Newsletter Nr. 22 vom 29.10.2015

Hidalgo: Religiöse Vielfalt als Herausforderung für die Demokratie?
Hummel: Engagement für Geflüchtete als Reifeprüfung der Zivilgesellschaft
Pautzke/ Schönrock: Strukturen für ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum
Ebert/ Hesse: Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt
Holze: Ehrenamtsstiftung MV und engagierte FlüchtlingshelferInnen
Hardenberg/ Tote: Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!
Themenseite »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«
NRW fordert Beitritt zu OGP
Förderprogramm kommunale BildungskoordinatorInnen
Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt
Neugegründete Schütt-Stiftung fördert BE in Berlin und Umland
THW-Einsatz bei Flüchtlingsunterbringung: Kleine Anfrage
Unterausschuss BE: Protokoll zur 16. Sitzung
Solidarische Flüchtlingspolitik: Erklärung der IG Metall
Breites Band des Willkommens
Umfrage zu Engagement für Flüchtlinge
»Ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum«: Fachwerkstatt
13. BBE-Mittagsgespräch: Engagementförderung als Gemeinschaftsaufgabe
AG-übergreifende Sitzung der AG 9 und 10
Civil Academy: Ausschreibung Frühjahrsrunde 2016
Aktualisierte Handreichung »Gemeinsam handeln«
Mitglied des Monats: Türkische Gemeinde in Deutschland
Gesprächsreihe Bürgergesellschaft 2020: Auftaktveranstaltung
Deutscher Engagementpreis 2015: Publikumspreis
KOMPASS – Preis für gute Stiftungsarbeit
»Interkulturelle Kompetenz und Toleranz im Engagement«: Seminar
openTransfer Camp für Refugee Helpers am 14. November
»Teamplayer gesucht: Engagier Dich!«: Abschlusskongress
»Infodienst Radikalisierungsprävention« der bpb
»Beteiligen und Mitbestimmen«: Publikation
»Rechter Terror und Rechtsextremismus«: Publikation
Hinweis

Hidalgo: Religiöse Vielfalt als Herausforderung für die Demokratie?

Die geschichtlich wie aktuell komplexe Beziehung zwischen Demokratie und Religion in Europa ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Oliver Hidalgo, derzeit Vertretungsprofessor für Politische Theorie (Schwerpunkt Politik und Religion) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und Sprecher des Arbeitskreises Politik und Religion der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Zur Stärkung der Demokratie sind »die zivilgesellschaftlichen Akteure aller Religionsgemeinschaften aufgerufen, gemeinsame Anliegen und Projekte im interreligiösen Dialog zu formulieren und voranzutreiben« und zugleich diejenigen AkteurInnen zu identifizieren, mit denen ein solcher Dialog nicht möglich ist.

Gastbeitrag von PD Dr. Oliver Hidalgo (PDF, 432 kB)

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Hummel: Engagement für Geflüchtete als Reifeprüfung der Zivilgesellschaft

Als widersprüchliche Reifeprüfung der Zivilgesellschaft wird das bürgerschaftliche Engagement für und durch Geflüchtete zum Thema im Gastbeitrag von Dr. Konrad Hummel, Beauftragter des Oberbürgermeisters für die Konversion der Stadt Mannheim. Dabei skizziert er auch die Widersprüchlichkeit der Herausforderungen für die staatlichen Verwaltungen. Vieles läuft innerhalb und zwischen den Sektoren nicht rund: »So manifestiert dieser Moment als einer der beeindruckendsten Momente der aktiven Zivilgesellschaft gleichzeitig die Spaltung der repräsentativen Demokratie und die Verwerfungen effektiver Zusammenarbeit von Verwaltungsapparaten, politischem System und Initiativen.« Damit wird erkennbar, was künftig nottut: Es braucht für die gewaltigen Herausforderungen des Engagements mit Geflüchteten eine klügere Organisation, »smart networking der Zivilgesellschaft mit der Staatsverwaltung und der Wirtschaft.«

Gastbeitrag von Dr. Konrad Hummel (PDF, 398 kB)

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Pautzke/ Schönrock: Strukturen für ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum

Die besonderen Herausforderungen für ziviles bürgerschaftliches Engagement im ländlichen Raum bilden das Thema des Beitrages von Andreas Pautzke, stellvertretender Geschäftsführer des BBE sowie Leiter »Demokratiestärkung Ländlicher Raum«, und Elisabeth Schönrock, Referentin »Demokratiestärkung Ländlicher Raum« im BBE. Zugleich stellen sie die Ansatzpunkte und Erfahrungen der Bundesprogramme für Demokratieförderung im ländlichen Raum kompakt dar, angefangen beim früheren Bundesprogramm für Demokratie und Toleranz bis hin zum aktuellen Programm »Demokratie leben!«. Gerade auch wegen einer oftmals fehlenden Engagementinfrastruktur bedarf es im Vergleich zur Stadt »anderer Methoden und struktureller Herangehensweisen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein ziviles bürgerschaftliches Engagement und die Übernahme von Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger für ein lebendiges, tolerantes und demokratisches Gemeinwesen.«

Gastbeitrag von Andreas Pautzke und Elisabeth Schönrock (PDF, 374 kB)

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Ebert/ Hesse: Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt

Die Infrastruktur für die zivilgesellschaftliche Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt ist das Thema des Gastbeitrages von Olaf Ebert, Geschäftsführer der Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V. und Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt e.V., und Andreas Hesse, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt e.V. (LAGFA) und Vorstandsvorsitzender des FundraisingForum e.V. Dabei stellen sie die »Netzwerkstelle Engagierte Nachbarschaft – Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt« dar und fragen nach der für die Integrationsanstrengungen der nächsten Jahre notwendigen Infrastruktur: »Es braucht zivilgesellschaftliche Netzwerkkoordinatoren, die einer Überforderungen von Ehrenamtlichkeit vorbeugen und die darauf achten, Aufgaben staatlicher Daseinsvorsorge von jenen, die bürgerschaftlich lösbar sind, abzugrenzen.«

Gastbeitrag von Olaf Ebert und Andreas Hesse (PDF, 378 kB)

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Holze: Ehrenamtsstiftung MV und engagierte FlüchtlingshelferInnen

Die Unterstützung bürgerschaftlich engagierter FlüchtlingshelferInnen durch die neue Ehrenamtsstiftung MV ist das Thema des Gastbeitrages von Jan Holze, Geschäftsführer der Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern. Dabei stehen Weiterbildung, Austausch, Vernetzung und Projektförderung im Mittelpunkt der Aktivitäten. Im Einzelnen geht es um den Sonderfond »Willkommen und Ankommen an Schulen«, das Sonderprogramm für engagierte FlüchtlingshelferInnen, das Forum »Ehrenamt Flüchtlingsbetreuung – Engagement braucht Organisation« und die Online-Plattform für Mitmach-Angebote.

Gastbeitrag von Jan Holze (PDF, 429 kB)

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Hardenberg/ Tote: Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt!

Herausforderungen und Umgang mit der Vielfalt im wirtschaftlichen Kontext sind die Themen des Gastbeitrages von Aletta Gräfin von Hardenberg, Geschäftsführerin des Charta der Vielfalt e.V., und Kerstin Tote, Referentin im Verein Charta der Vielfalt. Neben der kurzfristigen Hilfe gehen sie dabei insbesondere auf die nachhaltige Integration durch Unternehmen ein. Zugleich kommen sie auf praktische Herausforderungen zu sprechen, wenn etwa Unterlagen zu Qualifikationen fehlen. Entscheidend bleibt für die Nutzung der Chancen die interkulturelle Kompetenz bei allen Beteiligten: »Zum einen sollten die Unternehmenswerte glaubwürdig vermittelt werden, zum anderen braucht es Verständnis und Toleranz, bis sich Beschäftigte aus einem anderen Land in der deutschen Arbeitswelt zurechtfinden.«

Gastbeitrag von Aletta Gräfin von Hardenberg und Kerstin Tote (PDF, 377 kB)

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Themenseite »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«

Über Rechtsextremismus in ländlichen Regionen und die Stärkung demokratischer Praxis vor Ort informiert die neue Themenseite »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«. Sie bietet einen Überblick über Publikationen und Materialien, über Projekte im ländlichen Raum, über AnsprechpartnerInnen und Netzwerke sowie aktuelle Nachrichten zum Thema. Die Themenseite wird laufend aktualisiert und ergänzt. Sie wird zudem fachliche Bezüge zur Arbeit im BBE aufzeigen, eine Übersicht und Kontaktdaten zu den das Engagement fördernden Infrastruktureinrichtungen für den ländlichen Raum vermitteln und auf aktuelle Entwicklungen rund um die Themen Bürgerbeteiligung und Demokratieförderung im ländlichen Raum hinweisen.

Themenseite »Demokratiestärkung im ländlichen Raum«

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NRW fordert Beitritt zu OGP

Das Land Nordrhein-Westfalen hat am 9. Oktober 2015 einen Beschlussantrag im Bundesrat zu Open Government Partnership (OGP) auf den Weg gebracht. Ziel der OGP-Initiative ist es, Regierungs- und Verwaltungshandeln offener, nachvollziehbarer und effektiver zu gestalten: »Die OGP fordert von den Regierungen der teilnehmenden Staaten Verbesserungen auf den Gebieten Transparenz, Bürgerbeteiligung, Korruptionsbekämpfung und Rechenschaftslegung.« Der Bundesrat soll die Bundesregierung auffordern, das Beitrittsgesuch der internationalen OGP-Initiative wie auch im Koalitionsvertrag vorgesehen auf den Weg zu bringen.

Antrag des Landes NRW an den Bundesrat (PDF, 227 kB)

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Förderprogramm kommunale BildungskoordinatorInnen

Koordination von kommunaler Bildungsarbeit für Flüchtlingsintegration: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) legt hierfür ein zunächst zweijähriges Programm zur Schaffung kommunaler BildungskoordinatorInnen auf. Die BildungskoordinatorInnen sollen als zentrale AnsprechpartnerInnen die Bildungsangebote für Flüchtlinge vor Ort organisieren und koordinieren. Anträge können interessierte Kommunen ab Anfang 2016 stellen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm

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Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt

Der Bayerische Innovationspreis Ehrenamt wird 2016 erstmalig verliehen, ausgelobt vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro für innovative Ideen sowie modellhafte Initiativen vergeben. Das Leitthema für 2016 lautet: »Leidenschaftlich engagiert! Ehrenamtliche begeistern und Freiwillige gewinnen«. Die Vorschläge sollen neu, übertragbar, gut und nachahmenswert und leicht umzusetzen sein. Bewerbungsschluss per Online-Formular ist der 31. Dezember 2015.

Weitere Informationen zum Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt

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Neugegründete Schütt-Stiftung fördert BE in Berlin und Umland

Wie das DSZ – Deutsches Stiftungszentrum am 29. September 2015 mitteilt, nimmt die 2014 errichtete Schütt-Stiftung ihre Arbeit auf und sucht förderungswürdige Mehrgenerationenprojekte in Berlin und Umland in den Bereichen Kultur und Medien. Antragsberechtigt sind gemeinnützige Körperschaften und Organisationen. Zweck der Stiftung ist die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements im Bereich von Mehrgenerationenprojekten, die der demografischen Entwicklung unserer Gesellschaft Rechnung tragen. Im Vordergrund steht die Förderung des Dialogs der Generationen.

Weitere Informationen zur Schütt-Stiftung

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THW-Einsatz bei Flüchtlingsunterbringung: Kleine Anfrage

Am 7. Oktober 2015 beantwortete die Bundesregierung (18/6265) eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (18/6032) zur Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW). Bis Ende September 2015 waren danach ca. zwei Drittel aller 668 Ortsverbände des THW mit rund 9.500 haupt- und ehrenamtlichen Kräften im Einsatz gewesen. Allein die ehrenamtlich tätigen THW-HelferInnen haben dabei seit dem 1. Januar 2014 knapp 210.000 Einsatzstunden im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen geleistet. Die dafür geleisteten Personalstunden der hauptamtlichen MitarbeiterInnen werden den Angaben zufolge nicht gesondert erfasst. Aufgrund des intensiven Einsatzes von Fahrzeugen, Geräten und Verbrauchsmaterial ist der Bedarf an Ersatzbeschaffungen gestiegen. Hierfür wurden die Beschaffungsverfahren vereinfacht, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten.

Antwort der Bundesregierung zum THW-Einsatz (PDF, 1,4 MB)

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Unterausschuss BE: Protokoll zur 16. Sitzung

Am 23. September 2015 fand die 16. Sitzung des Unterausschusses »Bürgerschaftliches Engagement« des Deutschen Bundestages in der 18. Legislaturperiode statt. Das Protokoll zur Sitzung liegt vor. Zentraler Tagungsordnungspunkt war das Fachgespräch zum Thema »Unternehmen und Engagementförderung«, in dem es auch immer wieder um die europäische Dimension ging. Als Sachverständige nahmen Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführender Vorstand von UPJ, Dr. Susanne Lang, Centrum für Corporate Citizenship Deutschland, Peter Kusterer, Initiative »WIE – Wirtschaft. Initiative. Engagement.«/ IBM Deutschland, und Dr. Andreas Rickert, PHINEO, teil.

Protokoll zur 16. Sitzung des Unterausschusses BE (PDF, 7 MB)

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Solidarische Flüchtlingspolitik: Erklärung der IG Metall

Am 19. Oktober 2015 verabschiedeten die Delegierten des 23. Ordentlichen Gewerkschaftstages der IG Metall eine Erklärung »Für eine solidarische Flüchtlingspolitik«. Die Delegierten sehen in der aktuellen Situation einen »Prüfstein für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und für unsere Demokratie« und sind zugleich überzeugt, dass eine solidarische und nachhaltige Flüchtlings- und Integrationspolitik gelingen kann. Ebenso fordern sie eine bessere Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements: »Die Bevölkerung hat in den letzten Wochen und Monaten eine weltweit beachtete Solidarität und Hilfsbereitschaft unter Beweis gestellt. Das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger muss besser unterstützt und koordiniert werden.«

Erklärung der IG Metall zur Flüchtlingspolitik (PDF, 89,4 kB)

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Breites Band des Willkommens

Zivilgesellschaftliche Organisationen setzen mit »Willkommensarmbändern« ein Zeichen gegen Verzagtheit und sammeln Geld für Flüchtlingsinitiativen. An dem »breiten Band des Willkommens« beteiligen sich das Deutsche Rotes Kreuz, die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und die Diakonie Deutschland. Unterstützt werden sie dabei vom Deutschen Kulturrat, dem Deutschen Olympischen Sportbund und Pro Asyl. Das Willkommensband gibt es für 5 Euro, der Erlös aus den 5 Euro kommt Initiativen und Einrichtungen der Flüchtlingshilfe zugute. Die Armbänder gibt es in den jeweiligen Verbandsfarben bei den Vereinen und Einrichtungen der Wohlfahrtsverbände.

Beispielhaft die Armbandbestellung bei der Diakonie

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Umfrage zu Engagement für Flüchtlinge

Vor knapp einem Jahr wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin eine erste Umfrage über die Strukturen und Motive der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit durchgeführt. Jetzt findet dort eine zweite Erhebung statt, um zu erfahren, wie sich die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in diesem Jahr entwickelt hat, mit welchen Problemen Engagierte persönlich konfrontiert sind und welche Motivlagen das Engagement antreiben. Dieses Wissen soll auch zu einer besseren Migrationspolitik beitragen. Das Ausfüllen des Online-Fragebogen dauert ca. 20 Minuten.

Fragebogen Engagement für Flüchtlinge

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»Ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum«: Fachwerkstatt

Rechtsextreme Anfeindungen machen auch vor politisch gewählten Mandatstragenden nicht Halt. Das zeigte sich zuletzt in Tröglitz, Kittlitz oder Heidenau. Immer wieder werden Bürgermeisterinnen und Bürgermeister angefeindet und bedroht, weil sie sich für Demokratie und gegen Menschenfeindlichkeit und Gewalt engagieren. Das BBE hat mit einer Fachwerkstatt »Ziviles Bürgerengagement im ländlichen Raum« diese Problemstellung aufgegriffen. Im Laufe der Veranstaltung formulierte Unterstützungsbedarfe an die jeweiligen Ebenen Bund, Land, Kommune und Zivilgesellschaft wurden von dem BBE zusammengefasst und politischen Akteuren und Interessierten zur Verfügung gestellt.

Weitere Informationen zur Fachwerkstatt

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13. BBE-Mittagsgespräch: Engagementförderung als Gemeinschaftsaufgabe

Das 13. BBE-Mittagsgespräch in der Hauptstadtrepräsentanz von BP Europa SE widmete sich am 16. Oktober 2015 dem Thema »Wie finanziert sich die nachhaltige Engagementinfrastruktur? Engagementförderung als Gemeinschaftsaufgabe«. In seinem einleitenden Vortrag präsentierte Dr. Holger Krimmer, Leiter der Geschäftsstelle ZiviZ, unter dem Titel »Prekäre Finanzierung. Prekäre Institutionalisierung. Wie weiter?« Einblicke in aktuelle Zahlen und Entwicklungen im Feld. Im folgenden Kommentar ging Dr. Heiko Geue, Leiter der Abteilung 1 im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, auf Erfahrungen des Ministeriums mit verschiedenen Arten der Infrastrukturförderung und die zugrunde liegende Konzepte ein. In der folgenden Diskussion, moderiert von Brigitta Wortmann, Senior Political Adviser bei BP Europa SE und Mitglied des BBE-SprecherInnenrats, diskutierten die geladenen VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Frage der nachhaltigen Engagementinfrastruktur auch vor den aktuellen Herausforderungen des Engagements für Geflüchtete. Es wurde deutlich, dass in dieser neuen Situation viele Chancen für ein Umdenken in der Strukturförderung liegen, jedoch die thematische Fokussierung andere zentrale Themen der Infrastrukturförderung in den Feldern des Engagements nicht verdrängen dürfe. 

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AG-übergreifende Sitzung der AG 9 und 10

Am 6. November 2015 veranstalten die AG 9 »Europa« und die AG 10 »Zivilgesellschaftsforschung« des BBE eine arbeitsgruppenübergreifende Sitzung im Deutschen Bundestag zum Thema »Sozialisierung der Ökonomie versus Ökonomisierung des Sozialen. Sozialunternehmen, Genossenschaften und ihr Beitrag zur Zivilgesellschaft«. Die Sitzung widmet sich der verstärkten Diskussion in der Europäischen Union zu den Möglichkeiten von Wirtschaftsformen, die durch eine Verbindung sozialer, solidarischer und unternehmerischer Zielsetzungen gekennzeichnet sind. Die Sitzung geht der Frage nach, welche Konzepte und Verständnisse heute in der EU dominieren und wo Deutschland bei diesen Entwicklungen im europäischen Vergleich steht. Was kann der Beitrag von Genossenschaften sein? Verschiebt sich durch soziale Wirtschaftsformen das Zentrum der Entwicklungen von der Achse zwischen Zivilgesellschaft und Staat hin zu der Achse zwischen Markt und Zivilgesellschaft? Diese Fragen werden am 6. November 2015 von 12:30 – 17:00 Uhr im Deutschen Bundestag, Jakob-Kaiser-Haus, Raum 1.302, Wilhelmstr. 68, 10117 Berlin diskutiert werden.

Anmeldung unter Nennung des Geburtsdatums in der BBE-Geschäftsstelle unter
E-Mail: info(at)b-b-e.de

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Civil Academy: Ausschreibung Frühjahrsrunde 2016

Gutes auch gut tun. Damit das gelingt, unterstützt die »Civil Academy« zum 22. Mal 24 junge Menschen, die sich engagieren wollen – z.B. in Projekten für Flüchtlinge, gegen Kinderarmut, im Naturschutz, in generationenübergreifenden Projekten – in Entwicklungsländern oder im eigenen Kiez. Ab sofort können sich Engagierte zwischen 18 und 29 Jahren für das kostenfreie Trainingsprogramm bewerben. Allen, die ein gemeinnütziges Projekt planen oder bereits mit der Umsetzung angefangen haben, bietet die Civil Academy Know-How in den Bereichen Projektmanagement, Finanzplanung und Fundraising, Teamentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. An drei Wochenenden zwischen März und Mai vermitteln DozentInnen aus dem Unternehmen BP und dem zivilgesellschaftlichen Bereich Beratung und wertvolles Fachwissen. Seit 2005 fördern das BBE und BP Europa SE mit ihrem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland. Bewerbungsschluss ist der 6. Dezember 2015.

Bewerbungsformular »Civil Academy«

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Aktualisierte Handreichung »Gemeinsam handeln«

Praxisnahe Hilfestellungen zum Umgang mit Rechtsextremismus und zur Stärkung der Demokratie im ländlichen Raum bietet die aktualisierte Handreichung »Gemeinsam handeln: Für Demokratie in unserem Gemeinwesen«. Seit dem Erscheinen der ersten Auflage 2010 hat sich einiges getan: Vielerorts sind Strukturen entstanden, in denen sich AkteurInnen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft gemeinsam und kontinuierlich für die Entwicklung eines demokratischen Gemeinwesens vor Ort engagieren. Gleichzeitig mangelt es nicht an neuen Herausforderungen. Um das lokale Engagement gegen Rechtsextremismus und für Demokratie zu unterstützen, bietet die Handreichung u.a. aktuelle AnsprechpartnerInnen und eine Sammlung hilfreicher Literatur- und Linkhinweise.

Publikation »Gemeinsam handeln: Für Demokratie in unserem Gemeinwesen« (PDF, 2,9 MB)

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Mitglied des Monats: Türkische Gemeinde in Deutschland

Vor 20 Jahren wurde die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) in Hamburg gegründet. Sie vertritt die Interessen der BürgerInnen türkischer Herkunft in Deutschland und repräsentiert in den Dachorganisationen auf Länderebene sowie den Berufs- und Fachverbänden rund 267 Einzelvereine. Die TGD setzt sich für die rechtliche, soziale und politische Gleichstellung von MigrantInnen in Deutschland sowie gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierungen jeglicher Art ein. Ein weiteres Ziel ist die Integration kultureller Minderheiten in die deutsche Gesellschaft unter Wahrung ihrer kulturellen Identität. Seit 2013 fördert die TGD mit dem Programm »Mein Land – Zeit für Zukunft« lokale Bündnisse, die Maßnahmen mit und für bildungsbenachteiligte Jugendliche durchführen. Im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit« entwickelt die TGD derzeit Empowermentstrategien für MigrantInnen und MigrantInnenorganisationen mit dem Ziel ihrer gleichberechtigten Partizipation an der Gestaltung einer diversitygerechten und demokratischen Gesellschaft. Daneben macht sie das bürgerschaftliche Engagement von MigrantInnen und MigrantInnenorganisationen sichtbar und wirksam.

Weitere Informationen zur TGD

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Gesprächsreihe Bürgergesellschaft 2020: Auftaktveranstaltung

Wie kann die Willkommenskultur in unserem Land gefördert werden? Welche Strategien müssen gemeinsam von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft entwickelt werden? Welche Rahmenbedingungen sind nötig, um gemeinsam für ein weltoffenes Land einzutreten, in dem Vielfalt als Bereicherung erlebt wird und nicht als Bedrohung? U. a. diese Fragen stehen im Vordergrund der Veranstaltung »Seid willkommen! Aber wie? Willkommenskultur gestalten – alle sind gefordert!« am 5. November 2015 in Berlin, veranstaltet von der Stiftung Bürger für Bürger in Kooperation mit der Daimler AG. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Gesprächsreihe Bürgergesellschaft 2020. Gemeinsam mit VertreterInnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft soll über aktuelle Entwicklungen und die gesellschaftlichen Herausforderungen von Asyl und Zuwanderung diskutiert werden. Um Anmeldung wird bis zum 30. Oktober gebeten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung

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Deutscher Engagementpreis 2015: Publikumspreis

Noch bis zum 31.Oktober 2015 können BürgerInnen über den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises abstimmen. Das Projekt mit den meisten Stimmen gewinnt den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr alle Teilnehmenden des Wettbewerbs, die ihren Fragebogen eingereicht haben und sich mit der Teilnahme einverstanden erklärt haben. Die im September von der Jury ausgewählten PreisträgerInnen der fünf Kategorien (Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden, Demokratie stärken) sowie des Sonderpreises (Willkommenskultur stärken) nehmen nicht am Online-Voting teil.

Online-Voting für den Publikumspreis

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KOMPASS – Preis für gute Stiftungsarbeit

Die Nominierten für den neuen KOMPASS-Preis stehen fest: Insgesamt neun Stiftungen sind von einer 21-köpfigen Jury ausgewählt worden. Erstmalig werden die SiegerInnen in den drei Kategorien Stiftungsmanagement, Stiftungsprojekte und Stiftungskommunikation im Rahmen der KOMPASS-Akademie ermittelt, die am 12. November, dem Tag der Preisverleihung, stattfindet. Hier präsentieren die neun FinalistInnen öffentlich ihre Einreichungen und stellen sich anschließend den Fragen der Jury und der Gäste. Zusätzlich bietet die Akademie die Möglichkeit, sich in kollegialer Werkstattatmosphäre auszutauschen. Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum KOMPASS-Preis

Programm zur KOMPASS-Akademie

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»Interkulturelle Kompetenz und Toleranz im Engagement«: Seminar

Am 13. und 14. November 2015 findet das Seminar »Interkulturelle Kompetenz und Toleranz im Engagement« in Königswinter bei Bonn statt, veranstaltet von der Stiftung Mitarbeit. Das Seminar soll einen Überblick über kulturell geprägte Unterschiede und die kulturellen Dimensionen geben (z.B. im Umgang mit Autorität, der Rolle von Frau und Mann, im Umgang mit Zeit). Neben der persönlichen Ebene thematisiert das Seminar Herangehensweisen und Strategien, mit deren Hilfe das Thema »Interkulturelle Öffnung« in Organisationen und Gruppen umgesetzt werden kann. Eine zentrale Frage dabei ist, welche Schritte wichtig sind, damit Einladungen zum Mitmachen gelingen können bzw. auch von langjährig Aktiven unterstützt werden. Im Mittelpunkt des Seminars stehen die Fragestellungen der Teilnehmenden: Sie erhalten die Gelegenheit, die eigene kulturelle Prägung zu reflektieren sowie Möglichkeiten zum konkreten Umgang mit kulturellen Irritationen zu diskutieren.

Weiter Informationen zum Seminar

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openTransfer Camp für Refugee Helpers am 14. November

Mit Initiativen und Projekten versorgen viele Menschen Geflüchtete mit Kleidung, Essen und Zuversicht. Sie entwickeln Sprachguides oder Apps für die Wohnungs- und Jobsuche. Auf dem openTransfer CAMP für Refugee Helpers am 14. November kommen in Berlin die MacherInnen dieser Projekte zusammen. Sie lernen voneinander, beraten über aktuelle Herausforderungen und vernetzen sich. Die Veranstaltung findet im Format Barcamp statt. Die Tagesordnung erstellen die Teilnehmenden gemeinsam am Anfang der Veranstaltung. Das openTransfer CAMP wird von der Stiftung Bürgermut veranstaltet. Die Teilnahme ist kostenlos, um verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen zum open Transfer Camp für Refugee Helpers

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»Teamplayer gesucht: Engagier Dich!«: Abschlusskongress

Zum Ende des dreijährigen Pilotprojektes »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!« veranstaltet der Deutsche Basketball Bund (DBB) am 5. Dezember 2015, am Tag des Ehrenamtes, einen Abschlusskongress in Berlin. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, einen intensiven Einblick in die Ergebnisse des Projektes aus der Vor-Ort-Vereinsberatung, in das Beratungskonzept und den Beratungsordner sowie in verschiedene Kampagnen und Maßnahmen der einzelnen beteiligten Vereine zu bekommen. Darüber hinaus soll dem Austausch und der Vernetzung aller Teilnehmenden mit den beteiligten Vereinen, AkteurInnen und Institutionen Raum gegeben werden. Alle Interessierten aus dem Basketball, aus anderen Sportarten oder generell an dem Thema »Engagementförderung im Sport« Interessierte sind eingeladen, an diesem Kongress teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung bis zum 5. Dezember 2015 ist jedoch erforderlich.

Weitere Informationen zum Abschlusskongress

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»Infodienst Radikalisierungsprävention« der bpb

Was Salafismus ist, was Radikalisierung bedeutet, was Fachkräfte tun können und wer dabei helfen kann, beantwortet der neue »Infodienst Radikalisierungsprävention« der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb). Der Infodienst bietet u. a. praxisbezogene Hintergrundinformationen und Materialien zur Herausforderung durch salafistische Strömungen sowie eine Datenbank mit den wichtigsten AnsprechpartnerInnen für Prävention und Intervention. Er richtet sich an alle Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit dem Thema in Berührung kommen, unter anderem in der schulischen und außerschulischen Bildung und in der öffentlichen Verwaltung. Das Angebot wird regelmäßig erweitert.

Infodienst Radikalisierungsprävention

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»Beteiligen und Mitbestimmen«: Publikation

Eine fortschrittliche Gesellschaft braucht Unternehmen, in denen die Mitarbeitenden als Basis und Motor für eine erfolgreiche Wirtschaft wertgeschätzt werden. Die hierfür zentralen Fragen der Mitbestimmung und Beteiligung werden in der Publikation »Beteiligen und Mitbestimmen. Für eine lebendige Demokratie in Wirtschaft und Gesellschaft«, herausgegeben von Detlef Wetzel, diskutiert. Im Herbst 2014 organisierte die IG Metall einen Kongress zu den Themen Beteiligung und Mitbestimmung. Die Beiträge in der Publikation dokumentieren den Kongress und werden durch Aufsätze von wissenschaftlichen ExpertInnen und Mitarbeitenden der IG Metall erweitert.

Weitere Informationen zur Publikation »Beteiligen und Mitbestimmen«

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»Rechter Terror und Rechtsextremismus«: Publikation

Vor dem Hintergrund der rassistischen Mordserie des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) richten die AutorInnen der Publikation »Rechter Terror und Rechtsextremismus«, herausgegeben von Uwe Wenzel, Beate Rosenzweig und Ulrich Eith, den Schwerpunkt auf die anstehenden Herausforderungen für die außerschulische Jugendbildungsarbeit. Der Titel fügt Erkenntnisse und Erfahrungen von AutorInnen aus Wissenschaft, praktischer Bildungsarbeit sowie von AkteurInnen aus der antirassistischen Arbeit zusammen. Die Beiträge bilden die Ergebnisse einer Tagung im Studienhaus Wiesneck, Institut für politische Bildung Baden-Württemberg, im Frühjahr 2012 ab.

Weitere Informationen zur Publikation »Rechter Terror und Rechtsextremismus«

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 12. November 2015.

Redaktionsschluss ist der 4. November 2015.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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