Digitalisierung und Zivilgesellschaft

Martin Burwitz/ Rainer Sprengel

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Einleitung: Zivilgesellschaft als Zaungast der Digitalisierung

Die Zivilgesellschaft ist Zaungast der Digitalisierung. Der Prozess der Digitalisierung wird vornehmlich durch Akteur*innen der Wirtschaft, des Staates und der Wissenschaft vorangetrieben, gesteuert und gefördert. Das ist aus zivilgesellschaftlicher Perspektive ein Problem, da Staat und Wirtschaft nicht unbedingt in der Lage sind, die Bedürfnisse und Interessen aller lebenden Menschen, künftiger Generationen, von Kultur und Natur gleichermaßen gerecht zu werden. So haben künftige Generationen wie auch die gesamte nichtmenschliche Natur den Nachteil, dass sie heute weder als Wähler*innen für Politik noch als Marktteilnehmende für Wirtschaft relevant sind.

An solchen Lücken und Leerräumen entsteht und erneuert sich Zivilgesellschaft. Deshalb ist es wichtig, dass sie sich Digitalisierung aneignet und dadurch zu einem wirklich gesamtgesellschaftlichen produktiven Prozess macht. Es bedarf einer Verständigung innerhalb der Zivilgesellschaft, das heißt zwischen all den kleinen und großen Organisationen, Projekten und Einrichtungen, die nicht gewinnorientiert sind, sondern, wie die öffentliche Hand, gemeinwohlorientiert. Zivilgesellschaft als der Ort, in dem Freiwilligenarbeit und Ehrenamt, Geldspende und private Stiftungen, die Spende von Wissen, Beziehungen und Eigentümern in welcher Form auch immer hauptsächlich zu Hause ist.

Das bedeutet nicht, dass die Zivilgesellschaft nicht auch ihre eigene Avantgarde im Digitalbereich hätte. Freifunk-Initiativen und Open Source-Projekte wie Mozilla, Wikipedia und der Chaos Computer Club können hier genannt werden. Auch gibt es Prozesse konstitutioneller Beteiligung der Zivilgesellschaft, etwa im Rahmen der Open Government Partnership. Es gibt so etwas wie eine zivilgesellschaftliche »Digital-Elite«, die allerdings bisher wenig in die Breite zivilgesellschaftlicher Debatten ausstrahlt.

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Wie verstehen wir Digitalisierung und was hat das mit Zivilgesellschaft zu tun?

Digitalisierung verstehen wir als einen umfassenden Prozess mit einem breiten Digitalisierungsbegriff: Dieser umfasst alle Gegenstände, Handlungen und Prozesse, die über Siliziumkristalle (oder andere Materialien) an eine binäre Codierung gebunden sind. Die Bindung an eine materielle Rohstoffbasis macht deutlich, dass Digitalisierung selbst kein rein »virtueller« Vorgang ist. Das Schürfen von virtuellem Geld etwa, von vielen Akteur*innen auf einer Insel durchgeführt, hat deshalb dort ganz real zu Energieversorgungsproblemen geführt.

Digitalisierung hat seit vielen Jahrzehnten ein materielles Substrat wie jedes Fahrrad oder jeder Suppentopf. Das, was als Virtualisierung wahrgenommen wird, beruht auf einer Abbildung von Eigenschaften in ein binäres Rechensystem. Chips, Lüfter, Trägermaterialien und Breitbandkabel gehören zur materiellen Seite, Informatiker*innen, Mathematiker*innen und Netzwerkadministrator*innen zur besonderen humanoiden Seite der Digitalisierung – neben so allgemeinen Mitakteuren wie dem Tiefbauarbeiter, der Kabel verlegt.

Mit dieser Aufzählung wird zugleich eines deutlich: Mit der Digitalisierung sind immer Kosten verbunden – und Kosten sind immer ein Problem für die Breite der Zivilgesellschaft.

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Zwei Prozessebenen der Digitalisierung: Offline und Online

Digitalisierung hat zwei völlig unterschiedliche Prozessebenen: Sie findet vor allem offline statt und erst seit kurzer Zeit auch online. Dabei verbinden sich diese beiden Ebenen immer mehr. Diese Verbindung beider Ebenen erzeugt dieses Gefühl einer Ausweglosigkeit, weshalb allerorten und allenthalben, selbst im Bundeskanzleramt, von Digitalisierung gesprochen wird und eine herausragende Bedeutung im Koalitionsvertrag gewonnen hat.

Digitalisierung findet vor allem und nach wie vor offline statt – was meinen wir damit?

Sie beruht nicht nur auf recht irdischen Materialien, sondern sie verändert die Welt, die für Viele noch die »reale« Welt ist und die sie von einer virtuellen Welt unterscheiden. Die Nullen und Einsen der binären Welt können zwar nicht unmittelbar unseren Hunger und Durst löschen. Doch bei der Bearbeitung der Felder, der Ernährung von Vieh oder beim Melken steuern sie die Düngermengen, Futtermengen, die Melkintensität oder den logistischen Weg von Milch und Fleisch. Schon vor dreißig Jahren wurden ganze Berufsstände durch Kollege Computer und damals noch Großrechner umgewälzt: Die Katalogkarten tippende Diplombibliothekar*in wurde von der zentralen Seele der Bibliothek zu einer randständigen Größe, als die computergestützte und bundesländerübergreifende Katalogisierung begann, die mittlerweile in global geführte Kataloge mündete.

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Digitalisierung findet aber heute nicht nur »offline« statt. Die »Online-Welt« ist bereits digital, aber sie verändert sich weiter. Was allein im Internet passiert, welche Werkzeuge und Plattformen hier(über) entstehen und wie wir das Internet heute und morgen anders nutzen als gestern – auch das ist ein Teil der Digitalisierung. Geld etwa, das die Menschen haptisch anfassen wollen, ist schon lange nur eine digital gespeicherte Zahl und entsteht mittlerweile online, ohne den Beschluss einer Bundesbank oder EZB: Virtuelles Geld erschaffen aus Rechenoperationen im Web, die metaphorisch als Schürfen bezeichnet werden.

Die Onlinewelt bildet Formen aus, zu der es in der Offline-Welt keine Analogien mehr gibt, Social Bots etwa – und Avatare heute – kann man nicht mehr ernsthaft mit Kostümen auf einem Maskenball vergleichen. Das ist Symbol für eine mittlerweile vielschichtig ausgebildete Onlinewelt, die sich selbstbezüglich weiterentwickelt. Ein reines Leben im Datenstrom der »Matrix« beginnt vorstellbar zu werden.

Weil Digitalisierung zunächst einmal ein Offline-Phänomen war und weitgehend bleibt, konnte es von Vielen in der Zivilgesellschaft ignoriert oder doch als rein technisches Problem, als eine neue Art Schreibmaschine und Post vernachlässigt werden.

Erst an der Grenze von »online« und »offline«, von analog und digital, von Gestern und Heute wird der Prozess der Digitalisierung und dessen Folgen als eine echte Herausforderung und Gestaltungsaufgabe sichtbar.

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Zivilgesellschaftliche Einmischungsperspektiven

Die Welt im Kleinen verändern, gestalten und verbessern – dieses Handlungsmotto von fast allen ehrenamtlich Engagierten ist auch eines der Zivilgesellschaft insgesamt, mit all ihren Hauptamtlichen dazu. Manchmal soll und muss es auch die Welt als Ganzes sein. Bei der Digitalisierungsdiskussion heute geht es um Beides: um die Verbesserung und Gestaltung im Kleinen und um die Welt als Ganzes. Das macht die Herausforderung und auch Tücke der Debatte aus, die zu führen ist. Darauf sind die drei Einmischungsperspektiven ausgerichtet, die wir hier benennen – es gibt weitere. Die Erste davon hat allerdings einen basalen Charakter, während die anderen beiden Perspektiven schon das Große und Ganze in den Blick nehmen.

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Einmischungsperspektive 1: Zivilgesellschaftliche Organisationsentwicklung

»Act local, think global«: Dieser Leitspruch aus der Globalisierungsbewegung gibt eine gute Maxime für den zivilgesellschaftlichen Umgang mit der Digitalisierung ab: Basis der zivilgesellschaftlichen Mitgestaltung ist die bewusste und selbstbestimmte Gestaltung der Digitalisierung in der eigenen Organisation – vor allem wenn es sich um Veränderungsprozesse handelt.

Erst der bewusste Umgang, ausgerichtet an den eigenen Zielen, ermöglicht die Digitalisierung dort zu fördern, wo sie vorteilhaft ist, und dort frühzeitig zu begrenzen oder zu kompensieren, wo sie nachteilig ist. Häufig gehen Vor- und Nachteile Hand in Hand und das eigentliche Versäumnis besteht nur darin, nicht schnell genug zu sehen, welcher Nachteil mit dem Vorteil einhergeht (oder mit Mephisto umgekehrt).

Ein Beispiel: In einem Berliner Sportverband gab es über Jahrzehnte den »Posttag« in der Verbandsgeschäftsstelle. Ausschreibungen, Spielberichtsbögen, Mannschaftsaufstellungen, Spieler*innenwechsel: Alles lag in Papierform in den Postfächern der Mitgliedsvereine. An diesem Posttag – nur ein Zeitfenster von wenigen Stunden – liefen sich zwangsläufig die Verantwortlichen aus den Vereinen über den Weg. Ein Knotenort und Knotenzeitpunkt der innerverbandlichen Kommunikation, des Tratsches und der Verabredungen.

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Vor 10 Jahren wurden alle Prozesse nach und nach auf Onlinetools umgestellt, da es zumal für die Ehrenamtlichen viele Vorzüge bietet. Nur einzelne hartleibige Offliner*innen beharrten auf ihrem Papierstapel, doch es kam kaum noch jemand. Auch das Verbandsmagazin gibt es nur noch online. Heute reduziert sich das kommunikative Miteinander weitgehend auf E-Mails (meist wenn es Ärger gibt) und jährliche Verbandsversammlungen. Zugleich wird es immer schwieriger für den fremd gewordenen Verband ehrenamtliche Funktionär*innen zu gewinnen. Das Papier ist weg, ja – und viel an Kommunikation auch. Eine Lösung der kommunikativen Belebung unter veränderten, digitalisierten Bedingungen wurde dort bisher nicht gefunden.

Ein anderes Beispiel führt mitten hinein in eine Grundlage der heutigen Parteienkrise. Dort gab es mal »den Kassierer«, der von Mitglied zu Mitglied tingelte und die Mitgliedsbeiträge einsammelte – und dabei einen wichtigen Basiskontakt pflegte. Mit (digitalisierten) Überweisungen und damit dem Wegfall dieser Besuche verschwand ein relevanter Kontaktfaden zwischen Parteizentrale und der Basis ihrer Mitgliedschaft. Auch hier wäre eine Kompensation überlegenswert gewesen.

In den hunderttausenden zivilgesellschaftlichen Organisationen gibt es ganz unterschiedliche solcher Herausforderungen. In manchen reduziert es sich auf kommunikative Aspekte, in anderen Organisationen, etwa den freiwilligen Feuerwehren oder der Seenotrettung kommen mannigfache technologische und logistische Themen hinzu.

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Wie auch immer, die eigentliche Herausforderung ist die zielorientierte Organisationsentwicklung im Bereich Digitalisierung.

Wenn die Organisationen dann auch noch anfangen, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse freigiebig zu teilen, treten wir in einen echten Zivilgesellschaftsmodus ein, geprägt von Solidarität. Dann kann die gesamte Zivilgesellschaft davon profitieren. Wie das aussehen kann, zeigt bereits seit einigen Jahren der Blog »caritas digital« (www.caritas-digital.de).

Noch weitergehend ist es dann, kooperative Aufgabenteilungen quer zu bisherigen Organisationsgrenzen zu erproben. Die Nutzung von Big Data als Informationsquelle gehört zu den neuen kostentreibenden Faktoren für zivilgesellschaftliche Organisationen. Nur naive Akteur*innen glauben, dass es reicht ohne Fachkenntnisse Google zu fragen. Dienstleister*innen und Eigenpersonal sind gefragt – doch muss und kann nicht jede Organisation dies darstellen. Netzwerke können ein idealer Erprobungsort für Lösungen sein, die auf zivilgesellschaftliche Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten sind.

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Einmischungsperspektive 2: Arbeitsgesellschaft

Die verhaltene Rückkehr der Debatte um die Arbeitsgesellschaft ist überfällig. Mag man in Deutschland begeistert davon sein, dass es wieder mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gibt, so sieht dies in der EU und erst recht global anders aus. Und selbst in Deutschland wird die Arbeitsgesellschaft mitten in ihrer scheinbar höchsten Ausprägung fragwürdig. Natürlich lässt sich stets neue Arbeit erfinden, doch das Besondere am heute erreichten Stand der Digitalisierung macht das Bestehen auf einer Arbeitsgesellschaft moralisch angreifbar.

In seinen Frühschriften hatte Karl Marx davon gesprochen, dass die Menschen zu Assistenten der Maschinen werden, wobei er noch an Industriearbeit dachte. Heute ist absehbar, dass es keine humanoiden Arbeitsreservate gibt. Wenn Roboter bisher noch nicht alles können, so können sie doch alles immer besser – und wenn sie erst einmal den Stand des Menschen erreicht haben, übertreffen sie ihn auch. In allen komplexen logischen Spielen mit unendlichen Möglichkeiten wie Schach oder Go ist der Mensch nur noch zweiter Sieger. Pflege- und Haushaltsroboter mögen in Deutschland reserviert betrachtet werden, in Asien ist das nicht der Fall.

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Mit anderen Worten: Nicht nur Industriearbeit, sondern auch viele Dienstleistungen sind schon jetzt maschinisierbar, weil die Maschinen laufen, fliegen, rollen und sie sich gleichzeitig autonom orientieren lernen. Geosatelliten, Datenbanken und Soft-Hardwarekombinationen ermöglichen ihnen zunehmend die Bewegung im Raum, die Lenkung oder Selbstlenkung von Ort zu Ort, von Aufgabe zu Aufgabe. Dabei wird der Roboter nach humanoidem Vorbild nicht führend sein – das selbstfahrende Auto, der selbstfahrende LKW, die Postdrohne sind Spezialisten, die als solche schneller und besser als der Mensch sind.

Doch auch die humanoide Variante kommt. Altenpfleger*innen, bei denen die Kassen sowieso nur abgearbeitete Pflegeaufgaben bezahlen, können entsprechend ersetzt werden. Die selbstlernende künstliche Intelligenz wird bei ihrer Tätigkeit dann auch zum gleichen Schluss kommen, wie jede*r Altenpfleger*in: Ich brauche mehr Zeit für Gespräch und emotionale Zuwendung.

Damit sind wir bei vielen Jobs, die mitten in zivilgesellschaftlichen Organisationen angesiedelt sind. Wir sind ebenso bei dem Thema, wie künftig die Abgrenzung von Erwerbsarbeit und bürgerschaftlichem Engagement aussehen kann. Gewiss entstehen immer auch neue Jobmöglichkeiten, doch steht es nicht zivilgesellschaftlichen Organisationen zu, die Frage nach dem Warum zu stellen?

Die Maschinisierung, die lange in Fabrikräume eingesperrt war, emanzipiert sich mit der gegenwärtig laufenden Digitalisierungswelle von all solchen Beschränkungen. Bis vor kurzem mussten wir in die Fabrik oder ins Büro gehen, um Teil eines von Maschinen und digitalen Netzen gesteuerten Raums zu werden – in Zukunft werden diese immer und überall zu uns kommen (können).

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Einmischungsperspektive 3: Netzpolitik und Engagementpolitik

Die Gestaltung der Digitalisierung ist genauso wie die Gestaltung der Demokratie eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und gerade deswegen ist sie eine wichtige für die Zivilgesellschaft. Es reicht nicht, auf gute Rahmenbedingungen (inklusive ein entsprechendes Gemeinnützigkeitsrecht) oder Förderprogramme zu warten. Die Mitgestaltung ist gefragt.

In der Netzpolitik, die für Viele in der Zivilgesellschaft weit weg und technisch erscheinen mag, zeigt sich dieser Aspekt besonders: Das Internet ist gerade als Infrastruktur anders gestaltet als Auto oder Eisenbahn, als der Bau von Straßen und Kanalisation. Denn das Internet verändert nicht einfach nur das Leben der Menschen oder schafft neue Möglichkeiten, sondern kann direkt auf die Handlungsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft zurückwirken – und betrifft sie damit im Kern. Ähnlich ist es vielleicht nur mit der Debatte um Wasser als Menschenrecht: Wo der Brunnen mit einem Leitungssystem überbaut wird, sollte doch auch Jede*r den Wasserhahn aufdrehen dürfen.

Wir sprechen im Bereich des Internets über Themen wie z.B. Netzneutralität, Zensur, Zugang zum Internet und zu digitalen Tools oder der Überwachung. Im noch größeren Feld der Digitalisierung wird eventuell die Frage nach einer möglichen Regulation künstlicher Intelligenz relevant.

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Zur Veranschaulichung des Ganzen, sei einmal über Netzneutralität nachgedacht: Netzneutralität bedeutet, dass alle Informationen und Inhalte von Webseiten etc. gleichberechtigt durch das Internet geleitet werden. Das sind sehr viele Inhalte und es werden immer mehr. Auch deshalb gibt es von verschiedenen Seiten immer wieder Bestrebungen diese Netzneutralität aufzubrechen. Manche Inhalte müssten dann warten, andere würden bei der Durchleitung bevorzugt – natürlich gegen Geld.

Jedoch: Macht Online-Partizipation noch Sinn, wenn ich extra dafür bezahlen muss, um einen guten Zugang zu der Plattform zu erhalten? Funktionieren Online-Spenden noch, wenn sich die Website nicht oder nur sehr langsam aufbaut? Gelangen Informationen über Missstände noch an die Öffentlichkeit, wenn diese Inhalte im Internet ausgebremst werden?

Bereits der einfache Zugang zum Internet kostet Geld, was bereits als soziales und demokratisches Problem diskutiert wird. In jedem Falle weitet sich diese Frage aber aus, wenn trotz des bereits bezahlten »Eintrittsgeldes« weiterhin nach Geld oder Status in Klassen unterschieden wird.

Es dürfte im Interesse der Zivilgesellschaft sein, die Netzneutralität zu bewahren. Dafür müsste sie aber die Lücke(n) ausfüllen, in denen sie in der Netzpolitik fehlt.

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Damit also eine breite zivilgesellschaftliche Perspektive in die Netzpolitik Einzug erhält, wie auch immer diese dann aussehen mag, muss sich auch der Teil der Zivilgesellschaft damit befassen und sich des Themas annehmen, der bislang als die »Offliner« bezeichnet wird.

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Fazit

Eingangs hatten wir von der zivilgesellschaftlichen Avantgarde im Digitalbereich gesprochen. Auf dem antiken Forum hätte diese Avantgarde versucht, im Wettstreit der Argumente die versammelte Zivilgesellschaft für die besten Wege zu gewinnen – und Letztere wäre zusammengeströmt, um die Argumente und Einsichten ihrer Besten anzuhören und sich am rhetorischen Wettstreit erfreut. Wir würden so gerne zuhören, doch dieses gemeinsame Forum der Zivilgesellschaft zur Digitalisierung, es existiert zurzeit nicht.

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Beitrag im Newsletter Nr. 8 vom 19.4.2018

Für den Inhalt sind die AutorInnen des jeweiligen Beitrags verantwortlich.

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Autoren

Martin Burwitz leitet die Online-Redaktion des BBE und ist Stellvertretender Leiter der Abteilung Information und Kommunikation (IuK) des BBE.

Kontakt: martin.burwitz(at)b-b-e.de

Dr. Rainer Sprengel ist Leiter der Abteilung Information und Kommunikation (IuK) des BBE.

Kontakt: rainer.sprengel(at)b-b-e.de

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