Newsletter Nr. 2 vom 6.2.2014

MdB Pau: Mit und für mehr Demokratie

In ihrem Gastbeitrag sieht MdB Petra Pau, Fraktion Die LINKE, bei der Energiewende eine historische Auseinandersetzung um mehr Demokratie und Teilhabe. Die Energiewende kann aus ihrer Sicht »nur bürgernah, mit bürgerschaftlichem Engagement, also mit mehr Demokratie« realisiert werden. Sie ist auf dezentrale Strukturen und Ansätze angewiesen. Diese Chance für mehr direkte Demokratie droht jetzt verschenkt zu werden, um die Macht großer Konzerne zu stabilisieren.

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MdB Trittin: Den Bürgern die Energiewende entwenden?

In seinem Gastbeitrag kritisiert MdB Jürgen Trittin, Bündnis 90/ Die Grünen, das Vorhaben der Großen Koalition, den Ausbau der Erneuerbaren zu bremsen. Nicht die Umlagekosten werden dadurch gesenkt, sondern die großen Energiekonzerne geschützt, die den Einstieg in die Erneuerbaren verpasst haben und nur über einen Anteil von 5 Prozent an ihnen verfügen. Für MdB Trittin ist die Geschichte der Erneuerbaren  gerade auch ein Erfolg der Bürgergesellschaft und des Mittelstandes. So gehört mehr als ein Drittel der Anlagen Privatpersonen, hinzu kamen 2012 14 Prozent Gewerbetreibende und 11 Prozent Landwirte. Und auch in den 13 Prozent Anteilen über Fonds und Banken sieht er zuallererst das Engagement von Bürgerinnen und Bürgern. Sein Fazit: »Wir dürfen den Bürgern die Energiewende nicht entwenden.«

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Braasch: Unser Hamburg - Unser Netz

In seinem Gastbeitrag stellt Manfred Braasch, Geschäftsführer des BUND Hamburg und Vertrauensperson der Volksinitiative Unser Hamburg - Unser Netz, die Gründe und politischen Auseinandersetzungen um diese erfolgreiche Initiative für eine Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze dar. Das alltägliche Agieren der privaten Betreiber Vattenfall und E.on Hanse führte bei vielen Organisationen und Bürgern zur Überzeugung, »dass diese Unternehmen die Hamburger Energienetze nicht mehr betreiben sollten und einer Energiewende eher im Wege stehen.« Da die alten Konzessionsverträge Ende 2014 ausliefen, war das das Zeitfenster, an dem die Initiative ansetzte und die erfolgreiche Volksinitiative mit einem zivilgesellschaftlichen Trägerkreis startete. Er wurde 2010 gebildet von attac Hamburg, BUND Hamburg, Diakonie und Bildung im ev. Kirchenkreis Hamburg-Ost, der Bürgerinitiative Moorburgtrasse stoppen, Robin Wood und der Verbraucherzentrale Hamburg. Braaschs Fazit: »Bürgerengagement lohnt sich und kann viel dazu beitragen, dass die Energiewende wirklich vorankommt.«

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Banning: Bürgerbeteiligung und Energiewende

In seinem Gastbeitrag stellt Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, die »Bürger-Energiegesellschaften« als zentrale Akteure der Energiewende und einer anderen Architektur der Energieversorgung jenseits des Oligopols weniger großer Konzerne dar. So zählen gut 800 Bürger-Energiegenossenschaften mehr als 136.000 Mitglieder, allein 2012 haben sich 160 neue Energiegenossenschaften gegründet. Der dezentrale Charakter dieser Gesellschaften führt zu stärkerer lokaler Wertschöpfung und zu mehr Teilhabe und Mitsprache vor Ort. Eine stärkere dezentrale Nutzung der Erneuerbaren Energien und ihre Einbindung in die Energiewirtschaft ist für Banning das Gebot der Stunde - einige Punkte aus dem EEG-Eckpunktepapier von Wirtschaftsminister Gabriel würden sich für die Bürgerenergiewende jedoch negativ auswirken.

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Langkamp: Partizipation und Klimaschutz

In ihrem Gastbeitrag stellt Tine Langkamp, Fossil Free Koordinatorin für Deutschland bei der Klimaschutzorganisation 350.org, den lokal orientierten Ansatz und die globalen Ziele der Kampagne »Fossil Free« dar. Die Kampagne orientiert sich an der Desinvestitionsbewegung aus den 1970er und 1980er Jahren, die gegen Unternehmen gerichtet war, die vom Apartheidregime profitierten. Ziel ist die Delegitimierung der an der Verbrennung fossiler Energie interessierter Unternehmen, die deshalb auch eine die globale Energiewende bekämpfende Position einnehmen. Die Kampagne begann im Herbst 2012 in den USA. Mittlerweile sind weltweit 500 Initiativen in Neuseeland, Australien, Kanada, Indien, Bangladesch und Europa aktiv. Sie fordern von ihren Universitäten, ihren Kirchengemeinden, Kommunen und Banken ein Ende der klimaschädlichen Investitionen in Kohle, Erdöl und -gas. Es geht um »Desinvestition von fossilen Brennstoffen«, da schon das Verbrennen von 20 Prozent der heute bekannten Reserven die Erderwärmung um 2 Grad ansteigen lässt.

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Danelzik: Dialogorientierte Bürgerbeteiligung in der Energiewende

In seinem Gastbeitrag hinterfragt Mathis Danelzik, Koordinator vom Forschungsprojekt »Demoenergie - die Energiewende als Treiber demokratischer Innovationen«, die dialogorientierte Bürgerbeteiligung in der Energiewende. Hier stehen sich zwei Ansätze gegenüber. Für die Einen ist die dialogorientierte Bürgerbeteiligung ein Verfahren zur Akzeptanzgewinnung, für die Anderen ein Weg zu mehr demokratischer Teilhabe der Bürger. Welcher Weg eingeschlagen wird, hat Folgen für die möglichen tragenden Akteure. Wichtig ist dabei insbesondere für den teilhabeorientierten Ansatz »die Etablierung von neutralen Dritten, die Verantwortung für Bürgerbeteiligungsprozesse übernehmen und sich dafür Vertrauen erarbeiten«.

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Radtke: Energiewende und Partizipation

In seinem Gastbeitrag thematisiert Jörg Radtke, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Bremen und Doktorand an der Universität Siegen, das Verhältnis zwischen der Energiewende in Deutschland und der Partizipation der Bürger an ihr. Im ersten Teil widmet er sich der Vielschichtigkeit der Partizipationsformen im Rahmen der Energiewende. Neben Konsultationsdemokratie, virtueller Partizipation und direkter Demokratie kommen hier auch gerade Partizipationsformen zum Tragen, die über Bürgerenergie-Gesellschaften die Energiewende praktisch ausgestalten. Die Durchdringung von bürgerschaftlichem Engagement, Partizipation und Ökonomie in diesen Gesellschaften ist Gegenstand des zweiten Teils. Darin stellt Radtke stichwortartig die Ergebnisse einer von ihm durchgeführten, repräsentativen Umfrage unter 80 teilnehmenden Energieprojekten in Deutschland (2826 Antworten) dar. Mit Benjamin Barber sieht Radtke eine große Chance: »Der Geschmack an Partizipation kommt mit der Partizipation. Demokratie schafft Demokratie«.

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Neulandgewinner: Bewerbung noch bis 14. Februar möglich

Bis zum 14. Februar 2014 sind Online-Bewerbungen für das Programm »Neulandgewinner« der Robert-Bosch-Stiftung möglich. Das Programm ist in den Bundesländern Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausgeschrieben. Gesucht werden Akteure (z.B. Privatpersonen, Vereine oder Initiativen), die ihr Umfeld und Nachbarschaft in Zeiten von gesellschaftlichen Veränderungen selbst gestalten wollen. Die Ideen und Wege können unkonventionell sein. Bewerben können sich alle Akteure, die überzeugt sind, dass ihr Engagement und Vorhaben die Situation vor Ort positiv verändern sowie praktisch und nachhaltig umgesetzt werden kann.

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Berliner Freiwilligenbörse: Bewerbungen für Aussteller möglich

Die siebte Berliner Freiwilligenbörse findet am 5. April 2014 im Roten Rathaus statt. Das Motto lautet diesmal »Freiwillig.Berlin«. Potenzielle Börsenaussteller, die freiwillig oder ehrenamtlich, bürgerschaftlich engagierte Menschen suchen, können sich, ausschließlich online, bis zum 17. Februar 2014 bewerben. Infrage kommen nur Vereine, Projekte, Verbände, Initiativen und andere Akteure, die bürgerschaftlich engagiert gemeinnützig tätig sind. Über die konkrete Zulassung entscheidet eine Jury.

Weitere Informationen unter
www.berliner-freiwilligenboerse.de

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N-ERGIE für junge Menschen: Bewerbung bis 28. Februar

Die N-ERGIE AG in Nürnberg vergibt mit »N-ERGIE für junge Menschen« insgesamt 40.000 Euro an Projekte, die sich ehrenamtlich für junge Menschen einsetzen, deren Fähigkeiten entdecken und fördern und sich für die Allgemeinbildung des Nachwuchses engagieren. Die Projekte sollen soziale und karitative Ziele sowie eine nachhaltige Wirkung haben. Alle Vorschläge, die bis zum 28. Februar 2014 eingehen, werden von einer Jury geprüft. Für die Jury sucht die N-ERGIE zugleich Personen, die gerne ehrenamtlich mitwirken wollen.

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Engagierte Jugendliche mit Migrationshintergrund: Stipendien

Vom 31. Januar bis zum 1. März 2014 können sich engagierte Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund, die in ca. 3-4 Jahren Fachabitur oder Abitur machen, um ein Stipendium bei der START-Stiftung bewerben. Im Zentrum des START-Programms steht ein vielfältiges regionales und überregionales Angebot von Seminaren, Workshops, Exkursionen und Ferienakademien. Desweiteren erhalten die Stipendiaten monatlich 100 Euro Bildungsgeld für bildungsrelevante Anschaffungen und Aktivitäten, einen Laptop mit Multifunktionsgerät und ggf. bei Bedarf Mittel für weitere Bildungs- und Kulturaktivtäten wie Seminare, Studienfahrten oder Nachhilfe. Das START-Schülerstipendienprogramm wurde von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung im Jahr 2002 in Hessen ins Leben gerufen und wird heute mit Unterstützung vieler Partner in 14 Bundesländern (nicht in Baden-Württemberg und Bayern) umgesetzt. Zum Schuljahr 2014/2015 werden 150 Stipendien vergeben.

Weitere Informationen unter
www.start-stiftung.de/stipendium.html

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Sicherheitspolitisches Forum NRW

Am 19. Februar 2014 findet in Bonn das sicherheitspolitische Forum NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung zum Thema »Naturkatastrophen und Großschadensereignisse. Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Nordrhein-Westfalen« statt. In den letzten zehn Jahren wurden in Reaktion auf verstärkte Herausforderungen und veränderte Bedingungen neue Notfall- und Katastrophenvorsorgesysteme entwickelt. Bei dem Forum soll mit Experten diskutiert werden, wie Nordrhein-Westfalen aufgestellt ist, um auf Großschadensereignisse und Naturkatastrophen reagieren zu können, wie sich die Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen beim Hochwassereinsatz 2013 bewährt hat und was die kleiner gewordene Bundeswehr zur Unterstützung beitragen kann? Um eine Anmeldung bis zum 10. Februar 2014 wird gebeten. 

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Bürgerbeteiligung bei Netzausbau: Kleine Anfrage

Am 17. Januar 2014 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen eine Kleine Anfrage zu ersten Erfahrungen bei einer finanziellen Beteiligungsmöglichkeit für BürgerInnen an den Baukosten für eine Stromleitung in Schleswig-Holstein eingebracht (18/311). Angesichts entsprechender Formulierungen im Koalitionsvertrag wollen die Abgeordneten wissen, wie der konzeptionelle Sachstand zur Bürgerbeteiligung beim Netzausbau ist. Welche Konsequenzen zieht die Bundesregierung aus der geringen Beteiligung von 142 Haushalten an der Bürgeranleihe »Westküstenleitung« in Schleswig-Holstein? Will sie zukünftige Initiativen zur finanziellen Bürgerbeteiligung z. B. durch die Besicherung einer Anleihe unterstützen? Die Bundesregierung soll auch zu Berichten Stellung nehmen, dass die Übertragungsnetzbetreiber keine finanziellen Beteiligungsmöglichkeiten für BürgerInnen vorsehen.

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Zukunft des Programms Soziale Stadt

Im Rahmen der Regierungserklärung bekannte sich Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, am 31. Januar 2014 ausdrücklich zur Städtebauförderung und zum (Wieder)Ausbau des Programms »Soziale Stadt«. Für den Bereich Städtebauförderung stehen künftig 700 Millionen Euro jährlich zur Verfügung. Durch den Mittelzuwachs soll insbesondere auch das in der vergangenen Legislaturperiode stark reduzierte Programm »Soziale Stadt« profitieren: »Hierdurch können wir unter anderem das Programm ›Soziale Stadt‹ ausbauen, mit dem wir Städte und Gemeinden gezielt unterstützen, den demografischen, den sozialen und den ökonomischen Wandel zu gestalten.« (Plenarprotokoll, S. 864). Auch bei der Bauministerkonferenz eine Woche vorher und bei einem Treffen mit Oberbürgermeistern mehrerer Großstädte am 27. Januar kündigte die Ministerin an, der Bund werde das Städtebauförderprogramm Soziale Stadt deutlich besser und verlässlicher ausstatten als bisher. Dabei strebt sie eine umfassende »Strategie Soziale Stadt« an.

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Unser Dorf hat Zukunft: Preisverleihung

Die Preisverleihung des Bundeswettbewerbs »Unser Dorf hat Zukunft« fand am 24. Januar 2014 im Rahmen der »Internationalen Grünen Woche« in Berlin statt. In den Kreis-, Regional- und Landeswettbewerben qualifizierten sich 24 Dörfer mit bis zu 3000 Einwohnern für die Endrunde. Im Juni 2013 reiste eine Bewertungskommission fast drei Wochen von Dorf zu Dorf. Dabei wurden Leitbild und Entwicklungskonzepte, wirtschaftliche Entwicklung und Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, die Bau- und Grüngestaltung sowie das Dorf in der Landwirtschaft bewertet. Ein ausschlaggebendes Kriterium stellte dabei die aktive Beteiligung der BürgerInnen an der Planung und Gestaltung des Dorfes und seiner Umgebung dar. Bei der Preisverleihung wies Bundeslandwirtschaftsminister Friedrich ausdrücklich auf die große Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements gerade im ländlichen Raum hin. Das BBE hat die Mitträgerschaft über den 25. Bundeswettbewerb 2014 - 2016 übernommen.

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Extremismusklausel reloaded

Wiederholt war die in der vergangenen Legislaturperiode eingeführte sogenannte Extremismusklausel Gegenstand im BBE-Newsletter. In einer gemeinsamen Erklärung haben sich am 31. Januar 2014 das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium des Innern (BMI) auf eine neue Handhabung der Zuwendungsbescheide im Rahmen der Bundesprogramme »Toleranz Fördern - Kompetenz Stärken«, »Initiative Demokratie Stärken« und »Zusammenhalt durch Teilhabe« verständigt: »Anstelle der bisher eigenhändig zu unterzeichnenden Demokratieerklärung (sog. Extremismusklausel) wird zukünftig im Zuwendungsbescheid an die geförderten Träger klar geregelt, dass keine Steuergelder an extremistische Organisationen oder Personen gehen dürfen. Auf die daraus resultierenden Anforderungen an Personen und Organisationen, die zur inhaltlichen Durchführung von Projekten herangezogen werden, wird in einem Begleitschreiben hingewiesen.«

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Bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland: Fachgespräch

Am 27. Februar 2014 findet das Fachgespräch »Bürgerschaftliches Engagement in Ostdeutschland« in Magdeburg statt. In der Veranstaltung wird eine aktuelle Studie zum bürgerschaftlichen Engagement in Ostdeutschland thematisiert, die vom Bundesinnenministerium kürzlich veröffentlicht wurde. Die Studie wird von Prof. Dr. Thomas Olk, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Vorsitzender des BBE-Sprecherrats, vorgestellt. Die darauf aufbauenden Handlungsempfehlungen kommentiert PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE. Gemeinsam mit Abgeordneten des Bundestages, Vertreterinnen und Vertretern des Landes, der Kommunen und der Zivilgesellschaft sollen anschließend Studie und Handlungsempfehlungen zur Förderung bürgerschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt diskutiert werden. 

Programm unter
www.lagfa-lsa.de/index.php
 
Anmeldebogen unter
www.lagfa-lsa.de/index.php

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Bewerbungsfrist für die Civil Academy endet in wenigen Tagen

Energiegeladene Engagierte mit einer kreativen Idee für ein eigenes gemeinnütziges Projekt sollten sich beeilen - Bewerbungsschluss für die 18. Civil Academy ist Montag, der 10. Februar 2014! Trainer aus dem social-profit Bereich und vom Unternehmen BP Europa SE vermitteln den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an drei inhaltlich aufeinander aufbauenden Wochenendseminaren, wie ein Projektplan individuell für das eigene Projekt erstellt wird, wie es gelingt, erfolgreich im Team zu arbeiten und welche Öffentlichkeitsarbeit das Projekt braucht. Ein eigens auf das Projekt zugeschnittener Finanzplan deckt auf, welche versteckten Kosten sich im Projektvorhaben verbergen können und mit welcher Fundraising-Methode die benötigten Sach- oder Geldmittel zu beschaffen wären. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Hilfestellungen, Tipps und Unterstützung von Ehemaligen und Profis aus der Praxis. Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, das Austauschen und gegenseitige Unterstützen stehen im Vordergrund.

Termine der Seminarwochenenden und detaillierte Infos unter
www.civil-academy.de
 
Bewerbungsformular unter
www.civil-academy.de/bewerbung_teilnahme/bewerbungsformular/index.html

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Mitglied des Monats: Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze)

Seit 1996 ist das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) in der Forschung und Beratung rund um bürgerschaftliches Engagement, Good Governance und Corporate Citizenship aktiv. Es wurde im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Berichterstattung zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements in Baden-Württemberg gegründet und begleitet seitdem kontinuierlich Entwicklungen bürgerschaftlichen Engagements in diesem und weiteren Bundesländern. Dabei arbeitet das zze mit Stiftungen, Wohlfahrtsverbänden und vor allem Kommunen eng zusammen. Im Auftrag von Bundesministerien wurden bundesweite Modellprogramme, wie etwa »Freiwilligendienst aller Generationen« und »Aktiv im Alter« wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Aktuell führt das zze die Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichts der Bundesregierung. Seit Jahren beteiligt sich das zze an Europäischen Projekten. Aktuell ist es an Senior Capital, einem Projekt zur Bedeutung Älterer auf dem Arbeitsmarkt sowie an einer Studie zu Freiwilligendiensten in Deutschland und Polen, beteiligt. Im Auftrag des BMZ untersucht es momentan Zivilgesellschaftskonzepte und -verständnisse in Namibia. 

Weitere Informationen zum Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung unter
bit.ly/LeZ3Rx
 
Weitere Informationen zur Geschäftsstelle des Zweiten Engagementberichts unter
www.zze-freiburg.de/projekte/laufende-projekte/geschaeftsstelle-zweiter-engagementbericht/

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Freiwilligendienste sind Luxus?!: Fachgespräch

Die Fachstelle Freiwilligendienste Sachsen veranstaltet am 14. März 2014 in Kooperation mit der LAG Freiwilligendienste/FSJ und dem LAK FÖJ in Sachsen eine Fachtagung unter dem Titel »Freiwilligendienste sind Luxus?!«. Neben 6 Workshops gibt es Impulsreferate von Ana-Maria Stuth (Quifd – Agentur für Qualität in Freiwilligendiensten) und Dr. Serge Embacher (BBE). Die Tagung bietet Gelegenheiten für eine Positionsbestimmung und für Vernetzung und Austausch. Sie richtet sich an Mitarbeitende von Freiwilligendienste-Trägern und Einsatzstellen, Landes- und Gruppensprecher des FSJ/FÖJ sowie Interessenten aus Fachöffentlichkeit, Politik und Verwaltung. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 20 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.engagiert-dabei.de/fachstelle/fachtagung/

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Online-Partizipationspreis 2014: Bewerbungsphase

Vom 3. Februar bis zum 24. Februar 2014 läuft die Bewerbungsphase für den Preis für Online-Partizipation 2014, für den sich Projekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben können. Der Wettbewerb soll vorbildlich umgesetzten Projekten aus Bund, Ländern und Kommunen eine breite Öffentlichkeit verschaffen und so zu einer stärkeren Förderung der Bürgerbeteiligung auf allen Ebenen beitragen. Gestiftet wird der zum dritten Mal zu vergebene Preis für Online-Partizipation vom Behörden Spiegel, und der ]init[ AG für digitale Kommunikation. Verliehen wird er im Rahmen des Verwaltungskongress Effizienter Staat am 2. April 2014 im dbb forum Berlin. Neben einem Jury-Preis, an dem u.a. Ansgar Klein (Geschäftsführer des BBE) und Hanns-Jörg Sippel (Vorsitzender Stiftung MITARBEIT) mitwirken, gibt es einen Publikumspreis, für den das Voting Ende Februar beginnt.

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Zivilgesellschaft für Kleinkinder und junge Familien (Publikation)

In der zweiten Ausgabe von »Zivilgesellschaft KONKRET« der Bertelsmann Stiftung untersucht das Deutsche Jugendinstitut das Engagement der Zivilgesellschaft für Kleinkinder und junge Familien. Wie gelingt der Start ins Leben besonders gut und welchen Anteil am Gelingen hat das Engagement von Bürgern, Vereinen und Stiftungen? Welche Maßnahmen kann die Kommune ergreifen oder ausbauen, um das Engagement zu fördern? »Kinder profitieren von einem Umfeld, das ihnen Zeit und Aufmerksamkeit schenkt, vielfältige Erfahrungsräume eröffnet und in dem sich Menschen füreinander verantwortlich fühlen. In dieser Phase zahlt sich freiwilliges ehrenamtliches Engagement für Kleinkinder und ihre Familien unmittelbar aus«, so das Autorenteam.

Die aktuelle Ausgabe von Zivilgesellschaft KONKRET unter
www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/bst/hs.xsl/87560_114088.htm

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Deutscher Caritasverband: Caritas Jahrbuch 2014 (Publikation)

Das »neue caritas-Jahrbuch« gibt jährlich einen Überblick über die Arbeit der Caritas in Deutschland. Es liefert Einblicke in sozial- und verbandspolitische Fragen und beinhaltet den Geschäftsbericht der Zentrale des Deutschen Caritasverbandes sowie Adressen der Caritas. Unter den Grundsatzbeiträgen finden sich in dieser Ausgabe unter anderem die Themenbereiche »Engagement«, »Migration und Integration« sowie »Sozialraumorientierung«. Die beiden Grundsatzbeiträge aus dem Bereich »Menschen mit Behinderung« widmen sich dem Thema Inklusion. Michaela Kopp und Kathrin Bäumer erläutern in ihrem Beitrag »Inklusion muss erst gelernt werden«, was erfolgreiche Inklusion bedeutet und zeigen anhand von Praxisbeispielen auf, wie diese erreicht werden kann. Außerdem stellt Carl Prämaßing das inklusive Radioprojekt »Radio sag‘ was!« der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg vor.

Weitere Informationen und Bestellung unter
www.caritas.de/glossare/publikationen

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Gebhardt-Eßer: Generation Globalisierung (Publikation)

Wie können Kinder der Generation Globalisierung motiviert werden, sich für eine nachhaltigere Lebensweise einzusetzen? Dieser Frage geht Ute Gebhardt-Eßer in ihrem Buch »Generation Globalisierung. Nachhaltigkeit im pädagogischen Alltag« (oekom: 2013) nach. Die Autorin möchte in diesem Buch anregen, die ureigene Motivation von Kindern und Jugendlichen aufzunehmen und spricht sich dafür aus, ihnen die Vielfalt und Komplexität des Lebens zuzumuten. In ihrem Buch stellt sie aktiv engagierte Jugendliche der Generation Globalisierung vor. Die Beteiligten ihrer »Schreibwerkstatt« kommen dabei selbst zu Wort und äußern sich zu ihren Vorstellungen von der Zukunft. Diskutiert wird unter anderem die Fragestellung »Energie - ein Thema, das mich betrifft?« Ergänzt werden die Beiträge jeweils mit den pädagogischen Inhalten der Autorin zu Themen wie »Motive und Motivation«, »Inklusion und Diversität« sowie »Partizipation und ökologisches Engagement«. Ute Gebhardt-Eßer ist seit 30 Jahren freiberuflich als Diplom-Pädagogin tätig. Sie baute 1997 das Bildungsangebot »Lern- und Lebenshilfen für Kinder und Jugendliche« auf, das sie seitdem fortdauernd weiterentwickelt hat.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 20. Februar 2014.
Redaktionsschluss ist der 13. Februar 2014.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an newsletter(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im BBE-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Jana Börsdamm, B.A. 

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

Diese Ausgabe des Newsletters wird durch eine Förderung durch die Otto-Brenner-Stiftung ermöglicht.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de 

Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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