Newsletter Nr. 25 vom 14.12.2017

Bassewitz: Wertschätzungskultur in der jüdischen Gemeinschaft
Mertens: Anerkennungskultur im Ehrenamt in der kfd
Schell/ Berger: Wertschätzungskultur im KDFB
Wagenseil: Religiöse Vielfalt in Deutschland
Toebs: Deutscher Engagementpreis 2017
Danksageaktion »Du bist unersetzlich!«
»Mia san digital - Ehrenamt 4.0«: Ehrenamtspreis
Förderprogramm »Gut beraten!« in Baden-Württemberg
LSB NRW startet »Ehrenamtsinitiative 2018-2022«
Jugend im Rhein-Neckar-Kreis: Publikation
Ordensverleihung zum Tag des Ehrenamts
Bürgerrechtsstärkungsgesetz der FDP im Bundestag
Jamaika wollte mehr Rechtssicherheit im Gemeinnützigkeitsbereich
Stellungnahme der kfd zum Zweiten Engagemenbericht
Modellprojekt der bagfa: »Teilhabe durch Engagement«
Deutscher Engagementtag
Grußwort zum Jahresempfang 2017 des BBE
Fachwerkstatt Zusammenleben vor Ort in Grabow
19. BBE-Mittagsgespräch
Engagement-BotschafterInnen 2018 gesucht
Kleines Handbuch »Kinder - Kitas - Kooperationen«
Civil Academy verlängert Ausschreibungsfrist bis 3. Januar 2018
Mitglied des Monats: Stiftung Bürger für Bürger
Praktikum in der Civil Academy
81. Deutscher Fürsorgetag
»Ausgezeichnet! - Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung«
Kooperationen zwischen sozialen und traditionellen Unternehmen: Umfrage
»So wirkt Engagement«: Broschüre
»Digitalisierung braucht Engagement«: Papier
Großspenden-Fundraising: Publikation
Hinweis

Bassewitz: Wertschätzungskultur in der jüdischen Gemeinschaft

Die Wertschätzungskultur der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland für freiwilliges Engagement stellt Heike von Bassewitz, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. (ZWST), dar. Ausgehend von der Zedaka, dem jüdischen Wohlfahrtsprinzip und Leitbild der ZWST, erläutert sie zentrale Grundlagen des ehrenamtlichen Engagements in der jüdischen Gemeinschaft. Im Zentrum der Anerkennungskultur für Ehrenamtliche stehen die Seminarreihen zur Gründung, Leitung und täglichen Praxis der Bikkur Cholim (Krankenbetreuung), Chewra Kadisha (Beerdigungsbruderschaft) und anderer Tätigkeitsfelder. Eine gute Resonanz erfahren auch Veranstaltungen wie die Danke-Schön-Nachmittage der ZWST für TeilnehmerInnen der Seminarreihen und andere aktive Ehrenamtliche, aber auch andere Formen: »Fortbildungen, Seminare, besondere Events und auch Danke-schön-Päckchen für Jugendbetreuer und Jugendleiter nach den Sommercamps der ZWST - diese Form der Anerkennung ist symbolhaft für eine kontinuierliche Wertschätzung, die vor dem Hintergrund der ›Zedaka‹ niemals abgeschlossen sein kann.«

Beitrag von Heike von Bassewitz (PDF, 163 kB)

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Mertens: Anerkennungskultur im Ehrenamt in der kfd

Die Anerkennungskultur im Ehrenamt in der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) erläutert Dr. Heide Mertens, Abteilungsleiterin Politik/ Gesellschaft bei der kfd, Bundesverband e.V. Als großer, demokratischer Frauenverband lebt die kfd fast ausschließlich vom ehrenamtlichen Engagement und sieht daher in einer guten Anerkennungskultur eine wichtige Aufgabe. Mit Beispielen stellt sie die vier Achsen dieser Anerkennungskultur dar. Geschenke und Veranstaltungen als Dankeschön im Jahresverlauf gehören ebenso dazu wie die Schaffung guter Rahmenbedingungen oder die Wertschätzung der von den Frauen eingebrachten Qualifikationen und Kompetenzen. Dabei sieht die kfd Anerkennungskultur zugleich als eine gesellschaftliche und politische Aufgabe, weshalb sie hierzu verschiedene Positionen entwickelt hat, die Mertens kompakt darstellt.

Beitrag von Dr. Heide Mertens (PDF, 640 kB)

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Schell/ Berger: Wertschätzungskultur im KDFB

Die Wertschätzungskultur im Katholischen Deutschen Frauenbund e.V. (KDFB) ist Thema des Beitrages von Dr. Ursula Schell, Geistliche Begleiterin des KDFB-Diözesanverbandes Augsburg und Diözesanreferentin der Frauenseelsorge im Bistum Augsburg, und Dr. Heike Berger, Gesellschaftspolitische Referentin in der KDFB-Bundesgeschäftsstelle. Die Autorinnen unterstreichen die geschlechterspezifische Perspektive und konzentrieren sich exemplarisch auf die Anerkennungskultur der ehrenamtlichen Vorstandsarbeit im KDFB. Orientiert an der Unterscheidung von innerer und äußerer Anerkennung stellen sie verschiedene Anerkennungsformen und -erfahrungen im KDFB dar, angefangen von besonderen Zugängen zu Spiritualität bis hin zur Lapislazuli-Nadel, der »Nadel am Revers«. Neben erfolgreichen Formen der Anerkennungskultur beim KDFB diskutieren sie ebenso Probleme und Herausforderungen, die teilweise nur gesellschafts- und geschlechterpolitisch zu beheben sind. Dabei geht es ebenso sehr um Vorstellungen von der Frau als ehrenamtliche Akteurin im Hintergrund und im Verborgenen wie auch um Fragen der Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt. Im Rahmen der eigenen Organisationsentwicklung entsteht eine Arbeitshilfe zur Sicherung und Weiterentwicklung einer Anerkennungs- und Wertschätzungskultur im KDFB, die voraussichtlich im Februar 2018 vorliegt.

Beitrag von Dr. Ursula Schell und Dr. Heike Berger (PDF, 648 kB)

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Wagenseil: Religiöse Vielfalt in Deutschland

Einen Überblick über die religiöse Vielfalt in Deutschland gibt Christoph Wagenseil, Religionswissenschaftlicher Medien- und Informationsdienst REMID e.V. Ausgehend von einem nichttheologischen religionswissenschaftlichen Verständnis skizziert er statistisch die Vielfalt von Religion in Deutschland, verursacht durch Migration, aber ebenso durch religiöse Neugründungen. Zugleich erläutert er dabei die Unschärfen in der statistischen Erfassung und das Selbstverständnis von REMID.

Beitrag von Christoph Wagenseil (PDF, 606 kB)

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Toebs: Deutscher Engagementpreis 2017

Den Deutschen Engagementpreis 2017 stellt Artemis Toebs vor, Pressereferentin des Deutschen Engagementpreises mit Sitz im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Sie stellt die PreisträgerInnen in den verschiedenen Kategorien dar, die am 5. Dezember 2017 mit den Preisverleihungen geehrt wurden. Zugleich gibt sie einen Ausblick auf den Engagementpreis 2018, für den ab sofort alle PreisausrichterInnen für freiwilliges Engagement ihre PreisträgerInnen nominieren können.

Beitrag von Artemis Toebs (PDF, 640 kB)

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Danksageaktion »Du bist unersetzlich!«

Im Rahmen des 2. Deutschen EngagementTages am 5. und 6. Dezember 2017 in Berlin kündigte Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley den Start einer Wertschätzungskampagne an. Unter dem Titel »Du bist unersetzlich! Danke sagen für ehrenamtliches Engagement!« möchte das BMFSFJ gegenüber den vielen Millionen Engagierten in unserem Land ein besonderes Zeichen der Wertschätzung setzen. Über einen Link kann man sich bei engagierten Menschen mit einem Klick oder Post bedanken. Seit dem 7. Dezember 2017 läuft zudem ein Spot in vielen Kinos und ist auch bei YouTube abrufbar.

»Danke!« sagen auf der Webseite »Du bist unersetzlich«  

Zum Spot 

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»Mia san digital - Ehrenamt 4.0«: Ehrenamtspreis

Die Versicherungskammer Stiftung Bayern zeichnet digitale Projekte und Ideen aus Bayern und der Pfalz aus, die die (Zusammen-)Arbeit oder auch Vernetzung im Ehrenamt verbessern und wegweisend für andere Organisationen oder Institutionen sind. Ausgezeichnet wird in der Kategorie »Wir gestalten!« mit einem Preisgeld von 5.000 Euro ein laufendes Projekt, das sich in herausragender Weite digital organisiert. In der Kategorie »Wir starten durch!« wird eine innovative Idee mit 2.000 Euro prämiert, die der ehrenamtlichen Arbeit zugutekommt, sie effizienter und wirkungsvoller gestaltet und auf einer digitalen Lösung aufbaut. Bewerben können sich Institutionen, Vereine und Initiativen, Start-Ups oder auch Unternehmen, wenn sie von Ehrenamtlichen mitgetragen werden. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2018.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 

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Förderprogramm »Gut beraten!« in Baden-Württemberg

Seit dem 1. Dezember 2017 bis zum 31. Januar 2018 läuft die neue Antragsphase für das Förderprogramm »Gut beraten!« in Baden-Württemberg. Mit dem Programm fördert das Land Baden-Württemberg zivilgesellschaftliche Initiativen und ihre Ansätze, gesellschaftliche Themen vor Ort mit Maßnahmen der Bürgerbeteiligung zu bearbeiten. In der neuen Antragsphase sind weitere Themenschwerpunkte hinzugekommen: Neben dem »Ländlichen Raum« ist es nun auch möglich, Bewerbungen für die Themen »Integration« und »Quartiersentwicklung« einzureichen. Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Initiativen mit und ohne eingetragene Rechtsform in Baden-Württemberg (z.B. Bürgergruppen, Arbeitskreise, Bürgerinitiativen, Vereine, Migrantenselbstorganisationen).

Weitere Informationen zum Programm und der aktuellen Antragsphase 

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LSB NRW startet »Ehrenamtsinitiative 2018-2022«

Wie können zukünftig Menschen für ein Engagement im Sportverein gewonnen werden? Welche Strategien helfen, um auf die gesellschaftlichen Veränderungen und den Wandel im ehrenamtlichen Engagement angemessen zu reagieren? Mit solchen Fragen und passenden Lösungsansätzen beschäftigt sich der Landessportbund NRW (LSB NRW) in seiner landesweiten »Ehrenamtsinitiative 2018-2022«, die die zentralen Themen Ehrenamt und Engagement verstärkt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken soll. Unter Einbindung seiner Mitgliedsorganisationen wird sich der LSB im Rahmen der Initiative den Themen annehmen, um die Sportvereine in der Vereinsentwicklung zu unterstützen. Mit der Aktion »Tag der Ehre« wird der LSB NRW außerdem im kommenden Jahr jeden Tag zu einem »Tag des Ehrenamts« machen. Innerhalb der Aktion sollen die Leistungen und Werte des Engagements in den Mittelpunkt gestellt werden.

Weitere Informationen zur LSB-Ehrenamtsinitiative 

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Jugend im Rhein-Neckar-Kreis: Publikation

Das Berliner Archiv der Jugendkulturen hat in Zusammenarbeit mit dem Postillion e. V. ein Organisationsentwicklungsmodellprojekt inklusive einer regionalen Jugendstudie entwickelt, auf deren Basis gezieltes und nachhaltiges politisches und pädagogisches Handeln möglich ist. Mehr als 2.400 Jugendliche im Rhein-Neckar-Kreis wurden befragt, über 100 Jugendliche nahmen an Workshops teil und entwickelten eigene Ideen, Wünsche und Positionen. Die Publikation »Check das! Jugend im Rhein-Neckar-Kreis« stellt die Arbeit des Postillion e.V. vor und dokumentiert die Ergebnisse der Studie und das Modellprojekt. Die erhobenen Daten lassen sich auf andere Landgemeinden in Deutschland übertragen.

Weitere Informationen zur Publikation 

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Ordensverleihung zum Tag des Ehrenamts

Am 4. Dezember 2017 verlieh Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier an Ehrenamtliche den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. In seiner Rede unterstrich er die Bedeutung von bürgerschaftlich Engagierten bei der Prägung nachwachsender Generationen, etwa durch ihre konkrete Vereinsarbeit oder allgemein als Vorbild. Mit Blick auf Tocqueville würdigte er dabei die Bedeutung Ehrenamtlicher für die Demokratie: »Denn Ihr Engagement wirkt weit über das hinaus, was Sie konkret tun. Mit Ihrem Engagement bauen Sie mit an unserer Demokratie.«

Rede von Bundespräsident Dr. Fank-Walter Steinmeier (PDF, 19 kB)

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Bürgerrechtsstärkungsgesetz der FDP im Bundestag

Am 12. Dezember 2017 wurde der Gesetzentwurf der FDP-Bundestagsfraktion zur Stärkung der Bürgerrechte (19/204) erstmals debattiert und zur weiteren Beratung an den Hauptausschuss überwiesen. Die Liberalen sehen das Verhältnis von Freiheit und Sicherheit außer Balance geraten. »Die Grundrechte der Bürgerinnen und Bürger müssen wieder respektiert werden und als Grund statt nur als Grenze staatlichen Handelns Beachtung finden.« Konkret werden die Abschaffung der anlasslosen Speicherung von Telekommunikationsverbindungsdaten und die Aufhebung des Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) gefordert.

Weitere Informationen zur Debatte beim Deutschen Bundestag  

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Jamaika wollte mehr Rechtssicherheit im Gemeinnützigkeitsbereich

Die Allianz für Rechtssicherheit weist am 5. Dezember 2017 darauf hin, dass in den Papieren der gescheiterten Jamaika-Sondierung unstreitig war: »Wir wollen mehr Rechtssicherheit im Gemeinnützigkeitssektor schaffen«. Insgesamt hätten die Themen Ehrenamt, bürgerschaftliches Engagement und Demokratieförderung in den Sondierungspapieren zugenommen und auch viele Gemeinsamkeiten gezeigt. Ungeachtet des Scheiterns der Sondierungen sieht das Bündnis für Rechtssicherheit hier eine Grundlage für entsprechende parlamentarische Initiativen.

Weitere Informationen 

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Stellungnahme der kfd zum Zweiten Engagemenbericht

Zum Internationalen Tag des Ehrenamts hat der Bundesvorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) eine Stellungnahme zum Zweiten Engagementbericht der Bundesregierung veröffentlicht. Positiv bewertet wird, dass die vielfältigen Formen des Engagements und ihre Bedeutung beschrieben werden. Vermisst wird dagegen die angemessene Würdigung überörtlich organisierter Verbände und Vereine, die durch ihre eigene Infrastruktur das Engagement ihrer Mitglieder im lokalen Umfeld stützen. Ebenso sieht die kfd Handlungsbedarf beim ehrenamtlichen Engagement in den Feldern Steuern und Rente. Der kfd-Bundesvorstand stellt vor diesem Hintergrund an die Bundesregierung einige Forderungen, um das Ehrenamt, seine Bedingungen, Qualifikationen und Strukturen künftig besser zu fördern.

Stellungnahme der kfd (PDF, 108 kB)

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Modellprojekt der bagfa: »Teilhabe durch Engagement«

Bürgerschaftliches Engagement nicht nur für geflüchtete Menschen, sondern von und mit geflüchteten Menschen ist der Kerngedanke des Modellprojekts »Teilhabe durch Engagement«, das die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.) durchführt. Seit Sommer 2016 erproben Freiwilligenagenturen an bundesweit zehn Standorten in Deutschland Wege für geflüchtete Menschen in ihr freiwilliges Engagement. Im gemeinsamen Engagement mit anderen Freiwilligen vor Ort finden diese ein neues Zuhause - und eine Gesellschaft, die sie von Beginn an verantwortlich mitgestalten können. Zentrale Fragen dabei sind: »Was motiviert Geflüchtete, sich freiwillig zu engagieren?«, »Wie lassen sich geflüchtete Menschen für ein freiwilliges Engagement gewinnen?« oder »Wie lassen sich Organisationen als Einsatzorte für geflüchtete Engagierte gewinnen?« Diese und weitere Fragen finden erste Antworten aus der Projektpraxis und können, wie der Fortgang des Projekts, auf einer eigenen Webseite verfolgt werden.

Zur Projektseite »Teilhabe durch Engagement« 

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Deutscher Engagementtag

Der zweite Deutsche EngagementTag fand am 5. und 6. Dezember 2017 in Berlin unter dem Motto »Engagement.Vielfalt.Demokratie« statt. Mit dem EngagementTag wollen das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und das Bundesfamilienministerium als federführendes Bundesressort für Engagementpolitik gemeinsam den Stellenwert von bürgerschaftlichem Engagement als zentralem Faktor für eine lebendige und demokratische Gesellschaft sichtbar machen. Als Fachveranstaltung bot der zweite Deutsche EngagementTag eine Plattform für Diskussionen, Wissenstransfer und für die Vernetzung der vielfältigen AkteurInnen aus dem Engagementbereich.

Bericht beim BMBFSJ  

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Grußwort zum Jahresempfang 2017 des BBE

Am Vorabend der Mitgliederversammlung des BBE fand am 23. November 2017 der Jahresempfang statt. Staatssekretärin Heike Raab, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europa, für Medien und Digitales, begrüßte die Mitglieder und PartnerInnen in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz. Sie erinnerte an die Rolle von Rheinland-Pfalz als Gründungsmitglied des BBE und als Partner in einigen thematischen Highlights der vergangenen 15 Jahre. Ebenso diskutierte sie engagement- und demokratiepolitische Herausforderungen. Ihr Fazit: »Ich finde es daher gut und richtig, dass sich das BBE sowohl im Bundestagswahlkampf als auch in den aktuellen Sondierungsverhandlungen aktiv eingebracht hat. Ihre engagementpolitischen Empfehlungen bringen zentrale Anliegen auf den Punkt. Sie sind nicht nur lesenswert, sie finden auch unsere Unterstützung.« 

Beitrag von Staatssekretärin Heike Raab (PDF, 123 kB)

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Fachwerkstatt Zusammenleben vor Ort in Grabow

Am 14. und 15. November 2017 fand in Grabow (Mecklenburg-Vorpommern) die zweite Fachwerkstatt der Reihe »Zusammenleben vor Ort - Gemeinsam. Demokratisch. Engagiert« statt. Ziel der Reihe ist es, ExpertInnen aus unterschiedlichen Bereichen des ländlichen Raums miteinander zu Fragen des demokratischen Zusammenlebens ins Gespräch zu bringen und gemeinsam zu diskutieren, wie eine gute Kooperation von Kommunalpolitik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gelingen kann. Die Reihe wird in Kooperation des BBE mit der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Die dritte der vier Veranstaltungen ist für das Frühjahr 2018 geplant und soll erneut in Mecklenburg-Vorpommern stattfinden.

Bericht zur Fachwerkstatt  

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19. BBE-Mittagsgespräch

Am 30. November 2017 diskutierten geladene Gäste im Rahmen des 19. BBE-Mittagsgesprächs, moderiert von Dr. Lilian Schwalb, BBE, über den Beitrag zivilgesellschaftlicher AkteurInnen für das Bildungswesen. Jana Priemer von der ZiviZ gGmbH im Stifterverband stellte aktuelle Ergebnisse der Sonderauswertung des ZiviZ-Surveys 2017 zum zivilgesellschaftlichen Engagement im Bildungskontext vor und verwies auf die hohe Bedeutung bürgerschaftlicher Aktivitäten für das deutsche Bildungswesen. Dr. Eveline Edle von Gäßler, Bundesministerium für Bildung und Forschung, kommentierte die Ergebnisse der Studie aus einer politischen Perspektive. Sabine Süß von der Koordinierungsstelle Netzwerk Stiftungen und Bildung im Bundesverband Deutscher Stiftungen richtete in ihrem Kommentar den Blick auf die kommunale Bildungsarbeit. Das BBE-Mittagsgespräch ist ein regelmäßig stattfindendes Veranstaltungsformat, das aktuelle, engagementrelevante Themen im vertraulichen Rahmen eines kleinen, multisektoral geladenen Personenkreises diskutiert.

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Engagement-BotschafterInnen 2018 gesucht

Für die Kampagne »Engagement macht stark!« werden bis zum 1. Februar 2018 die Engagement-BotschafterInnen 2018 gesucht. Die Auswahl orientiert sich an den drei jährlich wechselnden Thementagen: 1. Digitales Engagement, 2. Zivilgesellschaft in Europa und 3. Engagement in ländlichen Räumen. Vorschläge für KandidatInnen mit einem vorbildlichen Einsatz für die Gesellschaft können unter Nennung von Kontaktdaten des / der Engagierten, einem kurzen Text zum speziellen Engagement bzw. zum Projekt und einem Satz, warum genau diese Person Engagement-BotschafterIn 2018 werden sollte, an aktionswoche@b-b-e.de gesandt werden.

Weitere Informationen, darunter auch die Auswahlkriterien 

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Kleines Handbuch »Kinder - Kitas - Kooperationen«

Das Engagement von (Groß-)Eltern und AkteurInnen des Gemeinwesens ist aus Kitas heute nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig sind Kitas Orte der frühkindlichen Bildung und Erziehung, in denen sowohl demokratisches als auch bürgerschaftliches Handeln erlernt wird. Wie wird die Kita zu einem demokratischen Ort? Wie lernen Kinder frühzeitig, dass sie sich selbst engagieren und ihr Umfeld mitgestalten können? Diese Themen standen im Fokus der zwei Fachtagungen »Kinder - Kitas - Kooperationen. Engagement und Partizipation in Kindertagesstätten«, die das BBE zusammen mit KooperationspartnerInnen im Land Mecklenburg-Vorpommern im Dezember 2015 (Schwerin) und April 2017 (Greifswald) durchgeführt hat. In der kleinen Praxisbroschüre sind in aller Kürze die wichtigsten Informationen, Anregungen sowie Adressen zum Thema zusammengefasst.

Handbuch »Kinder – Kitas – Kooperationen« (PDF, 1,9 MB)

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Civil Academy verlängert Ausschreibungsfrist bis 3. Januar 2018

24 junge Engagierte erhalten mit einem Stipendium die Möglichkeit, ihre Engagementidee zu realisieren. Begleitet werden sie von erfahrenen TrainerInnen aus dem Social-Profit-Bereich und dem Unternehmen BP Europa SE. An drei Wochenenden im März, April und Juni gibt es Grundlagenwissen zu den Themen Projektmanagement, Fundraising, Zusammenarbeit im Team und Öffentlichkeitsarbeit on- und offline. Die TeilnehmerInnen können dieses Know-how und die verschiedenen Instrumente direkt auf ihr Projekt anwenden, unterstützt vom kreativen Austausch mit den anderen Engagierten und den Coaches. Die Teilnahme ist kostenfrei und es gibt ein Zertifikat.

Weitere Informationen zum Programm, zu den Seminarterminen und zur Bewerbung  

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Mitglied des Monats: Stiftung Bürger für Bürger

Die Stiftung Bürger für Bürger hat sich zum Ziel gesetzt, das bürgerschaftliche Engagement in seiner Vielfalt zu stärken und die Bedeutung des Engagements für die demokratische Gesellschaft besser sichtbar zu machen. Gegründet 1997 von Persönlichkeiten aus Zivilgesellschaft und Politik, feiert sie in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte u.a. Prof. Dr. Thomas Olk, langjähriger Vorsitzender des BBE-SprecherInnenrates und bis zuletzt auch Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Seit 2006 organisiert die Stiftung das Forum Bürgergesellschaft im Schloss Diedersdorf. Hier tauschen sich ExpertInnen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zu Fragen des bürgerschaftlichen Engagements aus und entwickeln Visionen für die Bürgergesellschaft. Die Stiftung bietet auch Berliner Gesprächsabende und ein Bar Camp für junge Engagierte im Rahmen der Gesprächsreihe Bürgergesellschaft 2020 an, mit der die Stiftung neue Impulse für die Bürgergesellschaft anregt.

Weitere Informationen zur Stiftung Bürger für Bürger  

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Praktikum in der Civil Academy

Die Civil Academy hat ab 3. März 2018 wieder einen Praktikumsplatz für drei Monate zu besetzen. Bewerben können sich Studierende der Fachrichtungen Politik-, Sozial-, Wirtschafts- oder Medienwissenschaften, die sich für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement interessieren. Das Praktikum wird vergütet.

Praktikumsausschreibung der Civil Academy (PDF, 84 kB)

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81. Deutscher Fürsorgetag

Unter dem Motto »Zusammenhalt stärken - Vielfalt gestalten« findet vom 15. bis 17. Mai 2018 der 81. Deutsche Fürsorgetag in Stuttgart statt. Wie können wir den Zusammenhalt stärken? Wie kann Vielfalt gelebt werden? Und wie ist dies in Deutschland und Europa möglich? Der 81. Deutsche Fürsorgetag beschäftigt sich mit diesen Fragen nach modernen und zukunftsfesten sozialen Sicherungssystemen, nach notwendigen gesetzlichen Rahmenbedingungen z.B. für veränderte Familienformen und künftige soziale Netze. Der Fokus liegt auf den Themen Integration, Inklusion und Identitäten als Triebfedern des gesellschaftlichen Zusammenhalts und einer aktiven Zivilgesellschaft. Das BBE ist mit einem Fachforum (3.7) am 16. Mai 2018 zum Thema »Engagement ohne Hürden - Persönlicher und sozialer Gewinn für alle!« vertreten. Dieses Fachforum findet statt in Kooperation mit dem Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg. Bis zum 28. Februar 2018 können Tickets mit einem Frühbucherrabatt gebucht werden.

Weitere Informationen zum 81. Deutschen Fürsorgetag 

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»Ausgezeichnet! - Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung«

Wie kann gute Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern gelingen? Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) lädt zusammen mit dem Umweltbundesamt (UBA) dazu ein, vorbildliche Bürgerbeteiligungsprojekte aus dem ganzen Bundesgebiet sichtbar zu machen und der Öffentlichkeit vorzustellen. Mitmachen können alle, die vorbildliche Bürgerbeteiligungsprozesse vor allem im Bau-, Städtebau- und Umweltbereich durchgeführt haben, etwa VorhabenträgerInnen (staatlich und privat), Ministerien oder Kommunen. Vorbildliche Bürgerbeteiligungsprojekte können in einer der drei Teilnahmekategorien - Beteiligung bei Vorhaben, Strategien oder Regelungen - bis zum 31. März 2018 eingereicht werden. BürgerInnen können außerdem Bürgerbeteiligungsprojekte für eine Teilnahme am Wettbewerb vorschlagen. Zudem gibt es einen Sonderpreis für besonders innovative Ansätze. Den Gewinner-Projekten winkt unter anderem eine öffentlichkeitswirksame Auszeichnung bei einer Fachtagung im BMUB.

Weitere Informationen zum Wettbewerb 

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Kooperationen zwischen sozialen und traditionellen Unternehmen: Umfrage

Die Technopolis Group führt für die Europäische Kommission eine internationale Studie zum Thema »Kooperationen zwischen sozialen Unternehmen und traditionellen Unternehmen« durch. Die Studie umfasst alle Unternehmen und Organisationen der Sozialwirtschaft (soziale Unternehmen, soziale Startups, Genossenschaften, Vereine mit einem sozialen Fokus, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit (VVaG) oder Wohlfahrtsorganisationen). Soziale Unternehmen sind Unternehmen, deren vorrangiges Ziel nicht die Erzielung von Gewinnen ist, sondern die Erreichung sozialer Ziele. Die Studie soll Aufschluss geben über die Beziehungen zwischen gewinnorientierten, traditionellen Unternehmen einerseits und Unternehmen und Organisationen der Sozialwirtschaft andererseits. Darüber hinaus soll sie zeigen, wie Kooperationen verbessert werden können und welche politischen, regulatorischen Maßnahmen zur Förderung von Kooperationen geeignet sind. Um die Forschungsfragen der Studie zu beantworten, wurde eine Online-Umfrage aufgesetzt. Die Umfragedauer beträgt ca. 20-30 Minuten.

Umfrage  

Referenzschreiben der Europäischen Kommission (PDF, 50 kB) 

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»So wirkt Engagement«: Broschüre

Das Projekt »Koordinierung, Qualifizierung und Förderung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge« ermöglicht hauptamtliche Unterstützung für das Ehrenamt in der Geflüchtetenarbeit. Initiiert und finanziert wird das Projekt von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Umgesetzt wird es vom AWO Bundesverband, dem Deutschen Caritasverband, dem Deutschen Roten Kreuz, der Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband sowie dem Paritätischen Gesamtverband. Wie sich die Arbeit im Rahmen des Projekts entwickelt hat, welche Aufgaben die lokalen Stellen zur Ehrenamtskoordination schultern und vor welchen Herausforderungen sie stehen, zeigt die Broschüre »So wirkt Engagement«, herausgegeben vom Informationsverbund Asyl & Migration. Neben den Kernbereichen der Koordination und Qualifizierung von Ehrenamtlichen beschäftigen sich die Beiträge z.B. auch mit Fragen nach den Partizipationschancen von Geflüchteten im Ehrenamt, mit Tandem-Projekten, Sprachvermittlungsprojekten und Konflikten zwischen der Abschiebepraxis und der ehrenamtlichen Begleitung von Geflüchteten.

Weitere Informationen und Download der Broschüre »So wirkt Engagement« 

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»Digitalisierung braucht Engagement«: Papier

Die Digitalisierung gilt als die umfassendste Veränderung, die die Gesellschaft derzeit erlebt. In welche Richtung sich dieser digitale Wandel bewegt, wird bislang vor allem von der Wirtschaft bestimmt. Zivilgesellschaftliches Engagement, das sich für eine gemeinwohlorientierte Gestaltung der Digitalisierung einsetzt, fehlt oftmals. In dem Papier »Digitalisierung braucht Engagement” von Leonie Beining, Ralf Müller-Eiselt und Anna Wohlfarth zeigen die AutorInnen auf, warum es starke zivilgesellschaftliche Stimmen im Feld der Digitalisierung braucht und welche Aufgaben gemeinnützige Organisationen übernehmen sollten. Darüber hinaus diskutieren sie Hürden, an denen eine Verstärkung des Engagements bisher oft scheitert und geben Empfehlungen, wie solche Hemmnisse abgebaut werden könnten. Das Papier basiert auf Ergebnissen, die im Rahmen des Projekts »Gemeinwohl im digitalen Zeitalter« entstanden sind, einer gemeinsamen Initiative der Stiftung Neue Verantwortung und der Bertelsmann Stiftung.

Download Papier »Digitalisierung braucht Engagement« (PDF, 759 kB) 

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Großspenden-Fundraising: Publikation

Die Publikation »Großspenden-Fundraising - Wege zu mehr Philanthropie« von Marita Haibach und Jan Uekermann gibt einen Überblick zum Großspenden-Fundraising im deutschsprachigen Raum. Im ersten Kapitel erfolgt die Darlegung der Grundlagen und Rahmenbedingungen, etwa entlang der Fragen: Was ist eine Großspende? Warum nimmt deren Bedeutung zu? Der zweite Teil behandelt Voraussetzungen und Gründe für große Spenden sowie die Organisation und das Management des Großspenden-Fundraisings. In Teil III wird die GeberInnenseite näher betrachtet, bevor im letzten Teil die praktische Umsetzung eines systematischen und strategischen Großspenden-Fundraisings im Zentrum steht.

Weitere Informationen zur Publikation 

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 11. Januar 2018.

Redaktionsschluss ist der 8. Januar 2018.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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