Newsletter Nr. 5 vom 8.3.2018

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Sitzung der Arbeitsgruppen »Migration, Teilhabe, Vielfalt« und »Demografischer Wandel und Engagementförderung im lokalen Raum« des BBE im Oktober 2017 standen Unterschiede und Gemeinsamkeiten des freiwilligen Engagements von, mit und für geflüchtete Menschen im ländlichen und im urbanen Raum. Dabei wurde deutlich, dass der ländliche Raum spezifische Herausforderungen aufweist, auch wenn viele Faktoren für eine gelingende ehrenamtliche Arbeit in diesem Bereich gleichermaßen für ländliche und städtische Kontexte gelten. Der Beitrag von Dr. Jürgen Schumacher fokussiert - basierend auf den Ergebnissen der Studie »Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen« - auf die Besonderheiten des ehrenamtlichen Engagements für geflüchtete Menschen. Annette Wallentin berichtet von den Erfahrungen mit dem Engagement von Geflüchteten und damit verbundenen Herausforderungen im Modellprojekt »Teilhabe durch Engagement« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.). Christoph Zeckra schließlich stellt »The Human Safety Net« vor, bei dem es um die Aktivierung von unternehmerischen Potenzialen bei Geflüchteten durch CSR-Aktivitäten und Corporate Volunteering geht. Alle drei Beiträge lösen sich dabei vor dem Hintergrund unterschiedlicher Ausgangslagen und Rahmenbedingungen von einer Defizitbetrachtung des ländlichen Raums und stellen ungenutzte Potenziale und Chancen in den Vordergrund.

Susanne Huth, Sprecherin der Arbeitsgruppe »Migration, Teilhabe, Vielfalt« des BBE

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Schumacher: BE für geflüchtete Menschen im ländlichen Raum

Besonderheiten beim ehrenamtlichen Engagement für geflüchtete Menschen im ländlichen Raum behandelt Dr. Jürgen Schumacher, Soziologe und Geschäftsführer bei der INBAS-Sozialforschung GmbH in Frankfurt am Main. Empirische Grundlage des Beitrags sind mehr als 150 qualitative Interviews mit hauptamtlichen KoordinatorInnen und Ehrenamtlichen, die im Rahmen der vom Bundesministerium des Inneren geförderten Studie »Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen« durchgeführt wurden, darunter eine Reihe von Interviews mit AkteurInnen aus ländlichen Räumen. Das ermöglicht es, besondere Herausforderungen und erprobte Lösungsstrategien zu skizzieren. Sein Fazit: »Es ist angesichts der geschilderten Herausforderungen alles andere als einfach, Geflüchtete für ein Leben auf dem Lande und die Alteingesessenen dort für ein Zusammenleben mit Geflüchteten zu gewinnen. Die Entwicklungschancen jedoch, die eröffnet werden, wenn dies gelingt, rechtfertigen es auf jeden Fall, den Versuch zu wagen.«

Beitrag von Dr. Jürgen Schumacher (HTML)

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Wallentin: Ankommen durch Engagement

Erfahrungen mit dem Engagement von Geflüchteten im Modellprojekt »Teilhabe durch Engagement« behandelt Annette Wallentin, Leiterin des Modellprojekts »Teilhabe durch Engagement« für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.). An bundesweit zehn Standorten werden dabei von Freiwilligenagenturen Wege erprobt, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu eigenem freiwilligen Engagement finden können, um im gemeinsamen Aktivsein mit anderen Freiwilligen vor Ort ein neues Zuhause zu finden. Wallentin skizziert die besonderen Erfahrungen und Herausforderungen an den drei Standorten, die sich im ländlichen Raum befinden.

Beitrag von Annette Wallentin (HTML)

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Zeckra: Nachhaltige Integration Geflüchteter in unsere Arbeitswelt

Die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen in unsere Arbeitswelt auch im ländlichen Raum erörtert Christoph Zeckra, Public Affairs & Community Engagement (Generali Deutschland) und Themenpate im Themenfeld »Engagement von und für geflüchtete Menschen« des BBE. Möglich ist die Bewältigung dieser Aufgabe für ihn nur durch echte und verbindende Kooperation verschiedener AkteurInnen aus unterschiedlichen Sektoren. Am Beispiel von »The Human Safety Net« zeigt er die Potenziale und Chancen solch einer Ko-Produktion auf. Darin kooperieren Fachkräfte aus Unternehmen, lokalen Initiativen, Kammern, Jobcenter, Stadt und Kommune, Migrantenorganisationen und vielen anderen Kooperationspartnern, um geflüchtete Menschen beim Verfolgen einer eigenen kreativen unternehmerischen Perspektive zu unterstützen.

Beitrag von Christoph Zeckra (HTML)

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»Die Zukunft der Zivilgesellschaft«: Vortrag und Diskussion

Wie sieht die Zukunft der Zivilgesellschaft aus? Wird sie weiterhin dort einspringen, wo Staat und Markt versagen? Oder werden Organisationen die Übernahme bestimmter Aufgaben ablehnen, um sich auf diese Weise einer staatlichen Indienstnahme zu verweigern? Bei der Veranstaltung »Die Zukunft der Zivilgesellschaft« der Maecenata Stiftung am 17. April 2018 in Berlin diskutiert Dr. sc. Eckhard Priller diese Fragen und plädiert für die Entwicklung eines stärkeren Zukunftsbewusstseins und eines aktiven Gestaltungswillens auf Seiten zivilgesellschaftlicher Organisationen. Um Anmeldung wird bis zum 10. April 2018 gebeten. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berliner Stiftungswoche 2018 statt, die vom 17. bis zum 27. April 2018 stattfindet.

Weitere Informationen zur Veranstaltung (PDF, 34,4 kB)

Weitere Informationen zur Berliner Stiftungswoche 2018

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»Kommune bewegt Welt«: Wettbewerb

Zum dritten Mal lobt Engagement Global den Wettbewerb »Kommune bewegt Welt« aus. Gewürdigt werden damit Städte, Landkreise und Gemeinden, die sich gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen und insbesondere migrantischen Organisationen für eine global nachhaltige Entwicklung einsetzen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 135.000 Euro. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29. Juni 2018. »Kommune bewegt Welt« ist ein Wettbewerb von Engagement Global im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, durchgeführt von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt. Schirmherr ist Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Kommune bewegt Welt«

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»Land mit Zukunft«: Studie

In vielen ländlichen Regionen geht die Bevölkerung zurück, die Menschen werden älter, die jungen ziehen fort in die Ballungsräume. Die BürgerInnen selbst sind ExpertInnen, wenn es darum geht, die Probleme und Bedürfnisse vor Ort zu analysieren und kreative Lösungsansätze für das Gemeinwesen zu entwickeln - dies ist der Grundgedanke des Programms »Land mit Zukunft«. Mit dem Programm fördern und begleiten die Landesstiftung »Miteinander in Hessen« und die Herbert Quandt-Stiftung freiwillig Engagierte in sechs besonders vom demografischen Wandel betroffenen hessischen Kommunen. Zum Projektstart wurden die EinwohnerInnen in Bürger-Dialoge zusammengerufen. Dort entstandene Ideen wurden anschließend an Runden Tischen ausgearbeitet und Details geplant. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat das Programm begleitet. Die Studie »Land mit Zukunft« portraitiert die Gemeinden, zeigt auf, wie erfolgreiche Projekte entstanden sind, aber auch, wo und warum es zu Fehlschlägen kam.

Weitere Informationen zur Studie und Download

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Vieregge: Was uns die Essener Tafel lehrt

Die Diskussion um die Essener Tafel ist Gegenstand des Kommentars von Dr. Henning von Vieregge, ständiger Mitarbeiter der Zeitschrift »Verbändereport«, Assoziierter Wissenschaftler am Berliner Maecenata Institut und am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD in Hannover im Themenfeld »Kirche und Zivilgesellschaft«. Vieregge kritisiert den »Medialpopulismus« im politischen Raum, aber ebenso mangelnde Solidarität und Konfliktbereitschaft in der Zivilgesellschaft gegenüber der Politik. So wäre ein Warnstreik aller Tafeln als Reaktion auf die Kritik der Bundeskanzlerin ein deutliches Signal gewesen, dass in der Ko-Produktion von Gemeinwohl durch Staat und Zivilgesellschaft etwas nicht funktioniert: »Aber noch fehlt der Zivilgesellschaft die Bereitschaft und die Fähigkeit zu einem solchen Konflikt mit der Politik.«

Beitrag von Dr. Henning von Vieregge (HTML)

Beitrag von Dr. Henning von Vieregge als PDF herunterladen (153 kB)

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Nationale Armutskonferenz zur Essener Tafel

Die Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz (nak), Barbara Eschen, sieht in der Entscheidung der Essener Tafel, übergangsweise nur Menschen mit deutschem Pass neu in die Versorgung aufzunehmen, ein Alarmsignal: »Das Alarmsignal der Essener Tafel ist eindeutig: Die Tafeln dürfen nicht länger Ausputzer der Nation sein. Die staatlichen Transferleistungen für Menschen, die von Armut betroffen sind, müssen deren Existenz zuverlässig sichern.« Die nak ist ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem Wohlfahrtsbereich, darunter die Caritas, der DGB, die Diakonie, die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, der Deutsche Bundesjugendring, das Deutsche Rote Kreuz und Die Tafeln.

Pressemitteilung der Nationalen Armutskonferenz

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Einführung eines verbindlichen Lobbyregisters im Bundestag

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert mit einem Antrag im Deutschen Bundestag die Einführung eines verbindlichen Lobbyregisters. Ein entsprechender Antrag (19/836) wurde am 22. Februar 2018 in erster Lesung im Bundestag behandelt, zusammen mit dem schon länger vorliegenden Antrag der Fraktion Die LINKE (19/15) vom 24. Oktober 2017. Die Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN unterstreicht die wichtige Bedeutung, die der Austausch von Politik und InteressenvertreterInnen für eine funktionierende Demokratie hat. Deshalb müsse aber Lobbytätigkeit im politischen Bereich für die Öffentlichkeit transparent sein und nach klar definierten Regeln erfolgen. Die Fraktion Die LINKE fordert einen umfassenden »Fußabdruck« bei Gesetzen, der alle Beteiligten an der Vorbereitung des Gesetzes transparent macht.

Antrag zum Lobbyregister der Fraktion Bündnis90/Die Grünen (PDF, 167 kB)

Antrag zum Lobbyregister der Fraktion Die LINKE (PDF, 325 kB)

Plenarprotokoll der Ersten Lesung (PDF, 1,2 MB)

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Bundesprogramm Demokratie leben: Anfrage der AfD beantwortet

Die geschäftsführende Bundesregierung hat eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (19/744) zum Bundesprogramm »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« beantwortet (19/1012). In 39 Fragen wollte die AfD Genaueres zu Modellprojekten wissen, Auswahlkriterien und begrifflichen Fragen, etwa dazu wie die Bundesregierung Hassrede oder demokratisches Verhalten definiere. Gefragt wurde aber auch nach konkreten einzelnen Organisationen, wie etwa der Amadeu Antonio Stiftung.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 486 kB)

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Dona Carmen wieder gemeinnützig - Politik und Gemeinnützigkeit

Analog zum Fall ATTAC hatte vor 30 Monaten das Finanzamt Frankfurt/Main dem »Verein für soziale und politische Rechte von Prostituierten Dona Carmen« die Gemeinnützigkeit entzogen, unter anderem, weil seine Aktivität politisch und das mit der Gemeinnützigkeit nicht vereinbar sei. Ohne Anhörung sollte der Verein zudem sein Vermögen an einen anderen gemeinnützigen Verein abführen. Richtigstellungen seitens des Vereins wurden mit neuen Vorwürfen seitens des Finanzamts beantwortet. Erst eine Klagebegründung eines Fachanwalts hat das Finanzamt zum Einlenken gebracht, das nach 30 Monaten die Gemeinnützigkeit des Vereins wieder herstellte. Bei der Allianz Rechtssicherheit für politische Willensbildung heißt es dazu: »Der Bundestag könnte solche Verfahren vermeiden, indem er die Liste gemeinnütziger Zwecke angemessen erweitert und das Verfahren klarer regelt. Bereits bei der ersten Anerkennung der Gemeinnützigkeit verzweifeln viele Initiativen an den Kompliziertheiten des Verfahrens.«

Weitere Informationen

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81. Deutscher Fürsorgetag

Vom 15. bis 17. Mai 2018 findet der 81. Deutsche Fürsorgetag in Stuttgart statt. Er ist Treffpunkt für rund 2.000 AkteurInnen aus Sozialpolitik, Sozialrecht und Sozialer Arbeit und bietet viele Möglichkeiten zum disziplinären und interdisziplinären Austausch mit KollegInnen. Die drei Kongresstage stehen unter dem Motto »Zusammenhalt stärken - Vielfalt gestalten«. Denn die Vielgestaltigkeit einer offenen, in schneller Veränderung begriffenen und weniger verbindlich erscheinenden Gesellschaft braucht und fordert den sozialen Zusammenhalt und fordert ihn gleichzeitig auch heraus. Dieses Spannungsfeld wird in vielfältiger Weise in den drei Symposien und über 40 Fachforen reflektiert und diskutiert. Themen sind: Integration, Inklusion, die Zukunft der sozialen Sicherungssysteme, Familienpolitik, inklusive Kinder- und Jugendhilfe, das neue Bundesteilhabegesetz, Digitalisierung, der Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit und vieles mehr. Das BBE ist mit einem Fachforum (3.7) am 16. Mai 2018 zum Thema »Engagement ohne Hürden - Persönlicher und sozialer Gewinn für alle!« vertreten. Dieses Fachforum findet statt in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg. Der verlängerte Frühbucherrabatt gilt bis zum 23. März 2018.

Weitere Informationen zum 81. Deutschen Fürsorgetag

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Austausch zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie

Auf Einladung des Rats für Nachhaltige Entwicklung fand am 26. Februar 2018 in dem Räumen der GIZ in Berlin das Gespräch einer internationalen Expertengruppe unter Leitung von Helen Clark (ehemalige Premierministerin von Neuseeland und des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen) zur deutschen Nachhaltigkeitsstrategie und ihrer Umsetzung statt. Die Peers waren insbesondere interessiert an Fragen der sozialen Kohäsion in Deutschland. Expertise von deutscher Seite wurde von der Diakonie, vom Sachverständigenrat der Stiftungen für Integration und Migration und vom BBE eingebracht.

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AG »Migration, Teilhabe, Vielfalt«: Sitzungsbericht

Die Sitzung der AG »Migration, Teilhabe, Vielfalt« am 1. März 2018 befasste sich mit der Teilhabe von MigrantInnen in Gewerkschaften. Dr. Fessum Ghirmazion, Politischer Sekretär im Ressort Migration und Teilhabe beim Vorstand der IG Metall, wurde dazu eingeladen die Ergebnisse der Studie »Mitglieder mit Migrationshintergrund in der IG Metall« vorzustellen. Die Studie zeigt, dass Gewerkschaften insgesamt als ein Ort der Teilhabe und Integration betrachtet werden können. Die anschließende Diskussion behandelte unterschiedlichste Fragen, so zum Beispiel, inwieweit sich Teilhabe in Gewerkschaften auch auf Engagement in anderen Lebensbereichen auswirkt, wie die Entwicklungen von sogenannten »Alternativen Gewerkschaften« zu beurteilen sei.

Weitere Informationen zur AG »Migration, Teilhabe, Vielfalt«

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Vernetzungstreffen der Civil Academy 2018

Am Wochenende vom 2. bis 4. März 2018 war Kassel-Baunatal wieder Ort des jährlichen Großereignisses der Civil Academy. 45 Alumni aus mittlerweile 25 Durchgängen haben im BarCamp-Format spannende Themen vorgeschlagen, vielfältige Kompetenzen eingebracht, Aspekte ihres Engagements im politischen Kontext diskutiert und so manche Idee gemeinsam weiterentwickelt. Von Datenschutz über Social Business bis hin zu Lebensstrategien, Führungsmodellen und Vereinsrecht war für alle etwas dabei. Impulse für dieses anregende Miteinander kamen von den Alumni Elisabeth Kaneza und Eric Klausch, beide in der UN aktiv - als »Fellow« des Hockkommissariats der Vereinten Nationen für Menschenrechte im Rahmen der Internationalen Dekade für Menschen afrikanischer Abstammung bzw. als ehemaliger UN-Jugenddelegierter für Deutschland bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Sie konnten auf beeindruckende Weise deutlich machen, wie sich aus den lokalen Anfängen zivilgesellschaftlichen Engagements Einfluss nehmen lässt auf weltpolitisches Geschehen und wie diese Funktionen und die damit verbundene Anerkennung wiederum Türen für die eigene Projektarbeit vor Ort öffnen kann. Mut zur Einflussnahme war dann auch eine zentrale Botschaft. Als besonderer Gast hat Alexander Westheide aus der Stabstelle Strategie und Kooperationen bei Aktion Mensch die Civil Academy ab Samstagmittag begleitet. In seinem Input stellte er einen erweiterten Inklusionsbegriff vor, gab Tipps zum Thema »Wie mache ich mein Projekt inklusiv?« und beantwortete Fragen zu Fördermöglichkeiten durch Aktion Mensch. Damit konnte er den Teilnehmenden einen wichtigen Anstoß für die Ausrichtung zukunftsweisender Projekte geben. Nächstes Jahr im März gibt es dann ein Wiedersehen der Alumni in Berlin.

Weitere Informationen zur Civil Academy

Civil Academy bei Facebook

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Neue Mitarbeiterin im BBE

Seit dem 1. März 2018 ist Susanne Hartl neue Projektmitarbeiterin im Team »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«. Ihre Aufgabenschwerpunkte liegen im Bereich des Veranstaltungsmanagements besonders der Fachwerkstätten und in der Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit. Darüber hinaus unterstützt sie das Team in der allgemeinen Organisation. Zuletzt war die studierte Sozialarbeiterin bei dem freien sozialen Träger Albatros gGmbh in der Arbeit mit Geflüchteten tätig. Als »Dorfkind« im Allgäu aufgewachsen, fühlt sie sich dem Landleben sehr verbunden und erkundet in ihrer freien Zeit mit Freude das brandenburgische Land. Nun freut sie sich auch auf beruflicher Ebene für die Stärkung des ländlichen Raums wirken zu können und auf die neue Arbeit im Team.

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Mitglied des Monats: Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen

Engagierte, Vereine und Initiativen miteinander zu vernetzen und ihr vielfältiges Engagement vor Ort zu stärken: dafür setzt sich das Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen e.V. seit 2008 ein. Es berät Interessierte zum Engagement, bietet Weiterbildungen für Engagierte an und unterstützt Vereine bei der Entwicklung und Finanzierung von Projekten oder bei der Suche nach KooperationspartnerInnen. 2015 wurde das Freiwilligenzentrum für die Teilnahme am Förderprogramm »Engagierte Stadt« ausgewählt und startete u.a. eine Onlineplattform für Organisationen und Engagierte. Gemeinsam mit der Stadt Gießen und der studentischen »Free School« beteiligte sich das Freiwilligenzentrum 2017 am hessischen Modellprojekt »Flüchtlinge für bürgerschaftliches Engagement gewinnen«. Im gemeinsamen Projekt vermittelten Geflüchtete ihre Fähigkeiten - z.B. in Arabisch oder Webdesign - als ehrenamtliche KursleiterInnen an andere. Im BBE engagiert sich das Freiwilligenzentrum insbesondere über seinen 1. Vorsitzenden Prof. Dr. Adalbert Evers, der im SprecherInnenteam der AG Zivilgesellschaftsforschung aktiv ist.

Weitere Informationen zum Freiwilligenzentrum für Stadt und Landkreis Gießen

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»Engagement und Integration«: bagfa-Arbeitsforum

Am 16. April 2018 findet das Arbeitsforum »Engagement und Integration - Potenziale, Risiken und Nebenwirkungen« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) in Frankfurt/ Main statt. Gemeinsam soll erörtert werden, wie sich das Feld »Engagement und Geflüchtete« entwickelt hat. Welche Rollen können Freiwillige und Freiwilligenagenturen sinnvoll und wirksam übernehmen? Was sind angemessene Anforderungen an sie, was gefährliche Ansprüche - oder kann dies nur jede/jeder Einzelne für sich definieren? Was, wenn viele Wege einen langen Atem verlangen? Das Arbeitsforum bietet Freiraum für Austausch und Analyse. Dabei soll es um die Erfahrungen der Teilnehmenden gehen, aber auch beim Versuch bleiben, das komplexe Feld zu ordnen und die eigenen Möglichkeiten darin zu sichten. Die Teilnahmekosten betragen 50 Euro, für Mitglieder der bagfa ist die Teilnahme kostenlos. Anmeldeschluss ist der 15. März 2018.

Weitere Informationen zum Arbeitsforum

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12. Deutscher Seniorentag

Der 12. Deutsche Seniorentag findet vom 28. bis 30. Mai 2018 in Dortmund statt, veranstaltet von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO). Unter dem Motto »Brücken bauen« gibt es mehr als 200 Veranstaltungen, die sich mit Themen rund um das Älterwerden beschäftigen. Teilnehmende können mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis diskutieren und Prominente aus Politik und Gesellschaft live erleben. Im Programm finden sich u.a. auch Veranstaltungen zum Thema Engagement (Rubrik »Sich engagieren«) und zur Rolle von Kommunen bei der Förderung der Teilhabe von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituation (Rubrik »Kommune und Quartier«). Der Verkauf der Eintrittskarten beginnt am 13. März 2018.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen in der Rubrik »Sich engagieren«

Weitere Informationen zu Veranstaltungen in der Rubrik »Kommune und Quartier«

Weitere Informationen zum Deutschen Seniorentag

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Unternehmen und Sozialpolitik: Call for Papers

Für das Schwerpunktheft der Zeitschrift für Sozialrefom zum Thema »Unternehmen und Sozialpolitik« bitten die Gastherausgeber Holger Backhaus-Maul, Daniel Kinderman und Martin Kunze bis zum 15. Mai 2018 um Vorschläge (Abstracts) für Beiträge. In den Beiträgen sollen die wachsende Bedeutung und veränderte Rolle von Unternehmen in der Sozialpolitik, d.h. in der sozialen Sicherung und der sozialen Dienstleistungsproduktion, unter Bezug auf internationale und globale Entwicklungen herausgearbeitet werden. Die Abstracts mit einer Länge von max. 500 Wörtern können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Ausgewählte AutorInnen werden aufgefordert, ihre deutsch- oder englischsprachigen Beiträge bis zum 1. Oktober 2018 einzureichen; anschließend durchlaufen sie ein Peer-review-Verfahren.

Call for Papers (PDF, 34,2 kB)

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#Patenschaften: E-Book

Mit dem Programm openTransfer #Patenschaften unterstützt die Stiftung Bürgermut seit 2017 die Vernetzung und Verbreitung von Patenschaftsprojekten in Ostdeutschland. Das E-Book versammelt Impulse und Erkenntnisse verschiedener Organisationen, die auf Barcamps und Workshops sowie während eines Stipendienprogramms entstanden. 10 PraktikerInnen wurden nach Herausforderungen von Patenschaftsprojekten gefragt. Sie geben Tipps und Empfehlungen z.B. zu innovativen Patenschaftsansätzen, zu erfolgreichen Projekten im ländlichen Raum oder zur Gewinnung von Unternehmen als Partner. Das E-Book soll Organisationen, Initiativen und Engagierten in Integrations-Patenschaften anregen und ihre Arbeit erleichtern. Es ist online kostenlos abrufbar.

Weitere Informationen zum E-Book und Download

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»Fördermittel in der Flüchtlingshilfe«: Studie

Die Studie »Fördermittel in der Flüchtlingshilfe« untersucht, mit welchen Hürden und Herausforderungen Organisationen des freiwilligen Engagements für Geflüchtete beim Zugang zu Fördermitteln konfrontiert sind und wie sie diese überwinden können. Die vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung durchgeführte Untersuchung zeigt, dass knapp 40 Prozent der Initiativen gar keine Fördermittel beantragt haben. Als Grund dafür werden u.a. schwierige Zugänge und unpassende Anforderungen gesehen. So fehlt es rund der Hälfte der Befragten am Wissen über mögliche Fördertöpfe, an der korrekten Form der Beantragung und an der Transparenz über die darauf folgenden Prozesse. Als Empfehlung für GeldgeberInnen werden z.B. die Schaffung von Informations- und Unterstützungsangeboten und das Angebot niedrigschwelliger Förderungen genannt. Engagierten wird empfohlen, Netzwerke zu bilden und PrivatspenderInnen und Unternehmen einzubinden. Herausgeberin der Studie ist die Bertelsmann Stiftung.

Weitere Informationen und Download der Studie

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»Inklusion ist machbar!« Publikation

In der Publikation »Inklusion ist machbar!« kommen AkteurInnen aus der kommunalen Praxis zu Wort. Anhang von Beispielen, Aktionen, Initiativen und Projekten werden Umsetzungsprozesse vor Ort beschrieben. Das »Erfahrungshandbuch« möchte kommunale AkteurInnen und Engagierte inspirieren und Anregungen und Ideen für eigene Projekte zur Umsetzung von Inklusion geben. Die Publikation ist beim Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. erschienen und von der Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft herausgegeben. Sie knüpft an das Praxishandbuch »Inklusion vor Ort« und das Trainingshandbuch »Inklusion auf dem Weg« an.

Weitere Informationen zur Publikation

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Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen finden Sie auf der Webseite des BBE

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 22. März 2018.

Redaktionsschluss ist der 14. März 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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- Geschäftsstelle -
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Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
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