Newsletter Nr. 19 vom 17.9.2015

Roß: Umsetzung der Engagementstrategie Baden-Württemberg
Lotzkat: Engagementstrategie Freie und Hansestadt Hamburg
Schaaf-Derichs: Für eine (neue) Engagementstrategie in Berlin
Bomplitz: Künftige Landesstrategie Mecklenburg-Vorpommern
Förderung von Gute Sache in NRW: Ausschreibung
Interkulturelle Öffnung: Fortbildung in Bremen
Öffentlichkeitsarbeit per Internet und Social Media im Ehrenamt: Seminar
Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg
Bundesengagementministerin Schwesig: Haushaltsrede
Positionspapier Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
SPD: Gesetzentwurf zur Stärkung ehrenamtlichen Engagements
Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit: Umfrage
Bühne der Menschlichkeit gegen Spektakel der Scheußlichkeit
Abbau von Bürokratie statt neuer Restriktionen für Flüchtlinge
Deutscher Engagementpreis 2015: Online-Voting
Eröffnung der 11. »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«
AG 8 »Demografischer Wandel und Engagement«: Sitzungsbericht
»Engagiert im Katastrophenschutz«: Publikation
Mitglied des Monats: Bundesland Sachsen-Anhalt
»Strategisches Campaigning: online & vor Ort«: Online-Seminar
»(Über-)Leben in der Provinz«: Fachtagung
NPO-Forschungscolloquium: Call for Proposals
Unternehmenskooperationen für gemeinnützige Organisationen: Leitfaden
Telekom unterstützt Flüchtlingshilfe
»Kursbuch Bürgerbeteiligung«: Publikation
»Mikrokosmos Stadtviertel«: Publikation
Hinweis

Roß: Umsetzung der Engagementstrategie Baden-Württemberg

Die Engagementstrategie Baden-Württemberg wurde zwischen Dezember 2012 und Dezember 2013 in einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet und ihre Umsetzung im April 2014 von der Landesregierung beschlossen. Insbesondere die »Mühen der Ebene« bei der Umsetzung der Strategie sind das Thema des Gastbeitrages von Dr. Paul-Stefan Roß, Professor für Soziale Arbeit an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart und Leiter der Fachberatung des Gemeindenetzwerks Bürgerschaftliches Engagement Baden-Württemberg. Dabei zeigt er, dass das offene Förderkonzept des Umsetzungsprogramms »Gemeinsam sind wir bunt« in mancherlei Hinsicht zum Stolperstein für interessierte AntragstellerInnen wurde. Dennoch lässt sich konstatieren: »Insbesondere die im Rahmen von »Gemeinsam sind wir bunt« geförderten Initiativen stellen vielversprechende Reallabore einer lebendigen Bürgergesellschaft dar.«

Gastbeitrag von Prof. Dr. Paul-Stefan Roß (PDF, 418 kB)

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Lotzkat: Engagementstrategie Freie und Hansestadt Hamburg

Die Engagementstrategie der Freien und Hansestadt Hamburg wurde im Anschluss an einen Antrag der SPD-Fraktion von November 2012 initiiert und mit einem breiten Beteiligungsprozess erarbeitet und im Januar 2015 von der Bürgerschaft beschlossen. Das Beteiligungsverfahren, die Ergebnisse und die weiteren Perspektiven sind die Themen des Gastbeitrages von Petra Lotzkat, Senatsdirektorin und Leiterin des Amtes für Arbeit und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg, in dem das Thema »Stärkung der Zivilgesellschaft« verankert ist. Wichtig für die Weiterentwicklung der Engagementförderung wird allerdings sein, den Schwung aus gesellschaftlichen Bewegungen zu nutzen: »Im Zusammenhang mit dem großen freiwilligen Engagement der Hamburgerinnen und Hamburger für die Flüchtlinge bekommt das Thema Engagementförderung ... einen gesellschaftlichen Schub, den die Entwicklung der Engagementstrategie nicht auslösen konnte.«

Gastbeitrag von Senatsdirektorin Petra Lotzkat (PDF, 476 kB)

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Schaaf-Derichs: Für eine (neue) Engagementstrategie in Berlin

Das Land Berlin verfügt über eine 25jährige Engagementpolitik, für die eine Diskussion über eine neue Engagementstrategie förderlich ist. Die historische Skizzierung der Entwicklungslogik der Engagementpolitik im Land Berlin bildet den kritischen Ausgangspunkt des Gastbeitrages von Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin e.V. und Mitglied im SprecherInnenrat des BBE. Orientiert an den good-practice-Beispielen der Landesengagementstrategien in Hamburg und Baden-Württemberg formuliert sie Anforderungen an Inhalte einer Engagementstrategie, um die Engführungen und fiskalischen Zwänge in der bisherigen Entwicklungslogik zu überwinden. Dass dies nötig ist, zeigen die jüngsten Ereignisse: »Mit dem unaufhörlichen Zustrom von Menschen auf der Flucht wird der Mangel eines entsprechend ausgebauten und professionell betreibbaren Systems in diesen Tagen und Wochen schmerzhaft und bitter deutlich.«

Gastbeitrag von Carola Schaaf-Derichs (PDF, 443 kB)

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Bomplitz: Künftige Landesstrategie Mecklenburg-Vorpommern

Der Landesring Mecklenburg-Vorpommern des Deutschen Seniorenringes e. V. hält die Verständigung auf eine Landesengagementstrategie für notwendig. Denkanstöße für die Engagementpolitik in Mecklenburg-Vorpommern und Handlungsempfehlungen für Politik und AkteurInnen der Zivilgesellschaft sind die Themen des Gastbeitrages von Helga Bomplitz, Vorsitzende des Landesringes M-V des Deutschen Seniorenringes. Eine strategische Engagementförderung bedarf nicht nur einer umfassenden Bestandsaufnahme der vorhandenen Engagementstrukturen. Ebenso wichtig ist die Einbindung wichtiger zivilgesellschaftlicher Verbände, Plattformen, Netzwerke und Foren für den Diskurs der Engagementförderung, denn: »Eine Engagementstrategie ist keine Maßnahmenpolitik, keine Aufzählung von staatlichen Förderprogrammen und Aktivitäten, sondern eine Strategie der Ermöglichung (…)«.

Gastbeitrag von Helga Bomplitz (PDF, 377 kB)

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Förderung von Gute Sache in NRW: Ausschreibung

»Gute Sache« qualifiziert gemeinnützige Organisationen für die Kooperation mit engagierten Unternehmen. Die Durchführung wird von regionalen PartnerInnen übernommen, die alle Materialien, ein erprobtes Curriculum und Kontakt zu ausgewählten TrainerInnen erhalten und bei der Durchführung begleitet werden. Seit 2012 wird die Durchführung der Qualifizierung über regionale PartnerInnen in NRW durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport (MFKJKS) gefördert. Bewerben können sich frei-gemeinnützige Organisationen und Netzwerke, die im Bereich bürgerschaftliches Engagement auf regionaler Ebene aktiv sind: u.a. Bürgerstiftungen, Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsheime, Quartiersmanagement, Agenda-Gruppen, Mehrgenerationenhäuser, Stiftungen, Wohlfahrtsverbände. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 9. Oktober 2015.

Weitere Informationen zur Ausschreibung

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Interkulturelle Öffnung: Fortbildung in Bremen

Die Freiwilligen-Agentur Bremen veranstaltet ab Oktober sechs Fortbildungen zum Thema »Interkulturelle Öffnung – eine Chance für mich und meinen Verein«. Vermittelt werden in den jeweils zweitätigen Veranstaltungen Methoden, die VereinsmitarbeiterInnen und freiwillig Engagierten helfen, mit unterschiedlichen Regeln, Werten und Einstellungen umzugehen und Vielfalt als Chance zu begreifen. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahes Handwerkszeug, um das gewonnene Wissen im eigenen ehrenamtlichen und beruflichen Kontext einzusetzen. Die Fortbildungen werden in Kooperation mit dem Zentrum für interkulturelles Management und Diversity der Hochschule Bremen für einen bundesweiten Teilnehmendenkreis angeboten. Das Projekt ist gefördert vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Teilnahmegebühr sowie Reise- und Übernachtungskosten werden übernommen.

Weitere Informationen zur Fortbildung »Interkulturelle Öffnung«

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Öffentlichkeitsarbeit per Internet und Social Media im Ehrenamt: Seminar

Vom 10. bis 11. November findet in Wildbad Kreuth eine Fortbildung zum Thema »Öffentlichkeitsarbeit per Internet und Social Media im Ehrenamt« statt. Das Seminar bietet Engagierten, die bei Projekten und Einrichtungen des bürgerschaftlichen Engagements aktiv sind, die Möglichkeit, die Bestandteile einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit kennenzulernen, die zunehmend über digitale Kanäle erfolgt. Von der eigenen Website bis hin zu Facebook und Co. soll den Teilnehmenden ein Einblick in die vielfältigen Mechanismen einer veränderten Medienwelt vermittelt werden. Das Seminar ist auch für EinsteigerInnen geeignet, Internet-Grundkenntnisse sind jedoch hilfreich.

Weitere Informationen zum Seminar und zur Anmeldung (PDF, 480 kB)

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Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg

Das »Handbuch für die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg«, herausgegeben vom Staatsministerium Baden-Württemberg, ist ein Praxis-Ratgeber für Menschen, die sich bei der Integration von Flüchtlingen in Baden-Württemberg engagieren. Er wurde gemeinsam mit ehrenamtlichen und hauptamtlichen AkteurInnen aus der Flüchtlingsarbeit erstellt. Die Publikation beantwortet z. B. Fragen zur Arbeit von Ehrenamtlichen (u.a. Flüchtlingsarbeit, Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit) sowie Fragen zur Begleitung von Flüchtlingen (u. a. Begleitung im Alltag, Unterbringung, Ausbildung und Arbeit, Mobilität). Das Handbuch steht online zur Verfügung und kann kostenlos heruntergeladen werden. Ab dem 18. September 2015 kann eine gebundene Ausgabe kostenlos bestellt werden.

Weitere Informationen zum Handbuch

Download Handbuch (PDF, 1,8 MB)

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Bundesengagementministerin Schwesig: Haushaltsrede

Am 10. September 2015 hielt Manuela Schwesig ihre Rede im Rahmen der Haushaltsberatungen im Deutschen Bundestag für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). Die zwei Schwerpunkte waren die Förderung von Familien und Alleinerziehenden und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements: »Wir, die wir diesen Fachbereich gemeinsam vertreten, loben seit langem das ehrenamtliche Engagement. Aber seien wir einmal ehrlich: Es wurde in den letzten Jahren oft nicht genügend beachtet, auch in der Öffentlichkeit nicht. Deshalb bin ich froh und dankbar, dass jetzt viele sehen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in unserem Land ist, in der Flüchtlingsarbeit, aber nicht nur dort.«

Haushaltsrede der Bundesministerin Manuela Schwesig

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Positionspapier Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Anlässlich der Aktionswoche »Engagement macht stark!« hat die Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen ihr Positionspapier »Damit bürgerschaftliches Engagement grünt und sprießt!« publiziert, das die Fraktion am 9. Juni 2015 beschlossen hat. Der Entstehung waren Fachgespräche, eine erste Fassung und eine umfängliche Diskussion und Kommentierung über das Internet vorausgegangen. Thematisiert werden Themen wie Freiwilligkeit und Selbstbestimmung im Engagement, Monetarisierung und Anerkennung, Bürokratieabbau und Bürgerbeteiligung. Neben den Funktionen und der Bedeutung von Engagement sind auch die Engagierten selbst Thema im Positionspapier: »Engagement stärkt, bildet und qualifiziert – das gilt für alle Menschen, die sich engagieren. Wahrscheinlich macht es auch glücklicher (...).« Neben der Langfassung gibt es auch als Flyer eine Kurzfassung.

Positionspapier Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

Kurzfassung als Flyer

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SPD: Gesetzentwurf zur Stärkung ehrenamtlichen Engagements

Als erste Fraktion im Bayerischen Landtag hat die SPD am 28. Juli 2015 einen Gesetzentwurf zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vorgelegt. Im Zentrum des Entwurfs steht die Stärkung der Infrastruktur für bürgerschaftliches Engagement. So sollen die Koordinierungszentren im Land gestärkt und ausgebaut, ein Landesbeirat bürgerschaftliches Engagement eingerichtet, eine Stiftung »Bürgerschaftliches Engagement in Bayern« errichtet und ein/e hauptamtliche/r Landesbeauftragte/r berufen werden. Ebenso sollen vorhandene Anerkennungsformen um Preisnachlässe im öffentlichen Personennahverkehr oder beim Besuch staatlicher und kommunaler Kultureinrichtungen erweitert werden. Schließlich soll das Thema auch breit in Schulen verankert werden. SPD-Fraktionsvize Hans-Ulrich Pfaffmann erklärt: »Seit 2013 ist die Stärkung des Ehrenamtes Staatsziel. Da reicht es nicht, das in Sonntagsreden abzufrühstücken, sondern es bedarf eines aktiven politischen Handelns.«

Gesetzentwurf der SPD-Fraktion im Bayrischen Landtag (PDF, 170 kB)

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Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit: Umfrage

Bürgerbeteiligung und insbesondere Online-Bürgerbeteiligung werden aktuell in Parlamenten diskutiert und mit unterschiedlichen Formen erprobt. Im Auftrag des Deutschen Bundestages führt das »IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gemeinnützige GmbH« eine Umfrage über Online-Beteiligung durch. Dabei geht es darum, welche Beteiligungsangebote überhaupt Interesse wecken können, welche Anforderungen an Online-Bürgerbeteiligung gestellt werden und warum die politische Beteiligung im Internet bislang hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Umfrage richtet sich an alle interessierten AkteurInnen, ob in der Rolle als BürgerIn oder beispielsweise als VertreterIn einer zivilgesellschaftlichen Organisation, einer Bürgerinitiative, der Medien, der Wirtschaft oder auch Wissenschaft und Verwaltung. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 15 Minuten.

Umfrage zur Online-Bürgerbeteiligung an der Parlamentsarbeit

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Bühne der Menschlichkeit gegen Spektakel der Scheußlichkeit

Bei seiner Bundesversammlung am 12./13. September 2015 in Stralsund hat der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) einen Aufruf für eine »Bühne der Menschlichkeit« gestartet, um auf die »scheußlichen Spektakel« hasskrimineller Kreise zu antworten. In der Erklärung empfiehlt der BDAT, das Theater dazu zu nutzen, mit Menschen aus unterschiedlichen Nationen in einen Dialog zu treten, Vorurteile abzubauen und gegenseitig von den Schätzen verschiedener Kulturen zu profitieren. Als »bunter bürgerschaftlicher Verband« mit 18 Mitgliedsverbänden fordert der BDAT dazu auf: »Vermehrt die schon existierenden guten Beispiele eurer Projekte, in denen die Theater Fremde willkommen heißen und so zeigen: hier hat der Hass keinen Platz!«

Aufruf des Bundes Deutscher Amateurtheater

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Abbau von Bürokratie statt neuer Restriktionen für Flüchtlinge

Anlässlich der Ergebnisse des Koalitionsgipfels vom 6. September 2015 forderte das Deutsche Institut für Menschenrechte den Abbau von Bürokratie statt neuer Restriktionen für Flüchtlinge. Die Versorgung von Flüchtlingen mit Sach- statt Geldleistungen führt zu Einschnitten in das menschenrechtliche Autonomieprinzip und erhöht zugleich den bürokratischen Aufwand und die Kosten bei einer qualitativ schlechteren Versorgung. Das Gleiche gilt für den eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung für Schutz suchende Menschen mit ihrer Beschränkung auf Akut- und Notfallversorgung. Bei schlechterem Ergebnis werden zugleich enorme bürokratische Parallelstrukturen geschaffen, da Arztbesuche von den Behörden einzeln genehmigt werden müssen, statt sie über das bestehende System der gesetzlichen Krankenversicherung abzuwickeln. Schließlich wirken sich die rechtlichen Barrieren beim Zugang zum Wohnungsmarkt mit Umzugsverboten nachteilig aus.

Zur Erklärung des Instituts für Menschenrechte

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Deutscher Engagementpreis 2015: Online-Voting

Am 15. September 2015 startete das Online-Voting für den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis beim Deutschen Engagementpreis 2015. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr alle Teilnehmenden des Wettbewerbs, die ihren Fragebogen eingereicht haben und sich mit der Teilnahme einverstanden erklärt haben. Das sind knapp 360 Projekte. Die teilnehmenden Projekte werden in einer zufälligen Reihenfolge angezeigt. Außerdem kann man sie alphabetisch oder nach Bundesländern sortiert anzeigen lassen. Ebenso kann nach einem bestimmten Projekt gesucht werden. Die im September 2015 von der Jury ausgewählten PreisträgerInnen der fünf Kategorien sowie des Sonderpreises nehmen nicht am Online-Voting teil. Die Abstimmung für den Publikumspreis läuft bis zum 31. Oktober 2015.

Online-Voting für den Publikumspreis

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Eröffnung der 11. »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«

Mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin ist am 11. September 2015 die 11. bundesweite Aktionswoche des BBE gestartet. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Vorsitzende des BBE-SprecherInnenrates, Professor Dr. Thomas Olk, haben die »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« (11.-20. September 2015) feierlich eröffnet. In ihrer Eröffnungsrede betonte die Bundesfamilienministerin: »Bürgerschaftliches Engagement ist der Motor, der unsere demokratische Zivilgesellschaft am Laufen hält. Ich finde, die vielen Bürgerinnen und Bürger, die sich in diesen Tagen ehrenamtlich für Flüchtlinge einsetzen, sind ein beachtlicher Beweis für die Lebendigkeit unserer Demokratie. Engagement macht stark - nicht nur diejenigen, für die etwas getan wird. Es bereichert auch die, die sich einsetzen.« Prof. Dr. Thomas Olk skizzierte zentrale engagementpolitische Aufgaben und die sich für das BBE stellenden Aufgaben etwa in der Vernetzung des Engagements in der Flüchtlingshilfe. Den zentralen Fachvortrag hielt die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags Edelgard Buhlmann, MdB. Die Aktionswoche steht unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Joachim Gauck und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Pressemitteilung zur Auftaktveranstaltung

Rede von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig

Rede von Prof. Dr. Thomas Olk

Rede von Edelgard Bulmahn

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AG 8 »Demografischer Wandel und Engagement«: Sitzungsbericht

In der Sitzung der AG 8 »Demografischer Wandel und Engagement« am 10. September 2015 wurde anhand zweier Vorträge über das Verhältnis der Generationen im demografischen Wandel diskutiert. Markus Marquard, Universität Ulm, stellte die Studie »Generationenpolitik« vor. Anschließend ging es anhand einer Präsentation von Sandra Exner, Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen, um das Projekt »Generationendialog«. In der zweiten Tageshälfte wurde das Papier der AG 1 zu rechtlichen Rahmenbedingungen für das Engagement vorgestellt und diskutiert. Schließlich schilderte Christoph Zeckra, Generali Zukunftsfonds, mit Unterstützung durch Jochen Sunken, Körber Stiftung, den Stand der Dinge beim Projekt »Engagierte Stadt«. Die Sitzung wurde moderiert von Christoph Zeckra und Dagmar Vogt-Janssen, Landeshauptstadt Hannover.

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»Engagiert im Katastrophenschutz«: Publikation

Wie kann der ehrenamtsbasierte Katastrophenschutz in Deutschland zukunftsfest gemacht werden? Wie kann das Engagement im Katastrophenschutz attraktiv gestaltet werden? Wie können spontane HelferInnen eingebunden werden? Welche Rolle spielen dabei Social Media? Und wie können Unternehmen sich einbringen? Diesen und anderen Fragen ist das Projekt »INKA« (Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz) in den letzten drei Jahren nachgegangen. Die Publikation »Engagiert im Katastrophenschutz. Impulse für ein zukunftsfähiges Freiwilligenmanagement«, herausgegeben vom INKA-Forschungsverbund, beinhaltet die Ergebnisse in den Bereichen Motivation der Freiwilligen, Freiwilligenmanagement und die Rolle von Unternehmenskooperationen. Sie ist als Band in der BBE-Buchreihe »Engagement und Partizipation in Theorie und Praxis« im Wochenschau Verlag erschienen.

Weitere Informationen zur Publikation »Engagiert im Katastrophenschutz«

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Mitglied des Monats: Bundesland Sachsen-Anhalt

Die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement ist eine Herzensangelegenheit für Sachsen-Anhalt. Das Bundesland koordiniert Maßnahmen, Projekte und Initiativen zur Stärkung des Engagements und setzt sich für verbesserte Rahmenbedingungen ein, wie etwa den erweiterten Versicherungsschutz für Engagierte. Um das Engagement für eine lokale Willkommenskultur zu fördern und landesweit zu etablieren, finanziert das Land Sachsen-Anhalt die Netzwerkstelle »Engagierte Nachbarschaft – Willkommenskultur in Sachsen-Anhalt« und den Engagementfonds »Willkommenskultur«. Daneben bemüht es sich insbesondere um die Engagementförderung an Schulen und unterstützt die systematische Verankerung von Service Learning in den Unterricht mit vielfältigen Projekten. Als erstes Bundesland hat es das Impulspapier »Schule der Bürgergesellschaft« aufgegriffen, das die BBE-Arbeitsgruppe »Bildung und Qualifizierung« erarbeitet und 2014 öffentlich vorgestellt hat. Auf Grundlage des Papiers entwickelt es eine eigene Landesstrategie im Bereich Bildung und Engagement. Über Engagement-Möglichkeiten in Sachsen-Anhalt sowie über rechtliche Rahmenbedingungen, Wettbewerbe, Förderprogramme und Qualifizierungsangebote für Engagierte informiert das Land mit einem eigenen Engagementportal.

Engagementportal »Engagiert in Sachsen-Anhalt«

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»Strategisches Campaigning: online & vor Ort«: Online-Seminar

Vom 28. September bis zum 11. Oktober 2015 bietet die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit das Online-Seminar »Strategisches Campaigning: online & vor Ort« an. Das Seminar soll aufzeigen, wie mit Hilfe von Kampagnen Aufmerksamkeit, Spenden und UnterstützerInnen gewonnen werden können, welche Strukturen Kampagnen haben und welche Strategien dahinterstehen. Das Seminar richtet sich an alle Interessierten, insbesondere politisch und sozial engagierte Menschen. Der Seminarbeitrag beträgt 25 Euro. Während des Seminars können die Teilnehmenden selbst bestimmen, wann und von wo aus sie die Inhalte abrufen und bearbeiten. Es wird empfohlen, etwa drei Stunden pro Woche für die Bearbeitung einzuplanen. Ein Seminarleiter begleitet und berät die Teilnehmenden während der gesamten Seminardauer.

Weitere Informationen zum Online-Seminar

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»(Über-)Leben in der Provinz«: Fachtagung

Am 27. und 28. November findet die Fachtagung »Jugendkulturen - (Über-) Leben in der Provinz« an der Hochschule Magdeburg-Stendal, Standort Stendal, statt. Auf der Fachtagung soll debattiert werden, wie sich Jugendszenen in der Peripherie, also in provinziellen Regionen oder Kleinstädten, formieren und wie die AkteurInnen selbst jugendkulturelle Praxen erleben. Zwei Fragen sind dabei – insbesondere aus einer sozial- und kulturwissenschaftlichen Perspektive – leitend: Wie lassen sich jugendkulturelle Szenen lokal/global »kartieren«? Wie/worüber formieren sich provinzielle Jugendkulturen? AusrichterInnen der Tagung sind der Fachbereich Angewandte Humanwissenschaften der Hochschule Magdeburg-Stendal und das Institut für Qualitative Forschung der Internationalen Akademie Berlin, in Kooperation mit Respekt! Die Stiftung zur Förderung von jugendkultureller Vielfalt und Toleranz, Forschung und Bildung. Anmeldeschluss ist der 10. November 2015.

Weitere Informationen zur Fachtagung und Anmeldung

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NPO-Forschungscolloquium: Call for Proposals

Am 21./22. April 2016 findet das 12. Internationale NPO-Forschungscolloquium statt, diesmal an der Georg-August-Universität Göttingen. Das Generalthema lautet »Nonprofit-Organisationen und Nachhaltigkeit«. Die OrganisatorInnen laden VertreterInnen der Wissenschaft, aber auch wissenschaftsinteressierte VertreterInnen der Praxis dazu ein, Exposés für Vorträge rund um das Leitthema einzureichen. Es können sowohl die Ergebnisse theoretischer Überlegungen als auch empirischer Untersuchungen vorgestellt werden. Darüber hinaus können im Rahmen des Forschungscolloquiums auch freie Themen nach eigener Wahl eingereicht werden. Vortragssprachen sind Deutsch bzw. Englisch. Einsendeschluss für Exposés ist der 30. November 2015.

Weitere Informationen über den Call for Proposals

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Unternehmenskooperationen für gemeinnützige Organisationen: Leitfaden

Neue soziale Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, engagierten Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung gewinnen eine weitreichendere Bedeutung. Hier setzt der neue UPJ-Leitfaden »Neue Verbindungen schaffen - Unternehmenskooperationen für gemeinnützige Organisationen« von Reinhard Lang und Ellen Sturm an. Er bietet Gemeinnützigen praktisches Wissen sowie erfahrungsbasierte Hilfestellung bei der Entwicklung von Unternehmenskooperationen. Der Leitfaden wurde im Verbundprojekt »XENOS Panorama Bund« erarbeitet. »XENOS Panorama Bund« wurde im Rahmen des Bundesprogramms »XENOS - Integration und Vielfalt« durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. Der Leitfaden kann gegen eine Versandkostenpauschale von 4 Euro pro Bestellung bei UPJ bestellt werden.

Weitere Informationen zum Leitfaden und Bestellung

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Telekom unterstützt Flüchtlingshilfe

Hilfsorganisationen, Länder und Kommunen können von der Deutschen Telekom Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe erhalten. Die Schwerpunkte des Angebots liegen bei der Unterstützung der WLAN-Versorgung von Flüchtlingsunterkünften und bei der Suche nach Gebäuden, bei der Entsendung von MitarbeiterInnen an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), beim Aufbau eines Flüchtlings-Portals mit Informationen für Flüchtlinge, bei der Bereitstellung von Praktikumsplätzen für Flüchtlinge sowie bei der Unterstützung von MitarbeiterInnen im ehrenamtlichen Engagement für Flüchtlinge. Unternehmensintern wurde eine Task-Force unter Vorsitz von Personal-Chef Christian P. Illek gebildet, um möglichst schnell und unbürokratisch helfen zu können.

Weitere Informationen zur Unterstützung der Telekom

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»Kursbuch Bürgerbeteiligung«: Publikation

BürgerInnen an Entscheidungen zu beteiligen, hat großes Potential, ist jedoch nicht einfach umzusetzen. Die Publikation »Kursbuch Bürgerbeteiligung« von Jörg Sommer (Hrsg.) bietet einen umfassenden Überblick über den Stand der Bürgerbeteiligung in Deutschland und lotet deren Perspektiven aus. Im ersten Teil diskutieren die AutorInnen Erwartungen und Möglichkeiten von Bürgerbeteiligung. Grundlagen und Methoden gelingender Bürgerbeteiligung werden im zweiten Teil dargestellt. Bevor im letzten Kapitel Beteiligungsprozesse in der Schweiz, in Schweden und Österreich beleuchtet werden, beschäftigen sich Kapitel 3 und 4 mit konkreten Praxisbeispielen aus Deutschland. Ein Methodenkatalog und ein Verzeichnis mit Kontaktadressen runden die Publikation ab.

Weitere Informationen zum »Kursbuch Bürgerbeteiligung«

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»Mikrokosmos Stadtviertel«: Publikation

Zunehmende Ungleichheit in Städten, Privatisierung staatlicher Bereiche, steigende Mieten – Prozesse wie diese manifestieren sich in einzelnen Stadtvierteln und schaffen Bedingungen für lokale Initiativen von BewohnerInnen. Durch das Handeln der Menschen auf der einen und durch staatliche Strategien auf der anderen Seite verändern sich Orte in ihren Bedeutungen. Die Publikation »Mikrokosmos Stadtviertel. Lokale Partizipation und Raumpolitik« von Manuela Wade geht diesen Prozessen nach und zeigt, wie die BewohnerInnen von drei ausgewählten Vierteln in den Städten Dakar, Philadelphia und Wien damit umgehen, welche Rolle Wohnen in diesem Kontext spielt und warum dies zu einer Repolitisierung der Stadt führen kann.

Weitere Informationen zur Publikation »Mikrokosmos Stadtviertel«

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 1. Oktober 2015.

Redaktionsschluss ist der 24. September 2015.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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