BBE Europa-Nachrichten – Newsletter für Engagement und Partizipation Nr. 10 vom 10.11.2016

Strachwitz: Introduction

Die Maecenata Stiftung, Das Progressive Zentrum und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) veranstalteten in Wrocław (Breslau) in Polen am 20. und 21. Oktober 2016 eine internationale Konferenz zum Thema »Europe Bottom-Up. Civil Society as Political Culture?«. Der inhaltliche Fokus der dortigen Debatte wird einführend skizziert von Dr. Rupert Graf Strachwitz, Direktor des Maecenata Instituts für Philanthropie und Zivilgesellschaft in Berlin und Vorstandsvorsitzender der Maecenata Stiftung in München. Gefördert wurde die Veranstaltung von der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit, dem Goethe Institut und Wrocław 2016 European Capital of Culture. Strachwitz resümiert: »A small group of people assembled in Wroclaw from Poland, Germany, Georgia, Hungary, the Netherlands, and the United States, easily agreed with Adam Chmielewski when he said »›Civil Society surges in crises!‹ It is to be hoped that he will be proven right.«

Gastbeitrag von Dr. Rupert Graf Strachwitz (PDF, 386 kB)

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Chmielewski: Bonding or Bridging?

Empowerment als Aufgabe zivilgesellschaftlicher Aktivitäten ist das Thema des Gastbeitrages von Adam J. Chmielewski, Professor am philosophischen Institut der Universität Wrocław (Breslau). Dabei reflektiert er zentrale Begriffe der Engagementdiskussion wie zum Beispiel »Anerkennung« aus philosophischer und kultureller Perspektive und diskutiert mit Bezug auf Putnam Begriffe wie »Zivilgesellschaft«, »Dritter Sektor« und »Empowerment«: »It also seems that in the present circumstances empowerment can and should be translated into three wide-reaching tasks, that of promoting education, development of skills, and nurturing sensitivity.« Bei dem Beitrag handelt es sich um das Impulsreferat auf der internationalen Konferenz »Europe Bottom-Up. Civil Society as Political Culture?«, die von der Maecenata Stiftung, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) und dem Progressiven Zentrum in Breslau in Polen am 20. und 21. Oktober 2016 veranstaltet wurde.

Gastbeitrag von Adam J. Chmielewski (PDF, 424 kB)

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Skóra/ Sälhoff: Rebuilding trust in Europe

Das Projekt »DIALOGUE ON EUROPE - Rebuilding trust and redefining Europe in tough times« ist das Thema des Gastbeitrages von Dr. Maria Skóra und Philipp Sälhoff, Senior Project ManagerInnen beim Progressiven Zentrum. Dabei handelt es sich um einen mehrstufigen transnationalen Dialogprozess, an dem junge Denkende aus mehreren europäischen Ländern aus Zivilgesellschaft, Medien, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft teilnehmen. Zum Auftakt 2015 fanden Town Hall Meetings in Athen, Lissabon, Rom, Marseille und Madrid statt, dann im Juni 2016 eine große Konferenz in Berlin. Bis Mitte 2017 soll in dem so geschaffenen Netzwerk die Erarbeitung kreativer Vorschläge erfolgen, um Europa von unten zu erneuern.

Gastbeitrag von Dr. Maria Skóra und Philipp Sälhoff (PDF, 492 kB)

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Markus: Shrinking space for civil society in the heart of Europe

Die Lage der Zivilgesellschaft in Ungarn ist das Thema des Gastbeitrages von Eszter Markus, aktuell Marketing Direktorin des Dohnanyi Symphonic Orchestra bei Interkultur. Dabei stellt sie die zentralen Aussagen des Berichts der International Federation for Human Rights (FIDH) vor: »Hungary: Democracy under Threat - Six Years of Attacks against the Rule of Law« - sowie Reaktionen in und Folgerungen für Ungarn. Dabei sieht sie das Fatale der Orbanschen Aktivitäten nicht zuletzt darin, dass zivilgesellschaftliche Eigenverantwortung, ehrenamtliche Selbsttätigkeit und Verantwortungsübernahme, die nach 1990 erst mühsam neu verstanden und erlernt werden mussten, seit 2010 zugunsten einer staatsorientierten Unterordnung verändert wird, wie sie im früheren Sozialismus üblich war. Zugleich zeigt sich dabei aber auch, dass die politische Kultur innerhalb der Zivilgesellschaft keine Alternative bietet und sich erneuern muss.

Gastbeitrag von Eszter Markus (PDF, 395 kB)

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Austen: Where is the citizen?

Bürgerschaft und Zivilgesellschaft als europäisches Faktum sind die Themen des Gastbeitrages von Steve Austen, Permanent Fellow der Felix Meritis Foundation. Schon mit dem Vertrag von Maastricht, dann mit dem Lissabonner Vertrag wurde die kulturell bedeutsame Etablierung einer europäischen Bürgerschaft real hergestellt. Sie ist allerdings in vielen Bereichen von Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit noch nicht angekommen: »The success of this development has not yet ended, to speak with Winston Churchill: ›this is not the end, it is not even the beginning of the end. But it is, perhaps, the end of the beginning‹.«

Gastbeitrag von Steve Austen (PDF, 395 kB)

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Europe bottom-up: Tagungsbericht

Ein Bericht zur internationalen Konferenz »Europe Bottom-Up. Civil Society as Political Culture?« wurde auf der Webseite des Mitveranstalters »Das Progressive Zentrum« veröffentlicht, geschrieben von Dr. Maria Skóra, Senior Project Manager beim Progressiven Zentrum.

Tagungsbericht

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Europäisches Parlament: Entschließung zur Förderung des freiwilligen Engagements in Europa

In der Plenarsitzung am 27. Oktober 2016 hat das Europäische Parlament eine Resolution zum Europäischen Freiwilligendienst und zur Förderung der Freiwilligentätigkeit in der EU verabschiedet (P8_TA -PROV(2016)0425). Darin wird die Kommission unter anderem zu einer koordinierteren Aufstellung der Engagementpolitik mit einer zentralen Anlaufstelle aufgefordert, »durch die die einzelnen Initiativen und Programme miteinander vernetzt werden und der Zugang zu Freiwilligenprogrammen verbessert wird«. Das von der Kommission vorgeschlagene »EU Solidaritätskorps« wird unter der Voraussetzung begrüßt, dass die Finanzierung nicht zu Lasten anderer Programme geht. Insgesamt zielt das Parlament auf eine koordinierte Verbindung von europäischen, nationalen und lokalen Freiwilligenprogrammen.

Resolution des Europäischen Parlaments

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Europäisches Parlament: EU-Jugendstrategie

In einer umfänglichen Resolution gibt das Europäische Parlament 120 Empfehlungen an Kommission und Mitgliedstaaten für die weitere europäische Jugendpolitik (P8_TA -PROV(2016)0426), beschlossen in der Plenarsitzung am 27. Oktober 2016. Hintergrund sind die Erfahrungen aus der Umsetzung der EU Jugendstrategie 2010-2018 im Zeitraum 2013-2015, von der Kommission im September 2015 im EU Youth Report 2015 dargestellt, sowie die im März 2016 veröffentlichte Evaluation des Programms. Die Resolution enthält auch engagementpolitische Empfehlungen, in denen es um Partizipation von Jugendlichen und die Rolle von Jugendorganisationen ebenso geht wie um Volunteering. Inhaltlich werden dabei Bildungsfragen, Digitalisierung sowie Fragen der Partizipation behandelt.

Resolution des Europäischen Parlaments

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ECAS kritisiert Arbeitsprogramm 2017 der Kommission

Der European Citizen Action Service (ecas) kritisiert das von Juncker am 25. Oktober 2016 im Europäischen Parlament vorgestellte Arbeitsprogramm der Europäischen Kommission. Mit Unverständnis wird festgestellt, dass trotz aller Hinweise aus unterschiedlichen Richtungen die Kommission nach wie vor nicht zu einer Reform der Europäischen Bürgerinitiative bereit ist. Ebenso wird als Schwäche dargestellt, dass es nach wie vor keine Verbindung zwischen digitalem Markt und digitaler Demokratie gibt: »The EU needs more than ever to be both relevant and connected to its citizens.«

Pressemitteilung vom ecas »Work Programme 2017: EU Citizens' Rights to be Promoted but Still No Progress on the ECI«

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Menschenrechte älterer Personen: Stellungnahme BAGSO

Im Juli 2016 legte Rosa Kornfeld Matte, die von den Vereinten Nationen eingesetzte Unabhängige Expertin für die Menschenrechte älterer Personen, dem UN-Menschenrechtsrat ihren Abschlussbericht vor. Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat die Befunde der Beauftragten in einer Stellungnahme aufgegriffen und die Notwendigkeit der Etablierung neuer Menschenrechtsinstrumente gefordert. Die Interamerikanische Konvention zum Schutz der Menschenrechte Älterer von 2015 biete hierfür eine gute Grundlage. Engagementpolitisch wird dabei unterstrichen: »Überall auf der Welt leisten ältere Menschen wichtige Beiträge für die Gesellschaft, sei es in der Familie, in der Nachbarschaft, im Arbeitsleben, in der Politik, im freiwilligen Engagement. Den Themen Autonomie, Partizipation und Empowerment sollte deshalb in einem spezifischen Menschenrechtsdokument ein großes Gewicht zukommen.« Bezogen auf Deutschland wird auch konkret festgestellt, »dass starre Altersgrenzen für bestimmte Berufe oder Ehrenämter« der Pluralität des Alters nicht gerecht, aber durch die bestehenden Gesetze nicht verhindert werden.

Stellungnahme der BAGSO (PDF, 146 kB)

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Handlungsspielräume für Zivilgesellschaft zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Vor dem Hintergrund schrumpfender Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft in zahlreichen Ländern weltweit trafen sich zum achten Mal die Spitzen der internationalen NGOs zu einem fachlichen Meinungsaustausch, politischen Beratungen und zur besseren Vernetzung, diesmal - wie schon beim ersten der Treffen - auf Einladung des Civil Society Centre (Berlin) in Deutschland bei der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin. Im Zentrum der Diskussion stand eine Charta für politische Teilhabe. Sie wurde in umfassenden Beratungs- und Konsultationsprozessen gemeinsam von zivilgesellschaftlichen AkteurInnen aus unterschiedlichen Kontinenten und Ländern entwickelt und an unterschiedlichen Orten der Welt - von Neu-Delhi über Nairobi bis Berlin - im Oktober 2016 vorgestellt. Die Charta soll zivilgesellschaftliche Organisationen wie AktivistInnen auf der ganzen Welt dabei unterstützen, für ihre Rechte und Handlungsspielräume einzutreten und von den Regierungen Garantien einzufordern. Sie liegt in zahlreichen Sprachen vor und kann über die Plattform www.civiccharter.org auch weiterhin von Organisationen und Individuen unterzeichnet werden.

Weitere Informationen zum Treffen

Charta für politische Teilhabe

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Civic Education: Europäische Bürgerinitiative

Am 6. Oktober 2016 wurde die EBI 2016/000003 offiziell registriert. Der Titel dieser Europäischen Bürgerinitiative ist: »More than education - Shaping active and responsible citizens«. Inhaltlich geht es um die Stärkung politischer Bildung in Europa: »Civic education is one of the most important learning tools at our disposal, that allows people to become informed independent individuals in society, it is an education based on critical thought, democratic participation and a common understanding of certain values and principles.« Die Kommission soll unter anderem eine europaweite Agenda mit Benchmarks entwickeln sowie entsprechende Fortschritte in den Mitgliedsstaaten evaluieren. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Demokratie durch entsprechendes Empowerment der BürgerInnen. Die Sammlung endet am 2. September 2017. Die Webseite der Initiative gibt es aktuell in zwei Sprachen, auf Niederländisch und Englisch.

Weitere Informationen zur Europäischen Bürgerinitiative

Webseite der Initiative

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25. Europäischer Abend: Die Armee der Zukunft

»Die Armee der Zukunft - Nationale oder europäische Aufgabe?«, »Perspektive Europäische Armee« sowie »Europäische Streitkräfte und die NATO« stehen als Themen im Fokus des nächsten Europäischen Abends, der am 12. Dezember 2016 ab 17:30 Uhr im dbb forum, Friedrichstraße 169/170, 10117 Berlin stattfindet. Rednerin des Abends ist die Bundesministerin der Verteidigung, Dr. Ursula von der Leyen, MdB. Nach ihrem Impulsvortrag diskutieren der Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages Dr. Hans-Peter Bartels, Generalleutnant Ton van Loon, ehemaliger Kommandeur des deutsch-niederländischen Korps, Dr. Tobias Lindner MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Mitglied im Verteidigungsausschuss sowie Brigadegeneral Rainer Meyer zum Felde, Leiter der Abteilung Verteidigungspolitik und Planung, Deutsche Delegation im NATO-Hauptquartier unter der Moderation von Tanja Samrotzki. Die Informationsbörse wird im Vorfeld des Europäischen Abends, zwischen 17:30 Uhr und 18:45 Uhr, sowie von ca. 21 Uhr bis ca. 22 Uhr für BesucherInnen zugänglich sein. Der Europäische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung von Europa-Union Deutschland, dbb beamtenbund und tarifunion, dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) sowie der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland.

Programm des Europäischen Abends (PDF, 1,08 MB)

Weitere Informationen zum Europäischen Abend

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»Europas Grenzen«: Bürgerdialog in Magdeburg am 29. November 2016

Europa-Union Deutschland, das BBE und weitere Partner laden zum nächsten Bürgerdialog »Europas Grenzen: Wir müssen reden!« am 29. November 2016 um 18:30 Uhr ins Roncalli Haus Magdeburg, Max-Josef-Metzger-Straße 12/13, 39104 Magdeburg, ein. Wie gehen wir mit den Binnen- und Außengrenzen der Europäischen Union um? Wie steht es um die Handlungsfähigkeit der EU und die innere Solidarität? Stößt das Europäische Projekt an Grenzen? Diese und weitere Fragen werden BürgerInnen, ExpertInnen und politische EntscheidungsträgerInnen gemeinsam diskutieren. Der Bürgerdialog in Magdeburg wird in Kooperation mit der Europa-Union Sachsen-Anhalt, ihrem Kreisverband Magdeburg, den Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt und dem Direct Informationszentrum Magdeburg in Trägerschaft der Konrad-Adenauer-Stiftung durchgeführt.

Programm (PDF, 607 kB)

Weitere Informationen zum Bürgerdialog in Magdeburg

Anmeldung 

Online-Diskussion

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Konferenz der INGOs beim Europarat: Delegationsbesuch in Berlin

Am 24. und 25. Oktober 2016 besuchte eine Delegation der Konferenz der Internationalen Nichtregierungsorganisationen (INGOs) beim Europarat Berlin, um sich über zivilgesellschaftliche Mitwirkung und Beteiligungsverfahren in Deutschland zu informieren. Unter Leitung ihrer Präsidentin Anna Rurka war das Hauptinteresse der Delegation dabei die Beteiligung der Zivilgesellschaft an Integrationsmaßnahmen und -programmen für Geflüchtete und MigrantInnen. Das BBE begleitete den Besuch und war an der Programmgestaltung beteiligt, insbesondere bei der Ausrichtung einer Konsultationsrunde mit VertreterInnen deutscher zivilgesellschaftlicher Netzwerke und Verbände am 24. Oktober in der BBE-Geschäftsstelle. Die Delegation erstellt einen deutschen Länderbericht und legt ihn dem Ministerkomitee des Europarats vor. Die Erfahrungen aus Deutschland sowie anderer besuchter Länder gehen ein in die Formulierung neuer Europarats-Empfehlungen für zivilgesellschaftliche Beteiligung, die im kommenden Jahr verabschiedet werden sollen. Überarbeiten möchte der Europarat die Governance-Regeln für die Kooperation von Staat und Zivilgesellschaft, die seit einigen Jahren vorliegen.

Weitere Informationen zur Konferenz der Internationalen Nichtregierungsorganisationen (INGOs)

Weitere Informationen zu »Code of Good Practice for Civil Participation in the Decision-Making Process«

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BBE bei der CEV–Mitgliederversammlung und »PIPE«

Am 13. und 14. Oktober 2016 fand in Brüssel in der Ständigen Vertretung der Slowakischen Republik die Mitgliederversammlung des Europäischen Freiwilligenzentrums (CEV) sowie die PIPE-Jahreskonferenz statt: »Promoting Inclusion Preventing Extremism (PIPE)«. Vorgestellt wurde die PIPE-Publikation: Sie fasst Projekte, Organisationen und Initiativen zusammen, die zum Thema Inklusionsförderung und Prävention von Extremismus arbeiten. Zudem stand die Frage im Mittelpunkt, wie Freiwillige von Erasmus Plus zur Inklusion und damit zum Verhindern des Extremismus beitragen. Nick Ockenden, Leiter der Forschung beim National Council for Voluntary Organisations (NCVO), berichtete über die Erfahrungen aus Großbritannien bzgl. der Inklusion, des Extremismus und des sozialen Zusammenhaltes. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden über die gesellschaftliche Relevanz der Inklusion, mögliche Gründe für mangelnde Offenheit, Vorurteile und Diskriminierung, die Rolle des freiwilligen Engagements und über die Frage, wie eine inklusive Gesellschaft erreicht werden kann. Nach der Konferenz präsentierten sich im Brüsseler London House die Städte, die für den Titel »Europäische Freiwilligenhauptstadt 2018« kandidieren. Die Entscheidung der Jury, welche Stadt London (Europäische Freiwilligenhauptstad 2016) und Sligo (Europäische Freiwilligenhauptstad 2017) folgen wird, wird am 5. Dezember 2016, dem Internationalen Freiwilligentag, bekannt gegeben.

Publikation »Promoting Inclusion Preventing Extremism (PIPE)« (PDF, 1,1 MB)

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Nothilfe-Symposium des ÖAMTC: Bericht

Am 6. Oktober 2016 fand in Wien das Nothilfe-Symposium des ÖAMTC (Österreichischer Automobil-, Motorrad- und Touringclub) statt. Das 120. Jahr seines Bestehens hat der Club zum Anlass genommen, das breite Feld der Nothilfe aus den unterschiedlichsten Perspektiven zu beleuchten. Neben Beiträgen zu den Schwerpunkten »Nothilfe im Spannungsfeld zwischen privatem Engagement und staatlicher Aufgabe« und »Lösungsansätze für eine herausfordernde Zukunft« präsentierten ReferentInnen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in ihren Institutionen und Organisationen. Dr. Serge Embacher, Projektleiter InnoSI - Innovative Social Investment im BBE, nahm für das BBE an der Veranstaltung teil und referierte zum Thema »Hilfe im demografischen und strukturellen Wandel - am Beispiel des Projekts INKA«.

Weitere Informationen und Präsentationen

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BBE beim 14. Internationalen MitOst-Festival in Tbilisi

Vom 5. bis 9. Oktober 2016 war das MitOSt-Festival - »ein Treffpunkt für alle, die sich für den kulturellen und zivilgesellschaftlichen Austausch in Europa und seinen Nachbarregionen interessieren« - zu Gast in der georgischen Hauptstadt Tbilisi. Mehrere AkteurInnen, NGO-AktivistInnen und Engagierte präsentierten Projekte, führten Aktionen, Diskussionen und Workshops durch und füllten das diesjährige Schwerpunktthema »Vielfalt und Inklusion« mit Inhalt. Zudem nutzten über 400 Teilnehmende aus mehr als 30 Ländern die Möglichkeit, sich auszutauschen und zu vernetzen. Unter anderem standen Themen wie »Neue Perspektiven des Freiwilligenmanagements«, »Wahlbeobachtung durch Aktivisten der Zivilgesellschaft« oder »Citizenship Education« im Fokus. Im Rahmen des MitOst-Festivals fand am 8. Oktober 2016 auch die MitOst-Mitgliederversammlung statt. Mitglieder dieses internationalen und unabhängigen Netzwerks engagierter Menschen stimmten über die zukünftigen Entwicklungen des Vereins ab. Gewählt wurde der neue Vorstand, der voraussichtlich bis Herbst 2018 im Amt sein wird. Das erste MitOst-Festival fand im Jahr 2003 im ungarischen Pécs statt. Das nächste, dann bereits 15. Internationale MitOst-Festival wird in Frankfurt (Oder)/ Słubice gastieren.

Programmbroschüre des MitOSt-Festivals (PDF, 2,6 MB) 

MitOst-Vorstand 2016-2018

Weitere wichtige Ergebnisse aus der Mitgliederversammlung 2016

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Wagner: Global vor Ort

Die Arbeit des Instituts für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit e.V. (IPZ) im Rahmen von Städtepartnerschaften ist das Thema des Gastbeitrages von Robert Wagner, stellvertretender Vorsitzender des IPZ. Im Rückblick auf die 1982 gegründete Arbeitsgemeinschaft Internationale Partnerschaft stellte er das sich ändernde Aufgabenspektrum als Indikator für Änderungen im Feld der Städtepartnerschaften dar: »Während Informationsseminare zur Partnerschaftspraxis und zu Förderprogrammen die Basis dieser Arbeit sind, scheinen vor allem auch inhaltliche Überlegungen in der letzten Zeit in den Focus zu geraten; Netzwerktreffen stehen hoch im Kurs.«

Gastbeitrag von Robert Wagner (PDF, 386 kB)

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»Europa gemeinsam gestalten«: Grundlagenseminar

Am 22. November 2016 findet in Bonn das Grundlagenseminar »Europa gemeinsam gestalten« statt. Das Seminar führt in die EU-Programme »Europa für Bürgerinnen und Bürger« sowie »Erasmus+ JUGEND IN AKTION« ein. Beide EU-Programme bieten finanzielle Unterstützung für eine Vielzahl von bürgernahen Projekten in Europa. Europabeauftragte von Kommunen, Aktive in Vereinen und anderen Organisationen, die internationale Begegnungen, Austausch- oder Kooperationsprojekte mit europäischen Partnern organisieren wollen, sind mit diesem Seminar angesprochen. Erläutert werden die Ziele und Themen, das Antragsverfahren sowie Beispiele geförderter Projekte. Zudem gibt es Raum für den Ideen- und Erfahrungsaustausch zwischen den TeilnehmerInnen. Anmeldeschluss ist der 10. November 2016. Der Teilnahmebeitrag (inkl. Seminarunterlagen und Verpflegung) beträgt 55 Euro.

Weitere Informationen zum Grundlagenseminar

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Antragswerkstatt Europa für Bürgerinnen und Bürger

Am 23. November 2016 findet in Bonn eine Antragswerkstatt unter dem Titel statt: »Sind wir auf dem richtigen Weg? Für AntragstellerInnen des EU-Programms ›Europa für Bürgerinnen und Bürger‹«. Das Bürgerschaftsprogramm unterstützt Aktivitäten im Rahmen kommunaler Partnerschaften sowie Vorhaben von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich europäischen Fragestellungen widmen. Das Seminar richtet sich an Projektverantwortliche aus Organisationen, Kommunen und Einrichtungen, die einen Antrag zur Einreichfrist am 1. März 2017 bearbeiten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die AntragstellerInnen über einen PIC (Participant Identification Code) verfügen. Schwerpunkte des Seminars sind zentrale Aspekte der Projektkonzeption, die in dem Antrag überzeugend dargestellt werden müssen. Darüber hinaus bleibt viel Freiraum für offene Fragen. Anmeldeschluss ist der 23. November 2016. Der Teilnahmebeitrag (inkl. Material und Verpflegung) beträgt 55 Euro.

Weitere Informationen zur Antragswerkstatt

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Zivilgesellschaft in Europa: Report 2016

Civil Society Europe und CIVICUS haben Anfang 2016 eine Onlineumfrage bei verantwortlichen AkteurInnen in zivilgesellschaftlichen Organisationen in Europa durchgeführt, um Einschätzungen zur jeweiligen Lage der Zivilgesellschaft und die absehbaren Entwicklungstendenzen zu erfahren. Der Titel ist »Civic Space in Europe Survey - October 2016«. Das Bild ist uneinheitlich, aber mehrheitlich negativ, d.h. die Rahmenbedingungen für zivilgesellschaftliche Aktivitäten in der EU verschlechtern sich. Dabei geht es um Fragen wie Versammlungsfreiheit, Informationsfreiheit oder Finanzierung.

Report (PDF, 846 kB)

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Zivilgesellschaft in Voluntas: Call for Contributions

Die Zeitschrift Voluntas bereitet für 2017 eine Sonderausgabe zum Thema »The Organizations of Civil Society« vor und hat dafür einen Call for Contributions gestartet. Eingeladen sind insbesondere: »(1) From Organizational Theory/ Organization Studies, we welcome contributions focused on the particularities of CSOs compared to other types of organizations. (2) From the perspective of civil society scholarship, we welcome contributions focused on the specific strengths/ weaknesses of organizations as collective actors, compared to individuals, groups and movements, and/ or how CSOs influence the wider civil society and its position in society.« Abstracts für geplante Beiträge können bis zum 30. November 2016 eingereicht werden. Eine Auswahl erfolgt bis Ende Januar 2017, Abgabeschluss für die Beiträge ist dann Ende Mai 2017.

Ausschreibung »Call for contributions to Voluntas Special Issue: The Organizations of Civil Society«

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Hinweis

Der nächste Newsletter erscheint am 29. November 2016.

Bitte schicken Sie Ihre Informationen an
E-Mail: europa-bbe(at)b-b-e.de

Die Beiträge dieses Newsletters geben, sofern nicht ausdrücklich als solche Nachrichten gekennzeichnet, nicht die Meinung des BBE wieder, sondern repräsentieren die Vielstimmigkeit der Meinungen und Akteure im BBE und im Feld der Engagementförderung und -politik. Die Redaktion des Newsletters verfolgt das Ziel, die jeweils aktuellsten und wichtigsten Nachrichten für die Leserschaft zusammenzustellen.

Die PDF-Dokumente der Gastbeiträge im Schwerpunkt des Newsletters werden möglichst barrierearm gestaltet.

Die Hinweise auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Publikation von Nachrichten im Europa-Newsletter finden Sie unter Impressum.

Eine Übersicht über die nächsten geplanten Schwerpunkt-Themen finden Sie unter Kommende Themen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des BBE wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Redaktion: PD Dr. Ansgar Klein, Dr. Rainer Sprengel, Mirko Schwärzel und Nino Kavelashvili.

Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) 
- Geschäftsstelle -
Michaelkirchstr. 17-18 
10179 Berlin-Mitte 
www.b-b-e.de

V.i.S.d.P.: Geschäftsführer PD Dr. Ansgar Klein
Telefon: (0 30) 6 29 80-11 0
E-Mail: ansgar.klein(at)b-b-e.de

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