Newsletter Nr. 14 vom 12.7.2018

Rektorschek: Einladen statt Ausgrenzen!

Kulturlogen als wichtiger Teil der Willkommenskultur und als Lernorte erörtert Hilde Rektorschek, Vorsitzende des Bundeverbandes Deutsche Kulturloge e.V. Seit 2010 ermöglichen Kulturlogen nicht nur den Menschen mit geringem Einkommen die Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben, sondern auch geflüchteten Familien. Rektorschek beschreibt in ihrem Beitrag die positive Entwicklung der »Kulturpatenschaften mit Geflüchteten« und die intensivierte Kooperation mit Geflüchteten-Initiativen. »Kultur ist ein Motor der Gesellschaft. Kultur- und Sportveranstaltungen sind Orte der Begegnung und des Miteinanders für Jung und Alt. Das gemeinsame Erleben bringt Freude, Entspannung, nette Gespräche und schöne Stunden«.

Beitrag von Hilde Rektorschek (HTML)

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Rahe: Vielfalt als Haltung: Integration ins Zentrum!

Im Rahmen des Bundesprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« setzt die Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. seit 2013 als Programmpartnerin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung das Förderkonzept »Jugend ins Zentrum!« um. Ziele des Konzepts sind Förderung und Integration bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlicher durch kulturelle Bildung. Kristina Rahe, Projektleiterin »Jugend ins Zentrum!«, stellt in ihrem Beitrag das Konzept vor und macht Besonderheiten und Herausforderungen – wie z. B. sprachliche Barrieren oder die zeitlichen Grenzen – bei der Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung deutlich. Insgesamt zieht sie eine positive Bilanz: »Mit den Mitteln von Kunst und Kultur konnten Wege und Zugänge zu fremden Lebenswirklichkeiten gefunden, Brücken gebaut werden. Kulturelle Bildung hat sich in den Projekten ganz klar als ein Schlüssel zur Integration erwiesen und gesellschaftliche Zugänge erschlossen.«

Beitrag von Kristina Rahe (HTML)

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Dobos de Prada/ Kouril: »Integrationsassistenten Wiesbaden«

Die »Integrationsassistenten Wiesbaden« sind Thema des Beitrags von Zsuzsanna Dobos de Prada und Patrick Kouril, MigraMundi e.V. Begonnen als Projekt, sind die IntegrationsassistentInnen seit 2014 ein Regelangebot unter der Trägerschaft des interkulturellen Migrantinnen-Vereins MigraMundi. Die IntegrationsassistentInnen fungieren als sprachliche und kulturelle BrückenbauerInnen zwischen MigrantInnen und Fachpersonal im Bildungs-, Gesundheits-, Arbeits- und Sozialwesen. Dobos de Prada und Kouril beschreiben die vielfältigen Kenntnisse und Fähigkeiten – von guten Deutschkenntnissen bis hin zu Kenntnissen im Datenschutz und Konfliktmanagement – und machen die notwendige Qualifizierung der Ehrenamtlichen deutlich. Ihr Fazit: »Die Tätigkeit Sprachmittler/in ist eine qualifizierte Tätigkeit und man sollte darüber nachdenken, wie die Beschäftigung der Sprachmittler/innen zu einem anerkannten Beruf gefestigt werden kann.«

Beitrag von Zsuzsanna Dobos de Prada und Patrick Kouril (HTML)

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Wolff: »Meine Stadt – meine Identität«

Das Projekt »Meine Stadt – meine Identität« stellt Dirk Wolff vor, der das Projekt leitet. Intention des Projektes ist es, Neuankömmlingen durch informative Touren zu helfen, ihren Ort zu »entdecken«. Mithilfe des Smartphones wird die klassische Schnitzeljagd mit neuen, modernen Elementen gefüllt; Routen werden mit Rätseln und Aufgaben versehen und Stadt-(teil)geschichte spielerisch erlebbar gemacht (»GeoSurfen«). Dabei sind die Geflüchteten selbst AutorInnen. Wolff beschreibt Bedarfe und Ziele des Projektes, erläutert das »GeoSurfen« und stellt den Projektablauf beispielhaft am Standort Hamburg (Stadtteil Osdorf) dar.

Beitrag von Dirk Wolff (HTML)

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Röbke: Kunst, Kultur(en) und das Engagement

In seinem Beitrag beschäftigt sich Dr. Thomas Röbke, Geschäftsführer des Landesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement in Bayern und Vorsitzender des BBE SprecherInnenrates, mit den Fragen: Was hat Kulturarbeit mit Bürgerschaftlichem Engagement zu tun? Was sind die Konvergenzen, was die Divergenzen? Er beschreibt drei Gemeinsamkeiten und einen gewichtigen Unterschied. Dabei betonte er den Wert einer gesellschaftlich offenen »Kultur für alle«. Bei dem Beitrag handelt es sich um einen Vortrag im Rahmen der bagfa-Tagung »Vorhang auf. Ein Thementag rund um Kunst und Kultur« am 18. Juni 2018 im Schloss Buchenau. Der Thementag griff Aspekte kulturellen Engagements auf und beleuchtete das Potenzial verschiedener AkteurInnen, Tätigkeitsfelder mitzugestalten.

Beitrag von Dr. Thomas Röbke als PDF herunterladen (238 kB)

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Roth: Zusammenleben gestalten

Am 2. Juli 2018 fand die Abschlusskonferenz des Wettbewerbs »Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten« statt. Der Bundeswettbewerb prämiert kommunale Aktivitäten zur Integration von Zugewanderten und zur Förderung des Zusammenlebens mit der Bevölkerung. Über acht Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche kommunale Integrationspolitik sprach Juryvorsitzender Prof. Dr. Roland Roth, bis Ende 2014 am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Hochschule Magdeburg-Stendal und Mitbegründer von »DESI – Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration«, in seiner Keynote. Die erste Erfolgsbedingung für kommunale Integrationspolitik: »die kreative Nutzung von Gestaltungsspielräumen, eine experimentelle Grundhaltung und lokal angepasste Lösungen.«

Beitrag von Prof. Dr. Roland Roth als PDF herunterladen (188 kB)

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Flüchtlingsdialoge der Landesregierung Baden-Württemberg: Studie

Die Universität Hohenheim hat zusammen mit der Bertelsmann Stiftung die kommunalen Flüchtlingsdialoge der Landesregierung Baden-Württemberg untersucht. Im Rahmen des Landesprogramms »Flüchtlingshilfe durch Bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft« entwickelte die Landesregierung die »Kommunalen Flüchtlingsdialoge«, um Bürgerbeteiligung zu Fragen der Integration auf kommunaler Ebene zu unterstützen. Insgesamt sind in 2016 und 2017 in Baden-Württemberg 54 Kommunale Flüchtlingsdialoge durchgeführt worden. Inhaltlich behandelten die Flüchtlingsdialoge insbesondere die Bereiche Wohnen, Arbeit, Sprache, Gemeinschaft und ehrenamtliches Engagement. Das Ergebnis der nun veröffentlichten Analyse: Eine intensive Beteiligung von BürgerInnen trägt zu einer gelungenen Integration bei.

Weitere Informationen und Download der Studie

Weitere Informationen zu den Kommunalen Flüchtlingsdialogen

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Bundesprogramm »Demokratie leben!« wird entfristet

Am 3. Juli 2018 hat der Deutsche Bundestag abschließend über den Haushaltsplan für das von Dr. Franziska Giffey geführte Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beraten. In 2018 stehen dem Bundesfamilienministerium 10,2 Milliarden Euro zur Verfügung. Neben der Investition für gute Kinderbetreuung setzt sich das Ministerium auch für die Stärkung des Gemeinwesens und das respektvolle Miteinander ein: Das Bundesprogramm »Demokratie leben!« zur Förderung von Demokratie und Vielfalt und zur Extremismusprävention wird auf insgesamt 120 Millionen Euro aufgestockt und entfristet. Zusätzliches Geld steht auch für die Jugendverbandsarbeit und die Jugendmigrationsdienste zur Verfügung.

Weitere Informationen und Rede der Bundesfamilienministerin zum Haushalt 2018

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Bundeskulturfonds sollen mehr Geld bekommen

Nach dem Willen des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages sollen die sechs selbstverwalteten Bundeskulturfonds mehr Geld erhalten. Am 26. Juni 2018 wurde in der Bereinigungssitzung zum Haushalt 2018 beschlossen, dass die Fonds in den nächsten zwei Jahren über 5,15 Millionen Euro mehr an Fördermitteln verfügen können. Damit folgt der Haushaltsentschluss einer Ankündigung im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung, die Bundeskulturfonds stärken zu wollen, sowie einer breiten überparteilichen Zustimmung dafür im Kulturausschuss. Die sechs Bundeskulturfonds sind: Deutscher Literaturfonds e.V. (Darmstadt), Deutscher Übersetzerfonds e.V. (Berlin), Fonds Darstellende Künste e.V. (Berlin), Fonds Soziokultur e.V. (Bonn), Musikfonds e.V. (Berlin) und Stiftung Kunstfonds (Bonn).

Weitere Informationen bei der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Hintergrundartikel von Dr. Norbert Sievers, Sprecher der AG der Bundeskulturfonds (PDF, 64 kB)

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Mehr Rechte für VerbraucherInnen

Am 6. Juli 2018 hat der Bundesrat die Einführung der Musterfeststellungsklage gebilligt. Der Bundestag hatte ihre Einführung am 14. Juni 2018 beschlossen. Über die Musterfeststellungsklage können geschädigte VerbraucherInnen in Deutschland erstmals gemeinsam vor Gericht auftreten. Die gerichtlichen Auseinandersetzungen werden über eingetragene Verbraucherschutzverbände geführt. Sie müssen mindestens 350 Mitglieder haben. Angesichts der im Juni 2018 im Bundestag stattgefundenen Anhörung von ExpertInnen zum Gesetzentwurf hatte Transparency International Deutschland e.V. die Bundesregierung und den Bundestag aufgefordert, auch wichtige Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als klageberechtigt in Musterfeststellungsverfahren anzuerkennen.

Weitere Informationen zum Beschluss

Pressemitteilung von Transparency International Deutschland e.V.

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Für eine solidarische Gesellschaft: Positionspapier

Vor dem Hintergrund antidemokratischer und antieuropäischer Strömungen treten die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) und der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) in einem gemeinsamen Positionspapier für eine solidarische und vielfältige Gesellschaft in einem friedlichen und demokratischen Europa ein. Sie wollen damit zeigen, dass Jung und Alt – entgegen mancher Mutmaßung – in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen zusammenstehen.

Download Positionspapier (PDF, 123 kB)

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Gute Engagementpraxis auf dem Land: Projekte gesucht

Auf dem Internetportal laendlicher-raum.info sammeln das BBE und die Amadeu Antonio Stiftung gute Praxisbeispiele für Engagementprojekte im ländlichen Raum. Grundbedingung: Sie stärken das Gemeinwesen, die Teilhabe und damit auch den demokratischen Zusammenhalt. Hinsichtlich der thematischen Ausrichtung der Beispiele gibt es keine Einschränkungen. Bisher wurden von Jugend- und Sportinitiativen über Naturschutz bis hin zu Kochgruppen schon viele Projekte vorgestellt. Neue Einsendungen und Vorschläge sind jederzeit willkommen: Inspirierende, erfolgreiche Projekte aus den Bereichen Kultur und Integration (und auch aus allen anderen Bereichen) können laufend per Nachricht an Susanne Hartl, Projektmitarbeiterin »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«, vorgeschlagen werden.

Kontakt Susanne Hartl
E-Mail: susanne.hartl(at)b-b-e.de

Aktuelle Projektsteckbriefe

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AG »Zivilgesellschaftsforschung«: Sitzungsbericht

Die 7. (offene) Sitzung der AG Zivilgesellschaftsforschung am 15. Juni 2018 hatte »Die Zivilgesellschaft und die Flüchtlingsfrage« zum Thema und fand in Berlin mit knapp 50 Teilnehmenden großen Anklang. Acht InputgeberInnen aus Wissenschaft und Praxis haben gemeinsam mit den Teilnahmenden erneut Fragen und Untersuchungen zum lokalen Umgang mit der Flüchtlingsfrage aufgegriffen. Die Arbeitsgruppe des BBE hatte das Themenfeld im Sommer 2016 erstmalig auf einem Workshop in Berlin behandelt und setzte vor dem Hintergrund der Veränderungen der letzten zwei Jahre die Diskussion fort. Drei Fragen standen dabei besonders im Fokus: Was bedeutet es, erstens, wenn Engagement für Geflüchtete und ihre Belange nicht nur in der Medienöffentlichkeit, sondern auch vor Ort vielfach zu einem kontroversen Thema geworden ist? Wie schlagen sich, zweitens, solche Veränderungen nieder im Verständnis und Selbstverständnis von Engagement und Engagierten? Und drittens, welche neuen Formen der Kooperation haben sich herausgebildet? Es ist geplant, die Sitzung als BBE-Online-Publikation zu dokumentieren.

Die nächste AG-Sitzung findet am 26. Oktober 2018 zum Thema Umweltengagement/Lebensstile/Nachhaltigkeit statt.

Weitere Informationen zur AG »Zivilgesellschaftsforschung«

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AG »Engagement und Soziale Gerechtigkeit«: Sitzungsbericht

Am 13. Juni 2018 fand in Berlin die 7. Sitzung der AG »Engagement und Soziale Gerechtigkeit« statt. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse des Fachworkshops im März unter dem Titel »Unterm Radar – Mikro-Engagement und sozialer Zusammenhalt« (siehe Schwerpunkt des BBE-Newsletters Nr. 7 vom 5.4.2018) hielt Rosa Mugler von der Breuninger-Stiftung in Stuttgart einen Vortrag zum bürgerschaftlichen Engagement aus der Perspektive alleinerziehender Mütter. Im Anschluss an die Diskussion wurde eine Reihe mit thematischen Workshops als Perspektive für die künftige Arbeit der AG ins Auge gefasst. Schließlich wurden Anna-Katharina Friedrich von Arbeiterkind.de und Peter Wagenknecht von der Freiwilligenagentur Oskar in Lichtenberg zur stellvertretenden Sprecherin bzw. zum stellvertretenden Sprecher der AG gewählt. Die nächste Sitzung findet am 3. September 2018 in Berlin statt.

Weitere Informationen zur AG »Engagement und Soziale Gerechtigkeit«

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Praktikum in der Civil Academy

Das Civil Academy Büro in der BBE-Geschäftsstelle stellt ab 1. September 2018 für drei Monate wieder einen bezahlten Praktikumsplatz im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement für Studierende zur Verfügung. Geboten wird ein Einblick in die Projekt- und Seminararbeit im Social-Profit-Bereich. Für das Praktikum (Voll- oder Teilzeit) wird je nach Einsatzzeit eine Vergütung bis zu 500 Euro brutto pro Monat gezahlt. Die Arbeitszeiten können bei Bedarf individuell abgesprochen werden. Bewerbungsfrist ist der 23. Juli 2018.

Ausschreibung (PDF, 93,4 kB)

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Neue Mitarbeiterin im BBE

Seit dem 2. Juli 2018 ist Magda Albrecht im BBE Mitarbeiterin in der Online-Redaktion mit Schwerpunkt Social Media. Magda Albrecht ist Amerikanistin und seit Beendigung ihres Studiums 2013 in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement tätig, zuletzt bei der Rosa Luxemburg Stiftung Israel mit Fokus Social Media und Content Management. Sie ist außerdem als freie Autorin und Referentin deutschlandweit in der politischen feministischen Bildungsarbeit unterwegs und Redaktions- und Vereinsmitglied bei Mädchenmannschaft e.V.

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Mitglied des Monats: Bürger helfen Bürgern e.V.

Der Verein Bürger helfen Bürgern e.V. ist Träger der FreiwilligenBörseHamburg. Etwa 160 Menschen bündeln und bewerben ehrenamtliches und freiwilliges Engagement in der Metropolregion Hamburg. Im Zentrum dieser Arbeit steht die Engagementdatenbank, die transparent über Möglichkeiten des Engagements in den unterschiedlichsten Organisationen informiert. Ganz im Sinne des eigenen Namens unterstützt der Verein mit einer Mentoring-Group und im Rahmen des Programms »Menschen stärken Menschen« das Engagement von PatInnen und MentorInnen für SchülerInnen sowie Geflüchtete. Dies sind nur einige Projekte des Vereins, der auch in den Stadtteilen Hamburgs präsent ist und dort bürgerschaftliches Engagement unterstützt. Eine wichtige Arbeit, damit das Engagement in Hamburg stets »guten Wind in den Segeln hat«.

Weitere Informationen zu Bürger helfen Bürgern e.V.

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»Digitale Agenda 2030«: Studientagung

Die Sustainable Development Goals (SDGs) sind bis 2030 die internationale Richtschnur für umwelt- und entwicklungspolitisches Handeln. Gleichzeitig findet ein großer gesellschaftlicher Umbruch durch die Digitalisierung statt. Von diesen Umbrüchen sind alle Länder weltweit betroffen – auch die Länder des Südens. Die Studientagung »Digitale Agenda 2030« am 6. und 7. September 2018 in Münster lenkt den Fokus auf diesen Aspekt der Digitalisierung: Welche Auswirkungen hat sie auf die Projektarbeit? Was ändert sich vor Ort? Welche Chancen und Risiken entstehen für die ProjektpartnerInnen? Anmeldeschluss ist der 24. August 2018. Die Tagung findet in Zusammenarbeit von der Akademie Franz Hitze Haus und der Cloud und Rüben gGmbH statt, unterstützt von VENRO – Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V., Eine Welt Netz NRW e. V., Engagement Global gGmbH und der Haus des Stiftens gGmbH.

Weitere Informationen zur Studientagung und Anmeldung

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Engagement für die sozial-ökologische Erneuerung: Tagung

Die Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals/ SDGs) kann nur gelingen, wenn alle relevanten gesellschaftlichen AkteurInnen bei der Suche nach Wegen hin zu einer sozialen und ökologischen Erneuerung mitwirken. Bürgerschaftliches Engagement kann hierzu einen zentralen Beitrag leisten. Vor diesem Hintergrund findet am 18. September 2018 die Fachtagung des Projekts »Bürgerschaftliches Engagement für die sozial-ökologische Erneuerung« in Berlin statt. Die Tagung wird im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom Institut für Sozialinnovation in Kooperation mit dem BBE und dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) durchgeführt. Anmeldefrist ist der 31. August 2018.

Weitere Informationen zur Tagung (PDF, 30 kB)

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GERAS-Preis 2018

Mit dem GERAS-Preis »Leben mit Tieren in einer Pflegeeinrichtung« zeichnet die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Initiativen aus, die in vorbildlicher Weise dafür sorgen, dass Tiere das Leben von Menschen in Pflegeeinrichtungen bereichern und so zu mehr Lebensqualität und Wohlbefinden beitragen. Wichtig ist ein durchdachtes und in der Praxis bewährtes Konzept für einen fach- und tiergerechten Einsatz der Tiere. Das Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro. Die vom Vorstand der BAGSO eingesetzte Jury entscheidet darüber, ob und ggf. wie das Preisgeld auf mehrere Initiativen aufgeteilt wird. Initiativen können sich selbst bewerben oder aber von anderen Personen oder Organisationen vorgeschlagen werden. Die Bewerbung muss bis spätestens zum 25. August 2018 eingereicht werden. Die Preisverleihung findet voraussichtlich am 16. Oktober 2018 in Bonn statt.

Weitere Informationen zum GERAS-Preis

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Projekte für demokratische Teilhabe & gegen Diskriminierung

Bis zum 31. August 2018 sucht PHINEO gemeinnützige Projekte, die junge Menschen für demokratische Teilhabe und gegen Diskriminierung starkmachen. Ziel ist es, erfolgreiches Engagement für Demokratie und Vielfalt gegenüber Fördernden, Politik und Öffentlichkeit sichtbar zu machen und damit eine Orientierung zu bieten. Besonders wirksame Projekte und Organisationen werden mit dem Wirkt-Siegel ausgezeichnet. Organisationen, die mit dem Wirkt-Siegel ausgezeichnet werden, haben die Chance auf ein Preisgeld von insgesamt 20.000 Euro. Außerdem gibt es kostenlose Wirkungstrainings zu den Themen Fundraising und Projektmanagement sowie Feedback zur Wirkungssteigerung im Projekt.

Weitere Informationen zur Ausschreibung

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Werkstatt Vielfalt: 12. Ausschreibungsrunde

Noch bis zum 15. September 2018 können sich Interessierte mit ihren Projektideen für das Programm »Werkstatt Vielfalt« bewerben. Gefördert werden Projektideen, die das Miteinander junger Menschen (8-27 Jahre) mit anderen Jugendlichen oder Menschen fördern, das Verständnis verschiedener gesellschaftlicher Gruppen füreinander vertiefen und die unterschiedlichen Interessen, Erfahrungen und Fähigkeiten für ein gemeinsames Vorhaben und Engagement nutzen oder die Selbstwirksamkeit und aktive Teilhabe junger Menschen an ihrem Lebensumfeld unterstützen. Das Förderprogramm der Robert Bosch Stiftung wird in Kooperation mit der Stiftung Mitarbeit durchgeführt.

Weitere Informationen zum Förderprogramm

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Engagement für Geflüchtete: Aktueller Forschungsstand

Die Beteiligung großer Teile der deutschen Bevölkerung an ehrenamtlichen Aktivitäten für Geflüchtete hat zu einem Boom in der Forschung zu diesem Themenfeld geführt. Das State-of-Research Papier »Ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete in Deutschland« behandelt daher ein weitgehend neues Forschungsthema. Besprochen werden vor allem seit 2015 durchgeführte Forschungsprojekte in Disziplinen wie Soziologie, Politikwissenschaften, Psychologie, Anthropologie oder Wirtschaftswissenschaften. Auf Grundlage des Berichts fordert der Autor Dr. Serhat Karakayali in einem Policy Brief die Entlastung von Ehrenamtlichen durch bessere soziale Infrastruktur und die unkomplizierte finanzielle Unterstützung insbesondere für kleinere Initiativen. Der Forschungsbericht und der Policy Brief wurden im Rahmen des vom Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück sowie dem Bonner Friedens- und Konfliktforschungsinstitut BICC durchgeführten Verbundprojekts »Flucht: Forschung und Transfer« erstellt, das vom Bundesforschungsministerium gefördert wird.

Download Forschungsbericht (PDF, 995 kB)

Download Policy Brief (PDF, 805 kB)

Weitere Informationen zum Projekt »Flucht: Forschung und Transfer«

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»So schaffen wir das«: Band 2

Während im ersten Band »So schaffen wir das. Eine Zivilgesellschaft im Aufbruch« von Werner Schiffauer, Anne Eilert und Marlene Rudloff (Hrsg.) Initiativen und Projekte aus der Arbeit mit Geflüchteten besprochen, Bedingungen für ein Engagement sowie Herausforderungen und Potenziale herausgearbeitet wurden, geht es im gleichnamigen zweiten Band darum, Bilanz zu ziehen: Was hat sich bewährt, wo und wie konnte Nachhaltigkeit hergestellt werden? Welche Rolle spielte dabei ein gelingendes Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen AkteurInnen? Gleichzeitig wird auch nach Gründen gefragt, warum das Engagement bei einigen Projekten nicht durchgehalten werden konnte. Und: Wie hat das Engagement das Selbstverständnis der Zivilgesellschaft in Deutschland verändert?

Weitere Informationen zur Publikation

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 26. Juli 2018.

Redaktionsschluss ist der 18. Juli 2018.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

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- Geschäftsstelle -
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10179 Berlin-Mitte 
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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