Newsletter Nr. 11 vom 2.6.2015

Serge Embacher: Editorial
Böhmig: Barrierefreiheit im Netz
Lorenz: Barrierefreiheit im öffentlichen Nah- und Fernverkehr
Krohn: Nur wer mobil ist, kann teilhaben
Magiros: Leichte Sprache in der Freiwilligenarbeit
Erstes Dialogforum: Bericht
Werner: Auslandsengagement inklusiv
Daniel: Inklusion in Auslandsfreiwilligendiensten
Strehl: weltwärts auf dem Weg zu einem inklusiven Freiwilligendienst
Kosanke: Sehbehinderung und Auslandsfreiwilligendienst
Zweites Dialogforum: Bericht
Anerkennungskulturen heute: Fachtagung in Berlin
Politik mit BürgerInnen: Fachtagung in Rheinland-Pfalz
Ehrenamt stärkt Demokratie: Fachtagung
Göring: Geplante Reformen im Stiftungsrecht
Bundesrat stimmt Anti-Hasskriminalitätsgesetz zu
Behindertenrechtskonvention: Antrag Bündnis90/DIE GRÜNEN
AG 5 »Migration und Teilhabe«: Sitzungsbericht
Nominiert: Twitterprojekt @meinEngagement
Civil Academy verlängert die Bewerbungsfrist bis zum 14. Juni 2015
Sebastian Heim: Student im Praxiseinsatz BBE
Julius Stahnke: Student im Praxiseinsatz beim BBE
Mitglied des Monats: BAG SELBSTHILFE
Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung: Bericht
re:publica 2015: Finding Europe und europäische Netzpolitik
Engagementfördernde Infrastruktureinrichtungen: Workshop
Behindert! Impulse für PraktikerInnen: Tagung
Beratungsstipendien für soziale Initiativen
KOMPASS-Preis für Stiftungen: neue und erweiterte Runde
»Soziale Innovationen in Deutschland«: Publikation
»Anerkennung und Lebensbewältigung im freiwilligen Engagement«: Publikation
HINWEIS

Serge Embacher: Editorial

Dieser Newsletter dokumentiert die ersten Zwischenergebnisse des Projekts Forum Inklusive Gesellschaft (FIG). Das FIG ist eine Reihe von Dialogforen, bei denen es um die Rolle von bürgerschaftlichem Engagement und Beteiligung bei der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) in Deutschland geht. In Kooperation mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und sechs Partnerorganisationen (DRK, Diakonie, Caritas, Lebenshilfe, Aktion Mensch, Stiftung barrierefrei kommunizieren!) geht es darum, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine angemessene nationale Ausgestaltung der UN-BRK zu diskutieren. Dabei ist uns gemäß der Leitidee »Nichts über uns ohne uns!« vor allem eine möglichst breite Beteiligung von Betroffenen und ihren Organisationen wichtig. Daher sucht das Team der Geschäftsstelle des BBE vor allem Kontakt zu den Verbänden und Vereinen, die seit der Ratifizierung der UN-BRK durch die Bundesregierung im Jahr 2009 den Prozess der Umsetzung intensiv kritisch begleiten. Die ersten beiden Dialogforen fanden im Januar und Mai dieses Jahres statt. Im ersten Forum »Mobilität und Engagement« am 22.1. 2015 wurde vor allem das Thema Barrierefreiheit als Voraussetzung für jegliches Engagement diskutiert. Das zweite Forum am 6.5. 2015 hatte den Schwerpunkt »Auslandsengagement von Menschen mit Behinderungen«. Wir bedanken uns bei allen Autorinnen und Autoren und hoffen, dass auch in den kommenden Foren zahlreiche Handlungsempfehlungen und Verbesserungsvorschläge formuliert werden, die wir dann in den politischen Prozess einspeisen können.

Diese Ausgabe des Newsletters ist barrierearm gestaltet.

Editorial in Leichter Sprache (PDF, 98 kB)

nach oben

Böhmig: Barrierefreiheit im Netz

Die Klärung und Untermauerung des Ziels der Barrierefreiheit im Netz ist das Thema des Gastbeitrages von Susanne Böhmig, Leiterin des Testzentrums der Stiftung Barrierefrei kommunizieren! Nach einer Kritik des Begriffs »Barrierearmut« definiert sie den Begriff »Barrierefreiheit«. Das macht sie insbesondere unter Bezug auf die Barrierefreie Informationstechnikverordnung 2.0 (BITV 2.0), die diese Aufgabe verbindlich für die Webangebote der Bundesbehörden regelt.

Gastbeitrag von Susanne Böhmig (PDF, 414 kB)

nach oben

Lorenz: Barrierefreiheit im öffentlichen Nah- und Fernverkehr

Verkehrsmobilität für Menschen mit Behinderungen als Gegenstand der Bundesgesetzgebung ist das Thema des Gastbeitrages von Marc-Andor Lorenz, stellvertretender Leiter des Referats G 23 (Personenverkehr, Öffentliche Verkehrssysteme, Radverkehr) im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Dabei stellt er dar, welche Schritte in den vergangenen 15 Jahren unternommen wurden, welche konkreten Folgen diese hatten und welche weiteren Schritte in Angriff genommenen werden.

Gastbeitrag von Marc-Andor Lorenz (PDF, 408 kB)

nach oben

Krohn: Nur wer mobil ist, kann teilhaben

Individuelle Verkehrsmobilität als Bedingung von Teilhabe für Menschen mit Behinderungen und deren aktuelle Einschränkungen sind Thema des Gastbeitrages von Dörthe Krohn, Diplom-Politologin, freiberufliche Texterin und Pressesprecherin des Vereins Mobil mit Behinderung. Neben den realen Hinderungsgründen und fehlenden Hilfestellungen von Seiten des Staates sind die Selbsthilfearbeit und Agendatätigkeit des Vereins Mobil mit Behinderung Gegenstand ihrer Ausführungen.

Gastbeitrag von Dörthe Krohn (PDF, 395 kB)

nach oben

Magiros: Leichte Sprache in der Freiwilligenarbeit

Engagementbarrieren für Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten sind das Thema des Gastbeitrages von Dr. Angelika Magiros, Politikwissenschaftlerin und Referentin für Öffentlichkeitsarbeit in der Berliner Bundesgeschäftsstelle der Bundesvereinigung Lebenshilfe. Ein Instrument ist die Leichte Sprache. Die Autorin zeigt anhand zweier Praxisbeispiele, welche Vorteile sie bietet und wo auch ihre Grenzen sind.

Gastbeitrag von Dr. Angelika Magiros (PDF, 381 kB)

nach oben

Erstes Dialogforum: Bericht

Das Dialogforum zum Thema Mobilität und Engagement am 22. Januar 2015 war der offizielle Auftakt des Projekts Forum Inklusive Gesellschaft. Der folgende Bericht gibt einen Einblick in die zentralen Diskussionspunkte und Ergebnisse dieses ersten Forums. Inwiefern sind Mobilität und barrierefreie Kommunikation von zentraler Bedeutung für die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Engagement von Menschen mit Behinderungen? Was sind konkrete Barrieren und Hemmnisse, die ein Engagement erschweren? Und durch welche Maßnahmen können die Ausgangsbedingungen für Engagement verbessert werden? Dies waren zentrale Fragen, die an diesem Tag im Kleisthaus des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales diskutiert wurden.

Bericht zum ersten Dialogforum (PDF, 381 kB)

nach oben

Werner: Auslandsengagement inklusiv

Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven eines Auslandsengagements für Alle, ohne Exklusion, sind die Themen des Gastbeitrages von Ulrike Werner, Referentin für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Internationalen Jugendarbeit bei IJAB-Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. Dabei wird erkenntlich, dass wichtiger als die technische und organisatorische Barrierefreiheit zunächst eine offene, neugierige und lösungsorientierte Haltung und die Wertschätzung von Verschiedenheit sind.

Gastbeitrag von Ulrike Werner (PDF, 417 kB)

nach oben

Daniel: Inklusion in Auslandsfreiwilligendiensten

Das Pilotprojekt »weltwärts alle inklusive!« ist Thema des Gastbeitrages von Rebecca Daniel, Referentin für den Freiwilligendienst »weltwärts alle inklusive« beim Verein Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V. (bezev). Ziel des Projekts ist die Inklusion von Menschen mit Behinderungen in Auslandsfreiwilligendiensten. Ein Recht auf Teilhabe an internationalem ehrenamtlichem Engagement leitet sich aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen her. Die Autorin gibt einen Überblick über zentrale Schritte und Erfahrungen des Pilotprojekts, zeigt Barrieren zur Teilhabe von Freiwilligen mit Behinderungen in Freiwilligendienstprogrammen auf und formuliert erste Handlungsempfehlungen für die beteiligten Akteure.

Gastbeitrag von Rebecca Daniel (PDF, 404 kB)

nach oben

Strehl: weltwärts auf dem Weg zu einem inklusiven Freiwilligendienst

Anknüpfend an die im Beitrag von Rebecca Daniel beschriebenen Erfahrungen aus dem Pilotprojekt »weltwärts alle inklusive!« gibt Meike Strehl, Mitarbeiterin in der Koordinierungsstelle weltwärts und dort mit der Diversität in der Zielgruppe des weltwärts-Programms befasst, in ihrem Beitrag einen Einblick in aktuelle und zukünftig geplante strukturelle Veränderungen des weltwärts-Programms. Sie beschreibt konkrete Schritte, die auf der Programmebene mit dem Ziel unternommen werden ein inklusives weltwärts-Programm zu realisieren.

Gastbeitrag von Meike Strehl (PDF, 374 kB)

nach oben

Kosanke: Sehbehinderung und Auslandsfreiwilligendienst

Erlebnisse und Erfahrungen eines Sehbehinderten bei der Vorbereitung und Durchführung eines Auslandsfreiwilligendienstes in Brasilien sind das Thema des Gastbeitrages von Adrian Kosanke, Ehrenamtlichenvertreter des ASA-Netzwerkes im Bereich »Diversität«. Resümierend sieht er den Sinn eines Auslandsfreiwilligendienstes in den Herausforderungen und der damit verbundenen Selbstbehauptung der Teilnehmenden und in den Motivationsmöglichkeiten, die solche Projekte für behinderte Menschen insgesamt haben könnten.

Gastbeitrag von Adrian Kosanke (PDF, 409 kB)

nach oben

Zweites Dialogforum: Bericht

Der Bericht gibt einen Überblick über die zentralen Diskussionspunkte und Ergebnisse des zweiten Dialogforums im Rahmen des Projekts Forum Inklusive Gesellschaft. Thema dieses Austausches war das Auslandsengagement von Menschen mit Behinderungen. Welche grundsätzlichen Überlegungen sind wichtig, wenn man internationale Freiwilligenprogramme inklusiv gestalten möchte? Welche Hürden erschweren bisher noch die Teilnahme von Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen an bestehenden Programmen? Und welche konkreten Schritte müssen getan werden, um Barrieren abzubauen? Diese Fragen waren zentrale Inhalte der Diskussion.

Bericht zum zweiten Dialogforum (PDF, 406 kB)

nach oben

Anerkennungskulturen heute: Fachtagung in Berlin

Am 10. Juni 2015 findet die Fachtagung »Anerkennungskulturen heute - Vielfalt in der engagierten Stadtgesellschaft« in Berlin statt, organisiert von der Freiwilligenagentur Berlin. Dabei geht es um zeitgemäße Instrumente der Anerkennung unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Vielfalt. Neben Vorträgen finden vier parallele Workshops zu konkreten Beispielen von praktizierten Anerkennungskulturen statt. Anmeldeschluss ist der 5. Juni 2015.

Weitere Informationen zur Fachtagung »Anerkennungskulturen heute« (PDF, 342 kB)

nach oben

Politik mit BürgerInnen: Fachtagung in Rheinland-Pfalz

Am 25. Juni 2015 findet in Mainz die Fachtagung »Politik mit Bürgern – Politik für Bürger: Praxis und Perspektiven einer neuen Beteiligungskultur« statt. Veranstalter sind die Universität Koblenz-Landau, Institut für Sozialwissenschaften, Abteilung Politikwissenschaft, und die Staatskanzlei Rheinland-Pfalz. Neben einem Vortrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer über Erfahrungen, Anforderungen und Perspektiven der Bürgerbeteiligung in Rheinland-Pfalz finden verschiedene Panels mit Inputs und Statements zu Fragen wie Bürgerbeteiligung konkret, Transparenz und Legitimation, kooperative Demokratie oder direkte Demokratie statt.

Weitere Informationen zur Fachtagung »Politik mit Bürgern – Politik für Bürger« 

nach oben

Ehrenamt stärkt Demokratie: Fachtagung

Am 24. Juni 2015 findet in Bad Boll die Fachtagung »360° Ehrenamt – Engagement stärkt Demokratie!« statt. Veranstalter ist die Evangelische Akademie Bad Boll in Kooperation mit der Ausschuss Ehrenamt/Freiwilligendienste/Bürgerschaftliches Engagement der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Baden-Württemberg e. V. Im Zentrum der Fachtagung stehen aktuelle Entwicklungen der Ehrenamtslandschaft in Baden-Württemberg. Es geht um eine Reflexion von brisanten Phänomenen, von unterschiedlicher Handhabung und strategisch sinnvoller Grundannahmen mit Stichworte wie Monetarisierung, »Verzweckung« des Ehrenamts, Imagebildung, Jugendliche gewinnen, etc. Der Tagungsbeitrag beträgt pauschal 50 Euro, Ermäßigungen sind möglich. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2015.

Weitere Informationen zur Fachtagung »360° Ehrenamt«

nach oben

Göring: Geplante Reformen im Stiftungsrecht

Die Position des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zu den geplanten Reformen im Stiftungsrecht ist Gegenstand eines Beitrags von Prof. Dr. Michael Göring, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und Vorstandsvorsitzender der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius. Zurzeit beschäftigt sich eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe mit der Ausarbeitung von Änderungsvorschlägen auf dem Gebiet des Stiftungsrechts. Prof. Dr. Göring stellt den Hintergrund der aktuellen Diskussion und die Reformgegenstände dar: »Das geltende Stiftungsrecht stammt im Wesentlichen noch von 1900. Die vielfältigen Entwicklungen seitdem lassen eine behutsame Anpassung und Niederlegung der Rechtsentwicklungen seitdem im Gesetz angezeigt erscheinen.«

Gastbeitrag von Prof. Dr. Michael Göring (PDF, 435 kB)

nach oben

Bundesrat stimmt Anti-Hasskriminalitätsgesetz zu

Am 8. Mai 2015 hat der Bundesrat auf seiner 933. Sitzung dem vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität zugestimmt. Gerichte müssen künftig rassistische, fremdenfeindliche oder sonstige menschenverachtende Motive eines Täters oder einer Täterin bei der Strafzumessung ausdrücklich berücksichtigen. Auch Polizei und Staatsanwaltschaften haben schon bei ihren Ermittlungen auf die Motivation der Tatverdächtigen zu achten, um Hasskriminalität aufzuspüren und wirksam zu bekämpfen. Ebenso wurden die Möglichkeiten für den Generalbundesanwalt erweitert, sich frühzeitig in laufende Ermittlungen einzuschalten.

Weitere Informationen zum Gesetz zur Bekämpfung von Hasskriminalität

nach oben

Behindertenrechtskonvention: Antrag Bündnis90/DIE GRÜNEN

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert in einem Antrag vom 5. Mai 2015 (18/4813), die Empfehlungen der Vereinten Nationen zur Behindertenrechtskonvention zügig umzusetzen. Hintergrund des Antrags ist die Kritik des UN-Fachausschusses an der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention in Deutschland vom April diesen Jahres: »Das Deutsche Institut für Menschenrechte hatte bereits im Vorfeld der Staatenprüfung darauf hingewiesen, dass Deutschland sowohl von einem inklusiven Bildungssystem als auch von einem inklusiven Arbeitsmarkt noch weit entfernt ist.«, heißt es in dem Antrag. Als einer der wohlhabendsten Staaten der Welt werde Deutschland seiner Vorbildwirkung für andere Staaten nicht gerecht, so die Grünen.

Antrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (PDF, 108 kB)

nach oben

AG 5 »Migration und Teilhabe«: Sitzungsbericht

Am 8. Mai 2015 traf sich die Arbeitsgruppe »Migration und Teilhabe« des BBE zu ihrer 46. Sitzung in Köln. Gastgeber war erneut der Generali Zukunftsfonds. Nach Eröffnung der Sitzung durch Arbeitsgruppensprecherin Susanne Huth informierte Siglinde Naumann, stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe, zunächst über den Stand der Planung für die am 7. und 8. November 2015 in Rüsselsheim stattfindende MO Tagung. Im Rahmen dieser Tagung soll gezielt das Chancenpotential eines gelungenen Zusammenspiels von Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Migration beleuchtet werden. In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschäftigten sich die Teilnehmenden mit dem derzeit laufenden Agendaprozess der Netzwerkentwicklung des BBE und sammelten Ideen für die Themenagenda der Arbeitsgruppe für den Zeitraum 2016 bis 2018. Außerdem wurde die Idee einer Tagung zum Thema Engagement von geflüchteten Menschen und für geflüchtete Menschen wieder aufgegriffen und es wurden erste Schritte verabredet.

nach oben

Nominiert: Twitterprojekt @meinEngagement

Engagement Global und das BBE sind mit dem Projekt @meinEngagement in der Kategorie »Kampagne von Institutionen« für den Deutschen Preis für Onlinekommunikation nominiert. Das Projekt wurde 2014 von Engagement Global gestartet, das BBE ist Kooperationspartner. Bei dem Projekt geben zivilgesellschaftliche Akteure über den Twitteraccount @meinEngagement für eine Woche Einblicke in ihre Arbeit und ihr Engagement. In jeder Woche twittert so ein anderes Projekt oder eine andere engagierte Person über den zentralen Twitteraccount. Mit dem Deutschen Preis für Onlinekommunikation zeichnet das Magazin »pressesprecher« in diesem Jahr bereits zum fünften Mal herausragende Projekte, professionelle Kampagnenplanung und zukunftsweisende Strategien digitaler Kommunikation aus.

Twitteraccount @meinEngagement

Weitere Informationen zum Deutschen Preis für Onlinekommunikation

nach oben

Civil Academy verlängert die Bewerbungsfrist bis zum 14. Juni 2015

Wer die Frist verpasst hat, bekommt jetzt nochmal die Chance: Bewerbungen für die Herbstrunde der Civil Academy werden bis einschließlich 14. Juni 2015 entgegengenommen. Angesprochen sind alle jungen Erwachsenen zwischen 18 und 27 Jahren, die eine Idee für ein gemeinnütziges Projekt haben, aber nicht wissen, wie sie diese umsetzen können. In dem kostenfreien Programm der Civil Academy lernen die Teilnehmenden in abwechslungsreichen Seminaren das notwendige Know-How für eine erfolgreiche Verwirklichung ihrer Projektidee.

Bewerbungsformular der Civil Academy

Weitere Informationen über die Civil Academy

nach oben

Sebastian Heim: Student im Praxiseinsatz BBE

Seit dem 18. Mai 2015 ist Sebastian Heim als Student im Team der Woche des bürgerschaftlichen Engagements tätig. Er studiert im 4. Semester Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). Während seiner Zeit beim BBE wird er sich mit der Nutzeranalyse der Webseite der Aktionswoche beschäftigen und daraus Methoden zur Suchmaschinen-Optimierung der Webseite engagement-macht-stark.de erarbeiten. Hauptziel soll sein, dass Sebastian Heim aus den erarbeiteten Methoden eine Handlungsanleitung für die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) erstellt, welche später ebenfalls als Grundlage zur Optimierung der BBE-Webseite dienen kann. Die Handlungsanleitung wird in Form einer Studienarbeit festgehalten. Sebastian Heim konnte zuvor durch sein duales Studium Erfahrungen in der Diversity & Inclusion Abteilung und im Bereich des Change Managements der IBM sammeln.

nach oben

Julius Stahnke: Student im Praxiseinsatz beim BBE

Seit dem 18. Mai 2015 ergänzt Julius Stahnke als Student das Team des BBE. Zurzeit studiert Julius Stahnke im 4. Semester Wirtschaftinformatik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR). In vorrangegangenen Praxiseinsätzen konnte er Erfahrungen unter anderem in Bereichen wie Diversity & Inclusion sammeln. Julius Stahnke unterstützt bis August 2015 die Onlineredaktion. Zudem widmet er sich der Konzeptionierung und Implementierung einer zentralen Wissensmanagementlösung für die BBE-Geschäftsstelle. Zu diesem Thema verfasst er während dieser Zeit eine Studienarbeit. Sie soll die Fortschritte dokumentieren und als Grundlage für zukünftige Wissensmanagementprojekte dienen. Neben seinen studentischen Verpflichtungen ist Julius Stahnke zudem Mitglied der Chancengleichheitskommission des Studierendensenates der HWR.

nach oben

Mitglied des Monats: BAG SELBSTHILFE

Die selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung am gesellschaftlichen Leben zu verwirklichen ist seit fast 50 Jahren das zentrale Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung und chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen e.V. (BAG SELBSTHILFE). Sie ist die Dachorganisation von 116 Selbsthilfeverbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen in Deutschland. Um bürgerschaftliches Engagement in der Selbsthilfe zu fördern, hat die BAG SELBSTHILFE das Projekt »Lernort Selbsthilfe« ins Leben gerufen. Es unterstützt Selbsthilfeorganisationen bei der Entwicklung von Qualifizierungsangeboten für ehrenamtliche MitarbeiterInnen und Vorstände. Durch Mitwirkung in Gremien, etwa dem Inklusionsbeirat bei der Behindertenbeauftragten Verena Bentele, beteiligt sich die BAG SELBSTHILFE an der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. Um ein Gegengewicht zur Berichterstattung des Bundes zu schaffen, hat sie zudem gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen die BRK-Allianz gegründet, die einen »Koordinierten Parallelbericht« erarbeitet. Darüber hinaus setzt sie sich im G-BA für die Umsetzung patientenorientierter Gesetze ein.

Weitere Informationen zur BAG SELBSTHILFE

nach oben

Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung: Bericht

Am 23. April 2015 fand die Abschlussveranstaltung »Unternehmen und Stiftungen für die soziale Quartiersentwicklung« des ExWoSt-Forschungsfeldes in Berlin statt. Seit Frühjahr 2013 haben acht Kommunen erprobt, wie sie mit Unternehmen und Stiftungen gemeinsam in sozial benachteiligten Stadtteilen aktiv zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen können. Quaestio Forschung & Beratung fasst in dem Beitrag die im Fokus stehende Präsentation und Diskussion der Erfahrungen aus den Modellvorhaben sowie Rahmenbedingungen, Chancen und Hemmnisse des Engagements von Unternehmen und Stiftungen in benachteiligten Quartieren zusammen.

Bericht von Quaestio Forschung & Beratung (PDF, 533 kB)

nach oben

re:publica 2015: Finding Europe und europäische Netzpolitik

Unter dem Motto »Finding Europe« fand vom 5. bis 7. Mai 2015 die Netzkonferenz re:publica in Berlin statt. Rund 7.000 BesucherInnen, darunter AktivistInnen, HackerInnen, VertreterInnen von NGOs, BlogerInnen und JournalistInnen, diskutierten und informierten sich über Netzpolitik, technologische Innovationen und aktuelle Trends der digitalen Medien. Mit dem Schwerpunktthema Europa thematisierte die bereits neunte re:publica Unterschiede in der Nutzung der digitalen Medien in den europäischen Ländern, Migrationspolitik, Flüchtlingsprojekte und Rechtsextremismus in sozialen Netzwerken. Daneben umfasste die re:publica u. a. die Subkonferenz »Zukunftsstadt« in Kooperation mit dem Wissenschaftsjahr 2015 des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Im Fokus standen hier die Zukunft der Partizipation und Teilhabe der BürgerInnen und die Frage, wie Forschung und Zivilgesellschaft eine nachhaltige Entwicklung der Städte ermöglichen. Auch wurde diskutiert, wie ProgrammiererInnen der Civic Tech Szene und traditionelle NGOs oder soziale Bewegungen zusammenfinden können. Die Rolle von Technologie und digitalen Medien für Inklusion war Thema auf zwei Panels der Aktion Mensch. Der Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit Raúl Aguayo-Krauthausen und die Journalistin und Bloggerin Mareice Kaiser stellten zudem Aktionen und AktivistInnen der digitalen Behindertenbewegung in Europa vor. Unterstützt und in dieser Form ermöglicht wurde die re:publica durch das Engagement von knapp 500 freiwilligen HelferInnen. Zahlreiche Sessions der Konferenz stehen auf YouTube zur Verfügung.

Weitere Informationen zur re:publica 2015

nach oben

Engagementfördernde Infrastruktureinrichtungen: Workshop

Zu engagementfördernden Infrastruktureinrichtungen wird es beim 80. Deutschen Fürsorgetag am 17.Juni 2015 in Leipzig einen zweiteiligen Workshop geben. Deutscher Verein und das BBE haben ihn gemeinsam vorbereitet. Von 9 bis 11 Uhr wird es um Profilschärfung und Aufgabenspektrum gehen (Workshop 1.9 im Programm). Was ist das Besondere von Einrichtungen wie Freiwilligenagenturen und -zentren, Seniorenbüros, Mehrgenerationenhäuser und Selbsthilfekontaktstellen? Welche Chancen und Hindernisse sind für die perspektivische Entwicklung erkennbar? Diesen und anderen Fragen wird nach einem Input von Gisela Jakob in einer Diskussionsrunde mit ExpertInnen nachgegangen. Von 11.30 bis 13.30 Uhr findet ein Expertengespräch u. a. mit Dr. Heiko Geue und Prof. Dr. Gerhard Igl zu Finanzierungsfragen statt. Im Austausch mit wichtigen Akteuren wird es um die Möglichkeiten einer nachhaltigen und bedarfsgerechten Finanzierung der lokalen Infrastruktur des bürgerschaftlichen Engagements gehen (Workshop 2.10 im Programm).

Download Programmheft zum Deutschen Fürsorgetag (PDF, 2,88 MB)

Anmeldung zum Deutschen Fürsorgetag

nach oben

Behindert! Impulse für PraktikerInnen: Tagung

Am 21. und 22. Juli 2015 findet in Wolfenbüttel die Tagung »Behindert! Impulse für PraktikerInnen« statt. Veranstalter sind die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel in Kooperation mit GEYSO20 atelier – galerie – sammlung, Lebenshilfe Braunschweig. Die Tagung bietet eine Plattform, um gemeinsam politische, künstlerische und ethische Aspekte inklusiver künstlerischer Arbeit und Kultureller Bildungsprojekte zu reflektieren. Der Kostenanteil beträgt 130 Euro mit Übernachtung und Vollpension.

Weitere Informationen zur Tagung »Behindert! Impulse für PraktikerInnen« (PDF, 488 kB)

nach oben

Beratungsstipendien für soziale Initiativen

startsocial e.V. schreibt den zwölften bundesweiten Wettbewerb für soziale Initiativen aus. Er richtet sich an alle Engagierten, die an der nachhaltigen Lösung eines sozialen Problems arbeiten und dabei Ehrenamtliche einbinden. Die 100 überzeugendsten Initiativen werden mit einem viermonatigen kostenlosen Beratungsstipendium unterstützt. Bewerbungsschluss ist der 1. Juli 2015.

Weitere Informationen zum Wettbewerb für soziale Initiativen

nach oben

KOMPASS-Preis für Stiftungen: neue und erweiterte Runde

Der Bundesverband Deutscher Stiftungen verändert die Anlage des KOMPASS-Preises, damit er insgesamt zum Preis für gute Stiftungsarbeit wird. Neben Stiftungskommunikation werden künftig auch Stiftungsmanagement und Stiftungsprojekte mit dem KOMPASS ausgezeichnet. Bewerbungen von Stiftungen aller Rechtsformen mit Sitz in Deutschland sind bis zum 31. Juli 2015 möglich. Die Preisverleihung findet am 12. November 2015 in Berlin statt.

Weitere Informationen zum KOMPASS-Preis

nach oben

»Soziale Innovationen in Deutschland«: Publikation

Soziale Innovationen können eine wichtige Rolle bei der Lösung gesellschaftlicher Probleme spielen. Der Titel »Soziale Innovationen in Deutschland. Von der Idee zur gesellschaftlichen Wirkung« von Hartmut Kopf et al. (Hrsg.) stellt 18 soziale Innovationen vor. Die beschriebenen sozialen Innovationen behandeln Lösungen für fünf gesellschaftliche Problembereiche: die Langzeitarbeitslosigkeit verhindern, die Bildungsgerechtigkeit herstellen, den Ressourcenverbrauch verringern, die Verbreitung von Zivilisationskrankheiten verhindern und dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenwirken. In den Beiträgen kommen die SozialinnovatorInnen selbst zu Wort und erläutern die Idee und Funktion ihrer sozialen Innovation. Die Publikation ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes »Soziale Innovationen in Deutschland« entstanden.

Publikation bestellen

nach oben

»Anerkennung und Lebensbewältigung im freiwilligen Engagement«: Publikation

Die Studie »Anerkennung und Lebensbewältigung im freiwilligen Engagement« von Germo Zimmermann untersucht, inwieweit und unter welchen Bedingungen freiwilliges Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit ein geeignetes Mittel zur sozialen Inklusion darstellt. Der Autor führte qualitative Interviews mit sozial benachteiligten Jugendlichen, die sich freiwillig in der verbandlichen Kinder- und Jugendarbeit des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) engagieren. Er stellt darin u.a. die Fragen, ob und wie die Gewinnung von sozial benachteiligten Jugendlichen für ein freiwilliges Engagement gelingt und ob und wie Jugendliche einen Beitrag leisten konnten, den Zustand sozialer Ausgrenzung zu überwinden. Die Interviews zeigen, wie durch Mitarbeit und Mitgestaltung das Engagement als Hilfe zur biografischen Lebensbewältigung genutzt wird.

Publikation bestellen

nach oben

HINWEIS

Der nächste Newsletter erscheint am 11. Juni 2015.
Redaktionsschluss ist der 3. Juni 2015.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Der vorliegende Themen-Newsletter wird im Rahmen des Projektes Forum Inklusive Gesellschaft vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

nach oben

Gefördert vom

Logo des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
Gefördert durch Bundesministerium für Arbeit und Soziales aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Newsletter abonnieren

Aktuelle Meldungen

15.09.2017

Fachkonferenzen: Ergebnisse des »Runden Tisches Aktives Altern – Übergänge gestalten«

Der im Mai 2015 vom Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) initiierte »Runde Tisch Aktives Altern –…

mehr…

08.09.2017

13. Woche des bürgerschaftlichen Engagements eröffnet

Vor rund 350 geladenen Gästen haben Bundesratspräsidentin Malu Dreyer, die Bundesministerin für…

mehr…

31.08.2017

Koordination »ArbeiterKind.de in Thüringen«: Fachhochschule Erfurt

ArbeiterKind.de sucht in Kooperation mit der Fachhochschule Erfurt eine Koordination für…

mehr…