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Newsletter Nr. 22 vom 2.11.2017

Newsletter Nr. 22 vom 2.11.2017

Schöffmann: Vereinbarkeit von Arbeit, Beruf und Engagement

Die Betrachtung von Unternehmen im Spannungsfeld von Förderung und Behinderung bürgerschaftlichen Engagements am Beispiel der Vereinbarkeit von Beruf und Engagement ist das Thema des Beitrages von Dieter Schöffmann, Inhaber des BBE-Mitglieds und Unternehmens VIS a VIS Beratung - Konzepte - Projekte und BBE-Themenpate für das Themenfeld »Arbeit, Unternehmen und Engagement«. Dabei unterscheidet er Dimensionen zwingender, gesellschaftlicher Verantwortung und freiwillige Verantwortungsübernahme von Unternehmen: CSR und bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen dürfen nicht miteinander verwechselt werden. Am Beispiel der Vereinbarkeit von Beruf und Engagement zeigt er, wie diese Unterscheidung hilft, solch ein zentrales Thema für die Ermöglichung von bürgerschaftlichem Engagement nicht einseitig dem Feld des bürgerschaftlichen Engagements eines Unternehmens zuzuschlagen: »Die Vereinbarkeit von Beruf und Engagement gerät durch zahlreiche Einflussfaktoren unter Druck (Flexibilisierung, prekäre Arbeitsverhältnisse u.a.m.), die von Unternehmen als Arbeitgeber verursacht werden oder zumindest von ihnen beeinflusst werden können. Hier haben sie eine gesellschaftliche Verantwortung, der sie sich nicht mit Verweisen auf ›Freiwilligkeit‹ entziehen dürfen. Ein solcher Verantwortungsdiskurs sollte innerhalb und außerhalb des BBE geführt werden.«

Beitrag von Dieter Schöffmann (PDF, 165 kB)

Hachemer: Freiwillige Feuerwehr und Unternehmen

Wie kann die Vereinbarkeit von ehrenamtlichem Feuerwehrengagement und Unternehmen verbessert werden? Das ist Thema des Beitrages von Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes. Viele Unternehmen unterstützen freiwillige Feuerwehrleute, die bei ihnen beschäftigt sind, über das gesetzlich vorgegebene Maß hinaus. Dennoch gibt es vielerorts in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen auch einen Unterschied zwischen der allgemeinen Wertschätzung der Freiwilligen Feuerwehr und der Bereitschaft im konkreten Fall. Freiwillige Feuerwehrleute können sich dabei sowohl sozialem Druck von KollegInnen und Vorgesetzten als auch von ArbeitgeberInnen bis hin zu Gemeindeverwaltungen ausgesetzt sehen. Manche verlassen den ehrenamtlichen Feuerwehrdienst, andere verlieren ihre Arbeitsstelle. Hachemer stellt verschiedene Maßnahmen und Forderungen dar, mit denen der Deutsche Feuerwehrverband und die Landesverbände die Situation von ArbeitnehmerInnen in Betrieben und Verwaltungen stärken möchten - angefangen mit dem Förderschild »Partner der Feuerwehr« bis hin zur Forderung nach einer Bevorzugung bei Einstellungen für Freiwillige Feuerwehrleute.

Beitrag von Frank Hachemer (PDF, 155 kB)

Sendler: Synergien zwischen Arbeitswelt und BE beleben

Die nachhaltige Belebung der Synergien zwischen Arbeitswelt und Drittem Sektor durch bürgerschaftliches Engagement ist Thema des Beitrages von Dr. Hans Sendler. Ausgehend von einer trisektoralen Verortung der Wirkungsbedingungen des bürgerschaftlichen Engagements und weiterer Prämissen diskutiert er vorhandene und mögliche Synergieeffekte in der Kooperation von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen über das bürgerschaftliche Engagement. Als sinnvolle Ansatzpunkte erweisen sich dabei weiche Themen moderner Personalentwicklung und Kompetenzbilanzierung. Als Ziel skizziert Sendler eine strategische, flächendeckende Partnerschaftskultur, zu der es allerdings noch ein Stück Weg ist.

Beitrag von Dr. Hans Sendler (PDF, 205 kB)

Fachwerkstatt Unternehmen in der Gesellschaft: Bericht und Ergebnisse

Am 17. Oktober 2017 fand eine Fachwerkstatt zum Thema »Unternehmen in der Gesellschaft. Kritischer Dialog zwischen Unternehmen, Unternehmensstiftungen, gemeinnützigen Organisationen und intermediären Akteuren« statt. Über Anlass, Ziele, Teilnehmendenkreis und Leitfragen berichtet Dieter Schöffmann, Inhaber des BBE-Mitglieds und Unternehmens VIS a VIS Beratung - Konzepte - Projekte und BBE-Themenpate für das Themenfeld »Arbeit, Unternehmen und Engagement«. Ebenso gibt er ein erstes Zwischenresümee der vielfältigen Diskussion - eine Dokumentation der Fachwerkstatt ist zurzeit noch in der Endabstimmung und wird danach im BBE-Mitgliederportal tixxt für die Mitglieder veröffentlicht. Sie soll auch Grundlage einer umfassenderen Publikation sein. 


Bericht von Dieter Schöffmann (PDF, 180 kB)

Bezirkliche Engagementinfrastrukturstrategien und -konzepte

Am 21. November 2017 widmet sich der Dritte Runde Tisch »Zivilgesellschaft. Berlin« 2017 zur Förderung des Freiwilligen Engagements Strategie- und Strukturfragen auf bezirklicher Ebene: »Bezirkliche Engagementstrategien und Infrastrukturkonzepte. Erfahrungen, Entwicklungen, Planungen.« VeranstalterInnen sind die Landesfreiwilligenagentur Berlin gemeinsam mit dem Landesnetzwerk Bürgerengagement Berlin. Hintergrund ist die Koalitionsvereinbarung »Berlin gemeinsam gestalten«, in der es um bürgerschaftliches Engagement, Teilhabe, Beteiligung, ehrenamtliche und freiwillige Tätigkeiten in der Stadt und in Berlins Bezirken bis 2021 geht. Wie sieht es in den Bezirken aus? Welche etablierten Strukturen gibt es, welche neuen sind entstanden? Eine Anmeldung ist bis zum 14. November 2017 erwünscht.

Weitere Informationen zum Dritten Runden Tisch  

Einsteigerworkshop regionale Mittler Corporate Citizenship

Am 14. Dezember 2017 findet in Berlin der nächste Einsteigerworkshop für potenzielle regionale MittlerInnen für Corporate Citizenship und Unternehmenskooperationen statt. VeranstalterInnen sind Lagfa und Landesfreiwilligenagentur Berlin, Lagfa Brandenburg, Lagfa Sachsen-Anhalt, Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis sowie UPJ, das Netzwerk für Corporate Citizenship und CSR. Zu den Themen gehören Geschäftsmodelle von Mittlerorganisationen, Strukturen, Handlungs-/Tätigkeitsfelder und Kompetenzen von Mittlerorganisationen und Vorgehensweisen, um Kooperationen herzustellen. Anmeldefrist ist der 3. Dezember 2017.

Weitere Informationen zum Einsteigerworkshop

Vostel-Volunteering: Umfrage

Vostel.de ist eine Online-Pooling-Plattform für Engagementangebote in Berlin und München. Sie bringt Freiwillige, die sich engagieren möchten, mit gemeinnützigen Organisationen und Initiativen zusammen, die nach Unterstützung suchen. Hauptsächlich werden junge, webaffine Interessierte und Menschen mit Migrationshintergrund für bürgerschaftliches Engagement aktiviert. Da gerade diese Gruppen starken und schnellen Wandlungsprozessen unterliegen, hat Vostel eine Umfrage erstellt, um Informationen über die aktuellen Bedürfnisse und Trends der Zielgruppe zu sammeln. Die Ergebnisse sollen in erster Linie die Plattformarbeit verbessern, werden aber auch allen anderen interessierten Organisationen und Institutionen zur Verfügung gestellt. Die abgefragten Inhalte reichen von klassischen Fragen (Wo und wie lange engagiert?) über aktuelle Anforderungen an das Engagement bis hin zu digitalem Engagement. Die Umfrage ist auf Deutsch und Englisch verfügbar.

Umfrage von Vostel 

Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit

Am Ende der Legislaturperiode bzw. im Übergang zur nächsten kommt erneut ein spannender, engagamentpolitisch relevanter Bericht der Bundesregierung heraus: »Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit«. Das Büro für Technikfolgenabschätzung (TAB) hat ihn (18/13689) vorgelegt. In ihrem Vorwort betont die Regierung, dass der Bericht »einen auf die parlamentarische Arbeit ausgerichteten Überblick über die Entwicklung und Nutzung der Online-Bürgerbeteiligung in Deutschland sowie über erfolgreiche Anwendungen in anderen Ländern« biete. Auch wenn der Bericht weitgehend deskriptiv ist, verweist das TAB doch auf systematische, international vergleichende Analysen zur Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit. Nach vorliegenden Studien sei festzustellen, dass Deutschland bei der Beteiligung der Bevölkerung an Entscheidungen und ihrer aktiven Einbindung nicht zur Spitzengruppe zähle - obwohl sie auf der Ebene der Verfügbarkeit von Daten und Informationen durchaus dazu gehöre. Die Studie geht nicht nur auf Angebote beim Bundestag ein, sondern stellt ebenso Bürgerhaushalte auf kommunaler Ebene und zivilgesellschaftliche Transparenzplattformen dar, wie etwa das Portal abgeordnetenwatch.de.

Bericht der Bundesregierung (PDF, 10,8 MB) 

Sozialpolitische Handlungserfordernisse für die 19. Legislaturperiode

Gerade in Zeiten, in denen sich einzelne Gruppen in der Gesellschaft abgehängt und nicht ausreichend berücksichtigt fühlen, steht die Sozialpolitik in besonderem Maße in der Verantwortung. Ihre Aufgabe ist es, den Zusammenhalt in einer Gesellschaft der Vielfalt zu stärken, ein gerechtes Miteinander im Sozialraum zu gestalten und die notwendige Orientierung und Sicherheit in Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs zu bieten. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat zu diesem Themenbereich Anregungen für die Koalitionsverhandlungen publiziert.

Weitere Informationen zu den Anregungen des Deutschen Vereins 

BAGSO-Internetwoche und Positionspapier

Laut Businessnetzwerk XING sind 80 Prozent der deutschen Unternehmen noch nicht in der Digitalisierung angekommen. Für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) kann man sowas nicht sagen. Bereits zum sechsten Mal führt sie die »BAGSO InternetWoche« durch, anlässlich des Welttages des Internets am 29. Oktober. Außerdem hat sie ein Positionspapier mit dem Titel »Ältere Menschen in der digitalen Welt« herausgegeben, in dem die BAGSO u.a. Forderungen an die Politik und die Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnik stellt.

Weitere Informationen zur BAGSO-InternetWoche 2017  

Download Positionspapier »Ältere Menschen in der digitalen Welt« (PDF, 1,1 MB) 

Sportdeutschland will immaterielles Kulturerbe beantragen

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) will, dass das deutsche Sportvereinswesen in die Liste des Immateriellen Kulturerbes der UNESCO eingetragen wird - wie schon die Genossenschaftsidee. Zum 31. Oktober 2017 wurde ein entsprechender Antrag an das nationale Welterbekommitee auf den Weg gebracht. Das Immaterielle Kulturerbe umfasst auch gesellschaftliche Bräuche und soziale Praktiken. Zum bundesdeutschen Verzeichnis gehören derzeit etwa 70 Kulturformen. In der DOSB-Presse vom 24. Oktober 2017 schreibt dazu Prof. Hans-Jürgen Schulke: »Mit seiner Initiative bei der Unesco sendet der DOSB zwei Botschaften aus: Zum einen macht er auf die organisatorische und ideelle Basis seiner vielfältigen Aktivitäten aufmerksam, rückt die dort tätigen Akteure in den Mittelpunkt. Das geht mitunter im aktuellen Ringen um die Spitzensportreform aus dem Blick. Zum anderen reklamiert der DOSB mit seiner Unesco-Initiative bis in den internationalen Raum den politischen Wert des Vereinssports. Dort findet er weltweit Anerkennung, oft Bewunderung. Das kann dazu beitragen, die noch nicht erreichte Anerkennung des Sports als Staatsziel zu erreichen. Die neue Legislaturperiode bietet das an.«

Kommentar von Prof. Hans-Jürgen Schulke (PDF, 382 kB)

AG »Bildung und Engagement«: Sitzungsbericht

Am 12. Oktober 2017 traf sich die BBE-AG »Bildung und Engagement« zu ihrer 5. Sitzung in Berlin. Im Fokus der Sitzung stand das Thema der »Aus- und Fortbildung des Hauptamtes in zivilgesellschaftlichen Infrastrukturen und öffentlichen Institutionen«. Nach einer kurzen Einführung von BBE-Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein in die Thematik und aktuelle Bedarfe aus BBE-Sicht berichtete Harald Fellechner, Aktivoli Landesnetzwerk, über Erfahrungen und Herausforderungen in Hamburg bei dem Versuch, das Thema »BE und Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamt« in die Curricula von Fach- und Hochschulen zu implementieren. Im Anschluss stellte Stephan Würz von der LandesEhrenamtsagentur Hessen erste Ansätze bei der Entwicklung spezifischer Curricula für bestimmte Zielgruppen in der kommunalen Verwaltung vor. In der Diskussion wurde dazu angeregt, das Thema auch weiterhin in der Arbeitsgruppe im Blick zu behalten und u.a. positive Beispiele gelungener Kooperationen mit Fach-/Hochschulen aufzuzeigen.

Weitere Informationen zur AG »Bildung und Engagement« 

AG »Freiwilligendienste«: Sitzungsbericht

Zu ihrer 6. Sitzung traf sich die BBE-AG »Freiwilligendienste« am 24. Oktober 2017 im BDKJ Jugendhaus in Düsseldorf. Neben den Berichten über die aktuellen Entwicklungen bei den FWD und über den Fachtag der verbandlichen Zentralstellen in den Freiwilligendiensten »Zukunft V - Freiwilligendienste und der Zweite Engagementbericht« vom 6. September 2017 wurde am Vormittag über das Bundestagswahlergebnis und den Umgang mit den neuen Parlamentsfraktionen diskutiert (soll auch Gegenstand der nächsten AG-Sitzung sein). Am Nachmittag informierte zunächst Matthias Betz über die Bemühungen einer politischen Einflussnahme auf die Gestaltung des European Social Corps. Mirko Schwärzel berichtete dann über Hintergründe und Ergebnisse der Recherche des BBE-Arbeitsbereichs Europa zur Entwicklung und Ausgestaltung von Freiwilligendiensten in anderen europäischen Ländern. Die Ergebnisse werden als BBE-Arbeitspapier im kommenden Monat veröffentlicht. Die nächste Sitzung der AG findet am 27. Februar 2018 in Frankfurt am Main statt.

Weitere Informationen zur AG »Freiwilligendienste« 

Netzwerktagung Bürgerhaushalt 2017: Bericht

Am 25. und 26. Oktober 2017 fand im Volksbad Jena das jährliche Treffen des Netzwerks Bürgerhaushalt statt. Das Netzwerktreffen wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), der Servicestelle Kommunen der Einen Welt / Engagement Global und dem BBE organisiert. In Jena kamen rund siebzig AkteurInnen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft und Bürgergesellschaft zusammen und diskutierten über aktuelle Trends und Themen in Sachen Bürgerhaushalt. Der Auftakt des Treffens stand voll im Zeichen des Bürgerhaushaltsmodells von Jena. Am zweiten Tag wurde zum offenen Gedanken- und Erfahrungsaustausch der NetzwerkerInnen aufgerufen. In mehreren Denkwerkstätten, die alle von der Frage nach neuen Aktivierungs- und Beteiligungsmöglichkeiten geleitet waren, wurde die konkrete Arbeit vor Ort in den Mittelpunkt gestellt. Ziel der Tagung war es, aus nationalen und internationalen Vergleichen von Bürgerhaushalten sowie durch einen Blick in andere Themenfelder neue Ideen für Aktivierung und mehr bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen.

Weitere Informationen zum Netzwerk Bürgerhaushalt

Tiphagne (People's Watch) über Folter in Indien: Vortragsreihe

Vom 2. bis 9. November 2017 berichtet der indische Anwalt und Menschenrechtspreisträger Henri Tiphagne (People's Watch) in Hamburg, Berlin, Köln, München und Frankfurt/Main über die Menschenrechtslage in Indien und die zivilgesellschaftliche Arbeit von People's Watch. Organisiert wird die Reise von der Stiftung Menschrechte - Förderstiftung Amnesty International. Indien hat nach wie vor nicht die Antifolterkonvention ratifiziert - und Verhaftete werden immer wieder gefoltert, teilweise mit tödlichen Konsequenzen. People's Watch vertritt die Betroffenen vor Gericht, kümmert sich um Rehabilitation und setzt langfristig auf Menschenrechtsbildung an Schulen. Zugleich sieht sich die Organisation Repressionen ausgesetzt. Seit 2012 wird People's Watch immer wieder die Finanzierung durch ausländische Hilfsorganisationen untersagt. Im Dezember 2016 wurden die Konten abermals eingefroren. Seine Klage gegen diese Entscheidung ist noch in der Schwebe.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe 

FSJdigital: Bundesweite Fortbildungsreihe

Junge Menschen wachsen heute in einer digitalisierten Welt auf und sind mit Smartphone, Tablet und Internet vertraut. Im Projekt FSJdigital können Freiwillige diese Kompetenzen in soziale Einrichtungen (Kita, Schule, Seniorenheim, etc.) einbringen und dort digitale Projekte umsetzen. Davon profitieren alle Beteiligten: Die FSJlerInnen machen soziale Erfahrungen und orientieren sich beruflich, die Einrichtungen erweitern ihr Angebot und steigern ihre Attraktivität und den KlientInnen - etwa SeniorInnen und Kindern - wird ein Tor zur Digitalisierung geöffnet. FSJdigital wird seit 2015 vom DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem DRK-Generalsekretariat erfolgreich umgesetzt und soll nun ein bundesweites Angebot werden. Die Fortbildungsreihe FSJdigital hat das Ziel, die gesammelten Erfahrungen zu vermitteln, damit das FSJdigital im Rahmen des »Regel-FSJ« angeboten werden kann. Das Angebot ist nicht auf das DRK beschränkt, sondern richtet sich an Leitungskräfte, Mitarbeitende und Anleitende aller FSJ-Träger und -Einsatzstellen bundesweit. Zielgruppe sind alle, die FSJ anbieten und ihr Engagement in sozialen Einrichtungen mit Unterstützung digitaler Projekte erweitern wollen. Die Seminare richten sich sowohl an EinsteigerInnen als auch an »digitale« ExpertInnen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Fortbildungsreihe  

Flyer zur Fortbildungsreihe (619 kB)

Management von Ehrenamtlichen: Fort- und Weiterbildung

Von Februar bis November 2018 findet in 8 Modulen das Fort- und Weiterbildungsangebot »Professionelles Management von Ehrenamtlichen« statt. Es richtet sich vorrangig an alle, die die Integration von Ehrenamtlichen in soziale Einrichtungen oder die Begleitung und Gestaltung bürgerschaftlichen Engagements in unterschiedlichen Bereichen auf eine professionelle Basis stellen wollen. Veranstalterin ist die Hochschulkooperation Ehrenamt, an der die TU Nürnberg, die Evangelische Hochschule Nürnberg, die Katholische Stiftungsfachhochschule München, das Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement und die Freie Wohlfahrtspflege Landesarbeitsgemeinschaft Bayern beteiligt sind. Die Teilnehmenden sollten aufgrund einschlägiger Berufsausbildung oder als EntscheidungsträgerInnen in Organisationen oder Vereinen bereits Erfahrung mit dem Thema Ehrenamt gesammelt haben. Die Höchstteilnehmendenzahl für diesen Kurs beträgt 22 Personen. Anmeldungen bis zum 15. Dezember 2017. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 1.499 Euro beinhaltet die Kursgebühr, Seminarunterlagen, die Projektwerkstatt sowie Snacks während der Seminartage.

Weitere Informationen zur Weiterbildungsreihe (PDF, 1,9 MB) 

Menschen - Leben - Integration: ZiviZ-Fachtag

Am 29. November 2017 findet in Berlin ein Fachtag zum Thema Integration und bürgerschaftliches Engagement statt: »Menschen Leben Integration: Forschung und Praxis zur Zivilgesellschaft im Dialog«. Veranstalter ist Zivilgesellschaft in Zahlen - ZiviZ im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft. Vorgestellt werden Ergebnisse aus dem Dialog seit 2015 mit WissenschaftlerInnen, ExpertInnen sowie AkteurInnen aus Politik und Verwaltung zu Fragen von Integration und Zivilgesellschaft. Die Gründung neuer Migrantenorganisationen und das Engagement in Diaspora-Communities, die Weiterentwicklung kommunaler Integrationspolitik hin zu einem kooperativen Politikfeld, das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen und die interkulturelle Öffnung tradierter Vereinsstrukturen sind einige der Themen aus diesen Dialogen. Um Anmeldung bis zum 22. November 2017 wird gebeten.

Weitere Informationen zum ZiviZ-Fachtag 

ZusammenWirken im ländlichen Raum: Fachtag

Am 1. Dezember 2017 findet in Berlin ein Fachtag zur Engagementpolitik im ländlichen Raum statt: »Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: ZusammenWirken im ländlichen Raum - ganz allein oder gut vernetzt?« Veranstalter ist der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. in Kooperation mit dem BBE. Viele AkteurInnen sind im ländlichen Raum tätig, um Demokratie und bürgerschaftliches Engagement zu stärken - doch trotz guter Beispiele für Kooperationen laufen viele Aktivitäten parallel nebeneinander her. Im Austausch mit AkteurInnen aus der Praxis sowie mit den Verantwortlichen in verschiedenen Bundesministerien soll diskutiert werden, welche Schnittstellen sich vor Ort trotz unterschiedlicher Zielsetzungen ergeben, um die eigene Region voranzubringen. Einzelne Plätze sind noch verfügbar. Um zeitnahe Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum Fachtag 

Mein gutes Beispiel: Wettbewerb

Die Bertelsmann Stiftung und der Verein Unternehmen für die Region e.V. suchen gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks kleine, mittelständische und familiengeführte Unternehmen, die sich gesellschaftlich engagieren und Verantwortung für ihre Region übernehmen. Der Wettbewerb »Mein gutes Beispiel« wird jährlich seit 2011 durchgeführt. An der Preisverleihungsfeier 2017 nahm auch der chinesische Boschafter teil, da der Wettbewerb dort seit zwei Jahren unter dem Namen »More than a Market« mit großem Erfolg ebenso durchgeführt wird. Ausgezeichnet werden kann Engagement u.a. in den Bereichen Bildung, Kultur, Integration, Bekämpfung sozialer Benachteiligung oder Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis zum Thema »Demokratie stärken - Toleranz leben« verliehen. Bewerbungsfrist für die neue, am 17. Oktober 2017 eröffnete Runde ist der 13. Januar 2018. Die Preisverleihung findet am 12. April 2018 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb »Mein gutes Beispiel« 

Dritter Sektor überflüssig? Call for Papers

Am 19. und 20. April 2018 findet in Freiburg in der Schweiz das 13. NPO-Forschungscolloquium statt. Vielleicht das letzte, lautet das Konferenzthema doch: »Brauchen wir noch einen Dritten Sektor?« Allerdings dementiert der Untertitel die provokative Frage ein wenig: »Und wenn ja: Wie soll er aussehen?« VertreterInnen der Politikwissenschaft, der Soziologie, der Volks- und der Betriebswirtschaftslehre sowie weiterer Sozialwissenschaften sind eingeladen und können bis zum 15. November 2017 Vorschläge für Vorträge in deutscher oder englischer Sprache einreichen.

Weitere Informationen zum Call for Papers 

Sprachförderung und ehrenamtliches Engagement: Befragung

»Welche Wirkung hat unser ehrenamtliches Engagement in der Sprachförderung auf die Sozial-Integration geflüchteter Menschen und die Gesellschaft?« Antworten auf diese Frage soll die wissenschaftliche Studie »Ehrenamt und Integration« ermitteln. Engagierte Menschen im Bereich Sprachförderung können - gemeinsam mit ihren Teilnehmenden - mittels einer Online-Befragung bis zum 20. November 2017 an der Studie teilnehmen. Die Ergebnisse sowie eine individuelle Evaluation der ehrenamtlichen Wirkung können kostenlos angefragt werden.

Weitere Informationen zur Studie (665 kB)

Kursbuch Bürgerbeteiligung #2: Publikation

Das Kursbuch Bürgerbeteiligung #2 von Jörg Sommer (Hrsg.) vereint Beiträge von WissenschaftlerInnen und erfahrenen PraktikerInnen aus dem Bereich der Beteiligung. Die Beiträge zeigen, dass Fragen der Öffentlichkeitsbeteiligung alle gesellschaftlichen Ebenen durchziehen: von kommunalen Teilhabemöglichkeiten bei der Stadtentwicklung bis hin zu Großprojekten - wie der Endlagersuche für radioaktive Abfälle - oder der Ausgestaltung der Energiewende. Dabei setzt sich die Publikation auch mit Themen wie Möglichkeiten von Jugendpartizipation und Teilhabeoptionen in der Wirtschaft auseinander und stellt neue Praxisbeispiele und Methodenerfahrungen vor.

Weitere Informationen zum Kursbuch Bürgerbeteiligung

Stellenausschreibungen

Beim Deutschen Bibliotheksverband e.V. ist zum 1. Januar 2018 im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projektes »Total Digital! Lesen und erzählen mit digitalen Medien!« eine zunächst auf zwei Jahre befristete Stelle der ProjektadministratorIn (35 Wochenstunden) zu besetzen. Bewerbungsfrist ist der 30. November 2017.

Der Verkehrsclub Deutschland e.V. sucht für die Bundesgeschäftsstelle ab sofort und befristet bis 31. Januar 2019 eine/n MitarbeiterIn für Öffentlichkeitsarbeit und Verbandskommunikation sowie zum 1. Januar 2018 (für 1,5 Jahre) eine/n VolontärIn für Öffentlichkeitsarbeit und Marketingkommunikation (Bewerbungsfrist ist der 30. November 2017).

Weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 16. November 2017.

Redaktionsschluss ist der 8. November 2017.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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