Newsletter Nr. 7 vom 1.4.2015

Brühl: Anerkennung statt Ausgrenzung

Anlässlich des UN-Tages gegen Rassismus am 21. März 2015 hat der Bundesverband Deutsche Tafel sein Grundsatzpapier »Anerkennung statt Ausgrenzung. Charta gegen Rassismus und Rechtsextremismus« veröffentlicht. Zielrichtung und Kontext der Charta sind das Thema des Gastbeitrages von Jochen Brühl, ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt haben, so die Botschaft der Charta, keinen Platz bei den Tafel-Aktiven, den Tafel-NutzerInnen und auch nicht bei SpenderInnen und UnterstützerInnen. Letzteres richtet sich zum Beispiel gegen Instrumentalisierungsversuche der Tafelbewegung durch wohlfeile Spendenaufrufe von Rechtsextremen. Zugleich dient die Charta als Grundlage für eine vom Autor skizzierte veränderte Situation, in der sich die Tafeln zunehmend Flüchtlingen gegenüber sehen.

nach oben

Radermacher: Amateurtheater heute und morgen

Amateurtheater heute und morgen ist das Thema des Gastbeitrages von Norbert Radermacher, Präsident des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT). Allein im BDAT sind zurzeit 2.400 Bühnen organisiert, in denen sich mehr als 120.000 BürgerInnen für das Amateurtheater engagieren und mit ihren ca. 7.000 Inszenierungen jährlich zehn Millionen ZuschauerInnen erreichen. Von den Bühnen bis zum Verband lebt das Amateurtheater von bürgerschaftlichem Engagement und prägt es. Der Autor skizziert aktuelle Problemlagen und Herausforderungen, dem sich dieses Engagement gegenüber sieht. Er zeigt zum Beispiel die sehr unterschiedliche Förderung der Infrastruktur auf Länderebene und deren Folgen auf, diskutiert den nötigen Kampf um Anerkennung in Gesellschaft und Kulturbetrieb und beleuchtet Aufgaben bei der Gewinnung von Ehrenamtsnachwuchs und die 2017 anstehenden Feierlichkeiten zum 125jährigen Bestehen des BDAT. Beim Gastbeitrag handelt es sich um die Rede, die Norbert Radermacher anlässlich des BDAT Treffens der Verbände am 28. Februar 2015 in Berlin gehalten hat und die wir mit freundlicher Genehmigung des Autors hier veröffentlichen.

nach oben

Krimmer/ Priemer/ Labigne: Hat das Bundesamt für Statistik mehr Objektivität als die freie Forschung? Antwort an Stefan Nährlich

Die Publikation einer aktuellen Studie zur Finanzierung der organisierten Zivilgesellschaft in Deutschland aus dem Projekt Zivilgesellschaft in Zahlen hatte Stefan Nährlich, Geschäftsführer der Aktiven Bürgerschaft, zu einem Kommentar zur Zivilgesellschaftsforschung veranlasst, in dem er eine deutlich stärkere Rolle der amtlichen Statistik fordert, um die Objektivität von Zahlen zu Engagement und Zivilgesellschaft zu stärken. In ihrem Gastbeitrag hinterfragen Dr. Holger Krimmer, Leiter der Geschäftsstelle Zivilgesellschaftsforschung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Jana Priemer und Dr. Anaël Labigne, ebendort wissenschaftliche ReferentInnen, das im Kommentar gezeigte Vertrauen in die besondere Würde amtlicher Statistik. Durch die Offenlegung der Untersuchungsschritte werde es möglich, Misstrauen gegenüber Forscher-Subjektivismus durch sachliche Indikatorenkritik zu ersetzen. »Nur im gemeinsamen Diskurs kommen wir in der Erkenntnis weiter - und dann hoffentlich auch bei der Wahl der zivilgesellschaftspolitisch richtigen Ansätze und Strategien.«

nach oben

Monetarisierung: Handreichung der bagfa

»Monetarisierung - kein Weg zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements« war der Titel und die Botschaft eines Positionspapiers der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V. im Oktober 2014 (BBE-Newsletter 19/2014). Am 5. März 2015 hat der Vorstand der bagfa mit der Verabschiedung einer Handreichung für Freiwilligenagenturen »Monetarisierung im Engagement – was tun?« bei der Bekämpfung von Monetarisierungstendenzen nachgesetzt. Die bagfa versteht unter Monetarisierung alle Zahlungen, die deutlich über der Erstattung von entstandenen Kosten liegen und die über die üblichen geldwerten Anerkennungsformen hinausgehen. In der Handreichung wird der Begriff Monetarisierung eingehender definiert, und es werden mögliche Auswirkungen auf bürgerschaftliches Engagement, Gesellschaft und zivilgesellschaftliche Organisationen erörtert. Den abschließenden Teil bilden Leitfragen zur Förderung eines Diskussionsprozesses vor Ort, damit die lokalen Freiwilligenagenturen ihre eigene Positionierung im lokalen Umfeld finden. 

nach oben

Monetarisierung: Positionspapier Freie Wohlfahrtspflege NRW

Am 9. Dezember 2014 hat die Freie Wohlfahrtspflege NRW, in dem die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in NRW zusammengeschlossen sind, ein »Positionspapier zur Monetarisierung im bürgerschaftlichen Engagement« veröffentlicht. Sie reagieren damit auf Formen des bürgerschaftlichen Engagements, die geringfügig bezahlt werden und gleichzeitig als »Ehrenamt/ Freiwilliges Engagement« bezeichnet werden. Demgegenüber tritt die Freie Wohlfahrtspflege NRW, »für eine klare und eindeutige Verwendung der Begriffe Ehrenamt/ Freiwilliges Engagement/ Bürgerschaftliches Engagement ein, um einerseits die Besonderheit und Qualität dieses Engagements herauszustellen und andererseits nicht in den Verdacht zu geraten, untertarifliche abhängige Beschäftigung mit dem Titel Ehrenamt/ Freiwilliges Engagement/ Bürgerschaftliches Engagement zu beschönigen.« Andere Engagementformen sollen dadurch nicht in Abrede gestellt werden, aber sie bedürfen einer anderen Begründung und anderer Rahmenbedingungen als die des bürgerschaftlichen Engagements.

nach oben

Kleinanlegerschutz und Crowdfunding: Öffentliche Anhörung

Am 16. März 2015 fand im Ausschuss für Finanzen des Deutschen Bundestages eine öffentliche Anhörung zum »Entwurf eines Kleinanlegerschutzgesetzes« statt. Dabei wurden auch Themen wie nachrangige Darlehen und Crowdfunding behandelt, die in der Finanzierung von Projekten im zivilgesellschaftlichen Bereich mitunter eine wichtige Rolle spielen können. Allerdings waren die Positionen dazu strittig. Zwar forderten Vertretende der Branche und von am Gemeinwohl orientierten Initiativen bessere Ausnahmeregelungen als von der Regierung in ihrem Entwurf eines Kleinanlegerschutzgesetzes vorgesehen. Die Verbraucherzentrale Bundesverband warnte dagegen im Zusammenhang mit Crowdinvestments ebenso vor Sonderregelungen wie die Deutsche Kreditwirtschaft. Protokoll und Stellungnahmen der Sachverständigen sind beim Deutschen Bundestag online zugänglich. 

nach oben

Partizipation von Menschen mit Behinderungen: Kleine Anfrage

Am 19. März 2015 hat die Bundesregierung eine Kleine Anfrage (18/4178) der Fraktion DIE LINKE beantwortet (18/4359). In ihrer Anfrage »Kriterien und Standards für die Partizipation von Menschen mit Behinderungen« wollte die Fraktion u.a. wissen, ob die Bundesregierung die Notwendigkeit sieht, den Begriff »participation« in den deutschsprachigen Debatten um die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konsequent als Partizipation zu übersetzen. Zudem fragen sie nach Kriterien und Standards, die es für die Partizipation der Selbstvertretungsorganisationen gibt und danach, ob die Bundesregierung diese für ausreichend hält. In ihrer Antwort lehnt die Bundesregierung eine durchgängige Übersetzung des Begriffs ›participation‹ mit Partizipation ab, da dies den unterschiedlichen Begriffsinhalten nicht gerecht wird, die in der Konvention gemeint sind. Zum Thema von Kriterien und Standards weist die Regierung darauf hin, dass unter der Federführung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) ein Leitfaden zur konsequenten Einbeziehung der Belange behinderter Menschen in die Gesetzgebungs-, Verwaltungs- und sonstigen Vorhaben der Bundesministerien erarbeitet wird. Dabei sind die Focal Points der Bundesministerien zur Umsetzung der UN-BRK und die Schwerbehindertenvertretungen der Bundesministerien beteiligt.

nach oben

Grünes Positionspapier zu Bürgerschaftlichem Engagement: Online-Phase

Die Grüne Bundestagsfraktion hat am 20. März 2015 im Deutschen Bundestag in Berlin ein Dialogforum zum Bürgerschaftlichen Engagement durchgeführt. Im Anschluss daran stellte die Fraktion einen Entwurf für ein Positionspapier zur Engagementpolitik mit dem Beteiligungstool Betatext auf ihre Homepage. Der Text mit dem Titel »Für ein bürgerschaftliches Engagement, das in unser aller Leben passt!« kann noch bis zum 10. April 2015 kommentiert werden. Zudem können die Kommentare bewertet werden. In die Beratung der Fraktion für die finale Version des Positionspapiers fließen alle Hinweise, Ideen und Kritiken aus der Zivilgesellschaft ein.

Weitere Informationen unter
www.gruene-bundestag.de/index.php

nach oben

Deutscher Engagementpreis: Neue Webseite, neues Datum

Der Deutsche Engagementpreis ist mit einer neuen Webseite online gegangen, die bis zum Ende des Monats März 2015 vollständig aufgebaut sein soll. Das gibt auch Gelegenheit darauf hinzuweisen, dass in diesem Jahr die Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises nicht wie in den vergangenen beiden Jahren am 5. Dezember 2015 sein wird, dem Internationalen Tag des Ehrenamtes, sondern am 8. Dezember 2015.

Weitere Informationen unter
www.deutscher-engagementpreis.de

nach oben

Sitzung des BBE-Koordinierungsausschusses

Am 25. März 2015 tagte der Koordinierungsausschuss des BBE in Berlin in den Räumen der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen der engagementpolitischen Aussprachen standen Fragen einer nachhaltigen Absicherung engagementfördernder Infrastruktureinrichtungen und der in diesem Zusammenhang vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend (BMFSFJ) als dem Engagementministerium des Bundes angekündigte »Bundestiftung« für Engagement im Zentrum des Interesses. Großes Interesse fand auch die neue Rolle des BBE als bundeszentraler Träger im Programm »Demokratie Leben!«. Das Bundesprogramm wird gefördert vom BMFSFJ. Für 5 Jahre werden dort – ausgehend von Maßnahmen gegen unziviles Handeln – vor allem Fragen des ländlichen Raums bearbeitet. Das BBE möchte bei der Entwicklung von Netzwerken und Infrastrukturen Kompetenzen zur Förderung zivilen Handelns im ländlichen Raum gerne mit Kompetenzen der Engagement- und Partizipationsförderung verbinden. Die Mitglieder des Gremiums erörterten zudem die künftigen thematischen Aufstellungen der BBE-Arbeitsgruppen und eine dafür geplante Mitgliederbefragung im Sommer des Jahres sowie die »Woche des bürgerschaftlichen Engagements« 2015. Am Vortag des Koordinierungsausschusses trafen sich die Sprecherinnen und Sprecher der 10 BBE-Arbeitsgruppen zur inhaltlichen Planung und Abstimmung.

nach oben

AG 6 »Kommunikation«: Sitzungsbericht

Am 17. März 2015 fand die 39. Sitzung der Arbeitsgruppe »Kommunikation« statt. Diskutiert wurden u.a. Ergebnisse und Anregungen zur künftigen AG 6-Arbeit vom Gallery-Walk bei der letzten Mitgliedervollversammlung 2014. Als Fragen standen die Kommunikationsstrategie des BBE, aber auch die Orientierung und Zielsetzung der AG 6 im Raum. Fortgeführt wird das Konzept der Hintergrundgespräche, zu denen v.a. JournalistInnen eingeladen werden: Am 7. Juli 2015 ist ein Hintergrundgespräch zur lokalen Bürgergesellschaft geplant und am 19. November 2015 ein weiteres Hintergrundgespräch zu Flüchtlingen und Engagement. Behandelt wurden ferner der Stand der Vorbereitungen der Aktionswoche sowie das Eckpunktepapier für ein Bundesengagementgesetz, das bei der nächsten Sitzung ausführlich diskutiert werden soll.

nach oben

INKA Workshop: Vorstellung der Praxisleitfäden

Am 18. März 2015 trafen sich Konsortial- und assoziierte Partner des Projekts INKA zum siebten und letzten Mal zu einem gemeinsamen Workshop im Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation in Stuttgart. Im Zentrum stand die Vorstellung und Diskussion der Leitfäden für die Praxis von Unternehmen und Katastrophenschutz-Organisationen. Die Leitfäden überführen die im Integrierten Konzept festgehaltenen Ansatzpunkte in die Praxis und wenden sich mit konkreten Handlungsempfehlungen an die Ehrenamtlichen in den Kreis- und Ortsverbänden sowie an VerantwortungsträgerInnen in den Unternehmen. In einem letzten Schritt sollen die Praxisleitfäden nun finalisiert und am 23. September 2015 im Rahmen der INKA Abschlusskonferenz in Berlin präsentiert werden.

nach oben

Civil Academy: Ausschreibung für die Herbstrunde 2015 startet nach Ostern!

Damit aus einer guten Idee auch eine gute Tat wird, unterstützt die »Civil Academy« zum 21. Mal 24 junge Menschen, die sich engagieren wollen. Ab dem 7. April 2015 können sich Engagierte zwischen 18 und 27 Jahren für das kostenfreie Trainingsprogramm bewerben. Allen, die ein gemeinnütziges Projekt planen oder bereits umsetzen, bietet die Civil Academy Know-How in den Bereichen Projektmanagement, Finanzplanung und Fundraising, Teamentwicklung und Öffentlichkeitsarbeit. An drei Wochenenden zwischen September und November vermitteln DozentInnen aus dem Unternehmen BP und dem zivilgesellschaftlichen Bereich Beratung und wertvolles Fachwissen. Seit 2005 fördern das BBE und BP Europa SE mit ihrem gemeinsamen Qualifizierungsprogramm das bürgerschaftliche Engagement junger Menschen in Deutschland. Bewerbungsschluss ist der 25. Mai 2015.

Bewerbungsformular unter
www.civil-academy.de/bewerbung_teilnahme/bewerbungsformular/index.html
 
Weitere Informationen über die Civil Academy unter
www.civil-academy.de

nach oben

Die Mitmachaktion: Engagement in Bildern gesucht

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sucht Fotos, die AkteurInnen beim Einsatz für eine nachhaltige, faire Welt zeigen. Dabei soll der Bezug zu einem der folgenden Themen bestehen: Fairer Handel/ Sozial- und Umweltstandards, Klimaschutz sowie Ernährung. Die drei besten Einsendungen pro Thema werden ausgewählt. Dabei zählen vor allem die Nachhaltigkeit und Reichweite der Aktion sowie der Themenbezug. Mitmachen kann jeder, ob als Verein, Gruppe oder als Einzelperson. Zu gewinnen gibt es eine Reise nach Brüssel zu den European Development Days und Sachpreise im Wert von jeweils 300 Euro. Die Einsendungen werden bis zum 17. April 2015 entgegengenommen.

Weitere Informationen unter
mitmachen.ej2015.de

nach oben

Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung: Abschlusskongress

Am 23. April 2015 findet in Berlin der Abschlusskongress zum Projekt »Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung« statt. Seit Frühjahr 2013 erproben darin acht Kommunen die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stiftungen im Stadtteil und werden dabei vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gefördert. Die gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse sollen im Rahmen der Veranstaltung präsentiert und in gemeinsamer Diskussion vertieft werden. Dabei stehen die Rahmenbedingungen, die Chancen und die Hemmnisse des Engagements von Unternehmen und Stiftungen in benachteiligten Quartieren im Fokus. Die Veranstaltung richtet sich an ein breites Publikum aus Verwaltung, Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden. Anmeldeschluss ist der 13. April 2015. Wegen der begrenzten Teilnehmendenzahl zählt dabei allerdings die Reihenfolge des Eingangs der Anmeldung.

nach oben

Förderpreis Verein(t) für gute Schule: Bewerbungsphase

Im Wettbewerb »Verein(t) für gute Schule« der Stiftung Bildung und Gesellschaft und der Stiftung Bildung steht Wandel durch Engagement von Kindern und Jugendlichen in ihrer Schule im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Stiftung Schüler Helfen Leben sollen vielversprechende Projekte von Schulfördervereinen aus ganz Deutschland ausgezeichnet werden. Drei von einer unabhängigen Jury benannte Projekte erhalten am Ende des Auswahlverfahrens ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro. Gesucht werden in diesem Jahr Initiativen, bei denen Kinder und Jugendliche selbst das Heft in die Hand nehmen, um Veränderungen an ihrer Schule mitzugestalten. Bis zum 30. April 2015 können sich Schulfördervereine mit einer Projektskizze bewerben. Die Verbände der Schulfördervereine nominieren aus den Einsendungen 30 Projekte. Aus dieser Vorauswahl kürt eine unabhängige ExpertInnen-Jury im September 2015 die drei Projekte, die im November 2015 auf einer feierlichen Preisverleihung ausgezeichnet werden.

nach oben

Aktion Mensch: »Tag der Begegnung« am 5. Mai 2015

Begegnungen schaffen, miteinander statt übereinander reden: Das ist das Ziel des diesjährigen 5. Mai 2015, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. An diesem Tag sollen Begegnungen mit und ohne Behinderung bei ganz persönlichen Stadttouren stattfinden. Dabei stehen nicht die Sehenswürdigkeiten der Stadt im Mittelpunkt, sondern die ganz persönliche Sicht der Stadtführerin oder des Stadtführers (mit Behinderung). Die Aktion Mensch lädt die AkteurInnen des Aktionstages ein, gemeinsam mit den Teilnehmenden des Aktionstages ein Selfie von ihren Begegnungen zu machen. Diese Fotos können auf Facebook oder auf der Aktion Mensch Internetseite hochgeladen werden. Mit dem Hashtag #begegnet_in können die Fotos auch getwittert werden. Unter allen Einsendungen werden Preise verlost. Aktionen zum 5. Mai 2015, die im Aktionszeitraum vom 25. April bis zum 10. Mai durchgeführt werden, können über die Förderaktion »Noch viel mehr vor« mit bis zu 5.000 Euro gefördert werden. Darüber hinaus stellt die Aktion Mensch wie üblich auch Material für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung.

Weitere Informationen unter
www.aktion-mensch.de/5mai

nach oben

Bildung geht uns alle an: Veranstaltung

Am 11. Mai 2015 organisieren in Berlin der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und die Bertelsmann Stiftung eine Veranstaltung, die dazu anregen soll, Zivilgesellschaft und Bildung noch stärker zusammen zu denken. Zivilgesellschaftliche AkteurInnen sind schon jetzt eine wichtige Säule kommunaler Bildungslandschaften, sei es als Träger von Weiterbildungseinrichtungen, Museen, Musikschulen und anderen Bildungsinstitutionen oder als unterstützende Fördervereine in Schulen und Kindergärten. Der Übergang von einem Bildungssystem zu einer Bildungsgesellschaft braucht das Zusammenwirken aller gesellschaftlichen Kräfte. Impulse und Diskussionsbeiträge werden im Verlauf des Abends von Prof. Dr. Dr. Andreas Barner (Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft), Prof. Dr. Thomas Rauschenbach (Vorstandsvorsitzender und Direktor des Deutschen Jugendinstituts), Dr. Brigitte Mohn (Vorstand der Bertelsmann Stiftung), Dr. Karin Fehres (Vorstand, Deutscher Olympischer Sportbund) und weiteren ExpertInnen kommen.

nach oben

Karikaturenwettbewerb zum engagierten Altern ausgelobt

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) haben einen Karikaturenwettbewerb mit Preisen im Gesamtwert von 18.000 Euro ausgelobt. Es geht um das Thema Alter in vier Wettbewerbskategorien, darunter einer Engagementkategorie: »1. Knackig oder klapprig? – Gesundheit & Wohlbefinden; 2. Ein Herz und eine Seele – Freundschaft & Partnerschaft; 3. Was geht, Alter? – Jung & alt; 4. Entfalten statt liften – Engagement & Teilhabe«. Beiträge müssen bis zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht sein. Die Frist zur Einreichung endet am 15. Mai 2015. 

Weitere Informationen unter
www.bagso.de/schluss-mit-lustig.html

nach oben

»Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft«: Publikation

Die Publikation »Politische Bildung in der Migrationsgesellschaft. Sozialwissenschaftliche Grundlage - Politikdidaktische Ansätze - Praxisberichte« von Peter Massing und Mirko Niehoff (Hrsg.) bietet sowohl einen Zugang zum aktuellen wissenschaftlichen Migrationsdiskurs als auch praxisnahe Anregungen. Die verschiedenen Beiträge innerhalb der Publikation widmen sich drei Themenfeldern: der Aufbereitung der sozialwissenschaftlichen Diskussion zum Thema Migration, dem Verhältnis von Migration, politischer Bildung und Schule sowie den Praxisperspektiven aus der Schule in der Migrationsgesellschaft. Der Band richtet sich an PolitiklehrerInnen.

nach oben

»Politik und Sinn«: Publikation

Die Publikation »Politik und Sinn. Ideen für eine zivilgesellschaftliche Erwachsenenbildung« ist eine Sammlung von Beiträgen von Tilman Evers aus dem Spektrum seines praktischen Engagements und seiner Erfahrungen innerhalb der zivilgesellschaftlichen Erwachsenenbildung und der Friedensarbeit. Das Buch gliedert sich in vier Kapitel: »Erwachsenenbildung und Menschenbild«, »Zivilgesellschaft und Protestantismus«, »Volkssouveränität – Nation und Europa« und »Friedensdienst – Ethos und Wirklichkeit«. Herausgegeben wurde der Band von Andreas Seiverth anlässlich des 70. Geburtstags des Autors. Der Titel ist Band Zwei der Schriftenreihe »Erwachsenenbildung« des Comenius-Instituts und der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung.

Publikation bestellen unter
www.waxmann.com

nach oben

Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 16. April 2015.
Redaktionsschluss ist der 8. April 2015.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

nach oben

Gefördert vom

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Newsletter abonnieren

Aktuelle Meldungen

15.09.2017

Fachkonferenzen: Ergebnisse des »Runden Tisches Aktives Altern – Übergänge gestalten«

Der im Mai 2015 vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) initiierte »Runde Tisch Aktives Altern –…

mehr…

08.09.2017

13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet

Vor rund 350 geladenen Gästen haben Bundesratspräsidentin Malu Dreyer, die Bundesministerin für…

mehr…

31.08.2017

Koordination »ArbeiterKind.de in Thüringen«: Fachhochschule Erfurt

ArbeiterKind.de sucht in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt eine Koordination für…

mehr…