Stimmberechtigtes Mitglied

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.

Das große Ziel der Lebenshilfe ist die Inklusion: die uneingeschränkte und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe aller Menschen. Damit das auch für Menschen mit Behinderung gelingt, müssen wir noch viel arbeiten und streiten!

Zahlen, Fakten und Aufgaben der Lebenshilfe
Unsere rund 130.000 Mitglieder sind in 512 Orts- und Kreisvereinigungen organisiert, die Träger oder Mitträger von 4.160 Einrichtungen, Diensten und Angeboten für Menschen mit geistiger Behinderung sind. In Frühförderstellen, (meist integrativen) Kindergärten und Krippen, Schulen und Tagesförderstätten, Werkstätten, Fortbildungs- und Beratungsstellen, Sport-, Spiel- und Freizeitprojekten, Wohnstätten und Wohngruppen sowie Familienentlastenden Diensten werden ca. 170.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefördert, betreut und begleitet. Rund 60.000 hauptamtliche und etwa 15.000 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebenshilfe sind mit diesen Aufgaben betraut.

Angehörige von Menschen mit Behinderung können sich in Elterngruppen austauschen, behinderte Menschen selbst arbeiten immer stärker in den Vorständen und anderen Gremien der Lebenshilfe mit. Die 16 Landesverbände der Lebenshilfe und die Bundesvereinigung Lebenshilfe sind in der Beratung, Fortbildung und Konzeptentwicklung tätig und vertreten die Interessen behinderter Menschen und ihrer Familien gegenüber den Ländern bzw. der Bundespolitik.

Bürgerschaftliches Engagement und Lebenshilfe
Die Lebenshilfe ist auf vielfältige Weise mit dem bürgerschaftlichen Engagement verbunden: Sie ist 1958 aus bürgerrechtlichem Antrieb gegründet worden – als Interessen- und Selbsthilfeverband von Fachleuten und Eltern behinderter Kinder.

Auch heute noch sind die aktiven Mitglieder und ehrenamtlichen Vorstände die tragende Säule der Lebenshilfe-Arbeit – zusammen mit den hauptamtlich Tätigen in den Diensten und Einrichtungen. Die Lebenshilfe hat auch das »neue Ehrenamt« – freiwillig Engagierte, die sich vielleicht zunächst nur projekteweise und ohne feste Mitgliedschaft einsetzen möchten – frühzeitig zur Mitarbeit eingeladen: In vielen Mitgliedsorganisationen gibt es Ehrenamtsbeauftragte, die sich um die Ansprache und Begleitung interessierter Bürgerinnen und Bürger und um die Koordination ihres Einsatzes für Menschen mit Behinderung kümmern.

Und, sehr wichtig: Für die Lebenshilfe bedeutet Inklusion auch, dass Menschen mit Behinderung selbst die Möglichkeit haben, sich für Andere oder für eine gute Sache zu engagieren. Um diese – umfassend verstandene – Barrierefreiheit im Bereich des Engagements zu befördern, macht die Bundesvereinigung Lebenshilfe viel Öffentlichkeitsarbeit in diesem Bereich, organisiert bundesweite Veranstaltungen zum Thema und unterhält Kooperationen mit wichtigen gesellschaftlichen Partnern wie der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa), dem BBE oder EUROPARC Deutschland. Auf der Webseite »Lebenshilfe aktiv« finden Sie dazu viele Projekt- und Tagungsdokumentationen.
Weitere Informationen


Fotos: Hans D. Beyer. Aus dem Wechselbild-Folder »Sehen Sie Engagement mal von der anderen Seite«, den die Bundesvereinigung Lebenshilfe 2010 gemeinsam mit Aktion Mensch herausgebracht hat. Der Folder ist leider vergriffen.

Kontakt:

Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V.
Leipziger Platz 15
D-10117 Berlin
Tel.: (0 30) 20 64 11-0
Fax: (0 30) 20 64 11-2 04

bundesvereinigung@lebenshilfe.de

http://www.lebenshilfe.de

Kontaktperson:


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