Newsletter Nr. 8 vom 19.4.2018

Embacher/ Klein: Digitalisierung und Bürgergesellschaft

Ein Plädoyer für eine Standortbestimmung zum Verhältnis von Digitalisierung und Bürgergesellschaft halten Dr. Serge Embacher, Mitarbeiter in der BBE-Geschäftsstelle, und PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE. Mit Blick auf bürgerschaftliches Engagement und Bürgergesellschaft schlagen sie vor, Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung in einem breiten, kooperativen Forumsprozess zum Thema zu machen: einem »Forum Digitale Bürgergesellschaft«. Digitales Engagement, Digitale Kommunikation, Digitalisierung und Demokratie, Modernisierung der Zivilgesellschaft und Digitale Bildung sollten dabei zentrale Themen eines zweijährigen, multisektoralen Verständigungsprozesses sein.

Beitrag von Dr. Serge Embacher und PD Dr. Ansgar Klein (HTML)

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Kusterer: Digitale Agenda für Engagement und Demokratie

Die Eckpfeiler einer Digitalen Agenda für Engagement und Demokratie skizziert Peter Kusterer, Themenpate Kommunikation des BBE und Corporate Citizenship Manager der IBM Deutschland. Nicht Geld und Kabel sind die zentrale Herausforderung, sondern Ideen und Konzepte, die für Engagement und Demokratie stimmig sind. Für eine entsprechende Digitale Agenda schlägt er vier Eckpfeiler vor und stellt sie in Kürze dar: Informationelle Selbstbestimmung, Bildung, Befähigung zivilgesellschaftlicher Organisationen und Wettbewerb: »Es gilt, sich der Hektik auf dem Spielfeld, dem Lärmen der Hypes zu entziehen. Die vier Eckpfeiler können dabei helfen, Souveränität zurückzuerlangen.«

Beitrag von Peter Kusterer (HTML)

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Wiemold: Digitalisierung, Selbstwirksamkeit und Teilhabe

Die eigenaktive Mitgestaltung des digitalen Raums ist das Thema des Beitrages von Heidrun Wiemold, Mitarbeiterin im Arbeitsbereich Information und Kommunikation (IuK) des BBE. Am Beispiel von Hate Speech als Symptom analysiert sie, warum es einer aktiven, im digitalen Bereich mündigen Zivilgesellschaft bedarf, die Apps und Webseiten oder Spiele nicht bloß nutzt, sondern selbst entwickelt und Virtual Reality-Anwendungen auch selber programmiert. Tatsächlich aber sieht sie die Zivilgesellschaft weitgehend als Zaungast digitaler Entwicklungen und skizziert unterschiedliche Gründe für die teils selbstverschuldete, teils fremdverschuldete Unmündigkeit: »Mitgestalten oder gestaltet werden«, das ist hier die Frage.

Beitrag von Heidrun Wiemold (HTML)

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Burwitz/ Sprengel: Digitalisierung und Zivilgesellschaft

Digitalisierung als Herausforderung für die Zivilgesellschaft behandeln Dipl-Pol. Martin Burwitz, stellvertretender Leiter des Arbeitsbereichs Information und Kommunikation (IuK) des BBE, sowie Dr. Rainer Sprengel, Leiter des Arbeitsbereichs IuK des BBE. Ausgehend von der These, dass die Zivilgesellschaft vor allem noch Zaungast der Digitalisierung ist – trotz der Existenz einer zivilgesellschaftlichen Avantgarde in diesem Feld – analysieren sie Gründe dafür in der Digitalisierung selbst. Exemplarisch skizzieren sie drei Einmischungsperspektiven für Zivilgesellschaft bei der Digitalisierung: Zivilgesellschaftliche Organisationsentwicklung, Arbeitsgesellschaft und Netzpolitik: »Auf dem antiken Forum hätte diese Avantgarde versucht, im Wettstreit der Argumente die versammelte Zivilgesellschaft für die besten Wege zu gewinnen [...] Wir würden so gerne zuhören, doch dieses gemeinsame Forum der Zivilgesellschaft zur Digitalisierung, es existiert zurzeit nicht.«

Beitrag von Martin Burwitz und Dr. Rainer Sprengel (HTML)

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Schmidt-Wiborg: Selbsthilfe im digitalen Zeitalter

Die kommunale, landes- und bundesweite Selbsthilfe in Gesundheit und Pflege für eine inklusive Gesellschaft im digitalen Zeitalter ist das Thema des Beitrages von Dr. Petra Schmidt-Wiborg, Referentin bei der LAG SELBSTHILFE Bayern. Das Selbsthilfe-Engagement in den Bereichen Gesundheit und Pflege ist ein wichtiger Baustein für eine bürgerschaftlich selbst organisierte Auseinandersetzung mit Digitalisierung. Dabei betrachtet Schmidt-Wiborg auch die Entwicklung hin zu einer inklusiven Gesellschaft im digitalen Zeitalter. In der Selbsthilfe als sozialer Bewegung sieht sie eine »geeignete Partnerin für die gesellschaftliche Arbeit am neuen Verständnis von Gesundheit und Pflege«.

Beitrag von Dr. Petra Schmidt-Wiborg (HTML)

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Dengel: (Digitale) Zukunft von Musikvereinen und Chören

Die Nachwuchssuche und Nachwuchsgewinnung in Musikvereinen und Chören stellt Susanne Dengel dar. Sie ist Projektleiterin an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen. Dengel behandelt die besonderen Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung. Wichtig ist dabei, Wege und Strukturen neu zu denken und den Kompetenzen der »digital natives« Raum zu bieten. Ebenso stellt sie dar, wie die Bundesakademie Trossingen durch Fortbildungsprogramme, aber auch durch inhaltliche Anregungen den Digitalisierungsprozess unterstützt, wie etwa das Impulspapier »Nachwuchs für das Ehrenamt in Musikvereinen und Chören: 12 Impulse für die analoge und digitale Arbeit«, das im Juli 2018 vorgestellt wird.

Beitrag von Susanne Dengel (HTML)

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Ehrenamt grenzenlos: 5. Ehrenamtssymposium 2018

Am 7. Mai 2018 veranstaltet die Versicherungskammer Stiftung das Ehrenamtssymposium 2018 unter dem Motto »Ehrenamt - Grenzenlos« in München. Bürgerschaftliches Engagement fördert das gegenseitige Verständnis und den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Damit das so bleibt, muss sich das Ehrenamt stets dem gesellschaftlichen Wandel anpassen, mit der Zeit gehen und sich Trends öffnen. In verschiedenen Diskussionsforen beschäftigt sich das Symposium daher mit Fragen der Inklusion, der Digitalisierung, der Frauenförderung und der Integration – veranschaulicht mit praxisorientierten Handlungsoptionen und Lösungswegen. Im Anschluss der Veranstaltung haben Interessierte die Möglichkeit, an der Informationsrunde EHRENAMT – ABER SICHER! zur Bayerischen Ehrenamtsversicherung teilzunehmen. Anmeldungen zum Ehrenamtssymposium sind bis zum 27. April 2018 möglich.

Weitere Informationen zum 5. Ehrenamtssymposium

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Qualifizierung von Ehrenamtlichen: Antrag

Im Doppelhaushalt 2017/18 sind vom Sächsischen Landtag erstmals zur Förderung des Ehrenamtes Gelder in Höhe von bis zu 500.000 Euro für Bildungs-, Begleit- und Qualifizierungsangebote bereitgestellt worden (Haushaltstitel 08 05 633 52). Antworten auf zwei Kleine Anfragen des Abgeordneten Volkmar Zschocke (Drucksache 6/10970 und 6/11391) belegen, dass diese Mittel bisher kaum zur Auszahlung kommen. Bis November 2017 wurden 8.324,95 Euro ausgezahlt (Drucksache 6/10970). Mit dem Antrag »Qualifizierung von Ehrenamtlichen tatsächlich unterstützen – bereitgestellte Gelder endlich auszahlen« (Drucksache 6/12767) fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die Gelder auszuzahlen und das Verfahren zur Beantragung der Mittel transparent und verständlich zu gestalten.

Weitere Informationen

Antrag »Qualifizierung von Ehrenamtlichen endlich unterstützen«

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Aufwandsentschädigungen für BürgermeisterInnen in Sachsen

Ein Gesetzentwurf des Sächsischen Landtags (Drucksache 6/11669) sieht vor, die Aufwandsentschädigungen für BürgermeisterInnen in Sachsen zu erhöhen. Derzeit bekommen Sachsens ehrenamtliche BürgermeisterInnen eine Aufwandsentschädigung von 630 bis 1.720 Euro im Monat. Die Höhe hängt von der Bevölkerungszahl der Gemeinde ab. Nach der Erhöhung erhalten die BürgermeisterInnen künftig zwischen 1.700 und 2.550 Euro. Der Sächsische Städte- und Gemeindebund (SSG) hat die geplante höhere Aufwandsentschädigung in Sachsen begrüßt. Kritisch sieht er den Vorschlag, die Gemeinderäte über die Höhe der Aufwandsentschädigung entscheiden zu lassen.

Weitere Informationen

Gesetzentwurf (Drs 6/11669)

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Blutspendedienste des DRK: Anfrage beantwortet

Die Bundesregierung hat am 4. April 2018 eine Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/1214) zur »Kontrolle der Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes« beantwortet (Drucksache 19/1540). Ausgangspunkt der Kleinen Anfrage war ein Bericht in der Zeitschrift »stern«. Die LINKE findet es erklärungsbedürftig, dass private Blutspendedienste ohne Ehrenamtliche und ohne Gemeinnützigkeit Gewinne machen können. Ebenso fragte sie nach allen öffentlichen Mitteln, die das DRK in den vergangenen fünf Jahren erhalten habe. Neben tabellarischen Aufstellungen dazu enthält die Antwort der Bundesregierung vor allem Ausführungen zu steuerrechtlichen Zuständigkeiten und zu Fragen des Gemeinnützigkeitsrechts.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 236 kB)

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Facebook-Targeting aus zivilgesellschaftlicher Perspektive

Facebook hat wegen seines Geschäftsmodells ein Problem. Haben deshalb zivilgesellschaftliche Organisationen ein Problem, bei Facebook präsent zu bleiben, oder sollte man sich, wie andere NutzerInnen auch, abmelden? Auf dem Blog von Caritas Digital diskutiert diese Frage Roland Knillmann, Pressesprecher für den Caritasverband in der Diözese Osnabrück. Er zeigt auf, dass und warum zivilgesellschaftliche Organisationen die Targeting-Möglichkeiten, die Facebook verkauft, nutzen und auch weiterhin nutzen sollten – allerdings in veränderter Form und begleitet durch Maßnahmen der digitalen Bildung.

Blogbeitrag von Roland Knillmann

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EU-Datenschutzgrundverordnung: Info-Seite

Die EU-Datenschutzgrundverordnung tritt am 25. Mai 2018 in Kraft. Sie bringt einige Neuerungen mit sich und gilt nicht nur für Unternehmen und Behörden, sondern auch für gemeinnützige Organisationen wie Vereine und Stiftungen, die personenbezogene Daten erfassen und nutzen. Künftig hat jedeR Betroffene das Recht, Einfluss darauf zu nehmen, was mit den eigenen Daten geschieht. Doch was geschieht denn eigentlich mit den Daten von z.B. Mitgliedern, Veranstaltungsteilnehmenden oder Newsletter-AbonnentInnen in ihrer Organisation? Wer nutzt sie und wofür? Dürfen Sie das eigentlich? Wie sind die Daten gesichert? Die Infoseite der Ehrenamtsstiftung MV gibt einen Überblick und führt mit Checklisten Schritt für Schritt durch die anstehenden Aufgaben.

Info-Seite der Ehrenamtsstiftung MV

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Twitterprojekt »Engagiert rotiert«

Engagierte Menschen, Organisationen, Initiativen und weitere Agierende der Zivilgesellschaft sind eingeladen, im Rahmen des Projekts »Engagiert Rotiert« von Engagement Global gGmbH – Service für Entwicklungsinitiativen und BBE für jeweils eine Woche über das Twitterprofil @meinEngagement über ihr persönliches Engagement oder ihre Arbeit im Themenfeld zu berichten. Wie ein Staffelstab wird das Twitterprofil Woche für Woche an Teilnehmende des Projekts weitergegeben. Diese haben die Möglichkeit, mehrmals täglich kurze, spannende Nachrichten an ein breites Publikum zu versenden. Die Teilnahme am Projekt ist kostenlos.

Kontakt
BBE Onlineredaktion
E-Mail: bbe-onlineredaktion(at)b-b-e.de

Jana Jagalski
E-Mail: jana.jagalski(at)engagement-global.de

Weitere Informationen zum Projekt »Engagiert Rotiert«

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BBE-Ländergespräch »Ehrenamtskarte« in Schwerin

Am 10. April 2018 folgten über 40 VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft der Einladung von Ehrenamtsstiftung MV und BBE, um zur »Einführung einer landesweiten Ehrenamtskarte in Mecklenburg-Vorpommern« ins Gespräch zu kommen. Karina Conconi aus dem Referat Bürgerschaftliches Engagement der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, Susanne Böttger, Leiterin des EhrenamtNetzwerks Schleswig-Holstein, und Henni Krabbe, Kreisrätin im Landkreis Aurich, berichteten einführend aus verschiedenen Blickwinkeln über Konzept und Erfahrungen in ihrem jeweiligen Bundesland. In der anschließenden Diskussion wurde erörtert, welche Zielstellungen mit einer Ehrenamtskarte in MV verbunden sein müssten, damit diese bei den Ehrenamtlichen Anklang findet.

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Zusammenleben vor Ort: Bericht zur 3. Fachwerkstatt

Am 11. und 12. April 2018 fand in Witzin und Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) die dritte Fachwerkstatt der Reihe »Zusammenleben vor Ort – Gemeinsam. Demokratisch. Engagiert.« statt. Ziel der Reihe ist es, Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der ländlichen Räume miteinander zu Fragen des demokratischen Zusammenlebens ins Gespräch zu bringen und gemeinsam zu diskutieren, wie eine gute Kooperation von Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gelingen kann. Die Reihe wird als Kooperation des BBE mit der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Die Abschlussveranstaltung ist für den September 2018 geplant und soll – wie die Auftaktveranstaltung – in Berlin stattfinden.

Bericht zur Fachwerkstatt auf der Webseite des BBE

Bericht in der »Schweriner Volkszeitung«

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Regionale Mittler für Unternehmenskooperationen: Workshop

Am 14. Juni 2018 findet in Frankfurt/M ein Einsteigerworkshop für potentielle regionale Mittler für Corporate Citizenship und Unternehmenskooperationen statt. Die Teilnehmenden erfahren, wie sie sich als Mittlerorganisation in ihrer Region für den Aufbau von Kooperationsbeziehungen zwischen Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und der öffentlichen Hand aufstellen können und lernen mögliche Geschäftsmodelle, Handlungsfelder und erste Vorgehensweisen kennen. Veranstaltende sind die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V., die Initiative Bürgerstiftungen und UPJ Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR. Eine Anmeldung ist bis zum 25. Mai 2018 möglich.

Weitere Informationen zum Einsteigerworkshop

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Stadt gemeinsam gestalten: Projektaufruf und Fachtagung

Unter dem Titel »Stadt gemeinsam gestalten! Neue Modelle der Quartiersentwicklung« suchen die Partner der Nationalen Stadtentwicklungspolitik nach innovativen Lösungen und neuen Modellen einer koproduktiven Stadt. Gesucht werden innovative Quartiere, in denen aus zivilgesellschaftlicher Initiative neue Modelle einer gemeinsamen Quartiersentwicklung erprobt werden. Auf einer Fachtagung am 7. Mai 2018 in Berlin findet die Vorstellung des Projektaufrufs statt. Außerdem soll der Anspruch an eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung durch Vorträge aus dem In- und Ausland beleuchtet werden. Die Fachtagung richtet sich an das breite Spektrum von Beteiligten einer gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung, an bürgerschaftliche Initiativen und zivilgesellschaftliche Organisationen, an nicht gewinnorientierte Unternehmen, Genossenschaften, Wohnungsgesellschaften ebenso wie an die kommunale Politik und Verwaltung. Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Bewerbungszeitrum für den Projektaufruf beginnt am 7. Mai 2018 und endet am 4. Juli 2018.

Weitere Informationen zur Fachtagung und zum Projektaufruf

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»Nah Dran!«: Preis für Demokratietheater

In diesem Jahr verleiht der Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) in Kooperation mit dem Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e.V. (B3) einmalig den Sonderpreis »Nah Dran! – Ein Preis für Demokratietheater«. Gesucht wird eine Theaterinszenierung, die sich thematisch und künstlerisch mit gesellschaftlichem Zusammenhalt, demokratischer Gesprächskultur und den damit verbundenen Fragestellungen beschäftigt. Der strukturelle Hintergrund der sich bewerbenden Amateurtheaterbühnen wird ebenfalls beachtet. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird im Rahmen des Festivals zum Deutschen Amateurtheaterpreis amarena am 29. September 2018 in Leipzig verliehen. Bewerbungsschluss ist der 21. Mai 2018.

Weitere Informationen zum Preis für Demokratietheater

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Helfende Hand 2018: Förderpreis

Das Bundesministerium des Innern schreibt zum 10. Mal den Förderpreis »Helfende Hand« aus, der mit insgesamt 40.000 Euro dotiert ist. Die »Helfende Hand« würdigt Mitglieder von Organisationen, die sich ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz engagieren. Ausgezeichnet werden Projekte im Bevölkerungsschutz in den Kategorien: »Innovative Konzepte«, »Nachwuchsarbeit« sowie »Vorbildliche Unterstützung des Ehrenamtes«. Zudem gibt es einen Sonderpreis: Die Jury kann damit mehrere Bewerbungen auszeichnen, die sie mit Blick auf die Ziele des Förderpreises als außergewöhnlich wirksam betrachtet, obwohl sie in keine der drei Kategorien passt. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2018.

Weitere Informationen zum Förderpreis

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Engagement im digitalen Zeitalter: Broschüre

Die Broschüre »Engagement im digitalen Zeitalter«, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung, beleuchtet praxisnah, welche Chancen die Digitalisierung für Engagement und Zivilgesellschaft bietet, welche Herausforderungen sich stellen und wie digitalen Trends und Innovationen zivilgesellschaftliches Engagement unterstützen können: Was gibt es beim Thema Datenschutz und Datensicherheit für Non-Profit-Organisationen zu beachten? Wie kann digitale Technik für Beratungsangebote oder Kampagnen erfolgreich eingesetzt werden? Was können Politik und Gesellschaft tun, um digitales Engagement zu unterstützen? Grundlage der Veröffentlichung bilden die Ergebnisse der Veranstaltung »Zivilgesellschaftliches Engagement im digitalen Zeitalter: Trends, Chancen und Herausforderungen« der Akademie Management und Politik. Die Broschüre steht als kostenloser Download zur Verfügung und kann als Print-Exemplar bestellt werden.

Weitere Informationen zur Broschüre und Download

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Denkanstöße zur Digitalisierung: »Mutmacherpapier«

ZiviZ im Stifterverband hat in Zusammenarbeit mit ExpertInnen von betterplace lab, fibonacci & friends und der WHU Otto Beisheim School of Management ein »Mutmacherpapier« mit sieben Denkanstößen zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft veröffentlicht. Das Thesenpapier »Denkanstöße zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft« zeigt Bedarf und Chancen von digitalen Ansätzen in der Zivilgesellschaft. Es kommt zu dem Schluss, dass es Nachholbedarf bei der Digitalisierung der Zivilgesellschaft gibt. Eine Studie gemeinnütziger Organisationen in Deutschland zeigt, dass sich künftig 71 Prozent stark oder sehr stark von Veränderungen im Sektor durch Digitalisierung betroffen sehen. JedeR zweite Befragte attestierte seiner Organisation Nachholbedarf (z.B. beim Koordinieren von Ehrenamtlichen oder beim Fundraising über digitale Kanäle). Die AutorInnen des »Mutmacherpapiers« ermutigen zivilgesellschaftliche AkteurInnen, die Chancen der Digitalisierung zu ergreifen. Das Thesenpapier wurde im Rahmen einer Kick-Off-Veranstaltung der Förderinitiative »digital.engagiert« von Amazon und Stifterverband veröffentlicht. Die Förderinitiative unterstützt Projektideen, die zur Digitalisierung der Zivilgesellschaft beitragen. Das Thesenpapier kann kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Thesenpapier und Download

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 3. Mai 2018.

Redaktionsschluss ist der 25. April 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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