivilgesellschaft und Wirtschaft – die Bewältigung der gesellschaftlichen Herausforderungen mit einer besseren Zukunft für alle Menschen gemeistert werden kann.

Bürgerschaftliches Engagement als Dreh- und Angelpunkt
Mit Impact2030 rückt IBM als Gründungsmitglied und als Teil des Executive Committees Corporate Volunteering in den Mittelpunkt seiner Corporate Citizenship Strategie. Mit

  • einem der führenden Corporate Volunteering Programmen weltweit, der On Demand Community mit über 150.000 Mitgliedern und seit Gründung in 2004 über 15 Mio. geleisteten Stunden,
  • dem Corporate Service Corps mit über 1.000 pro-bono Projekten in Ländern des globalen Süden und Osten,
  • der Smarter Cities Challenge, über die über 100 Städte weltweit IBM Know-how und Technologie in Bewältigung ihrer Herausforderungen in Anspruch nehmen konnten, und
  • unseren Impact Grants, über die gemeinnützige Organisationen, wie z.B. in Deutschland die Deutsche AIDS-Hilfe oder auch die Geschäftsstelle des BBE, vom Know-how und dem Engagement unserer MitarbeiterInnen profitieren konnten,

verfügt IBM über eine breite Palette von Engagementformaten. Damit wollen wir der Unterschiedlichkeit der Herausforderungen und der Organisationen Möglichkeiten der Zusammenarbeit und Partnerschaft auf Augenhöhe bieten.

IBM On Demand Community: »Engagement macht stark!«
Aktuell: Flüchtlingshilfe
Neben Orientierungspraktika und -tagen, die IBM Deutschland als Beitrag zur Integration neuer MitbürgerInnen anbietet, die zu uns nach Deutschland kommen, um hier nach Vertreibung und Flucht aus ihren Heimatländern eine neue Zukunft aufzubauen, setzt IBM Deutschland auf Corporate Volunteering Formate, um das Know-how und Engagement von MitarbeiterInnen zur Bewältigung der vor uns liegenden Aufgaben zu aktivieren.

  • In BootCamps helfen IT-ArchitektInnen, Cloud- und Mobile-ExpertInnen, ProgrammiererInnen und auch junge MitarbeiterInnen der Dualen Hochschullehrgänge der Angewandten Informatik KollegInnen von Wohlfahrtsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz, eine Anwendungs-Infrastruktur zu bauen, mit der sie z.B. den Betrieb von großen Flüchtlingseinrichtungen effizienter gestalten und wertvolle Zeit der Engagierten besser nutzbar machen.
  • Eigeninitiativen zur Übernahme von Patenschaften, Sprachtrainings oder der Organisation von Sammelaktionen werden über die On Demand Community und zusätzliche ausgelobte Gelder für Projekte befördert.
  • In Zusammenarbeit mit der Wissenschaft bringen wir unser Know-how ein, wie »Big Data«-Technologien zu mehr Klarheit und belastbaren Fakten zum Thema Migration beitragen können. Ohne eine klare Faktenbasis und gemeinsam getragenes Verständnis kann keine konzertierte Aktion auf den Weg gebracht werden – wertvolle Zeit und Einsatz von Engagierten und auch Geld verpuffen sonst wirkungslos.
  • Mit Angeboten in der Cloud bietet IBM allen MitarbeiterInnen eine IT-Plattform zur Organisation, Kommunikation und moderner Kollaboration – und ermöglicht ausdrücklich auch, dass Dritte mit eingebunden werden können. So kann auch der Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen lokal, regional und auch überregional leichter stattfinden.

Weitere ausgewählte Programme

Manage Your Identity

Verantwortung übernehmen, für sich, aber auch für Andere ist ein wesentliches Element erfolgreichen Datenschutzes. Wer heute an der Gesellschaft online teilnehmen will, der muss auch bewusst präsent sein. Gedankenlose Teilnahme ist keine Option. Schülerinnen und Schüler treffen sich auf Facebook & Co. ohne sich im Klaren zu sein, dass sie immer einen Teil ihrer Identität öffentlich preisgeben, wenn sie persönliche Informationen ins Internet stellen. Ziel dieses Projektes ist es, Schülerinnen und Schüler für den Schutz ihrer persönlichen Daten zu sensibilisieren, ohne einfach nur vor Gefahren zu warnen. Diskussion, Reflexion und gemeinsame Interaktion stehen vor reiner Informationsvermittlung. In Zusammenarbeit mit dem Berufsverband der Datenschützer e.V. entstanden 2011, dem Jahr des 100. Geburtstages der IBM, erste Vorträge für die Klassen 7-9 und für die Klassen 10-12+ zum Thema Internet und Datenschutz. Diese können deutschlandweit an Schulen gehalten werden. Die Aktion ist offen für eine Erweiterung auf IT-affine und interessierte Kunden, Geschäftspartner, andere Unternehmen und engagierte Bürgerinnen und Bürger. Je größer das Netzwerk, desto mehr Schulen können erreicht werden. Ausdrücklich gewollt sind Anknüpfungspunkte an andere Initiativen – Ergänzung von Angeboten auf ein gemeinsames Ziel, nicht gegenseitige Abgrenzung steht im Vordergrund.
Weitere Informationen



DiscoverE und World Robotics Olympics
IBM möchte Schülerinnen und Schüler für Technik begeistern und hat hierfür verschiedene Programme entwickelt, die regelmäßig an verschiedenen Schulen in ganz Deutschland durchgeführt werden: Schüler-Technik-Woche mit unserem Labor, Lego-Roboter bauen, Internet-Blogs erstellen und erste Schritte zum Programmieren sind nur wenige Beispiele.

Die Angebote beinhalten immer aktives Tun und Experimentieren, um Begeisterung zu wecken bzw. zu stärken.

Jedes Jahr findet in Deutschland die nationale Ausscheidung zur World Robotics Olympiade statt, die auch von der IBM gefördert wird. Dabei unterstützt IBM den nationalen Partner, Technik begeistert e.V., seit seiner Gründung. Ein junges Team, das - ganz im Sinne der von DiscoverE - nicht nur selbst seine Begeisterung für Technik gefunden hat, sondern auch aktiv wird, andere Kinder und Jugendliche auf ihren Weg mitzunehmen und zu fördern. Hierfür werden in vielen Städten Deutschlands Wettbewerbe und Workshops organisiert. Weitere Informationen



Viele weitere Informationen zur Bildungsförderung der IBM finden Sie auf unserer Website. Weitere Informationen

World Community Grid
- Rechenleistung für die Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen
IBM arbeitet daran, dass die enormen Rechenleistungen, die für die Lösung vieler dringender Probleme notwendig sind, auch bereitgestellt werden können. Erreicht wird dies mit dem größten zu humanitären Zwecken eingesetzten Rechnernetzwerk: dem »World Community Grid« (WCG).

IBM stellt für das World Community Grid Server, Software und den technischen Service bereit, die notwendig sind, um das Grid zu betreiben. Auch für die nötige Sicherheit im Grid sorgt IBM – unter anderem durch den Virenschutz, einer digitalen Signatur, die Verschlüsselung lokal gespeicherter und an den World Community Grid-Server gesendeten Dateien, sowie die biometrische Zugangskontrolle zu den zentralen Servern. Außerdem werden keine persönlichen Daten der Teilnehmer erhoben, um auch hier für Datenschutz zu sorgen.

Jede/r Einzelne kann hier beitragen, indem Leerlaufzeiten des eigenen Rechners »gespendet« werden, um damit im WCG komplexe Forschungsarbeiten, zum Beispiel zu Umwelt- oder zu epidemischen Krankheiten, zu beschleunigen. Mögliche Ergebnisse könnten verbesserte Prognosen zu Naturkatastrophen sein, die Erforschung dringend benötigter, neuer Medikamente, die Ermittlung von Krankheitsursachen oder die Optimierung der Versorgung mit Nahrung und Wasser.

Jeder der mithelfen will, kann von der WCG-Internetseite ein kostenloses Softwareprogramm auf seinen PC laden, das, immer und nur dann wenn der eigene Computer nicht ausgelastet ist, automatisch Teilaufgaben passender Größe »anfordert« und mit seinen freien Kapazitäten Berechnungen durchführt. Die Ergebnisse werden automatisch an das WCG zurückgesandt. Jeder Computer kann dies beliebig häufig leisten. In der Summe kommt so eine gigantische Rechenleistung zusammen, die für eine beträchtliche Erhöhung der Forschungsgeschwindigkeit sorgt oder dort, wo Höchstleistungsrechner nicht zur Verfügung stehen, diese Untersuchungen überhaupt erst ermöglicht. Für das WCG stellt IBM nicht nur eigene Rechner und spezifische Software zur Verfügung, sondern sorgt auch für die technische Organisation der Zusammenarbeit. Weitere Informationen



On Demand Community - Unterstützung zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Ohne bürgerschaftliches Engagement kann kein Gemeinwesen heute existieren. Gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement wird bei IBM seit Beginn großgeschrieben. Mit der On Demand Community hat IBM die verschiedenen Initiativen und Programme rund um Corporate Volunteering 2003 weltweit mit einem Programm umgesetzt. Dabei finden die ehrenamtlichen Tätigkeiten auf sehr vielfältige Weise statt, wobei die IBM MitarbeiterInnen und PensionärInnen besonders ihre Kreativität, Erfahrung und Fachkenntnisse in die verschiedenen Projekte mit einbringen. Wesentlich ist dabei der Projektansatz – hier können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ihre auch im Arbeitsalltag tragenden Stärken einbringen und durch immer wieder neue Projektziele Nachhaltigkeit erzeugen. Gleichzeitig wird vermieden, dass geförderte Organisationen sich in budgetäre Abhängigkeit vom Unternehmen bewegen.

Doppelter Mehrwert: Know-how und finanzielle Unterstützung
IBM unterstützt dieses Engagement mit einer Spende an die gemeinnützige Institution. So entsteht für die Organisationen ein doppelter Mehrwert: Sie bekommen die Erfahrung und das Know-how der MitarbeiterInnen und gleichzeitig eine Geldspende des Unternehmens. Viele IBM MitarbeiterInnen und PensionärInnen wurden auch durch die On Demand Community ermutigt, sich für einen gemeinnützigen Zweck einzusetzen. Durch den Einsatz ihres Wissens, praktischer Fähigkeiten und ihrer professionellen Erfahrungen, profitieren die Einrichtungen und Projekte der Mitarbeiter und Pensionäre vor allem in den Bereichen Projektmanagement und IT. Weitere Informationen

Unser Citizenship-Blog Weitere Informationen



Kontakt:

IBM Deutschland
IBM Allee 1
D-71139 Ehningen

Kontaktperson:

  • Herr Peter Kusterer
    Leiter Corporate Citizenship

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