Newsletter Nr. 6 vom 23.3.2017

Käßmann: Priestertum aller Getauften als Herausforderung
Bauer: Zukunft Ehrenamt, eine Annäherung auf neuen Wegen
Kortenkamp-Adam: Freiwilligen-Zentren im Verbund der Caritas
Sinnemann: Kirchliche Sonderauswertung des FWS 2014
Rothardt: Haupt- und Ehrenamt in der Kirche - Rezension
Deutscher Evangelischer Kirchentag: Die Messe der Zivilgesellschaft
Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren: UPJ-Impulsworkshop
WLSB-Forum Sportentwicklung: Ehrenamt und Engagement
#DiNaMobil auf Deutschlandtour
TalentAwardRuhr 2017: Ausschreibung
»Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders«: 2. Ausschreibungsrunde
Erleichterung von Bürgerunternehmen: Gesetzentwurf
Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Gutachten
Nachhaltiger Konsum: Kleine Anfrage beantwortet
Gemeinsame Stellungnahme zur Nachhaltigkeitsstrategie
Ehrenamt ist unentgeltlich: Positionspapier der Caritas
Politikziel Demokratie wichtiger als Geld und Ehrenamt
Krohn/ Maedler: Starkes Engagementinteresse nach dem FWD
3. Sitzung des 6. Koordinierungsausschusses des BBE
BBE-Agendakonferenz
Mitglied des Monats: Evangelische Kirche in Deutschland
Engagementberatung und NPO-Management: Ausbildungsgänge
Deutscher Engagementpreis 2017: Nominierungsstart
Smart Hero Award 2017: Ausschreibung
Die Verantwortlichen: Ausschreibung
Nutzertagung Deutscher Freiwilligensurvey: Call for Abstracts
Fördermittel in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten: Umfrage
Engagement für und mit Geflüchteten: Dokumentation
»Das Netz der Gesellschaft«: Impulspapier
Freiwilligenagenturen und Inklusion: Leitfaden
Warum wir für andere da sind: Publikation
Stellenausschreibung
Hinweis

Käßmann: Priestertum aller Getauften als Herausforderung

Luthers Tauftheologie, das Priestertum aller Getauften, ist das zentrale Thema des Beitrages von Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann, Botschafterin des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), für das Reformationsjubiläum 2017. Sie stellt an vier Beispielen die Konsequenzen von Luthers Tauftheologie für das Amtsverständnis dar: Kirchenleitung, Frauenordination, Bibelübersetzungen und Kirchentag als Laienbewegung. Dabei unterstreicht sie den positiven Sinn des Begriffs »Laie«: »Die Ordination ist kein Weihestatus und Laie-Sein ist nicht minderwertig. Wir leiten unsere Kirche als Ordinierte und Laien, Männer und Frauen, Junge und Alte.« Bei dem Beitrag handelt es sich um einen Vortrag bei den Theologischen Tagen in Halle (Saale) am 18. Januar 2017.

Beitrag von Prof. Dr. Dr. h.c. Margot Käßmann (PDF, 231 kB)

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Bauer: Zukunft Ehrenamt, eine Annäherung auf neuen Wegen

Das Projekt »Zukunft Ehrenamt« zu Fragen der strategischen Weiterentwicklung des Ehrenamtes innerhalb der Evangelischen Kirche ist das Thema des Beitrages von Pfarrer Dr. Steffen Bauer, Leiter der Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Es wurde in Form eines dialogisch gestalteten und online gestützten Prozesses durchgeführt. Dabei wurde die Thematik in fünf Teilbereiche untergliedert: Kirche und Zivilgesellschaft, Glaube und Beauftragung, Beruflichkeit und Ehrenamt, Partizipation und Leitung sowie Monetarisierung und Prekarisierung. Aktuell laufen nach über einem Jahr Dialogprozess die Auswertungen, um Empfehlungen für die strategische Weiterarbeit an diesem Thema an verschiedene AdressatInnen innerhalb der Kirche zu formulieren. Sie sollen auf dem Kirchentag Ende Mai in Berlin auf dem Markt der Möglichkeiten (Gemeinschaftsstand »Ehrenamtlich in der Gemeinde«) vorgestellt werden. Zudem stellt der Autor im Beitrag erste Ergebnisse zum Feld Beruflichkeit und Ehrenamt vor.

Beitrag von Pfarrer Dr. Steffen Bauer (PDF, 163 kB)

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Kortenkamp-Adam: Freiwilligen-Zentren im Verbund der Caritas

Geschichte, Praxis und Philosophie der 55 Freiwilligen-Zentren (FWZ) der Caritas sind das Thema des Beitrages von Lydia Kortenkamp-Adam, Sprecherin des Verbunds Freiwilligen-Zentren im Deutschen Caritasverband. Mit welchen Zielen und Hintergründen kommen die Menschen in die FWZ zur Beratung? Was haben die FWZ im Verbund der Caritas als Infrastruktureinrichtungen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements mit Religion zu tun? Inwiefern vernetzen die FWZ örtliche Bürgergesellschaft, Verband, Kommune, Kirche und ihre Caritas? Was verstehen Caritas und Kirche unter bürgerschaftlichem Engagement? Solche und weitere Fragen werden im Beitrag mit Blick auf die gesellschaftliche Rolle der FWZ beantwortet, denn: »Die FWZ sind einer der Beiträge der Caritas zur Solidaritätsstiftung in der Zivilgesellschaft.«

Beitrag von Lydia Kortenkamp-Adam (PDF, 171 kB)

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Sinnemann: Kirchliche Sonderauswertung des FWS 2014

Eine kirchliche Sonderauswertung des Freiwilligensurveys 2014 ist das Thema des Beitrages von Maria Sinnemann, Soziologin in Hannover. Diese dritte kirchliche Sonderauswertung stellt die evangelischen Engagierten in den Mittelpunkt und zeigt deren überdurchschnittliches Engagement innerhalb und außerhalb der Kirche. Zugleich werden erstmalig auch die kirchlich stark verbundenen Evangelischen mit Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften verglichen, was einige Unterschiede erkennen lässt. Insbesondere Menschen muslimischen Glaubens sowie Angehörige evangelischer Freikirchen zeigen eine auffallend hohe Engagementbereitschaft. Deutlich wird aber ebenso die Bedeutung der sozioökonomischen Situation sowie der Lebenszufriedenheit und Gesundheit der Befragten: »Dies gilt es zu beachten, wenn das große vorhandene Potenzial ausgeschöpft werden soll.«

Beitrag von Maria Sinnemann (PDF, 335 kB) 

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Rothardt: Haupt- und Ehrenamt in der Kirche - Rezension

Der von Beate Hofmann und Cornelia Coenen-Marx herausgegebene Sammelband »Symphonie - Drama - Powerplay. Haupt- und Ehrenamt in der Kirche«, Stuttgart 2017, ist das Thema der Rezension von Dieter Rothardt, bis 2015 Leiter des Fachbereichs Männer, Familie, Ehrenamt im Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen und Mitglied der Steuerungsgruppe zum EKD-Ehrenamtsportal. Er sieht in der Publikation eine Reaktion auf die zunehmende Beachtung des Themas Ehrenamt in der Evangelischen Kirche und das Phänomen, dass sich analog zur Idee der »Bürgergesellschaft« im Raum der Kirche die Vorstellung einer »Ehrenamtskirche« entwickelt. Gleichzeitig sehen die Autorinnen, dass in der evangelischen Theologie trotz ihrem Nachdenken über Kirche das Thema Ehrenamt eine Randerscheinung bleibt. Der Sammelband stellt einen wichtigen Fortschritt für die Debatte dar. Aber: »Vielleicht wäre es hilfreich, in der weiteren Beschäftigung mit dem Thema wie Jan Hermelink neben Institution und Organisation auch Interaktion und Inszenierung als organisationsrelevante Dimensionen der sozialen Gestalt von Kirche in den Blick zu nehmen.«

Rezension von Dieter Rothardt (PDF, 177 kB)

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Deutscher Evangelischer Kirchentag: Die Messe der Zivilgesellschaft

Innerhalb des Deutschen Evangelischen Kirchentages findet der Markt der Möglichkeiten statt. Der Markt der Möglichkeiten ist im Deutschen Evangelischen Kirchentag die Plattform, auf der gemeinnützige Initiativen, Gruppen und Organisationen aus Kirche und Gesellschaft ihre Arbeit kreativ, dialogisch und im wechselseitigen Respekt darstellen können. Vom 25. bis zum 27. Mai 2017 ist der Markt der Möglichkeiten für BesucherInnen geöffnet.

Auf dem Ständeverbund der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) soll es unter dem Gruppennamen »Ehrenamtlich in der Gemeinde« um das Thema Ehrenamt und Engagementförderung gehen. Die Standfläche ist im Themenbereich 2 »Kirche und Gemeinde/Lebenswelt Gemeinde« zu finden. BesucherInnen haben die Gelegenheit, die Auswertung des EKD-Portals www.evangelisch-ehrenamt.de zu sehen und mitzudiskutieren.

Am Stand der Digitalen Nachbarschaft (DiNa) auf dem Markt der Möglichkeiten in Halle 1.2, Stand J08 finden BesucherInnen die Lernbox der DiNa. Darin können die BesucherInnen Selbstlernkurse zu verschiedenen Themen rund um den sicheren Umgang mit dem Internet und Sicherheit im Netz an den DiNa-Tablets durchlaufen.

Weitere Informationen zum Markt der Möglichkeiten

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Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren: UPJ-Impulsworkshop

Am 16. Mai 2017 findet der Regionale Impulsworkshop »Neue Verbindungen schaffen - Unternehmenskooperationen vor Ort initiieren« von UPJ in Hamburg statt. Der Workshop richtet sich an gemeinnützige Organisationen und kommunale Stellen, die neue Kooperationen engagierter Unternehmen, zivilgesellschaftlicher Organisationen und der öffentlichen Verwaltung in ihrem Gemeinwesen entwickeln möchten. Er bietet drei erfolgreiche Konzepte, konkrete Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Praxis sowie Tipps und Materialien. Anmeldeschluss ist der 25. April 2017. Die Regionalen Impulsworkshops werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ein weiterer Workshop ist am 7. Dezember 2017 in Essen geplant.

Weitere Informationen zu den Regionalen Impulsworkshops

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WLSB-Forum Sportentwicklung: Ehrenamt und Engagement

Am 6. Mai 2017 veranstaltet der Württembergische Landessportbund (WLSB) das WLSB-Forum Sportentwicklung unter dem Motto »Ehrenamt und Engagement«. FunktionsträgerInnen, TrainerInnen, ÜbungsleiterInnen und BetreuerInnen aus den Vereinen, Sportkreisen und Fachverbänden sind eingeladen, sich gezielt mit aktuellen Entwicklungen und Strategien rund um das Thema »Ehrenamt und Engagement« auseinanderzusetzen. Der Deutsche Basketball Bund wird mit seinem Projekt »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!« als good practice in der Impulsrunde vertreten sein. Anmeldeschluss ist der 3. Mai 2017.

Weitere Informationen zum WLSB-Forum Sportentwicklung

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#DiNaMobil auf Deutschlandtour

Das Projekt Digitale Nachbarschaft von Deutschland sicher im Netz e.V. bietet von Mai bis Juli 2017 mit dem #DiNaMobil bundesweit Kurse für Vereine und Ehrenamtliche an. Unter dem Motto »Sie und Ihr Verein - sicher im Netz!« werden kostenfrei Schulungen zu Themen für mehr Sicherheit im Netz geboten. Das #DiNaMobil kommt mit ExpertInnen zu den Vereinen vor Ort und schult interessierte Haupt- und Ehrenamtliche zu Themen wie sichere Passworterstellung, Datensparsamkeit, dem richtigen Umgang mit Recht und Gesetz im Netz sowie sicheren Bezahlverfahren. Vereine und andere ehrenamtliche Organisationen können sich noch bis zum 24. März 2017 an die Digitale Nachbarschaft wenden und einen Workshoptermin vereinbaren.

Weitere Informationen und aktueller Tourenplan

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TalentAwardRuhr 2017: Ausschreibung

Die TalentMetropole Ruhr zeichnet mit dem TalentAward Ruhr jährlich Menschen aus, die sich täglich um Bildung und Nachwuchs bemühen und ohne die Bildungsaufstiege kaum möglich wären. Der Preis soll den Stellenwert betonen, den die Talentförderung in der Gesellschaft haben sollte. Vorgeschlagen werden können Personen, die in (Aus)Bildung, Lehre, Studium, Erziehung u.a. tätig sind und die Begabungen anderer Menschen entdecken, fördern, unterstützen oder andere Menschen befähigen, dies zu tun. Der Preis ist jeweils mit 5.000 Euro dotiert und projektgebunden einzusetzen. Bewerbungsfrist ist der 7. April 2017.

Weitere Informationen zur Ausschreibung 2017 

Weitere Informationen zum TalentAward Ruhr

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»Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders«: 2. Ausschreibungsrunde

Das Programm »Vielfalt gefällt! Orte des Miteinanders« der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Allianz für Beteiligung unterstützt neue Projekte in Baden-Württemberg, die die Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungs- und Fluchterfahrung am gesellschaftlichen Leben fördern und eine Kultur des Zusammenlebens schaffen. Bewerben können sich ausschließlich zivilgesellschaftliche Gruppen mit und ohne eingetragene Rechtsform (z. B. bürgerschaftliche Initiativen, Arbeits-, HelferInnen- und Freundeskreise, Flüchtlingsorganisationen, Vereine u.a.) aus Baden-Württemberg. Bewerbungsfrist ist der 28. April 2017.

Weitere Informationen zum Programm

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Erleichterung von Bürgerunternehmen: Gesetzentwurf

Aus bürgerschaftlichem Engagement sollen leichter Unternehmen gegründet werden können. Dafür hat die Bundesregierung mit Datum vom 13. März 2017 einen Gesetzentwurf (18/11506) »zur Erleichterung unternehmerischer Initiativen aus bürgerschaftlichem Engagement und zum Bürokratieabbau bei Genossenschaften« im Bundestag eingebracht. Eine entsprechende Initiative hatte der Koalitionsvertrag der Fraktionen der CDU, CSU und der SPD für die 18. Legislaturperiode ausdrücklich vorgesehen. Kern des Gesetzentwurfes sind vereinfachte Prüfungsanforderungen für kleine Genossenschaften, um die vom geltenden Genossenschaftsrecht verursachten Kosten zu verringern. Für ganz kleine Initiativen soll zudem der Zugang zur Rechtsform des rechtsfähigen wirtschaftlichen Vereins durch eine Neuformulierung des §22 BGB erleichtert werden. Danach erhält das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz eine Kompetenz »zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates für wirtschaftliche Vereine, deren Zweck auf die Verfolgung eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs von geringerem Umfang gerichtet ist«. Als Beispiele für bürgerschaftliche Unternehmen, denen die Neuregelung helfen soll, nennt der Gesetzentwurf Dorfläden, Kitas, altersgerechtes Wohnen und Energievorhaben.

Gesetzentwurf der Bundesregierung (PDF, 949 kB)

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Zweiter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung: Gutachten

Am 7. März 2017 wurde das Gutachten für den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung veröffentlicht und von der Vorsitzenden der Sachverständigenkommission Prof. Dr. Eva Kocher zusammen mit Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig der Öffentlichkeit vorgestellt. Danach leisten Frauen täglich 52 Prozent mehr unbezahlte Tätigkeit für andere als Männer: mit der Erziehung von Kindern, mit der Pflege von Angehörigen, mit Ehrenämtern und Hausarbeit. Dieser Wert wurde als neuer Indikator für den Gender-Care-Gap von der Kommission entwickelt. Die Sachverständigenkommission bewertet diese Lohn- und Sorge-Lücke als Zeichen ungleicher Verwirklichungschancen von Frauen und Männern. Als zentrale Strategie wird die Überführung unbezahlter oder gering bezahlter Sorgearbeit, die hauptsächlich von Frauen erbracht wird, in gute bezahlte Erwerbsarbeit empfohlen. Das Gutachten wurde im Januar 2017 an die Ministerin übergeben. Eine Stellungnahme der Bundesregierung zu diesem Gutachten wird derzeit zwischen den Ressorts abgestimmt. Das Gutachten und die Stellungnahme der Bundesregierung zu diesem Gutachten werden zusammen den Zweiten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung bilden, der dem Kabinett nach Abschluss der Ressortabstimmung vorgelegt wird.

Gutachten der Sachverständigenkommission und Themenblätter 

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Nachhaltiger Konsum: Kleine Anfrage beantwortet

Die Bundesregierung hat eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen (18/11045) zur »Nachhaltigkeit des Nationalen Programms für nachhaltigen Konsum mit Fokus auf den Ernährungs- und Landwirtschaftsbereich« mit Datum vom 2. März 2017 beantwortet (18/11359). Die Bundesregierung verteidigt das Nationale Programm für nachhaltigen Konsum (NPNK) als einen konkreten Beitrag zur Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele. Es habe auch zu ersten Fortschritten geführt, »z. B. bei der Unterstützung zivilgesellschaftlicher Strukturen, die die öffentliche Wahrnehmung der Thematik verbessern sowie Alternativen aufzeigen und so die gesellschaftliche Diskussion vorantreiben und zu nachhaltigeren Verhaltensroutinen und Lebensstilen beitragen.« Weitere Themen sind etwa »die Stärkung der Teilhabe aller Bevölkerungskreise an nachhaltigem Konsum«, das Fehlen zusätzlicher Mittelansätze, Lieferketten oder Siegel.

Antwort der Bundesregierung (PDF, 222 kB)

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Gemeinsame Stellungnahme zur Nachhaltigkeitsstrategie

Zehn Netzwerke und Dachverbände aus den Bereichen Soziales, Frieden, Umwelt und Entwicklung haben im März 2017 zur Neuauflage der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie eine gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht: AWO Bundesverband, der Paritätische Gesamtverband, Deutscher Naturschutzring (DNR), Diakonie Deutschland, Forum Menschenrechte, Forum Umwelt und Entwicklung, Konsortium Ziviler Friedensdienst, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (VENRO). Darin fordern sie eine ehrgeizige Umsetzung und Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung vom 11. Januar 2017. Die Stellungnahme hält fest, welche Anregungen aus der Zivilgesellschaft aufgenommen wurden, aber ebenso, was im Weiteren ungeklärt und auch inkonsistent bleibt. Unzufriedenheit herrscht etwa mit der Zahl und der Auswahl der Nachhaltigkeitsziele: »Wir kritisieren, dass die Ziele und Indikatoren vielfach nicht ambitioniert genug oder ungeeignet sind.«

Gemeinsame Stellungnahme zur Nachhaltigkeitsstrategie (PDF, 773 kB)

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Ehrenamt ist unentgeltlich: Positionspapier der Caritas

Nachdem die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes im Herbst vergangenen Jahres einstimmig ein Impulspapier zur Monetarisierung im Ehrenamt verabschiedet hatte, wurde es jetzt in der Ausgabe 4/2017 der neuen caritas veröffentlicht. Angesichts der Heterogenität des Umgangs mit dem Begriff Ehrenamt nimmt der Deutsche Caritasverband in seinem Positionspapier Differenzierungen vor, die als Orientierungshilfe dienen sollen. Insbesondere soll Monetarisierungsformen entgegengewirkt werden, die Ehrenamt mit Erwerbserzielungsmotiven verbindet: Dadurch wird der Eigensinn freiwilligen Engagements bedroht und eine veränderte Motivlage aufgebaut. Als Markenzeichen des ehrenamtlichen und freiwilligen Engagements im Verständnis der verbandlichen Caritas werden Freiwilligkeit, Gemeinwohlorientierung und Unentgeltlichkeit angesehen, wobei die Absicherung der Haftungsrisiken sowie die Erstattung entstandener Kosten selbstverständlich sein sollen (durch Auslagenerstattung oder Pauschale). Eine Aufwandsentschädigung hingegen, die die aufgewendete Zeit in Geldwert umrechnet und damit der Logik einer auf Entgelt ausgerichteten Beschäftigung folgt, steht danach im Widerspruch zum Ehrenamtsverständnis der verbandlichen Caritas. In tabellarischer Form werden zur Orientierung ehrenamtliches/ freiwilliges Engagement, Freiwilligendienste, nebenberufliches Engagement mit Gemeinwohlbezug sowie berufliche Tätigkeit mit Gemeinwohlbezug voneinander unterschieden.

Impulspapier des Deutschen Caritasverbandes (PDF, 85,1 kB)

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Politikziel Demokratie wichtiger als Geld und Ehrenamt

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung veröffentlichte am 1. März 2017 eine Befragung zu »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität«, die Ende Januar 2017 durchgeführt worden war. Danach sind der Erhalt der Demokratie, die Verbesserung der Pflege und die Bekämpfung der Kriminalität den Wahlberechtigten in Deutschland wichtiger als wirtschaftliche Ziele. Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten, wie wichtig ihnen ist, dass sich die deutsche Politik um die jeweilige Frage kümmert. Das Pro-Kopf-Einkommen lag mit 7,4 Punkten deutlich hinter dem Erhalt von Demokratie und Freiheit (9,5 Punkte) und der Verbesserung der Qualität der Pflege älterer Menschen (9,0 Punkte). Die Förderung des Ehrenamtes liegt mit 6,7 Punkten auf Platz 21 der Politikziele, einen Platz hinter der Steigerung der Entwicklungshilfe und vor der Erhöhung der Lebenserwartung und der Reduktion des Pendelns. Auffällig ist dabei ein deutlich höherer Wert im Westen als im Osten und bei Frauen als Männern. Bei den abgefragten Politikzielen handelt es sich um eine Befragung, die 2013 ebenso durchgeführt wurde. Die Auswahl der abgefragten Punkte orientierte sich dabei an den von der Enquete-Kommission »Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität« ausgewählten zehn Wohlstandsindikatoren sowie an 20 der 46 von der Bundesregierung ausgewählten Indikatoren, welche die Lebensqualität (»Gut leben in Deutschland«) beschreiben sollen.

Zentrale Ergebnisse der Befragung (PDF, 211 kB)

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Krohn/ Maedler: Starkes Engagementinteresse nach dem FWD

Nach einem Freiwilligendienst im Bereich Kultur sind junge Menschen stärker bereit, sich zu engagieren und Verantwortung für andere zu übernehmen. Das trifft vor allem dann zu, wenn die Freiwilligen ihre Tätigkeit in der Einsatzstelle als sozialen und gesellschaftlichen Beitrag erlebt haben. Das geht aus den Ergebnissen der Befragung der ehemaligen Freiwilligen aus dem FSJ Kultur der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder und Jugendbildung (BKJ) hervor. Der Beitrag von Maud Krohn, Referentin Freiwilligendienste bei der BKJ, und Jens Maedler, Leitung Freiwilliges Engagement bei der BKJ, stellt Befragung und Ergebnisse vor.

Beitrag von Maud Krohn und Jens Maedler (PDF, 166 kB)

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3. Sitzung des 6. Koordinierungsausschusses des BBE

Am 17. März 2017 kamen die Mitglieder des politisch-strategischen Gremiums des BBE in Berlin zu ihrer 3. Sitzung zusammen. Der SprecherInnenrat begrüßte zu Beginn Dr. Christoph Steegmans, Unterabteilungsleiter für Engagementpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, als Gast, der eine Bilanz der engagementpolitischen Entwicklungen der abklingenden Legislaturperiode zog und einen ersten Ausblick auf die anstehenden Aufgaben gab. Im Anschluss wurde eine erweiterte Fassung der auf der Mitgliederversammlung 2016 beschlossenen engagementpolitischen Impulse diskutiert und deren inhaltliche Schwerpunkte festgelegt. Das zweite Papier, das als engamentpolitischer Impuls für die kommenden Koalitionsverhandlungen dienen soll, wird nun unter der Zuarbeit einer Redaktionsgruppe erarbeitet.

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BBE-Agendakonferenz

Im Rahmen der dritten BBE-Agendakonferenz trafen sich BBE-AG-SprecherInnen, -ThemenpatInnen, -SprecherInnenratsmitglieder, die BBE-Geschäftsführung und -Netzwerkentwicklung am 16. März 2017 in Berlin. Die Anwesenden tauschten sich über die aktuellen inhaltlichen Schwerpunkte der Aktivitäten in den BBE-Themenfeldern aus. Vorhaben und Ideen einer themenfeldübergreifenden Zusammenarbeit und für eine engere Vernetzung wurden besprochen. Die Themenpaten Kommunikation stellten Ideen für eine zukünftige Textanalyse im Kontext von Medien des Bundesnetzwerks zur Diskussion. Der erste Teil der Sitzung schloss mit der Formulierung konkreter Verabredungen. Am Nachmittag erarbeiteten die Teilnehmenden Vorschläge für Schwerpunktsetzungen für die zweiten engagementpolitischen Impulse des BBE. Diese wurden dem Koordinierungsausschuss bei dessen Sitzung am Folgetag zur Beratung vorgelegt. Entstehen soll ein Papier mit Empfehlungen über hinreichend konkrete engagementpolitische Maßnahmen des BBE, gerichtet an die neue Bundesregierung in der Phase der Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl 2017. Die nächste BBE-Agendakonferenz findet am 28. September 2017 in Berlin statt.

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Mitglied des Monats: Evangelische Kirche in Deutschland

Rund 22 Millionen Gläubige in über 14.000 Kirchengemeinden schließt die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zusammen. Ohne bürgerschaftliches Engagement wären nahezu alle Bereiche ihrer kirchlichen Arbeit undenkbar: von den sozialen Diensten und der Mitarbeit in Gottesdienst, Seelsorge und Kirchenmusik über die Kinder-, Jugend- und SeniorInnenarbeit bis hin zu Bildung und Wissenschaft sowie Entwicklungshilfe und Auslandsarbeit. Von besonders großer Bedeutung ist das ehrenamtliche Engagement im Bereich der Diakonie, dem sozialen Dienst der EKD. Dort engagieren sich insgesamt mehr als eine Million Menschen. Die Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und die Verbesserung seiner Rahmenbedingungen sind daher wichtige Ziele der EKD. Mit der Onlineplattform »Zukunft Ehrenamt« unterstützt sie die strategische Weiterentwicklung des Engagements. Anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Reformation in diesem Jahr finden zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen statt, darunter der Europäische Stationenweg durch 68 Städte in 19 europäischen Ländern und der Deutsche Evangelische Kirchentag mit sechs »Kirchentagen auf dem Weg«. Die EKD ist Gründungsmitglied des BBE und vertritt derzeit die beiden christlichen Kirchen im Koordinierungsausschuss. 

Weitere Informationen zur EKD

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Engagementberatung und NPO-Management: Ausbildungsgänge

Die Akademie für Ehrenamtlichkeit bietet in diesem Jahr zwei neue Zertifikatskurse an: »NPO-Management in der Praxis - gemeinnützige Organisationen führen« und »Engagementberatung«. Der Kurs »NPO-Management in der Praxis - Vereine und gemeinnützige Organisationen führen« bietet einen Einstieg in die Kern-Themen der Leitung und Steuerung von NPOs. Er richtet sich an Leitende aus kleineren und mittleren Organisationen, die einen Überblick über diese Themen erhalten wollen. Der Kurs »Engagementberatung« richtet sich an Personen, die eine beratende Funktion innerhalb von Organisationen haben oder an Mitarbeitende von Infrastruktureinrichtungen, die Vereine vor Ort in der Entwicklung ihrer Engagementstrategie begleiten und ihr Methodenspektrum erweitern wollen.

Weitere Informationen zum Kurs »NPO-Management in der Praxis« 

Weitere Informationen zur Kurs »Engagementberatung«

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Deutscher Engagementpreis 2017: Nominierungsstart

Ab sofort können die AusrichterInnen von Preisen für bürgerschaftliches Engagement ihre erstplatzierten PreisträgerInnen für den Deutschen Engagementpreis 2017 nominieren. Als »Preis der Preise« ehrt der Deutsche Engagementpreis herausragende engagierte Projekte, Initiativen und Personen in fünf Kategorien, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind. Alle anderen Nominierten können ab Herbst für das öffentliche Online-Voting um den Publikumspreis antreten. Der oder die SiegerIn erhält 10.000 Euro Preisgeld. Die GewinnerInnen werden bei der festlichen Preisverleihung im Dezember in Berlin gekürt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb 2017

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Smart Hero Award 2017: Ausschreibung

Unter dem Motto »Gesellschaftlicher Zusammenhalt« verleihen die Stiftung Digitale Chancen und Facebook Deutschland erneut den Smart Hero Award an Menschen und Organisationen, die ihr ehrenamtliches und soziales Engagement erfolgreich in und mit Social Media umsetzen. Der Smart Hero Award 2017 wird in den folgenden Kategorien vergeben: »Für eine offene und pluralistische Gesellschaft - Gegen Ausgrenzung« (Projekte und Initiativen, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen), »Stark sein, trotz ...« (Projekte und Initiativen, die sich für und mit Menschen mit Erkrankung, Behinderung und anderen Handicaps engagieren), »Einsatz für die Rechte von ...« (Projekte und Initiativen, die sich für die Rechte von bestimmten Gruppen einsetzen) sowie »Generationsübergreifendes Miteinander« (Projekte und Initiativen, bei denen sich junge Menschen für und mit älteren Menschen engagieren sowie solche, bei denen sich ältere BürgerInnen für und mit jungen Menschen engagieren). Die Ausschreibung richtet sich in diesem Jahr insbesondere auch an Kulturschaffende mit Bezug zum Schwerpunktthema »Gesellschaftlicher Zusammenhalt«. Die Bewerbungsfrist wurde bis zum 26. März 2017 verlängert.

Weitere Informationen zum Smart Hero Award

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Die Verantwortlichen: Ausschreibung

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt mit dem Netzwerk »Die Verantwortlichen« Menschen, die mit ihrem außergewöhnlichen Engagement zum Gemeinwohl in Deutschland beitragen. Teilnehmende können in einem Zeitraum von 18 Monaten intensiv an organisationalen Fragestellungen und persönlicher Weiterentwicklung arbeiten. Dazu erhalten sie maßgeschneiderte Unterstützungsangebote wie eine 360-Grad-Organisationsanalyse, eine Analyse des Führungsverhaltens, Peer-to-Peer-Coaching, Pro-Bono-Unterstützung, individuelle Qualifizierungen, etc. sowie die Gelegenheit zu Beratung und Austausch mit anderen Mitgliedern aus dem Netzwerk der Verantwortlichen. Im Mai 2017 startet die nächste Runde des Entwicklungsprogramms, innerhalb dessen bis zu 15 Verantwortliche unterstützt werden. Gesucht werden inspirierende InitiatorInnen, GründerInnen und LeiterInnen von gemeinwohlorientierten und innovativen Projekten, denen Qualifizierung, Organisationsentwicklung und Vernetzung helfen könnte. Bewerbungsfrist ist der 12. April 2017.

Weitere Informationen zur Ausschreibung (PDF, 249 kB)

Weitere Informationen zum Entwicklungsprogramm

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Nutzertagung Deutscher Freiwilligensurvey: Call for Abstracts

Am 16. und 17. November 2017 findet im Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) in Berlin die »Nutzertagung Deutscher Freiwilligensurvey (FWS)« statt. Die Tagung widmet sich der Präsentation und Diskussion von Befunden und laufenden Arbeiten, die auf Daten des Deutschen FWS beruhen. Das Forschungsdatenzentrum des DZA sucht Beiträge von AbsolventInnen, Promovierenden und WissenschaftlerInnen, die aktuell mit dem Deutschen Freiwilligensurvey arbeiten, damit gearbeitet haben oder zukünftig damit arbeiten möchten. Vortragsangebote können bis zum 15. Mai 2017 in Form eines 1-seitigen Abstracts eingereicht werden. Durchgeführt und organisiert wird die Nutzertagung vom Forschungsdatenzentrum des DZA in Kooperation mit dem Projekt Freiwilligensurvey.

Call for Abstracts (PDF, 83 kB)

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Fördermittel in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten: Umfrage

Im Rahmen einer Studie zur ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit in Deutschland führt das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) der Humboldt-Universität zu Berlin eine Online-Umfrage durch. Die Befragung richtet sich an Ehrenamtliche und Organisationen, die mit Geflüchteten arbeiten und befasst sich mit Fördermittelstrukturen in der ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten und ist anonym. Die Umfrage ist bis zum 7. April 2017 freigeschaltet.

Weitere Informationen und Online-Umfrage

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Engagement für und mit Geflüchteten: Dokumentation

Wie können sich freiwillig Engagierte bestmöglich einbringen? Was brauchen Hauptamtliche, um die Motivation und die Fähigkeiten der Freiwilligen zu stärken? Wieviel Koordination ist nötig? Welche Ansätze und Erfahrungen sind nachahmenswert? Diese und viele andere Fragen wurden im Oktober letzten Jahres auf der Konferenz »So machen wir das! - Engagement für und mit Geflüchteten« in Berlin diskutiert, zu der die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) eingeladen hatte. Die Konferenz wurde dokumentiert. Die Online-Veröffentlichung ist auf den Webseiten der BAGFW verfügbar.

Weitere Informationen und Dokumentation

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»Das Netz der Gesellschaft«: Impulspapier

Das Impulspapier »Das Netz der Gesellschaft - Warum das Gemeinwohl im technologischen Wandel von der digitalen Infrastruktur abhängt« von Leonie Beining gibt erste Impulse, wie eine gemeinwohlorientierte digitale Infrastruktur aussehen würde und benennt Ansatzpunkte für ein stärkeres Engagement gemeinwohlorientierter AkteurInnen der Zivilgesellschaft. Es soll als Aufschlag dienen, um mit ExpertInnen aus der Vereins- und Stiftungslandschaft über das Thema Gemeinwohl und Digitalisierung ins Gespräch zu kommen. Das Papier ist im Nachgang zum Auftaktworkshop des Projekts »Gemeinwohl im digitalen Zeitalter« entstanden. Es ist ein Kooperationsprojekt der Stiftung Neue Verantwortung und der Bertelsmann Stiftung.

Impulspapier »Das Netz der Gesellschaft« (PDF, 226 kB)

Weitere Informationen zum Projekt 

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Freiwilligenagenturen und Inklusion: Leitfaden

Der Leitfaden »Teilhabe ermöglichen. Freiwilligenagenturen und Inklusion« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. (bagfa) soll Lust machen auf Inklusion und den Umgang mit Verschiedenheit. Nach einem Einstieg in das Thema bilden die einzelnen Kapitel jeweils ein zentrales Aufgabenfeld von Freiwilligenagenturen ab, z.B. Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Kooperationen oder Fördermöglichkeiten für inklusive Ansätze. Der Leitfaden erscheint zur Halbzeit des Projektes »Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten - Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln«.

Weitere Informationen zum Leitfaden und Download

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Warum wir für andere da sind: Publikation

Was sind das für Menschen, die anderen helfen? Was treibt Ehrenamtliche an? Warum ergreifen viele einen »helfenden Beruf«? In der Publikation »Helfen. Warum wir für andere da sind« beschäftigt sich Tillmann Bendikowski mit dem Phänomen des Helfens in Geschichte und der Gegenwart. Die aktuelle Herausforderung der Gesellschaft durch die Ankunft geflüchteter Menschen bildete den Anlass für die Publikation. Der Autor zeigt auf, welche Traditionen der Barmherzigkeit bis heute nachwirken, wann Hilfe ausbleibt oder das Helfen in die Kritik gerät. Was helfen ist und was es sein kann, zeigen die Gespräche mit Helfenden, die von ihren verschiedenen Erfahrungen berichten.

Weitere Informationen zur Publikation 

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Stellenausschreibung

Die Jugendpresse Deutschland, Bundesverband junger Medienmachender und Medienbegeisterter in Deutschland, sucht ab April 2017 für das Bundesbüro in Berlin eine Bürokoordination (m/w) (30h/Woche). Bewerbungsfrist ist der 25. März 2017.

Weitere Informationen zur Stellenausschreibung

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 6. April 2017.

Redaktionsschluss ist der 29. März 2017.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und AkteurInnen im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein (V.i.S.d.P.), Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

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Aktuelle Meldungen

28.06.2017

ProjektmitarbeiterIn: IDA-NRW

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V. (IDA) sucht für ein…

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28.06.2017

Studentische Anstellung ProjektmitarbeiterIn: Servicestelle Jugendbeteiligung e. V.

Die Servicestelle Jugendbeteiligung e. V. sucht für ihren thematischen Schwerpunkt Inklusion,…

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27.06.2017

Studentische Anstellung im Koordinationsteam: Servicestelle Jugendbeteiligung e. V.

Die Servicestelle Jugendbeteiligung e. V. sucht zum 1. August 2017 (befristet bis Ende Juni 2018…

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