Newsletter Nr. 21 vom 17.10.2013

Am 14. Juni 2013 fand die Veranstaltung »Subsidiarität als Zukunftsmodell« der Hans-Böckler-Stiftung und des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) statt. Ansatzpunkt war die Beobachtung, dass Wandlungen und Entwicklungen in Staat und Zivilgesellschaft auch Bedeutung für das Prinzip der Subsidiarität entfalten. Im BBE-Newsletter 18/2013 wurde über die Tagung berichtet. Für den BBE-Newsletter hat Dr. sc. Eckhard Priller, Leiter der Projektgruppe Zivilengagement am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) fünf Beiträge organisiert, die im Kontext der Tagung entstanden sind. Wir danken für eine ausführliche Zusammenstellung zum Thema Subsidiarität. 

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Droß/ Priller: Aktuelle empirische Befunde

In ihrem Gastbeitrag stellen Patrick J. Droß und Dr. sc. Eckhard Priller, wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Leiter der Projektgruppe Zivilengagement am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) zentrale empirische Befunde aus dem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten und Anfang 2013 abgeschlossenen WZB-Projekt »Veränderungen in Dritte-Sektor-Organisationen und ihre Auswirkungen auf die Arbeits- und Beschäftigungsverhältnisse« dar. Dabei diagnostizieren sie eine Zweiteilung des Dritten Sektors und zugleich eine »neue Staatlichkeit«, die mit einer Reformulierung des Subsidiaritätsprinzips einhergeht: »Im staatsnahen Bereich befinden sich die subsidiären Beziehungen in einem grundlegenden Wandel hin zu einer Praxis der Indienstnahme, für den eher zivilgesellschaftlich geprägten Bereich sind sie hingegen, insbesondere was Fragen nach Verantwortlichkeiten, Gestaltungsmacht und Ressourcenausstattung anbelangt, bis dato nur ungenügend ausbuchstabiert.«

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Klie: Subsidiarität revisited?

Prof. Dr. habil. Thomas Klie, Leiter des Zentrums für zivilgesellschaftliche Entwicklung (zze) in Freiburg und Hamburg, behandelt das Thema Subsidiarität aus historischer Perspektive. In einem Rückblick auf die Debatten und Entwicklungen im ausgehenden 19. und im 20. Jahrhundert von den Sozialenzykliken bis zu den neuen sozialen Bewegungen zeigt er eine sich wandelnde Bedeutung der Subsidiarität für eine Ordnung sozialrechtlicher Steuerung: »Wenn heute allenthalben auf Quartiere, soziale Räume und auf bürgerschaftliches Engagement gesetzt wird, dann bietet das Subsidiaritätsprinzip (…) eine ergiebige Grundlage für notwendiger Weise zu führende Diskussionen um eine zukunftsfähige Sozialpolitik, in die der Markt als Player im sozialstaatlichen Akteursset besondere ‚Würdigung‘ verdient.«

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Klenk: Zur Ambivalenz der »Neuen Subsidiarität«

In ihrem Gastbeitrag setzt sich Tanja Klenk, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Verwaltung und Organisation der Universität Potsdam, mit der Ambivalenz der »Neuen Subsidiarität« insbesondere im öffentlichen Wohlfahrtssystem auseinander. So suggeriert der Diskurs aufgrund von finanziellen Problemen Gleichberechtigung und Dialog zwischen Staat und Zivilgesellschaft. Das findet auf der praktischen Ebene aber keinen Niederschlag in netzwerkadäquaten Steuerungsinstrumenten - etwa dialogischen Planungsprozessen. Die Organisationen weisen vielmehr eine Mischung von marktorientierten und hierarchischen Instrumenten auf. Das hat negative Folgen: »Der Verlust der institutionellen Identität von Dritt-Sektor-Organisationen zeigt sich, so die These dieses Beitrags, in drei unterschiedlichen Dimensionen: im Verlust der organisationalen Autonomie, im Verlust des Ehrenamts und im Verlust der Glaubwürdigkeit.«

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Heinze: Subsidiarität, Ökonomisierung und integrierte Versorgung

Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Professor für Soziologie an der Ruhr-Universität Bochum, thematisiert in seinem Gastbeitrag die Subsidiarität im Spannungsfeld von Ökonomisierung und integrierter Versorgung. Dabei zeichnet er verschiedene Quellen und Ursachen einer Revitalisierung von Subsidiarität nach. Während aus der Sicht heutiger politischer Akteure eine Revitalisierung der Subsidiarität vor allem kostensparend sein soll, finden andernorts neue Verschränkungen von sozialstaatlichen, marktbezogenen und bürgergesellschaftlichen Elementen statt: »Schemenhaft wird so eine neue, durchaus subsidiär organisierte Staatlichkeit sichtbar - auch deshalb, weil der Staat ohne die Mitwirkung privater Akteure und Organisationen gar nicht mehr die geforderten Kompetenzen und finanziellen Ressourcen besitzt.«

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Strachwitz: Ermöglichender Staat und Subsidiarität

Dr. Rupert Graf Strachwitz verdeutlicht in seinem Gastbeitrag zunächst einmal, dass das Subsidiaritätsprinzip deutscher Prägung in der Praxis der vergangenen beiden Jahrhunderte vor allem im Wohlfahrtswesen mit dem Namen Korporatismus bestand, nicht aber in anderen Bereichen wie Universitäten oder Bildung. Ein zeitgemäßes Subsidiaritätsverständnis mit einem ermöglichenden, vielleicht auch ermutigenden Staat muss dagegen umfassend sein, um den Gestaltungs- und Mitspracheansprüchen der BürgerInnen gerecht werden zu können. Dabei zeichnet der Autor nach, wo in Staat und Politik und wo und wie in der Zivilgesellschaft selbst ein umfassendes Subsidiaritätsverständnis durch bürokratische Gewohnheiten, politische Vorstellungen und die Aussicht auf staatliches Geld torpediert wird. Dies hat aber keine Zukunft: »Subsidiarität kann auch ›im Modus der Belagerung‹, wie Jürgen Habermas es einmal formulierte, eingefordert und im Wege des Protests erfolgreich erkämpft werden.«

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Klein: Verbände und Staat

PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE und Privatdozent an der Humboldt Universität zu Berlin für Politikwissenschaften, analysiert Fehlentwicklungen in der Praxis und rechtlichen Rahmung des Zuwendungsrechts. Diese stellen zunehmend die Autonomie organisierter zivilgesellschaftlicher Praxis in Frage. Leistungsverträge und staatliche Vorgaben gewinnen so gegenüber dem eigensinnigen, auch wertebezogenen Handeln der Verbände eine nivellierende Kraft als eine vor allem marktorientierte Steuerungsgröße. Um dem Subsidiaritätsgedanken als einem gestaltenden Prinzip zivilgesellschaftlichen Mitwirkens neue Kraft zu verleihen, wird man an einer Reform des Zuwendungsrechts nicht vorbeikommen, in der es nicht alleine um Entbürokratisierung gehen kann. Der Beitrag ist zuerst in der Mai-Ausgabe von »Politik & Kultur«, der Zeitung des Deutschen Kulturrats, erschienen. Wir danken für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

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Für eine Demokratie-Enquete: Aufruf

Mehrfach war das Für und Wider einer Demokratie-Enquete des Deutschen Bundestages Thema im BBE-Newsletter, in dem zivilgesellschaftliche AkteurInnen, WissenschaftlerInnen und BundespolitikerInnen ihre Positionen darlegten (besonders auch als Schwerpunkte 9/2013 und 2/2011). Am Vorabend der Bundestagswahl wurde der Aufruf »Mehr Demokratie wählen! Für eine Demokratie-Enquete des Deutschen Bundestages« publiziert, denn: »Ohne eine engagierte Bürgerschaft, die ihr Wissen und ihre Fähigkeiten wirksam einbringt, können große Zukunftsaufgaben nicht mehr erfolgreich gelöst werden.« ErstunterzeichnerInnen sind Gisela Erler, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Prof. Dr. Norbert Kersting, Universität Münster, Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Ute Kumpf, MdB SPD, Monika Lazar, MdB Bündnis 90 / Die Grünen, Prof. Dr. Claus Leggewie, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Prof. Dr. Wolfgang Merkel, Wissenschaftszentrum Berlin, Prof. Dr. Patrizia Nanz, Kulturwissenschaftliches Institut Essen, Prof. Dr. Oskar Negt, Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr. Claus Offe, Hertie School of Governance, Petra Pau, MdB Die Linke, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Sönke Rix, MdB SPD, Dr. Rupert Graf Strachwitz, Maecenata Stiftung, Wolfgang Thierse, MdB SPD, Vizepräsident des Deutschen Bundestags und Hans-Jochen Tschiche, Bürgerrechtler. Initiiert wurde der Aufruf von Dr. Serge Embacher, PD Dr. Ansgar Klein und Tobias Quednau, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Timo Reinfrank, Amadeu Antonio Stiftung, Prof. Dr. Roland Roth, Netzwerk Bürgerbeteiligung, und Thomas Weber, Politikwissenschaftler. Der Aufruf kann online unterstützt werden. 

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Warmbrunn: Monetarisierungstendenzen im Ehrenamt

Dr. med. Johannes Warmbrunn, Sprecher des Diözesanrats Rottenburg-Stuttgart und Leiter des Referats Arbeit und Gesundheit im Sozialministerium Baden-Württemberg, sieht kritische Monetarisierungstendenzen im heutigen Ehrenamt. Der Freiwilligensurvey, aber auch Studien im Auftrag des Ministeriums zeigen eine deutliche Zunahme der Vergütungen von ehrenamtlichen Tätigkeiten. Vergütungen zwischen 3 bis 10 Euro pro Stunde oder auch darüber werden teilweise mit dem Hinweis gerechtfertigt, ansonsten keine Ehrenamtlichen zu finden. Auch wenn Geldzahlungen Teil einer Anerkennungskultur sein können, hält Warmbrunn daran fest, dass Personalität, Solidarität und Subsidiarität aus der Perspektive christlicher Soziallehre die eigentlichen Quellen von Ehrenamt und bürgerschaftlichem Engagement sind. Er fordert dazu auf, Selbstbestimmung und Uneigennützigkeit zu fördern und der »systematischen Konversion ganzer Engagementbereiche in einen Niedriglohnsektor entgegenzuwirken« sowie zu Arbeitsverhältnissen mutierte Arrangements in Stellen umzuwandeln. Der Beitrag ist in der Zeitschrift Salzkörner des Zentralkomitees der deutschen Katholiken am 19. September 2013 erschienen. 

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Neuorganisation der Migrations- und Integrationspolitik gefordert

Der Rat für Migration e.V., ein bundesweiter Zusammenschluss von WissenschaftlerInnen, der die Politik in Fragen von Migration und Integration kritisch begleitet, hat Anfang Oktober 2013 eine öffentliche Petition für eine institutionelle Neuorganisation der Migrations- und Integrationspolitik veröffentlicht. Die AntragstellerInnen halten insbesondere auch das Bundesministerium des Innern mit seiner Konzentration auf Sicherheitspolitik und Gefahrenabwehr für das falsche Zentralressort »für die Förderung von Willkommenskultur gegenüber der nötigen Zuwanderung ebenso wie für Integrationspolitik im Sinne teilhabeorientierter Gesellschaftspolitik für alle.« Deshalb fordern sie ein aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales hervorgehendes Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Migration und Integration. Die Petition ist online über change.org zugänglich und kann dort unterstützt werden. 

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Philanthropication thru Privatization: Bericht

Vom 12.-14. September 2013 fand in Hannover die Tagung »Philanthropication thru Privatization: A New Route to Foundation Formation in Developing Regions« statt, ausgerichtet von der Volkswagen Stiftung und dem Maecenata Institut für Philanthropie und Zivilgesellschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Dabei ging es um die Vorstellung und Diskussion zentraler Ergebnisse eines von Lester M. Salamon initiierten anwendungsorientierten internationalen Forschungsprojektes. Gegenstand waren Stiftungen, die in den vergangenen 50 Jahren im Zuge von Privatisierungsvorgängen entstanden sind, wie etwa die Volkswagen Stiftung, die Deutsche Bundesstiftung Umwelt oder die italienischen Sparkassenstiftungen. Diese können Modelle abgeben für die laufenden und anstehenden Privatisierungen in Schwellen-, Transformations- und Entwicklungsländern, damit zivilgesellschaftlich-philanthropische Organisationen entstehen, von denen die dortigen Bevölkerungen und Gesellschaften nachhaltig profitieren. Dr. Rainer Sprengel, Redakteur des BBE-Newsletters, berichtet über Projekt, Tagung und zivilgesellschaftliche Perspektiven.

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Mitglieder des Monats: ASB, DLRG, DRK und Malteser

Anlässlich mehrerer Jubiläen präsentieren wir dieses Mal statt einem gleich vier Mitglieder des Monats: Der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) feiert in diesem Jahr sein 125-jähriges, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ihr 100-jähriges und der Malteser Hilfsdienst sein 60-jähriges Bestehen. Das Deutsche Rote Kreuz kann gar auf eineinhalb Jahrhunderte Engagement in Deutschland zurückblicken. Damit würdigen wir das Engagement von über sieben Millionen Mitgliedern und Förderern und mehr als einer halben Million Freiwilligen, die allein in diesen vier Organisationen aktiv sind. Stellvertretend für alle ehren- und hauptamtlich Engagierten in den Rettungs- und Hilfsdienste Deutschlands: Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und vielen Dank für Ihre Arbeit! Was die vier Rettungs- und Hilfsdienste alles leisten, können Sie auf den aktualisierten Mitgliederseiten nachlesen. Hier geht es nicht nur um Rettungswagen und RettungsschwimmerInnen. Die vielen Engagierten und MitarbeiterInnen arbeiten auch in der Alten- und Jugendhilfe, Sozialen Diensten und helfen in Katastrophenfällen, wie dem Hochwasser im Sommer. Die vier Organisationen beteiligen sich zudem mit den anderen Rettungs- und Hilfsdiensten (THW, Johanniter-Unfallhilfe, Seenotretter, Deutscher Feuerwehrverband), die ebenfalls Mitglieder im BBE sind, im Projekt »INKA« zur Integration von Freiwilligen. Über dieses Projekt werden wir in unserem nächsten Newsletter ausführlich berichten. 

Weitere Informationen zum Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland unter
bit.ly/1bIg9BK
 
Weitere Informationen zur Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft unter
bit.ly/18rTCEp
 
Weitere Informationen zum Deutschen Roten Kreuz unter
bit.ly/1eJK8KX
 
Weitere Informationen zum Malteser Hilfsdienst unter
bit.ly/18rx4Wh
 
Weitere Informationen zum Projekt »INKA« unter
www.inka-sicherheitsforschung.de

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Outdoor Training bei diesem Wetter?!

Auf jeden Fall! Die TeilnehmerInnen der 17. Civil-Academy-Runde sollten sich warm anziehen, denn heute startet die 2. Fortbildungseinheit mit Teambuilding-Maßnahmen: draußen im Wald. Die wissbegierigen TeilnehmerInnen entwickeln darüber hinaus mit Unterstützung von Coaches aus dem social-profit-Kontext und Coaches aus Fachbereichen des Unternehmens BP Europa SE einen eigenen Finanzplan und begeben sich auf eine Reise durch Förderland, Spenderland und Unternehmensland. Sie lernen, wo und wie Förderanträge richtig gestellt werden und wie Unternehmen als Partner gewonnen werden können. Am Freitagabend zu Gast ist Yvonne Scheurer von Betterplace - sie wird mit den jungen Engagierten darüber sprechen, wie soziale Projekte von Spendenportalen profitieren können. Mehr Informationen über das Curriculum, die Seminare und beispielhafte Projekte können jetzt nachgelesen im neuen Magazin »ENGAGIERT« der Civil Academy. 

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MO im Spiegel der Generationen: noch wenige freie Plätze

Am 9. und 10. November 2013 veranstaltet das BBE in enger Kooperation mit der BBE-Arbeitsgruppe 5 »Migration und Teilhabe« und BIFF e.V. die Fachtagung »Migrantenorganisationen im Spiegel der Generationen« im Kongresszentrum Westfalenhallen in Dortmund. Gefördert wird die Tagung vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Es besteht noch die Chance, sich - mit Hilfe des online Formulars - für die Fachtagung zu registrieren. Anmeldeschluss ist der 30. Oktober 2013. Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. In Ausnahmefällen und auf Antrag im Voraus ist die Übernahme von Reise- und/oder Übernachtungskosten möglich. Ein entsprechendes Formular ist über tagungsbuero@b-b-e.de erhältlich. Die Fachtagung möchte Handlungsbedarfe analysieren und konkrete Handlungsansätze für die Anregung und Gestaltung gelungener Verständigungs- und Kooperationsprozesse zwischen den Generationen erarbeiten. In sechs Zukunftsforen werden die Kompetenzen der TeilnehmerInnen gezielt aufgegriffen und einbezogen. 

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Interview zu Leadership und Gesellschaft mit Ansgar Klein

In der Vorbereitung der Collaborative-Leadership-Programme von Leadership Berlin führt Bernhard Heider, Programmdirektor und Geschäftsführer der Organisation, Interviews mit »Persönlichkeiten der Berliner Stadtgesellschaft« aus Wirtschaft, öffentlichem und sozialem/kulturellem Bereich. Leadership Berlin - Netzwerk Verantwortung e.V. wurde im Herbst 2011 gegründet und startete sein erstes Leadership-Programm am 26. März 2012. Die Idee basiert auf Erfahrungen von zahlreichen Community-Leadership-Organisationen, die sich in ähnlicher Weise auf lokaler Ebene gegründet haben und ebenfalls Führungskräfte aus Wirtschaft, öffentlichem und sozialem/kulturellem Sektor in Leadership-Programmen zusammenbringen. Als neuestes Interview 3 – 2013 steht das Gespräch mit PD Dr. Ansgar Klein, Geschäftsführer des BBE, im Netz online zur Verfügung.


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Internetwoche 2013 der BAGSO

Anlässlich des Internationalen Internettages am 29.10.2013 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) vom 29.Oktober 2013 bis 4. November 2013 die BAGSO-InternetWoche 2013 unter dem Motto »Die Älteren erobern das Netz!« durch. Täglich werden dabei jeweils andere Themen mit unterschiedlichen Partnern aufgegriffen. Die Veranstaltungen finden quer durch Deutschland statt. Zu den Zielen der Woche gehört es, Ältere zu ermutigen und zugleich zu zeigen, wie sich Ältere im Netz bewegen, welche Chancen sie sehen und wie sie mit Technik- und Sicherheitsfragen umgehen. 

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CSR und soziale Kooperation: UPJ-Jahrestagung

Unter dem Motto »Verbindungen wirken. CSR und soziale Kooperationen« findet am 12. November 2013 im Roten Rathaus in Berlin die Jahrestagung des UPJ-Netzwerks engagierter Unternehmen und Mittlerorganisationen mit einer Vielzahl von Keynotes, Workshops und Vorträgen statt. Dazu gibt es eine Toolbox mit über 15 guten Beispielen zur praktischen Umsetzung von verantwortlicher Unternehmensführung und sozialen Kooperationen. Mit der Jahrestagung will das UPJ-Netzwerk eine Plattform für den Austausch über das »Wie?« und das »Wohin?« sozialer Kooperationen und die dafür notwendige Infrastruktur schaffen. Ebenso wichtig sind dort direkte Kontakte und Vernetzung. 

Weitere Informationen und Anmeldung unter
www.upj.de/dt_veranst_detail.80.0.html

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Evaluationsergebnisse zu Freiwilligendiensten: Tagung

Am 18. und 19. November 2013 findet die Fachtagung »Freiwillig gestalten - erste Evaluationsergebnisse und aktuelle Entwicklungen der Freiwilligendienste« in Berlin-Wilmersdorf statt. Dort werden die ersten Ergebnisse der gemeinsamen Evaluation von Bundesfreiwilligendienst (BFD), Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) vorgestellt. Zudem werden aktuelle Entwicklungen in den Freiwilligendiensten-Workshops diskutiert. Anmeldeschluss ist der 18. Oktober 2013. 

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Vernetzung der Kulturellen Bildung: Tagung

Am 27. und 28. November startet der Deutsche Kulturrat gemeinsam mit Kulturland Brandenburg und Kulturprojekte Berlin eine »Offensive Vernetzung« der Kulturellen Bildung mit einer Fachtagung. Damit soll darauf reagiert werden, dass es im wachsenden Feld der kulturellen Bildung einen zunehmenden Bedarf an Information, Vernetzung und Service-Dienstleistungen gibt. Insbesondere sollen auch Erfahrungen in sechs Arbeitsgruppen zu den Themen Informationsdesign, Crowdfunding, Online-Dialogkonzepte, User Generated Content, erfolgreiche Kommunikation von Förderstrategien und Online-Evaluierung ausgetauscht werden. Eingerahmt werden die Arbeitsgruppen von einem Dialogforum und einem Marktplatz. Anmeldeschluss ist der 1. November 2013. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Für die Verpflegung am 28. November 2013 wird vor Ort ein Unkostenbeitrag erhoben. 

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Deutscher Engagementpreis 2013: Online-Voting

Das Online-Voting zum Deutschen Engagementpreis 2013 geht seit dem 1. Oktober 2013 noch bis zum 1. November 2013. Fünfzehn FinalistInnen aus unterschiedlichen Engagementbereichen stehen zur Auswahl. Der/die GewinnerIn des Publikumspreises erhält 10.000 Euro für die Weiterführung des Projektes. Bisher wurden über 15.000 Stimmen abgegeben. Der Publikumspreis ist eine von fünf Kategorien des Deutschen Engagementpreises. Die Preisverleihung findet am 5. Dezember 2013 in Berlin statt. 

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Transparenz und Bürgerbeteiligung: Call for Papers

Am 16. und 17. Mai 2014 findet die Tagung »Transparenz und Bürgerbeteiligung - neue Parameter des modernen Regierens?« an der Universität Koblenz-Landau (Campus Landau) statt. Veranstaltet wird sie von der Sektion »Regierungssystem und Regieren in der Bundesrepublik Deutschland« der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft. Vor dem Hintergrund von Bürgerprotesten gegen Infrastrukturgroßprojekte und neuer Formen der E-Partizipation will sich die Tagung mit der Frage auseinandersetzen, wie sich das Regieren durch die Forderungen nach mehr Partizipation und einer größeren Transparenz politischer Entscheidungsprozesse verändert. Ein Call for Paper liegt vor. Vorschläge für Beiträge mit Abstracts können ab sofort bis zum 15. Januar 2014 eingereicht werden.

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 31. Oktober 2013.
Redaktionsschluss ist der 24. Oktober 2013.

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Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

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Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel und Mareike Jung, M.A.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. 

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Geschäftsführer Dr. Ansgar Klein
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