Newsletter Nr. 17 vom 24.8.2017

Potz/ Hub: Kirche findet Stadt - ohne BE keine Quartiersentwicklung

Erkenntnisse für die Stadtentwicklung aus dem ökumenischen Projekt »Kirche findet Stadt« sind das Thema des Beitrages von Dr. Petra Potz, Stadtplanerin mit dem Büro location - Wissenstransfer, Berlin und Rainer Hub, Projektreferent bei »Kirche findet Stadt« seitens der Diakonie Deutschland - Ev. Bundesverband und beim BBE u.a. Mitglied im Koordinierungsausschuss. »Kirche findet Stadt« ist seit 2011 ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik, das in Kooperation vom Deutschen Caritasverband und Diakonie Deutschland - Ev. Bundesverband mit 18 Pionierstandorten durchgeführt wird. Die AutorInnen stellen bürgerschaftliches Engagement und Zivilgesellschaft als feste Größe einer integrierten Stadtentwicklung dar und lokalisieren darin die verschiedenen Aufgaben und Rollen der Kirchen und der kirchlichen Wohlfahrtsverbände. Diese reichen von der zivilgesellschaftlichen AkteurInnenschaft einerseits bis zur EigentümerInnenschaft kirchlicher Flächen und Liegenschaften andererseits, die für Aussehen und Richtung von Quartieren bedeutsam sind. Dabei zeichnen sie Wandlungen im Selbstverständnis nach und skizzieren die Bedeutung weiterer zentraler AkteurInnen für die Quartiers- und Stadtentwicklung sowie die Bedeutung multipler Kooperationen gerade auch im Nah- und Sozialraum, in dem Kirche präsent ist.

Beitrag von Dr. Petra Potz und Rainer Hub (PDF, 697 kB)

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Swarat: Digitalisierung ist für alle da - Digitale Dörfer

Digitalisierung als Herausforderung und Chance für Menschen und Regionen jenseits der großen Städte ist das Thema des Beitrages von Gerald Swarat, Berliner Kontaktbüro des Fraunhofer IESE (Kaiserslautern). Er greift dabei auf Erfahrungen aus dem Smart-Rural-Areas-Forschungsprogramm zurück, innerhalb dessen die »Digitalen Dörfer« mit dem Land Rheinland-Pfalz ein Highlight-Projekt darstellen. Darin werden zusammen mit den BürgerInnen in ländlichen Regionen neue Konzepte für eine moderne Nachbarschaftshilfe entwickelt, die digitale Lösungen einschließen. Zum Beispiel ein regionaler Online-Marktplatz mit Apps zur Lieferung bestellter Waren durch Freiwillige. Zu den Apps BestellBar und LieferBar kam in einer dritten Testphase im Oktober 2016 die TauschBar hinzu, ebenso wurden DigiTaler für freiwillige Leistungen eingeführt: »Das Projekt ist somit aus den Gedanken geboren, dass Nachbarschaftshilfe und Gemeinschaftsgefühl auf dem Land eine ideale Basis bieten, die durch Digitalisierung in nachhaltig tragfähige Lösungen transformiert werden kann.«

Beitrag von Gerald Swarat (PDF, 637 kB)

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Vieregge: Interview mit Prof. Dr. Michael Hüther

Für den Verbändereport hat Henning von Vieregge ein Interview mit Prof. Dr. Michael Hüther geführt, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und 2010 Vorsitzender der Kommission zur Erstellung des Ersten Engagementberichts der Bundesregierung. Themen sind Verbände, eine gewandelte Verbändelandschaft, NGOs und Zivilgesellschaft. Darin unterstreicht er den engen Zusammenhang von Demokratie und Zivilgesellschaft und kritisiert verkürzte Vorstellungen von Verbänden, Zivilgesellschaft und NGOs. Angesprochen auf seine Erinnerungen an seine Anfänge als Kommissionsvorsitzender des Ersten Engagementberichts, sagt er: »Bürgerschaftliches Engagement war kein Kernthema. Mein Befund damals war, es war auch ein sehr selbstbezüglicher Diskurs, den Zivilgesellschaft, so wie sie ist, führt. Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, tolle Einrichtung, da bewegt sich auch viel, aber da waren erst mal Abstoßreaktionen angesagt.« Das Interview erscheint mit freundlicher Genehmigung des Verbändereports, in dem es in der Ausgabe 5/2017 erschienen ist.

Interview mit Prof. Dr. Michael Hüther (PDF, 434 kB)

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OGP: Bundesregierung verabschiedet Nationalen Aktionsplan (NAP)

Am 16. August 2017 hat die Bundesregierung den ersten Nationalen Aktionsplan (NAP) im Rahmen der Teilnahme an der Open Government Partnership (OGP) für Deutschland verabschiedet, um bürgerschaftliche Teilhabe zu stärken. Erarbeitet wurde der Aktionsplan mit Hilfe zahlreicher AkteurInnen aus der Zivilgesellschaft. In den kommenden beiden Jahren stehen Themen wie Open Data, Transparenzstandards in der Entwicklungszusammenarbeit und im Rohstoffsektor sowie die elektronische Beantragung des Elterngeldes im Vordergrund. Freie open source Software, eine offene Gesundheitspolitik, stärkere Haushaltstransparenz oder Themen mit Gesetzesänderungsbedarf spielen erst einmal keine besondere Rolle. Das Bundesministerium des Innern (BMI) ist federführend für den OGP Prozess der gesamten Bundesregierung. Dem internationalen OGP-Netzwerk gehören mittlerweile über 75 Staaten an, Deutschland ist 2016 beigetreten. Dafür geworben hat seit 2011 der »Arbeitskreis OGP«, an dem auch das BBE aktiv beteiligt ist. Er begleitet die Bundesregierung auf dem Weg zu einem offenen Regierungs- und Verwaltungshandeln und bereichert diesen Prozess um die Positionen der Zivilgesellschaft.

Nationaler Aktionsplan OGP 

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Kanzlerkandidat Schulz will ministerielle Aufwertung des Ehrenamts

Am 8. August 2017 hat der SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Martin Schulz mehr Anerkennung für das Ehrenamt gefordert. Freiwilliges Engagement dürfe kein Anhängsel sein, sondern müsse ministeriell aufgewertet werden. Bei einer Wahlkampfveranstaltung zusammen mit MdB Karamba Diaby in Landsberg bei Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt sagte er: »Wenn ich Bundeskanzler bin, will ich die staatliche Bedeutung des Ehrenamtes auch auf ministerielle Ebene ansetzen«. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diesen Vorschlag und sieht in der Einsetzung eines eigenständigen Ausschusses im Deutschen Bundestag die konsequente Entsprechung auf parlamentarischer Ebene. MdB Svenja Stadler, Obfrau der SPD im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement des deutschen Bundestages, stellt dazu am 10. August 2017 fest: »Ein eigenständiger Ausschuss könnte die vielfältigen Ansprüche und gesellschaftlichen Herausforderungen des Ehrenamts wesentlich besser abbilden. In letzter Konsequenz gehört dazu dann ebenfalls ein entsprechendes Ministerium.« 

Pressemitteilung SPD-Bundestagsfraktion 

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Gemeinnützigkeitsrecht: Urteil des Bundesfinanzhofes

Am 9. August 2017 hat der Bundesfinanzhof ein im März 2017 ergangenes Urteil mit grundsätzlicher Bedeutung veröffentlicht, in dem es um die Frage allgemeinpolitischer Betätigung einer gemeinnützigen Organisation sowie um zeitnahe Mittelverwendung von Spenden geht. Der BFH stellt darin fest, dass eine wegen Förderung des Umweltschutzes gemeinnützige Körperschaft sich mit allgemeinpolitischen Themen befassen darf, wenn sie parteipolitisch neutral bleibt, sie sich dabei an ihre satzungsmäßigen Ziele hält und die von der Körperschaft vertretenen Auffassungen objektiv und sachlich fundiert sind. Das schließt die Unterstützung der Durchführung eines Volksbegehrens, das die Rekommunalisierung von Energienetzen zum Gegenstand hat, ein. Das Finanzamt hatte genau dies dem BUND Hamburg vorgeworfen. Als abwegig wurde ferner die Auffassung des Amtes gerügt, dass zweckgebundene Spenden nur von dem Konto aus eingesetzt werden dürften, auf dem sie eingezahlt wurden - aus dem Gebot der zeitnahen Mittelverwendung folge auch nicht, genau den Geldschein einzusetzen, den man von einer Spenderin oder einem Spender erhalten hat. Es kommt auf die Saldo-Betrachtung an.

Pressemitteilung und Urteil des Bundesfinanzhofes 

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Internationaler Bund: Zivilgesellschaft und Zivilcourage stärken

Am 11. August 2017 veröffentlichte der Internationale Bund (IB) ein Positionspapier zur »Haltung des IB zum Einfluss von Zivilgesellschaft & Zivilcourage in der Gesellschaft«. Dieses war von der Mitgliederversammlung des IB erarbeitet und beschlossen worden. Der IB sieht eine couragierte, am Gemeinwohl orientierte und solidarische Zivilgesellschaft als ein wichtiges Fundament für eine funktionierende Demokratie, ein gelingendes Miteinander und gesellschaftlichen Konsens an. Er sieht den Staat in der Pflicht, Rahmenbedingungen zu schaffen, um bürgerschaftliches Engagement zu ermöglichen. Betont wird die regionale, nationale und internationale Vernetzung, an der sich der IB mit seinen Fachkompetenzen in der Erziehungs-, Betreuungs- und Bildungsarbeit entsprechend seinen Zielen beteiligt: »Ziel der Arbeit des IB ist die Befähigung aller Menschen zum ›aufrechten Gang‹ getreu seines Leitsatzes ›MenschSein stärken‹.« 

Positionspapier des Internationalen Bundes (IB) (PDF, 360 kB) 

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Initiative kulturelle Integration: Thesen als Videos

Die Initiative kulturelle Integration hatte am 16. Mai 2017 in Berlin 15 Thesen zu kultureller Integration und Zusammenhalt veröffentlicht (vgl. BBE-Newsletter 11, 2017). Das Bistum Münster hat aus den Thesen Videos gemacht. Seit dem 14. August 2017 wird jeden Tag auf Facebook eine These in Videoform gepostet. Engagementpolitisch ausgerichtet sind insbesondere die Thesen 9 »Die parlamentarische Demokratie lebt durch Engagement« und 10 »Bürgerschaftliches Engagement ist gelebte Demokratie«. Ziel der vom Deutschen Kulturrat koordinierten Initiative kulturelle Integration war es, dass VertreterInnen aus der Zivilgesellschaft, der SozialpartnerInnen, der Kirchen und Religionsgemeinschaften, der Medien, der Bundesregierung, der Länder und der Kommunen gemeinsam diese 15 Thesen erarbeiten, in denen es um die Frage des gesellschaftlichen Zusammenhalts geht. Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats sagt: »Wir danken dem Bistum Münster für seine Idee, die 15 Thesen zur kulturellen Integration in kurzen, sehr ansprechenden Filmen zu visualisieren. Wir laden alle ein, die Filme des Bistums zu liken, zu teilen, zu kommentieren.« 

Videoportal des Bistums Münster  

Dokumentation der Arbeit der Initiative kulturelle Integration 

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Deutscher Engagementpreis: 685 Nominierte

Die Nominierungsphase ist beendet: 232 Preise für Engagement haben ihre PreisträgerInnen für den Deutschen Engagementpreis nominiert. Damit gibt es 685 Nominierte, von denen sich zwei Drittel für Kinder und Jugendliche engagieren, wie der Deutsche Engagementpreis am 16. August 2017 mitteilte. Knapp die Hälfte setzt sich für die nachhaltige Integration Geflüchteter ein. Als Nächstes wird Anfang September eine Fachjury über die PreisträgerInnen in insgesamt fünf Kategorien entscheiden, während alle anderen Nominierten die Chance auf den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis bekommen. Die Online-Abstimmung findet vom 12. September bis zum 20. Oktober 2017 statt. Alle GewinnerInnen werden bei der festlichen Preisverleihung am 5. Dezember 2017 in Berlin bekannt gegeben. Für den Deutschen Engagementpreis können ausschließlich die PreisträgerInnen anderer Engagementpreise nominiert werden. Alle Nominierten können auf der Webseite des Engagementpreises betrachtet werden.

Nominierte für den Deutschen Engagementpreis

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Woche des bürgerschaftlichen Engagements: Auftakt

Die Eröffnungsveranstaltung zur 13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet am 8. September 2017 in der Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin statt. Teilnehmende können sich auf ein spannendes Programm - u.a. mit Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und der neuen Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley - freuen. Ein bunter Engagement-Markt und ein interessanter Teilnehmendenkreis mit vielen Engagierten sowie den Engagement-BotschafterInnen 2017 bieten Gelegenheit zum Austausch untereinander und zum Ausbau des eigenen Engagement-Netzwerks. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen sind bereits möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung

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BBE-Mitglied des Monats: Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter

Bereits zum fünften Mal ist der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) 2017 Medienpartner der Woche des bürgerschaftlichen Engagements »Engagement macht stark!« und unterstützt diese mit verlagsübergreifender Berichterstattung in Millionenauflage. Mit 222 Mitgliedsverlagen und einer Wochenauflage von 64,7 Millionen Exemplaren ist der BVDA seit 30 Jahren die Spitzenorganisation der Anzeigenblattverlage in Deutschland. Durch ihre lokale Berichterstattung fördern Anzeigenblätter nicht nur den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort, sondern auch eine aktive und lebendige Zivilgesellschaft. Über bürgerschaftliches Engagement, das häufig auf lokaler Ebene realisiert wird, berichten sie besonders intensiv und leisten so einen wichtigen Beitrag, um mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit für die Projekte der Engagierten zu gewinnen. Gebündelt stellt der BVDA diese Artikel auf seiner Website unter dem Menüpunkt »Engagement« zur Verfügung. Zu seinen Aufgaben als Bundesverband gehört es daneben, seine Mitgliedsverlage zum Anzeigenblattwesen zu informieren und zu beraten, ihren Erfahrungsaustausch zu fördern und Stellungnahmen zu erarbeiten. Für die Unterstützung durch den BVDA bedankt sich das BBE herzlich!

Weitere Informationen zum BVDA

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Planspiel Jugendkreistag: Fachtagung

Am 12. September 2017 findet in Leipzig eine Fachtagung zum Planspiel Jugendkreistag statt: »Einmischen, mitmischen, verändern - Jugendbeteiligung nachhaltig gestalten«. Bei diesem Planspiel übernehmen Jugendliche die Rolle von Kreistagsabgeordneten, bringen eigene Themen und Ideen ein und spielen Parlamentsdebatten nach. Kann das Planspiel Vorbild sein, um Jugendbeteiligung vor Ort langfristig zu aktivieren und Mitwirkungsmöglichkeiten von jungen Menschen im ländlichen Raum zu verbessern? Darum wird es bei der Tagung gehen, für die eine Anmeldung bis zum 6. September 2017 möglich ist.

Programm und Anmeldung 

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Kulturgut Computerspiel: Tagung

Jenseits der Social Media gibt es einen mindestens ebenso mächtigen Treiber globalisierter Web-Strukturen und zugleich der Digitalisierung: Computerspiele und Gaming-Communities. »Kulturgut Computerspiel...« ist das Thema einer Internationalen Tagung des Computerspielemuseums Berlin am 14. und 15. September 2017 im Roten Rathaus Berlin. Sie findet statt im Rahmen der vom Hauptstadtkulturfonds und der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Veranstaltungsreihe »State of the Game«. Das Themenspektrum reicht von der kulturellen Wirkung globaler Gamingkulturen über Verantwortung in der Virtual Reality bis zu konkreten Archivierungsherausforderungen. Während die Eröffnungsveranstaltung am 14. September 2017 mit einer Debatte über »Gesellschaftliche Verantwortung« ausschließlich auf Deutsch stattfindet, sind die acht Panels am zweiten Tag so terminiert, dass jeweils ein deutsch- und ein englischsprachiges Panel zeitgleich durchgeführt werden. So können alle BesucherInnen zwischen einem deutsch- und einem englischsprachigen Format wählen. Es wird ein Kostenbeitrag von 20 Euro für die Teilnahme erhoben.

Informationen zur Tagung »Kulturgut Computerspiel...« 

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Demokratische Schulentwicklung: Veranstaltung

Die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V lädt mit PartnerInnen am 13. November 2017 in die Räume der Heinrich-Böll-Stiftung zum 3. bundesweiten Demokratietag ein. Zentrale Themen sind Demokratiepädagogik und Kinderrechte: »Ich - Wir - anders: Normal?! Facetten der Demokratiepädagogik und der Kinderrechte«. Impulse für die Barcamps kommen von bundesweiten NGOs, die ihre Konzepte und Ideen für die Umsetzung in Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen vorstellen. Vertreten sind unter anderem BildungsBande, Dialog macht Schule, Gesicht zeigen, Junge Islam Konferenz, Makista, Stiftung Lernen durch Engagement und SV-Bildungswerk. Im Anschluss an die Veranstaltung werden die PreisträgerInnen-Schulen für demokratische Schulentwicklung geehrt. Gruppenvoranmeldungen sind bis zum 22. September 2017 möglich, Einzelanmeldungen bis zum 27. Oktober 2017, soweit Plätze verfügbar sind.

Programm und Anmeldung

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Kommunen als Impulsgeber der Demokratie: Fachtagung

Das »Forum für Bürgerbeteiligung und kommunale Demokratie« widmet sich vom 22. bis 24. September 2017 in der Evangelischen Akademie Loccum den Rollen der Kommune für die Demokratie: »Kommunen als Impulsgeber der Demokratie in schwierigen Zeiten. Wie können wir gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden?« Zentrale Fragen auf dieser Fachtagung, die von der Stiftung Mitarbeit und der Evangelischen Akademie Loccum organisiert wird, werden sein: Welche Impulse gehen heute von Kommunen und Zivilgesellschaft zur Weiterentwicklung der Demokratie aus? Wie gehen sie mit den gegebenen Herausforderungen um? Wie können BürgerInnen, Politik und Verwaltung konstruktiv zusammenarbeiten und gemeinsam zukunftsfähige Lösungen finden? Der Teilnahmebeitrag beträgt inklusive Übernachtung und Verpflegung 160 Euro, ermäßigt die Hälfte. Einige wenige Plätze sind noch verfügbar.

Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung

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Neue Lernwebsite bei Phineo: Wirkung lernen

In Diskussionen um Wirkungsorientierung war unter anderem die Einsicht gereift, dass einzelne textliche Handreichungen nicht der Weisheit letzter Schluss sind. Wie angekündigt ist jetzt eine neue Lernwebsite von Phineo in Betrieb gegangen. Hier soll man lernen, wie man Projekte bereits im Vorfeld so plant, dass sie gute Wirkungen entfalten. Neben Videos und Tutorials gibt es dort Arbeitshilfen, Checklisten und Wissens-Tests.

Lernwebsite »Wirkung lernen« 

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Muslimische Gemeinden und ihr Engagement für Geflüchtete

Mit ihren kulturellen Kompetenzen und durch ihre Integrationserfahrungen sind MuslimInnen wichtige BrückenbauerInnen in unsere Gesellschaft. Den muslimischen Gemeinden kommt deshalb eine bedeutsame Rolle zu: Insbesondere muslimischen Geflüchteten können sie eine vertraute Umgebung in der Fremde bieten und werden deswegen häufig aufgesucht. Außerdem verfügen sie über Integrationserfahrungen, die sie an die Neuangekommenen weiter geben können. Die Broschüre »Hilfsbereite Partner: Muslimische Gemeinden und ihr Engagement für Geflüchtete«, herausgegeben von der Bertelsmann Stiftung, zeigt in zehn Beispielen guter Praxis, wie das Engagement von muslimischen Gemeinden aussehen kann, und welchen Beitrag sie leisten.

Weitere Informationen und Download der Broschüre 

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Stellenausschreibungen

Die national und international tätige NGO Schüler helfen Leben sucht für die Unterstützung des Teams in Berlin eine/n engagierte/n KollegIn als Koordination Öffentlichkeitsarbeit (befristet, Vollzeit) sowie eine Unterstützung der Projektkoordination (befristet, Teilzeit). Für das Team im Büro Neumünster sucht die NGO die Unterstützung einer/s engagierten KollegIn als pädagogische Begleitung für FSJ-lerInnen (Teilzeit). Außerdem sucht sie für unterschiedliche Aufgaben Kräfte auf Honorarbasis.

Der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. sucht zum 1. November 2017 (oder später) eine/n ReferentIn des Vorsitzenden (Schwerpunkt Kommunikation) als Elternzeitvertretung.

Das Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft hat ab Oktober 2017 eine Stelle für eine studentische Hilfskraft mit 8 bis 10 Wochenstunden in ihrem Büro in Berlin-Mitte zu besetzen.

Weitere Informationen zu den Stellenausschreibungen

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 7. September 2017.

Redaktionsschluss ist der 29. August 2017.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Beiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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