Newsletter Nr. 9 vom 28.4.2015

Hörmann: Volunteers bei Olympischen und Paralympischen Spielen

Die Bedeutung von Volunteers bei Olympischen und Paralympischen Spielen ist das Thema des Gastbeitrages von Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Bei den Olympischen Spielen 2012 waren 70.000 Volunteers im Einsatz – beworben hatten sich über 400.000. Dabei skizziert der Autor kurz die Geschichte der Ehrenamtlichen bei Olympia und zeigt die Vielfalt der Aufgaben, die von Ehrenamtlichen übernommen werden. Daher ist es konsequent, dass der Hamburger Sportbund (HSB) bereits das erste Volunteer-Programm für Olympische und Paralympische Spiele 2024 in Hamburg gestartet hat.

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Geckle: Mindestlohnregeln und Sport

Die neuen Mindestlohn-Regelvorgaben in der Sportvereins-Praxis sind das Thema des Gastbeitrages von Professor Gerhard Geckle, u. a. Vorsitzender der Kommission Steuern und Abgaben sowie langjähriges Mitglied des Zulassungsbeschwerdeausschusses des Deutschen Fussball-Bundes (DFB). Der Autor rekonstruiert die erstaunliche Gelassenheit, mit der im politischen Raum wie bei Verbänden das Thema Mindestlohn und dessen Auswirkung in der Sportvereinspraxis im Vorfeld behandelt wurden. Tatsächlich zeigte sich ein gehöriges Maß an Unsicherheit, das nach wie vor nicht bei allen Beteiligten verschwunden ist, auch nach der Pressekonferenz der Bundessozialministerin am 6. März 2015 nicht. Insbesondere mahnt der Autor eine verbindliche Stellungnahme der Sozialversicherungsträger zu einigen Fragen in der Praxis an – ganz zu schweigen von der Frage, ob die Regeln, die den Sport beim Thema Mindestlohn entlasten sollen, auch vor Gerichten Bestand haben werden: »Abzuwarten bleibt, ob sich, wie angekündigt, ein weiteres Signal entweder aus der Regierungsrunde noch vor der Jahresmitte 2015 hierzu ergibt oder in hoffentlich abgestimmter Weise aus dem Kreis der Sozialversicherungsträger diese nach wie vor erwartete Klarstellung für die Vereinspraxis erfolgen wird.«

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Berger: Mentoring im Ehrenamt

Das Projekt »ZWEI GEWINNT – Mentoring im Ehrenamt« des Landessportbundes Berlins ist das Thema des Gastbeitrages von Franziska Berger, Projektleiterin und Sachbearbeiterin Frauen und Gleichstellung und Ehrenamt im Landessportbund Berlin. Den Kern des Projektes bilden Mentoring-Teams, die sich aus einer erfahrenen Mentorin oder einem erfahrenen Mentor und einer motivierten Nachwuchskraft »Mentee« zusammensetzen. Diese treffen sich ca. zwei Mal im Monat. Ergänzend werden sie durch eine Reihe von Fortbildungsveranstaltungen unterstützt. Ziel dieses Mentorings im ehrenamtlichen Kontext ist es, gezielte Nachwuchsförderung von Ehrenamts-NewcomerInnen durch langjährige OrganisationsinsiderInnen zu betreiben.

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Brentjes: Engagier Dich beim Basketball

Die Reaktionen des Deutschen Basketball-Bundes (DBB) auf Krisenerscheinungen beim Ehrenamt im Sport sind das Thema des Gastbeitrages von Tim Brentjes, hauptamtlicher Referent für Jugend- und Schulsport beim DBB. Zu diesem Zweck wurde eine »Task Force« ins Leben gerufen, die sich aus Landesverbänden, DBB-Hauptamt und DBB-Ehrenamt zusammensetzte. Anerkennung und Qualifizierung waren erste Schritte, mit denen das Thema der ehrenamtlichen Personalentwicklung vorangebracht wurde. Das mündete schließlich in das Projekt »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!«, das vom Bundesfamilienministerium unterstützt wird.

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Neumann: Teamplayer gesucht

Das Projekt »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!«, das vom Bundesfamilienministerium unterstützt wird, ist Thema des Gastbeitrages von Michael Neumann, hauptamtlicher Koordinator des Projekts »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!« beim Deutschen Basketball Bund e.V. Er stellt Aufbau, Struktur und Partner des Projekts dar sowie die besonderen Serviceleistungen für Vereine, die das Projekt übernimmt. Sein Fazit: »Durch die Aufnahme der Engagementförderung in das Angebot des DBB für seine Vereine ist eine deutliche stärkere Sensibilisierung zu diesem Thema in vielen Köpfen erreicht worden.«

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Schwend: Ehrenamt in der Handballjugend

Das Ehrenamt in der deutschen Handballjugend ist das Thema des Gastbeitrages von Lars Schwend, hauptamtlicher Referent für Engagementförderung bei der Deutschen Handballjugend. Tatsächlich könnten weder der Deutsche Handballbund noch seine Landesverbände und deren Vereine und Abteilungen ohne das Ehrenamt und das freiwillige Engagement vieler Einzelner existieren. Der Autor skizziert die Maßnahmen und Baustellen für die Förderung des Ehrenamts in der Handballjugend.

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Mehr Frauen in Kommunalparlamente

Mehr Frauen in die Parlamente ist das Ziel des Helene-Weber-Kollegs. Nach vier Durchgängen des parteiübergreifenden Helene Weber Mentoring-Programms für Kommunalpolitikerinnen startet nun die Helene Weber Mentoringbörse. Los geht es am 20. Juni 2015 in Hessen (Wiesbaden), am 4. Juli 2015 in Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin) und am 19. September 2015 in Nordrhein-Westfalen (Aachen). Interessentinnen können sich als Mentee oder als Mentorin bis zum 10. Mai 2015 für Hessen und Mecklenburg-Vorpommern und bis zum 21. August 2015 für Nordrhein-Westfalen bewerben.

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Kulturfördergesetz NRW: Regionalkonferenzen

Ende 2014 wurde in Nordrhein-Westfalen ein Kulturfördergesetz beschlossen. Die Beratungen hatten 2012 begonnen und bezogen zivilgesellschaftliche Akteure über Regionalkonferenzen ein. Im Zeitraum vom 28. Mai bis 24. Juni 2015 finden in Münster, Dortmund, Detmold, Düsseldorf und Köln erneut regionale Konferenzen zu dem Thema »Das neue Kulturfördergesetz - Perspektiven und Chancen seiner Umsetzung« statt. Das entspricht auch einem der im Gesetz festgeschriebenen Grundsätze: »Die Kulturförderung soll das zivilgesellschaftliche und ehrenamtliche Engagement innerhalb und außerhalb von Vereinen und Verbänden unterstützen und einbeziehen.«

Weitere Informationen unter
www.mfkjks.nrw.de/web/media_get.php

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Ehrenamtsbestätigung als Zeugnisbeiblatt in Hamburg

Am 27. Januar 2015 erhielten Hamburger SchülerInnen zum ersten Mal offiziell ein Beiblatt zum Zeugnis überreicht, in dem bestätigt wird, was sie außerhalb der Schule ehrenamtlich tun. Die Anregung kam von jungen Ehrenamtlichen, die 2013 an der Veranstaltung »Fraktion im Dialog – jugendliches Ehrenamt zwischen den Stühlen« mit Abgeordneten der SPD und ExpertInnen im Rathaus teilnahmen. Der Landesjugendring entwickelte dann das Beiblatt in Zusammenarbeit mit der Hamburger Schulbehörde. 

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Kultur macht stark: Kleine Anfrage beantwortet

Das Programm »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« gibt es seit Anfang 2013. Es war nun Gegenstand einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke (18/4319), die von der Bundesregierung am 31. März 2015 beantwortet wurde (18/4569). Mit dem Programm fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche, die von zivilgesellschaftlichen Verbänden und Initiativen umgesetzt werden. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sieht die Bundesregierung die verfolgten Ziele als erreicht an. Allerdings wurden sowohl 2013 als auch 2014 je über 9 Millionen Euro der vorgesehenen Mittel nicht abgerufen. Die Bundesregierung stellt für den Zeitraum 2013 bis 2017 mittlerweile 34 bundesweiten Verbänden und länderübergreifenden Initiativen insgesamt bis zu 230 Millionen Euro zur Verfügung, um die Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure voranzutreiben und ergänzend zur Arbeit der Schulen Verantwortung für die Bildung der jungen Generation zu übernehmen.

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Deutscher Kulturrat: Vorschläge zum Stiftungsrecht

Aktuell wertet eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe die Wirkungen der in den letzten Jahren erfolgten Reformen im Stiftungsrecht aus und diskutiert ergebnisoffen mögliche Anpassungen im Recht. Hierzu hat der Deutsche Kulturrat Vorschläge vorgelegt, die dem Prinzip der ruhigen Hand folgen sollen. So regt er an, dass der Stifterwille zu Lebzeiten des Stifters verändert werden kann, dass die Zusammenlegung von Stiftungen erleichtert wird und dass Verbrauchsstiftungen mit einem Namenszusatz versehen werden, damit der endliche Charakter dieser Stiftungen sofort ersichtlich ist. Ebenso wird die Einrichtung eines bundesweiten Stiftungsregisters mit Publizitätspflicht gefordert. Nicht handlungsleitend bei der Gesetzgebung für Stiftungen sollten jedoch die jetzige Niedrigzinsphase und die daraus resultierenden finanziellen Probleme sein.

Weitere Informationen unter
www.kulturrat.de/detail.php

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Unterausschuss BE: Protokoll zur 11. Sitzung

Am 18. März 2015 fand die 11. Sitzung des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement des Deutschen Bundestages in der 18. Legislaturperiode statt. Das Protokoll zur Sitzung liegt vor. Zentraler Tagungsordnungspunkt war das Fachgespräch zum Thema »Inklusion und Engagementförderung«. Als Sachverständige nahmen teil Dr. Angelika Magiros von der Bundesvereinigung Lebenshilfe sowie Friedhelm Julius Beucher, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes und ehemaliger Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages.

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Civil Academy: Neue Bewerbungsrunde bis 25. Mai 2015

Gute Ideen für 24 neue Projekte gesucht: Junge Leute zwischen 18 und 27 Jahren, die sich gesellschaftlich engagieren wollen, können sich noch bis zum 25. Mai 2015 mit ihrer Idee für die Herbstrunde der Civil Academy bewerben. An drei Wochenenden im September, Oktober und November gibt es Handwerkszeug für die erfolgreiche Projektumsetzung - und das völlig kostenfrei. Seit 2005 fördern das BBE und BP Europa SE mit ihrem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland.

Bewerbungsformular unter
www.civil-academy.de/bewerbung_teilnahme/bewerbungsformular/index.html
 
Weitere Informationen über die Civil Academy unter
www.civil-academy.de

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Mitglied des Monats: Deutscher Basketball Bund e.V. (DBB)

1949 in Düsseldorf gegründet, hat das noch junge BBE-Mitglied Deutscher Basketball Bund e.V. (DBB) seinen Sitz heute in Hagen. Der DBB ist Dachverband der 16 Landesverbände mit rund 2.000 organisierten Vereinen und Abteilungen und mehr als 190.000 Aktiven. Zu seinen Aufgaben gehört es, sich um die neun Nationalmannschaften und deren Förderung und Planung zu kümmern. Daneben ist der DBB u. a. zuständig für Regeln und die Ausrichtung von Länderspielen und anderen, auch internationalen, Veranstaltungen wie etwa der EM 2015 in Berlin. In allen Bereichen des Verbandes und seiner Vereine leisten ehrenamtlich Engagierte wichtige Arbeit – ob als SchiedsrichterInnen, TrainerInnen, Vorstände, Schulbeauftragte oder BetreuerInnen. Um das bürgerschaftliche Engagement in den Vereinen und Abteilungen weiter zu fördern, hat der DBB 2013 das Projekt »Teamplayer gesucht: Engagier Dich!« ins Leben gerufen. Im Rahmen des Projektes bietet der Verband Beratung für Basketballvereine und -abteilungen sowie Qualifizierung von MultiplikatorInnen für die Gewinnung neuer freiwillig Engagierter an. Ein weiteres Projekt führt die Basketballjugend im DBB im Rahmen des Förderprogramms »Zukunftsinvestition: Entwicklung jungen Engagements im Sport!« (ZI:EL) durch. Es soll Jugendliche für das Engagement gewinnen, die bisher nicht im Fokus des organisierten Sports gestanden haben.

Weitere Informationen zum Deutschen Basketball Bund unter
bit.ly/1Gl726R

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Zuwendungspraxis: Veranstaltung am 20. Mai 2015

Der AWV-Arbeitskreis 1.6 »Bürokratieentlastung des Dritten Sektors und des bürgerschaftlichen Engagements« führt am 20. Mai 2015 eine Veranstaltung zur Zuwendungspraxis durch, die sich nicht zuletzt an PraktikerInnen richtet. Im Rahmen der Fachveranstaltung sollen konkrete Problemfelder der derzeitigen Zuwendungspraxis angesprochen und gemeinsam in Workshops anhand von Leitfragen vertiefend diskutiert werden. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmendenzahl für die Veranstaltung jedoch begrenzt. Deshalb ist eine zeitnahe Anmeldung zu empfehlen, spätestens bis zum 8. Mai 2015.

Weitere Informationen unter
www.awv-net.de/cms/index-b-138-890.html

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openTransfer Camp »Demografie« am 29. Mai 2015

Am 29. Mai 2015 findet in Berlin das openTransfer Camp »Demografie« in Berlin statt, veranstaltet vom Generali Zukunftsfonds und der Stiftung Bürgermut. Unter dem Motto »Gutes einfach verbreiten« wird diskutiert, welche Ansätze vor Ort gut funktionieren, um Städte und Kommunen auf den demografischen Wandel vorzubereiten. Das openTransfer Camp Demografie findet im Barcamp-Format statt, das heißt, es gibt keinen Unterschied zwischen Vortragenden und Zuhörenden. Die Themen der einzelnen Sessions legen die TeilnehmerInnen am Morgen der Veranstaltung fest.

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Fundraising ökumenisch: Tagung am 30. Mai 2015

Das Fundraisingbüro Bistum Hildesheim sowie das EMSZ- Evangelisches MedienServiceZentrum richten im Auftrag des Bistums Hildesheim und der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover am 30. Mai 2015 den 8. Ökumenischen Fundraisingtag in Hannover aus. Er wird dieses Mal unter dem Motto »Spender vertrauen – Vertrauen spenden. Die Haltung zählt.« Der Tagungsbeitrag beträgt 25 Euro für TeilnehmerInnen der Landeskirche Hannovers und des Bistums Hildesheim. Für alle anderen TeilnehmerInnen wird ein Beitrag von 50 Euro erhoben. Anmeldeschluss ist der 22. Mai 2015.

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»Comeback der ›Sozialen Stadt‹«: Tagung vom 1. bis 3. Juni 2015

Vom 1. bis 3. Juni 2015 findet in Loccum eine Tagung zum Förderprogramm »Soziale Stadt« der Bundesregierung statt. Auf der Tagung wird diskutiert, wie künftige Projekte aussehen müssen, um die Vorteile eines integrierten, ressortübergreifenden und beteiligungsorientierten Handelns gut zu nutzen. Veranstaltungsort ist die Evangelische Akademie Loccum, die Tagungsgebühr beträgt 175 Euro für Übernachtung, Verpflegung und Kostenbeitrag. Die ermäßigte Gebühr beträgt die Hälfte. 

Weitere Informationen unter
www.loccum.de/programm/p1522.pdf

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Inklusion und Engagement: Tagung am 12. Juni 2015

»Wenn Verschiedenheit die Normalität ist: Was bedeutet Inklusion für das Engagement?« Das ist die Fragestellung einer Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) am 12. Juni 2015 in Hannover. Sie ist zugleich die Auftaktveranstaltung des Projekts »Sensibilisieren, Qualifizieren und Begleiten - Freiwilligenagenturen als inklusive Anlauf- und Netzwerkstellen für Engagement weiterentwickeln«. Für bagfa-Mitglieder ist die Tagung kostenfrei, Andere zahlen 50 Euro.

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PEQ – Projekt für Pflege, Engagement und Qualifizierung

Engagierte, die Pflegebedürftige unterstützen und begleiten möchten, benötigen geeignete Einführungen und Hintergrundwissen. Ausgehend von dieser These werden mit »PEQ – Projekt für Pflege, Engagement und Qualifizierung« ein modulares Curriculum für das Engagementfeld Pflege sowie Leitfäden zur praktischen Umsetzung entwickelt. Das Projekt befindet sich in Trägerschaft des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V. und wird bis 31. Dezember 2015 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Weitere Informationen unter
www.deutscher-verein.de/PEQ

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»Die Qualität von Bürgerbeteiligungsverfahren«: Publikation

Die Beiträge im Sammelband »Die Qualität von Bürgerbeteiligungsverfahren. Evaluation und Sicherung von Standards am Beispiel von Planungszellen und Bürgergutachten« von Hans-Liudger Dienel et al. skizzieren Qualitätskriterien und Standards und schaffen eine Grundlage, um die bisher informellen Bürgerbeteiligungsverfahren zu institutionalisieren. Die beiden Beteiligungsverfahren Planungszelle und Bürgergutachten sind relativ hoch standardisiert, weshalb sie sich als Fallstudie besonders für die Professionalisierung, Qualitätssicherung, Standardisierung und Institutionalisierung der frühzeitigen und gestaltenden Bürgerbeteiligung eignen. Alte und neue Beteiligungsverfahren werden dazu in den Beiträgen verglichen. Der Titel entspringt einer Tagung der Friedrich Ebert Stiftung und vereint WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen für Bürgerbeteiligungsverfahren.

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»Demokratie in den Städten«: Publikation

Die Publikation »Demokratie in den Städten. Neuvermessung der Bürgerbeteiligung – Stadtentwicklung und Konversion« von Konrad Hummel befasst sich sowohl konzeptionell mit Fragen zur Bürgerbeteiligung in der Demokratie als auch mit der Einordnung eines Stadtentwicklungsprozesses von ehemaligen Militärflächen in Mannheim in den Jahren 2011 bis 2014. Dabei wird an vielen Stellen aufgezeigt, dass längst nicht alle Menschen in den bunter und heterogener gewordenen Städten mitgenommen und aktiviert werden. Der Autor greift auf Erfahrungen sozialer Beteiligungsprojekte zurück, die er in den letzten zwanzig Jahren angeregt und begleitet hat und wirbt für eine differenzierte Teilhabestrategie.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 12. Mai 2015.
Redaktionsschluss ist der 5. Mai 2015.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Andreas Pautzke, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

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