Newsletter Nr. 12 vom 11.6.2015

Schneider: Soziale Ungleichheit wächst und die Armut auch

Die emotionale Bedeutung von Armut und sozialer Ungleichheit ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. Ohne emotionalen Zugang zum Armutsthema kann man Armut wegdiskutieren, wie dies manche KommentatorInnen des Armutsberichts des Paritätischen getan haben. Armutslebenslagen erschließen sich erst, wenn man statistische Zahlen übersetzt in Alltagssituationen und in der Lage ist, diese emotional zu bewerten: »Ohne Emotion ist die Verständigung auf einen tragfähigen Konsens zum diffusen Problem der Armut als Grundlage eines gemeinsamen Handelns schwer möglich. Wer nicht traurig werden kann angesichts von Elend und Ausgrenzung, wer sich nicht empören und aufregen kann, dem ist zumindest die Fähigkeit der Scham zu wünschen.«

Gastbeitrag von Dr. Ulrich Schneider (PDF, 384 kB)

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Brühl: Verantwortung wahrnehmen und einfordern

Jochen Brühl, ehrenamtlicher Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel, kritisiert das fortschreitende Auseinanderdriften von Arm und Reich bei uns, die diskursive Leugnung von Armut und die politische Weigerung, sozialpolitisch energisch gegenzusteuern: »Der gesellschaftliche Tod, das Ausgestoßen sein aus der Gesellschaft, das buchstäbliche am Rande stehen als Bedürftiger in Deutschland darf nicht länger toleriert werden.« Die etwa 60.000 Ehrenamtlichen der Tafeln versuchen etwas zu tun. Sie sehen sich dabei aktuell einer neuen Herausforderung gegenüber: der wachsenden Zahl an Flüchtlingen, die zu den Tafeln kommen. Derzeit sind es bereits 100.000 NutzerInnen. Die Tafeln können in der Flüchtlingsarbeit eine wachsend bedeutende Rolle spielen. Hier gilt es die Vernetzung voranzutreiben.

Gastbeitrag von Jochen Brühl (PDF, 379 kB)

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Butterwegge: Soziale Spaltung – Risiko für die Zivilgesellschaft

Die Folgen sozialer Ungleichheit für das politische Engagement und die Privilegien der Reichen in Hinblick auf die Steuerpolitik in Deutschland behandelt der Gastbeitrag von Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler an der Universität zu Köln. Dabei beschreibt er einen Teufelskreis sich wechselseitig verstärkender sozialer und politischer Ausgrenzung: »Arme werden nicht bloß sozial ausgegrenzt, sondern auch politisch ins Abseits gedrängt.« Eine Folge davon ist eine Steuerpolitik für die Wohlhabenden, die Reiche systematisch begünstigt, von der Steuer zu Lebzeiten bis zur Erbschaftssteuer: »Nur die Reichen und Hyperreichen können sich einen armen Staat leisten...«.

Gastbeitrag von Prof. Dr. Christoph Butterwegge (PDF, 397 kB)

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Hinn/ Rahn: Mit Seniorenbüros Zugänge schaffen

Die Funktion der Seniorenbüros für das Engagement älterer Menschen und für die Weiterentwicklung von Ideen aktiven Alterns sind die Themen des Gastbeitrages von Gabriella Hinn, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) und Erik Rahn, Geschäftsführer von 4K Projekte. Eine Herausforderung besteht darin, dass die Verfügbarkeit von materiellen Mitteln und die Zugänge zu immateriellen Gütern an Lebenslagen gebunden sind, die weit vor dem Altern beginnen, etwa in Form der Schere von Arm und Reich. Seniorenbüros sind daher keine reine Vermittlungsagenturen, sondern Anwälte des Erhalts bzw. der Gewinnung von Autonomie im Alter.

Gastbeitrag von Gabriella Hinn und Erik Rahn (PDF, 386 kB)

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Hoeft/ Messinger/ Rugenstein: Soziale Ungleichheit und Engagement

Barrieren und Zugänge zur Zivilgesellschaft sind die Themen des Gastbeitrages von Christoph Hoeft, Sören Messinger und Jonas Rugenstein, Politikwissenschaftler am Göttinger Institut für Demokratieforschung. Dabei stellen sie zum einen die Meinungen zu und Perspektiven von sozial Benachteiligten auf die Zivilgesellschaft dar, um Barrieren und Zugänge, aber auch oftmals übersehene Formen von existierendem Engagement besser zu erkennen. Zum anderen werden anhand von besonders engagierten Personen in sozial schwachen Stadtteilen, den sogenannten ViertelgestalterInnen, vorhandene Potentiale einer aussuchenden Engagementförderung exemplarisch verdeutlicht.

Gastbeitrag von Christoph Hoeft, Sören Messinger und Jonas Rugenstein (396 kB)

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Flüchtlingshilfe: Hilfe für ehrenamtliche HelferInnen online

Seit Mai 2015 bietet Baden-Württemberg eine Web-Plattform mit Hilfen für HelferInnen in der Flüchtlingshilfe an. Konkrete Projekte werden dargestellt, Adressen und Serviceinformationen rund um das Thema geboten. Die Webseite ist Ausdruck der Überzeugung, dass das Flüchtlingsthema auf lange Zeit ehrenamtliches Engagement und Zivilgesellschaft herausfordern wird. Im Grußwort von Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, heißt es entsprechend: »Wir sind überzeugt, dass die ehrenamtliche Betreuung der uns anvertrauten Flüchtlinge zur längerfristigen Anstrengung wird, ohne die wir unsere humanitäre Aufgabe und Verpflichtung nicht bewältigen können.«

Web-Plattform Flüchtlingshilfe Baden-Württemberg

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Jugendwettbewerb Rheinland-Pfalz

Die Bertelsmann Stiftung und die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz haben zum zweiten Mal zusammen den Jugendwettbewerb Rheinland-Pfalz ausgeschrieben. »Sich einmischen – was bewegen« ist das Motto des Wettbewerbs. Dafür haben die Projektpartner Landesregierung und Bertelsmann Stiftung 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Bewerben können sich Projekte, die von jungen Menschen zwischen 12 und 25 Jahren selbst geleitet werden und innerhalb eines Jahres in Rheinland-Pfalz umgesetzt werden können. Thema und Anliegen müssen zum Jugendmanifest des »jugendforum rlp« passen. Anmelde- und Bewerbungsschluss ist der 6. November 2015. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch eine Jury, die Ministerpräsidentin Malu Dreyer beruft. Sie verleiht die Preise bei einer Veranstaltung in der Staatskanzlei.

Weitere Informationen zum Jugendwettbewerb Rheinland-Pfalz

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Jugendbeteiligungswerkstatt in Sachsen

Am 30. September 2015 findet an der evangelischen Akademie Meissen eine erste »BeteiligungsWerkstatt zur Entwicklung von Kriterien für jugendgerechte Kommunen« in Sachsen statt. Mit dieser Veranstaltung soll ein Prozess hin zu Kriterien/Leitlinien für jugendgerechte Kommunen begonnen und der Mehrwert von Jugendbeteiligung kommuniziert werden. Zugleich soll ein Netzwerk initiiert werden. Kooperationspartner sind die Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik, Arbeit und Leben Sachsen e. V., der Landessportbund Sachsen e. V., der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Sachsen e. V. und der Kinder- und Jugendring Sachsen e. V.

Weitere Informationen zur Jugendbeteiligungswerkstatt Sachsen

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9. Fundraising Forum Niedersachsen

Am 4. Juni 2015 findet in Hannover das 9. Fundraising Forum Niedersachsen statt. In 12 Workshops und mehreren Vorträgen können praktisches Fundraisingwissen vertieft und hilfreiche Kontakte geknüpft werden. Der Tagungsbeitrag beträgt inklusive Catering 145 Euro.

Weitere Informationen zum 9. Fundraising Forum

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Bund-Länder-Rahmenvereinbarung für Mehrgenerationenhäuser

Anlässlich der diesjährigen Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) in Perl haben das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie die Länder am 21. Mai 2015 eine Rahmenvereinbarung zur nachhaltigen Sicherung der Mehrgenerationenhäuser (MGH) unterzeichnet, da das aktuelle Programm Ende 2015 ausläuft. Die MGH sollen bedarfsgerecht ausgebaut und dauerhaft verankert werden, um den generationenübergreifenden Ansatz und den Zusammenhalt zwischen den Generationen zu stärken. Ziel der geschlossenen Rahmenvereinbarung ist die nachhaltige Sicherung der Mehrgenerationenhäuser. Grundlage dafür ist die Weiterentwicklung des Profils der Einrichtungen als freiwillige, generationsübergreifende und auf freiwilligem Engagement aufbauende Infrastruktur. Dabei sollen auch regionale Bedarfe berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zur Rahmenvereinbarung für Mehrgenerationenhäuser

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Bundesprogramm »Willkommen bei Freunden«

Am 28. Mai 2015 wurde offiziell das neue Bundesprogramm »Willkommen bei Freunden« gestartet, um Kommunen bei der Integration junger Flüchtlinge zu unterstützen. Tatsächlich sind ca. ein Drittel aller nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge noch Kinder, häufig ohne die Begleitung ihrer Eltern oder eines anderen Erwachsenen. Realisiert wird das Bundesprogramm vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), gemeinsam mit der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Städte, Kommunen und ehrenamtlich organisierte Personen, die Bündnisse gründen wollen, können sich ab sofort bei der DKJS melden.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm »Willkommen bei Freunden«

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Netzwerk gegen gewaltbereite Islamisten

Berlin gilt neben Hessen und Nordrhein-Westfalen als ein »Hotspot« für gewaltbereite Islamisten. Am 27. Mai 2015 haben auf Einladung von Innensenator Frank Henkel, Sozialsenator Mario Czaja, Justizsenator Thomas Heilmann, Bildungsstaatssekretär Mark Rackles und des Staatssekretär für Arbeit, Boris Velter Gespräche mit ExpertInnen der freien Träger Hayat, UFUQ und VPN über eine gemeinsame Präventions- und Deradikalisierungsstrategie stattgefunden. Projekte sollen unter anderem durch eine zentrale Beratungs- und Koordinierungsstelle besser koordiniert und ein Netzwerk gegen gewaltbereite Islamisten geschaffen werden, in das neben freien Trägern und Senatsverwaltungen ebenso Polizei und Verfassungsschutz eng eingebunden sind. Zugleich wurde ressortübergreifend die Entwicklung eines ressortübergreifenden Landesprogrammes unter Federführung der Landeskommission gegen Gewalt verabredet.

Weitere Informationen zum geplanten Netzwerk gegen gewaltbereite Islamisten

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Magazin »engagement macht stark!« erschienen

Die neue Ausgabe des Magazins »engagement macht stark!« der BBE-Aktionswoche ist erschienen. Die inzwischen siebte Folge der Publikation ist elementarer Bestandteil der Woche des bürgerschaftlichen Engagements. Auf 156 Seiten werden die diesjährigen Themenschwerpunkte »Demokratie und Vielfalt«, »International engagiert« und »Bildung und Unternehmensengagement« intensiv ausgeleuchtet: Grundsatztexte, fundierte Meinungsbeiträge, Forschungsergebnisse und konkrete Projektbeispiele von insgesamt 37 AutorInnen, die die Themen aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten. So schreibt u. a. die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Manuela Schwesig im Bereich »Demokratie und Vielfalt« zu den Themen Partizipation und Bewahrung der Demokratie. Besonders hervorzuheben in diesem Heft sind zudem die Illustrationen. Es sind Beiträge zum Schülerwettbewerb der Europäischen Bewegung »Europa in der Schule«. Das Magazin wird ab sofort kostenlos versandt und kann beim Team der Aktionswoche bestellt werden. Die digitale Version wird auf der Webseite ab Juli zum Download bereitgestellt.

Bestellung Magazin »engagement macht stark!«

Weitere Informationen zur Aktionswoche

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BVDA und ZDF Medienpartner der Aktionswoche

Der Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) ist in diesem Jahr zum dritten Mal Medienpartner der »Woche des bürgerschaftlichen Engagements«. Mitgliedsverlage des BVDA berichten über die Initiativen vor Ort und verhelfen ihnen durch die Verankerung in der kommunalen Ebene zu mehr lokaler Aufmerksamkeit, werden doch Anzeigenblätter von 67 Prozent der Bevölkerung gelesen. Medienpartner der Aktionswoche ist im Fernsehbereich erneut das ZDF. Seit 2004 unterstützt es die Öffentlichkeitsarbeit des BBE.

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AG 3 »Freiwilligendienste«: Sitzungsbericht

Die AG »Freiwilligendienste« tagte am 19. Mai 2015 in ihrer 39. Sitzung bei der Diakonie Deutschland in Berlin. Im Fokus der Sitzung stand ein Gespräch mit den Obleuten des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement, die zu den Themen »Umsatzsteuerrecht«, »Freiwilligendienstegesetz«, »Sicherstellung der Freiwilligendienste als Bildungs- und Orientierungsdienst« sowie zur »politischen Bildung im Bundesfreiwilligendienst« befragt wurden. Zudem berichteten Christoph Engler (BMFSFJ), Dr. Jaana Eichhorn (BAK-FSJ) und Dirk Hennig (BAK-FÖJ) über aktuelle Entwicklungen in den Freiwilligendiensten. Weitere Themen der Sitzung waren der Fachworkshop »Freiwilligendienste - Orte Politischen Lernens« am 22. Juni 2015 sowie die Diskussion eines Papieres der AG 1 »Förderliche Rahmenbedingungen für Engagement«. Die nächste Sitzung der Arbeitsgruppe findet am 20. Oktober 2015 in Köln statt.

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Neuer Mitarbeiter im BBE

Seit dem 1. Mai 2015 ist im Team des Projekts »INKA - Professionelle Integration von freiwilligen Helfern in Krisenmanagement und Katastrophenschutz« ein neuer Projektmitarbeiter tätig. Hans Georg Feldbauer hat an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) den Masterstudiengang European Studies absolviert. Seine thematischen Schwerpunkte waren Erinnerungsforschung und die Frage nach der Existenz einer europäischen Erinnerungsgemeinschaft. Während des Studiums war er bereits im Team der Woche des bürgerschaftlichen Engagements tätig, dort sammelte er Erfahrungen in Kampagnen- und Projektarbeit. Im Rahmen des INKA-Projekts ist er vor allem in die Planung und Durchführung der INKA-Abschlusstagung im September eingebunden.

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Mitglied des Monats: Otto Brenner Stiftung

Die Otto Brenner Stiftung ist die Wissenschaftsstiftung der IG Metall. Gegründet 1972, im Todesjahr des ehemaligen 1. Vorsitzenden der IG Metall, Otto Brenner, führt die Stiftung im Rahmen gezielter Projektförderung Arbeit und Wirken des Gewerkschafters fort. Soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen und die Arbeits- und Lebensbedingungen in Ost- und Westdeutschland anzugleichen und zu verbessern gehört zu ihren Zielen. Weitere wichtige Anliegen der Stiftung sind der Einsatz für die gesellschaftliche Teilhabe benachteiligter Gruppen sowie die wissenschaftliche Forschung zu Engagementpolitik und Partizipation. Förderte sie in den Anfangsjahren vor allem arbeitsrechtliche Publikationen, unterstützt die Stiftung inzwischen ein breites Spektrum von Projekten mit nationalem, europäischem oder internationalem Fokus und überwiegend gesellschafts- oder sozialpolitischem Hintergrund. Seit 2012 unterstützt die Otto Brenner Stiftung durch eine Förderung des Newsletters und der Europa-Nachrichten auch die Arbeit des BBE. Jedes Jahr vergibt sie zudem den »Otto Brenner Preis für kritischen Journalismus«, um Themen wie unternehmerische Verantwortung und Diskriminierung stärker in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken.

Weitere Informationen zur Otto Brenner Stiftung

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Wer partizipiert wirklich an Open Culture?

Am 25. Juni 2015 findet bei Wikimedia Deutschland in Berlin eine Diskussionsveranstaltung zur Partizipation im Kulturbereich statt. Eine besondere Rolle spielen dabei Fragen der Digitalisierung. Doch führen all die Bemühungen, partizipative Visionen für den Bereich Open Culture zu realisieren, wirklich zu der breiten Teilhabe an Kultur, die oft beschworen wird? Was können Kulturinstitutionen konkret tun, um nach der Digitalisierung ihres Kulturguts im nächsten Schritt den wirklichen Zugang dazu zu gewährleisten? Das soll mit Tim Renner, Kulturstaatssekretär von Berlin, Dr. Paula Marie Hildebrandt, Künstlerin und Stadtforscherin, und Prof. Johannes Vogel, Direktor des Berliner Museums für Naturkunde, diskutiert werden. Die Veranstaltung gehört zur Reihe »Das ABC des Freien Wissens«, die Wikimedia Deutschland zu Fragen zur vernetzten Gesellschaft durchführt.

Weitere Informationen zur Veranstaltung zur Partizipation im Kulturbereich

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Freiwilligenagenturen gründen: Seminar

Am 6. Juli 2015 findet in Berlin ein Seminar zum Thema der Gründung einer Freiwilligenagentur, angefangen von ihrem Aufbau bis hin zur Beteiligungsagentur, statt. Das Seminar ist Teil des Projektes Qualifizierungsoffensive der Landesfreiwilligenagentur Berlin – Treffpunkt Hilfsbereitschaft in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (LAGFA Berlin). Im Mittelpunkt des Seminars soll stehen, welche Handlungsfelder jenseits von Information und Beratung für eine Freiwilligenagentur denkbar und sinnvoll sind. Carola Schaaf-Derichs, Geschäftsführerin der Landesfreiwilligenagentur Berlin, wird im theoretischen Part das von ihr entwickelte 4-Stufen-Modell zur Entwicklung von Freiwilligenagenturen vorstellen. Ebenso werden zwei Praxisbeispiele vorgestellt. Das Seminar richtet sich an MitarbeiterInnen in Freiwilligenagenturen- und zentren, Ehrenamtsbörsen und FreiwilligenmanagerInnen in Organisationen. Die Platzzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt.

Anmeldung zur Veranstaltung »Freiwilligenagenturen gründen«

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»Der Goldene Internetpreis« für SeniorInnen

InternetnutzerInnen ab 60 Jahre und Ehrenamtliche können seit dem 8. Juni mit Online-Projekten am Wettbewerb »Der Goldene Internetpreis« teilnehmen. Der Preis soll aktive ältere Menschen im sicheren Umgang mit Online-Angeboten ermutigen. Er wird seit 2012 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), Deutschland sicher im Netz (DsiN) und dem Verein Wege aus der Einsamkeit gemeinsam mit Google vergeben. Es gibt zwei Preiskategorien. Die eine Kategorie richtet sich an kompetente AlltagsnutzerInnen, d. h. Menschen, die beispielsweise mit FreundInnen über das Internet kommunizieren, Routen planen oder eigene Webseiten betreiben. Die andere Kategorie zielt auf Einzelpersonen oder Initiativen ab, die ihr Wissen an andere Interessierte weitergeben. Bewerbungen und Vorschläge können bis zum 4. September 2015 eingereicht werden.

Weitere Informationen zum Internetpreis für SeniorInnen

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Soziale Quartiersentwicklung: Publikationen

In der letzten Ausgabe brachten wir einen Bericht zur Abschlussveranstaltung »Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung« des ExWoSt-Forschungsfeldes, die am 23. April 2015 stattfand. Jetzt liegen zwei Publikationen dazu vor. Zum einen die Arbeitshilfe »Benachteiligte Quartiere gemeinsam unterstützen - Eine Arbeitshilfe für die kommunale Praxis zur Zusammenarbeit mit Unternehmen und Stiftungen«. Zum anderen ein Diskussions- und Positionspapier, das im Expertenbeirat des ExWoSt-Forschungsfeldes »Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung« entstanden ist, mit dem Titel »Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen und Stiftungen in der sozialen Quartiersentwicklung«.

Arbeitshilfe »Benachteiligte Quartiere gemeinsam unterstützen«

Diskussions- und Positionspapier des Expertenbeirats (PDF, 440 kB)

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»Zwischen Erwerbsarbeit und Engagement«: Publikation

Die Publikation »Zwischen Erwerbsarbeit und Engagement «, herausgegeben von der Stiftung Mitarbeit, skizziert die Konfliktlinien in der Debatte um das Geld im bürgerschaftlichen Engagement. Sie beschäftigt sich mit Fragen wie: Was ist mit Monetarisierung gemeint? Welche Rolle spielt Geld bei der Anerkennung von Engagement? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Erwerbsarbeit und Engagement? U. a. mithilfe praxisnaher Beiträge von Prof. Dr. Gisela Jakob, Prof. Dr. Thomas Beyer, Prof. Dr. Thomas Klie sowie Dr. Serge Embacher werden der aktuelle Stand der Debatte nachgezeichnet und Befunde, Erkenntnisse sowie Auswege diskutiert.

Weitere Informationen zur Publikation »Zwischen Erwerbsarbeit und Engagement«

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»Zivilgesellschaft im Widerstreit«: Publikation

Die Publikation »Zivilgesellschaft im Widerstreit. Konkurrenz zwischen Staat, Ökonomie und Zivilgesellschaft in der Realisierung des gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls« von Reinhard Hildebrandt beschäftigt sich mit der zunehmenden Konkurrenz zwischen zivilgesellschaftlichen Gemeinwohlbelangen und etablierten Gemeinwohlbelangen des Staates und der Ökonomie. Der Autor spricht sich für die Erarbeitung eines zivilgesellschaftlich orientierten gesamtgesellschaftlichen Gemeinwohls aus, damit RepräsentantInnen der Zivilgesellschaft in der Zukunft gleichberechtigt mit EntscheidungsträgerInnen aus Staat und Ökonomie das gesamtgesellschaftliche Gemeinwohl realisieren.

Weitere Informationen zur Publikation »Zivilgesellschaft im Widerstreit«

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 25. Juni 2015.
Redaktionsschluss ist der 17. Juni 2015.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

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