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Ford-Werke GmbH

»Das BBE bringt Corporate Citizenship voran. Daher schätzen wir das BBE als Kompetenznetzwerk und Kommunikationsplattform: Erfahrungen und Perspektiven der zahlreichen Experten reflektieren so praktisch alle Facetten gesellschaftlichen Engagements. Die trisektorale Vielfalt ist ein Wesensmerkmal und fundiert die Gestaltungskraft für Bürgerschaftliches Engagement und Demokratie-Entwicklung. Der inspirierende Austausch innerhalb des BBE ist partnerschaftlich und zielorientiert; die menschlichen Begegnungen sind wertvoll, horizonterweiternd und befördern eigene Entwicklungen.«

Arbeitsschwerpunkt:
Die Ford-Werke GmbH ist ein deutscher Automobilhersteller mit Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln, Saarlouis und Genk/Belgien insgesamt 29.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 in Berlin hat Ford über 40 Millionen Fahrzeuge produziert.

Bezug zum bürgerschaftlichen Engagement:
Die Ford Motor Company ist trotz ihrer Größe ein Familienunternehmen. Daher sind auch in der deutschen Tochter Ford-Werke GmbH die traditionellen Werte des amerikanischen Mutterkonzerns fest verankert. Gesellschaftliches Engagement reflektiert die globale Unternehmenskultur. Das Prinzip Nachhaltigkeit mit seinen verschränkten ökonomischen, ökologischen und sozialen Dimensionen prägt unser unternehmerisches Handeln. So lebt Ford das Leitbild vom Ehrbaren Kaufmann im Geiste von Firmengründer Henry Ford: »A business that makes only money is a poor business«.

Gesellschaftliche Verantwortung hat, weil sie von Menschen gelebt wird, viele Gesichter. In der Ford Unternehmensstrategie ist Diversity fest verankert, die Wertschätzung, Respekt und die Bedeutung menschlicher Vielfalt unterstreicht. Diese gelebte Unternehmenskultur ist Chance und Potenzial für den Unternehmenserfolg. Beschäftigte aus über 55 Nationen prägen diese Kultur und damit das bürgerschaftliches Engagement von Ford.

Ford: Archivmaterial retten aus eingestürztem Kölner Stadtarchiv  Spendensammlung:10 Jahre Kooperation Ford und Stadt Köln
Archivmaterial retten aus eingestürztem Kölner Stadtarchiv & Spendensammlung:10 Jahre Kooperation Ford und Stadt Köln

Ford leistet an seinen Standorten, und zwar weltweit, einen Beitrag für das Gemeinwohl und bringt sich aktiv in die Gemeinschaft ein. Im Mai 2000 wurde bei Ford in Köln die Unternehmensphilosophie gesellschaftlicher Verantwortung unter dem Dach von Corporate Citizenship gebündelt. Neben Projektförderung und Sponsoring werden primär gemeinnützige Projekte durch »Zeitspenden« von Ford Freiwilligen-Teams sowie durch Mobilität unterstützt, z.B. als kostenfreie Entleihe von Ford Fahrzeugen. Daneben werden strategische Themen mit gemeinnützigen Partnern adressiert, wie z.B. mit dem DRK, Fraunhofer IOA und dem BBE im Projekt INKA zu Bürgerschaftlichem Engagement im Krisenmanagement.
Wirtschaftspartner im Projekt INKA Weitere Informationen

»Zeitspende«: Ford Community Involvement-Programm
Gesellschaftliches Engagement bindet die Ford Beschäftigten aktiv ein. Deren Arbeitskraft und Wissen investiert Ford in das Gemeinwohl über das »Community Involvement-Programm«, welches das Volunteering des Einzelnen wertschätzt und fördert. Seit dem Programm-Start im Mai 2000 engagieren sich an den deutschen Standorten in Köln, Saarlouis und Aachen Ford Beschäftigte ehrenamtlich in vielfältigen sozialen, kulturellen und ökologischen Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden pro Jahr bezahlt von ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit freigestellt. Damit übernimmt Ford ganz bewusst Verantwortung auch außerhalb des automobilen Kerngeschäfts.

Das Markenzeichen der Ford Freiwilligen-Projekte ist ihre Vielfalt; das Spektrum reicht von der Unterstützung behinderter oder sozial benachteiligter Kinder, über Ausflüge mit Senioren, kulturellem Engagement, ökologischen Projekten, Gebäude-Renovierung bis hin zu Mentoring-Programmen an Kölner Schulen oder dem überregionalen langjährig betreuten Projekt »business@school« in Kooperation mit der Unternehmensberatung Boston Consulting Group. Ford Beschäftigte initiieren Projekte und motivieren sich gegenseitig zum Mitmachen. Pensionäre sind hierbei eingebunden, u.a. mit der Initiative »FaiR« (Fordler aktiv im Ruhestand). Diese »Demokratisierung« von Corporate Volunteering sorgt für lebendigen Austausch untereinander sowie mit gemeinnützigen Organisationen, um neue Ideen auch für privates Ehrenamt entstehen zu lassen. So fördert diese Anerkennungskultur für konkretes gesellschaftliches Handeln letztlich die »Engagement-Karriere« jedes Einzelnen – auch für die nachberufliche Phase.

Jung und Alt bei »Generationen im Spiel«  Promotion für Caritas Nachbarschaftshilfe »Kölsch Hätz«
Jung und Alt bei »Generationen im Spiel« & Promotion für Caritas Nachbarschaftshilfe »Kölsch Hätz«

Für erfolgreiche Projekte – rund 200 pro Jahr – sind die teils langfristigen Partnerschaften entscheidend. Die Bandbreite umfasst strategische Partner – z.B. Stadt Köln oder Caritas – ebenso wie kleine Vereine und lokale Initiativen. Seit Mai 2002 kooperiert Ford eng mit der Stadt Köln. Ein Kooperationsbeispiel: Die Städtische Freiluft- und Gartenarbeitsschule »Freiluga« dient dem außerschulischen Lernen für jährlich rund 8.000 SchülerInnen aller Schulformen. Ford Freiwilligen-Teams halten mit regelmäßigen gärtnerischen und handwerklichen Arbeiten die Freiluga als ökologischen Lernort für Kinder attraktiv.

Neben wertvollen Einzel- und Teamerfahrungen und dem »guten Gefühl«, Sinnvolles zu bewirken, entsteht konkreter gesellschaftlicher Mehrwert. Dies dient in der betrieblichen Praxis zugleich der Personal- und Persönlichkeitsentwicklung. Parallel wächst die Marken-Sympathie, wenn Beschäftigte und Pensionäre als glaubwürdige Markenbotschafter aktiv sind. Intranet-Datenbank und interne Kommunikationswege sind das Rückgrat dieses Freiwilligen-Programms zur Förderung und Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements. Mitarbeiter-Befragungen bestätigen eine hohe Identifikation mit Community Involvement; ehrenamtliche Projekte steigern Motivation und Zufriedenheit, und informelles Lernen in fremden Lebenswelten verbessert soziale Kompetenzen.

Außerschulischer Lernort »FREILUGA« in Köln  Restaurierung einer historischen Schmalspurbahn
Außerschulischer Lernort »FREILUGA« in Köln & Restaurierung einer historischen Schmalspurbahn

Im Jahr 2013 waren rund 960 deutsche Ford Beschäftigte ehrenamtlich mit etwa 15.000 Arbeitsstunden in 145 gemeinnützigen Projekten aktiv; entliehene Ford Transit legten 61.000 km für weitere 74 »Gute Projekte« zurück. Weltweit waren 2013 rund 26.000 Ford Freiwillige bei rund 1.500 Projekten mit über 160.000 Arbeitsstunden im Einsatz. Von Mai 2000 bis Mitte 2014 wurden allein in Deutschland über 1.400 gemeinnützige Volunteering-Projekte von rund 11.000 Ford Beschäftigten durchgeführt. So wurden rund 180.000 Arbeitsstunden geleistet und es gab etwa 800 Fahrzeug-Einsätze für den guten Zweck. Das gesellschaftliche Engagement von Ford wurde schon vielfach ausgezeichnet. Zuletzt erhielt das Ford Community Involvement-Programm vom Land NRW die Würdigung als unternehmerisches »Engagement des Jahres 2012«. Für seine Förderung der Kölner Kulturlandschaft wird Ford seit 2010 fortgesetzt der offizielle Titel »Kölner KulturPate« verliehen. Im Juni 2014 wurde Ford Deutschland in der Kategorie Großunternehmen durch eine unabhängige Jury unter die »Top 5« für den CSR-Preis der Bundesregierung nominiert.

Social Investing via Ford Fund
Der Ford Motor Company Fund – kurz »Ford Fund« – ist eine private Stiftung der Ford Motor Company, die 1949 von Henry Ford II in den USA gegründet wurde. Seit 2013 ist der Ford Fund auch in Europa aktiv. So erhält die deutsche Corporate Citizenship-Strategie eine weitere Akzentuierung, um gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Zusätzlich ermöglicht ein sogenannter Matching Fund, interne MitarbeiterInnen-Spenden für Hilfsaktionen – z.B. für die Philippinen und den Balkan – zu verdoppeln.

Gezielt werden lokale »Bürgergesellschafts-Projekte« gefördert, die durch Ford Volunteering aufgewertet werden können. Letzteres wird besonders forciert in der »Global Week of Caring«, der regelmäßigen globalen Ford Freiwilligen-Woche Anfang September; dabei liegen einige Aktionen in der »Woche des Bürgerschaftlichen Engagements«.

Strategisches »Social Investing« des Ford Fund bedient vier Aktionsfelder:
1. Bildung
2. Verkehrssicherheit
3. Nachhaltigkeit/Umwelt
4. Community Life/Bürgergesellschaft

Im Jahr 2014 werden in Deutschland gezielt gefördert:

  • Kostenlose Fahrsicherheitstrainings für die Risikogruppe Junge Fahrer (18-24 J.) durch das globale Ford Sicherheits-Programm »Vorfahrt für Deine Zukunft« Weitere Informationen
  • Inklusion bei Kölner KinderUni Weitere Informationen
  • International Kids University Congress Weitere Informationen
  • Zentrum für Mathematisch-Naturwissenschaftliche Bildung (ZMNB) / Uni Köln – insbesondere Aus- und Fortbildung von Lehrern in MINT-Fächern sowie das Schülerlabor und die Mädchenforscher AG. Weitere Informationen
  • Community Organizing; Aufbau einer Bürgerplattform für Köln Weitere Informationen
  • Vielfältige soziale, ökologische und kulturelle Projekte, wie z.B. der Gandhi-Preis an Kölner Schulen (Weitere Informationen)

Logo Gandhi-Preis     Logo Kölner KinderUni
Ford unterstützt den Gandhi-Preis und ist Premium-Partner der Kölner KinderUni (Logo Gandhi-Preis & Logo Kölner KinderUni)


Ford bietet kostenloses Sicherheitstraining für Junge Fahrer

Kontakt:

Ford-Werke GmbH
Henry-Ford-Str. 1
D-50725 Köln

Kontaktperson:

  • Herr Dr. Wolfgang Hennig
    Programm-Management, Community Involvement/Bürgerschaftliches Engagement, Sustainability Strategy
    Postzeichen: E479/W03
    Tel.: (02 21) 90 - 18 17 2

    whennig1@ford.com

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