Newsletter Nr. 9 vom 3.5.2018

Diefenbach-Trommer: Mystery-Shopping beim Finanzamt

Die Studie »Engagiert Euch – nicht?« hat gezeigt, dass Finanzämter gleiche Sachverhalte verschieden beurteilen und selbstloses demokratisches Engagement oft nicht als gemeinnützig anerkannt wird. Für die empirische Untersuchung wurden im Juli 2017 je ca. 135 Finanzämter (insgesamt 404 Finanzämter) mit identischen Briefen zu insgesamt drei verschiedenen, konstruierten Vereinsbeispielen angeschrieben. Fast die Hälfte der zuständigen Finanzämter antwortete, bevor das Bundesfinanzministerium die weitere Beantwortung stoppte. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse dieses Mystery-Shoppings fordert der Studienautor Stefan Diefenbach-Trommer, Vorstand der Allianz »Rechtssicherheit für politische Willensbildung«, in seinem Beitrag vom Bundestag zügige Abhilfe für diese unhaltbare Situation und zeigt dafür zentrale Ansatzpunkte. Die Studie wurde von der Otto-Brenner-Stiftung gefördert und erschien als Arbeitspapier Nr. 5 des BBE.

Beitrag von Stefan Diefenbach-Trommer (HTML)

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Download BBE-Arbeitspapier Nr. 5 (PDF, 2,8 MB)

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Bünermann: Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Positionen

Möglichkeiten und Voraussetzungen der Erwiderung auf rechtspopulistische Positionen erörtert Ulf Bünermann, Mitarbeiter der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR). Ausgangspunkt muss eine detaillierte Analyse der zentralen Positionen der Ton angebenden RechtspopulistInnen sein. Am Beispiel der AfD zeigt Bünermann die zentralen Ideologeme, mit denen sie Identität in den eigenen Reihen und Unterstützung in der Bevölkerung sucht. Zugleich stellt er verschiedene Antwortstrategien dar, die von legitimer Ausgrenzung völkisch-rassistischer Positionen und der Schaffung diskriminierungsfreier Diskursräume bis zur Thematisierung der anti-sozialstaatlichen, anti-ökologischen und gleichstellungsfeindlichen Einstellungen der AfD reichen. Eine bloße Skandalisierung der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit der AfD reicht dagegen nicht, da diese sich dazu bekennt und gerade auch dafür gewählt wurde, um Ersatzfreiheitsstrafe durch gemeinnützige Arbeit zu ersetzen.

Beitrag von Ulf Bünermann (HTML)

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Vorgänge aus früheren Wahlperioden erneut überwiesen

Einvernehmlich haben alle Fraktionen des Deutschen Bundestags am 17. April 2018 den Antrag gestellt, insgesamt 55 Vorlagen aus früheren Wahlperioden erneut an die zuständigen Ausschüsse zu überweisen (19/1709). Dazu gehören der Zweite Engagementbericht, der Siebte Bericht zur Lage der älteren Generation und der 15. Kinder- und Jugendbericht, die engagementpolitisch von besonderer Relevanz sind. Das gilt auch für eine Reihe weiterer Vorgänge, etwa den Teilhabebericht der Bundesregierung über die Lebenslagen von Menschen mit Beeinträchtigungen 2016, den Zweiten Bericht der Bundesregierung zur Entwicklung der ländlichen Räume und den Elften Bericht zur Teilhabe, Chancengleichheit und Rechtsentwicklung in der Einwanderungsgesellschaft Deutschland«.

Antrag (PDF, 585 kB)

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Rechtsextremismus bekämpfen: Antrag der Grünen

Die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Bundestag hat am 25. April 2018 einen Entschließungsantrag im Deutschen Bundestag zur Stärkung der Demokratie eingebracht (19/1851). In zehn Punkten sind die Forderungen gegliedert. Im ersten Punkt wird die Bundesregierung aufgefordert, einen Entwurf für eine bundesgesetzliche Grundlage zur Demokratieförderung vorzulegen, um die Kooperation mit der Zivilgesellschaft auf eine verlässliche, nachhaltige Grundlage zu stellen. In Punkt 3 geht es um den Schutz bürgerschaftlichen Engagements vor Infiltration durch Rechtsextreme: »Hier brauchen Haupt- und Ehrenamtliche Schulungen und Unterstützungsangebote, um rechte Ideologie zu erkennen und ihr den Raum zu verweigern.«

Antrag der Grünen (PDF, 882 kB)

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Enquete Direkte Demokratie im Bundestag

Am 19. April 2018 wurde im Deutschen Bundestag der Antrag der AfD-Fraktion auf Einsetzung einer Enquete-Kommission zur Direkten Demokratie auf Bundesebene diskutiert und in die Ausschussarbeit überwiesen. Neben einer inhaltlichen Diskussion des Themas vor dem Hintergrund früherer Gesetzesanträge anderer Fraktionen ging es auch um Formatfragen. MdB Andrea Lindholz (CDU/CSU-Fraktion) kritisierte, dass die AfD gar nicht versucht habe, auf eine Enquete-Kommission hinzuwirken: »35 dieser 36 Enquete-Kommissionen, die hier beantragt worden sind, liebe Kolleginnen und Kollegen, wurden mit einer überwältigenden Mehrheit beschlossen. Immer waren fast alle Fraktionen an der Antragstellung direkt beteiligt; denn ohne die konstruktive Mitwirkungsbereitschaft vieler Fraktionen ist eine Enquete-Kommission gar nicht denkbar.« Die Debatte dauerte 75 Minuten und ist in der Mediathek des Parlaments abrufbar.

Antrag der AfD vom 17. April 2018 (PDF, 139 kB)

Fundstelle im Plenarprotokoll vom 19. April 2018 (PDF, 2,1 MB)

Debatte in der Mediathek des Deutschen Bundestages

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DIE LINKE: Gemeinnützige Arbeit statt Ersatzfreiheitsstrafe

Die Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag will die Ersatzfreiheitsstrafe abschaffen und durch gemeinnützige Arbeit ersetzen (19/1689). Auf der Grundlage des §43 des Strafgesetzbuches befinden sich täglich ca. 4.800 Personen in Haft, die dort eine Ersatzfreiheitsstrafe für eine Geldstrafe abbüßen. Die Linke sieht hier eine soziale Diskriminierung, da es sich zumeist um Personen mit Bagatelldelikten handelt, die die festgesetzten Strafen aus Armutsgründen nicht zahlen können. Der §43 solle künftig lauten: »An Stelle einer uneinbringlichen Geldstrafe tritt mit Zustimmung des Verurteilten gemeinnützige Arbeit. Ein Tagessatz entsprechen drei Stunden gemeinnütziger Arbeit.« Aktuell treten an Stelle eines Tagessatzes ein Tag Haftstrafe.

Gesetzentwurf der Fraktion DIE LINKE (PDF, 239 kB)

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Verankerung des Staatsziels Ehrenamt in Hessen

Die Enquete-Kommission zur Änderung der Hessischen Verfassung hat am 23. April 2018 ihren Abschlussbericht beschlossen. Insgesamt 15 vorgesehene Änderungen werden von vier Fraktionen unterstützt und vier Änderungen von allen Fraktionen und den Mitgliedern des Beratungsgremiums Zivilgesellschaft: Die Verankerung des Staatsziels Ehrenamt, die Absenkung des passiven Wahlalters auf 18 Jahre, die Erleichterung von Volksbegehren und Volksentscheiden sowie die Vorschläge zur Abschaffung der Todesstrafe. Über alle Verfassungsänderungen, die im Hessischen Landtag eine Mehrheit finden, wird letztendlich in einer Volksabstimmung entschieden. Diese soll zusammen mit der Landtagswahl am 28. Oktober 2018 stattfinden.

Weitere Informationen

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Neues BMI und bürgerschaftliches Engagement

In einer Kleinen Anfrage hat die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Bundestag 31 Fragen nach dem veränderten Ressortzuschnitt und nach den damit verbundenen Zielen und Kosten des neuen Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefragt. Diese wurden am 9. April 2018 von der Bundesregierung beantwortet (19/1578). In Frage 30 ging es um bürgerschaftliches Engagement: »30. Frage: In welcher Weise wird das neu zugeschnittene Ministerium des Innern, für Bau und Heimat die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements koordinieren? Antwort: Auf der Grundlage der Koalitionsvereinbarung vom 12. März 2018 wird BMI im Rahmen seiner Zuständigkeit das Thema Ehrenamt – Bürgerschaftliches Engagement koordinieren.«

Antwort der Bundesregierung (PDF, 123 kB)

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Demokratiestärkung in ländlichen Räumen: Barcamp in Storkow

Ländliche Räume als attraktive, inklusive und demokratische Lebensregionen zu gestalten, ist das Ziel verschiedener Gruppen und Zusammenschlüsse – etwa von Partnerschaften für Demokratie (PfD) und LEADER-Aktionsgruppen (LAG). Oftmals aber wissen sie (noch) nichts voneinander – zusammen aber können sie demokratische Strukturen vor Ort stärken und eine Plattform für BürgerInnen, Zivilgesellschaft und Kommunen bilden. Bei einem Barcamp in Bad Blankenburg brachten das BBE und die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume 2016 bereits beide Gruppen zusammen. Bei einem zweiten gemeinsamen Barcamp am 18./19. Juni 2018 in Storkow, Brandenburg, soll die Vernetzung vertieft werden. Unter dem Titel »Demokratie in ländlichen Räumen stärken: Partnerschaften für Demokratie und LEADER-Aktionsgruppen als Plattformen zivilgesellschaftlicher Akteure« soll den Fragen nachgegangen werden: Wie können PfD und LEADER-Regionen an einem Strang ziehen? Wer übernimmt Verantwortung in ländlichen Räumen? Welche Erfahrungen im Umgang mit demokratiefeindlichen Strömungen gibt es auf dem Land? Und welche Gegenmaßnahmen sind erfolgreich? Auch Interessierte aus anderen Kontexten sind herzlich eingeladen, dabei zu sein!

Weitere Informationen zum Barcamp und Anmeldung

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Vom Weggehen und Ankommen: Fotoserien prämiert

Unter dem Motto »Vom Weggehen und Ankommen« haben die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das BBE im letzten Jahr dazu aufgerufen, Fotos einzusenden, in deren Mittelpunkt der Verlust des Gewohnten und die Entdeckung eines neuen sozialen Umfeldes standen. Zu den Teilnehmenden zählten Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie Personen, die sich im In- und Ausland engagieren und damit vielfältige Möglichkeiten aufzeigen, wie ein Beitrag zur Agenda 2030 geleistet werden kann. Aus allen eingesendeten Beiträgen hat eine Jury zehn Fotoserien ausgewählt, die am 19. April 2018 im Rahmen einer Vernissage in der GIZ-Repräsentanz Berlin präsentiert wurden. Die prämierten Fotoserien und der Ausstellungskatalog können online eingesehen werden.

Prämierte Fotoserien

Download Ausstellungskatalog (PDF, 4,6 MB)

Weitere Informationen zum Projekt

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AG »Bildung und Engagement«: Sitzungsbericht

Am 9. April 2018 traf sich die BBE-Arbeitsgruppe »Bildung und Engagement« zu ihrer 6. Sitzung in der BBE-Geschäftsstelle in Berlin. Claudia Leitzmann und Sigrid Meinhold-Henschel wurden von der Arbeitsgruppe einstimmig in das AG-SprecherInnenteam gewählt. Sie treten die Nachfolge der zurückgetretenen StellvertretInnen Ina Wittmeier und Johannes Domnick vorerst bis Ende des Jahres an. Schwerpunktthema der Sitzung waren u.a. der neue Koalitionsvertrag und seine Auswirkungen auf das Engagement im Bildungsbereich. Friederike Enders, Referentin aus dem MdB Büro von Dr. Karamba Diaby, führte in die Vorhaben der neuen Regierung ein, insbesondere die Auflockerung des Kooperationsverbots sowie die Errichtung eines Nationalen Bildungsrates. Im Anschluss berieten die AG-Mitarbeitenden über ihre Aufstellung nach der Mitgliederversammlung und die Themen für die nächsten drei Jahre. Schwerpunkt der nächsten Sitzung wird das Thema der kommunalen Bildungslandschaften sein. Der Termin wird in Kürze bekannt gegeben.

Weitere Informationen zur AG »Bildung und Engagement«

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BBE sucht Redaktionsassistenz Social Media

Für die Onlineredaktion des BBE suchen wir zum 1. Juni 2018 eine Redaktionsassistenz mit Schwerpunkt Social Media (50 Prozent). Zu den Aufgaben gehören vor allem: Content für Social Media erstellen, Pflege der Social Media-Auftritte des BBE, Mitwirkung an der Fortschreibung der Social Media-Strategie, Pflege des zentralen Redaktionsplanes, Monitoring relevanter Aktivitäten im Web und Social Media, Erstellung von Statistiken über die Social Media-Arbeit, Content für die BBE-Internetplattform mit Typo3 erstellen und pflegen, Betreuung der Rubrik Mitglied des Monats und weiterer Kooperationen. Bewerbungsfrist ist der 16. Mai 2018. Vorstellungsgespräche finden am 25. Mai 2018 statt.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung

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Neue Mitarbeiterin im BBE

Seit 9. April 2018 ist Wiebke Kunstreich Referentin im BBE-Projekt »PatInnen, MentorInnen und LotsInnen«, das ein Vorhaben des BBE-Bereichs Netzwerkbetreuung und -entwicklung ist. Das BBE ist mit dem Projekt seit 2016 Mitträger im Bundesprogramm »Menschen stärken Menschen« des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Wiebke Kunstreich ist Kulturwirtschaftlerin und Kultur- und Medienmanagerin. Von 2005 bis 2016 leitete sie das Veranstaltungsmanagement des Ibero-Amerikanischen Instituts der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Neben der Planung und Organisation von jährlich ca. 80 Veranstaltungen verantwortete sie die Öffentlichkeitsarbeit und stiftungsinterne Abstimmungen im Bereich Kommunikation. Seit 2016 engagiert sie sich ehrenamtlich als interkulturelle Vermittlerin für den Verein Start with a Friend. Sie baute das Familien-Vermittlerteam auf und leitet dieses, außerdem unterstützt sie den Verein bei der Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit. Seit über zwei Jahren ist sie selbst Partnerin eines Tandems mit einem syrischen Geflüchteten.

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Neue Praktikantin in der Civil Academy

Seit Anfang April unterstützt Melanie Rogge als Praktikantin die Civil Academy im Bereich Veranstaltungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit. Von ihrem 3-monatigen Praktikum erhofft sie sich, ihr bisheriges theoretisches Wissen des Studiums abrunden zu können sowie vertiefende Einblicke in die Projektarbeit und den Arbeitsalltag einer gemeinnützigen Organisation zu bekommen. Die ersten 2 Wochenendseminare der Civil Academy liegen bereits hinter ihr, aus denen sie viele positive Eindrücke mitnehmen konnte. Sie freut sich auf die nächsten zwei Monate, eine weiterhin gute Zusammenarbeit und ein schönes abschließendes 3. Seminarwochenende!

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Mitglied des Monats: Forschungsjournal Soziale Bewegungen

Das Forschungsjournal Soziale Bewegungen, 1988 gegründet, widmet sich seit inzwischen 30 Jahren Fragestellungen der sozialwissenschaftlichen Bewegungsforschung, der politischen Soziologie und der Demokratisierung. Die Zeitschrift, die aktuell im De Gruyter Verlag (Berlin) erscheint, ist mit ihren Themenschwerpunkten und Rubriken mittlerweile eine anerkannte Plattform der Zivilgesellschaftsforschung in Deutschland. Herausgeber und Redaktion sind ausschließlich ehrenamtlich für das vierteljährlich erscheinende Journal tätig. Die Perspektive der Zeitschrift ist die wissenschaftliche Begleitung von sozialen Bewegungen und anderer AkteurInnen der Zivilgesellschaft sowie eine Stärkung von Engagement- und Demokratiepolitik. Ziel ist neben dem Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Forschung der Austausch von zivilgesellschaftlicher Praxis und Wissenschaft. Mit seiner Plattformfunktion für die trans- und interdisziplinäre Zivilgesellschaftsforschung und dem starken Akzent auf soziale Bewegungen ist das Forschungsjournal im deutschsprachigen Raum nach wie vor einzigartig. – Das BBE gratuliert herzlich zum 30. Jubiläum!

Weitere Informationen zum Forschungsjournal Soziale Bewegungen

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»Tag der Nachbarn«: Aktionstag

Am 25. Mai 2018 findet der »Tag der Nachbarn« statt. Deutschlandweit sollen bei über 10.000 Festen möglichst viele Nachbarschaften über selbstorganisierte Nachbarschaftsfeste miteinander in Kontakt kommen. Jede und jeder kann mitmachen und ein Fest für die Nachbarschaft online anmelden. Eine interaktive Karte zeigt alle Feste in der Nachbarschaft an. Vorbild ist der »Europäische Tag der Nachbarschaft«, welcher unter der Schirmherrschaft des Europäischen Rates steht. Seit dem Start im Jahr 2004 werden durch diesen europäischen Aktionstag jährlich etwa 30 Millionen Menschen in 36 Ländern zusammengebracht. Mittlerweile hat der Nachbarschaftstag die europäischen Grenzen überschritten und wird auf der ganzen Welt jährlich am letzten Freitag im Mai gefeiert. Der »Tag der Nachbarn« ist eine Initiative der nebenan.de Stiftung.

Weitere Informationen zum »Tag der Nachbarn«

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Unternehmenskooperationen vor Ort: Impulsworkshop

Am 15. Juni 2018 findet der Regionale Impulsworkshop »Neue Verbindungen schaffen – Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren« in Mainz statt, veranstaltet von UPJ. Der Workshop möchte erfolgreiche Konzepte und praktische Erfahrungen mit der Initiierung von Unternehmenskooperationen vor Ort bekannter machen, Interessierte gewinnen, die das in ihrer Stadt gemeinsam mit anderen angehen möchten, und das notwendige Wissen für einen erfolgreichen Start vermitteln. Die Teilnehmenden lernen drei erfolgreiche Konzepte kennen, die woanders bereits funktionieren, und erhalten Vorgehensweisen, Tipps und Materialien. Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2018. Die Workshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen zum Impulsworkshop

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Hochschulen und Nachhaltigkeit: Seminar

Vom 15. bis 17. Juni 2018 findet das Seminar »Hochschulen und Nachhaltigkeit. Vom Elfenbeinturm aus die Welt retten« in Aachen statt, veranstaltet vom v.f.h. Verein zur Förderung politischen Handelns. Es richtet sich an interessierte und engagierte junge Erwachsene ab 18 Jahren, die sich mit Themen wie Klimawandel, Energiewende und Umweltschutz auseinandersetzen und wissen möchten, wie die eigene Hochschule durch Lehre, Forschung und Betrieb einen Beitrag dazu leisten kann. Im Seminar sollen u.a. folgende Fragen diskutiert werden: Was bedeutet Nachhaltigkeit für Hochschulen? Wie lassen sich Nachhaltigkeitsprozesse an Hochschulen gestalten? Wie lässt sich studentisches Engagement stärken? Welche Nachhaltigkeitsprojekte und -initiativen können umgesetzt werden? Neben der thematischen Diskussion bietet das Seminar die Möglichkeit, andere Nachhaltigkeitsinteressierte und motivierte Studierende kennenzulernen. Auch wird es Zeit geben, an eigenen Ideen für Nachhaltigkeitsprojekte zu arbeiten. Der Teilnahmebeitrag beläuft sich auf 70 Euro (inkl. Vollpension).

Weitere Informationen zum Seminar

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Zukunftspotenziale der Genossenschaftsidee: Tagung

Anlässlich des 200. Geburtstags des Genossenschaftsgründers Friedrich Wilhelm Raiffeisen laden die Ev. Akademie im Rheinland, das Sozialwissenschaftliche Institut der EKD, das Seminar für Genossenschaftswesen der Universität Köln und die Stiftung Sozialer Protestantismus am 18. und 19. Juni 2018 zur Tagung »Teilhabe und Teilnahme. Zukunftspotenziale der Genossenschaftsidee« in Bonn-Bad Godesberg ein. Neben Vorträgen im Plenum bietet der Kongress Vorträge, Podien und Workshops zu fünf Themenbereichen: Genossenschaften in der Einen Welt, Genossenschaften in der Sozialwirtschaft, Genossenschaften in der Wirtschaftsordnung, Alle für einen – einer für alle? Für wen sind Genossenschaften attraktiv?, Genossenschaft als christliche Gemeinde - Gemeinde als christliche Genossenschaft. Die Teilnahmegebühr inklusive Verpflegung beträgt 75 Euro ohne Übernachtung bzw. 150 Euro mit Übernachtung (ermäßigt 40 Euro bzw. 75 Euro). Anmeldeschluss ist am 6. Juni 2018.

Weitere Informationen zur Tagung

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Für Vielfalt und gegen Rassismus: Aktionsfonds ViRal

Der Aktionsfonds ViRaL möchte die Anerkennung von Vielfalt vorantreiben, Rassismus bekämpfen und Beteiligte vor Ort zum gesellschaftlichen Engagement empowern. Gefördert werden Beteiligte vor Ort – im Stadtteil, in der Gemeinde, im Sportverein, an der Uni oder in der Schule. Sie setzen, verankert in der lokalen Bevölkerung, dort an, wo der Zusammenhalt in der Praxis gefördert werden kann und dort, wo Spaltung und Ausgrenzung greifbar sind. Die Projekte sollten eine faktische Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex niedrigschwellig anbieten und verbreiten. Es werden 10 Projekte in Deutschland mit je 5.000 Euro und individueller Begleitung gefördert. Informelle Gruppen, Vereine und Bündnisse können sich bis zum 21. Juni 2018 für die Förderung bewerben, um sich mit ihrer Projektidee vor Ort für Vielfalt und gegen Rassismus einzusetzen. Der Aktionsfonds ViRaL – Vielfalt stärken, Rassismus bekämpfen, Lokal Engagieren! ist eine Kooperation von Citizens For Europe (Berlin), der Bertelsmann Stiftung und dem europäischen Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen www.citizensforeurope.eu.

Weitere Informationen zum Aktionsfonds ViRal

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UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung

Seit Januar 2018 ist UPJ auch eine Vermittlungsstelle für Pro-bono-Engagement im Rechtsbereich. Non-Profit-Organisationen, die für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen, erhalten durch die UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung die Chance, mit erfahrenen AnwältInnen engagierter Kanzleien zeitlich begrenzte Unterstützung bei ihrer konkreten Rechtsfrage zu erhalten. In folgenden Rechtsbereichen vermittelt UPJ eine Pro-bono-Rechtsberatung: Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht, Arbeitsrecht, Versicherung/ Haftung, Zuwendungs- und Vergaberecht, Datenschutzrecht, Marken- und Kennzeichenrecht, Urheber- und Persönlichkeitsrecht, Ausgründung/ Fusion/ Social Franchising, weitere Rechtsfragen. Ein Webinar der UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung veranschaulicht alles zum Thema Pro-bono-Engagement im Rechtsbereich. Interessierte am Webinar können sich per Mail an die UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung wenden.

Kontakt UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung
E-Mail: probono(at)upj.de

Weitere Informationen zur UPJ-Pro-bono-Rechtsberatung

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Ehrenamtliches Engagement in der Musik: Broschüre

Mit der Broschüre »Ehrenamtliches Engagement in der Musik« richtet sich die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen an Musikvereine und -verbände aus dem ganzen Bundesgebiet. Neben einem Überblick über das Engagementfeld der Musik werden aktuelle Handlungsfelder der Ehrenamtsförderung formuliert. »Uns geht es vor allem um die Nachwuchsgewinnung für das Ehrenamt«, so Projektleiterin Susanne Dengel. »Als bundesweiter Ideen- und Impulsgeber möchten wir die Akteurinnen und Akteure im Land anregen, ihre Strukturen zukunftsfest zu machen.« Die 36-seitige Broschüre ist in Kooperation mit der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) erschienen und kann über die Bibliothek der Bundesakademie Trossingen mit einem Bestellformular bezogen werden. Die Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK).

Bestellformular

Weitere Informationen zur Bundesakademie

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»Vereinsrecht und Ehrenamt«: Ratgeber

Bei der Ausführung eines Ehrenamtes sind einige rechtliche Aspekte zu berücksichtigen. Der Ratgeber »Vereinsrecht und Ehrenamt«, herausgegeben von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V., zeigt, worauf Ehrenamtliche, Vereine insgesamt, aber auch Vorstände und Mitglieder achten sollten. Dazu gehören u.a. wichtige Versicherungen, Haftung für Schäden, Steuerfragen bei Honoraren und der Umgang mit Spenden. Hinweise gibt es auch zum Thema Datenschutz und zur Beachtung von Urheberrechten. Der Ratgeber kann im Online-Shop der Verbraucherzentrale, in den Beratungsstellen der Verbraucherzentralen und im Buchhandel bestellt werden.

Weitere Informationen zum Ratgeber

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 17. Mai 2018.

Redaktionsschluss ist der 7. Mai 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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