Newsletter Nr. 21 vom 20.10.2017

Huth: Gründung und Fachtagung des bbt
Kleindiek: Bildung und Teilhabe migrantischer Familien
Kuczynski: Grußwort
Jahnke: Grußwort
Boos-Nünning: Elternbeteiligung und Elternengagement
Engagementpreis NRW 2017: Publikumsvoting
Freiwilliges Engagement internationaler Studierender
Berliner Stiftungstag 2017
Vom Rio-Gipfel zur Nachhaltigen Agenda 2030 in Bayern
Eröffnungsrede des Bundespräsidenten beim Bürgerfest
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Nationaler Aktionsplan
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Bericht
Offenes Parlament: Plenarprotokolle durchsuchbar
Vom Weggehen und Ankommen: Ausschreibung Fotoprojekt
ZusammenWirken im ländlichen Raum: Fachtag
BBE-Kongress im Programm »Menschen stärken Menschen«: Programm aktualisiert
Förderliche Rahmenbedingungen für Engagement: BBE-Arbeitspapier
Jahrbuch Engagementpolitik 2018: Jetzt vorbestellen!
4. Sitzung des BBE-Koordinierungsausschusses: Bericht
Mitglied des Monats: Bürgernetzwerk Bildung des VBKI
Politik im Netz - Wohin steuert die digitale Agenda?
Partizipative und experimentelle Politikberatung
Stadt mit Vielfalt für Alle gestalten: Tagung
Nach Umweltbewusstsein das Digitalbewusstsein?
Frauen mit Migrationshintergrund und Engagement: Publikation
Stellenausschreibungen
Hinweis

In diesem Schwerpunkt steht die Thematik der Elternbeteiligung und des Elternengagements im Bildungssystem in der Einwanderungsgesellschaft im Mittelpunkt. Anlass der Beiträge ist der Gründungsprozess des »Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)«. Das bbt versteht sich als Interessenvertretung und Sprachrohr der Eltern mit Einwanderungsgeschichte auf Bundesebene und verfolgt das Ziel, Barrieren der Elternbeteiligung im Bildungssystem abzubauen, um mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zu erlangen. Nach einem über zweijährigen Netzwerkentwicklungsprozess wurde am 18. Oktober 2017 in einer feierlichen Gründungsversammlung bei Gastgeber Generali in Berlin der Verein gegründet, die Satzung beschlossen und der erste, fünfköpfige bbt-Vorstand aus den Reihen der zehn Gründungsmitglieder gewählt. Am 19. Oktober 2017 fand die Auftaktveranstaltung des neu gegründeten Vereins bbt statt, die Fachtagung »Elternbeteiligung und Elternengagement in der Einwanderungsgesellschaft« in der Werkstatt der Kulturen in Berlin.

Der Schwerpunkt enthält Grußworte und Fachbeiträge der Beteiligten an der Fachtagung. Susanne Huth, INBAS-Sozialforschung GmbH, berichtet über Hintergründe des Gründungsprozesses und thematische Schwerpunktsetzungen der beiden Veranstaltungen. Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Alexandra Kuczynski, Bundesministerium des Innern, sowie Dr. Ulrich Jahnke, Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, stellen Bezüge zu Arbeiten ihrer Häuser und zu aktuellen Fragen der Fachdebatte und des politischen Diskurses her, würdigen die hohe Bedeutung des neu gegründeten Bundeselternnetzwerkes, bieten Unterstützung an und laden zur Zusammenarbeit ein. Prof. em. Dr. Ursula Boos-Nünning verweist in Ihrem Beitrag auf offene Fragen hinsichtlich aktueller Strukturvoraussetzungen, betont die Notwendigkeit von Elternbildung und unterstreicht diesbezüglich die Rolle der Migrantenorganisationen.

Der Aufbau des bbt wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) ko-finanziert und von INBAS-Sozialforschung GmbH und dem BBE begleitet und unterstützt. Wir freuen uns sehr über den erfolgreichen Prozess, sind gespannt auf die kommenden Entwicklungen, die wir gerne als Partner weiterhin begleiten und wünschen dem neu gegründeten Netzwerk viel Erfolg.

Dr. Lilian Schwalb, BBE

nach oben

Huth: Gründung und Fachtagung des bbt

Susanne Huth, Geschäftsführerin der INBAS-Sozialforschung GmbH und Sprecherin der Arbeitsgruppe »Migration, Teilhabe, Vielfalt« des BBE, stellt das neu gegründete Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt) und seine erste Fachtagung »Elternbeteiligung und Elternengagement in der Einwanderungsgesellschaft« vor. Zunächst berichtet sie über die Vorgeschichte, die Beteiligten und die Gewählten des am 18. Oktober 2017 gegründeten Vereins »Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt)«. Dann beschreibt sie die wesentlichen Inhalte der Auftaktveranstaltung am folgenden Tag, in der es um Elternbeteiligung und Elternengagement vor dem Hintergrund der in den PISA-Studien berichteten sozialen Selektivität des Schulsystems in der Einwanderungsgesellschaft ging. Ihr Fazit: »Insgesamt, so das Resümee aller Beteiligten, war die Fachtagung ein gelungener Auftakt für das Bundeselternnetzwerk der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe (bbt), das hieraus wichtige Impulse und Anregungen für die künftige Arbeit und den weiteren Netzwerkaufbau mitnimmt.«

Beitrag von Susanne Huth (PDF, 187 kB)

nach oben

Kleindiek: Bildung und Teilhabe migrantischer Familien

Herausforderungen und Unterstützungsformen für Bildung und Teilhabe migrantischer Familien sind das Thema der Rede von Dr. Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Er diskutiert Herausforderungen und Probleme bei den Wegen zu Bildungserfolgen migrantischer Kinder. Ebenso stellt er dar, über welche Wege und Projekte das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend positive Änderungen erreichen will, denn: »Wir setzen uns ein für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit. Für alle Kinder.«

Rede von Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek (PDF, 136 kB)

nach oben

Kuczynski: Grußwort

Von Seiten des Bundesministeriums des Innern (BMI) spricht Alexandra Kuczynski, Referatsleiterin GZ 2, ein Grußwort an die Fachtagung des Bundeselternnetzwerks der Migrantenorganisationen für Bildung & Teilhabe. Sie unterstreicht die hohe Bedeutung, die der Schutz der Familie genießt, und die Wichtigkeit des Engagements von Eltern in Bildungseinrichtungen. Als Integrationsministerium sieht das BMI hier auch eine besonders wichtige Aufgabe für die Teilhabe und das Engagement von Eltern mit Migrationshintergrund: »Denn gerade das Engagement der Eltern leistet einen wichtigen Beitrag zum Bildungserfolg und damit zur besseren Integration von Kindern mit Einwanderungsgeschichte in das deutsche Bildungssystem.« Deshalb begrüßt und unterstützt das BMI auch die Arbeit von Migrantenorganisationen und die Gründung des Elternnetzwerks.

Grußwort von Alexandra Kuczynski (PDF 128 kB)

nach oben

Jahnke: Grußwort

Die integrations- und bildungspolitische Bedeutung von Migrantenorganisationen im Zusammenspiel mit Staat und Politik sind die Themen des Grußwortes von Dr. Ulrich Jahnke, RL AS 1 im Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Dabei unterstreicht er den Paradigmenwechsel, den die Kanzlerin beim Integrationsthema vor 12 Jahren vollzogen hat und Integration zur Chefinnensache machte. Ebenso stellt er die besondere Rolle der Migrantenorganisationen heraus, die nicht erst auf die Politik gewartet hatten, sondern sich viel früher auf den Weg gemacht hatten. Ebenso kommt er auf das Aktionsfeld Bildung und Schule genauer zu sprechen und formuliert auch Forschungsbedarfe zur Wirksamkeit der Aktivitäten von Schulen und Migrantenorganisationen, um Eltern besser einzubinden in den Bildungsverlauf ihrer Kinder.

Grußwort von Dr. Ulrich Jahnke
(PDF, 184 kB)

nach oben

Boos-Nünning: Elternbeteiligung und Elternengagement

Elternbeteiligung und Elternengagement in der Einwanderungsgesellschaft diskutiert Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning, emeritierte Hochschullehrerin für Migrationspädagogik an der Universität Duisburg-Essen. Ausgehend von Befunden aus der Bildungs- und Migrationsforschung zeigt sie eine Diskrepanz zwischen den hohen Leistungs- und Berufszielen in migrantischen Elternhäusern und den Bildungserfolgen in der Schule: »Migrationsfamilien verfügen nicht über die Mittel und die Möglichkeiten, ihre Bildungsansprüche in Schulerfolge zu transformieren.« Sie diskutiert vier Veränderungsansätze bzw. Notwendigkeiten und die Rolle, die Migrantenorganisationen in diesem Zusammenhang spielen können.

Beitrag von Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (PDF, 173 kB)

nach oben

Engagementpreis NRW 2017: Publikumsvoting

Bis zum 31. Oktober 2017 läuft das Publikumsvoting zum »Engagementpreis NRW 2017«. Dieser Engagementpreis in Nordrhein-Westfalen folgt dem Motto: »Generationen schaffen Möglichkeiten - gemeinsam Engagement gestalten«. Eine Auswahl ist unter 12 Projekten möglich. Der Preisträger wird am 7. Dezember 2017 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Düsseldorf bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Engagementpreis NRW 2017

nach oben

Freiwilliges Engagement internationaler Studierender

Wie entwickeln internationale Studierende mit Migrationsgeschichte durch bürgerschaftliches Engagement kulturelle, berufliche und soziale Bindungen an ihren Studienort und erweitern ihre akademischen, beruflichen und persönlichen Kompetenzen und Erfahrungen? Das ist der Themenhorizont eines Symposiums an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am 1. November 2017: »Angekommen oder auf dem Absprung - gesellschaftliche Teilhabe von Studierenden mit Migrationsgeschichte und internationalen Studierenden durch Engagement«. Dort werden die empirischen Befunde aus zwei Studien vorgestellt und mit VertreterInnen aus Hochschule, Politik und Zivilgesellschaft diskutiert. Bei dem Symposium handelt es sich um eine Kooperation zwischen der Universität und der Freiwilligenagentur Halle-Saalkreis. Um eine formlose Anmeldung bis zum 25. Oktober 2017 wird gebeten.

Weitere Information zum Symposium

nach oben

Berliner Stiftungstag 2017

Am 17. November 2017 findet zum achten Mal der Berliner Stiftungstag statt. In diesem Jahr wird der Tag als Vernetzungs-Konferenz durchgeführt, mit Stiftungs-Talkrunden und Stiftungs-Impact-Labs. Darin geht es um die Rolle der Stiftungen in und für Berlin, Crowd-Funding, Reputationsmanagement, das Investmentsteuerreformgesetz und weitere Themen. Eröffnet wird der Tag vom Schirmherrn des Stiftungstages, dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller. Staatssekretärin Sawsan Chebli nimmt am Stiftungstalk teil.

Weitere Informationen zum Berliner Stiftungstag 2017

nach oben

Vom Rio-Gipfel zur Nachhaltigen Agenda 2030 in Bayern

Am 28. November 2017 findet in Nürnberg eine Tagung zur nachhaltigen Entwicklung auf kommunaler Ebene in Bayern statt: »Vom Rio-Gipfel zur Nachhaltigen Agenda 2030: Nachhaltige Entwicklung in Bayern auf kommunaler Ebene stärken!« Veranstalter sind das Zentrum für nachhaltige Kommunalentwicklung in Bayern, RENN.süd (Regionale Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien) und die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global. Neben dem Erfahrungsaustausch sollen die Herausforderungen, Chancen und Handlungsmöglichkeiten diskutiert werden, die die Agenda 2030 für Kommunen und Zivilgesellschaft bietet. Handlungsbedarfe und Lösungsansätze für beteiligte Akteure sollen identifiziert werden. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, Anmeldungen sind bis zum 15. November online möglich.

Weitere Informationen zur Tagung

nach oben

Eröffnungsrede des Bundespräsidenten beim Bürgerfest

Die Rede von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier zur Eröffnung des Bürgerfestes am 8. September 2017 in Berlin steht zur Verfügung. Im Rahmen seiner Danksagung an bürgerschaftlich Engagierte kommt er insbesondere auf die Rolle der Zivilgesellschaft und der Ehrenamtlichen bei der Flüchtlingskrise und bei der Reaktion auf antidemokratische Bedrohungen zu sprechen. Gerichtet an die Ehrenamtlichen sagt der Bundespräsident: »Sie halten diese Gesellschaft zusammen. Sie schaffen Heimat, eine Gemeinschaft, ein Zuhause. Seien Sie gewiss, wir werden Sie, wo immer es uns möglich ist, gegen jene verteidigen, die Sie und Ihre Arbeit angreifen.«

Rede des Bundespräsidenten zum Bürgerfest (124 kB)

nach oben

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Nationaler Aktionsplan

Am 22. September 2017 hat die Bundesregierung den Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung mit ihrer eigenen Stellungnahme veröffentlicht (Drucksache 18/13679). Der Bericht enthält die fachliche Expertise aus den Bildungsbereichen frühkindliche Bildung, Schule, berufliche Bildung, Hochschule, non-formales und informelles Lernen/Jugend und Kommunen sowie Impulse aus den zehn Partnernetzwerken von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Der Nationale Aktionsplan BNE hat den Anspruch, eine umfassende BNE-Strategie zu sein, die von Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft gemeinsam unterstützt werden kann. In ihrer Stellungnahme schreibt die Bundesregierung: »Die Bundesregierung macht sich den partizipativen Multi-Akteur-Ansatz zur Umsetzung des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland zu Eigen. Die Bundesregierung bezieht relevante Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Medien und Bildung sowie insbesondere junge Menschen in die Umsetzung des Weltaktionsprogramms und des Nationalen Aktionsplans Bildung für nachhaltige Entwicklung ein.«

Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung (PDF, 8 MB)

nach oben

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Bericht

Am 22. September 2017 hat die Bundesregierung ihren Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung mit ihrer eigenen Stellungnahme veröffentlicht (Drucksache 18/13665), den insgesamt sechsten Bericht dieser Art seit 2002. Er enthält vor allem die Aktivitäten der einzelnen Bundesministerien sowie eine Übersicht der entsprechenden Aktivitäten der Bundesländer.

Bericht Bildung für nachhaltige Entwicklung
(PDF, 3 MB)

nach oben

Offenes Parlament: Plenarprotokolle durchsuchbar

Zwar stellt der Deutsche Bundestag alle Protokolle und Redebeiträge online, doch das bedeutet noch nicht, dass man sie bequem durchsuchen und teilen kann. Offenes Parlament.de hat die Protokolle des Bundestags nun durchsuchbar gemacht und klassifiziert. Das ermöglicht eine detaillierte Recherche zu Personen (MdBs) und zu 28 Themenbereichen nach einzelnen Jahren. Ebenso können die Redebeiträge von Abgeordneten nach vorgegebenen Themen und Begriffen eigener Wahl durchsucht werden. Die Redebeiträge der Abgeordneten können auch über Social Media geteilt werden.

Suchmaske Offenes Parlament

nach oben

Vom Weggehen und Ankommen: Ausschreibung Fotoprojekt

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und das BBE richten gemeinsam ein Fotoprojekt zum Thema »Vom Weggehen und Ankommen« aus. Der Verlust des Gewohnten und die Entdeckung eines neuen sozialen Umfeldes sollen im Mittelpunkt der fotografischen Werke stehen. Die Fotos sollen Geschichten von Menschen erzählen, die sich im In- und Ausland in unterschiedlichen Bereichen sozial engagieren oder selbst von bürgerschaftlichem Engagement profitieren. Im Rahmen des Projekts soll dabei sowohl die Perspektive der Helfenden als auch der Blickwinkel der Personen abgebildet werden, die durch bürgerschaftliches Engagement unterstützt wurden. Es geht darum, zu dokumentieren, wie dieses Engagement die Helfenden sowie jene Menschen, die unterstützt werden, prägt. Teilnehmen können alle Interessierten mit einer Fotoserie von ca. 20 Bildern, ob mit oder ohne professionelle fotografische Kenntnisse. Genauere Informationen zur Jury und zur Verwendung und Verbreitung der prämierten Fotos sind in der Ausschreibung dargestellt. Einsendefrist ist der 30. November 2017.

Weitere Informationen zum Fotoprojekt 2017

nach oben

ZusammenWirken im ländlichen Raum: Fachtag

Ohne Vernetzung und Kooperation lässt sich vor Ort - gerade im ländlichen Raum - kaum etwas erreichen. Dies gilt umso mehr für diejenigen, die demokratische Einstellungen und bürgerschaftliches Engagement zum Wohle aller stärken wollen. Oft ist allerdings ein zu wenig abgestimmtes Nebeneinander verschiedener Bereiche und Förderstrukturen zu beobachten, obwohl es inspirierende Beispiele der Kooperation gibt, etwa im Emsland oder bei der Partnerschaft für Demokratie und der LEADER-Aktionsgruppe im Kreis Saalfeld-Rudolstadt. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. lädt in Kooperation mit dem BBE am 1. Dezember 2017 zum Fachtag »Aktuelle Fragen der Engagementpolitik: ZusammenWirken im ländlichen Raum - ganz allein oder gut vernetzt?« nach Berlin ein, um gute Praxis zu diskutieren und Potenziale für die eigene Arbeit zu erkunden. Im Austausch mit AkteurInnen aus der Praxis sowie mit den Verantwortlichen in verschiedenen Bundesministerien soll diskutiert werden, welche Schnittstellen sich vor Ort trotz unterschiedlicher Zielsetzungen ergeben, um die eigene Region voranzubringen. Um zeitnahe Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum Fachtag

nach oben

BBE-Kongress im Programm »Menschen stärken Menschen«: Programm aktualisiert

Beim bundesweiten BBE-Fachkongress »PatInnen, MentorInnen und LotsInnen in der Unterstützung und Integration von geflüchteten Menschen« am 9. und 10. November 2017 im Auditorium Friedrichstraße in Berlin werden aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen, Fachfragen rund um Flucht, Engagement und Integration sowie Herausforderungen in den Blick genommen. Der Fachkongress bietet Raum für Diskussionen im Plenum, für die gemeinsame Arbeit der teilnehmenden ExpertInnen in den Dialogforen an der Formulierung von Bedarfen und Handlungsempfehlungen sowie für den systematischen Wissenstransfer. Der BBE-Kongress findet im Rahmen des Bundesprogramms »Menschen stärken Menschen« des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) bereits zum zweiten Mal statt. Er richtet sich an die Programmträger von »Menschen stärken Menschen« sowie weitere ExpertInnen aus dem Themenfeld. Der Kongress wird durch das BMFSFJ gefördert.

Weitere Informationen zum Kongress

Download Programmflyer (PDF, 403 kB)

nach oben

Förderliche Rahmenbedingungen für Engagement: BBE-Arbeitspapier

Das Papier »Förderliche Rahmenbedingungen für Engagement - Eckpunkte für ein Bundesengagementgesetz« von Manfred Spangenberg, Tobias Baur, Dr. Hans Sendler und Dr. Serge Embacher ist nach der Bundestagswahl 2013 im Kontext der Diskussionen der damaligen AG 1 des BBE (Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement) entstanden. Dabei geht es - unabhängig von den in der 18. Legislaturperiode erzielten Fortschritten in der Engagementpolitik des Bundes - um die Frage, wie eine systematische und auf Dauer gestellte Förderung des bürgerschaftlichen Engagements so ausgestaltet werden kann, dass vor allem die Engagierten selbst dabei in den Mittelpunkt gerückt werden. Der Text ist nun als Arbeitspapier Nr. 4 in der Online-Reihe des BBE erschienen.

Download Arbeitspapier Nr. 4 (PDF, 3,1 MB)

nach oben

Jahrbuch Engagementpolitik 2018: Jetzt vorbestellen!

Annäherungen an die digitale Welt stehen im Mittelpunkt des Jahrbuchs für Engagementpolitik 2018. Das Jahrbuch wird zugleich geprägt von einem Rückblick auf die Engagementpolitik der vergangenen Legislaturperiode sowie neuen empirischen Befunden und Berichten, wie etwa dem 2. Engagementbericht an die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag. Die weiteren Beiträge des Engagementpolitischen Jahrbuchs geben einen Einblick in aktuelle Diskussionen und einen Überblick über die Arbeit des BBE. Das Jahrbuch des BBE, herausgegeben von Ansgar Klein, Rainer Sprengel und Johanna Neuling, erscheint zum sechsten Mal im November 2017 und kann ab sofort über den Wochenschau Verlag vorbestellt werden.

Weitere Informationen und Vorbestellung

nach oben

4. Sitzung des BBE-Koordinierungsausschusses: Bericht

Am 13. Oktober 2017 tagte der Koordinierungsausschusses (KOA) des BBE in Berlin. Die stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kulturrats Gabriele Schulz begrüßte die Mitglieder des strategisch-politischen Gremiums des BBE in ihrem Haus. Diskussionspunkte waren u.a. Fragen der engagementpolitischen Positionierung des BBE, die Einsetzung eines neuen Themenfelds »Gendergerechtigkeit«, ein Grundsatzpapier zur »Stärkung der europäischen Zivilgesellschaft« und damit verbunden die Empfehlungen des Koordinierungsausschusses an die kommende Mitgliederversammlung. Des Weiteren wurde in der Sitzung über aktuelle Anliegen aus dem Themenfeldern berichtet und ein Ausblick zur Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2018 gegeben. Die nächste Sitzung des Koordinierungsausschusses findet am 9. März 2018 statt.

nach oben

Mitglied des Monats: Bürgernetzwerk Bildung des VBKI

Das Bürgernetzwerk Bildung des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) vermittelt ehrenamtliche Lese-/LernpatInnen in Berliner Schulen und Kitas in sozial schwieriger Lage, um die Startbedingungen benachteiligter Kinder und Jugendlicher zu verbessern und sie auf ihrem Bildungsweg zu unterstützen. Gegründet wurde das Bürgernetzwerk Bildung im Jahr 2005 von der ehemaligen Berliner Schulsenatorin Sybille Volkholz mit damals 5 Pilotschulen. Aktuell sind über 2.100 ehrenamtliche Lese-/Lernpatinnen in rund 220 Berliner Schulen und 90 Kitas aktiv. Ziel des Projektes ist auch die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements in Berlin sowie die direkte Hilfe dort, wo sie benötigt wird.

Weitere Informationen zum Bürgernetzwerk Bildung des VBKI

nach oben

Politik im Netz - Wohin steuert die digitale Agenda?

Am 2. November 2017 findet ein Wikimedia-Salon im Rahmen des ABC des Freien Wissens beim ALEX Offener Kanal Berlin zur digitalen Agenda und Digitalpolitik in der kommenden Legislaturperiode statt. Bringt eine Jamaika-Koalition eine echte digitalpolitische Wende? Wie steht es um die Stärkung der Themen Open Government, Open Data und Open Source? Dies soll mit Bundestagsabgeordneten diskutiert werden. Um eine Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum Wikimedia-Salon

nach oben

Partizipative und experimentelle Politikberatung

Das WZB-Mercator-Forum Wissenschaft und Politik widmet sich am 7. und 8. November 2017 in Berlin dem Thema der partizipativen und experimentellen Politikberatung in Form experimenteller Arrangements wie Reallabore, Living Labs oder Policy-Experimenten. Schon seit langem haben sich auch partizipative Austausch- und Koordinationsformate, etwa transdisziplinäre Plattformen und Multi-Stakeholder-Foren etabliert, die das Erfahrungswissen und die Positionen heterogener Akteure zusammenbringen. Im Rahmen des Forums sollen eine Bestandsaufnahme erfolgen, verschiedene Formate verglichen und konkrete Handlungsoptionen für die Gestaltung von Reallaboren und transdisziplinärer Expertise entwickelt werden. Bei dem Forum handelt es sich um eine Veranstaltung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) und der Stiftung Mercator.

Weitere Informationen zum Forum

nach oben

Stadt mit Vielfalt für Alle gestalten: Tagung

Am 24. und 25. November 2017 findet in Leipzig eine Tagung zum bürgerschaftlichen Engagement von MigrantInnen im kommunalen Kontext statt: »Gesellschaftlicher Zusammenhalt - Stadt mit Vielfalt für Alle gestalten«. Gemeinsam soll erarbeitet werden, welche Erfahrungen Menschen mit Migrationserfahrung mitbringen und wie die daraus gewonnene Expertise und Kreativität bei der Gestaltung des Zusammenlebens in den Städten genutzt werden können. Neben einzelnen Impulsvorträgen finden acht Workshops statt zu Themen wie Zugangsbarrieren, religiöse Vielfalt oder Netzwerke. Die Veranstaltung wird in Kooperation des Bündnisses für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) mit der Bertelsmann Stiftung sowie mit inhaltlicher Unterstützung durch die Stadt Leipzig durchgeführt. Um Anmeldung bis zum 10. November 2017 wird gebeten. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Weitere Informationen zur Tagung

nach oben

Nach Umweltbewusstsein das Digitalbewusstsein?

Am 28. November 2017 geht es in Berlin bei einer Podiumsdiskussion um das Digitalbewusstsein als Herausforderung für die Zivilgesellschaft: »Nach dem Umweltbewusstsein das Digitalbewusstsein? Neue Aufgaben und alte Vorbilder für die Zivilgesellschaft im digitalen Zeitalter«. Diskutieren werden Edda Müller, Ministerin für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein a.D. und Vorsitzende von Transparency International Deutschland, Markus Beckedahl von netzpolitik.org und Aart De Geus, Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann Stiftung. Mit dieser Veranstaltung schließen die Bertelsmann Stiftung und die Stiftung Neue Verantwortung das gemeinsame Projekt »Gemeinwohl im digitalen Zeitalter« ab.

Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion

nach oben

Frauen mit Migrationshintergrund und Engagement: Publikation

Die Studie »Frauen mit Migrationshintergrund und Freiwilliges Engagement« von Emra Ilgün-Birhimeoğlu liefert Befunde zur Frage der Regulierung von Teilhabechancen im zivilgesellschaftlichen Bereich an der Schnittstelle von Geschlecht und Migration: Inwiefern und in welchen Bereichen engagieren sich Migrantinnen in eingetragenen Vereinen? Welche Bedeutung nehmen Migrantinnenvereine ein? Welche Aus- und Abgrenzungsmechanismen bestehen und welche Konsequenzen bringen diese mit sich?

Weitere Informationen zur Publikation

nach oben

Stellenausschreibungen

Die Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE) sucht für die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin-Mitte zum 1. Januar 2018 eine Führungskraft auf der Basis von 20 Wochenstunden mit Ausbaumöglichkeiten. Bewerbungsfrist ist der 25. Oktober 2017.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz sucht zum 1. Januar 2018 für sein Projekt Ausbildungsbrücke eine/n KoordinatorIn Ehrenamtsmanagement. Bewerbungsfrist ist der 30. Oktober 2017.

Die Tafel-Akademie gGmbH sucht in Berlin zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n WerkstudentIn für die Finanzbuchhaltung. Bewerbungsfrist ist der 31. Oktober 2017.

Die Akademie für Lokale Demokratie e.V. (ALD) sucht eine/n ProjektmanagerIn im Themenfeld nachhaltige Kommunalentwicklung, Bürgerbeteiligung und bürgerschaftliches Engagement (60 bis 100 Prozent, TVöD). Bewerbungsfrist ist der 30. November 2017.

Die gemeinnützige Flechtwerk 2+1 GmbH sucht für das Besuchsprogramm »Mein Papa kommt« ab sofort ein/e WerkstudentIn oder PraktikantIn als Teamassistenz/ Community Organizer.

Weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen

nach oben

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 2. November 2017.

Redaktionsschluss ist der 25. Oktober 2017.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

nach oben

Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)

Newsletter abonnieren

Aktuelle Meldungen

21.11.2017

Finanz- und Vereinsverwaltung: Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V.

Der Förderverein des Brandenburgischen Flüchtlingsrats e.V. sucht zum 1. Januar 2018 eine/n…

mehr…

16.11.2017

ReferentIn Personal und Administration: Sarah Wiener Stiftung

Die Sarah Wiener Stiftung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n ReferentIn Personal und…

mehr…

16.11.2017

ProjektleiterIn: Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V.

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e. V. (BDO) sucht - vorbehaltlich der Bewilligung…

mehr…