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Einzelmeldung

30.03.17

Zweiter Engagementbericht: Bundeskabinett beschließt Stellungnahme der Bundesregierung

Das Bundeskabinett hat am 29. März 2017 die Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht beschlossen. Der Bericht beschäftigt sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels, die besonders häufig von lokalen Engagementstrukturen aufgefangen werden.

Ob als Trainerin im Sportverein, als Vorleser in der Kita oder als Behörden-Lotse für Flüchtlingsfamilien: Viele Menschen in Deutschland engagieren sich freiwillig - vor allem auf lokaler Ebene. Dieses bürgerschaftliche Engagement kann entscheidend dazu beitragen, große Herausforderungen wie den demografischen Wandel besser zu bewältigen. Das ist eine der zentralen Botschaften aus der Stellungnahme der Bundesregierung zum Zweiten Engagementbericht, die das Bundeskabinett am 29. März beschlossen hat.

»Demokratie lebt vom Mitmachen«
Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig betonte: »Demokratie lebt vom Mitmachen, nicht vom Zuschauen. Ich freue mich, dass sich in unserem Land mehr als 30 Millionen Menschen freiwillig engagieren. Sie bringen ihre Zeit ein, um anderen zu helfen, um mit anzupacken und unsere Gesellschaft mitzugestalten. Sie sind der Motor, der unsere Demokratie am Laufen hält. Der zweite Engagementbericht zeigt, wie stark die Kräfte sind, die unser Land zusammenhalten, und dass sie auch in Zukunft unverzichtbar sein werden. Wir sehen uns durch den Bericht in unserer Engagementpolitik bestärkt. Künftig wollen wir die Menschen, die ihre Zeit einbringen und sich für andere starkmachen, noch besser unterstützen. Denn bürgerschaftliches Engagement ist die Basis für eine lebendige und innovative Gesellschaft.«

Der rund 600 Seiten umfassende Zweite Engagementbericht wurde von einer zehnköpfigen Sachverständigenkommission unter der Leitung von Professor Dr. Thomas Klie verfasst. Er enthält viele empirische Befunde, Daten und Trends und greift zugleich zentrale gesellschaftliche Debatten auf.

Herausforderungen in Stadt und Land unterschiedlich
Hinsichtlich des Schwerpunkt-Themas »Demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement: Der Beitrag des Engagements zur lokalen Entwicklung« liefert der Bericht darüber hinaus Informationen über die Strukturmerkmale von Regionen und formuliert die unterschiedlichen Herausforderungen auch für die Engagementpolitik: So wirkt sich demografischer Wandel im ländlichen Nord-Vorpommern ganz anders aus als in Oberbayern oder in Großstädten.

Download

  • Zweiter Engagementbericht und Stellungnahme der Bundesregierung Download
  • Zweiter Engagementbericht: Zentrale Ergebnisse Download


Weitere Informationen

  • Rede der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, zur Stellungnahme der Bundesregierung zum Bericht der Sachverständigenkommission für den Zweiten Engagementbericht vor dem Deutschen Bundestag am 29. März 2017 in Berlin Weitere Informationen
  • Meldung der Bundesregierung Weitere Informationen
(Stichwörter: Aktuelles, Engagementpolitik & -förderung, Bildung & Qualifizierung, Demographischer Wandel, Migration & Teilhabe, Freiwilligendienste, Wissenschaft & Forschung, Länder & Kommunen, Akteure der Zivilgesellschaft, Inklusion)

 

 
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